DD160552A3 - Pumpenanordnung - Google Patents

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DD160552A3
DD160552A3 DD22713681A DD22713681A DD160552A3 DD 160552 A3 DD160552 A3 DD 160552A3 DD 22713681 A DD22713681 A DD 22713681A DD 22713681 A DD22713681 A DD 22713681A DD 160552 A3 DD160552 A3 DD 160552A3
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DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
pump
return
pumps
pressure
flow
Prior art date
Application number
DD22713681A
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English (en)
Inventor
Juergen Meyer
Claudius Nestke
Peter V Jaschero Schneidenbach
Willi Sura
Original Assignee
Bauakademie Ddr
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Abstract

Die erfindungsgemaesse Anordnung bezieht sich auf eine Gruppe von mindestens zwei Pumpen, vorzugsweise Kreiselpumpen fuer fluessige Waermetraeger. Die Pumpen besitzen, parallel geschaltet, gemeinsame Druck- und Saugsammler, die jedoch unterschiedlich mit Armaturen, insbesondere Rueckschlagorganen, bestueckt sind. Durch die erfindungsgemaesse Anordnung der Rueckschlagorgane ist es moeglich, dass bei Ausfall einer Pumpe der Gruppe eine andere Pumpe deren Funktion mit uebernehmen kann, ohne dass die Arbeitsweise der gesamten Anlage gestoert wird.

Description

Pumpenanordnung
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Anwendungsgebiet der Erfindung
Die erfindungsgemäße Anordnung bezieht sich auf eine Gruppe von mindestens zwei Pumpen, vorzugsweise Kreiselpumpen für flüssige Wärmeträger.
Die erfindungsgemäße Pumpenanordnung ist geeignet für den Einsatz in Fernwärmeversorgungssystemen, insbesondere bei Druckerhö'hungs- und Rückförderanlagen mit oder ohne Beimischung.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Druckerhöhungs- und Rückförderstationen mit und ohne Beimischung werden seit einigen Jahren in zunehmendem Maße eingesetzt. Mit diesen Stationen wird'das Druckniveau zum Ende des Versorgungsnetzes hin so gestaltet, daß weitere Versorgungsbereiche, erschlossen und vor allem der direkte Anschluß der Abnehmer auch bei ungünstigen geodätischen Höhenlagen möglich wird.
Für Stationen mit Beimischungseinrichtungen sind spezieil bei kleineren Hausanlagen Schaltungen bekannt, wo die Druckerhöhung bzw. Rückförderung und die Beimischung von einer einzigen Pumpe oder Pumpengruppe übernommen wird. Die Lösungsvariante hat für größere iietzstationen jedoch den Kachteil, daß speziell im Teillastbetrieb keine ausreichende Regelbarkeit des Systems in bezug auf Druck und Vorlauftemperatur gewährleistet ist.
Aus diesem Grund wird zum Zwecke einer besseren Regelfähigkeit mit getrennten Pumpen bzw. Pumpengruppen für Druckerhöhung und Beimischung gearbeitet.
Sine solche Lösung ist z.B. im DD-WP 131.879 gemäß Figur 2 näher erläutert.
Der lachteil der letztgenannten Lösung ist vor allem in dem hohen Aufwand an Einzelpumpen zu sehen, die im Verlauf der Heizperiode nur unzureichend ausgelastet sind und die Kosten der Anlagen beträchtlich erhöhen.
Insbesondere bei der Verbindung von Abschnitten des Fernwärmenetzes mit konstanter und variabler Vorlauftemperatur wird dieser !Nachteil deutlich.
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Die Verhinderung zu holier Temperaturen im geregelten, der Station angeschlossenen.Verteilungsnetz verlangt, den Ausfall der Beimischpumpen besonders abzusichern und im Havariefall entsprechende Druckerhöhungs- od.er Rückförderpumpen abzuschalten bzw· Auslaufautomatiken für Einsatzpumpen einzurichten. Eine weitere Verteuerung des Systems ist die Folge·
Des weiteren ist bekannt, durch d.en Einsatz von Rückschlagorganen ein Rückströmen des Pord.ermed.iums bei Ausfall d.er Pumpen zu verhindern.
Solche Lösungen, ζ·Β. in DR-PS 685.004 dargestellt, bieten im allgemeinen eine ausreichende Sicherheit bei "normalen" Störungen d.es Betriebes der Anlagen.
In außergewöhnlichen Betriebsfällen, z.B. sel-tene Störungen verbunden mit Pehlhandlungen des Bedienungspersonals, aber auch beim Einfahren des Ruhebetriebes in dem Hetzabschnitt, der nach der Station folgt, und in d.em noch in Betrieb befindlichen Versorgungsnetz reichen diese Sicherungen nicht aus, d.a das Druckniveau im ruhenden jjetzteil über dem Rücklaufdruckniveau des Versorgungsnetzes liegen kann»
Ziel d.er Erfindung
Es ist das Ziel der Erfind.ung, die bekannten Schaltungen für .Druckerhöhungs- und Rückförd.erstationen mit Beimischung weiter zu verbessern und den praktischen Anforderungen des Betriebes der Stationen umfassend zu entsprechen·
Darstellung des Wesens der Erfindung
Der Erfind.ung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung für Druckerhöhungs- und Rückförd.erstationen zu schaffen, die eine optimale Ausrüstung der .Stationen mit Pumpen und Sicherungselementen ermöglicht und eine höhere sicherheit bei außergewöhnlichen Betriebsfällen bietet als d.as durch die Schaltung gemäß DD-VtT 131.879 fixierte Druckniveau·
Erfindungsgemäß wird dies dadurch gelöst, daß Druckerhöhungsbzw. Rückförd.erpumpen und Beimischpumpen zu einer Pumpengruppe zusammengefaßt werden.
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Sie besitzen jedoch unterschiedlich gestaltete, gemeinsame Druck- und Saugsammler.
Im PaHe einer Druckerhöhungsstation mit Beimischung sind die erfindungsgemäß parallel geschalteten Pumpen druckseitig direkt in den itfetzvorlauf eingebunden (gemeinsamer Drucksammler).
Saugseitig ist jede pumpe sowohl mit dem Vorlauf als auch mit dem Rücklauf des IJetzes -verbunden, wobei in der Verbindungsleitung zum Rücklauf jeweils ein Rückschlagventil (öffnend in pumpensaugrichtung) eingebunden ist und sich im Vorlauf vor der gemeinsamen Einbindestelle der Pumpen in dem Saugsammler ein weiteres Rückschlagorgan (öffnend in Flußrichtung des Vorlaufs) befindet.
Die Einbindestellen des gemeinsamen Pumpensaugsammlers in den Vorlauf und den Rücklauf sind durch ein zusätzliches Rückschlagorgan (öffnend in Pumpensaugrichtung) gekoppelt.
Im Falle einer Rückförderstation mit Beimischung sind die parallel geschalteten pumpen saugseitig direkt in den Rücklauf eingebunden (gemeinsamer Saugsammler)· Druckseitig sind die Pumpen sowohl in den Rücklauf als auch in den Vorlauf des Netzes eingebunden, wobei in der Verbindungsleitung zum Vorlauf jeweils ein Rückschlagventil (öffnend in Pumpendruckrichtung) eingebunden ist und sich im Rücklauf hinter der gemeinsamen Einbindestelle der pumpen in den Drucksammler ein weiteres Rückschlagorgan (öffnend in Flußrichtung des Rücklaufs) befindet.
Die Einbindestellen des gemeinsamen Pumpendrucksammlers in den Rücklauf und in den Vorlauf sind durch ein zusätzliches Rückschlagorgan (öffnend in Pumpendruckrichtung) gekoppelt.
Dadurch sind die Sammler derart verbunden, daß bei Ausfall von Beimischpumpen deren Funktion von Druckerhöhungs- bzw. Rückförderpumpen selbsttätig mit übernommen werden kann und somit vorrangig eine stets sichere Vorlauftemperatur gewährleistet wird. Mit Hilfe einer besonderen Armatur in der Druckleitung der Rückförderpumpen bzw. der Saugleitung der Druckerhöhungspumpen wird dieser Sicherungseffekt durch Trennung der Netze unterstützt, wenn die Druckerhöhungs-
bzw. Rückforderpumpen ausfallen oder die entsprechende Druck-. differenz über diese Pumpen einen Mindestwert unterschreitet. Zur Verhinderung unkontrollierbarer Betriebsverhältnisse erhalten Pumpendruckleitungen jeweils ein Rückschlagorgan, das jedoch nur den Abfluß aus dem Beimischsammler verhindert·
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll anhand des nachfolgenden Beispiels näher erläutert werden.
in Figur 1 ist eine Rückforderstation mit Beimischung und in Figur 2 eine Druckerhöhungsstation mit Beimischung gemäß der Erfindung dargestellt.
V.. in der Schaltung gemäß Pig. 2 ist die Pumpe 8 für die Druckerhöhung verantwortlich, während Pumpe 9 die Beimischung übernimmt. Die Ventile 14, 14', 14" dienen zur Einstellung der Station und sind für den Pail der Druckernöhungsstation mit Beimischung wie folgt eingestellt:
Ventil 14" für Pumpe δ geschlossen, Ventil 14* für Pumpe 9 geschlossen,
alle anderen Ventile 14, 14', 14" sind geöffnet.
Im Falle einer Havarie der Pumpe 9 übernimmt die Druckerhöhungspumpe δ zusätzlich die Funktion der Beimischung automatisc h. Die Beimischwassermenge wird über das Rückschlagorgan 12 zugeführt.
Bei Ausfall der Druckerhöhungspumpe 6 wird das nachfolgende System abgetrennt, die Beimischung über die pumpe 9 läuft weiter und hält die Vor lauftemperatur in den zulässigen Grenzen.
Für die Rückförderstation mit Beimischung gemäß Fig. 1 gilt die Absicherung der Pumpen bzw. die Übernehme der Funktion einer pumpe durch eine andere im Havariefall analog.

Claims (1)

  1. * ü / 1 3 6 1
    Erf ind.ungsanspruch
    Pumpenanordnung mit parallel geschalteten pumpen, die gemeinsame Druck- und Saugsammler besitzen,
    gekennzeichnet dadurch, daß
    die gemeinsamen Sammler als Drucksammler direkt in den Vorlauf, als Saugsammler direkt in den Rücklauf eines Systems, z.B. Wärmeversorgungssystems, eingebunden sind und die jeweils dazugehörigen Saugsammler (bzw. Drucksammler) sowohl mit dem Vorlauf als auch mit dem Rücklauf des Systems verbunden sind, -wobei in der Verbindungsleitung zum Rücklauf (bzw. Vorlauf) einer jeden Pumpe ein Rückschlagorgan ((10,11) bzw. (4, 5)) vorgesehen ist, sich vorlaufseitig (bzw. rückiaufseitig) vor (bzw. hinter) der gemeinsamen Einbindestelle der Pumpen in den Saugsammler (bzw. -Drucksammler) ein weiteres Rückschlagorgan ((13) bzw. (6)J befindet und die Einbindestellen der pumpen in den gemeinsamen pumpensaugsammler (bzw. Pumpendrucksammler) in den Vorlauf und den Rücklauf durch ein zusätzliches Rückschlagorgan ((12) bzw. (3)) gekoppelt sind..
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD22713681A 1981-01-22 1981-01-22 Pumpenanordnung DD160552A3 (de)

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