DD157301A5 - Zusammensetzung zur bekaempfung von insekten oder nematoden - Google Patents

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DD157301A5 DD80226701A DD22670180A DD157301A5 DD 157301 A5 DD157301 A5 DD 157301A5 DD 80226701 A DD80226701 A DD 80226701A DD 22670180 A DD22670180 A DD 22670180A DD 157301 A5 DD157301 A5 DD 157301A5
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Abstract

Die Erfindung betrifft Zusammensetzungen fuer die Bekaempfung von Insekten und Nematoden. Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung von Zusammensetzungen mit einem breiten Bereich insektizider Wirksamkeit und geringer Phytotoxizitaet, die insbesondere auch fuer die Bekaempfung des Getreidewurzelwurms geeignet sind. Erfindungsgemaes enthlten die neuen Zusammensetzungen als Wirkstoff O-Alkyl-S-Alpha verzweigte Alkyl-alkl-phosphondi-tioat-Verbindungen der allgemeinen Formel, worin R Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, R tief 1 alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen und R tief 2 ein alhpa-verzweigtes Alkyl mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen darstellt sowie ein innertes, nicht phytotoxisches organisches Loesungsmittel oder einen festen Traegerstoff, wobei die wirksame Substanz in einer fuer die Wirksamkeit erforderlichen Menge als Insektizid oder Nematozid voeliegt.

Description

6 7 0 1 . - Λ" "AP AO1N/226 701
58 575/12
Zusammensetzung zur Bekämpfung von Insekten und ITematoden
Die Erfindung betrifft Zusammensetzungen zur Bekämpfung von Insekten und Keniat öden mit einem Gehalt an O-Alkyl-S-^- ver~ zweigten Alkyl-alkyl-phosphondithioat-Verbindungen, ein Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als Insektizide und Nematozidee
£harak^
Einige Insektizide auf Basis von Alkylphosphondithioaten sind aus der US-PS 3 209 020 bekannt« Keine der in dieser US-PS beschriebenen Verbindungen entspricht der Formel der erfindungsgemäßen Verbindungen} worin R2 verzweigtes Alkyl ist«,
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung von neuen Zusammensetzungen zur Bekämpfung von Insekten und Hematöden mit einem breiten Bereich insektizider'Wirksamkeit und niedriger Phytotoxizität, die insbesondere zur Bekämpfung des Getreidewurzelwurms geeignet sind.
Darlegung des Wesens der Erfindung '
Der'-Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, neue Alkylphosphondithioate mit den gewünschten Eigenschaften aufzufinden, die als Wirkstoff in Zusammensetzungen zur Bekämpfung, von Insekten und liematoden, insbesondere des Getreidewurzelwurms •geeignet sind.
; 58 575/12
Erfindungsgemäß werden in den neuen -Zusammensetzungen- als Wirkstoff O-Alkyl-S-ifo-verzweigte1 Alkyl-alkyl-phosphondithioat-Verbindungen angewandt« *
Die erfindungsgemäßen Verbindungen entsprechen der allgemeinen Formel .
R - P
worin R Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen; R-. Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen und Ro älpha-verzweigtes Alkyl mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen darstellt*
Erfindungsgemäß besteht das Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Pormel .
R-P
SR2
worin R Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, R1 Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen und R2 alpha-verzweigtes Alkyl mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen bedeutet? darin, daß man ein S-$&-Alkylphosphondithiohalogenid der allgemeinen Formel
S £ ·
R-P
worin R und R2 die oben angeführte Bedeutung haben und X
3 -58 575/12
Halogen darstellt, mit einem Alkohol der allgemeinen Formel ILOH, worin R^ die oben genannte Bedeutung hat, in Gegenwart-einer Base umsetzt»
Die erfindung s gemäß en Verbindungen.weisen einen breiten Bereich insektizider Wirksamkeit auf und sind insbesondere von Interesse bei der Bekämpfung des Getreiäewurzelwurms, da sie gegen diesen Schädling eine ausgezeichnete 'Wirkung bei niedriger Phytotoxizität in Getreidepflanzen entwickeln«
Ein wesentliches strukturelles Merkmal der erfindungsgemäßen Verbindungen ist, daß Rp in eier oben angeführten Formel ^-verzweigtes Alkyl ist, de h., die Verzweigung erfolgt am Kohlenstoffs der direkt an-den Schwefel gebunden ist.
Es wurde gefunden, daß die verzweigten Verbindungen der vorliegenden Erfindung unerwartet vorteilhafte Eigenschaften aufweisen« Insbesondere zeigen sie. eine niedrige Phytotoxizität bei Getreide. Daher ist die Wirksamkeit der verzweig« ten-Verbindungen gegen den Getreidewurzelwurm gut, und ihre Phytotoxizität gegen Getreide ist niedrige Die Verbindungen der vorliegenden Erfindung sind deshalb von besonderem Interesse für die Bekämpfung des Getreidewurzelwurms.
Die Verbindungen der vorliegenden Erfindung können durch Verfahren hergestellt werden, die in der US-PS 3 209 020 beschrieben worden sind. Vorzugsweise werden die Verbindungen der vorliegenden Erfindung aus einem Ausgangsmaterial hergestellt, das ein S-Alkyl-alkylphosphondithiohalogenid ist, wobei die Herstellung im Beispiel 1 erläutert wird« Das S-Alkyl-alkylphosphondithiohalogenid wird mit·einem Alkohol
58" 575 1 2
in Gegenwart einer Base umgesetzt, .um zu den. Verbindungen der vorliegenden Erfindung zu gelangen.
Der bevorzugte Eealctionsablauf ist folgender:
Base -J
E-P . + . R1OH .—> R-P + Base φ HCl
S χ
Dabei ist RUlkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, R^ ist Alkyl mit 1 bis 8;Kohlenstoffatomen, R2 ist alpha-verzv/eigtes Alkyl mit 4 bis 8!Kohlenstoffatomen und X ist Halogen- vorzugsweise Chlor. ·
Die Reaktion wird vorteilhafterweise durchgeführt bei einer Temperatur von 0 bis 1000C in einem organischen Lösungsmittel in Gegenwart eines tertiären Amins oder einer wäßrigen Base? wie wäßrige NaOH, oder durch Ausbilden des Alkalisalzes des Alkohols unter Verwendung von Alkalimetallen wie Natrium«
Geeignete organische Lösungsmittel sind beispielsweise Benzol, Toluol, Cyelohexan und 2-Butanon oder der Alkohol selbst.
Geeignete tertiäre Amine sind Trimethylamin, Triethylamin, Dimethylanilin, Diethylanilin und Pyridine
Die Alkylphosphondithioat-Verbindungen der vorliegenden Erfindung sind als Insektizide und/oder Nematozide bei niedrigen Konzentrationen wirksam« Da· für eine wirksame Bekämpfung nur geringe Mengen der Verbindungen einzusetzen sindj ist es im allgemeinen untunlich, die Verbindungen als solche anzuwenden«, Die Verbindungen werden daher vorzugsweise als flüssige Zusammensetzungen oder in Verbindung mit anderen Trägerstoffen angewandt.
Die Zusammensetzungen mit den Verbindungen der vorliegenden Erfindung als wirksame Komponente können, als Dispersionen
. : 58 575 12
9 9 R 7 Π 1 ' 5" .
oder Emulsionen vorliegen. Da die wirksamen Verbindungen im wesentlichen wasserunlöslich sind, sollte eine geringe Menge eines inerten, nicht-phytotoxischen organischen Lösungsmittels hinzugegeben werden, das leicht in wäßrigem Medium dispergiert werden kann, um zu einer gleichmäßigen Dispersion der wirksamen Komponente, zu gelangen«, Beispielsweise kann eine effektive flüssige Zusammensetzung hergestellt werden mit der aktiven Komponente, Aceton oder Ethanol, Wasser und einem oberflächenaktiven Mittel wie .Tween -20 (Polyoxy-ethylensorbitmonolaureat) oder irgendeinem anderen bekannten oberflächenaktiven Mittel.
Die Zusammensetzungen mit den aktiven Verbindungen können auch als Puder oder Granulat vorliegen. So kann die wirksame Verbindung zum Beispiel mit einem geeigneten festen Trägerstoff wie Kaolinit, Bentonit oder Talkum in Mengen von 5 Gew.-i bis 20 Gew.-<$ vermischt werden.
die Insektenbekämpfung werden die aktiven Bestandteile bei Konzentrationen von 0,01 bis etwa 1 Gew.-$> der gesamten/ Formulierung eingesetzt. Als Nematozid ist die aktive Verbindung im Bereich von 0,56 bis 5?6Ö kg/ha (0,5-5 pounds/acre) wirksam. Unter idealen Bedingungen, abhängig von dem zu bekämpfenden Schädling, bietet die niedrige Aufwandmenge adäquaten Schutz. Andererseits können ungünstige Wetterverhältnisse, Resistenz des Schädlings und andere Paktoren dazu führen, daß der wirksame Bestandteil in höheren Verhältnissen eingesetzt werden
Wenn es sich um einen bodengebundenen Schädling handelt,
wird die die aktive Verbindung enthaltene Formulierung gleichmäßig in üblicher 7/eise über die zu behandelnde Fläche verteilt. Die aktive Verbindung kann in den Boden gespült werden durch Wasserversprüh'ung über der Fläche oder dem natürlichen Werdegang (Regen) überlassen werden. Nach der Applikation'kann die Formulierung im Boden durch Pflügen
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26 701 -β."
oder Drillen bzw* Eggen verteilt werden. Die Applikation kann vor dem Pflanz;en, nach dem Pflanzen, aber bevor das. Keimen eingesetzt hat, oder nach dem Keimen erfolgen.
Die folgenden Beispiele dienen zur Erläuterung der vorliegenden Erfindunge . .
Herstellung von S-tert*-butyl-ethylphosphondithiochlorid (Zwischenprodukt) .
Zu einer Lösung von 80 g (0s5 Mol) Ethylphosphonthiochlorid in 500 ml trockenem Toluol wurden 50 g (0,5 Mol) 2-Methyl-2~propanethiol gegeben» Die Lösung wurde unter tropfenweiser Zugabe von 60 g (0,6 Mol).Triethylamin gerührte Hach vollständiger Zugabe des Amins wurde das Gemisch gerührt, für 3 Stunden auf 80 0C erhitzt und über lacht stehen gelassene Das Reaktionsgemisch wurde mit 5 %iger kalter HCl-Lösung (100 ml) gewaschen, anschließend mit 5 %iger kalter NaOH-Lösung (100 ml) gewaschen und dann noch zweimal mit jeweils 100 ml Wasser gewaschene Nach .dem Trocknen über Magnesiumsulfat wurde das Toluol unter Wasserstrahl-Vakuum verdampft und der ölige Rest bei 78 bis 80 °C/0?2 mm destilliert«. Die Ausbeute betrug. 60 g (55,4 % der Theorie). Die Struktur wurde durch das NMR-Spektrum bestätigt.
Beispiel 2
Herstellung von 0-»Ethyl-S~tert.-butyl-ethylphosphondithioat
.1,0 g (0,043 g/Atom) Natrium wurden in 50 ml wasserfreiem Ethanol gelöst«, Zu dieser Lösung wurden 8t0 g (0,037 Mol) S-terte-Butyl-ethylphosphondithlochlorid auf einmal gegeben* Das Gemisch wurde zwei Stunden bei Zimmertemperatur gerührt«, Anschließend wurde die Reaktionsmischung unter Vakuum eingeengt und der Rest mit Ether aufgenommen*. Die Etherlösung
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wurde,mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Der Ether.wurde unter Vakuum abgetrieben und d-ie verbliebene Flüssigkeit destilliert» Man erhielt 6,5 g des Produkts, Siedepunkt 71-72° 0 /0,1 mm (77,7 °h Ausbeute). Die Struktur wurde durch das MR-Spektrum bestätigt. .
Beispiele J- 12
Analog Beispiel 2 wurden die folgenden Verbindungen hergestellt ! ' s
ii ^0R,
Beispiel R E1 E2 Sp. 0C/ram ^Ausbeute
* .3 C2H CH3 tert.-butyl 66-68/0.1 76 ·
4 '.5 CH3 CH3 CH3 . • C2H5 tert. -rb ut yl tert.-butyl 50-52/0.3 60-62/0.1 86 75,3
6 GH,, CH tert.-butyl 74-757Ö'.'öT*~"" 75.3
7 CpHn. CoH7 tert.-butyl 84-85/0.07 72
8 CH, iso-propyl tert.-butyl 68-79/0.1 70
9 .. CH is^o-propyl tert.-butyl 80-82/0.4 62
10 11 12 13 14 O2H5 O2H5 O2H5 C2H5 : °2H5 CH3 . ; CH3 O2H5 C3H7 sec^-butyl see..- butyl iso-butyl sec. -butyl sec. .- butyl sec^ - butyl 59-60/0»1 61/.1 56/ΟβΟ2 59-60/0.02 67-69/0.05 75.8 84 81 . 80 74
CO UI Ul
58 575 12 9
Versuche hinsichtlich der Getreidewurzelwurm-Eigenaktivität, Getreidephytotoxizität und Wirksamkeit gegen den Südlichen Heereswurm.
A« Getreidewurzelwurm - Eigenaktivität (CRW)
Die 'festverbindung wurde in eine einprozentige Lösung mit Aceton oder Ethanol gegeben* Die Stammlösung wurde dann mit einer wäßrigen Lösung von Tween 20 und Wasser bis zur entsprechenden Konzentration verdünnt (ζ. Β 100, 10, 1, 0,1, 0,05 ppm)« Zwei ml dieser Lösung wurden anschließend in eine 9 cm-Petrischale pipettiert, die zwei Schichten Filterpapier enthält« '
Larven im 2. Stadium (instarJ wurden in die Schale gegeben und die. Schale zugedeckt. Nachdem die Larven 2 Tage (48 Stunden) dieser Umwelt ausgesetzt waren, wurden die abgetöteten und im Sterben liegenden Larven festgestellt. Die insektizide Wirksamkeit ist in erster Linie auf direkten Kontakt und Einwirkung der Dämpfe bei minimaler Einnahme zurückzuführen. Die:Ergebnisse sind in Tabelle 1 aufgeführt..
B. Getreidephytotoxizität . .
Die Testverbindungen wurden in Aceton gelöst, um zu Konzentrationen von 0,5 und 1,0 % aktivem Wirkstoff zu gelangen. Getreidesamen wurde in Doppelreihen in ca. 23 χ 18 cm Pflanzenschalen mit pasteurisiertem Boden gegeben. Fünf Samenkörner wurden in jede Furche gesät und leicht mit Erde·zugedeckt. Die Behandlung erfolgte durch Einsatz von 5 ml/Reihe der Testlösung direkt über den Getreidesamen auf den Boden der Furche. Die 0,5 #ige und 1,0 %igen Lösungen entsprachen einer Aufwandmenge von 1,12 und 2,24 kg/ha aktiver Wirkstoff. Nach dem Schließen der Furchen wurden die Schalen im Treibhaus gewässert und dort für die Beobachtung und Ernte .
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7 01 Λβ-
belassen« Pur jede Behandlung wurden drei ähnliche Schalen (Parallelfall) verwendet.
Eine Einschätzung der Getreidetoleranz nach 11 Tagen erfolgte durch Bestimmen der Verträglichkeit der Einzelpflanzen nach einer Bewertungstabelle von 0 bis 10 (0· = keine Wirkung; 10 = vollständige Vernichtung). Eine Gesamteinschätzung erfolgte zwei Wochen nach der Behandlung für jede ähnliche Schale» !Die Einschätzung der Getreidetoleranz basiert ebenso auf dem Prischgewicht der Keime,.die nach der visuellen Einschätzung nach zwei Wochen geerntet wurden, Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 aufgeführt.
£»_ .Südlicher Hees/urin-_ Eigenaktivität (SAW)
Die Stammlösung (i $ ) des Testmaterials würde- mit Aceton hergestellt und bis zur gewünschten Konzentration mit einer 500 ppm wäßrigen Tween 20 Lösung verdünnt» Limabohnen-Blätter wurden in die Lösung kurz eingetaucht und in Betrischaien (100 χ 15 mm) gegeben, die zwei Filterpapiere enthielten. die mit 2 ml Wasser angefeuchtet waren« Jede Petrischale enthielt ein Blatt und wurde offen gelassens um die Lösung auf dem Blatt abtrocknen zu lassen. Fünf Larven im 3. Stadium (instar) des Südlichen Heereswurmes (Spodoptera eridania) wurden auf das Blatt gesetzt ? und die Petrischale wurde zuletzt zugedeckt. Die Insekten wurden bei 25° C für 72 Stunden gehalten und der Grad der Abtötung aufgezeichnet. Die Ergebnisse sind der Durchschnitt von zwei Versuchen.
Die wirtschaftlich bedeutendste Verbindung weist folgende
Struktur auf
.0 . I S-n-Propyl
Ethyl O - Ρ""""
S-n-Propyl
ΛΛ
58-575 12
Tabelle
GEW (ppöÖ 0.1 # Abtöimng 500 SAW
Aufwand- ·
menge 100 100
1 j 100 100 Ί00
Verbindung von 100 0.05 100
Beispiel 100 S5 100 65
2 j 100 90 55 100 100
3 i 100. 50 100 60 100
4 ! 100 100 85 90 95
5 100 55 65 60 10
6 95 Tabelle 2 60 O
7 100 10
10 95 100
11
Verbindung
Getreide phytotpxizit ät
Prozent Aufwand-Sichtbarwerden menge
kg/ha
Einschätzung Parallelder Pflanze fall
wirtschaftlichste
Beispiel
53 57
87 87
1,12
2,24
J, 2,24
6,2 6,9
0.7 0.9·
6,0 6,7
2.0 2.3
unbehandelt
93

Claims (1)

1» Zusammensetzung zur Bekämpfung'von Insekten oder Hematoden, gekennzeichnet dadurch* daß· als aktiver Bestandteil eine Verbindung der allgemeinen Formel
S ' .
R-P
^ SR2
worin R Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen R-, Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen und R2 ein alpha-verzweigtes Alkyl mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen darstellt, enthalten ist sowie ein inertes, nicht phytotoxis.Ähes organisches Lösungsmittel oder ein fester Trägerstoff, vi/obei die wirksame Substanz in einer für die Wirksamkeit erforderlichen Menge als Insektizid oder Hematozid vorliegt»
2e Zusammense-tzung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß Rp tertiäres Alkyl darstelltβ
3e Zusammensetzung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurchr daß R2 tert,«Butyl darstellte
4e Verfahren zur Bekämpfung von Insekten und Uematoden,. gekennzeichnet dadurchj daß man eine pestizid wirksame Menge einer Verbindung der Formel
• R - P '
41 · 58 575/12
2 26701- - ta - .
einsetzt, in der R Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen» R-J Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen und Rp alpha-verzweig« tes Alkyl mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen darstellen.
5» Verfahren nach Punkt 4, gekennzeichnet dadurch, daß R-j unverzv/eigtes Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist. .
6* Verfahren nach Punkt 4 und 5» gekennzeichnet dadurch, daß Rp tertiäres Alkyl-darstellt.
7. Verfahren nach Punkt 6, gekennzeichnet dadurch, daß R2 tert»-Butyl ist«
8e Verfahren nach Punkt 7, gekennzeichnet dadurch, daß R Methyl oder Ethyl darstellt«
•9* Verfahren nach Punkt 7, gekennzeichnet dadurch, daß R und R- Ethyl darstellen.
1Oo Verfahren nach Punkt 7» gekennzeichnet dadurch, daß R Ethyl und R1 Methyl darstellen. ·
11« Verfahren nach Punkt 7» gekennzeichnet dadurch, daß R und R-j Methyl darstellen·'
nach Punkt 7, gekennzeichnet dadurch, daß: R Methyl und 'R1 n-Propyl darstellen.
13β Verfahren nach Punkt 7S gekennzeichnet dadurch, daß R Ethyl und R- n-Propyl darstellen«,
14© Verfahren nach Punkt 4 zur Bekämpfung des. Getreide» WuraelWunns, gekennzeichnet dadurch, daß man eine pestizid wirksame Menge einer Verbindung der Formel
R-P
in der R Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, R^ Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen und Sp alpha-verzweigtes Alkyl mit 4' bis 8 Kohlenstoffatomen darstellen, in den Boden einbringt«
5e Verfahren nach Punkt 14S gekennzeichnet dadurch, daß R0 tertiäres Alkyl ist» .
I6e Verfahren nach Punkt 6 oder 5S gekennzeichnet dadurch, daß R2 tert.-Amyl ist»
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