DD148598A1 - Vorrichtung zum verkuerzen der reststuecke von schweissstaeben - Google Patents

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DD148598A1
DD148598A1 DD21850780A DD21850780A DD148598A1 DD 148598 A1 DD148598 A1 DD 148598A1 DD 21850780 A DD21850780 A DD 21850780A DD 21850780 A DD21850780 A DD 21850780A DD 148598 A1 DD148598 A1 DD 148598A1
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Joerg Steeger
Klaus Buchwald
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Joerg Steeger
Klaus Buchwald
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Abstract

Die Vorrichtung zum Verkuerzen der Reststuecks von Schweiszstaeben bezieht sich auf das Gebiet des WIG-Handschweiszverfahrens. Ziel der Erfindung ist es, durch Verkuerzen der Reststuecke von Schweiszstaeben die hochwertigen Schweiszzusatzwerkstoffe optimal zu nutzen und damit die Materialoekonomie zu verbessern. Aufgabe der Erfindung ist es, eine solche Vorrichtung zu schaffen, dasz der Schweiszer den Schweiszstab nicht unmittelbar in der Hand halten musz und dadurch des Reststueck des Schweiszstabes naeher an die Schweiszstelle herangebracht werden kann. Erfindungsgemaesz wurde dies dadurch geloest, dasz im Grundkoerper der Vorrchtung eine Grundbohung eingearbeitet ist, in de der Schweiszstab mittels einer Klemmeinrichtung, vorzugsweise einer Klemmschraube, gehalten wird. Das andere Ende des Grundkoerpers ist als Griff ausgebildet. Die Vorrichtung besitzt auszerdem einem Waerme- und Spritzschutz.

Description

Anmelder: VEB Edelstahlwerk 8. Mai 1945 . Freital
8210 JFreital, Hüttenstraße 1
-4- 21 85 0 7
Yorrichtung zum Verkürzen der Beststücke von Schweißstäben
"Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Vorrichtung zum verkürzen der Reststücke von Schweißstäben wird auf dem Gebiet der Schweißtechnik, insbesondere beim Wolfram-Inert-Gas-Handschweißverfahren (WIG) angewendet, wo der Schweißstab von Hand an die Schweißstelle geführt werden muß«
Das WIG-Schweißen eignet sich hervorragend zum Schweißen von Wurzellagen in allen Schweißpositionen sowie zum vollständigen verbinden zweier Werkstücke» Weiterhin eignet sich das Verfahren für das örtlich begrenzte Aufscnwei.beη von Werkstoff auf ein Werkstück zum Ergänzen oder Vergrößern des Volumens, ferner zum Schutz gegen Korrosion oder Verschleiß*
Charakteristik aer bekannten technischen Lösungen
Beim WIG-Handschweißverfahren werden un-, niedrig- und hochlegierte SchweijizusatzwerKstioffe verwendet. Hierbei wird in aer einen Hand der WIG-Schweißbrenner genaiten und mit der anderen Hand der Schweißstab, der dem Schwei^teil stetig zugeführt wird· !Technologisch bedingt und infolge der hohen .Wärmeabstrahlung' muß der Schweißνurgang zum Zwecke des Auswechselns des Schweißstabes bereits dann unterbrochen werden, wenn noch ca· 8 bis 1ü cm Länge des Schweißstabes vorhanden sind· Der dabei anfallende Schrott des hochwertigen Schweißzusatzwerkstoffes beeinträchtigt die Materialökonomie,
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, durch Verkürzen der Reststücke von Schweißstäben den Schrottanfall zu verringern und damit die Materialökonomie zu verbessern·
- 2 - 21850 7
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine solche Vorrichtung zu schaffen, daß der Schweißer aeη Schweißstab nicht unmittelbar in der Hand halmen muß und es möglich ist, das Eesx;stück des Schweißstabes näher an die Schweißstelle zu bringen und damit optimal zu nutzen, ohne daß die Hand des Schweißers unzumutbarer Wärmeabstrahlung ausgesetzt ist0
Erfindungsgemäß wurde dies dadurch gelöst, daß in der Vorrichtung zum Verkürzen der Keststücke von Schweißstäben im Grundkörper eine Grundbohrung eingearbeitet ist, in der ein üblicher Schweißstab mittels einer Klemmeinrichtung, vorzugsweise einer Klemmschraube, gehalten wird und das andere Ende des ürundkörpers als Griff ausgebildet ist, der zur guten Griffigkeit gerändelt iste Ein weiteres Merkmal aer Erfindung ist; es, daß vorn am Einspannende aes Grundkörpers ein Wärme- und Spritzschutz angeordnet ist·
Das Festklemmen bzw· Lösen des Reststückes erfolgt je nach Durchmesser aes Schweißstabes durch Drehen der Klemmschraube um 90 bis 180°.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig.i den Schnitt der Seitenansicht der vorrichtung Fig.2 das stilisierte Arbeitsprinzip mit und onne Verwendung der Erfindung und die Darstellung der unterschiedlichen Längen der Keststücke
Entsprechend ELg.'i besteht die Vorrichtung zum Verkürzen der Keststücke von Schweißstäben aus einem vorzugsweise rundem Grundkörper 1 mix; einem Durchmesser von 10 mm una einer Länge von 100 mm* in seinem vorderen Teil is"c zur Aufnahme des Schweiß S-C ab es 5 in axialer Richtung eine Grundbohrung 2 von 7 mm Durchmesser und 20 mm Tiefe eingearbeitet. Zum Befestigen des Schweißstabes 3 dient eine Klemmeinrichtung in Form einer radial zum Schweißstab 5 wirkenden Klemmschraube 3« DeI> vordere Teil der Vorrichtung besitzt einen Wärme- und Spritz- t
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schutz 6 und das andere Ende ist als Griff 4 ausgebildet, der zur besseren Griffigkeit gerändelt ist· Die Abmessungen der Klemmschraube 3 werden so gewählt, daß de nach Durchmesser des Schweißstabes 5 eia schnelles Festklemmen bzw» Lösen mittels einer Drehung der Klemmschraube 3 von 90 bis 18ܰ möglich ist. Das in Jtfig.2 dargestellte stilisierte Arbeitsprinzip zeigt den WIG-Handscnweißbrenner 7 11Ht dem Grundwerkstoff 8« Der von Hand gehaltene Schweißstab 5 wird während des Schweißvorganges in Pfeilrichtung dem Grundwerkstoff 8 zugeführt. Infolge der Wärmestrahlung und aus Sicherheitsgründen muH der Schweißer spätestens bei einer Länge "Y" des Reststückes des Scnweißstabes >> bzwo 5*» d.h. in der Regel bei ca. 8 - 1U cm, den Schweißvorgang unterbrechen und das Reststück in,der Klemmeinrichtung arretieren. Danach wird der Schwelßvorgang fortgesetzt und das Reststück bis auf aie Länge 11Z", aas sind ca<» 2 bis 3 c% abgeschmolzen. Die einfache Konstruktion der erxindungsgemäisen Losung ermöglicht eine billige Fertigung in jedem. Betrieb, wo nach dem WIG-Hands c hwe ißve rf ahr en gearbeitet wird«, Durch die bessere Ausnutzung aes Schweißzusatzwerkstorfes infolge geringeren Abfalls wird die Materialökonomie wesentlich verbessert.

Claims (2)

1» Vorrichtung zum Verkürzen der Keststücke von Schweiß-. stäben, gekennzeichnet dadurch, daß im Grundkörper (1) eine Grundoohrung (2) eingearbeitet ist, in der ein üblicher Scnweißstab (5) mittels einer Klemmeinrichtung, vorzugsweise einer Klemmschraube (3; gehalten wird und das andere Ende des Grundkörpers (Ij als Griff (4 J ausgebildet ist, der zur guten Griffigkeit gerändelt ist#
1 8507
Erfindungsanspruch
2· Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß vorn am Einspannende des Grundkörpers (1) ein Wärme- und Spritzschutz (6) angeordnet ist.
Hierzu !Seite Zeichnungen
DD21850780A 1980-01-17 1980-01-17 Vorrichtung zum verkuerzen der reststuecke von schweissstaeben DD148598A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007036289A1 (de) * 2007-07-31 2009-02-05 Essener Hochdruck-Rohrleitungsbau Gmbh Verfahren und eine Vorrichtung zum Schweißen von Rundnähten

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007036289A1 (de) * 2007-07-31 2009-02-05 Essener Hochdruck-Rohrleitungsbau Gmbh Verfahren und eine Vorrichtung zum Schweißen von Rundnähten

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