DD214191A1 - Schaltungsanordnung fuer die schwachlastfahrweise von waermeuebertragern mit kondensatseitiger regelung und anlagensicherung in uebergabestationen - Google Patents

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DD214191A1
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solenoid valve
circuit arrangement
condensate
control
line
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DD24862283A
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Gerhard Daeumichen
Wolfgang Hampel
Walter Dettmar
Original Assignee
Tech Gebaeudeausruestung Veb
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Abstract

Schaltungsanordnung für die Schwachlastfahrweise von Wärmeübertragern mit kondensatseitiger Regelung und Anlagensicherung. Die Erfindung betrifft Übergabestationen mit Primärmedium Dampf für Heizungs-, Lüftungs- und technologische Anlagen. Das Ziel der Erfindung besteht in der Reduzierung des Aufwandes an Armaturen zur Durchführung von Regelungs- und Überwachungsfunktionen. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, indem der Kondensatstand im Wärmeübertrager von einem Schaltregler (2) über Zwischenglieder einem Membran-Stellventil (8) in der Dampfleitung (7) übertragen wird und somit zu einer Dampfdruckreduzierung führt. Ein Zweiwege-Magnetventil (3) führt bei Stromausfall zu einem Schließen des Membran-Stellventil (8). Die Anwendung der Erfindung ist möglich in der Heizungs- und Lüftungstechnik, in technologischen Prozessen sowie in Heizwerken.

Description

- A-
Titel der Erfindung
Schaltungsanordnung für die Schwachlastfahrweise von Wärmeübertragern mit kondensatseitiger Regelung und Anlagensicherung in Übergabestationen
Die Schaltungsanordnung betrifft übergabeStationen für indirekte Einspeisung von Dampf als Bindeglied zwischen Dampf-
netzen und Versorgungsanlagen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Zum Schütze von Anlagen, die Übergabestationen nachgeschaltet sind, sind geeignete Armaturen vorzusehen, die im Zusammenwirken mit regelungstechnischen Einrichtungen diese Funktion wahrnehmen. So ist es erforderlich, die Überschreitung von Temperaturen und Drücken in den angeschlossenen Anlagen sowie der Ausfall von Energie» durch das Betätigen von Armaturen zu verhindern. Von Bedeutung für das Auslösen von Gffnungs- und Schließvorgängen in Primärnetzen ist, daß, ausgehend von in den entsprechenden Anlagenteilen angeordneten Gebern, über Stellglieder eine geeignete Armatur angesteuert wird, wodurch der Durchfluß des Mediums in irgendeiner Form beeinflußt wird
Ausschlaggebend für die Auslegung der Ventile ist die maximale Wärmeleistung der Übergabestation. Für den Schwachlastfall ist eine regelungstechnische Beherrschung der Übergabestation somit nicht möglich. Für diesen Fall werden separate Armaturen entweder als Steilventile für jeden Wärmeübertrager oder ein Druckminderer vorgesehen. Diese Lösung bedeutet aufwendige Anordnungen von Armaturen innerhalb von übergabeStationen.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in der Reduzierung des Aufwandes an Armaturen, die für überwachungs- und Regelfunktionen in übergabeStationen eingesetzt werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe au Grunde, die Schwachlastfahrweise, die Sicherung gegenüber unzulässigen Abweichungen der Temperatur und des Druckes sowie Stromausfall in Heizungsanlagen mit Übergabestationen durch eine Kombination bekannter Armaturen und Stellglieder zu erreichen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, indem der Kondensat stand in den Wärmeübertragern einem Magnetventil im Sekundärnetz zugeführt wird, dem ein Druckminderer, ein Puffergefäß, ein Zweiwege-Magnetventil und die Membrane eines Stell-, ventiles, welches in der Dampfleitung angeordnet ist, nachgeschaltet sind. Die Schwachlastfahrweise von Übergabestationen tritt in den Sommermonaten (Gebrauchswannwasserbereitung) und in der Übergangszeit auf. Weiterhin kann sie bei der Inbetriebnahme einer Übergabestation auftreten, wenn auf der Abnehmerseite ein stufenweiser Anschluß geplant ist» Bedingt durch die hohen anstehenden Dampfdrücke und die Leckverluste der Stellventile ist somit eine regelungstechnische Beherrschung der Übergabestation im Schwachlastfall nicht möglich. Um diese Pahrweise zu beherrschen, werden an den Wärme-Übertragern als Geber Schaltregler vorgesehen, welche mit einem Magnetventil verbunden sind. Das Magnetventil ist durch eine Steuerleitung mit dem Sekundärnetz verbunden und mit seiner Niederdruckseite an ein Ausdehnungsgefäß oder Füllgefäß angeschlossen. In der Steuerleitung ist weiterhin ein Druckminderer, ein Puffergefäß, ein Zweiwege-Magnetventil und die Membrane eines Stellventiles vorgesehen. Das Stellventil ist in der Dampfleitung angeordnet. Die Schwachlastfahrweise erfolgt, indem der Kondansatanstau in den Wärmeübertragern, der eine Punktion der Wärmeleistung ist, einen bestimmten Stand erreicht und somit das Öffnen des Magnetventiles bewirkt.
Die Impulsleitung des vorgeschalteten Druckminderers entnimmt den notwendigen Impuls der Dampfleitung, Der Druckminderer wird auf den Druck eingestellt, der beim Schwachlastfall im Regelungsbereich des Stellventils in der Kondensatleitung des Wärmeübertragers liegt. Bedingt durch das Öffnen des Magnetventils wird somit der Ausfluß geöffnet und durch die Membrane erfolgt eine Stellbewegung des Stellventils in der Dampfleitung, bis der am Druckminderer eingestellte Brück erreicht ist. Dadurch ist eine Schwachlastfahrweise möglich.
Wird eine größere Wärmeleistung benötigt, was ein Absinken des Kondensatstandes im Wärmeübertrager bedeutet, dann erfolgt ein Schließen des Magnetventiles. Dadurch erhöht sich der Druck auf die Membrane und das Stellventil in der Dampfleitung öffnet wieder voll«
Bei Ausfall der zentralen Stromversorgung kann es durch Stillstand der Umwälzpumpe im Sekundärteil der ÜbergabeStationen su einer- Temperatur- und Druckerhöhung und damit zur Gefährdung von Anlagenteilen kommen.
In diesem Falle wird das Zweiwege-Magnetventil stromlos, wodurch der Ausfluß geöffnet wird, die Membrane entlastet sich und das Stellventil in der Dampfleitung schließt. Dadurch wird die Wärmezuführung zu der Übergabestation unterbrochen und ein Temperatur- und Druckanstieg vermieden. Von besonderem Vorteil bei der erfindungsgemäßen Anordnung ist, daß alle in der Steuerleitung angeordneten Armaturen und Stellglieder in kleinen Nennweiten ausgeführt werden können und dabei kostengünstig sind, wobei allein das Membran-Stellventil in großer Jfennweite ausgeführt ist und die erforderlichen Stellbewegungen hinsichtlich Schwachlagtfahrweise und Anlagensicherung in Kombination erfolgen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden.
Die zugehörige Zeichnung zeigt ein Schaltbild der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung.
An den Wärmeübertragern (1) ist ein Schaltregler (2) angeordnet, der mit einem Magnetventil (3) verbunden ist. Das Magnetventil (3) ist in der Steuerleitung (4) angeordnet, welche vom Heiawasser des Sekundärkreisläufes beaufschlagt ist» Dem Magnetventil (3) ist ein Druckminderer (5) vorgeschaltet, dessen Impulsleitung (6) in die Dampfleitung (7) eingebunden ist. Das Drosselventil (11) in der Impulsleitung (6) dient zur Peinregulierung.
Die am Schaltregler (2) abgenommenen Veränderungen des Kondensatanstaues im Wärmeübertrager (1) führt somit in bekarmter Weise zu einer Veränderung des Druckes an der Membrane des Membran-Stellventils (8), da ein Abströmen des Druckmediums in der Steuerleitung (4) in Pfeilrichtung zu einem nicht dargestellten Ausdehnungsgefäß oder Füllgefäß erfolgt. Diese Yeränderung des Druckes in Abhängigkeit des Sollwertes des Druckminderers (5) führt zu einer Stellbewegung des Membran—Stellventils (8)j was au der beabsichtigten Dampfdruckreduzierung führt, und somit eine Schwachlastfahrweise zuläßt. Zur Absicherung der Anlage bei Stromausfall schließt das Zweiwege-Magnetventil (3) die Durchflußrichtung von der Steuerleitung (4) zum Temperaturpuffer (10) ab, wobei, entsprechend der Ventilcharakteristik, der Durchfluß von dem Membran-Stellventil (8) zur Ausflußleitung (13) freigegeben wird. Dadurch erfolgt eine Druckentlastung der Membrane und.ein Schließen des Membran-Stellventils (8).
lach Wiederanliegen der elektrischen Betriebsspannung wird der Motorschieber .(14) geschlossen, so daß ein erneutes Anfahren und eine Kontrolle der ÜbergabeStationen erfolgen kann. Außerdem übernimmt der Motorschieber (14) den Schutz der Übergabestation bei Anliegen der elektrischen Betriebsspannung gegenüber Abweichungen von den Sollwerten der Übergabestation.

Claims (3)

  1. Erfindungsanspruch
    1. Schaltungsanordnung für die Schwachlastfahrweise von Wärmeübertragern mit kondensatseitiger Regelung und Anlagensicherung in ÜbergabeStationen mit einem an den Wärmeübertragern angeordneten Wirkdruckgeber, der seinen Impuls
    einem Magnetventil überträgt, und vor diesem Magnetventil ein Druckminderer angeordnet ist,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetventil (3) und der
    Druckminderer (5) in einer vom Sekundärnetz gespeisten
    Steuerleitung (4) angeordnet ist, die mit einem Ausdehnungsgefäß oder Füllgefäß sowie durch ein Zweiwege-Magnetventil (9) und einen Temperaturpuffer (10) mit der Membrane eines Membran-Stellventils (8) in der Dampfleitung verbunden ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Punkt 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsleitung (6) des
    Druckminderers (5) in die Dampfleitung (7) eingebunden ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Punkt 1 weil,
    dadurch gekennzeichnet, daß am Zweiwege-Magnetventil (9)
    eine Ausflußleitung (13) angeordnet ist.
    Hierzu eine Seite mit einer Zeichnung ·
DD24862283A 1983-03-09 1983-03-09 Schaltungsanordnung fuer die schwachlastfahrweise von waermeuebertragern mit kondensatseitiger regelung und anlagensicherung in uebergabestationen DD214191A1 (de)

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