DD236375A1 - Schaltanordnung fuer heizwasserabnehmerstationen mit dezimierten systemparametern der abnehmeranlagen - Google Patents

Schaltanordnung fuer heizwasserabnehmerstationen mit dezimierten systemparametern der abnehmeranlagen Download PDF

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DD236375A1
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hot water
pressure
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heizwasserabnehmerstationen
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DD27524385A
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Inventor
Gerhard Klotz
Manfred Glawe
Werner Roth
Arnold Conradi
Original Assignee
Bauwesen Ingbuero Veb
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  • Heat-Pump Type And Storage Water Heaters (AREA)

Abstract

Die Schaltanordnung fuer Heizwasserabnehmerstationen mit dezimierten Systemparametern der Abnehmeranlagen ist fuer die Modernisierung und Rekonstruktion von Warmwasserheizungsanlagen im niederen Nenndruckbereich und Mediumtemperatur gleich oder kleiner 95C vorgesehen. Es werden die sicherheitstechnischen Verknuepfungen bezueglich der zu erwartenden Stoereinfluesse auf der Basis der Direkteinspeisung von Heisswasser auf Warmwasser vorgenommen. Mit Hilfe einer sogenannten Netztrennvorrichtung werden bei Ueberdruck, Unterdruck, Uebertemperatur und Netzwasserverluste im Sekundaersystem, das Primaer- vom Sekundaernetz getrennt. Die Heizwasserdruckregelanlage kann in einem vorgegebenen Sollwertbereich bis zum Saettigungsdruck des Heisswassers wirken. Unmittelbar nach der Druckreduzierung wird das Heizmedium auf die definierte Warmwassertemperatur durch aussentemperaturabhaengige Ruecklaufbeimischung geregelt. Die in Doppelfunktion arbeitende Beimisch- und Rueckfoerderpumpe ist gleichfalls in den Sicherheitsstromkreis eingebunden. Die Gebrauchswarmwasserbereitung wird dem Sekundaerstromkreis vorgeschaltet und wird mit den Primaerparametern betrieben. Mit Beginn der Volumenkontraktion im Sekundaernetz regelt eine Nachspeisestrecke im Primaerruecklauf den definierten Ruhedruck im Sekundaersystem.

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung findet Anwendung bei der Rekonstruktion und Modernisierung von Warmwasserheizungsanlagen im niederen Nenndruckbereich und Mediumtemperatur gleich oder kleiner 95 0C bei Fernwärmeanschluß oder Anbindung an Hochdruckwärmeerzeuger.
Charakteristik der bekannten technischen Lösung
Bei der Rekonstruktion und Modernisierung von Warmwasserheizungsanlagen gewinnt die zentrale Fernwärmeversorgung immer mehr an Bedeutung.
Die Heizwasserparameter sind in den wenigsten Fällen für einen direkten Fernwärmeanschluß geeignet und erfordern eine hydraulische Trennung, um Druck und Temperatur an des nachgeschaltete System anpassen zu können. Diese Aufgabe übernimmt eine Rohrbündelwärmeübertragungsanlage. Diese bekannte Lösung besitzt den Mangel, daß ein erheblicher Aufwand an Anlagenbauteilen und ein repräsentativer Platzanspruch notwendig sind.
Die materialintensiven Wärmeübertragerstationen einschließlich ihrer sicherheitstechnischen Ausrüstung stellen ein ungünstiges Masse-Leistungsverhältnis dar.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat das Ziel, bei der Anwendung der Schaltanordnung für Heizwasserabnehmerstationen mit dezimierten Systemparametern der Abnehmeranlagen auf der Grundlage einer direkten Wärmeübertragerstation, Wärmeverbraucheranlagen mit geringen Nenndrücken und Vorlauftemperaturen gleich kleiner 95°C anzuschließen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, daß mit der Schaltanordnung für Heizwasserabnehmerstationen mit dezimierten Systemparametern der Abnehmeranlagen der direkte Fernwärmeanschluß für Warmwasserheizungsanlagen möglich ist.
Die Schaltanordnung hat Einfluß auf die unterschiedlichen Heizwassermengenströme sowie Temperatur- und Druckabsenkungen vom Primär- zum Sekundärstromkreis. Diese Schaltanordnung beruht darauf, daß bei jeglicher Überschreitung der Sekundärparameter das Primär- vom Sekundärsystem durch dichtschließende Schnellschlußabsperrorgane getrennt wird und eine Kurzschlußstrecke zur Vermeidung von Druckstößen im Primärnetz eine definierte Zeit geöffnet wird.
Mit Beginn der Volumenkontraktion bei Anlagenstillstand des Sekundärnetzes regelt eine Nachspeisestrecke den definierten Ruhedruck. Die Regelstrecke ist in den Primärrücklauf eingebunden.
Die möglichen Störfaktoren, die zur Abweichung der Sekundärparameter führen, wie Überschreitung des Sekundärbetriebsdruckes, Überschreitung des Primärsättigunsdruckes, Überschreitung der Sekundärvorlauftemperatur oder bei Abspeisen des Sicherheitsventiles in das Entspannungsgefäß werden durch eine Netzsicherheitstrennvorrichtung verhindert.
Die Gebrauchswarmwasserbereitung wird so in die Schaltung eingebunden, daß sie über die Primärtemperatur versorgt wird und damit durch den Einsatz von Hochleistungswärmetauscher auf die platzaufwendigen Speicheranlagen verzichtet werden kann. Eine Übertemperatur des Gebrauchswarmwasserstromkreises bewirkt ebenfalls das Schließen der Netztrennvorrichtung.
- 2 - /OZ <kJ Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll näher an einem Beispiel erläutert werden.
Der Primärvorlauf (1) und Primärrücklauf (2) werden bei Störeinflüssen aus dem nachgeschalteten Sekundärnetz durch die Schnellschlußabsperrorgane (3) und (4) vom Sekundärstromkreis getrennt. Gleichzeitig wird die Primärkurzschlußstfjecke durch ein selbsttätig öffnendes Absperrorgan (5) zeitlich begrenzt frei geschaltet (im weiteren Netztrennvorrichtung genannt)!; Die Druckregeleinrichtung (6) wird auf einen definierten Sollwert eingestellt. Bei Überschreitung des Sollwerteinstelldruckes wirkt ein Schaltimpuls von PZ (14) auf die Netztrennvorrichtung (3, 4, 5). Bei funktionstechnischer Störung von PZ (14) schützt das Sicherheitsventil (13) die Sekundäranlage gegen überhöhten Anlagendruck, indem zum Druckabbau Netzwasser in das Entspannungsgefäß (11) abgeleitet wird. Das Entspannungsgefäß verfügt über einen Wasserstandsimpulsauslöser LZ (12.1), welcher seinen Einfluß auf die Netztrennvorrichtung (3, 4, 5) ausübt. Die Wärmeverbraucheranlage (7) wird mit mengen-, temperatur- und druckgeregeltem Heizmedium betrieben. Die Pumpe'(8) arbeitet dabei als Beimisch- und Rückförderpumpe. Die definierte Vorlauftemperatur wird durch Rücklaufbeimischung mittels Regelstellvorrichtung (9) außentemperaturabhängig geregelt. Bei Überschreitung der Sekundärvorlauftemperatur wird mit Hilfe des Temperaturbegrenzers TZ (10) die Netztrennvorrichtung betätigt. Zur Vermeidung eines unzulässigen Druckanstieges wird desweiteren die Pumpe (8) bei jeglicher Betätigung der Netztrennvorrichtung außer Betrieb gesetzt. Die Gebrauchwarmwasserbereitung durch einen Hochleistungswärmeübertrager (16) wird mittels Regelventil (15) auf die definierte Sollwerttemperatur eingestellt. Eine Temperaturüberschreitung wird durch eine Temperatursicherheitseinrichtung (18) vermieden, indem die Netztrennvorrichtung schließt. Durch die Anordnung des Rückflußverhinderers (17) ist eine Beeinflussung aus dem Sekundärnetz ausgeschlossen. Mit Beginn der Volumenkontraktion im Sekundärnetz öffnet eine schnellschließende Armatur (21) den Volumenstrom vom Rücklauf des Primär- in das Sekundärsystem. Der Druckregler (19) hält den definierten Betriebsdruck im Sekundärnetz konstant. Bei Drucküberschreitung löst PZ (20) das Schließen der schnellschließenden Armatur (21) aus. Ist PZ (20) unwirksam, spricht das Sicherheitsventil (13) an und LZ (12.2) am Entspannungsgefäß (11) bewirkt das sofortige Schließen der Armatur (21).

Claims (4)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Schaltanordnung für Heizwasserabnehmerstationen mit dezimierten Systemparametern der Abnehmeranlagen, dadurch gekennzeichnet, daß Heizwasser bis zum zugehörigen Sättigungsdruck reduziert wird und durch Rücklaufbeimischung, Warmwasser mit einem niederen zugehörigen Sättigungsdruck für Wärmeverbraucher erzeugt wird.
  2. 2. Schaltanordnung für Heizwasserabnehmerstationen nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Überschreiten des Sekundärbetriebsdruckes, Unterschreiten des Primärsättigungdruckes, Überschreiten der Sekundärvorlauftemperatur oder bei Abspeisen des Sicherheitsventils eine Netzsicherheitstrennvorrichtung das Primär- vom Sekundärsystem trennt. Gleichzeitig wird die Rückförder- und Beimischpumpe außer Betrieb genommen.
  3. 3. Schaltanordnung für Heizwasserabnehmerstationen nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die beschriebene Schaltung die platz- und materialintensive Gebrauchswarmwasserbereitung nach dem Speichersystem durch einen Hochdruckhochleistungswärmeübertrager nach dem Durchflußbetrieb ersetzt wird.
    Durch Anordnung eines Rückschlagventiles im Sekundärrücklauf ist die Beeinflussung des Sekundärnetzes durch die instabilen Parameter des Primärnetzes ausgeschlossen.
  4. 4. Schaltanordnung für Heizwasserabnehmerstationen nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß Druck- und Volumenschwankungen im Betriebs- und Ruhezustand des Sekundärsystems durch entsprechende Druckregeleinrichtungen über das Primärsystem ausgeglichen werden.
DD27524385A 1985-04-17 1985-04-17 Schaltanordnung fuer heizwasserabnehmerstationen mit dezimierten systemparametern der abnehmeranlagen DD236375A1 (de)

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