DD141717A1 - Vorrichtung zur sedimentgewinnung - Google Patents

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DD141717A1
DD141717A1 DD21157079A DD21157079A DD141717A1 DD 141717 A1 DD141717 A1 DD 141717A1 DD 21157079 A DD21157079 A DD 21157079A DD 21157079 A DD21157079 A DD 21157079A DD 141717 A1 DD141717 A1 DD 141717A1
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DD
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chamber sleeve
cells
cell
chamber
slide
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DD21157079A
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Johannes Sayk
Reinhard Lehmitz
Original Assignee
Johannes Sayk
Reinhard Lehmitz
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Sedimentgewinnung, insbesondere zur Herstellung von Mikropräparaten aus Körperflüssigkeiten. Mit der Erfindung soll die gesamte Zellsedimentations» diagnostik verbessert werden. Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der alle in einer Probe enthaltenen Zellen bei größter Schonung der Zelloberflächen sedimentiert werden können. Es dürfen also weder ein Abfließen von Zellen noch eine Wirbelbildung der Flüssigkeit auftreten. Erfindungsgemäß wird eine aus porösem Material bestehende Kammerhülse verwendet, deren Innenraum mit einem Präsorber bestrichen ist. Nach Absinken der Zellen löst sich der Präsorber auf und gibt die Porosität der Kammerhülse frei. Die Erfindung kann insbesondere in der medizinischen Labordiagnostik angewendet werden. - Figur -

Description

211 570
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorriahtung zur Sedimentgewinnung, insbesondere zur Herstellung von Mikropräparaten aus Körperflüssigkeiten. -
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, eine Sedimentatiönskammer zu verwenden, wobei sich die zu untersuchende Flüssigkeit in einem Glasrohr'befindet, das unten auf dem Lochrand eines Filterpapierstreifens sitzt, der zwischen Objektträger und Glasrohr angeordnet ist. Durch das Filterpapier wird die Flüssigkeit abgeführt und das Sediment bleibt auf dem Objektträger zurück. (DD-PS 18 266, Kl. 42 1, 3/54)
Die genannte Vorrichtung hat im wesentlichen 2 Nachteile:
- es tritt ein hoher Zellverlust von rund 30 £ der sedimentierten Zellen auf (Abfluß nach außen durch den Fließpapierstreifen am Boden der Kammer).
- Zellverschiebungen infolge Wirbelbildungen durch die am. Boden der Kammer - wo die Zellen sich absetzten - in den Fließpapierstreifen abfließende Flüssigkeit.
Ziel der Erfindung
Mit der Erfindung soll.die gesamte Zellsedimentationsdiagnostik verbessert werden«
Darlegung des Wesens der Erfindung
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zu sohaffen, mit der alle in einer Probe enthaltenen Zellen bei größter Sohonung der Zelloberfläche sedimentiert werden können. Es dürfen also weder ein Abfließen von Zellen noch eine Wirbelbildung der Flüssigkeit auftreten. . . ·
Erfindungsgemäß wird eine runde, aus porösem keramischem Material bestehende, zweckmäßig geformte-Kammerhülse mit nach basal vergrößertem Durchmesser verwendet. Der Innenraum der Kammerhülse ist mit einem "Präsorber", einer besonderen Flüssigkeitsmischung bestrichen und dadurch so präpariert, daß die Wandung der Kaminerhülse seitlich begrenzt undurchlässig ist· Die Zellen sinken, nachdem die Probe von oben eingebracht wurde, durch ihr Eigengewicht gravitationsgerecht auf den am Boden der Kammer befindlichen Objektträger.
Nach einer durch seine Zusammensetzung bestimmbaren Zeit löst sich aex Präsorber auf und gibt die Porosität der Kammerhülse für das Aufsaugen der nunmehr zellfreien Flüssigkeit frei» Die Zellen sind inzwischen auf dem Objektträger als Kammerboden störungsfrei sedimentiert.
Durch einen Adhäsivring am Basisende der Kammerhülse mit einer speziellen Pyramidenform ist die Wandung der Kammerhülse konisch verjüngt und dadurch die Saugkraft für die Schonung der sedimentierten Zellen soweit als möglieh verringert* Die Zellen bleiben optimal erhalten. Der Adhäsivring trägt an der Basis eine Klebeschicht, die ein besonderes Haften der Kammerhülse auf dem Objektträger mit wasserdichtem Abschluß ermöglicht. Durch eine leichte Drehbewegung löst sich der Adhäsivring mit der Kammerhülse vom Objektträger« Das Zellsediment auf dem Objektträger kann präpariert und diagnostiziert werden. Eine stabile Sedimentationskonstante ist gewährleistet«,
-3" 21 1 570
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden»
Die zugehörige Zeichnung zeigt einen Schnitt durch die er— findungsgemäße Sorptionskammer. Die Kammerhülse 1 mit nach basal vergrößertem Durchmesser ist im Innenraum mit einem Präsorber 2 bestrichen· Nachdem die Zellen 3 &uf äem Objektträger 4 störungsfrei sedimentiert sind, löst sich der Präsorber 2 auf und gibt die Porosität der Kammerhülse 1 frei· Am Basisende der Kammerhülse 1 befindet sich der nicht poröse Adhäsivring 5 niit einer speziellen Pyramidenform, um eine konische Verjüngung der Wandung der Kammerhülse 1 zu erreichen» An der Basis des Adhäsivringes 5 befindet sich die Klebeschicht 6o

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch
    To Vorrichtung zur Sedimentgewinnung, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf dem Objektträger stehende poröse Kammerhülse verwendet-.wird, deren Innenwand mit einem, sich nach einer vorgebbaren Zeit auflösenden Präsorber beschichtet isto
    Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammerhülse einen nach basal vergrößerten Durchmesser und dadurch eine verringerte Wandstärke besitzt»
    3· Vorrichtung nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Basis der Kammerhülse ein nicht poröser pyramidenförmiger Adhäsivring angeordnet ist, der an seiner Basis mit dem Objektträger dicht verklebt ist.
    Hierzu ή Seite . Zeichnung
DD21157079A 1979-03-14 1979-03-14 Vorrichtung zur sedimentgewinnung DD141717A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19651006A1 (de) * 1996-11-29 1998-06-04 Lange Gmbh Dr Bruno Sedimentationsgefäß

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19651006A1 (de) * 1996-11-29 1998-06-04 Lange Gmbh Dr Bruno Sedimentationsgefäß

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