DD201375A1 - Automatische ausformvorrichtung fuer zweiteilige formen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine automatische Ausformvorrichtung fuer zweiteilige Formen zur Herstellung von Schokoladenformkoerpern, wie Trinkeiern, Faesschen, Flaeschchen, Zapfen, Nuessen, Nougateiern. Ziel der Erfindung ist eine Vorrichtung, deren Anwendung Arbeitszeit und -kraefte einspart und monotone Arbeit vermeidet. Aufgabe der Erfindung ist es, automatisch zweiteilige mit Formkoerper gefuellte Formen aus dem Kreislauf der Herstellungsanlage zu entnehmen, sie aufzuschliessen, auszuformen, wieder zu verschliessen und sie in den Kreislauf der Herstellungsanlage zu bringen. Nach einem Beschleuniger fuer die Formen wird ein Mikroschalter der Einschiebevorrichtung betaetigt. Der Einschiebevorrichtung ist eine Mitnehmerkette nachgeordnet. Zum Aufschliessen der Form sind vertikal gegenlaeufig wirkende Hubstempel vorgesehen. Zum Offenhalten der Form sind stirnseitig einfuehrbare Distanzschienen und ueber der oberen Formenhaelfte ist ein in die Fuelloeffnungen eingreifender Stoesselrahmen angebracht. Nachfolgend ist ein mit Fuehrungsbacken versehener, nach unten gegen ein Widerlager absenkbarer und sich um 2 x 180 Grad drehender Ausformmechanismus angeordnet. Figur 1
Description
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Titel der Erfindung
Automatische Ausf ölvorrichtung für zweiteilige Formen
-Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung "betrifft eine automatische Ausformvorrichtung für zweiteilige Formen zur Herstellung von Süßwaren, insbesondere von leeren und gefüllten Schokoladenformkörpern, v;ie z. 3- Trinkeiern, Fäßchen, Fläschchen, Zapfen, Nüssen, Hougateiern,
Charakteristik der bekannten technischen Lösung
1.0 Bisher erfolgte das Ausformen von zY*eiteiligen Formen manuell. Dabei wurden die Formenhälften an den am Rand versetzt eingearbeiteten Aussparungen mit beiden Händen auseinandergedrückt, ausgeformt, mieder verschlossen und danach in den Kreislauf der Herstellungsanlage zurückgeführt. Diese Technologie war sehr arbeitsaufwendig, bedeutete eine monotone Arbeit und verhinderte eine Produktionssteigerung. Automatische.Ausformvorrichtungen für zweiteilige Formen sind nicht bekannt.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung su schaffen, durch deren Anwendung Arbeitszeit und dadurch Arbeitskräfte eingespart werden, die monotone Arbeit vermieden wird und die Durchlaufzeiten verringert werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die zweiteilige mit Formkörper gefüllte Formen automatisch aus dem Kreislauf der Eerstallungsanlage entnimmt, aufschließt, ausformt, wieder schließt und die leeren Formen in den Kreislauf der Herstellungsanlage zurückführt.
Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, daß nach einem paarweisen Beschleuniger für zweiteilige Formen eine durch iviikr ο schalter betätigte Einschiebevorrichtung angebracht ist. Der Einschiebevorrichtung ist eine zur .ausformstelle fahrende Mitnehmerkette nachgeordnet. Im Bereich der Mitnehmerkette sind zum Aufschließen der Form vertikal gegenläufig wirkende Hubstempel vorgesehen. Zum Offenhalten der Form sind stirnseitig einführbare Distansschienen angebracht und über der oberen Formenhälfte befindet sich ein in die Füllöffnungen eingreifender Stöße!rahmen. Nachfolgend ist ein mit Führungsbacken versehener,. nach unten gegen ein Widerlager absenkbarer und sich um 2. χ 180 drehender Ausformmechanismus angeordnet. Danach folgt eine, die geschlossene Form dem Produktionskreislauf v/ieder zuführende, Ausschiebevorrichtung.
Erfindungsgemäß erhalten die zweiteiligen gefüllten Formen durch einen paarteisen Beschleuniger eine höhere Vorschubgeschwindigkeit. Dabei betätigen sie den Mikrο schalter einer Einschiebevorrichtung, die die Formen unter eine endlos ge takte te Mitnehmerke tte schiebt, deren Mitnehmer·^ abstand der Breite der Formen entspricht. Zunächst werden beide Formenhälften durch vertikal gegenläufig arbeitende Hubstempel, die an den am Formenrand versetzt eingearbei-' te ten Aussparungen ansetzen, auseinandergedrückt. Gleichzeitig werden zum Offenhalten der Form beim Hückgang der Hubstempel stirnseitig Distanzschienen eingeführt. Noch im gleichen Arbeitsgang drücken die Stößel des Stößelrahmens durch die Füllöffnungen der oberen Formenhälfte die nach dem Öffnen in der Oberen Formenhälfte haftenden Formkörper in die untere'Formenhälfte. Beim nächsten
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Arbeitstakt rücken "beide geöffnete Formenhälften weiter, wobei die obere Formenhälfte auf den Distanzschienen liegenbleibt« Die .untere Formenhälfte gelangt in den mit Führungsbacken ausgestatteten, nach unten absenkbaren Ausformmechanismus. Beim -Niedergang wird die Form um 180° gedreht und der Mechanismus stößt gegen ein Widerlager. Dabei werden die Formkörper ausgeformt. Beim Aufwärtsgang wird die Form nochmals um 180° gedreht. Beim nächsten Arbeitstakt werden durch das Weiterrücken der Mi tne hiner kette und den Wegfall der Distanzschienen beide Formenhälften wieder zusammengefügt und von einer Ausschiebevorrichtung dem Kreislauf der Herstellungsanlage wieder zugeführt.
A u SilSix ungsbe i spie 1
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden. In den augehörigen Zeichnungen zeigen:
Figur 1 - Seitenansicht der Ausformvorrichtung Figur 2 - Draufsicht auf die Ausformvorrichtung.
Gemäß Figur 1 und 2 erhalten die von der Kühlbahn kommenden zweiteiligen gefüllten Formen 1 durch einen paarweisen Beschleuniger 2 eine erhöhte Yorschubgeschwinaigkeit. Dabei betätigen sie den Mikroschalter 3 einer Einschiebevorrichtung 4, die die Formen 1 unter eine nachgeordnete, endlos ge takte te Mitnehmerkette 5 schiebt und damit positioniert. Der Mitnehmerabstand entspricht der Breite der Formen. Beim 1. Arbeitstakt werden beide Formenhälften durch vertikal gegenläufig arbeitende mit Kurvenscheiben gesteuerte Hubstempel 7, die an den am Formenrand versetzt eingearbeiteten Aussparungen ansetzen, um etwa 10 mm auseinandergedrückt. Gleichzeitig werden stirnseitig Distanzschienen 6 eingeführt, die das Zusammengehen der Formenhälften beim Rückgang der Hubstempel 7 vermeiden, Soch im gleichen Arbeitstakt drücken die Stößel des über der oberen Formenhälfte angeordneten Stößelrahmens 8 die noch in der oberen Formen— halfte haftenden Formkörper in die untere Formenhälfte.
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Beim 2. Arbeitstakt rücken beide geöffneten Forinenhälften weiter, wobei die obere Formenhälfte auf den Distanzschienen 6 liegenbleibt. Die untere Formenhälfte gelangt in.einen mit Führungsbacken ausgestatteten, nach unten absenkbaren Ausformmechanismus 9. Beim Absenken wird die Formenhälfte um 1SO gedreht, die Formenhälfte wird entleert und der Mechanismus stößt gegen ein Widerlager 11, wodurch die noch eventuell anhaftenden Formkörper ausgestoßen werden. Mittels e-ines Stetigförderers werden die ausgeformten Formkörper den Abfüll- und Verpackungsmaschinen zugeführt. Beim Aufwärtsgang des Mechanismus erfolgt eine nochmalige Drehung der Formehhälfte um 180° und somit kehrt die untere Formenhälfte in ihre Ausgangslage zurück. Beim 3. Arbeitstakt entfallen die Distanzschienen 6 und beide Fornienhälf ten werden wieder durch Magnete bzw. Steckverbindungen zusammengefügt. Eine Ausschiebevorrichtung 10 führt die geschlossene Form 1 dem Kreislauf der Herstellungsanlage wieder zu. . Anwendungsinöglichkeiten für die erfindungsgemäße Ausformvorricntuns sind alle in zweiteilige Formen gegossene und erstarrte Erzeugnisse, die ausgeformt werden müssen, insbesondere Schokoladenerzeugnisse. Der Vorteil ist, daß das Ausformen automatisch und entsprechend dem Arbeitsrhythmus der Herstellungsanlage erfolgt»
Claims (1)
- Erfindungsanspruch \Automatische Ausformvorrichtung für zweiteilige Formen, insbesondere zur Herstellung von Schokoladen!ormkörpern, ge kennzeichnet dadurch, daß nach einem paarweisen Beschleuniger (2) für die zweiteiligen Formen (1) eine durch einen Mikroschalter (3) "betätigte Einschießvorrichtung (4) angebracht ist, der eine zur Ausformstelle führende Mitnehmerkette (5) nachgeordnet ist, wobei im Bereich der Mitnehmerkette (5) zum Aufschließen der Form (1) vertikal gegenläufig wirkende Hubstempel (7) und zum Offenhalten der Form (1)· stirnseitig einführbare Distanzschienen (6) vorgesehen sind, wobei weiter sich über der oberen Formenhälfte ein Stößelrahmen (8) mit in die Füllöffnungen eingreifenden Stößeln befindet und wobei nachfolgend ein mit Führungsbacken versehener, nach unten gegen ein Widerlager(11) absenkbarer und sich um 2 χ 180 drehender Ausform- mechanismus (9) angeordnet ist,' dem sich eine, die geschlossene Form dem Produktionskreislauf wieder zuführende Ausschiebevorrichtung (10) anschließt.Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
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