DD201555A1 - Getriebe zum oeffnen und schliessen der entladeklappen eines sattelboden-selbstentladewagens - Google Patents

Getriebe zum oeffnen und schliessen der entladeklappen eines sattelboden-selbstentladewagens Download PDF

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DD201555A1
DD201555A1 DD23462781A DD23462781A DD201555A1 DD 201555 A1 DD201555 A1 DD 201555A1 DD 23462781 A DD23462781 A DD 23462781A DD 23462781 A DD23462781 A DD 23462781A DD 201555 A1 DD201555 A1 DD 201555A1
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unloading
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lever
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DD23462781A
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Harald Hess
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Linke Hofmann Busch
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    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D7/00Hopper cars
    • B61D7/14Adaptations of hopper elements to railways
    • B61D7/16Closure elements for discharge openings
    • B61D7/24Opening or closing means
    • B61D7/26Opening or closing means mechanical

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Abstract

Bei einem schienengebundenen Sattelboden-Selbstentladewagen erfolgt das Öffnen und Schließen der seitlichen Entladeklappen über einen Hydraulikzylinder. Zwischen dessen Kolbenstange (1) und den Entladeklappen ist ein Getriebe vorgesehen, um mit einem einzigen Hydraulikzylinder die jeweils gegenüberliegenden Entladungsklappen eines Wagens über entgegengesetzt gerichtete Lenkerstangen zu öffnen oder zu schließen. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung de Getriebes soll erreicht werden, dass die Entladeklappen ausschließlich von den Lenkerstangen in der Schließanlage gehalten sind, der Hydraulikzylinder von Kräften aus dem Ladegut unbeeinflusst bleibt und die Kolbenstange (1) einen relativ geringen Hub zum Öffnen der Entladeklappen benötigt. Dies wird erreicht, indem das Getriebe aus einem Führungshebel (2) und einem Steuerhebel (4) besteht, die gelenkig miteinander verbunden sind, wobei an dem Führungshebel (2) der Antrieb (1) (Kolbenstange des Hydraulikzylinders) und an dem Steuerhebel (4) ein mit der Betätigungswelle (7) fest verbundenes Hebelgestänge (5) angelenkt ist und die Schwenkbewegung des Steuerhebels (4) durch einen am Führungshebel (2) angelenkten Daumen (9) ausgelöst wird Fig. 1

Description

A ü Ä. / Ü 59 941/26
Getriebe zum öffnen und Schließen der Entladeklappen eines Sattelboden-Selbstentladewagens
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung findet Anwendung bei Sattelboden-Selbstentladewagen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist ein Getriebe zum Öffnen und Schließen der seitlichen Entladeklappen eines Sattelboden-Selbstentladewagens bekannt, wobei jede Entladeklappe mittels Lenkerstange mit einer in Wagenlängsachse angeordneten und unter dem Sattelboden drehbar gelagerten Betätigungswelle verbunden ist, deren Betätigung durch einen Antrieb erfolgt.
Bei Selbstentladewagen mit einem derartigen Getriebe wirkt der Antrieb direkt (DE-PS 689 452) oder indirekt (DE-PS 15 80 959) auf die Betätigungswelle. Dies hat zur Folge, daß der Antrieb relativ groß baut, damit die Kolbenstange den erforderlich langen Weg ausführen kann. Ferner ist es erforderlich, die Entladeklappen in der geschlossenen Lage durch schwenkbare Daumen zu halten, um die Kolbenstange von den Kräften aus dem Druck des Ladegutes freizuhalten. Beim Öffnen der Ladeklappen werden nach einem vorbestimmten Weg der Kolbenstange über die Betätigungswelle und die Lenkerstangen die Daumen verschwenkt, und die Kräfte aus dem Ladegut können voll auf die Kolbenstange wirken.
11FEB 1982*989781
234627 6" 2 ~ wpb6i D/234627/β
59 941/26
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein Getriebe der gattungsgemäßen Art so auszubilden, daß das Getriebe eine höhere Standzeit aufweist und insgesamt gesehen höhere Gebrauchseigenschaften hat.
des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein funktionssicheres Getriebe zum Öffnen und Schließen der Entladeklappen eines Sattelboden-Selbstentladewagens zu schaffen, bei dem die Entladeklappen ausschließlich von den Lenkerstangen in der Schließlage gehalten sind, der Antrieb von Kräften aus dem Ladegut unbeeinflußt bleibt und die Kolbenstange einen relativ.geringen Hub zum Öffnen der Ladeklappen benötigt.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß das Getriebe aus einem Fiihrungshebel und einem Steuerhebel besteht, die gelenkig miteinander verbunden, wobei an dem Pührungshebel der Antrieb und an dem Steuerhebel ein mit der Betätigungswelle fest verbundenes Hebelgestänge anger lenkt ist und die Schwenkbewegung des Steuerhebels durch einen am Führungshebel angelenkten Daumen ausgelöst wird.
Nach einer weiteren Ausgestaltung des Getriebes wird der Daumen durch einen am Steuerhebel angeordneten Nocken verschwenkt.
Schließlich besteht ein Merkmal des Getriebes auch darin, ..:
daß der Steuerhebel eine Nase besitzt, gegen die der Daumen derart wirkt, daß der Steuerhebel um den Bolzen verschwenkt
fi O 7 fi - 3 - WP B 61 D/234 627/6
UA/ O 59941/26
Ausfuhrungsbeispiel
I)ie Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Es zeigen: ,
Pig. 1: ein Verschlußgetriebe bei geschlossenen Entladeklappen;
Pig. 2 m. 3: die beiden Stellungen des Verschlußgetriebes beim Öffnen der Entladeklappen;
Pig. 4: das Verschlußgetriebe bei geöffneten Entladeklappen;
Pig. 5: das Verschlußgetriebe in einer Stellung vor dem Schließen der Entladeklappen.
Der Antrieb 1 für die Betätigung des Getriebes ist an einem Führungshebel 2 angelenkt, der über einen Bolzen 3 schwenkbar mit einem Steuerhebel 4 verbunden ist, der seinerseits über ein zweiarmiges Hebelgestänge 5 an der die Lenkerstangen 6für die Betätigung der Entladeklappen tragenden Betätigungswelle 7 angeschlossen ist. Der Steuerhebel 4 ist mit einem Nocken 8 versehen, gegen den ein am Führungshebel 2 angelenkter Daumen 9 anliegt. ,
Bei einer Beaufschlagung des Getriebes durch den Antrieb 1 wird zunächst, wie in Fig. 2 dargestellt, der Führungshebel 2um den Bolzen 3 geschwenkt. Dabei wird der Daumen 9 am Npcken 8 entlanggleitend geführt und fällt nach einem vorbestimmten Weg aus seiner horizontalen Lage in eine vertikale Lage und stifet sich auf einer Hase 10 des noch nicht bewegten Steuerhebels 4 ab.
Bei einer weiteren Beaufschlagung durch den Antrieb 1 wird ~. durch den Daumen 9 über die Nase 10 der Steuerhebel 4 um den Bolzen 3 geschwenkt und bringt das Hebelgestänge 5» wie in Fig. 3 dargestellt, aus der abgewinkelten Lage in eine
627
WP B 61 D/234 627/6 59 941/26
Strecklage· Dabei wird durch die feste Verbindung dea Hebelgestänges 5 mit der Betätigungswelle 7 diese gegen den Uhrzeigersinn gedreht, so daß über die Lenkerstangen 6 die Entladeklappen nach außen gedruckt werden. Durch die Kraft aus dem Ladegut werden nunmehr die Entladeklappen weiter geöffnet, wobei das Hebelgestänge 5, wie in Pig. 4 dargestellt, in die der geschlossenen Stellung entgegengesetzten Richtung abgewickelt wird, bis der Steuerhebel 4 zur Anlage an einen Anschlag 11 kommt. In dieser Stellung wird durch die Lage des Bolzens 3, der Achse 12, die das Hebelgestänge 5 mit dem Steuerhebel 4 verbindet und des Gelenkes 13 des Hebelgestänges 5 eine mechanische Verriegelung gebildet, so daß nunmehr der Antrieb 1 in seine Ausgangslage zurückgeführt" werden kann und der Daumen 9 wieder horizontal auf dem Hokken 8 liegt.
Zum Schließen der Entladeklappen wird der Antrieb 1 beaufschlagt und somit der Führungshebel 2 um den Bolzen 3 soweit verschwenkt, daß der Daumen 9 über die Hase 10 den Steuerhebel 4 verschwenkt und die mechanische Verriegelung (Übertotpunktlage) dadurch aufgehoben wird, in dem der Anschlag 11 als Kipplager für den Steuerhebel 4 dient und somit die Gelenkverbindung, gebildet durch die Achse 12, nach außen drückt. Durch das Eigengewicht der Entladeklappen fällt nunmehr das Getriebe in die verriegelnde Stellung entsprechend Pig, 2 zurück. Durch das Zurückführen des Antriebes 1 in seine Ursprungslage, legt sich der Führungshebel 2 gegen einen Anschlag 14 des Steuerhebels 4i wodurch das Getriebe gesichert ist.

Claims (3)

Erfindungsanspruch
1. Getriebe zum Öffnen und Schließen der seitlichen Entladeklappen eines Sattelboden-Selbstentladewagens, wobei jede Entladeklappe mittels Lenkerstangen mit einer in Wagehlängsachse angeordneten und unter dem Sattelboden drehbar gelagerten Betätigungswelle verbunden ist, deren Betätigung durch einen Antrieb erfolgt, gekennzeichnet dadurch, daß das Getriebe aus einem Kihrungshebel (2) und einem Steuerhebel (4) besteht, die gelenkig miteinander verbunden, wobei an dem PUhrungshebel der Antrieb (1) und an dem Steuerhebel ein mit der Betätigungswelle (7) fest verbundenes Hebelgestänge (5) angelenkt ist und die Schwenkbewegung des Steuerhebels durch einen am Pührungshebel angelenkten Daumen (9) ausgelöst wird.
2. Getriebe nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der
Daumen (9) durch einen am Steuerhebel (4) angeordneten
Nocken (8) verschwenkt wird»
3. Getriebe nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Steuerhebel (4) eine Nase (10) besitzt, gegen die der Daumen (9) derart wirkt, daß der Steuerhebel um den Bolzen (3) verschwenkt wird.
Hierzu 1 Seite Zeichnung
DD23462781A 1980-11-08 1981-11-04 Getriebe zum oeffnen und schliessen der entladeklappen eines sattelboden-selbstentladewagens DD201555A1 (de)

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AT371775B (de) 1983-07-25
PL127911B1 (en) 1983-12-31
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DE3042255C2 (de) 1986-06-12
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FR2493787B1 (de) 1985-02-22

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