DD143837A5 - Lochmasken-kathodenstrahlroehre - Google Patents

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DD143837A5
DD143837A5 DD79212778A DD21277879A DD143837A5 DD 143837 A5 DD143837 A5 DD 143837A5 DD 79212778 A DD79212778 A DD 79212778A DD 21277879 A DD21277879 A DD 21277879A DD 143837 A5 DD143837 A5 DD 143837A5
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Sigmund T Villanyi
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/02Electrodes; Screens; Mounting, supporting, spacing or insulating thereof
    • H01J29/06Screens for shielding; Masks interposed in the electron stream
    • H01J29/07Shadow masks for colour television tubes

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  • Electrodes For Cathode-Ray Tubes (AREA)
  • Vessels, Lead-In Wires, Accessory Apparatuses For Cathode-Ray Tubes (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Lochmasken-Kathodenstrahlröhre, die insbesondere als Farbfernsehbildröhre eingesetzt wird, wobei die Lochmaske gewellt ist. Durch die Erfindung ist es möglich, mit relativ einfachen Mitteln Farbbildröhren mit einer im wesentlichen flachen Frontplatte herzustellen« Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Kurvenform des wellenförmigen Querschnittes der Maske 42, 44, 46 sich verändernd ausgebildet ist, so daß eine optimale Kontur der Lochmaske zur Frontplatte der Farbbildröhre erreicht wird. - Fig.3

Description

Anwendunflsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft eine Lochmasken-Kathodenstrahlröhre, und bezieht sich insbesondere auf Lochmasken in derartigen Röhren.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen;
Bei einer Lochmaskenröhre wird eine Mehrzahl konvergenter Elektronenstrahlen durch eine der Farbwahl dienende Yiellochmaske auf einen Mosaikleuchtschirm projiziert. Die Strahlwege verlaufen so, daß jeder Strahl auf nur eine Art von farbemittierenden Leuchtstoff des Schirmes auftritt und diesen erregt. Grundsätzlich ist die Lochmaske an einem
festen Rahmen befestigt, der seinerseits innerhalb des Bildröhrenkolbens aufgehängt ist.
Zur Zeit haben alle handelsüblichen Farbbildröhren entweder gewölbte oder zylindrische Frontplatten. Ss besteht jedoch der Wunsch, eine Bildröhre mit einer im wesentliehen flachen Frontplatte zu entwickeln. Ehe eine solche Röhre mit flacher Frontplatte jedoch kommerziell realisierbar ist, müssen Probleme gelöst v/erden, von denen ein Hauptproblem die Lochmaske betrifft. Gemäß dem Stand der Technik ist bei Röhren mit gewölbten Frontplatten die Lochmaske ähnlich gewölbt, so daß sie etwa parallel zur Frontplattenkontur verläuft. Will man dieses bisherige Konzept bei einer Röhre mit flacher Frontplatte beibehalten, so müßte die entsprechende Lochmaske ebenfalls eine fast ebene Kontur haben. Bei einer solchen Maske reicht jedoch die Eigenstabilität nicht aus. Ein Weg, diese Stabilität oder Festigkeit zu erreichen würde darin bestehen, die Maske unter Spannung zu setzen, wie es bei einigen handelsüblichen Röhren mit zylindrischen Frontplatten auch gemacht wird. Diese Spannungsmethode erfordert jedoch unerwünscht teure Rahmenstrukturen. Eine andere Möglichkeit, der Maske Festigkeit zu verleihen, besteht darin, ihr in einem gewissen Ausmaß eine Kontur zu geben, etv/a durch eine Wellung, wie es im US-Patent Nr. 4 072 876 (Erfinder A. M. Morrell, vom 7· Februar 1978) vorgeschlagen ist. Bs hat sich jedoch herausgestellt, daß eine regelmäßig gewellte Form von praktisch sinusförmigem Querschnitt nicht ganz eine optimale Kontur ergibt«, Beispielsweise ändern sich bei einer Röhre mit gewellter Maske der Abstand von Öffnung zu Öffnung und die Gffmmgsweite in Abhängigkeit sowohl vom Abstand zwischen Maske und Bildschirm als auch vom relativen Winkel zwischen Elektronenstrahien und Maske. Die erforderlichen Änderungen der Öffnungsweite führen zu erheblichen Problemen beim. Atzen der Öffnungen in die Maske.
Ziel der Erfindung:.
1 277
Da die notwendigen Veränderungen an den Maskenkanten am größten sind, ist es wünschenswert, entweder die Änderungen von Maske au Schirm oder den Winkel zwischen Strahl und Maske an diesen Kanten zu verringern. Die hier zu beschreibende Erfindung sieht aus diesem Grund unterschiedliche Lochmaskenkonturen vor, die zur Lösung oder mindestens zur Verringerung der soeben beschriebenen und. v/eiterer Probleme beitragen, die bei Röhren mit im wesentlichen flachen Prontplatten auftreten.
Darlegung des V/es ens der Erfindung:
Gemäß der Erfindung wird eine Lochmasken-Kathodenstrahlröhre dadurch verbessert, daß sie eine gewellte Maske eines Querschnittes mit sich verändernder Kurvenform enthält. Bei einer Ausführungsforin verringert sich die Amplitude der Wellungen allmählich in Richtung von der Mitte zum Rand. Bei einer anderen Ausführungsform vergrößert sich die Wellenlänge von Spitzenwert zu Spitzenwert der Wellungen in Richtung von der Mitte zum Rand. Die Änderungen der Amplitude oder der Wellenlänge können auch miteinander kombiniert werden, um einen Maskenaufbau zu ergeben, welcher die Vorteile beider Maßnahmen in sich vereinigt.
Ausführungsbeispiele:
Die Erfindung ist nachfolgend nahand der Darstellungen von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Pig. 1: eine teilweise weggebrochene Draufsicht auf eine Kathodenstrahlröhre bekannter Bauart,
Pig. 2: einen seitlichen Schnitt durch eine bekannte Bildröhrenfrontplatte, in v/elcher eine sinusförmig ausgebildete Lochmaske montiert ist, und
Fig. 3
bis 5J zusätzliche Seitenschnitte von Röhrenfrontplatten, in denen gemäß der Erfindung ausgebildete Lochmasken montiert sind.
In Fig. 1 ist eine bekannte Lochrnasken-Farbfernsehröhre 20 dargestellt, wie sie beispielsweise im US-Patent 4 072 .876 beschrieben ist und einen evakuierten Glaskolben 22 aufweist. Dieser enthält eine rechteckig geformte flache Frontplatte 24, einen Konus 26 und einen Hals 28. Auf der Innenfläche 32 der Frontplatte 24 ist ein Dreifarbenleuchtschirm 30 angebracht. Im Hals 28 sitzt ein Elektronenstrahlsystem 34 mit drei nicht dargestellten Strahlkanonen, von denen je eine für jeden der drei Farbleuchtstoffe des Bildschirmes 30 vorgesehen ist. Im Kolben 22 neben dem Leuchtschirm 30 ist eine rechteckige Lochmaske 36 angeordnet. Das Strahlsystem 34 kann dre Elektronenstrahlen durch die Lochmaske 36 auf den Bildschirm 30 schicken, wobei die Lochmaske 36 als Farbwählelektrode dient. Auf dem Kolben 22 sitzt nahe dem Übergang von Konus 26 und Hals 28 ein magnetisches Ablenkjoch.= 38. Bei geeigneter Erregung sorgt das Joch 38 dafür, daß die Elektronenstrahlen den Bildschirm 30 in einem rechteckigen Raster abtasten.
Die Lochmaske 36 ist gemäß den Figuren 1 und 3 gewellt.oder längs der Horizontalachse (in Richtung der größeren Abmessung der Maske) sinusförmig kurvig ausgebildet, wobei die Wellungen oder Kurven vertikal verlaufen (also zwischen den langen Seiten der Maske oder in Richtung der kürzeren Maskenabmessung). Die Maske 36 hat eine Mehrzahl länglicher Öffnungen, welche in parallelen vertikalen Spalten (in Richtung der kürzeren Maskenabmessung) angeordnet sind. Der Spaltenabstand ändert sich bezüglich des Abstandes zwischen Maske und Bildschirm, so daß die Leuchtstoffelemente auf dem Schirm gegenseitig gleichmäßig beabstanded sind.
5 9
Die· hier zu beschreibende Erfindung verbessert das vorstehend beschriebene Konzept der gewellten Maskenform, indem sie Veränderungen der Wellungsamplitude und/oder Wellenlänge vorsieht. Einige Ausführungsformen zeichnen sich durch Änderungen von einer gleichförmigen sinusförmig gewellten Maske aus, wie sie in den Pig. 3 "bis 5 dargestellt sind. Bei jeder dieser Ausführungsformen wird die Querschnittskontur oder Wellenform der gewellten Maske so verändert, daß bestimmte Röhrenerfordernisse erfüllt werden. Zum Zwecke der Vereinfachung sind die Frontplattenscheibe und der Schirm bei jeder Ausführungsform mit derselben Bezugsziffer bezeichnet.
Bei der Ausführungsform gemäß Pig. 3 nimmt die Amplitude der Wellungen einer Maske 42 von der Kitte zum Rand der Maske ab, Eine solche Maskenausbildung kann dort benutzt werden, v/o die Festigkeitsanforderungen an den Maskenseiten geringer als in der Maskenmitte sind. Beispielsweise können die Seiten der Maske durch einen festen oder flexiblen dynamisch steifen Rahmen gehalten werden, so daß die Wellungsamplitude weniger für die statische und dynamische festigkeit au sorgen hat.
Die Vereinfachung oder Glättung der Maskenwellenform in der Mähe der beiden Seitenkanten der Maske verringert die Erfordernisse des Öffnungsabstandes und der üffnungsweite. Beispielsweise kann der Auftreffwinkel zwischen einem Elektronenstrahl und dem von diesem wegragenden Teil der gewellten Maske sehr klein sein. Deshalb müssen die Öffnungen einen größeren Abstand haben, aber sie müssen an einem'Teil der Maske weiter sein als an einem anderen Maskenteil, der mehr senkrecht zum Strahl verläuft. Wegen dieser Änderung werden die Toleranzen, die bei der für die Maskenherstellung verwendeten photograph.!sehen Technik erforderlich sind und die für die Ätzeinrichtung gelten, -sehr gravierend. Eine Glättung der Wellenform verringert die Schwankungen des Auftreff»
-6- 212 7 7
winkeis zwischen Strahl und Maske und damit die Kritischkeit der Toleranzen für das photographische und das Ätzverfahren.
Alternativ können ähnliche Vorteile erreicht werden, v/enn man die Wellenlänge der Wellungen von der Mitte su den Seiten der Maske verändert, wie dies bei der"Maske 44 gemäß Pig. 4 der Pail ist, wo eine solche Wellenlängenvergrößerung ebenfalls die Kontur der gewellten Maske an ihren Rändern glättet. Diese beiden Konzepte der Amplitudenverringerung und der Wellenlängenvergrößerung in Richtung von Mitte zum Rand können auch miteinander kombiniert werden. Eine solche Kombination liegt bei der in Fig. 5 dargestellten Maske 46 vor.

Claims (5)

— 7 — Erf lndung; Ganspruch:
1. Lochrnasken-Kathodenstrahlröhre mit einem evakuierten Kolben, der eine Prontplatte, einen an deren innere Oberfläche angeordneten Leuchtschirm, eine neben dem Schirm montierte Viellochmaske von wellenförmigem Querschnitt und ein Strahlsystem zur Erzeugung und Projizierung von Elektronen längs mehrerer konvergierender V/ege durch die Haskenöffnungen auf den Schirm enthält, .gekennzeichnet dadurch, daß die Kurvenform des wellenförmigen Querschnittes der Maske (42, 44 > 46) sich verändernd ausgebildet ist.
2. Kathodenstrahlröhre nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Amplitude der Wellenform sich von der Mitte zum Rand der Maske (40, 42) verändert.
3. Kathodenstrahlröhre nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Wellenlänge der Wellenform sich von der Mitte zum Rand der Maske (44,46) verändert.
4« Kathodenstrahlröhre nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Amplitude von der Mitte zum Rand der Maske abnimmt.
5. Kathodenstrahlröhre nach Punkt 1 oder 4S gekennzeichnet dadurch, daß die Wellenlänge der Wellkiform von der Mitte zum Rand der Maske zunimmt.
Hierzu !Seite Zeichnungen
DD79212778A 1978-05-11 1979-05-10 Lochmasken-kathodenstrahlroehre DD143837A5 (de)

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CS (1) CS229623B2 (de)
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DE (1) DE2919165A1 (de)
FI (1) FI791440A7 (de)
FR (1) FR2425718B1 (de)
GB (1) GB2020897B (de)
IT (1) IT1112521B (de)
MX (1) MX4553E (de)
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