DD146482A1 - Lufteintrittsystem fuer mammutpumpen - Google Patents

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DD146482A1
DD146482A1 DD21598379A DD21598379A DD146482A1 DD 146482 A1 DD146482 A1 DD 146482A1 DD 21598379 A DD21598379 A DD 21598379A DD 21598379 A DD21598379 A DD 21598379A DD 146482 A1 DD146482 A1 DD 146482A1
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DD
German Democratic Republic
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air
intake system
air intake
air inlet
mammoth pumps
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Application number
DD21598379A
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English (en)
Inventor
Wolfgang Boessert
Oswald Hladik
Original Assignee
Wolfgang Boessert
Oswald Hladik
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Lufteintrittsystem fuer Mammutpumpen zur Foerderung von Wasser-Feststoffsuspensionen, das insbesondere fuer den Einsatz zur Foerderung von Suspensionen mit sehr kleinen kristallinen Feststoffpartikeln bei minimalem Kontroll- und Wartungsaufwand geeignet ist. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Lufteintrittsystem fuer Mammutpumpen zu entwickeln, welches die Foerderluft in kleinsten Luftblasen zugibt, sich auch bei der Sedimentation kleinster Feststoffpartikel nicht zusetzen kann und nach erfolgter Sedimentation ohne weitere Hilfsmittel ein erneutes Anfahren der Saeule ermoeglicht. Erfindungsgemaesz wird diese Aufgabe dadurch geloest, dasz anstelle von Duesen oder Schlitzen eine beliebig geformte mit Metall-, Glas- oder Kunststofftressengewebe abgedeckte Lufteintrittsoeffnung dicht angebracht wird.

Description

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Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Lufteintrittsystem für Mammutpumpen zur Förderung von Wasser-Peststoffsuspensionen, das insbesondere für den Einsatz zur Förderung von Suspensionen mit sehr kleinen kristallinen Feststoffpartikeln geeignet ist.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Das Wirkungsprinzip der Mammutpumpe besteht darin, daß durch Einblasen eines Fördergases mit Hilfe eines Düsenoder Mischkopfes am unteren Ende des Förderrohres in diesem eine Zweiphasenströmung aus Suspension und Fördergas gebildet wird. Beide Phasen bewegen sich im Gleichstrom nach oben, wobei das Fördergas möglichst fein dispergiert vorliegen soll.
Es ist bekannt, daß der Mischkopf aus Lufteintrittsöffnungen beliebiger geometrischer Form (Bohrungen, Schlitze usw.) sowie in das Innere des Förderrohres ragenden Düsensystemen bestehen kann (DD~PS 118701, DD-PS 84562). Für eine ökonomische Arbeitsweise wird angestrebt, daß sich im Mischkopf möglichst viele kleine Luftblasen bilden sollen (PS 118701).
Lufteintrittssysteme mit sehr kleinen geometrisch beliebigen freien Öffnungsflächen bringen die Gefahr mit sich, daß bei ihrem Einsatz zum Suspensionstransport (z. B. Entsanden und Klarpumpen von Brunnen, Förderung von Sand-Wasser', Entleeren von Schlämmtasehen in Klärbecken, Mischen von Suspensionen) die Luftaustrittsöffnungen mit fortschreitender Betriebsdauer zugesetzt werden können. Aus diesem Grunde müssen mit großem Aufwand am Mischkopf ständige Kontroll- und Wartungsarbeiten durchgeführt werden.
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Ein weiterer Nachteil besteht in der Schwierigkeit, nach Stillstand der Mammutpumpe und durch Sedimentation zugesetztem Mischkopf (z. B. auch bei Feststoffnachbruch) die Mammutpumpe wieder anzufahren· Hierzu sind bekanntermaßen wartungsaufwendige spezielle Spülköpfe erforderlich (PS 68142, PS 42092).
Besteht die Aufgabe, eine Suspension zu fördern, deren Peststoffpartikel kristallin sind und einen sehr kleinen Korngrößendurchmesser (z· B. Al2CK d < 150 /um, 10 % d < 15/um) besitzen, können alle bisher bekannten Misch- oder Düsensysteme nicht angewendet werden, da diese schon nach kurzer Betriebsdauer zugesetzt sind.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine hohe Effektivität und Betriebssicherheit von Mammutpumpen beim Pördern von Suspensionen,mit-insbesondere sehr kleinen kristallinen Peststoffpartikeln bei minimalem Kontroll- und Wartungsauf wand, zu gewährleisten.
Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Lufteintritts sy st em für Mammutpumpen zu entwickeln, welches die Pörderluft in kleinsten Luftblasen zugibt , sich auch bei der Sedimentation kleinster Peststoffpartikel nicht zusetzen kann und nach erfolgter Sedimentation ohne weitere Hilfsmittel ein erneutes Anfahren der Säule ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß anstelle von Düsen oder Schlitzen eine beliebig geformte mit Metall-, Glas- oder liunststofftressengewebe abgedeckte Lufteintrittsöffnung dicht angebracht
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Der Vorteil dieses Lufteintrittssystems besteht insbesondere darin, daß durch das spezielle Filterverhalten des Tressengewebes einmal ein sicherer Schutz gegen Verstopfung der Tresse und damit der .Luftzufuhröffnung gewährleistet wird, zum anderen die Förderluft, wie angestrebt, in kleinen Gasblasen austritt. Dabei ist die für den Luftaustritt zur Verfugung stehende freie Austrittsfläche um ein Vielfaches größer als bei bekannten Düsen-Schlitzen- und ähnlichen Systemen» Diese freie Austrittsfläche ermöglicht auch das selbständige Wiederanfahren der Säule nach einem Stillstand, indem kurzzeitig eine Rückspülung mit Wasser erfolgt·
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend anhand des in der Zeichnung dargestellten Mischkopfes einer Mammutpumpe näher erläutert werden·
Das Förderrohr 1 besitzt hier einen Ringspalt 2 als Lufteintrittsöffnung, der ze B. mit V.A~Köpertresse abgedeckt wurde, deren Ränder 3 mit dem Förderrohr verschweißt wurden· Die Art des verwendeten Tressengewebes, d. ho ihr Material sowie die Porenweite, können dabei der jeweiligen Suspension angepaßt werden·
Die Zufuhr der Förderluft erfolgt über eine Druckleitung und die dicht am Förderrohr 1 angeordnete Ringkammer 5.
Durch das Tressengewebe, das z· B· eine Porengröße von 10 /um aufweisen kann, wird die Förderluft sehr feinblasig eingeleitet, was eine hohe Förderleistung bewirkt·
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Mit diesem Lufteintrittssystem lassen sich bisher nicht beherrschbar feine kristalline Medien, wie z. B· AIpO^, fördern, ohne daß ein Verstopfen auftritt·
Ein besonderer Vorteil ist, daß mit dem dargestellten Lufteintrittssystern die Mammutpumpe auch nach Stillstand und zugesetzter Steigrohreintrittsöffnung problemlos wieder angefahren werden kann. Dazu wird über die Druckluft leitung '4·,' und den erfindungsgemäßen Lufteintritt ein Wasserstrora nach unten gedrückt, wobei die Steigrohreintrittsöffnung verschlossen wird» Da die freie Austrittsfläche des Tressengewebes genügend groß ist, wird ein beachtlicher Wasserdurchsatz und damit eine ausreichende Spülwirkung erzielt, so daß die bisher erforderlichen separaten Spülleitungen entfallen können. Bei bekannten Düsen oder Mischköpfen ist eine solche Rückspülung deshalb nicht möglich, da selbst bei sehr hohen V/asserdrücken durch die kleinen Düsen oder Schlitze eine zu geringe Spülwirkung erzielt wird.

Claims (1)

  1. -5-2159 83
    Erf indungs ans pr uch
    Lufteintrittssystem für Mainmutpumpen, die insbesondere zur Suspensionsförderung eingesetzt werden, dadurch gekennzeichnet,
    daß das Lufteintrittssystem aus einer beliebig geformten Öffnung (2) im Förderrohr (1) besteht, welche mit
    einem Tressengewebe abgedeckt ist.
    hierzu /\ Seife Zeichnung
DD21598379A 1979-10-03 1979-10-03 Lufteintrittsystem fuer mammutpumpen DD146482A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015116615A1 (de) 2015-09-30 2017-03-30 Jl Goslar Gmbh Verfahren zum Reinigen einer Bleischmelze und Reaktor dafür

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102015116615A1 (de) 2015-09-30 2017-03-30 Jl Goslar Gmbh Verfahren zum Reinigen einer Bleischmelze und Reaktor dafür
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