DD143999A5 - Pflanzenschutzmittel - Google Patents

Pflanzenschutzmittel Download PDF

Info

Publication number
DD143999A5
DD143999A5 DD79213266A DD21326679A DD143999A5 DD 143999 A5 DD143999 A5 DD 143999A5 DD 79213266 A DD79213266 A DD 79213266A DD 21326679 A DD21326679 A DD 21326679A DD 143999 A5 DD143999 A5 DD 143999A5
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
herbicidal
agents
oxazo
agent
protective agent
Prior art date
Application number
DD79213266A
Other languages
English (en)
Inventor
Gyoergy Matolcsy
Edit Fuestoes
Antal Gimesi
Barna Bordas
Magdolna Kovacs
Marton Tueske
Original Assignee
Eszakmagyar Vegyimuevek
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eszakmagyar Vegyimuevek filed Critical Eszakmagyar Vegyimuevek
Publication of DD143999A5 publication Critical patent/DD143999A5/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D263/00Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings
    • C07D263/52Heterocyclic compounds containing 1,3-oxazole or hydrogenated 1,3-oxazole rings condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N25/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests
    • A01N25/32Ingredients for reducing the noxious effect of the active substances to organisms other than pests, e.g. toxicity reducing compositions, self-destructing compositions

Landscapes

  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Plant Pathology (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)
  • Nitrogen And Oxygen Or Sulfur-Condensed Heterocyclic Ring Systems (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Pflanzenschutzmittel, welches als Schutzmittel ein neues 1$4~0xazo-spiro~kohlanwasser~ stoff-Derivat der allgemeinen Formel I
Il / \
GlJ0HO- 0 -
worin
L., Rp und Β« unabhängig voneinander ein Wasser stoff atom oder eine niedere Alkylgruppe bedeuten, mit der. 'Bedingung, daß mindestens eine der Substituenten für Alkyl»Gruppe steht; und η 0 oder 1 ist - ,
gegebenenfalls mit einem oder mehreren herbiciden ilitteln und feste oder flüssige Trägermittel und gegebenenfalls oberflächenaktive Mittel enthält, . ν
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bs ist bekanntj daß einige herbicidon Mittel während ihrer -.Verwendung' in der Landwirtschaft neben der Vernichtung der Unkräuter, in einer auf die Unkräuter wirksamen Menge auch die natürliche Entwicklung der Kulturpflanzen ver-
Ü4 £ @Ü 18.9.1979 ~ 2 ~ 55 597/11
ändern können und die Kulturpflanzen schädigen. Diese Schädigung kann sich in der Hinderung oder Ung.leichmäßigkeit der Entwicklung, in Irtragsminderung oder in anderen Abnormitäten äußern» Die Selektivität der herbiciden MIttel, d.h. die Steigerung der Toleranz der Kultur pflanzen, kann mit zwei oder mehrere Wirkstoffe enthaltenden Herbicidmischungen oder durch Zugabe eines Schutzmittels zu einem herbiciden Mittel oder durch die gemeinsame Verwendung der letztgenannten Mittel verbessert bzw. gesichert werden« Solche Schutzmittel sind z.B. aus der DE-OS 2 215 097 bekannt,
Es ist das Ziel der Erfindung, neue Schutzmittel für Herbicide zu entwickeln»
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, neue Schutzmittel zur Verbesserung der Selektivität von herbiciden Mitteln bereitzustellen»
Es -wurde nun gefunden, daß die neuen 1,4—Oxazo-spirokohlenwasserstoff-Derivate der allgemeinen Formel I, worin IL·? Ro* ^i m1^ n w^-e °'Den definiert sind? die auf die Kulturpflanzen ausgeübte schädigende Wirkung einiger herbiciden Mittel, besonders der als Wirkstoff Thiolkarbanate enthaltenden Mittel, ausdrücklich vermindern beziehungsweise aufheben, und so die Selektivität der herbiciden Mittel erhöhen.
* ^ 18,9*1979 3 - 55 597/11
Die neuen 1,4~0xazo~spiro--kohlenwasserstoff-Derivate der allgemeinen Formel I, worin IL·, R^, Ro und η wie oben definiert sind, können dadurch, hergestellt werden, daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel II '
HIT O
η worin '
η wie oben definiert sind, in Anwesenheit eines Säurebindendtteis, z.B. Triäthylamin, mit Dichloroacetylchlorid umsetzt. .
Die Ausgangsstoffe der allgemeinen Formel II, worin R,., R^, Ro und η wie oben definiert sind, können bekannterweise durch Umsetzung eines Cycloalkanone der allgemeinen Formel
R1
R2 (III)
(ClU^ Rq η /
worin
R^, Rg, Ro und η wie oben definiert sind, mit Äthanolamin
hergestellt werden (J. A. C. S. 25a. 358 /1953/).
IH 18.9*1979 - 4 - " - 55 597/11
Die erfindungsgamäßen Pflanzenschutzmittel können in üblicher Weise verwendet, beziehungsweise in oder auf den Boden gebracht worden» Die direkte Behandlung der Pflanzen oder die Beizung der Körner ist auch möglich. Die.Schutzmittel der allgemeinen Formel I sind entweder zusammen mit den herbiciden Mitteln formuliert oder können in der ^orm von selbständigen Formulierungen vor oder nach der Behandlung oder gleichzeitig mit den herbiciden Mitteln verwendet werden.
Das erfindungsgemäße Schutzmittel vermindert besonders die auf dia Kulturpflanzen ausgeübte, schädigende Wirkung der als Wirkstoffe Thiolkarbamate enthaltenden Mittel. Das erfindungsgemäße Schutzmittel ermöglicht die sichere Verwendung von solchen als Wirkstoff Tbiiolkarbamate enthaltenden Mittel, bei denen die auf die Unkräuter wirksame Dosis und die auf die Kulturpflanzen noch nicht phytotoxische Dosis nahe "beieinander liegen oder sich -überlappen6 Es muß aber auch in Betracht gesogen werden, daß die Wirksamkeit der herbiciden Mittel auch durch die Zusammensetzung des Bodens und durch das Wetter beeinflußt wird»
Das erfindungsgemäße Schutzmittel kann auch in solchen herbiciden Mitteln -verwendet werden, die zwei oder mehrere Wirkstoffe enthalten,. Es ist vorteilhaft, wenn eine der Komponenten des herbiciden Mittels ein Thiolkarbamat-Derivat ist«
Wenn das Schutzmittel mit? dem herbiciden Mittel gemeinsam verwendet wird, ist es zweckmäßig, dieses auf die gleiche Weise, -wie das herbicide Mittel zu verwenden, wobei das
213 246 18.9.1979 - 5 - ' 55 597/11
Schutzmittel mit dem heiebiciden -Mittel vermischt in der Form der üblichen Mittel auf das Behandlungsgebiet gebracht wird.
Die Menge des Schutzmittels hängt unter anderem von der Art der Unkräuter, von den Kulturpflanzen, von dem herbiciden Mittel und der erwünschten %rkung ab· Im allgemeinen können gute Ergebnisse erreicht wenden, wenn das Schutzmittel in einer Menge von 0,001-50, vorzugsweise 0,1-10 Gewichtsprozent, auf den herbiciden Wirkstoff berechnet, verwendet wird.
Wenn die Verbindung der allgemeinen Formel I mit dem herbiciden Mittel in Mischung verwendet wird, kann der Gesamtwirkstoffgehalt der Komposition zwischen 0,1 und, 95 Gewichtsprozent liegen«
Wenn die Verbindung der allgemeinen Formel I in der Form eines selbständigen Mittels verwendet wird, kann dieses Mittel das Schutzmittel in einer Menge von 0,1-95, vorzugsweise 0,5-70 Gewichtsprozent, enthalten.
Ein besonders vorteilhafter Vertreter der Verbindungen der allgemeinen Formel I ist das F-C-Di chlor acetyl) -6,6,8- -triinethyl-1,4-oxazo-spi3?o £4,43 nonan.
Die erfindungsgemäßen Pflanzenschutzmittel können neben den Wirkstoffen übliche feste oder flüssige Träger-, Verdünnungs-j Dispergierungs- und Emulgierungsmittel und gegebenenfalls oberflächenaktive Mittel, z.B. Netzmittel, enthalten.
* 18.9.1979 - 6 - 55 597/11
Als Träger- oder Verdünnungsmittel können Talkum, Kieselsäuregel, Aluminiumsilikate, Tricalciumphosphatj Kaolin, Bentonit und andere gemahlte mineralische Stoffe verwendet werden. ' .
Als flüssige Träger- oder Verdünnungsmittel können Kohlenwasserstoffe und deren Derivate, ζβΒβ Toluol, Xylol, Acetophenon, polarische Lösungsmittel, mineralische, pflanzliche oder tierische öle verwendet werden.
Die oberflächenaktiven MIttel können von ionischer oder
ι... ·
anionischbr Art sein.. Als oberflächenaktives Mittel können ζ»|Ββ die Kondensierungsprodukte des Äthylendioxids und Nonyl- oder Octy!phenols, Alkali- oder Erdalkalisalze von Sulphonsäureestern und Sulphonsäure-Derivaten und Ligninsulphonsäure-Salze verwendet werden»
Die erfindungsgemaßen Pflanzenschutzmittel können: in üblicher V/ei se durch Spritzen, Zerstäubung; Beizurg oder Staubung, in der EOrm von Spritzmitteln, Lösungen, Suspensionen, Emulsionen, Netzmitteln, Staubmitteln oder Granulaten verwendet werden*
Es ist im allgemeinen vorteilhaft, von einer konzentrierten Lösung auszugehen, die auf dem. Verwendungsgebiet zu der entsprechenden Konzentration verdünnt oder zu dem herbiciden Mittel gemischt werden kann« '
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind von dem Beispiel und den biologischen Untersuchungen zu entnehmen, ohne die Erfindung auf diese einzuschränken·'
*w 18.9.1979 - 7 -' 55 597/11
'Beispiel 1
N-(DJchloraoetyl)-6t6,8-»trimethyl-1 Λ-oxazo-spiro [4-,4] nonan
Zu einem Geniisch von 80 ml Benzol und 12,61 g (0,1 Mol) 2,2,4~Trimethyl~cyclopentanon worden 6,21 g (0,1 Mol) Äthanolamin gegeben, und das Reaktionsgemisch wird 3»5 Stunden gesiedet, wobei das entstandene Wasser ständig entfernt wird. Zu der Lösung des erhaltenen 6S6,8-Trimethyl~ -1,4-oxaso-spiro0i-,4jnonan in Benzol werden 10,12 g (0,1 Mol) Triäthylamin bei einer Temperatur unter 15 °0 gegeben, wonach ziviischen 0 und 15 0C unter Rühren und Kühlen portionsweise 14,74· g (0,1 Mol) Dichloracetylchlorid zugegeben'werden. Die Reaktion ist stark exotherm. Das · .Reaktionsgemisch wird danach bei Zimmertemperatur 0,5 Stunden lang gerührt. Zur Auflösung des erhaltenen Salzes wird Wasser zugegeben, die Benzolphase abgetrennt, mit wäßriger Natriumhydrocarbonat-Lösung und Wasser gewaschen und über wasserfreiem Natriumsulphat getrocknet. Die Benzollösung wird filtriert und mit wenig Benzol gewaschen, wonach das Lösungsmittel abdestilliert wird«. Es werden 20,4- g (72,9 %) des Produktes in der Form von gelber Flüssigkeit erhalten, ng = 1.,4·892.
Biologische Untersuchungen
Die Wirkung des erfindungsgemäßen Schutzmittels wurde auf im Gewächshaus gezüchteten Pflanzen geprüft» In 30x4-0x10 cm große Parzellen wurde von organischen Materialen.freier Quarssand gefüllt, wonach auf die Oberfläche des Bodens S-lthyl-dipropylthiokarbamat enthaltendes herbicides Mittel in einer Menge von 10 kg Wirkstoff/ha
CU-U 18,9.1979 - 8- ' 55 597/11
und gleichzeitig N-(Dichloracetyl)-6,6?8~t;rimetb.yl-1,zf- -oxazo-spiro£4,4j nonan enthaltendes Schutzmittel in einer Menge von 0,1» 1, 2, 5 "bzw. 10 kg Wirkstoff/ha gespritzt und danach in den Boden eingearbeitet wurden.» Die Körner der Kulturpflanzen und der Unkräuter wurden in den so vorbereiteten Boden angebaut.
Als Vergleichssubstanzen wurden unbehandelte Kontrollpflanzen, mit als Wirkstoff S-Äthyl-dipropylthiokarbamat enthaltendem Mittel behandelte Pflanzen und mit einer Mischung von als Wirkstoff S-Äthyl-dipropylthiokarbamat in einer ikenge von 10 kg/ha enthaltendem Mittel und Ν,Ν-di-allyl-dichloracetamid in einer Menge von 1 kg/ha enthaltendem Schutzmittel behandelte Pflanzen verwendet.
Die Parzellen wurden in Gewächshäusern bei 21-32 0C gehalten und der günstigen Entwicklung der Pflanzen entsprechend begossen.
Die Auswertung wurde 3-6 Wochen nach der Behandlung auf Grund der Selektivität und Phytotoxizität durchgeführt»
Die geprüften Pflanzen waren die folgenden; Zea mays, Avena sativa, Papaver somniferum, Trifolium. pratense, Sinapis alba, Panicum capillare, Setaria viridis, Echinochloa crus-galli.
Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle angegeben.
Bs kann von den Daten festgestellt werden, daß das N~(Dichloracetyl)-6,6i8~Triiaethyl-1j4—oxazo-spirof4i4] nonan die Kulturpflanzen schon in einer Dosis von 0,1 kg/ha, d.h.
3 2 66 18.9.1979 - 9 - 55 597/11
in einer 1%igen Menge, gegen die schädigende Wirkung des als Wirkstoff das oben genannte Thiolkarbainat enthaltenden herbiciden Mittels schützt, wobei die herbicide Wirkung die gleiche ist. Das bekannte N,N-Diallyl-dichlor-acetamid enthaltende Schutzmittel weist dagegen die gleiche Wirkung nur in einer Dosis von 1 kg/ha, d.h* in einer 1C$?igen Menge, auf. .
Die in der Tabelle verwendeten Bezeichnungen:
A = eine Mischung von S-Äthyl-dipropylthiokarbamat und
Κ,Ν-Diallyl-dichlor-acetaraid (10 : 1);, B = S-Äthyl-dipropylthiokarbamat} 0 » N-CDichloracetyD-ejGjS-trimethyl-i,^—oxazo-spiro
f4,4Jnonan
Beispiel 2
N-(Dichlorace tyl) -7 % 7 * 9-trime thyl-1,4-oxazo-spir ο f4, 5i dekan
Zu einem Gemisch von 80 ml Benzol und 14,01 g (θ|ΐ Mol) 3,3,5~Trimethyl-cyclohexanon v^erden 6,21 g (0,1 Mol) Äthanolamin gegeben, und das Reaktionsgemisch wird 4,5 Stunden gesiedet, wobei das entstandene Wasser ständig entfernt wird. Zu der Lösung des erhaltenen. 7,7»9-Trimethyl- -1,4-oxazo-spiro 0-j5Jiöekans in Benzol werden-10,12 g (0,1 Mol) Triäthylärain gegeben, wonach zwischen 0 und 15 0C unter Rühren und Kühlen portionsweise 14,74 g (0,1 Mol) Dichloracetylchlorid zugegeben werden. Das Reaktionsgemisch wird danach bei Zimmertemperatur 0,5 Stunden lang geführt. Zur Auflösung des erhaltenen Salzes wird Wasser zugegeben, die Benzolphase abgetrennt, mit wäßriger Natriumhydrocarbonat-Lösung gewaschen und über wasserfreiem
21 3 266 18.9.1979
- 10 - 35 597/11
Matriumsulphat getrocknete Die Benzollösung wird filtriert und das Lösungsmittel abdestillierte Nach Abkühlen werden 22j4" g (76,2 %) des Produktes in kristalliger Form erhalten. Schmelzpunktί 121-123 0G.
Die biologischen Untersuchungen wurden, wie im Beispiel 1 angegeben, durchgeführt«,
Die Ergebnisse sind in der Tabelle angegeben«.
Die in der Tabelle verwendete Bezeichnung$
D = N-(Diclaloracetyl)"-7f7,9~trimethyl-1,4-oxaz;o~spiro
Tabelle
Wirk stoff Dosis Schutz mittel Dosis kg/ha Ge sunde Pflanzen Grüngewicht von Mais kg/Parzelle Nummer der Pflanzen Stück Mais/g Gewicht Stück g 97
unbehan- delte Kontrolle | m mm 100 114 93 1,14 80 86
A - 10. - - 97 . 100 88 1,03 80 94
B 10 - - 94 103 84 1,09 80 97
B 10 C 0,1 100 111 91 1,11 80 88
B 10 C 1 80 97 89 1,21 80 ' 88
B 10 G 2 92 100 89 1,08 80 86
B 10 G 5 73 98 91 1,34 • 80 75
B 10 C 10 84 86 89 1,02 80 95
B 10 D 1 98 105 92 1,20 So 90
.B- 10 D 2 Λ 100 102 90 1*16 80 88
B 10 D 5 95 98 •90 1,15 80 82
B 10 D 10 93 93 86 1,08 80

Claims (5)

1, Pflanzenschutzmittel, gekennzeichnet dadurch, daß es als Schutzmittel ein neues 1s4-0xazo-spiro-kohlenwasser· stoff-Deri vat der allgemeinen Formel I
0 Il
Cl2HG - 0 - N 0 (I)
worin
Ή.*$ Ro und Eo unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkyl-Gruppe bedeuten, mit der Bedingung, daß mindestens eine der Substituenten für eine Alkyl«Gruppe steht;' und
η . O oder 1 ist,
gegebenenfalls mit einem oder mehreren herbiciden Mitteln, und feste oder flüssige Trägermittel und gegebenenfalls oberflächenaktive Mittel enthält,
2» Pflanzenschutzmittel nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß es ein Thiolkarbamat-Derivat als Wirkstoff des herbiciden Mittels enthalte,
3» Pflanzenschutzmittel nach Punkt 1 oder 2S gekennzeichnet dadurch, daß es als Wirkstoff des Schutzmittels H-CDichloracetyl)-^,6,8-trimethyl-1,4—oxazo-spiro βί·,4] nonan enthalte .
213
- 13 - 55 597/11
4» Verfahren zur Verminderung beziehungsweise Hemmung der phytotoxischen Aktivität der als Wirkstoff Thiolkarbamate enthaltenden herbiciden Mittel, gekennzeichnet dadurch, daß man die Pflanzen vor oder nach der Behandlung oder gleichzeitig mit den herbiciden Mitteln mit einem als Wirkstoff ein 1s4-Oxazo-spiro-kohlenv7asser~ stoff-Derivat der allgemeinen Formel I» worin E^, R^, R- und η wie im Punkt 1 definiert sind, enthaltenden Schutzmittel behandelt,
Pflanzenschutzmittel nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet . dadurch, daß es als Wirkstoff des Schutzmittels N-(Dichloracetyl)-7,7,9-trimethyl-i,4-oxazo-spirof4,5j dekan enthält„
DD79213266A 1978-05-31 1979-05-30 Pflanzenschutzmittel DD143999A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
HU78NO228A HU178064B (en) 1978-05-31 1978-05-31 Antidote composition containing n-/trimethyl-cyclopentillidene /-ethanol-amine-dichloracetate and process for preparing the active material

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD143999A5 true DD143999A5 (de) 1980-09-24

Family

ID=11000049

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD79216689A DD147108A5 (de) 1978-05-31 1979-05-30 Verfahren zur herstellung neuer 1,4-oxazo-spiro-kohlenwasserstoffverbindungen
DD79213266A DD143999A5 (de) 1978-05-31 1979-05-30 Pflanzenschutzmittel

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD79216689A DD147108A5 (de) 1978-05-31 1979-05-30 Verfahren zur herstellung neuer 1,4-oxazo-spiro-kohlenwasserstoffverbindungen

Country Status (19)

Country Link
BE (1) BE876570A (de)
BG (1) BG30315A3 (de)
CS (1) CS220787B2 (de)
DD (2) DD147108A5 (de)
DE (1) DE2922270A1 (de)
DK (1) DK225679A (de)
ES (1) ES481057A1 (de)
FR (1) FR2427332A1 (de)
GB (1) GB2023582B (de)
GR (1) GR68367B (de)
HU (1) HU178064B (de)
IE (1) IE48779B1 (de)
IT (1) IT1121547B (de)
LU (1) LU81341A1 (de)
NL (1) NL7904295A (de)
PL (1) PL115639B1 (de)
PT (1) PT69694B (de)
RO (1) RO77441A (de)
TR (1) TR20608A (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
LU80912A1 (de) * 1978-02-06 1979-06-07 Nitrokemia Ipartelepek Unkrautvernichtungsmittel
JPS6078952A (ja) * 1983-10-07 1985-05-04 Daicel Chem Ind Ltd 3,3,5−トリメチルシクロヘキサン誘導体
US4938796A (en) * 1987-07-06 1990-07-03 Ici Americas Inc. Herbicidal compositions of acylated 1,3-dicarbonyl herbicides and antidotes therefor
HUT49981A (en) * 1988-05-31 1989-12-28 Eszakmagyar Vegyimuevek Antidotal herbicide comprising chloroacetanilide derivative as active ingredient

Also Published As

Publication number Publication date
IE48779B1 (en) 1985-05-15
PL115639B1 (en) 1981-04-30
LU81341A1 (fr) 1979-09-11
IE791332L (en) 1979-11-30
DK225679A (da) 1979-12-01
PT69694B (en) 1982-01-07
RO77441A (ro) 1981-11-04
TR20608A (tr) 1982-01-01
GB2023582A (en) 1980-01-03
PL215973A1 (de) 1980-02-11
BG30315A3 (en) 1981-05-15
DD147108A5 (de) 1981-03-18
NL7904295A (nl) 1979-12-04
HU178064B (en) 1982-02-28
DE2922270A1 (de) 1979-12-06
ES481057A1 (es) 1980-08-16
GR68367B (de) 1981-12-23
PT69694A (en) 1979-06-01
GB2023582B (en) 1982-11-03
FR2427332A1 (fr) 1979-12-28
FR2427332B1 (de) 1983-07-18
IT1121547B (it) 1986-04-02
CS220787B2 (en) 1983-04-29
IT7923181A0 (it) 1979-05-31
BE876570A (fr) 1979-11-28

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0002180B1 (de) Substituierte 3-Aminopyrazole, diese enthaltende Herbizide und Verfahren zur Bekämpfung unerwünschten Pflanzenwuchses
DE2649706C2 (de) ß-[4-(Pyridyl-2-oxy)phenoxy] - propanderivate und Herbicide, welche diese enthalten
CH635824A5 (de) Cyclohexane sowie diese verbindungen enthaltende herbizide.
DE2640730A1 (de) Heterocyclische phenylaether und diese enthaltende herbizide mittel
DE2101938C2 (de) 3-[2-Chlor-4-(3,3-dimethylureido)-phenyl]-5-tert.-butyl-1,3,4-oxadiazolon-(2), seine Herstellung und herbicide Zusammensetzungen, die es enthalten
DE2524577C3 (de) Substituierte Tetrahydropyran-3,5dione und 13-Dioxan-4,6-dione, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als selektive Herbicide
DD143999A5 (de) Pflanzenschutzmittel
EP0007089A1 (de) Acylanilide mit herbicider und fungicider Wirkung, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung
DE2001770C3 (de) Amidothionophosphorsäureester, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als Herbizide
DE1955894A1 (de) Herbizides und insektizides Mittel
DE2856974C2 (de) 1- [N-(4-Chlor-2- trifluormethylphenyl)phenylacetimidoyl] - imidazo! und seine Metallkomplexe, Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen sowie deren Verwendung in Fungiziden
EP0071572B1 (de) Derivate der 2-Nitro-4- oder 5-Pyridyloxy-phenylphosphonsäure, Verfahren zu ihrer Herstellung, ihre Verwendung als Herbizide und/oder Pflanzenwachstumsregulatoren und/oder Mikrobizide, sowie zur Herstellung der Derivate verwendete Zwischenprodukte, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung als Herbizide
DE1955892C3 (de) Verwendung eines Benzylthiolcarbamates als Herbizid
EP0092632B1 (de) Neue Benzonitrilderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und herbicide Mittel
DD149455A5 (de) Fungizide zusammensetzung
DE3038083A1 (de) 5-(2'-chlor-4'-trifluormethylphenoxy)-2-nitrostyrolderivate, verfahren zu ihrer herstellung und diese verbindungen enthaltende herbizide mittel
DE2163381A1 (de) Herbizide Komposition
DE1810581C3 (de) N-Acyl-p-dialkylamino-phenylhydrazone, Verfahren zu ihrer Herstellung und deren Verwendung zur Bekämpfung von phytopathogene Pilzen
DE2030464C3 (de) bis-Formamidverbindungen, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung zur Bekämpfung phytopathogener Pilze
DE2431801C3 (de) Benzothiazolderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung zur selektiven Unkrautbekämpfung in Reis- oder Weizenkulturen
PT88374B (pt) Processo para a preparacao de herbicidas de eter difenilico
AT368681B (de) Herbizide zusammensetzungen
DE2548898A1 (de) Benzothiazolderivate, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung als herbizide
DE2005256C3 (de) Substituierte Derivate von 1,1-Dichloralken-(i)
EP0029011A1 (de) N-(Azolyl-1-äth-1'-yl)-halogenacetanilide, ihre Herstellung und ihre Verwendung als Herbizide