CH355208A - Geschachtelter Magnetkern - Google Patents

Geschachtelter Magnetkern

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CH355208A
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CH
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magnetic core
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Inventor
Floris Dr Ing Koppelmann
Original Assignee
Licentia Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/02Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions for non-linear operation
    • H01F38/023Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions for non-linear operation of inductances

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Geschachtelter    Magnetkern   Für manche Zwecke, beispielsweise Schaltdrosseln von mechanischen Stromrichtern (Kontaktumformern), Regeldrosseln von anderen Stromrichtern, für magnetische Verstärker, für Gleichstromwandler usw., werden Drosselspulen benötigt, die sich bereits bei kleinen Strömen sprunghaft sättigen. Man hat bisher für    derartige   Drosselspulen meistenteils Bandkerne, vorzugsweise    Ringbandkerne,   vorgesehen. Dieser Aufbau hat den Nachteil, dass verhältnismässig viel hochwertiges magnetisches Material benötigt wird, und dass das Aufbringen der Wicklung bei einem geschlossenen Bandkern unbequem ist. 



  Die Erfindung bezweckt, einen Bandkern zu vermeiden, und schlägt einen geschachtelten Magnetkern vor, bei dem nur ein Teil des Eisenweges aus einem Material mit scharfem Sättigungsknick, das heisst mit    Rechteckschleife,   besteht. Erfindungsgemäss sind die hochwertigen Bleche des    Mittelkernes   abwechselnd gegeneinander um eine Strecke verschoben, welche grösser ist als die Blechdicke und angenähert gleich der    überlappungslänge   des hochwertigen Materials mit dem sonstigen Material ist. 



  Die Verwendbarkeit derartiger Kerne hängt von der Ausführung der Stossstellen der beiden Blechsorten ab. Man kann diese Stossstellen derart ausführen, dass man sie beidseitig schleift und durch geeignete Konstruktion so eng    aneinanderpresst,   dass der verbleibende Luftspalt    unbeachtlich   ist. Eine derartige Ausführung ist jedoch schwer zu verwirklichen. Im Sinne der Erfindung wird die Verbindungsstelle in überlapptem Stoss hergestellt. Bei der üblichen    überlappung   von    Transformatorenkernen   werden die Bleche bekanntlich abwechselnd    lang   und kurz ausgeführt, wobei die kurzen Bleche auf der    Stirn-      seite   gegen die Bleche des anderen Schenkels stossen.

   Eine derartige    Ausführung   ist für Kerne aus nor-    malern      Transformatorenblech   ausreichend. Besteht jedoch die Stossstelle auf der einen Seite aus einem Blech mit scharfem Sättigungsknick, so ergibt sich bei der üblichen    Verschachtelung   ein Verlauf der    Magnetisierungskennlinie,   wie er    in      Fig.2a   angedeutet ist, das heisst bei der Induktion 0,5    B"""_,   tritt ein unerwünschter Knick der    Magnetisierungskenn-      linie   auf, welcher die zur Sättigung erforderliche Feldstärke    H,   erheblich vergrössert.

   Erwünscht ist bei den angedeuteten Geräten ein Verlauf der    Magnetisie-      rungskennlinie   wie in    Fig.   2b, wo die Feldstärke    H,   bedeutend kleiner ist. Um diesen Verlauf zu erreichen, muss man    vermeiden,   dass an der Stossstelle auch auf Längen von der Grössenordnung eines Zehntelmillimeters eine    Querschnittsverminderung   auftritt.

   Eine solche    Querschnittsverminderung   auf die Hälfte des vollen Wertes tritt bei der Ausführung der normalen    Verschachtelung   dadurch auf, dass die    stumpf   gegen die Stirnseiten stossende    Blechhälfte   praktisch an der Stossstelle einen kleinen Luftspalt aufweist, welcher bei normalen Blechen deshalb nicht stark ins Gewicht fällt, weil die danebenliegenden Bleche betriebsmässig nicht gesättigt werden und daher    einen   Kurzschluss der Luftstrecken bilden.

   Anders ist dies, wenn das Blech wie bei den angedeuteten Verwendungszwecken betriebsmässig zur Sättigung    kommt.   In diesem Fall wird in der Nähe der Sättigung der Luftspalt der Stossstelle voll wirksam,    weil   die daneben liegenden Bleche gesättigt sind und daher keinen magnetisch gut leitenden Nebenweg für den Luftspalt darstellen.

   Die Folge ist eine    Scherung   der    Magnetisierungskennlinie   etwa in der oberen    Hälfte,   wie sie in    Fig.   2a angedeutet    ist.   Nach der Erfindung wird dies dadurch vermieden,    dass   die    überlappung   derart ausgeführt wird, dass auch nicht auf kleinsten Strecken der Stossstellen eine Verminderung des Eisenquerschnittes des Sättigungsmaterials    auftritt.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 In    Fig.   1 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der    Erfindung   veranschaulicht. Die Bleche 1. des Mittelschenkels des    Magnetkernes   sind gegeneinander abwechselnd um die Strecke s verschoben.

   Dadurch entstehen auf beiden Seiten des    Mittelkernes   1 Schlitze von der Tiefe s, in welche die Bleche 2 des Querschenkels hineingeschoben werden. Die nach links verschobenen Bleche des Kernes 1 geben ihren    Kraftfluss   an die linken Querbleche 2 ab, die nach rechts verschobenen an die rechten Querbleche 2. Dabei tritt keinerlei    Querschnittsverminderung   an der Stossstelle auf, wenn die    überlappung   s grösser als die Dicke    @   und die Höhe h der Querbleche 2 grösser als die Breite b der Bleche 1 gemacht wird.

   Da    flach      aufeinandergefügte   Bleche auch bei verhältnismässig grossem Druck noch -einen gewissen Luftspalt von der Grössenordnung    Hundertstelmillimeter   darstellen, kann man die Wirkung dieses Luftspaltes auf die    Magnetisierungskennlinie   dadurch unwirksam machen, dass man die    überlappung   s gross gegenüber der Blechdicke    d      wählt,   beispielsweise 10- bis 100mal grösser. Bei einer Blechdicke von 0,1 mm ergibt sich dabei eine    L7berlappung   von 1 bis 10 mm.

   Die Stossstellen der Bleche 2 mit den Blechen 3 werden ebenso oder auch auf normale Weise ausgeführt; letzteres dann, wenn man für die Bleche 2 und 3 eine grosse Höhe h und ein Material wählt, dessen Sättigungsinduktion weit höher    liegt   als die der Bleche 1. Vorteilhafterweise kann man für die Bleche 2 und 3 Kaltwalzblech in    Vorzugsrichtung   benutzen. Wie man aus der Zeichnung sieht, ist für das ausgeführte Beispiel wesentlich, dass sich der    Kraftfluss   des Mittelschenkels 1 nach Art eines    Mantelumspanners   nach zwei Seiten hin schliesst. Die Verschiebung der Mittelschenkel ge-    geneinander   bedeutet eine Herabsetzung des Eisenfüllfaktors des Mittelschenkels.

   Man wird diese Verschiebung so klein wie möglich wählen, damit die Wicklung 4 den Eisenkern möglichst eng umschliesst und die    Luftinduktivität   dieser Wicklung bei gesättigtem Mittelkern 1 so klein wie möglich wird. Letzteres ist bei den angedeuteten    Verwendungszwecken   notwendig unter anderem, um den Leistungsfaktor der    Stromrichter   hoch zu halten. 



  Statt die beiden Blechsorten Blech für Blech ineinander zu verschachteln, kann man auch jeweils mehrere Lagen des hochwertigen Bleches zusammen mit mehreren Lagen des Bleches des    Schlussjoches   verschachteln oder für letzteres von vornherein ein dickeres Blech vorsehen. Man kann auch mehrere Lagen des hochwertigen Bleches miteinander verkleben und so grössere Blechdicken verschachteln.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Geschachtelter Magnetkern, bei dem ein Teil des Kraftlinienweges aus einem Blech mit scharfem Sättigungsknick, das heisst mit Rechteckschleife, besteht und der Kern nach Art des Kernes eines Mantelumspanners aufgebaut ist, dadurch gekennzeichnet, dass die hochwertigen Bleche des Mittelkernes abwechselnd gegeneinander um eine Strecke (s) verschoben sind, welche grösser ist als die Blechdicke (@) und angenähert gleich der überlappungslänge des hochwertigen Materials mit dem sonstigen Material ist. UNTERANSPRUCH Geschachtelter Magnetkern nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftfluss des Mittelschenkels sich hälftig nach zwei Seiten schliesst.
CH355208D 1956-07-14 1957-07-10 Geschachtelter Magnetkern CH355208A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE355208X 1956-07-14

Publications (1)

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CH355208A true CH355208A (de) 1961-06-30

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ID=6289914

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CH355208D CH355208A (de) 1956-07-14 1957-07-10 Geschachtelter Magnetkern

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