DD152904A5 - Herbizide mittel - Google Patents

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DD152904A5
DD152904A5 DD22376880A DD22376880A DD152904A5 DD 152904 A5 DD152904 A5 DD 152904A5 DD 22376880 A DD22376880 A DD 22376880A DD 22376880 A DD22376880 A DD 22376880A DD 152904 A5 DD152904 A5 DD 152904A5
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hexamethylene
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stirring
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Angela Bartfei
Zsolt Dombay
Julianna Dudas
Erzsebet Grega
Jozsef Nagy
Eva Rokonay
Laszlo Rozsa
Istvan Szita
Istvan Toth
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Eszakmagyar Vegyimuevek
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Abstract

Zweikomponentige herbizide Mittel. Die erfindungsgemaeszen Mittel enthalten 20 bis 90 Gew.-% an den Verbindungen der allgemeinen Formel (I), worin R&ind1! und R&ind2! C&ind1-6!-Alkyl oder -Cykloalkyl, oder zusammen eine Hexamethylengruppe bedeuten und der allgemeinen Formel II, worin R&ind3!, R&ind4! und R&ind5! gleich oder verschieden sind und Wasserstoff oder Chlor bedeuten, sowie 0 bis 70 Gew.-% an fluessigen Verduennungsmitteln und 5 bis 10 Gew.-% an oberflaechenaktiven Mitteln.

Description

Berlin, 29. 1. 1981
223 7 6 8 ~Λ~ ΑΡ Α 01 Ν /223 768
58 042 / 18
Herbizide Mittel
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft zweikomponentige herbizide Mittel für die Anwendung in der Landwirtschaft.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Unter den herbiziden Mitteln sind die Thiolcarbamate der allgemeinen Formel I
H-G-S - C2H5 (I), R2 0
worin IL und R2 C- ,--Alkyl oder-Cycloalkyl oder zusammen eine Hexamethylengruppe bedeuten.1 sowie deren Kombinationen mit anderen Herbiziden, z. B. mit Triazinen und Piridazonderivaten, bekannt.
Die Thiolcarbamate der allgemeinen Formel I sowie die diese Wirkstoffe enthaltenden Mittel sind beispielsweise in den US-PS 2 913 327, 3 037 853, 3 175 897, 3 185 720, 3 198 786 und 3 582 314 sowie in den HU-PS 157 558 und 160 635 beschrieben.
Die Verwendung von Thiolcarbamaten allein hat sich praktisch nicht verbreitet, da sie hauptsächlich einkeimblättrige. Unkräuter vernichten und die Kulturpflanzen schädigen. Falls diese Mittel in dem empfohlenen Konzen-
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trationen zum Vernichten der verschiedenen Unkräuter angewandt werden, erfolgt in wesentlichem Maße die Mißbildung sowie die Verkümmerung der Kulturpflanzen, Infolge der Schädigung der Kulturpflanzen vermindert sich der Ernteertrag·
Die Kombination der Thiolcarbamate mit Triazinen hat sich praktisch auch nicht verbreitet, v/eil sich resistente Unkrautarten gegen die herbiziden Y/irkstoffe vom Typ Triazin bilden und der Abbau der Triazine im Boden langsam ist, sie haufen sich zusammen, und so ist ihre Verwendbarkeit beschränkt« Die Thiolcarbamate beschädigen weiterhin die Kulturpflanzen·
Zur Bekämpfung dieser Hindernisse wurden die Saatgüter der Kulturpflanzen vor ihrer Pflanzung mit Abwehrstoffen behandelt (US-PS 3 131 509 und 3 564 768). Diese Abwehrstoffe sind aber nicht wirksam genug, so haben sie sich nicht verbreitet·
Später wurden wegen der schädigenden Wirkung der allein oder in Kombination mit anderen Wirkstoffen angewandten Thiolcarbamate und/oder zur Steigerung der Widerstandsfähigkeit der Pflanzen Antidoten verwandt. Solche antiäotierende Mittel enthaltenden Herbizide vom Typ Thiolcarbamate sind in den HU-PS 165 736, 168 977 und 170 214 "beschrieben. Der Nachteil der Thiolcarbamate, die nur Antidoten enthalten, ist, daß sie nur die einkeimblättrigen Unkräuter vernichten, die Vernichtung von zweikeimblättrigen Unkräutern ist unsicher.
Die Hexamethylenimidderivate der allgemeinen Formel II
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CH0 - CH9 - CH 2 2
CH2 - OH2 -
worin R-, R, und R1- gleich oder verschieden sind und für Wasserstoff oder Chlor stehen, sind als Herbizide entweder in sich oder in Kombinationen nicht bekannt.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung von neuen Mitteln mit verbesserter herbizider Wirkung, breitem Selektivitätsspektruiü und guter Verträglichkeit gegenüber Kulturpflanzen·
,Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zweikomponentige herbizide Mittel mit den gewünschten Eigenschaften zur Verfügung zu stellen.
Erfindungsgemäß enthalten die aus zwei Komponenten bestehenden neuen herbiziden Mittel die Verbindungen der allgemeinen Formeln I und II
R1
R2 0
C-S- C2H5 (I)
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(II)
R1 und Rp C, ,--Alkyl oder-Cycloalkyl oder zusammen eine Hexamethylengruppe bedeuten und '
R^, R4 und Rj- gleich oder verschieden sind und Wasserstoff oder Chlor bedeuten·
Es wurde.nun' gefunden, daß das herbizide Mittel, welche die Verbindungen der allgemeinen Formeln I und II, worin R. und Rp C, g-Alkyl oder -Cycloalkyl oder zusammen eine Hexamethylengruppe bedeuten, und R^, R. und Rf- gleich oder verschieden sind und für Wasserstoff oder Chlor stehen, in einem Verhältnis von 1" : 0,05 bis 1 : 1 enthält, in einer Aufwandmenge von 3 bis 15 kg/ha sowohl die einkeimblättrigen (Avena fatua, Cynodon dactylon, Digitaria ssp., Echinocloa ssp., Eleusine ssp·, Eragrostis ssp., Lolium ssp., /multi-florum/, Poa ssp· /annua/, Setaria ssp·, Sorghum holepense), als auch die zweikeimblättrigen Unkräuter (Arnoranthus ssp., Chenopodium album, Laminum amplexicoule, Linum Usitatissimum, Polygonum ssp·, Plan— tago lanceolata, Portulaca olazacea, Spergula arvensis, Stelloria media, Solonum nigrum, Amboria ssp.) vernichten sowie auch ohne Zugabe von bekannten antidotierenden Mit— · teln die Kulturpflanzen nicht beschädigen.
1· 1981
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Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an einigen Beispielen näher erläutert.
Zur biologischen Wirkungsuntersuchung der erfindungsgemäßen herbiziden Mittel wurden als Testpflanzen die hybriden Maise (Zea mays /L/) von den Typen MVFV-26 und MVTC-596 angewandt. Unter den Kulturpflanzen sind diese Maise bezüglich der Thiolcarbamatverbindungen die empfindlichsten, und die Thiolcarbamatverbindungen enthaltenden herbiziden Kittel v/erden am meisten auf diesem Gebiet angewandt.
Die biologische Wirkung des erfindungsgemäßen Mittels wurde sowohl in Gefäßen als auch in Petrischalen in dem Agar-Agar-Biotest untersucht.
Die Untersuchungen in den Gefäßen wurden in folgender Weise durchgeführt:
In Plastikgefäßen mit einer Oberfläche von 1,2 dm wurden je 500 g des auf einem Sieb mit einem Durchmesser von 2 mm durchgeworfenen Bodens eingewogen. Darauf wurden 4 Körner des hybriden Maises (Zea mays /L/) vom Typ MVFV-26 sowie je 0,3 g der Unkrautsamen von den Polygonum ssp., Setaria ssp. und vom Plantago lanceolate gesät. Darauf wurde noch 100 g des Bodens gelegt, danach mit dem erfindungsgemäßen Mittel behandelt. Uach der Behandlung wurden in jedes Gefäß weitere 200 g des Bodens eingewogen. Während der Versuche waren ' die Tagesdurchschnittstemperatur 24,3 0G und die relative Tagesdurchschnittsfeuchtigkeit 54»8 %, Die Pflanzen wurden unter Benutzung von künstlichen Höhensonnen von 400 W und unter Verwendung einer Beleuchtungsperiode von 12 Stunden gezüchtet. Der Wasserverlust wurde täglich ersetzt.. Die
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Versuche wurden am 14· Tag- ausgewertet· Die Ergebnisse sind in der Tabelle 1 angegeben..
Tabelle 1
Behandlung Absproßlänge .cm % Fri s sblat tgewi cht S %
unbehandelte Kontrolle A1 B1 40,2 100 38,1 94,7 34,5 85,8 6,8 100 6,8 100 5,9 86,8
SD P = 5 % ± 18,6 + 24,6
A1 = 5»6 kg/ha ^,IT-Di-n-propyl-S-ethyl-thiolcarbamat + 0,56 kg/ha l\f-(Dichlor-acetyl)--hexainethylen-imid
B1 = 5»6 kg/ha H,N~Di-n~propyl-S'ethyl-thiolcarbamat + 0,56 kg/ha !-(Trichlor-acetyl^hexamethylen-imid
Nach der Behandlung mit der Wirkstoffkombination "A1" ist der Hais unbeschädigt und gesund, im Falle der Behandlung mit der Wirkstoffkombination "B1" erfolgte aber in kleinem Maße eine Deformation und Windung.
Der Agar-Agar-Biotest wurde in folgender Weise durchgeführt :
In Petrischalen wurden ^e 300 g einer Agar-Agar-lTährstofflösung (0,4 folge) und das Gemisch der entsprechenden Dosen der Kombinationen "A2" und "B2" eingewogen. Auf die Oberfläche des ausgegossenen und sich befestigten Nährbodens wurden je 6 Körner des hybriden Maises (Zea mays /L/) vom Typ MVFV-26 gesät. Die Versuche wurden dreimal wiederholt.
7 6
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Die Bewertungen erfolgten am 7. Tag. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 2 angegeben·
Tabelle 2
Behandlung ρ = 5 % Absprosslänge cm % 100 Frissblattgewicht g % 100
unbehandelte Kontrolle 10,7 101,9 1,7 102,9
A2 10,9 64,5 1,75 91,2
B2. 6,9 + 30,4 1,55 + 40
SD
= 0,56 kg/ha NjlT-Di-n-propyl-S-ethyl-tliiolcarbamat + 0,056 kg/ha lT-(Dichlor-acetyl)-hexamethylen-imid - 0,56 kg/ha Ν,Ν-Di-n-propyl-S-ethyl-thiolcarbamat + 0,056 kg/ha U-CTriclilor-acetyD-hexamethylen-imid
Versuche wurden durchgeführt, indem die biologische Wirkung der Wirkstoffkombinationen geprüft wurde, welche die Wirkstoffe, d. h. Η,ϊΓ-Di-n-propyl-S-ethyl-thiolcarbamat und lT-(Dichlor-acetyl)~hexamethylen-imid und Ν,ίΓ-Hexamethylen-S-ethyl-thiolcarbamat und IT-(Dichlor-acetyl)-hexamethylen-imid in verschiedenen Verhältnissen enthielten. Die Versuche wurden in folgender Weise durchgeführt:
Die Testpflanzen wurden in Plastikgefäße eingewogenem Wiesenboden (Gesamtmenge 700 g) unter Benutzung von künstlichen Höhensonnen von 400 Y/ und unter Verwendung einer Beleuchtungsperiode von 12 Stunden gezüchtet. Der Wasser-
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verlust wurde bis 65 % der gesamten Wasserkapazität täglich ersetzt. In jedes Gefäß wurde 4OO g des lufttrockenen, auf einem Sieb mit einem Durchmesser von 2 mm durchgeworfenen Bodens eingewogen. Die Unkrautsamen (Schinocloa crus galli, Setaria glauca, Cheno.podium album und Linum usitatissimum) und die Kulturpflanze (hybrid Mais vom Typ LiVTC-596) wurden danach in die Böden gesät. Darauf wurden je 200 g des Bo'dens gelegt, danach die entsprechenden Mengen der Herbizide aufgespritzt. Nach der Behandlung wurden noch je 100 g des Bodens in jedes Gefäß eingewogen. Die Auswertung erfolgte am 12, Tag, und die Absproßlänge und das i'rissblattgewicht des Maises sowie das Frissblattgewicht der einkeimblättrigen und zweikeimblättrigen Unkräuter wurden gemessen. Die Ergebnisse wurden mit der Varianzanalyse geprüft. Tabelle 3 enthält die herbizide Wirkung und die Wirkung auf das Frissblattgewicht von Itf~(Dichlor~acetyl)-hexamethylen-imid in sich, die Wirkung der Kombinationen sind in den Tabellen 4, 5 und 6 sowie 7 zusammengefaßt. Die Angaben wurden nach S. R. Colby (Calculating Sinergistic and Antagonistic Responses of Herbicide Combinations, Weed, 15, 1, 20 - 22 /1967/) gerechnet.
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Tabelle 3
Dosis von IJ-(Di chlor-acetyl)- hexame thylen-imid Mais Frissblattgewicht Zweikeim- blättrige % 100
kg/ha Einkeim blättrige Unkräuter 100 31
er 44 43
unbehandelte Kontrolle 100 52 49
0,0049 96,5 47,5 43
0,049 78,5 66 52,5
0,098 95 57 43
0,196 89 74 62
0,392 88,5 74 30
0,784 84 46,5 35
1,568 80,5 - 37
3,136 77
4,900 73,5
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Tabelle 4
Dosis von N.EHDi-n- propyl-S- et.hyl-t.hiol- carbamat Dosis von I"T-(Dichlor- acetyl)- hexaraethy- leri-imid Mais Ab- sproß länge Frissblattgewicht
kg/ha kg/ha % Einkeim- Zweikeim- blättrige blättrige Unkräuter Unkräuter
0 O 100 /o %
5,6 O 46,3 100 100
5., 6 0,0056 60,8 0 12,1
5,6 0,056* 65,0 0 15,5
5,6 0,112 62,6 0 11,5 .
5,6 0,224 65,9 0 18,4
5,6 0,448 85,5 0 12,1
5,6 0,896 97,9 0 0
5,6 1,792 94,4 0 13,8
5,6 3,584 94,7 0 7,5
5,6 5,6 88,5 0 8,6
0 12,7
223 7<S
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- 11 -
Tabelle 5
Dosis von Ν,ΪΤ-Di-n- propyl-S- ethyl-thiol- Dosis von U-(Dichlor- acetyl)- hexamethy- Zweikeimblätt- Mais ' rige Unkräuter _^ Frissblattgewicht gefun berech gefun
carbamat len-imid berech den net den
kg/ha kg/ha net % Cf /O %
- 0 0 % 100 100 100
5,6 0 100 64 12,1 12,1
5,6 0,112 64 68,7 4,4 18,4
5,6 0,224 51,5 63,2 2,9 12,1
5,6 0,448 54,0 87,4 9,2 0
5,6 0,896 - 54,6 88,2 7,8 13,8
5,6 1,792 58,0 75,7 8,7 7,5
5,6 3,584 55,5 81,2 5,7 8,6
5,6 5,6 51,5 75,7 6,4 12,7
51,5
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Tabelle 6
Dosis von NjN-Di-n- propyl-S- ethyl-thiol- carbamat kg/ha Dosis von N-(Dichlor- acetyl)- hexamethy- -- len-imid kg/ha Mais Ab- sproß- länge % Prissblattg Einkeim blättrige Unkräuter % gewicht Zweikeim— blättrige Unkräuter
3» 0 0 100 100 100
4,9 0 89?0 5,8 39,3
4,9 0,0049 88,6 0 26,7
4,9 0,049 93,6 0 28,9
4,9 0,098 96,0 0 36,2
4,9 0,196 99,1 7,7 18,5
4,9 0,392 95,3 9,6 6,7
4,9 0,784 90,0 0 23,8
4,9 1,568 92,5 0 28,9
4,9 3,136 92,5 0 16,2
4,9 4,9 87,7 7,7 18,4
223 7
Tabelle 7
29. 1. 1981
AP A 0.1 H / 223 768 58 042 /18
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Dosis von H,N-Di-n- propyl-S- ethyl-thiol- carbamat Dosis von EKDichlor- acetyl)- hexamethy- len-imid τ,. . Zv/eikeimblätt- Maxs rige Unkräuter Frissblattgewicht ge funden be rechnet ge funden
kg/ha kg/hg be- re ohne t % % %
0 0 % 100 100 100
• 4,9 0 100 82,0 30,0 39,3
4,9 0,098 82,0 89,8 19,5 36,2
4,9 0,196 78,1 94,5 18,5 16,8
4,9 0,392 73,0 86,7 20,7 9,6
4,9 0,784 73,0 78,9 17,2 23,8
4,9 1,568 69,1 82,0 24,4 28,9
4,9 3,136 65,9 83,5 11,6 16,2
4,9 4,9 62,7 80,4 14,0 18,4
60,2
Aus den Angaben der Tabellen ist zu sehen, daß die erfindungsgeraäßen Mittel sowohl die einkeimblättrigen als auch die zweikeimblättrigen Unkräuter in gutem Maße vernichten und die Kulturpflanzen nicht beschädigen. Die in den erfindungsgeinäßen Llitteln angev/andten Verbindungen der allgemeinen Formel II, worin R~, R> und Rj- gleich oder verschieden sind und für Wasserstoff oder Chlor stehen, können ohne irgendeine Einschränkung - nach den folgenden Beispielen hergestellt werden.
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Beispiel 1
19,6 g (0,25 Mol) Acetylchlorid wird mit 50 ml Aceton vermischt, danach in einen mit Thermometer, Rührer und Tropftrichter ausgerüsteten Kolben gefüllt. Das Reaktionsgemisch wird mit einem Gemisch von Kochsalz/Eis gekühlt· In den Tropftrichter wird dann das Gemisch von 50,58 g (0,51 Mol) Hexamethylen-imin und 50 ml Aceton gefüllt, danach dieses Gemisch bei einer Temperatur von 5 bis 10 0C unter Rühren dem Gemisch von Acetylchlorid und Aceton zugegeben» Nach der Beendigung der Zugabe wird das Reaktionsgemisch noch eine Stunde lang bei Raumtemperatur gerührt. Danach wird während ca« 20 Minuten trockenes Chlorwasserstoffsäuregas' durch das Reaktionsgemisch geleitet. Falls das Reaktionsgemisch nach der Bestimmung mit DünnschichtChromatographie kein freies Hexamethylen-imin enthält, wird das Hexamethylenimin-hydrochlorid aus dem Reaktionsgemisch durch Filtrieren, danach aus dem FiItrat das Aceton in Vakuum entfernt.
Das erhaltene Itf-Acetyl-hexamethylen-imid ist leicht gelbes, kristalliges Material mit einem Schmelzpunkt von 85 bis 87 0C.
Ausbeute: 33,48 g, 95 % der Theorie Analyse: berechnet H % 9,92 gefunden H % 9,98
Beispiel 2
28,23 g (0,25 Mol) Acetylchlorid wird bei Raumtemperatur in 50 ml Aceton gelöst, danach in einen mit Thermometer, Rührer und Tropftrichter ausgerüsteten Kolben gefüllt. Das Reaktionsgemisch wird mit dem Gemisch von.Kochsalz/Eis gekühlt. In den Tropftrichter wird dann das Gemisch von 50,58 g (0,51 Mol) Hexamethylen-imin und 50 ml Aceton gefüllt,
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danach wird dieses Gemisch bei einer Temperatur von 5 bis 10 0C unter Rühren dein Gemisch von Acetylchlorid und Aceton zugegeben. Nach der Beendigung der Zugabe wird das Reaktionsgemisch noch eine Stunde lang bei einer Temperatur von 10 bis 15 0C gerührt. Das so erhaltene Reaktionsgemisch wird dann unter Rühren in Eiswasser von ca, dreifacher Menge gegossen, danach wird die organische und die wäßrige Phase getrennt. Die wäßrige Phase wird mit der gleichen Menge von 0,1 U Chlorwasserstoffsäurelösung gewaschen und nach Ausscheidung getrennt. Die organische Phase wird nochmals mit Wasser gewaschen, bis das Waschwasser neutral ist und danach über Natriumsulfat getrocknet. Das Aceton befindet sich dann in der wäßrigen Phase.
Das erhaltene IT-(Chlor-acetyl)-hexamethylen-imid ist eine leicht gelbe Flüssigkeit mit einem Brechungsindex von njp = 1,5064; nj° = 1,4889.
Ausbeute: 41,68 g, 95 % der Theorie
Analyse: berechnet N % 7,97 Cl % 20,22 gefunden Έ % 7,92 Cl % 20,46
Beispiel 3
37 g (0,25 Mol) Dichlor-acetyl-chlorid wird bei Raumtemperatur in 50 ml Aceton gelöst, danach in einen mit Thermometer, Rührer und Tropftrichter ausgerüsteten Kolben gefüllt. Das Reaktionsgemisch wird mit einem Gemisch von . Kochsalz/Eis gekühlt· In den Tropftrichter wird dann das Gemisch von 50,58 g (0,51 Mol) Hexamethylen-imin und 50 ml Aceton gefüllt, danach dieses Gemisch bei einer Temperatur von 5 bis 10 0C unter Rühren dem Gemisch von Dichloracetyl-chlorid und Aceton zugegeben. Nach der Beendigung
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λ λ^ 7 AU AP A 01 I / 223 7β8
«· *** 58 042 / 18
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der Zugabe wird das Reaktionsgemisch noch, eine Stunde lang bei einer Temperatur von 10 bis 15 C gerührt. Das so erhaltene Reaktionsgemisch wird dann unter Rühren in Eiswasser von ca. dreifacher Menge gegossen, danach das ausgeschiedene Produkt vom Wasser abgesaugt und mit 0,1 H- Chlorwasserstoffsäurelösung suspendiert. Nach Ausscheidung v/ird die Chlorwasserstoff säurephase abgesaugt, danach mit Wasser gewaschen, bis das Waschwasser neutral ist und danach getrocknet.
Das erhaltene !!-(Dichlor-acetyl^hexamethylen-imid befestigt sich schwer und ist ein leicht gelbes, pulveriges Material mit einem Schmelzpunkt von 52 bis 54 C und mit einem Bre-
70
chungsindex von n-A = 1,5040.
Ausbeute: 48,3 g, 92 % der Theorie
Analyse: berechnet Έ % 6,66 Cl % 33,80 gefunden Ii % 6,51 Cl % 33,85
Beispiel 4
45»5 g (0,25 Mol) Trichlor-acetyl-chlorid wird bei Raumtemperatur in 50 ml Aceton gelöst, danach in einen mit Thermometer, Rührer und Tropftrichter ausgerüsteten Kolben gefüllt. Das Reaktionsgemisch v/ird mit einem Gemisch von Kochsalz/Bis gekühlt. In den Tropftrichter v/ird dann das Gemisch von 50,58 g (0,51 Mol) Hexamethylen-imin und 50 ml Aceton gefüllt, danach dieses Gemisch bei einer Temperatur von 5 bis 10 0C unter Rühren dem Gemisch von Trichloracetyl-chlorid und Aceton zugegeben. Nach der Beendigung der Zugabe wird das Reaktionsgemisch noch eine Stunde lang bei einer Temperatur von 15 bis 20 0C gerührt. Das so erhaltene Reaktionsgemisch wird dann unter Rühren in Eiswasser von ca. dreifacher Menge gegossen, danach die organische und wäßrige Phase getrennt. Die organische Phase
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wird mit der gleichen Menge einer 0,1 N Chlorwasserstoffsäurelösung gewaschen und nach Ausscheidung getrennt. Die organische Phase wird nochmals mit Wasser gewaschen, bis das Waschwasser neutral ist, danach über ITatrium-sulfat getrocknet und filtriert· Das Aceton befindet sich in der wäßrigen Phase.
Das erhaltene IT-(Trichlor-acetyl)-hexamet.hylen-iiaid ist eine bräunlich rote Flüssigkeit.. mit einem Brechungsindex von np° = 1,5253; nj° = 1,5060.
Ausbeute: 57,45 g, 94 5 ο der Theorie Cl % 43 ,55
Analyse: berechnet H" % 5,72 Cl % 42 ,97
N % 5,36
s Die erfi'ndungsgemäßen,zwei Komponenten enthaltenden herbiziden Mittel enthalten die Verbindungen der allgemeinen Formeln I und II in 20 bis 90 %. In den allgemeinen Formeln I und II bedeuten R^ und R2 C, g-Alkyloder -Cycloalkyl, oder zusammen eine Hexaniethylengruppe, R^, R* und R1- sind ) gleich oder verschieden und bedeuten Wasserstoff oder Chlor. Die erfindungsgemäßen Mittel werden in Form von emulgierbaren Konzentraten formuliert, da die Verbindungen der allgemeinen Formel I flüssig sind.
Während der Formulierung werden 19,8 bis 89 Gewichtsteile der Verbindung der allgemeinen Formel (I) eingewogen, danach dieser Verbindung 0 bis 70 Gewichtsteile eines Verdünnungsmittels, danach unter Rühren 0,2 bis 45 Gewichtsteile einer Verbindung der allgemeinen Formel II zugegeben. Als Verdünnungsmittel kommen vorzugsweise Kerosin, aliphatische und aromatische chlorierte Kohlenwasserstoffe, aromatische Kohlenwasserstoffe, Dimethyl-formamid und Dimethyl-sulfoxyd in Frage. Das so erhaltene Gemisch wird bis zur vollen Lö-
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sung gerührt, danach 5 "bis 10 Gewichtsteile eines oberflächenaktiven Mittels zugegeben. Als oberflächenaktive Mittel kommen vorzugsweise die Gemische von anionischen und nichtionischen Tensiden, z. B. das Gemisch von Dodecyl-benzolsulfonsäure-calciumsalz und von Polyoxy-alkyl-phenolen bzw«, das Gemisch von Alkyl~aryl-sulfonsäure~calciurnsalz und von Alkyl-phenol-°polyglykol-ether in Präge. Palis das Gemisch nach Homogenisierung noch schwebende Verunreinigungen enthält, wird es filtriert· Die Formulierung wird ohne irgend~ eine Einschränkung mit den nachstehenden Beispielen illustriert·
Beispiel^J? .
In einen mit Shermometer und Rührer ausgerüsteten Kolben werden 102 g HjN-Di-n-propyl-S-ethyl-thiolcarbamat mit einem Wirkstoffgehalt von 98 % und 68 g Kerosin eingewogen, danach unter Rühren 10 g H-(Dichlor-acetyl)-hexamethylenimid zugegeben· Das Reaktionsgemisch wird 30 Minuten lang bei Raumtemperatur gerührt, danach v/erden 8 g Atlos 3400 B und 12 g Atlox 4857 B als Emulgiermittel zugegeben, Das Reaktionsgemisch wird 30 Minuten lang nachgerührt, danach filtriert.
Man erhält 200 g emulgierbares Konzentrat, dessen gesamter Wirkstoffgehalt 110 g beträgt·
Atlox 3400 B und Atlox 4857 B bestehen aus einem Gemisch von Dodecyl-benzol-sulfonsäure-calciumsalz und von Polyoxyethylen-alkyl-phenolen·
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• - 19 Beispiel 6
In einen mit Thermometer und Rührer ausgerüsteten Kolben werden I63 g !!,IT-Di-n-propyl-S-ethyl-thiolcarbamat mit einem Wirkstoffgehalt von 98 % und 20 g N-(Dichlor-acetyl)-.hexamethylen-imid eingewogen, danach das Reaktionsgemisch 30 Minuten lang bei einer Temperatur von 35 bis 40 0C gerührt· Dem Reaktionsgemisch wird dann 20 g Emuisogen 1-40 als Emulgiermittel zugegeben und noch 30 Minuten lang gerührt, danach filtriert.
Man erhält 200 g emulgierbares Konzentrat, dessen'gesamter Wirkstoffgehalt 180 g beträgt.
Emulgiermittel Emuisogen I-40 besteht aus dem Gemisch von Alkyl-aryl-sulfonsäure-calciumsalz und vonAlkyl-phenylpolyglykol-ether.
Beispiel 7
In einen mit Thermometer und Rührer ausgerüsteten Kolben wurden I46 g ΙΤ,Ιί-Di-n-propyi-S-ethyl-thiolcarbamat mit einem Wirkstoffgehalt von 98 % und 20 g Kerosin eingewogen, danach unter Rühren 16 g !!-(Dichlor-acetyl)-hexamethylenimid zugegeben und das Reaktionsgemisch 30 Minuten lang bei einer Temperatur von 35 bis 40 C gerührt· Dem so erhaltenen Reaktionsgemisch wurden dann 8 g Tensiofix IS und 12 g Tensiofix AS.als Emulgiermittel zugegeben, danach 30 Minuten lang bei einer Temperatur von 35 bis 40 0C gerührt, dann filtriert.
Man erhält 200 g emulgierbares Konzentrat, dessen gesamter Wirkstoffgehalt 159 g beträgt.
Emulgiermittel Tensiofix IS und Tensiofix AS bestehen aus einem Gemisch von anionischen und nichtionischen Tensiden,
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Beispiel 8
Das emulgierbare Konzentrat wird'analog zum Beispiel 7 hergestellt, doch verwendet man statt 20 g Kerosin 20 g Dichiorethan.
Beispiel 9
Das emulgierbare Konzentrat wird analog zum Beispiel 7 hergestellt, doch verwendet man statt 20 g Kerosin 20 g Dimethylformamid.
BeJSpJeI1 10
Das emulgierbare Konzentrat wird analog zum Beispiel 7 hergestellt, doch verwendet man statt 20 g Kerosin 20 g Xylol.
Beispiel11
Das emulgierbare Konzentrat wird analog zum Beispiel 7 hergestellt, doch verwendet man statt 20 g Kerosin 20 g Chlorbenzol.
Beispiel 12
Das emulgierbare Konzentrat wird analog zum Beispiel 7 hergestellt, doch verwendet man statt 20 g Kerosin 20 g Dimethyl-sulfoxyd.
29. 1. 1981 AP A 01 N / 223 768
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Beispiel 13
In einen mit Thermometer und Rührer ausgerüsteten Kolben werden 73 g NjlT-Di-n-propyl-S-ethyl-thiolcarbamat mit einem Wirkstoffgehalt von 98 % und 14 g Kerosin eingewogen, danach unter Rühren 8 g lT-(Dichlor-acetyi)-hexamethylen-imid zugegeben und das Reaktionsgemisch 30 Minuten lang bei einer Temperatur von 35 bis 40 0C gerührt. Dem Reaktionsgemisch wird dann 6 g Emuisogen 1-40 als Emulgiermittel zugegeben, danach 25 Minuten lang bei einer Temperatur von 35 bis 40 0G gerührt, dann filtriert.
Man erhält 100 g emulgierbares Konzentrat, dessen gesamter Wirkstoffgehalt 80 g beträgt.
Beispiel 14
In einen rait Thermometer und Rührer ausgerüsteten Kolben werden 146 g ITjN-Di-n-propyl-S-ethyl-thiolcarbamat mit einem Wirkstoffgehalt von 98 % und 28 g Kerosin eingewogen, danach unter Rühren 14,6 g li-(Trichlor-acetyl)-hexamethylenimid zugegeben und das erhaltene Reaktionsgemisch 15 Minuten lang bei einer Temperatur von 35 bis 40 0C gerührt. Diesem Reaktionsgemisch werden 12 g Emuisogen 1-40 als Emulgiermittel zugegeben, danach 25 Minuten lang bei einer Temperatur von 35 bis 40 C gerührt, dann filtriert.
Man erhält 200 g emulgierbares Konzentrat, dessen gesamter Wirkstoffgehalt 158 g beträgt.
Beispiel 15
In einen mit Thermometer und Rührer ausgerüsteten 'Kolben werden 146 g lT,H-Di~n-propyl-S-ethyl-thiolcarbamat mit
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einem Wirkstoff gehalt von 98 % und 20 g Xylol eingewogen, danach unter Rühren 14,6 g N-(Chlor-acetyl)-hexamethylenimid zugegeben und das Reaktionsgemisch 30 Minuten lang bei einer Temperatur von 35 bis 40 0C gerührt. Dem so erhaltenen Reaktionsgemisch werden 8 g Atlox 3400 B und 12 g Atlox 4857 B als Emulgiermittel zugegeben, danach 30 Minuten lang bei einer Temperatur von 35 bis 40 0C gerührt, dann filtriert·
Man erhält 200 g emulgierbares Konzentrat, dessen gesamter \7irkstoff gehalt 158 g beträgt.
Beispiel 16
In einen mit Thermometer und Rührer ausgerüsteten Kolben werden 146 g IT,IT-Di-n-propyl-S-ethyl-thiolcarbamat mit einem Wirkstoffgehalt von 98 % und 20 g Xylol eingewogen, danach unter Rühren 14»6 g IJ-acetyl-hexamethylen-imid zugegeben und das Reaktionsgemisch 40 Minuten lang bei einer Temperatur von 35 bis 40 C gerührt« Dem Reaktionsgemisch werden dann 8 g Atlox 3400 B und 12 g Atlox 4857 B als Emulgiermittel zugegeben, danach 30 Minuten lang bei einer Temperatur von 35 bis 40 °0 gerührt, dann filtriert.
Man erhält 200 g emulgierbares Konzentrat, dessen gesamter \Yirkstoffgehalt 158 g beträgt.
Beispiel 17
In einen mit Thermometer und Rührer ausgerüsteten Kolben werden 150 g lI,U~Hexamethylen-S-ethyl-thiolcarbamat und 18,5 g Kerosin eingewogen, danach unter Rühren 12 g R-(Dichlor-acetyl)-hexamethylen-imid zugegeben und das Reaktionsgemisch 15 Minuten lang bei einer Temperatur von 25 bis
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30 C gerührt« Dem Reaktionsgemisch werden dann 4 g Atlox 3400 B und 16 g Atlox 4857. B als Emulgiermittel zugegeben, danach 15 Minuten lang bei einer Temperatur von 25 bis 30 0C gerührt, dann filtriert. . '
Man erhält 200 g emulgierbares Konzentrat, dessen gesamter Wirkstoffgehalt 162 g beträgt.
Beispiel. 18
In einen mit Thermometer und Rührer ausgerüsteten Kolben werden 150 g IT,!i~Hexamethylen-S-ethyl~thiolcarbamat und 28,5 g Xylol eingewogen, danach unter Rühren 92 g Ii-(Dichloracetyl)-hexamethylen-imid zugegeben und das Reaktionsgemisch 30 Minuten lang bei einer Temperatur von 35 bis 40 g gerührt. Dem Reaktionsgemisch werden dann 6 g Atlox 3400 B und 24 g Atlox 4857 B als Emulgiermittel zugegeben, danach 15 Minuten lang bei einer Temperatur von 35 bis 40 0C gerührt, dann filtriert.
Man erhält 300 g emulgierbares Konzentrat, dessen gesamter Wirkstoffgehalt 242 g beträgt.
Beispiel 19
In einen mit Thermometer und Rührer ausgerüsteten Kolben werden 36,7 g Ν,Ν-Di-n-propyl-S-ethyl-tliiolcarbamat und 140 g Kerosin eingewogen, danach unter Rühren 4 g !!-(Dichlorr acetyl)-hexamethylen-iraid zugegeben und das Reaktionsgemisch bei einer Temperatur von 20 bis 25 0C bei voller Lösung gerührt, dann filtriert.
Man erhält 200 g emulgierbares Konzentrat, dessen gesamter Wirkstoffgehalt 40,7 g beträgt.

Claims (2)

  1. Erfindung sanspruch
    1, Zweikomponentige herbizide Mittel, gekennzeichnet dadurch, daß sie 20 bis 90 Gewo-% an den Verbindungen der allgemeinen Formel (i)
    C2H5
    (D
    worin
    R. und
    und (II)
    C, g-Alkyl oder -Cycloalkyl, oder zusammen eine Hexamethylengruppe bedeuten
    CH, CH,
    -CH,
    •GH
    CH,
    CH
    ti ι
    O R1.
    R,
    R,
    (II)
    worin
    R~, R. und R5 gleich oder verschieden sind und Wasserstoff oder Chlor bedeuten?
    sowie 0 bis 70 Gew.-^ an flüssigen Verdünnungsmitteln und 5 bis 10 Gew.-$ an oberflächenaktiven Mitteln enthalten.
  2. 2. Herbizide Mittel nach Punkt 1? gekennzeichnet dadurch, daß sie die-Verbindungen der allgemeinen Formeln (I) und (II) in einem Verhältnis von 1 : 0,05 bis 1 : 1 enthalten,
DD22376880A 1979-09-10 1980-09-08 Herbizide mittel DD152904A5 (de)

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HUEA000198 HU182729B (en) 1979-09-10 1979-09-10 Liquid weed killer preparation containing two agents for weeds of two cotyledons

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3242875A1 (de) * 1980-08-13 1984-05-24 Eszakmagyarországi Vegyimüvek, 3792 Sajóbábony Mittel zur beeinflussung des pflanzenwachstums

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3242875A1 (de) * 1980-08-13 1984-05-24 Eszakmagyarországi Vegyimüvek, 3792 Sajóbábony Mittel zur beeinflussung des pflanzenwachstums

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PL226643A1 (de) 1981-05-22
BG34900A3 (en) 1983-12-15
CS221978B2 (en) 1983-04-29
HU182729B (en) 1984-03-28
SU1426440A3 (ru) 1988-09-23
RO80275A (ro) 1982-12-06

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