DD150184A1 - Verfahren und anordnung zur ermittlung von metallteilen auf stahlseilfoerdergurten - Google Patents

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DD150184A1
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Wolfgang Heidolf
Reinhard Kluender
Max Gropp
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Wolfgang Heidolf
Reinhard Kluender
Max Gropp
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G43/00Control devices, e.g. for safety, warning or fault-correcting
    • B65G43/02Control devices, e.g. for safety, warning or fault-correcting detecting dangerous physical condition of load carriers, e.g. for interrupting the drive in the event of overheating

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Abstract

Ziel der Erfindung ist es, den Stahlseilfoerdergurt als das teuerste Element des Foerderers vor der gewaltsamen Beschaedigung durch Fremdkoerper zu schuetzen, um grosze Materialschaeden, hohe Stoerungsstillstaende und erhebliche Produktionsausfaelle zu verhindern. Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Anordnung zur Ermittlung von Metallteilen auf Gurtbandfoerderern mit Stahlseilfoerdergurten zu entwickeln, das die stoerenden Einfluesse durch den hoeheren Metallanteil im Bereich der Endlosverbindung ausschlieszt. Erfindungsgemaesz wird die Aufgabe dadurch geloest, dasz die Charakteristik des Stahlseilfoerdergurtes nach bekannten Wirkprinzipien im unbeladenen Zustand kontinuierlich erfaszt und gespeichert wird. Danach wird die Charakteristik des beladenen Gurtes erfaszt und zeitgerecht mit der Charakteristik des unbeladenen Gurtes verglichen. Durch die kontinuierliche und zeitgerechte Erfassung koennen Veraenderungen innerhalb des Gurtes weitestgehend kompensiert werden. Der Soll-Ist-Wert-Vergleich erfolgt kontinuierlich. Abweichungen vom Soll-Wert werden durch die Auswerteeinheit ermittelt und fuehren zu einem Ausgangssignal, das entweder zu einer automatischen Abschaltung des Bandes fuehrt und/oder Masznahmen zur Aushaltung des Fremdkoerpers einleitet.

Description

Verfahren und Anordnung zur Ermittlung von Metallteilen auf Stahlseilgurten B 65 G -43/08
Anwendungsgebiet der Erfindung
Bei der Baggerung von Abraum gelangen gefährliche Fremdkörper in den Förderstronip Die Gefahr der gewaltsamen Beschädigung des wertvollen Fördergurtes durch Fremdkörper ist.besonders an den Verbindungsbändern zwischen Baggern und dessen Verladeanlage und an den nactifolgenden Übergabe'stellen sehr groß,»* Als Folge der möglichen Schadensformen, 2.B0 größere Gurt-· durchschlage mit Karkassenschäden und Längsschlitzungen, kommt es zu hohen Störungsstillständen bei gleichzeitig großem Materialschaden* Bei den hohen Leistungskonzentrationen treten beträchtliche Produktionsausfälle eino Überall dort, v/o Produktionsmittel, insbesondere Transportanlagen wie Förderbänder, vorzugsweise Stahlseilfördergurte vor Beschädigung und Zerstörung durch Metallteile geschützt werden sollen, kann die Erfindung Anwendung finden,,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Bekannt sind Eisennachweis« oder Metallspürgeräte an Gurtbandförderern, die nach dem elektromagnetischen Wirkprinzip und in Verbindung mit Gewebegurten arbeiten, Unterschiede bestehen in der Anordnung der Suchspulen und Magnete, in der Erzeugung des Magnetfeldes und in der Meßelektronik., Dabei verursachen die im Fördergut auftretenden Eisen- oder Metallteile eine Verzerrung des Magnetfeldes, die über eine elektrische Schaltung zur Anzeige gebracht wird«. Ein bekanntes nach, diesem Wirkprinzip arbeitendes System nutzt
die gute magnetische Leitfähigkeit de-s Eisens aus«, Eine Störung durch magnetische Eisenteile verändert die Symmetrie zweier Magnetfelder, die von H-förmig angeordneten Polen.ausgehen« Nachteilig ist, daß nur ferromagnetische Fremdkörper angezeigt v/erden. Bei einem anderen Metallspürgerät wird zusätzlich die Feldausbildung infolge von Wirbelströmen in nichtferromagnetischen Stoffen ausgenutzt« Dieses Nachweisgerät besitzt eine mittlere Sende- und zwei äußere Empfangsspulen, die jeweils aus einer einzigen Windung be- . stehen und in Form einer starren Rahmenkonstruktion den Förderquerschnitt umschließen. Die Sendefrequenz ist so ausgewählt, daß die Einflüsse von ferro- und nichtferromagnetischen Stoffen annähern die gleiche Wirkung bringen«, Die Empfangsspulen sind gegenseitig in Reihe geschaltet, so daß. erst beim Durchlauf eines Metallkörpers durch das Suchspulensystem über die Änderung der Wechselfeldverteilung eine Differenzspannung auftritt, die zur Anzeige genutzt wird» Dieses Metallspürgerät ermöglicht damit auch die Aushaltung unmagnetischer hochlegierter Verschleißteile wie Schleißschienen oder Baggerzähne sowie Nichteisenmetalle0 Neben dem Feldverzerrungsverfahren ist außerdem das Oszillator-Dampf ungs verfahren bekannt, das u.a, bei Vorrichtungen zur Feststellung von bewegten Metallteilen oder zum Auffinden metallischer Gegenstände angewendet wird0 Alle bekannten Verfahren zur Ermittlung von Metallteilen haben den Nachteil, daß sie bei Stahlseilfördergurten zu keiner zuverlässigen betrieblichen Anwendung führten, weil Stahlseilfördergurte kein homogenes Gebilde hinsichtlich der Metallverteilung darstellen« Überlappung der Stahldrähte an den Vulkanisierstellen und Veränderungen der Stahlseillage im Gurt während des Betriebes erfordern, daß die Empfindlichkeit so hoch gewählt werden muß, daß sie zu nahe am Störpegel liegt bzwo gefährliche Metallgegenstände nicht mehr geortet werden können,,
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Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist ess den Stahlseilfördergurt als das teuerste Element des Förderers vor der gewaltsamen Beschädigung durch Fremdkörper zu schützen und große «Materialschäden, hohe Störungsstillstände und erhebliche Produktionsausfalle zu verhindern«
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Anordnung zur Ermittlung von Metallteilen auf Gurtbandförderern mit Stahlseilfördergurten zu entwickelns das die störenden Einflüsse durch den höheren Metallanteil im Bereich der Endlosverbindung ausschließt ο Die erfindungsgemäße Lösung muß unter Beachtung der gerätetechnischen und Bergbaubedingungen zuverlässig arbeiten,,
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Charakteristik des Stahlseilfördergurtes nach bekannten Wirk« Prinzipien im unbeladenen Zustand- kontinuierlich erfaßt und gespeichert wird«. Danach wird die Charakteristik des beladenen Gurtes erfaßt und zeitgerecht mit der Charakteristik des unbeladenen Bandes verglichen. Durch die kontinuierlich und zeitgerechte Erfassung können Veränderungen innerhalb des Gurtes weitestgehend kompensiert werden« Der Soll-Ist-Wert-Vergleich erfolgt kontinuierlich« Abweichungen vom Soll-Wert werden durch die Auswerteeinheit ermittelt und führen zu einem Ausgangs signal,' das entweder zu einer automatischen Abschaltung des Bandes führt und/oder Maßnahmen zur Aushai« tung des Fremdkörpers einleitete Bandgeschwindigkeitsänderungen werden an einer nichtgetriebenen Trommel erfaßt und durch die Auswerteeinheit berücksichtigte Konstruktive Bedingungen am Einsatzort der Metallsuchgeräte werden durch Kompensationsschaltungen eliminiert» Nach der erfindungsgemäßen Anordnung wird ein bekanntes Metallspürgerät vorzugsweise im Bereich einer Übergabestelle angeordnet 9 das den unbeladenen Stahlseilfördergurt erfaßt, während in unmittelbarer Nähe ein zweites Metallsuchgerät angeordnet ist, das den beladenen Stahlseilfördergurt erfaßt. Die so zeitlich und räumlich nebeneinander angeordneten Metallspürgeräte ermöglichen die
zuverlässige und schnelle Erfassung-des Fremdkörpers0 Der Einbauort ist stets so zu wählen, daß die kleinste An« sprechgröße erzielt werden kann«
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden« Die zugehörige Zeichnung zeigt eine Anordnung zur Ermittlung von Metallteilen auf Stahlseil« fördergurten im Bereidh einer Übergabestelle,, Im Bereich der Übergabestelle ist über dem Gurtbandförderer ein Metallspürgerät 1 so angeordnets daß es die Charakteristik des unbeladenen Stahlseilfördergurtes erfaßt«, In unmittelbarer Nähe ist ein zweites Metallspürgerät 2 angeordnet, das die Charakteristik des beladenen Stahlseilfördergurtes er« faßt ο Mittels einer bekannten Schaltungsanordnung erfolgt kontinuierlich "ein Soll-Ist-Wert-Vergleicho Abweichungen vom Soll.-Wert werden durch die Ausweiteeinheit 3 ermittelt und signalisiert ο Das entsprechende Ausgangssignal 4 führt zur Abschaltung des Bandes oder zur Kennzeichnung der Fundstelle des Fremdkörpers mit anschließender Aushaltung des Fremdkörpersο Bandgeschwindigkeitsänderungen werden an einer nicht« getriebenen Trommel 5 erfaßt und durch die Auswerteeinheit berücksichtigte Unterschiedliche konstruktive Bedingungen am jeweiligen Einsatzort des Metallsuchgerätes 1; 2 werden durch Kompensationsschaltungen eliminiertIndem die möglichen Einflußgrößen vermieden bzw, eliminiert werden» kann die Ansprechgröße auf kleinste schädliche Metallteile eingestellt werden und ein unnötiges Ansprechen verhindert werden«, . ; " Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht darins daß Metallteile auch auf Stahlseilfördergurten ermittelt werden können, weil Veränderungen des Metallanteils innerhalb des Gurtes zeB0 durch Überlappung der Stahldrähte an den Vulkanisierstellen weitestgehend kompensiert werden können0 Vorteilhaft ist, daß auch eine eventuell eingetretene Beschädigung des Fördergurtes nachgewiesen werden kann? Die Charakteristik eines beschädigten Stählseilfördergurtes ist zu der des unbeschädigten Stahlseilfördergurtes unterschiedliche Diese Tatsache wird genutzt, um die Beschädigung bereits im Anfangsstadium zu signalisieren um einen größeren Schad|=n;: zu vermeiden» ' . ; '

Claims (1)

  1. .Erfindungsansprüche
    .1 β Verfahren zur Ermittlung von Metallteilen auf Stahlseilfördergurten, dadurch- gekennzeichnet, daß die Charakteristik des Stahlseilfördergurtes nach bekannten Wirkprinzipien im unbeladenen Zustand kontinuierlich erfaßt wird und danach die Charakteristik des beladenen Stahlseilfördergurtes erfaßt und mit der des unbeladenen Stahlseilfördergurtes kontinuierlich und zeitgerecht verglichen, wird-und die Abweichungen vom Soll-Wert durch eine Auswerteeinheit (3) ermittelt werden und ein Ausgangssignal (4) bilden, das erforderliche Nachfolgemaßnahmen einleiten«,
    Verfahren nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß Förderbandgeschwindigkeitsänderungen an einer nichtgetriebenen . Trommel (5) erfaßt und in der Auswerte einheit (3) verarbeitet 'werden«, . .
    Verfahren nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf das Metallsuchgerät (1; 2) wirkenden konstruktiven Verhältnisse am Sinsatzort durch Kompensationsschaltungen eliminiert werden0
    4« Anordnung zur Ermittlung von Metallteilen auf Stahlseilfördergurten, dadurch gekennzeichnet, daß das Metall- . suchgerät (1) vorzugsweise im Bereich einer Übergabestelle angeordnet ist und den unbeladenen Stahlseilfördergurt erfaßt, während in unmittelbarer Nähe ein zweites Metall-. suchgerät (2) angeordnet ist, das den beladenen Stahlseilfördergurt erfaßte
    Hierzu 1 Seite Zeichnung<
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