DD144855A1 - Tandemschleppnetz - Google Patents

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DD144855A1 DD79214415A DD21441579A DD144855A1 DD 144855 A1 DD144855 A1 DD 144855A1 DD 79214415 A DD79214415 A DD 79214415A DD 21441579 A DD21441579 A DD 21441579A DD 144855 A1 DD144855 A1 DD 144855A1
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network
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Rainer Trekel
Uwe Lorenzen
Wolfgang Rehme
Rolf Duerr
Hans-Georg Litschko
Wilfried Thiele
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Rainer Trekel
Uwe Lorenzen
Wolfgang Rehme
Rolf Duerr
Litschko Hans Georg
Wilfried Thiele
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K73/00Drawn nets
    • A01K73/02Trawling nets

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  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Tandemschleppnetz zum produktionsmäßigen Fischfang mit IIecktrawlern in der Hochsee- und Küstenfischerei. Ausgehend von dem Ziel, die Fangeffektivität von

Description

Wolfgang Rehme Rostock, den 1ΟβΟ?«1979
Hans-Georg Litschko
Uwe Lorensen
Wilfried Thiele
Rolf Dürr
Rainer Trekel
Tandemschleppnetz
Anwendungsgebiet der Erfindung8
Die Erfindung'betrifft ein Fischfanggerät zur Anwendung auf Hecktrawlern der Hochsee- und Küstenfischerei·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen!
Mit den bekannten Schleppnetzen wird durch eine Ansammlung von Fischen geschleppt, indem versucht wird, mit einer möglichst großen Netzöffnung den gesamten Schwarm zu erfassen» Der von der Schleppnetzöffnung erfaßte Schwarm wird durch Mitschwimmen innerhalb des Schleppnetzes ermüdet, durch die Netzform bedingt verdichtet und in den Steert geleitet« Netzflügel und der größte Teil des Bellys der bekannten Schleppnetze bestehen aus Widerstandsarmen Elementen wie Netzjagern, übergroßen Maschen in Viereck- oder Sechseckform oder aus Kombinationen dieser Elemente. Das anschließende Bellyteil sowie Trichter, Tunnel und Steert bestehen a aus Netztuch, dessen Maschenweite sich abschnittsweise oder kontinuierlich in Richtung Steert verringert. Bedingt durch die Belastungen des Trichterteils beim Hieven auf den Hecktrawler*! ist in diesem Bereich der bekannten Schleppnetze Netztuch mit relativ dicken Netzfäden erforderlich. Diese Netzfäden sind bei ausschließlicher Betrachtung der wirkenden hydrodynamischen Kräfte in ihrem Durch-
messer überdimensioniert· Sie verursachen einen hohen Strömungswiderstand 'und 'beeinflussen dadurch die Schleppgeschwindigkeit» Die erforderliche Geschwindigkeit des Schleppens ist abhängig von der Schwimmgeschwindigkeit der fische und deren spezifischen Verhaltensweisen axa Schlepp» netze Durch direkte Beobachtungen unter Wasser und die praktischen Pangerfolge mit den bekannten Schleppnetzen ist erwiesen, daß nur ein Teil des von der Schleppnetzöffnung erfaßten Schwarmes in den Steert gelangte Einem oftmals erheblichen Teil der !Tische gelingt die Flucht durch die Hetzblätter hindurch» Infolge des andauernden kräftezehrenden Mitschwimmens der vom Schleppnetz erfaßten Fische verlieren diese an Geschwindigkeit und fallen langsam in den kegelförmigen Schleppnetzbereich zurück* Die damit verbünde-» ne Verdichtung des Schwarmes bewirkts daß die Fische mit panikartigen Bewegungen versuchen, durch die Netzwände zu flüchten* Das gelingt einem Teil des Schwarmes, der noch nicht in die engmaschigen Zonen des Netzes zurückgefallen ist bzw» den Fischen, die kräftemäßig noch in der Lage sind, aus dem Trichterteil des Netzes wieder nach vorne zu schwimmen, um auf diese Weise durch die großmaschigen Netzwände im hinteren Bellybereich zu entkommen« .Unterwasserbeobachtungen ergaben, daß ausgebrochene Fische außerhalb des Netzes nur langsame Bewegungen ausführen und gegenüber den vorübergleitenden Netzteilen keine merklichen Reaktionen zeigen· .
Bei den bekannten Schleppnetzen wurde versucht, dem Entweichen der Fische durch die Netzblätter mit einer Erweiterung und Verlängerung der Netzbereiche mit Mindestmaschenweiten entgegenzuwirken dsh* Steert- und Trichterumfang wurden vergrößert und der Trichterbereich verlängert* Der Nachteil dieser Lösung besteht darin, daß dieser vergrößerte Bereich kleinmaschigen Netztuches durch seinen hohen Strömungswiderstand die Schleppgeschwindigkeit senkt· Es wurde bereits vorgeschlagen, im Schleppnetz ein elektrisches Feld aufzubauen» um die Fische durch Scheuchen und. Narkotisieren am Entweichen zu'hindern* ( DD 61 690 ) Diese Lösung erfordert aufwendige Ausrüstungen zur Erzeugung von Elektroenergie und deren Weiterleitung sum Netz»
Bekannt sind weiterhin Zusatzvorrichtungen an Schleppnetzen in Form, von kleinmaschigen Säckchen an den Schleppnetzblättern sowie die Verwendung von Hüllsteerten und Doppelsteer ten bei biologischen Forschungsarbeiten zur Bestimmung der Selektivität eines Schleppnetzes« Diese Vorrichtungen sind für eine produktionsmäßige fischerei ungeeignete Vorgeschlagen wurde auch bereits ein sogenanntes Dachnetz als zusätzliche Einrichtung an einem Grundschleppnetz. ( DE 916 003 ) Hierbei wird das Oberblatt des Netzes von einem" zweiten breiteren Blatt überspannt, Der unter das Dachnetz gelangte Fisch soll über eine öffnung im Oberblatt wieder in das Schleppnetz zurückgeleitet werden» Der Nachteil dieser Lösung liegt in der festen Verbindung des Dachnetzes mit dem Oberblatt«, um Ende des Dachnetaes kommt es zur Bildung von Beuteln, in denen sich der Fisch ansammelt und verfängt* Die Deformierungen des Schleppnetzkörpers •führen zu Netzschäden. Des weiteren wurde ein Fischfanggerät vorgeschlagen, das aus einem den Fang sammelnden Hetzsack und aus einem Fangteil, der mit Netzsack durch Längsleinen verbunden ist und aus einem oder mehreren hintereinander und mit freien Zwischenräumen angeordneten kegelstumpf förmig en Spreizelementen gebildet wird. ( SU 403 386| SU yi5 501 ) Der Mangel dieser Konstruktion liegt darin, daß sich die versprochene Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit bzw. die Sogwirkung des Wassers innerhalb des Fangteiles nicht in der erwarteten Stärke einstellt und damit auch nicht die Fängigkeit des Gerätes beeinflußt wird. Selbst bei engmaschigem Netztuch beträgt die Erhöhung der Geschwindigkeit am Ende eines liegelstumpfmantels in unmittelbarer Nähe der Netzwand nicht mehr als ,5 Prozent. Die Nachlaufströmung hinter dem Netzkegelstumpfmantel, die hier als Wirbelschleppe bezeichnet wird, bedeutet für Fische kein scheuchendes Hindernis und ist ungeeignet, das Entweichen der Fische durch die zwischen den Spreizelementen'befindlichen freien Zwischenräume wirksam zu unterbinden»
Ziel der Erfindung;
Ziel der Erfindung ist es, die Fangeffektiv!tat von Schleppnetzen su verbessern und den Materialaufwand für den
Bau von Schleppnetzen zu senken,
^sens_ der Erfindungt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit für die Wieder erf as sung der* vor dem engmaschigen Trichterteil des Schleppnetzes entwichenen Fische zu schaffen und unter den Bedingungen gleichgroßer Schieppnetzöffnungen und gleicher Schleppgeschwindigkeiten die für den Bau von Schleppnetzen erforderlichen Mengen an iSfetz·^ und Tauwerk zu verringern«
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine tandemähnliche Anordnung eines Hauptschleppnetses und eines das Hauptschleppnetz teilweise einhüllenden Steertnetz gelöste Das Hauptschleppnetz besitzt keinen Steert» Seine Seile und Netzfäden sind wesentlich dünner ausgelegt, als bei den bekannten Schleppnetzen. Das hinter dem Hauptschleppnetz als Umhüllung desselben angeordnete Steertnetz ist durch Stander mit dem Vorgeschirr des Hauptschieppnetzes verbunden. Hauptschleppnetz und Steertnetz haben während des Schleppvorganges im umhüllten bzwo umhüllenden Teil keine kraftschlüssige Verbindung» Das Steertnetz und das Endteil des Hauptschleppnetzes übertragen deshalb im Schlepp zustand .aufeinander keine Zugkräfte, so daß beide Netze sowohl im umhüllenden als auch im umhüllten Bereich keinen deformierenden Einfluß aufeinander ausüben« Das Steertnetz nimmt die Fische aus dem Hauptschleppnetz auf und erfaßt zusätzlich die vor dem Trichterteil des Hauptschieppnetzes entwiche- nen Pische» Be1I entsprechender Dimensionierung des Steertnetzes übersteigt der Strömungswiderstand des Tandemnetzes als Gesamtkonstruktion nicht den entsprechenden Strömungswiderstand der bekannten Schleppnetze· Durch das extrem dünne Netzmaterial des Hauptschleppnetzes sind beim Bau des Tandemnetzes geringere Materialmengen erforderlich·
Ein ·Ausführungsbeispiei ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden'beschrieben*
Die Fig. 1 zeigt ein Tandemnetz in der Draufsicht»
Das Tandemnetz besteht aus einem Hauptschleppnetz 1 und einem Steertnetz 2 * Das Steertnetz 2 ist über Stander 3 mit dem Vorgeschirr 6 des Hauptschleppnetzes 1 verbunden» Das Trichterteil des Hauptschleppnetzes 1 ragt in das Steertnetz 2 hinein. Das Steertnetz 2 hat einen Tunnel 4 und einen Steert 5« Die Zugkräfte des Steertnetzes 2 werden über die Stander'3 in geeignete zugkraftübertragende Seile des Hauptschleppnetzes 1 oder in dessen Vorgeschirr eingeleitet.

Claims (2)

  1. Erf^iiidiin^ßa
    β'Tandemschleppnetz, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus extrem dünnem Netzmaterial bestehendes Hauptschleppnetz ( 1 ) ohne Steert von einem hinter ihm angeordneten Steertnetz ( 2 ) teilweise umhüllt wird*
  2. 2· Tandemschleppnetz nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptschleppnetz ( 1 ) und das Steertnetz ( 2 ) während des SchleppVorganges im umhüllten bzw. umhüllenden Bereich nicht kraftschlüssig miteinander verbunden sind«
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