DD141905A5 - Hydrozyklonabscheider - Google Patents
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Description
Hydrozyklonabscheider Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Hydrozyklonabscheider für die Trennung eines Stoffgemische in zwei Fraktionen, der eine Trennkammer enthält, :die teilweise aus einem runden zylindrischen Abschnitt, der mit mindestens einem tangentialen Einlaß für das zugeführte Stoffgemisch und einem zentralen ersten Auslaß für eine der Praktionen versehen ist, und teilweise aus einem konischen Abschnitt besteht, der einen zweiten Auslaß für die zweite Fraktion umschließt.-
Hydrozyklonabscheider können für viele Verwendungszwecke eingesetzt werden, vor allem in der ZelluloseIndustrie für die Reinigung von Zellulosefasersuspensionen. Als Verunreinigungen sind meistens Sands Eindenteilchen und unvollkommen digerierte Pasern vorhanden» Diese Verunreinigungen, speziell die Sandteilchen, scheuern an der Wandung des Hydrozyklons, vor allem im unteren Abschnitt der Trennkammer, in der die Teilchen in senkrecht zur Symmetrieachse des Hydrozyklons verlaufenden Ebenen Riefen bilden können.
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Diese Eiefen- können nach-einer mehr oder weniger langen Betriebszeit immer tiefer werden und s cbließlich den Hydrozyklonabscheider zerschneiden. In der Zellstoff- and Papierindustrie sind die Verfahrenstemperaturen in modernen Werken in "bestimmten Abteilungen immer höher geworden. Der Grund dafür liegt zum Teil in der Tatsache, daß neue Prozesse eingeführt wurden, und zum Teil darins daß die bereits angewandten Verfahren in einer "geschlosseneren" Form ausgeführt werden, d.h., daß das Prozeßwasser in einem größeren Umfang als bisher wieder zurückgeleitet wird. Dadurch wurden hinsichtlich der Pasern und Chemikalien sowie der Energie erhebliche Einsparungen erzielt«, Auch die Umweltprobleme werden abgebaut«
Die höheren Prozeßtemperaturen haben andererseits zu Schwierigkeiten bei den Hydrozyklonabscheidern in den Werken geführt, da die Abscheider häufig aus Kunststoff bestehön. Bei hohen Temperaturen ist die Festigkeit von Plastwerkstoffen erheblich reduziert. Das führt dazu, daß die HydroZyklonabscheider viel schneller verschleißen und schließlich Undichtigkeit auftritt. Berücksichtigt man die vislen Hundert Hydrozyklonabscheider, die normalerweise in den Werken der.Zellstoff- und Papierindustrie stehen, dann ist das ein schwerwiegendes Problem, sowohl was die Sicherheit als auch die Wirtschaftlichkeit anbelangt* •öurch unkontrolliertes Ausfließen von Flüssigkeit mit einer zwischen 80 und 90 0C liegenden Temperatur können Verbrennungen bei den Arbeitern auftreten* Jedes derartige Aaslaufen bedeutet, daß die Arbeit unterbrochen werden muß und die beschädigte Anlage durch ein neues Ausrüstungsteil ersetzt werden muß. -Sine solche nicht geplante Unterbrechung der Produktion ist für den betreffenden Industriebetrieb mit hohen Kosten verbunden.
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Ziel der Erfindung ist es, einen Hydrozyklonabscheider zu schaffen, bei dem die genannten Nachteile vermieden werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Hydrozyklonabscheider zur Verfügung zu stellen, dessen konstruktive Gestaltung eine sichere und wirtschaftliche Arbeitsweise gewährleistet.
Erfindungsgemäß ist ein derartiger Hydrozyklonabscheider dadurch gekennzeichnet,'daß""eins^Einrichtung für den !Nachweis und/oder die Anzeige von aus der Trennkammer (1)'in den Saum (13» 14, 15) austretendem Material vorhanden ist. ~ In einem weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel ist der Außenmantel wenigstens teilweise aus einem durchsichtigen Werkst off ""hergestellt, so daß die'Möglichkeit "zur "visuellen Peststellung von auslaufendem Material gegeben"ist. Dementsprechend inspizieren die Arbeiter die Hydrozyklonabscheider in regelmäßigen Abständen auf vorhandenes ausgelaufenes Material,"d.h. ob Suspension, in den Raum zwischen Trennkammer und Außenmantel gelangt ist. Während einer geplanten Stillegung werden Hydrozyklönabscheider, die durch den Außenmäntel sichtbare Undichtigkeiten zeigen, ersetzt. Es empfiehlt sich, im Außenmantel mindestens eine Öffnung anzubringen, durch die das ausgelaufene Material abgezogen werden kann. Durch eine Einschränkung der Durchflußfläche einer derartigen Öffnung wird der austretende Strom liaupt-
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sächlich als Anzeichen für eine Undichtigkeit dienen. Die Öffnung sollte so beschaffen sein, daß sie leicht mit Hilfe eines geeigneten Stopfens verschlossen werden kann oder sollte andererseits mit einem Rohr mit Außenwinde versehen sein, auf das eine Kappe mit Innengewinde geschraubt werden kann. Infolge der großen Anzahl der Hydrozyklonen, die normalerweise in einem Werk aufgestellt sind, würde es zweckmäßig sein, die eine Undichtigkeit anzeigenden Signale von den einzelnen Anlagen beispielsweise auf einer Instrumententafel zu sammeln. Damit wäre eine Möglichkeit für die Überwachung von Druck, Leitfähigkeit oder anderer Vorgänge in dem Kaum zwischen der Trennkammer und dem Außenmantel bei jedem einzelnen Hydrozyklonabscheider geschaffen. Jede Einrichtung wäre über eine elektrische oder pneumatische Leitung mit der Instrumententafel verbunden.
Die Erfindung wird anschließend unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung, die ein erfindungsgeraäßes Ausführungsbeispiel zeigt, ausführlicher beschrieben. In der Zeichnung stellen dar:
Pig. i: einen erfindungsgemäßen Hydrozyklon im Längsschnitt längs der Symmetrieachse;
Pig. 2: das Austragsende des konischen Abschnittes der Trennkammer in dem gleichen Eydrozyklonabscheider, wobei der konische Teil durchgeschnitten ist.
Wie aus Pis. 1 deutlich wird, weist der offenbarte Hydrozyklonabscheider eine Trennkammer 1 auf? die zum Teil aus einem runden zylindrischen Abschnitt 2 mit einem tangentialen Einlaß 3 aus einem zentralen Abflußauslaß 4 in einer ebenen Kappe 5, die sich über die Wandung 6 des runden zylindrischen Abschnittes erstreckt,'.und zum Teil aus einem konischen Abschnitt 7, der einen zweiten Auslaß 8 umschließt, besteht. Die Trennkammer 1 wird von einem Außenmantel 9 umgeben, der im vorliegenden Palle vom Auslaß 8,den er fest umschließt,
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zur Kappe 5, an der er mit'Hilfe von Schrauben 10 befestigt ist, reicht. Aus Konstruktionsgründen ist der Außenmantel 9 mit zwei Innenflanschen 11 und 12 versehen, die den Raum zwischen der Trennkammer 1 und dem Außenmantel 9 mehr oder weniger dicht in drei getrennte Bäume 13, 14 und 15 teilt. Jeder dieser Bäume 13, 14 und 15 ist mit einer verschließbaren Öffnung 16, 17 bzw. 18 versehen·
In Pig. 2 ist die öffnung 16 mit einem Stopfen 19 verschlossen dargestellt. In dieser Pigur ist ein Schnitt 20 im konischen Abschnitt der Trennkammer gezeigt.
In Pig. 2 ist gleichfalls eine Meßeinrichtung 21 gezeigt, die so beschaffen sein kann, daß sie Druck, Leitfähigkeit oder eine andere wichtige Eigenschaft irgendeines Materials, das in den Baum 13 austritt, erfassen kann.
Die Arbeitsweise des Hydrozyklons erfolgt so, daß irgendwelches auslaufendes Material in den Baum zwischen der Trennkammer und dem Außenmantel gelangt, d.h. im vorliegenden Palle in einen der Bäume 13, 14 oder 15. Das Material füllt den betreffenden Baum und fließt durch die vorhandene Öffnung aus. Der Arbeiter beobachtet das Ausfließen, stellt fest,-aus welcher Öffnung das Material herauskommt und verschließt die betreffende Öffnung entweder mit einem Stopfen oder, wenn die Abdichtung zwischen den Bäumen 13, 14 und 15 nicht ausreichend ist, alle Öffnungen 16, 17 und 18.
Bei Ausführungsformen, bei denen die Öffnungen 16, 17 und 18 nicht vorhanden sind, wird Material mir in den Baum zwischen der Trennkammer und dem Außenmantel 9 fließen, in dem es visuell festgestellt werden kann, wem der Mantel zumindest teilweise durchsichtig ist oder infolge eines Druckanstieges auf eine Druckanzeigevorrichtung oder eine andere Einrichtung, die die leitfähigkeit oder eine andere geeignete Eigenschaft des Materials Überwacht, einwirkt.
Claims (5)
1· Hydrozyklonabscheider für die Trennung eines Stoffgemisches in zwei Fraktionen mit einer Trennkammer, die teilweise aus einem runden zylindrischen Abschnitt mit wenigstens einem tangentialen Einlaß für das zugeführte Materialgemisch und einem zentralen Auslaß für eine der Fraktionen und teilweise aus einem konischen Abschnitt, der einen zweiten Auslaß für die zweite Fraktion umschließt, besteht, gekennzeichnet dadurch, daß eine Einrichtung für den Nachweis und/oder die Anzeige von aus der Trennkammer (1) in den Raum (13, 14, 15) austretendem Material vorhanden ist·
2· Hydrozyklonabscheider nach Punkt 1 , gekennzeichnet dadurch, daß der Außenmantel (9) zumindest teilweise aus einem durchsichtigen Werkstoff besteht, so daß die Möglichkeit für die visuelle Feststellung von ausgelaufenem Material gegeben ist·
3. Hydrozyklonabscheider nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Anzeigeeinrichtung im Außenmantel (9) in Form von mindestens einer, möglichst leicht zu schließenden Auslaßöffnung (16; 17; 18) für etwa aus-
.... laufendes Material mit einer relativ kleinen Durchflußweite vorgesehen ist,
4. Hydrozyklonabscheider nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Einrichtung aus einer in dem Raum (13; 14; 15) angebrachten Druckanzeigevorrichtung (21)
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besteht.
5· Hydrozyklonabscheider nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Einrichtung aus einer in dem Baum (13; 14; 15) befindlichen Leitfähigkeitsanzeigevorrichtung (21) besteht· -
Hierzu
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Seite . Zeichnung .
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