DD160772A4 - Brennbare zusammensetzung und verfahren zu ihrer herstellung - Google Patents

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DD160772A4
DD160772A4 DD23011281A DD23011281A DD160772A4 DD 160772 A4 DD160772 A4 DD 160772A4 DD 23011281 A DD23011281 A DD 23011281A DD 23011281 A DD23011281 A DD 23011281A DD 160772 A4 DD160772 A4 DD 160772A4
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solids
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DD23011281A
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Klaus Budde
Guenter Gruhn
Helmut Rueckauf
Heinz Warrlich
Herbert Kreft
Hubert Woehlmann
Original Assignee
Klaus Budde
Guenter Gruhn
Helmut Rueckauf
Heinz Warrlich
Herbert Kreft
Hubert Woehlmann
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Abstract

Die Erfindung betrifft brennbare Zusammensetzungen in Form von festen Schaeumen, die als Brennstoffe geeignet sind, bestehend aus Kohlenwasserstoffen, haertbarem Vorpolymerisat oder haertbarem Harz, Dispergierhilfmittel, Wasser sowie Saeuren oder Laugen als Haerterkomponenten und vorrangig zum Entfachen von Feuerstellen als Kohlenanzuender, Grillkohlenanzuender u.ae. oder zum Entzuenden von Abprodukten, wie Oellachen u.a. verwendet werden sowie Verfahren zu ihrer Herstellung nach Patent WP 157863. Das Wesen der Erfindung besteht darin, neue brennbare Zusammensetzungen als feste Schaeume unter Verwendung von hochsiedenden Kohlenwasserstoffen und Verfahren fuer ihre Herstellung zu entwickeln. Erfindungsgemaess wurde gefunden, dass hochsiedende Kohlenwasserstoffe unter Zusatz eines Feststoffes, wie Steinkohlenstaub, Braunkohlenstaub, Torfmehl oder Holzmehl oder ein inertes anorganisches Material oder ein Gemisch zwei oder mehrerer der genannten Feststoffe, zur Herstellung von brennbaren Zusammensetzungen eingesetzt werden koennen. Die erfindungsgemaess hergestellten festen Schaeume enthalten 21 bis 54 Masse-% Wasser, bis 35 Masse-% Feststoffe, 40-75 Masse-% Kohlenwasserstoffe und 3-20 Masse-% der die Gerueststruktur bildenden Substanzen.

Description

230112 7
Titoi. der Erfindung
Brennbare Zusammensetzung und Verfahren zu ihrer Herstellung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft brennbare Zusammensetzungen in Form von festen Schäumen, die als Brennstoffe geeignet sind, ,, , bestehend aus Kohlenwasserstoffen, härtbarem Vorpolymerisat oder härtbarem Harz, Dispergierhilfsmitteln,, Wasser sowie Säuren oder Laugen als Härterkomponenten und vorrangig zum Entfachen von Feuerstellen als Kohleanzünder, Grillkohleanzünder u.a. oder zum Entzünden von Abprodukten, wie tJllachen u.a. verwendet werden sowie Verfahren zu ihrer Herstellung nach Patent DD-WP4STV^(>3,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In dem genannten Patent
sind brennbare Zusammensetzungen in Form von festen Schäumen und Verfahren zu deren Herstellung beschrieben, demzufolge die brennbare Zusammensetzung aus 21 bis 54 Massenprozent Wasser, 40 bis 75 Massenprozent Kohlenwasserstoffen sov/ie 3 bis 20 Massenprozent gerüststrukturbildenden Substanzen besteht, bezogen auf die Gesamtmasse des festen Schaumes. AIg gerüststrukturbildende Substanzen werden Kondenoqtionsprodukte von Formaldehyd mit Harnstoff oder Harnr stoffderivaten sowie Mpdifikationsmittel, Emulgatoren und Stabilisatoren für die, Emulsion eingesetzt. \-
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230112 7
Es.ist bekannt, daß für die Herstellung von fe'sten Schäumen, die als Kohleanzünder verwendet werden, für die eingesetzten Kohlenwasserstoffe die Forderung nach genügend schneller Verdampfung besteht» So sind für ihre Herstellung hochsiedende, billige Kohlenwasserstoffe nur bedingt bzw. nicht geeignet, da bei ihrem Einsatz die feston Gchüume beim Verbrennen abtropfen. Solche ungeeigneten, jedoch kostengünstigen Kohlenwasserstoffe sind Paraffine, Paraffingatsch , Erdölmischgotsch, schweres üe'izöl und ähnliche.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, neuartige brennbare Zusammen-. Setzungen eis feste Schäume nach Patent VJP i;Tl*^(>3 unter Vorwendung von hochsiedenden Kohlenwasserstoffen und Verfahren zu ihrer Herstellung- zu entwickeln»
Darlegung dos Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, neuartige brennbare Zusammensetzungen als feste Schäume unter Verwendung von hochsiedenden Kohlenwasserstoffen und Verfahren für ihre l!er- - stellung zu entwickeln.
Erfindungsgemäß wurde gefunden, daß hochsiedende Kohlenwasserstoffe untsr Zusatz eines Feststoffes zur Herstellung von brennbaren'Zusammensetzungen eingesetzt werden können. Die er.f indungsgemäß -hergestellten festen Schäume enthalten 21 bis 54 i'assenprozent Wasser, bis 35 Massenpr.ozent Feststoffe, 40 bis 75 Massenprozent Kohlenwasserstoffe und 3 bis 20 Massenprozent der die Gerüststruktur bildenden Substanzen » .' '
Für diese festen Schäume werden flüssige bis feste Kohlenwasserstoffe, ζ .B „ Faraff ingatsch ,. Erdölmischgatsch, Kerosin, ·, Petroleum, Dieselöl, schweres Heizöl u .a, und/oder deren Gemische, ein integrierter Feststoff, der Kohlenstoff in Form von Steinkohlenstaub, Draunkohlenstaub, Torf oder Holzmehl so.vie deren Produkte, die durch thermische Behänd-
£ O U .1
lung entstehen, und/oder inerten anorganischen Materialien, z.S. Aluminiumoxid, Siliziumdioxid u.a. sein kann, sowie eine feste Gerüststruktur, bestehend aus einem härtbaren Vorpolymerisat oder härtbaren llarz, gewöhnlich einem modifizierten Harnstof f-F'ormaldehyd-Kondensationsprodukt in wäßriger Lösung sowie Modifizierungsmittel,' Emulgatoren und Stabilisatoren und Härterkomponenten unter Zumis'chung von Wasser als flüssigen inerten Bestandteil zur Erzielung, einer hohen Wärmeentwicklung beim Abbrand verwendet.
Es besteht ein notwendiger Zusammenhang'zwischen den eingesetzten Kohlenwasserstoffen, dor Entzündungsdauer und dem Feststerfzusatz zur Stabilisierung des festen Schaumes im Sinne der Verhinderung des Abtropfens. Die Absenkung der niedrigsiedenden, nochveredelten Kohlenwasserstoffe im Kohlenwasserstoffgenisch verlängert die Entzündungs- , dauer. v
Zur Herstellung der neuen brennbaren Zusammensetzungen als feste Schäume kann erfindungsgemäß der Feststoffzusatz entweder trocken direkt in die Emulgiermaschine oder als Suspension in Kombination mit einer oder einem Gemisch aus mehreren flüssigen Komponenten erfolgen.
Ausführungsboispiele .
Nachstehend wird die Erfindung an 4 Beispiele^ der neuen brennbaren Zusammensetzung erläutert: ,
,Beispiel 1
124 kg üarnstoff-Fornaldehydharzsirup mit 50 lAa-% Wassergehalt, 149 kg Wasser und 7,5 kg einer 35 Ma-^igen Alkylsulfonatlösung werden in einem Rührgefäß vermischt. Dieses Gemisch einerseits und eine Suspension aus 200 kg Dieselkraftstoff, 200 kg'Heizöl und 9,5 kg 30 Ma-^iger wäßriger Phosphorsäure, 100 kr Wasser sowie 310 kg pulverförmiger Bleicherderückstände, bestehend aus 65 r'a-9j Braunkohlenstaub, 5 Ma-0J Al^O-,, 20 Na-J1O festen Kohlenwasserstoffen und 10 Μώ-% Feuchtigkeitsgehalt, werden einer Emulgier-
/ /
maschine zugeführt, dort kontinuierlich emulgiert und die gebildete Dispersion zu einer Strangform extrudiert. Der so hergestellte Strang verfestigt sich nach kurzer Gelierungs-. zeit-und wird iir bekannter '"leise konfektioniert»
Beispiel 2
Enulgiert werden ein Gemisch von 164 kg üarnstoff-Formaldehydharzsirup mit 50 Ma-% Wassergehalt, 13 kg einer 35 Ma-^igen wäßrigen Alkylarylsulfonatlösung und 214 kg Wasser mit einer Suspension aus * einem Kohlenwasserstoffgemisch , bestehend aus 300 kg Dieselkräftstoff und 200 kg Erdölmischgatsch sowie 100 kg Steinkohlenstaub. Die Suspension wird durch Lösen des ürdölmischgatsches im Dieselkraftstoff bei 300C und nachfolgender Suspension des Steinkohlenstaubes unter Rühren in dieser Lösung hergestellt. Als Härterkomponente werden
9 kg 30 Ma-^iger phosphoriger Säure verwendet.
Beispiel 3
Enulgiert werden ein Gemisch aus 164 kg üarnstoff-Formaldehydharzsirup mit 50 Ma-J1' Wassergehalt, 13 kg einer 35 Ma-^igen wäßrigen Alkylsulfon&tlösung und 233 kg Wasser mit einer Suspension, bestehend aus einem Kohlenwasserstoffgemisch mit 300 kg·' Dieselkraftstoff, 180 kg schwerem Heizöl und ICO kg Bleic'ierderückstände. Als Härterkomponente werden
10 kg 30 Ma-^ige Phosphorsäure verwendet.
Beispiel 4
138 kg Harnstoff-Fornialdehydharzsirup mit 50 Ma-% Wassergehalt, 301 'cg Wasser, IG kg einer 35 Ma-^igen wäßrigen Alkylsulfonctlösung, 300 kg Dieselkraftstoff, 80 kg Kerosin soivie 15 kg einer 30 ["r-f_'igcn Phosphorsäure werden jeweils durch eine Dosierpumpe dosiert und kontinuierlich einer Ernulgierrnaschine zugeführt. 100 kg Braunkohlenhochternperaturkoksstaub werden als Feststoff in den 3eruhigungsraum der Emulgiermaschine über einen Schnecicenförderer zudosiert. Die gebildete Dispersion wird zu einer Strangform extru- ' ; diert, verfestigt sich nach wenigen Sekunden Gelierungszeit und wird in bekannter Weise konfektioniert ·

Claims (3)

  1. ZOUI I. Z-" /
    Ξrfindungsanspruch
    1. Brennbare Zusammensetzung in Form eines festen Schaumes cus flüssigen bis festen Kohlenwasserstoffen und/oder* deren Gemischen nach Patent U/?* ΊΠ-^fc3 ;
    : . gekennzeichnet dadurch1» daß
    die Zusammensetzung zusätzlich bis 35 Massenprozent Feststoffe enthält. .
  2. 2. Zusammensetzung nach Punkt 1., gekennzeichnet dadurch, daß der zusätzliche Feststoff ein Kohlenstoffträger wie Steinkohlenstaub, Braunkohlenstaub, Torfmehl oder 'Holzmehl oder ein inertes anorganisches Material ist, oder ein Gemisch zweier oder mehrerer der genannten Feststoffe darstellt« . ·
    « Zusufiinensotzung nrch Punkt 1. und 2., gekennzeichnet dadurch, daß der Anteil an organischem Feststoff ein Produkt ist, das durch thermische Behandlung dieser Stoffe entstanden ist.
  3. 4. Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung einer brennbaren Zusammensetzung nach Punkt 1., gekennzeichnet dadurch, daß der Feststoff trocken direkt in die EiTiulgiermaschine oder als Suspension mit einer oder einem Gemisch aus mehreren flüssigen Komponenten zugegeben wird· "
DD23011281A 1980-09-18 1981-05-20 Brennbare zusammensetzung und verfahren zu ihrer herstellung DD160772A4 (de)

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FR8117587A FR2490237A1 (fr) 1980-09-18 1981-09-17 Composition combustible destinee a l'allumage de foyers en tant qu'allumeur de charbon, allumeur de charbon de bois pour grillades, etc., et son procede de fabrication

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