DD148614A5 - Treppenleiter,insbesondere bootstreppe - Google Patents

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DD148614A5
DD148614A5 DD80218580A DD21858080A DD148614A5 DD 148614 A5 DD148614 A5 DD 148614A5 DD 80218580 A DD80218580 A DD 80218580A DD 21858080 A DD21858080 A DD 21858080A DD 148614 A5 DD148614 A5 DD 148614A5
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James M Lapeyre
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Laitram Corp
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Abstract

Ausgehend von dem Ziel der Erfindung, den technisch-oekonomischen Herstellungsaufwand zu verringern und die Sicherheit und die Bequemlichkeit zu erhoehen, besteht die Aufgabe darin, eine Treppenleiter, insbesondere Bootstreppe, mit einer unter einem bestimmten Neigungswinkel zwischen den beiden zu verbindenden Ebenen verlaufenden, eine Anzahl von Trittstufen tragenden Tragkonstruktion und mit beiderseitig angeordneten, jeweils einen Handlauf aufweisenden Gelaendern zu schaffen, die ein geringes Gewicht aufweist und einen geringen Platzbedarf benoetigt. Als Loesung wird vorgeschlagen, dasz die Tragkonstruktion als ein einziger, mittiger Holm ausgebildet ist, an welchem die Trittstufen abwechselnd beiderseits angeordnet sind. Diese erfindungsgemaesze Treppenleiter zeichnet sich durch eine besonders kostenguenstige Konstruktion aus. Auf Grund der verschiedenen Ausfuehrungsformen kann die Treppenleiter den jeweiligen Einbauverhaeltnissen bzw. Anforderungen an Bord eines Bootes oder Schiffes oder an einen sonstigen Einbauort angepaszt werden.

Description

Berlin, den 4.6.1980 AP B 63 B/218 580
218580
Treppenleiter, insbesondere Bootstreppe
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Treppenleiter, insbesondere eine Bootstreppe©
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Auf Booten und kleineren Schiffen spielen Raum und Gewicht eine wesentliche Rolle und stellen oft kristische Gesichtspunkte dar, die bei der Konstruktion des Bootes bzw. Schiffes und sämtlicher zugehöriger Ausstattungsgegenstände berücksichtigt werden müssen.
Die gegenwärtig gebräuchlichen Bootstreppen sind in herkömmlicher Yifeise gebaut, und ihre Trittstufen sind so breit, daß der Benutzer auf den einzelnen Trittstufen mit beiden Füßen stehen kann· Die Trittstufen v/erden von zwei oder mehr Holmen getragen, die zwischen den beiden mittels der Treppe zu verbindenden Ebenen verlaufen.
Beim Hinaufsteigen oder Hinabsteigen einer Treppenleiter setzt der rechte Fuß des Benutzers jeweils auf den rechten Teil einer Trittstufe und der linke Fuß jeweils auf den linken Teil der jeweils folgenden Trittstufe auf. Die aufeinanderfolgenden Trittstufen werden also jeweils abwechselnd vom rechten und linken Fuß des Benutzers betreten, und normalerweise steht der Benutzer beim Begehen der Treppenleiter nicht gleichzeitig mit beiden Füßen auf der gleichen· Trittstufe. Die übliche Bauweise herkömmlicher Bootstreppen
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,mit sich jeweils über die gesamte Treppenbreite erstreckenden Trittstufen stellt daher, da jeweils doch nur eine Hälfte jeder Trittstufe tatsächlich benutzt wird, eine Materialverschwendung dar und bedeutet ein unnötig hohes Gewicht der Treppe· Abgesehen davon stellen die üblichen, sich jeweils über die ganze Treppenbreite erstreckenden Trittstufen herkömmlicher Bootstreppen beim Begehen für den Benutzer auch ein Hindernis dar, das die Bewegung des jeweils von einer zur jeweils übernächsten Trittstufe weiterzusetzenden Fußes des Benutzers behindert und eine unnötige Stolpergefahr darstellt. Die Neigung bzw· Steilheit einer herkömmlichen Treppenleiter muß so niedrig gewählt sein, daß der Benutzer den jeweils von einer zur übernächsten Trittstufe weiterzusetzenden Fuß noch an der jeweils dazwischenliegenden Stufe vorbeibewegen kann, wodurch die mögliche Treppenneigung beschränkt ist·
Es ist zwar bereits Leitern bekannt, bei denen die Sprossen abwechselnd auf der einen und der anderen Seite eines einzigen Leiterholms angeordnet sind· Diese Treppenleitern sind mit einer unter einem bestimmten Neigungswinkel zwischen den beiden zu verbindenden Ebenen verlaufenden, eine Anzahl von Trittstufen tragenden Tragkonstruktion versehen· Außerdem sind beidseitig jeweils einen Handlauf aufweisende Geländer angeordnet· Derartige Leitern kann der Benutzer aber nur in der er Leiter zugewandten Haltung hinaufsteigen oder hinabsteigen, wobei er sich an den Sprossen festhält· Dagegen kann der Benutzer solche Leitern bekannter Konstruktion nicht wie eine normale Treppe vorwärts hinuntersteigen· Derartige bekannte Leitern verlangen vom Benutzer auch ein ziemliches Maß an Gewandtheit und sind nicht sehr bequem zu besteigen·
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Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, den technisch-ökonomischen Herstellungsauf wand zu verringern, die Sicherheit und die Bequemlichkeit zu erhöhen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Treppenleiter, insbesondere Bootstreppe, mit einer unter einem bestimmten Neigungswinkel zwischen den beiden zu verbindenden Ebenen verlaufenden, eine Anzahl von Trittstufen tragenden Tragkonstruktion und mit beidseitig angeordneten, jeweils einen Handlauf aufweisenden Geländern zu schaffen, die ein geringes Gewicht aufweist und einen geringen Platzbedarf benötigt«
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Tragkonstruktion als ein einziger, mittiger Holm ausgebildet ist, an welchem die Trittstufen abwechselnd beiderseits angeordnet sind. Der Neigungswinkel der Treppenleiter ist größer eis 50°.
An jeder Trittstufe ist ein außen von dieser wegragender Geländerstab angeordnet, der in einer vorderhalb der die Trittstufen-Vorderkanten enthaltenden Ebene und parallel zu dieser verlaufenden Ebene endet·
Die Geländerstäbe verlaufen jeweils im wesentlichen koplanar mit der betreffenden Trittstufe.
Die Geländerstäbe sind jeweils derart mit Bezug auf die Hauptebene der zugehörigen Trittstufe angewinkelt, daß sie unter
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einem etwa rechten Winkel zu dem zugehörigen Handlauf verlaufen· Die Geländerstäbe verlaufen jeweils einwärts gekrümmt· Die Geländerstäbe sind jeweils einteilig mit der betreffenden Trittstufe ausgebildet* Sie können auch jeweils, als mit der betreffenden Trittstufe einstückiger Portsatz derselben ausgebildet sein·
Die Handläufe sind derart angeordnet, daß sie eine seitliche Abstützung für den Körper eines Benutzers bilden·
Die Handläufe bestehen aus einem Rohrprofil· Sie können auch jeweils als Strangpreßprofil ausgebildet sein, das einen Griffteil, einen Stegteil und einen Befestigungsteil aufweist, wobei der Griffteil rohrförmig ausgebildet ist. Der Holm der Treppenleiter besteht aus einem Rohrprofil. Der Holm und die Trittstufen sind miteinander als einteilige Konstruktion ausgebildet· In diese können auch die Handläufe einbezogen v/erden.
Die beiden Geländer sind jeweils als die Treppenleiter seitlich begrenzenden Platten mit die Handläufe bildenden umgebogenen Rändern ausgebildet· Die die Geländer bildenden Platten sind mit den Trittstufen und dem Holm als einteilige Konstruktion ausgebildet. Die einteilige Konstruktion kann auch als einstückiges Formteil ausgebildet sein·
Die Handläufe v/eisen jeweils einen entlang der Trittstufenanordnung verlaufenden geraden Abschnitt und einen sich daran anschließenden, einwärts verlaufenden, unteren Endabschnitt auf, der mit seinem Ende an dem unteren Treppenauflager befestigt ist· Es kann auch ein sich über mindestens einen Teil der Treppenlänge erstreckender, an den beiden
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Handläufen gehalterter und den Treppenraum umschließender" Schutzkorb vorgesehen sein·
Die erfindungsgemäße Treppenleiter kann von verhältnismäßig billiger Konstruktion sein, und ihre jev/oilige besondere Ausführungsform kann den jeweiligen Einbauverhältnissen bzw· Anforderungen an Bord eines Bootes oder Schiffes oder an einem sonstigen Einbauort angepaßt werden·
Die erfindungsgemäße Treppenleiter kann mit im Vergleich zu herkömmlichen Treppenleitern gleicher Auftrittsbreite und Stufenhöhe steilerem Neigungswinkel ausgeführt werden und bietet trotzdem ausreichend Sicherheit und Bequemlichkeit· Damit ist sie selbst ohne Pesthalten an den Handläufen in aufrechter Haltung begehbar· Die Breite der Trittstufen kann ausreichend groß gewählt werden, um der normalen, etwas auswärts abgewinkelten Fußstellung Rechnung zu tragen, so daß die Treppenleiter beim Hinaufsteigen und Hinabsteigen leicht und ohne besondere Anforderungen an Vorsicht und Gewandtheit begangen v/erden kann·
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden· In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Pig· 1: in perspektivischer Darstellung eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Treppenleiter;
Pig· 2: eine Frontansicht der Treppenleiter nach Pig. 1; Pig· 3: eine Draufsicht auf die Treppenleiter nach Pig· 1;
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Pig· 4: einen Querschnitt durch einen Handlauf der Treppenleiter nach den Fig· 1 bis 3;
Pig· 5i in perspektivischer Ansicht eine v/eitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Treppenleiter;
Pig· 6: ebenfalls in perspektivischer Darstellung eine noch weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Treppenleiter;
Pig· 7: einen Ausschnitt einer aus der Treppenleiter nach Pig· 6 entwickelten abgewandelten Ausführungsform;
Pig· 8: eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Treppenleiter in perspektivischer Darstellung;
Pig· 9: eine Seitenansicht der Treppenleiter nach Pig· 8; Pig· 10: eine Draufsicht auf die Treppenleiter nach Pig. 8;
Pig. 11: in perspektivischer Teildarstellung eine noch weite-' re Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Treppenleiter;
Pig· 12: eine Seitenansicht der Treppenleiter nach Pig· 11;
Pig· 13: eine erfindungsgemäße Treppenleiter mit einem den Treppenleiterraum umschließenden Schutzkorb;
Pig· 14: nochmals eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Treppenleiter;
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Pig· 15: eine Draufsicht auf die Treppenleiter nach
Pig. H;
Pig. 16: eine als einteiliges Formteil ausgebildete
Treppenleiter nach der Erfindung und
Fig. 17 bis 28: eine Reihe von Darstellungen, welche die Begehbarkeit der erfindungsgemäßen Treppenleiter anhand einiger der in den vorangehenden Zeichnungsfiguren dargestellten Treppenleiter-Ausführungsbeispiele veranschaulichen.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Treppenleiter, die einen einzigen mittigen Holm 10 aufweist, der zwischen einem unteren Deck 12 und einem oberen Deck 14 verläuft« Die Treppenleiter kann an ihrem unteren Ende mit einer Grundplatte 13 ausgestattet sein, die zur Befestigung des unteren Holmendes auf dem unteren Deck 12 dient. Abwechselnd an der einen und der anderen Seite des Holmes 10 ist eine Anzahl von jeweils mit gleichen gegenseitigen Abständen angeordneten Trittstufen angebracht. Die Trittstufen 16 v/eisen jeweils einen seitwärts von dem Holm 10 wegragenden Auftritteil 18, der so bemessen und geformt ist, daß eine die Treppenleiter hinaufsteigende oder hinabsteigende Person den Fuß bequem aufsetzen kann, und einen vom äußeren Ende des Auftritteiis 18 wegragenden, einen Geländerstab bildenden Fortsatz 20 auf, der an einem Handlauf 22 bzw. 24 befestigt ist. Auf beiden Seiten der Treppenleiter ist jeweils ein Handlauf 22 bzw. 24 vorgesehen, der mit den Fortsätzen 20 der auf der betreffenden Treppenleiterseite befindlichen Trittstufen 16 verbunden ist. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind
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die Handläufe in ihrem unteren Bereich nach unten gebogen und mit ihren unteren Enden an der Grundplatte 13 "befestigt, damit möglichst wenig Bodenfläche in Anspruch genommen wird, und die oberen Endbereiche der Handläufe bilden Geländer 26· Die Geländer 26 können mit Verstrebungen 27 versehen sein· Die gesamte Treppenleiter besteht demzufolge aus einem einzigen Hol, zwei an dessen beiden Seiten angeordneten Gruppen von jeweils praktisch halben Trittstufen und zwei Handläufen, wobei alle diese Teile zusammen eine offene Rahmenkonstruktion bilden, die keiner weiteren Verstrebung bedarf» Die Handläufe verlaufen in geeignetem Abstand vorderhalb der Trittstufen, so daß eine die Treppenleiter benutzende Person sich beim Besteigen der Treppenleiter sich fühlen kanne
Die Treppenleiter läßt sich bequem vorwärts, d. h. mit dem Gesicht zur Treppenleiter, hinaufsteigen und auch, wie bei einer normalen Treppe, vorwärts, d. h· mit dem Rücken zur Treppenleiter, hinabsteigen, so daß es also nicht nötig ist, die Treppenleiter rückwärts, d. h· mit dem Gesicht zu den Stufen, hinunterzusteigen, wie dies bei einer normalen Leiter der Pail ist·
Die erfindungsgemäße Treppenleiter zeichnet sich durch zahlreiche wesentliche Vorteile aus, die sie insbesondere als Bootstreppe geeignet machen· Die Treppenleiter ist sicher, bequem begehbar, und es fehlt bei ihr die bei herkömmlichen Treppenleitern mit sich über die ganze Treppen-
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breite erstreckenden Trittstufen vorhandene, jeweils unbenutzte Hälfte jeder Trittstufe, die bei herkömmlichen Treppenleitern ein Hindernis darstellen kann, wenn der Benutzer den Fuß beim Hinaufsteigen oder Hinabsteigen von jeweils einer zur übernächsten Trittstufe weitersetzen will· Die Konstruktion der erfindungsgemäßen Treppenleiter gestattet eine verhältnismäßig einfache und billige Fertigung und eine Gewichtseinsparung gegenüber herkömmlichen Treppenleitern» Außerdem .benötigt die erfindungsgemäße Treppenleiter weniger Grundrißfläche und Kopfraum im Hinblick auf ihre horizontale Treppenlänge, da sie bei gleicher Bequemlichkeit und Sicherheit steiler geneigt sein kann als eine herkömmliche Treppenleiter· Im Hinblick auf den normalen Körpergrößenbereich erv/achsener Personen können die Stufenbreite (Maß zwischen den beiden seitlichen Begrenzungen einer Stufe) typischerweise im Bereich von etwa 125 mm bis 200 mm, die Auftrittsbreite (Maß zwischen Stufenvorder- und hinterkante) im Bereich von etwa 100 mm bis 275 mm und die Stufenhöhe im Bereich von etwa 150 mm bis 300 mm liegen· Die Trittstufenanzahlen an den beiden Seiten des Holmes können ungleich sein, so daß das Hinaufsteigen und Hinabsteigen der Treppenleiter jeweils mit dem gleichen Fuß beginnen und enden kann·
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 3 ist der Holm 10 als Rohr ausgebildet, an welchem die Trittstufen 16 beispielsweise durch Schweißen befestigt sind· Die beiden Handläufe 22 und 24 sind aus Strangpreßprofilmaterial hergestellt, dessen Querschnittsform in Fig· 4 mehr im einzelnen dargestellt ist· Gemäß Fig· 4 weist' das die Handläufe bildende Strangpreßprofil einen rohrförmigen Griffteil 28 und einen von diesem weg und teilweise um ihn herum verlaufenden
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Stegteil 30 auf, dessen äußerer Endbereich 32 etwas verdickt ist und als Befestigungsteil dient, an welchem die als Geländerstäbe dienenden Portsätze 20 der Trittstufen 16 angeschweißt oder auf andere Weise befestigt sind. Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Pig· 1 bis 3 sind die als Geländerstäbe dienenden Portsätze 20 der Trittstufen mit Bezug auf deren Auftritteile 18 etwas nach oben abgewinkelt, so daß sie etwa rechtwinklig zu den Handlaufen 22 und -24 verlaufen. Der Stegteil 30 des stranggepreßten Handlaufprofils dient mit seiner glatten, kontinuierlichen, nach innen weisenden Fläche der seitlichen Abstützung des Körpers eines Benutzers· Die durch die Portsätze 20 gebildeten Geländerstäbe sind derart einwärts gekrümmt, daß sie einen etwa U-förmigen Treppenkanal begrenzen, in welchem der Benutzer die Treppenleiter hinaufsteigen bzw· hinabsteigen kann·
Eine Abwandlung des eben beschriebenen Ausführungsbeispiels ist in Pig· 5 gezeigt und unterscheidet sich von diesem dadurch, daß die Handläufe 22a und 24a rohrförmig sind· Diese Handläufe können aus üblichem Rohrmaterial gebogen und durch Schweißen oder auf andere V/eise mit den Portsätzen 20 der Trittstufen und der oberen und unteren Befestigungsfläche der Treppenleiter verbunden v/erden» Die oberen Endbereiche der Handläufe 22a, 24a bilden das Geländer 26a·
Eine weitere Ausführungsform ist in Pig. 6 gezeigt und weist einen im Querschnitt rechteckigen Holm 10a und Trittstufen 16a mit Auftritteilen 18a und nach außen ragenden Portsätzen 20a auf, die jedoch jeweils in der gleichen Ebene wie der zugehörige Auftritteil 18a liegen« Die beiden Handläufe 22a und 24a sind rohrförmig ausgebildet. Der Holm kann natürlich, wie Pig· 7 zeigt, ebenfalls als rohrförmiger Holm 10b ausgebildet sein. Die Rohrform ist, da sie an Bord eines Bootes
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bzw. Schiffes einen, geringeren Widerstand gegen Wind und Wellen bildet, oftmals zu bevorzugen«
Eine weitere Abwandlung der Treppenleiterkonstruktion ist in den Pig. 8 bis 10 dargestellt. Hier verlaufen die rohrförmigen Handläufe 22c und 24c, beginnend an den unteren Endbereichen 25, über die gesamte Treppenleiterlange geradlinig, wie auch schon bei der Ausführungsform nach Pig· 6, und gehen am oberen- Treppenleiterende in ein Geländer 26c über, das an Pfosten 27 befestigt ist. Der Holm 10c ist durch einen T-Träger gebildet, der entlang seiner Länge zur Gewichtsverringerung mit Löchern versehen ist. Die Trittstufen 16c sind ebenso wie im vorhergehenden Ausführungsbeispiel eben, d. h., ihre Auftritteile 18c und ihre Portsätze 20c liegen jeweils in der gleichen Ebene,
Die Pig. 11 und 12 zeigen eine alternative Konstruktion, bei welcher jeweils zwischen dem Auftritteil 18c einer Trittstufe und der Verbindungsstelle des Portsatzes 20c der darunterliegenden Trittstufe mit dem betreffenden Handlauf 22d bzw. 24d eine Strebe 30 vorgesehen ist* Bei diesem Ausführungsbeispiel sind auch die Handläufe 22d und 24d nahe ihrem unteren Ende nach hinten abgebogen und nahe dem unteren Ende des Holmes beispielsweise an der Grundplatte 13 befestigt.
Wenn die Treppenleiter an Stellen eingebaut werden soll, die starkem Wind oder anderen Umgebungseinflüssen ausgesetzt sind oder bei denen Peuerschutzvorschriften dies erfordern, kann die Treppenleiter mit einem den Treppenleiterraum ganz oder teilweise umschließenden Schutzkorb der in Pig. 30 gezeigten Art ausgestattet sein. Der Schutzkorb 40 kann aus
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irgendeinem geeigneten Werkstoff bestehen und als Blech- oder Rahmen- bzw. Gitterkonstruktion ausgeführt sein, die an den äußeren Enden der als Geländerstäbe dienenden Trittstufenfortsätze befestigt sein kann· Die Befestigung des Schutzkorbs 40 an der Treppenleiter sollte in federn Pall so erfolgen, daß die Benutzbarkeit der Handläufe nicht beeinträchtigt wirde
Eine weitere Ausführungsform ist in den Pig· 14 und 15 dargestellt. An einem Holm 10d sind abwechselnd rechts und links Trittstufen 18d befestigt· Zwei jeweils rohrförmige Handläufe 22e und 24e sind mittels vertikaler Geländerßtäbe 42 an den Trittstufen befestigt· Die Geländerstäbe 42 sind jeweils mit ihrem oberen Ende an dem betreffenden Handlauf befestigt und verlaufen mit ihrem unteren Ende durch eine Öffnung der betreffenden Trittstufe hindurch und sind dann einwärts abgebogen und mit dem Holm 10d verbunden·
Die erfindungsgemäßen Treppenleitern können auch jeweils paarweise nebeneinander eingebaut werden, um zwei getrennte Verkehrswege für die beiden Verkehrsrichtungen (auf und ab) zur Verfugung zu haben* Jeder der oben beschriebenen Ausführungsformen kann so paarweise Anwendung finden, wobei die einander benachbarten Handlaufe.der beiden nebeneinander verlaufenden Treppenleitern einen so großen Abstand voneinander haben sollten, daß die Benutzer jeder der beiden Treppenleitern die zugehörigen Handläufe unbehindert benutzen können.
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Eine Treppenleiter nach der Erfindung kann auch als einteiliges Formteil hergestellt werden, wie es in Pig· dargestellt ist· Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Treppenleiter aus glasfaserverstärktem Kunststoff oder anderem geeigneten Material hergestellt, das zu einem einteiligen Formteil gegossen oder gepreßt werden kann oder sich auf andere V/eise zu einer einteiligen Konstruktion verarbeiten läßt· Die Konstruktion nach Fig. weist eine mittige Wand 50 auf, die den Holm bildet· Beiderseits dieser mittigen Wand 50 sind damit einteilig jeweils halbe Trittstufen 18e gebildet, wobei die Trittstufen jeder Seite jeweils durch Setzstufenabschnitte 52 miteinander verbunden sind· Ebenfalls einteilig mit den Trittstufen und den Setzstufenabschnitten sind äußere Wandplatten 54 und 56 ausgebildet, die an ihren vorderen Rändern in Handläufe 22f und 24f übergeben·
Die erfindungsgemäße Treppenleiter kann unter einem verhältnismäßig steilen Winkel verlaufen und trotzdem sicher und bequem begehbar sein· Bei ITeigungswinkein bis etwa 59° mit Bezug auf die Horizontale kann die Treppenleiter ohne Zuhilfenahme der Hände aufrecht begangen werden, wie die Fig· 19 und 20. zeigen. Die maximal mögliche neigung ergibt sich aus bekannten Daten des menschlichen Körperbaus, welche zeigen, daß das Verhältnis von Knieradius zu Hüftgelenkhöhe sowohl bei Männern als auch bei Frauen mit im üblichen Bereich liegender Körpergröße nahezu konstant ist· Dieser konstante Faktor ergibt sich zu etwa 0,516, woraus sich der maximale Neigungswinkel von 59° errechnen läßt· Bei Neigungswinkeln von mehr als 59° muß eine die Leitertreppe benutzende Person den Körper in der Hüfte ausknicken und das jeweils gestreckte
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Bein nach hinten neigen, um beim Hinaufsteigen der Leitertreppe ausreichend Knieraum zu haben, wie Pig· 18 zeigt» Die erfindungsgemäße Leitertreppe kann steiler als eine herkömmliche Leitertreppe gleicher Auftrittsbreite und Stufenhöhe sein, da ihre Konstruktion mit jeweils nur halben Trittstufen eine Behinderung des Fußes und Knies des jeweiligen bewegten Beines beim Hinaufsteigen oder Hinabsteigen der Leitertreppe vermeidet·
Für größtmögliche Sicherheit an Bord eines Schiffes oder Bootes ist die Höhe der Handläufe vorzugsweise so gewählt, daß sie beim Hinabsteigen der Leitertreppe entlang der Arme des Benutzers verläuft, wie die Pig» 17 und 25 zeigen» Gemäß den Pig» 21 und 27 können die Handläufe auch gerade unterhalb der Arme des Benutzers verlaufen» Die Handläufe dienen also auch der seitlichen Abstützung und Führung des Körpers, wenn ein Benutzer die Leitertreppe vorwärts hinabsteigt» Die Auftrittsteile der Trittstufen können hinsichtlich Form und Größe so ausreichend gestaltet sein, daß der normalen, auswärts abgewinkelten Stellung der Füße Rechnung getragen wird, wie die Fig» 22, 24» 26 und 28 verdeutlichen» Beim Hinabsteigen der Leitertreppe können die Füße nicht nur auf den Auftritteil» sondern auch auf den als Geländerstab dienenden Fortsatz aufgesetzt werden·
Der in den erläuternden Darstellungen der Fig» 17 bis 28 jeweils angegebene Körperschwerpunkt CG ist nur zu Veranschauliehungszwecken eingezeichnet und entspricht
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bei aufrechter Körperhaltung annähernd genau der tatsächlichen Lage· Der tatsächliche Körperschwerpunkt kann sich jedoch je nach der tatsächlichen Haltung der Beine, Arme und des Oberkörpers verschieben.
In den Pig· 17 bis 21 und 23 ist zur besseren Veranschaulichung der Kräftverlauf mit eingezeichnet, wobei die Kraftkomponente KR des rechten Beines eingetragen ist·

Claims (20)

21 85 8 O -16- 4.6.1980 AP B 63 B/218 56 787/24 Erfindungsanspruch
1» Treppenleiter, insbesondere Bootstreppe, mit einer unter einem bestimmten Neigungswinkel zwischen den beiden zu verbindenden Ebenen verlaufenden, eine Anzahl von Tritt· stufen tragenden Tragkonstruktion und mit beiderseitig angeordneten, jeweils einen Randlauf aufweisenden Geländern, gekennzeichnet dadurch, daß die Tragkonstruktion als ein einziger, mittiger Holm (10) ausgebildet ist, an welchem die Trittstufen (18) abwechselnd beiderseits angeordnet sind·
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2* Treppenleiter nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Neigungswinkel größer als 50° ist,
3· Treppenleiter nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet .dadurch, daß an jeder Trittstufe (18) ein außen von dieser wegragender Geländerstab (20) angeordnet ist, der in einer vorderhalb der die Trittstufen-Vorderkanten enthaltenden Ebene und parallel zu dieser verläufenden Ebene endet·
4· Treppenleiter nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Geländerstäbe (20) jeweils im wesentlichen koplanar mit der betreffenden Trittstufe (18) verlaufen·
5· Treppenleiter nach Punkt 3» gekennzeichnet dadurch, daß die Geländerstäbe (20) jeweils derart mit Bezug auf die Hauptebene der zugehörigen Trittstufe (18) abgewinkelt sind, daß sie unter einem etwa rechten Winkel zu dem zugehörigen Randlauf (22) verlaufen·
6» Treppenleiter nach einem der Punkte 3 bis 5»' gekennzeichnet dadurch, daß die Geländerstäbe (20) jeweils einwärts gekrümmt verlaufen»
7· Treppenleiter nach einem der Punkte 3 bis 69 gekennzeichnet dadurch, daß die Geländerstäbe (20) jeweils einteilig mit der betreffenden Trittstufe (18) ausgebildet sind·
8« Treppenleiter nach Punkt 7» gekennzeichnet dadurch, daß die Geländerstäbe (20) jeweils als mit der betreffenden Trittstufe (18) einstückiger Portsatz derselben ausgebildet sind·
9· Treppenleiter nach einem der Punkte 1 bis 8, gekennzeichnet dadurch, daß die Randläufe (22) derart angeordnet sind, daß sie eine seitliche Abstützung für den Körper eines Benutzers bilden·
10· Treppenleiter nach einem der Punkte 1 bis 9, gekennzeichnet dadurch, daß die Handläufe (22) ein Rohrprofil haben.
218580 -18- 4-6.1980
AP B 63 B/218 56 787/24
11» Leiter nach einem der Punkte 1 bis 10, gekennzeichnet dadurch, daß die Handläufe (22) jeweils als Strangpreßprofil ausgebildet sind, das einen Griffteil, einen Stegteil und einen Befestigungsteil aufweist·
12· Treppenleiter nach Punkt 11, gekennzeichnet dadurch, daß der Griffteil (28 ) rohrförmig ausgebildet ist.
13· Treppenleiter nach einem der Punkte 1 bis 12, gekennzeichnet dadurch, daß der Holm (10) ein Rohrprofil hat,
14· Treppenleiter nach einem der Punkte 1 bis 13» gekennzeichnet dadurch, daß der Holm (10) und die Trittstufen (18) miteinander als einteilige Konstruktion ausgebildet sind»
15· Treppenleiter nach Punkt 14» gekennzeichnet dadurch, daß auch die Handläufe (22; 24) in die einteilige Konstruktion einbezogen sind·
16· Treppenleiter nach Punkt 1 oder 2, gekennzeic linet dadurch, daß die beiden Geländer jeweils als die Treppenleiter seitlich begrenzende Platten (54; 56) mit die Handlaufe (22; 24) bildenden umgebogenen Rändern ausgebildet sind.
21 85 8 0 -19- 4.6.1980
AP B 63 B/218 56 787/24
17· Treppenleiter nach Punkt 16, gekennzeichnet dadurch, daß die, die Geländer bildenden Platten (54; 56) mit den Trittstufen (18) und dem Holm (50) als einteilige Konstruktion ausgebildet sind·
18« Treppenleiter nach einem der Punkte 14» 15 oder 17» gekennzeichnet dadurch, daß die einteilige Konstruktion als einstückiges Formteil ausgebildet ist·
19"· Treppenleiter nach einem der Punkte 1 bis 15» gekennzeichnet dadurch, daß die Handläufe (22; 24) jeweils einen entlang der TrittStufenanordnung (18) verlaufenden geraden Abschnitt und einen sich daran anschließenden, einwärts verlaufenden, unteren Endabschnitt aufweisen, der mit seinem Ende an dem unteren Treppenauflager befestigt ist·
20· Treppenleiter nach einem der Punkte 1 bis 19» gekennzeichnet dadurch, daß ein sich über mindestens einen Teil der Treppenlänge erstreckender, an den beiden Handläufen gehalterter und den Treppenraum umschließender Schutzkorb (40)vorgesehen ist·
Hierzu_^L.Seiten Zeichnungen
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