DD140852A1 - Verfahren und vorrichtung zum zuenden des gasgemisches von schneidbrennern - Google Patents

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DD140852A1 DD20990878A DD20990878A DD140852A1 DD 140852 A1 DD140852 A1 DD 140852A1 DD 20990878 A DD20990878 A DD 20990878A DD 20990878 A DD20990878 A DD 20990878A DD 140852 A1 DD140852 A1 DD 140852A1
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DD20990878A
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Guenther Schrimpf
Joseph Wobisch
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Guenther Schrimpf
Joseph Wobisch
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q3/00Igniters using electrically-produced sparks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Die Erfindungen sind insbesondere geeignet zur Anwendung bei Maschinenschneidbrennern. Das Zünden von Schneidbrennern soll nach einem einfachen Verfahren und nach einer solchen Vorrichtung ermöglicht werden, welche durch Unkompliziertheit in Ausbildung sowie Montage und niedrige Installationskosten gekennzeichnet und wartungsfrei ist, indem der Brenner selbst als Zündquelle genutzt wird. Erfindungsgemäß überragt ein als Kontaktgeber ausgebildeter Taster die mit einem Hochfrequenzgerät elektrisch verbundene . Brennerspitze und steht mit einem Impulsgeber für dieses Gerät in Wirkverbindung. Wird der Brenner abgesenkt, dann trifft der Taster auf dem geerdeten Werkstück auf und zwischen diesem und der Brennerspitze ist ein Zwischenraum von etwa 2 mm vorhanden. Da der Taster das Hochfrequenzgerät über den Impulsgeber einschaltet, springen von der Brennerspitze zum Werkstück Funken über, die das Gasgemisch des Brenners deshalb zünden, weil bereits vorher die Sauerstoff- und Gaszufuhr erfolgte. Mit Beginn der Aufwärtsbewsgung des Brenners· wird das Hochfrequenzgerät ausgeschaltet.

Description

Titel der Erfindungen
Verfahren und Vorrichtung zum Zünden des Gasgemisches von Schneidbrennern . .
Anwendungsgebiet der Erfindungen
Die Erfindungen betreffen ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Zünden des Gasgemisches von Schneidbrennern, und sie sind insbesondere geeignet zur Anwendung bei Maschinenschneidbrennern,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Nach der DD-PS 95 736 wird ein Verfahren zum Zünden eines Maschi· nenschneidbrenners bekannt, bei welchem das Brenngas des Zündbrenners und das Heizgas des Maschinenschneidbrenners gleichzeitig oder kurz nacheinander zugeführt werden. Dabei wird ein Teil des Heizgases in einen separat angeordneten Hohlkörper geleitet und in diesem gezündet, worauf die Flamme des Zündbrenners das Heizgas des Schneidbrenners entzündet und der Zündbrenner nach dem Zünden des Schneidbrenners abgeschaltet wird. Die das Verfahren kennzeichnende Vorrichtung weist ein in der Nähe der Maschinenschneidbrennerspitze angeordneten Zündbrenner auf, an dessen Düsenausgang sich seitlich ein rohrförmiger Hohlkörper erstreckt« Dieser ist beidseitig offen ausgebildet und besitzt eine elektrische Zündeinrichtung.
Durch das Zünden des im Hohlkörper vorhandenen Heizgas-Luft-Geraisches wird der Zündbrenner gezündet, worauf dieser den Maschinenschneidbrenner zündet·
Nachteilig wirken sich bei diesen bekannten Vorrichtungen der hohe Kosten- und Materialaufwand aus, der notwendig ist, um einen Maschinenschneidbrenner zu zünden«, °Da außerdem die in ihrer Ausbildung und Montage komplizierte Vorrichtung an jedem zu zündenden Maschinenschneidbrenner als Zündgerät anzubauen ist, resultieren daraus zusätzlich sowohl hohe Installationskosten, beispielsweise sind zusätzliche Gasleitungen erforderlich, als auch hohe Wartungskosten, beispielsweise bedingt durch Säuberungsarbeiten der Zündbrenner und der elektrischen Zündeinrichtungen.
Die Nachteile des Verfahrens resultieren aus der beschriebenen Vorrichtung. . ·* .
Ziel der Erfindungen
Das Ziel der Erfindungen ist es, das Zünden von Schneidbrennern nach einem einfachen Verfahren und nach einer solchen Vorrichtung zu ermöglichen, welche durch ihre Unkompliziertheit in Ausbildung sowie Montage und niedrige Installationskosten gekennzeichnet und ") die wartungsfrei ist. "
Darlegung des Wesens der Erfindungen
Den Erfindungen liegen die Aufgaben zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Zünden des Gasgemisches von Schneidbrennern zu konzipieren, welche es ermöglichen, den Brenner selbst als Zündquelle zu nutzen und auf alle, als zusätzliche Zündgeräte od, dgl, ausgebildete Vorrichtungen zu verzichten«, Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren ist nach dem Anlegen einer Erdleitung an das Werkstück in bekannter Weise die Sauerstoff- und anschließend die Gaszufuhr für den Brenner zu öffner!.
Dies geschiente indem die vorzugsweise zur Anwendung kommenden Magnetventile betätigt werden. Danach ist der Brenner aus seiner Arbeitsstellung-in Richtung des Werkstückes abzusenken und mit seiner Brennerspitze unmittelbar über dem Werkstück anzuordnen. Dabei wird bevorzugt kurzzeitig ein mit der Brennerspitze elektrisch verbundenes Hochfrequenzgerät eingeschaltet, wodurch aufgrund des zwischen der Brennerspitze und dem Werkstück aufgebauten Spannungspotentials Funken überspringen, die das Gasgemisch zünden.
Aus dem dargelegten ist zu erkennen, daß es möglich iste bereits mit Beginn oder während des Absenkvorganges des Brenners das Hochfrequenzgerät einzuschalten, als bevorzugte Variante hat sich allerdings erwiesen, dies erst unmittelbar vor dem Erreichen der Zündstellung der Brennerspitze, welche sich in etwa 1 mra bis 5 ram über dem Werkstück befindet, zu realisieren«, Abschließend ist der gezündete Brenner in seiner Arbeitsstellung anzuordnen und entsprechend seiner Zweckbestimmung einzusetzen« Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Zünden des Gasgemisches von Schneidbrennern weist ein an sich bekanntes Hochfrsquenzgerät auf wobei ein als Kontaktgeber ausgebildeter Taster od. dgl. mit Ab-" stand von dem, an der höhenverstellbaren Brenneraufhängung mittel Halterung befestigten Brenner, bevorzugt senkrecht angeordnet sowie mit ihm absenkbar ist. Der Taster od. dgl. steht mit einem Impulsgeber für das Hochfrequenzgerät, vorzugsweise einem Mikrcschalter, wobei aber auch andere geeignete Schalter zur Anwendung kommen könnten, in Wirkverbindung, und sowohl das Werkstück als auch die Spitze des ansonsten isolierten und/oder durch andere, gegen Berührungsspannung getroffenen Schutzmaßnahmen gesicherten Brenners sind mit dem Hochfrequenzgerät elektrisch verbunden. Der Taster od. dgl. sollte die Spitze des Brenners überragen, damit dieser, wenn die Brennerspitze in Zündstellung des Brenners unmittelbar über dem Werkstück angeordnet ist, einerseits mit des Werkstück in Wirkverbindung steht, dieses also berührte und andererseits den Impulsgeber für das Hochfrequenzgerät betätigt.
Als mögliche Varianten bieten sich aber auch an, den Taster gegen eine in der Höhe einstellbare zusätzliche Kontaktplatte laufen zu lassen, so daß er ebenfalls den Impulsgeber betätigt, aber die Brennerspitze nicht zu überragen braucht, oder die Halterung des Brenners selbst wird als Taster genutzt, indem diese den Impulsgeber beim Absenken des Brenners betätigt.
Der weiteren Beschreibung der erfindungsgemäßen Vorrichtung wi,rd allerdings die zuerst genannte Lösungsvariante zugrunde gelegt, bei welcher der Taster die Brennerspitze überragt. Dieser ist bevorzugt an der Halterung des Brenners begrenzt axial bewegbar befestigt, damit die zwischen der Ab- und Aufwärtsbewegung des Brenners vorhandene Bewegungstoleranz ausgeglichen werden kann, und er ist von der Kraft einer Feder, eines Gummipuffers od. dgl. beauflagt. Vorteilhafterweise sollte dafür gleich die Kraft der Schalterfeder des Impulsgebers genutzt werden, um zusätzliche Bauteile einzusparen.
Damit alle Gegebenheiten, beispielsweise auftretende Abnutzungserscheinungen des Tasters, berücksichtigt werden können, bietet es sich an, den Taster auswechselbar zu befestigen, um auch auf diese Weise Störungen auszuschließen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung soll nunmehr in Funktion beschrieben werden.
Nach dem Anlegen einer Erdleitung an das zu bearbeitende Werkstück, was bereits schon durch das Auflegen dieses Werkstückes auf eine geerdete Unterlage realisiert sein kann, wird mit dem Absenken des Brenners aus seiner eigentlichen Arbeitsstellung, beispielsweise mittels Motor, die Sauerstoff- und anschließend die Gaszufuhr für den Brenner geöffnet.
Mit dem Auftreffen des die Brennerspitze überragenden Tasters auf dem Werkstück wird gleichzeitig sowohl bei Verwendung eines Motors dieser umgepolt eis auch das mit der Brennerspitze elektrisch verbundene Hochfrequenzgerät eingeschaltet. Noch bevor demzufolge der Brenner die zum Erreichen seiner Arbeitsstellung erforderliche Aufwärtsbewe.gung beginnen kann, wird zwischen der Brennerspitze und dem Werkstück ein Spannungspotential aufgebaut/ wodurch Funken überspringen, die das Gasgemisch zünden.
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Unmittelbar nach dem Abheben des Tasters vom Werkstück wird das Hochfrequenzgerät wieder ausgeschaltet, woraus resultiert, daß die hochfrequente Spannung nur wenige Augenblicke an der Brennerspitze anliegt.
Diese unkomplizierte, wartungsfreie Vorrichtung ermöglicht somit, den Brenner selbst als Zündquelle des Gasgemisches zu nutzen und es kann auf zusätzliche Zündgeräte, die immer einen Störfaktor darstellen und Wartungsarbeiten erfordern, verzichtet werden. Da außerdem beim Zünden mehrerer Schneidbrenner in Folge nur ein Hochfrequenzgerät benötigt wird* treten auch nur sehr niedrige Installationskosten auf.
Die Erfindungen sollen nachstehend anhand von je einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Nachdem die Erdleitung an das Werkstück angelegt wurde, ist die Sauerstoff- und anschließend die Gaszufuhr für den Brenner zu öffnen. Dabei wird der Brenner aus seiner Arbeitsstellung in Richtung des Werkstückes abgesenkt und mit seiner Brennerspitze 2 mm bis 3 nun über diesem engeordnet. Während dessen wird kurzzeitig das mit der Brennerspitze elektrisch verbundene Hochfrequenzgerät eingeschaltet« Dadurch springen aufgrund des zwischen Brennerspitze und Werkstück aufgebauten Spannungspotentials Funken über, die das Gasgemisch zünden. Abschließend ist der Brenner in seiner Arbeitsstellung anzuordnen.
In der anliegenden Zeichnung ist die Vorrichtung näher dargestellt. Der mit der Bezugsziffer 1 gekennzeichnete Taster, der die Brennerspitze 6 überragt und auf der dem Werkstück 8 entgegengesetzten Seite mit dem als Mikroschalter ausgebildeten Impulsgeber 2 für das Hochfrequenzgerät 7 in Wirkverbindung steht, ist deutlich erkennbar.
Der Brenner 5 und der Taster 1 sind an der Halterung 3 befestigt, die wiederum an aer höhenverstellbaren Brenneraufhängung 4 angeordnet ist.
Die Brennerspitze 6 ist mit dem Hochfrequenzgerät 7 elektrisch verbunden und das Werkstück 8 wurde geerdet. Wird der Brenner 5 in Richtung des Werkstückes 8 abgesenkt, dann trifft der Taster auf diesem auf, wodurch der Impulsgeber 2 betätigt und das Hochfrequensgerät 7 eingeschaltet wird.
- 6 - 2 0 9 9
Gleichzeitig wird aber auch der nicht dargestellte Elektromotor umgepolt, um den Brenner in seine Arbeitsstellung zu transportieren, Bevor diese Aufwärtsbewegung der Brenneraufhängung aber beginnt, hat sich zwischen der Brennerspitze 6 und dem Werkstück 8 ein Spannungspotential aufgebaut, da sich zwischen beiden ein Zwischenraum von 2 mm befindet, und Funken springen über, die das Gasgemisch des Brenners 5 deshalb zünden« weil zuvor bereits die Sauerstoff- und Gaszufuhr geöffnet wurde.
Unmittelbar danach beginnt die Aufwärtsbewegung des Brenners 5 und der Taster 1 hebt vom Werkstück 8 ab. Dadurch wird das Hochfrequenzgerät 7 ausgeschaltet und an der Brennerspitze 6 ist keine Spannung mehr vorhanden.
Mit dem Anordnen des Brenners 5 in seiner Arbeitsstellung kann er entsprechend seiner Zweckbestimmung eingesetzt werden.

Claims (6)

Erfindungsansprüche
1. Verfahren zum Zünden des Gasgemisches von Schneidbrennern, gekennzeichnet dadurch, daß nach dem Anlegen einer Erdleitung an das Werkstück in bekannter Weise die Sauerstoff- und anschlieSend die Gaszufuhr für den Brenner geöffnet Wird, wonach dieser aus seiner Arbeitsstellung in Richtung des Werkstückes abzusenken und mit seiner Brennerspitze unmittelbar über dem Werkstück anzuordnen ist, dabei wird bevorzugt kurzzeitig ein mit der Brennerspitze elektrisch verbundenes Hochfrequenzgerät eingeschaltet, wodurch aufgrund des zwischen Brennerspitze und Werkstück aufgebauten Spannungs potentials Funken überspringen« die das Gasgemisch zünden, und abschließend ist der gezündete Brenner in seiner Arbeitsstellung anzuordnen.
2. Vorrichtung zum Zünden des Gasgemisches von Schneidbrennern, bei der ein Hochfrequenzgerät zur Anwendung kommt und der Brenner an der höhenverstellbaren Brenneraufhängung mittels Halterung befestigt ist, gekennzeichnet dadurchj daß ein als Kontaktgeber ausgebildeter Taster od. dgl. (1) mit Abstand vom Brenner (5) bevorzugt senkrecht angeordnet sowie mit ihm absenkbar ist und mit einem Impulsgeber (2) für das Hochfrequenzgerät (7) in Wirkverbindung steht, wobei sowohl das Werkstück (8) als auch die Brennerspitze (6) mit dem Hochfrequenzgerät (7) elektrisch verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch« daß der Taster od. dgl. (1) die Brennerspitze (6) überragt.
4. Vorrichtung nach Punkt 2 und 3e gekennzeichnet dadurch, daß die Brennerspitz© (6) in Zündstellung des Brenners (5) unmittelbar über dem Werkstück (8) angeordnet ist, wobei der Taster od. dgl, (1) einerseits mit dem Werkstück (8) in Wirkverbindung steht und andererseits den Impulsgeber (2) fürdas Hochfrequenzgerät (7) betätigt.
5. Vorrichtung nach Punkt 2 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß der Taster od. dgl. (1) bevorzugt an der Halterung (3) begrenzt axial bewegbar befestigt und von der Kraft einer Feder od. dgl,, beispielsweise der Schalterfeder des Impulsgebers (2), beauflagt ist.
6. Vorrichtung nach Punkt 2 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß der Taster od. dgl, (1) auswechselbar befestigt ist und für den Impulsgeber (2) vorzugsweise ein Mikroschalter zur Anwendung kommt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnung
DD20990878A 1978-12-19 1978-12-19 Verfahren und vorrichtung zum zuenden des gasgemisches von schneidbrennern DD140852A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3718597A1 (de) * 1986-06-04 1987-12-10 Souji Kobayashi Schneidbrenner

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3718597A1 (de) * 1986-06-04 1987-12-10 Souji Kobayashi Schneidbrenner

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