DD204024A5 - Selektive herbizide mittel - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft selektive herbizide Mittel auf Basis von neuen Triazinonen, die in der Landwirtschaft erfolgreich eingesetzt werden koennen. Ziel der Erfindung ist es, die Vertraeglichkeit der Mittel gegenueber Kulturpflanzen bei guter herbizider Wirkung zu erhoehen. Erfindungsaufgabe ist die Bereitstellung neuer selektiver herbizider Mittel. Erfindungsgemaess sind dies Thiazolo- oder (1,3)Thiazino(2,3-c)(1,2,4)Triazinone der allgemeinen Formel I, worin R tief 1 bis R tief 4 und n die in der Beschreibung angegebene Bedeutung aufweisen.
Description
-ή-
Selektive herbizide Mittel Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft Thiazole— und /*1,зЗ Thiazino /*2,3-c3 £l,2,43Triazinone enthaltende Mittel mit selektiver herbizider Wirkung,
Triazinone mit herbizider Wirkung sind bereits bekannt (BE-PS 69 70 83j BE-PS 79 98 54). Das Problem einer guten herbiziden Wirkung gegen Probleraunkräuter bei gleichzeitiger guter Verträglichkeit gegen mehrere landwirtschaftliche Hauptkulturen, die in Fruchtfolge stehen, lösen diese Herbizide jedoch nicht»
Es ist Ziel der Erfindung, die Verträglichkeit gegen Kulturpflanzen bei guter herbizider Wirksamkeit zu erhöhen,
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Entwicklung eines Mittels, welches gegen schwer bekämpfbare Unkräuter in mehreren landwirtschaftlichen Hauptkulturen ohne deren Schädigung verwendet werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch Mittel, ent-
haltend Thiazolo- und £l,3} Thiazino £2#3~сД £і,2,4]тгіа zinone der allgemeinen Formel
in der
R1 einen gegebenenfalls ein- oder mehrfach durch Sauerstoff· oder Schwefelatome unterbrochenen C1-Cg-Alkylrest, einen C^-Cg-Alkylcarbonsäure oder -esterrest, einen gegebenenfalls ein- oder mehrfach durch Alkyl substituierten C-j-Cg-Cycloalkylrest, einen gegebenenfalls ein- oder mehrfach durch C1-C4-Alkyl und/oder C1-C4-AIkOXy und/ oder Qj-C.-Alkylthio und/oder Halogen und/oder die Nitrogruppe substituierten aromatischen oder aroraatischaliphatischen Kohlenwasserstoff rest oder einen heterocyclischen Kohlenwasserstoff rest,
Rp Wasserstoff, einen C1-C--Alkylrest oder einen gegebenenfalls substituierten aromatischen Kohlenwasserstoff rest,
R_ Wasserstoff, einen C1-C -Alkylrest, einen gegebenenfalls substituierten aromatischen Kohlenwasserstoff rest, einen Benzylrest oder die Hydroxylgruppe,
R4 «Vasserstof f, einen C^C.-Alkylrest, einen gegebenenfalls substituierten aromatischen Kohlenwasserstoff rest, einen Benzylrest, einen C1-C -Alkoxyrest oder die Hydroxylgruppe und
η 0 oder 1 darstellen, in Mischung mit Träger- und/oder Hilfsstoffen,
Die erfindungsgemäßen Mittel eignen sich überraschenderweise hervorragend zur Bekämpfung von Problemunkräutern bei einer Verträglichkeit insbesondere für Sojabohnen, Kartoffeln, Baumwolle, Mais und Weizen übertreffen hierin die bekannten Mittel· SSit diesen Eigenschaften verbindet sich eine große technische Fortschrittlichkeit.
Es ist bekannt, daß aus ökonomischen Gründen die wichtigsten landwirtschaftlichen Kulturen mehr und mehr in enger Fruchtfolge miteinander gestellt werden· Bezüglich der Unkrautflora hat das zur Folge, daß sich mehr und mehr spezifische Begleitfloren entwickeln« Wenn sich darunter, was fast die Regel ist, Unkräuter befinden, die mit dem heutigen Stand der Technik auf dem Gebiet der Unkrautbekämpfung schwer bekämpf bar sind, so entstehen Bedingungen, die leicht zur Dominanz solcher Arten führen. Dem Problem versucht man zum Beispiel zu begegnen, indem man rait vollen oder sogar überhöhten Herbizidaufwandmengen die Bekämpfung versucht« Dadurch werden oft Schäden an der Kultur verursacht. Da die bekannten Herbizide auch residual über den Boden auf die Folgekulturen einwirken können, entstehen auch an dieser oft Schäden. Gewünscht wird daher von einem fortschrittlichen Herbizid eine gute Aktivität gegen Problemunkräuter bei gleichzeitiger guter Verträglichkeit gegen mehrere landwirtschaftliche Hauptkulturen, die in Fruchtfolge stehen.
Die erfindungsgeraäßen Mittel erfüllen diese Anforderungen und zeichnen sich durch eine überraschend gute Verträglichkeit gegenüber den oben genannten Kulturen aus, wobei sie sowohl im Vorauflaufverfahren als auch im Nachauflaufverfahren eingesetzt werden können.
Die herbizide Wirkung erstreckt sich gegen viele Unkrautarten. Als gut bekämpfbare Problemunkrautarten werden Abutilon theophrastii, Ipomoea ssp«, Solanura ssp», Viola ssp., Echinochloa crus galli, Setaria ssp. und Digitaria ssp· genannt«
Die Anwendung kann durch Einarbeitung in den Boden vor der Kultursaat oder im Vor- beziehungsweise Nachauflauf erfolgen.
Die Aufwandmengen betragen für eine selektive Unkrautbekämpfung etwa 0,1 bis 5 kg Wirkstoff/ha·
In höheren Aufwandmengen können die Mittel auch zur totalen Unkrautbekämpfung verwendet werden«
Die erfindungsgeraäßen Mittel können in niederen Aufwandmengen auch die natürliche Entwicklung der Pflanzen verändern zum Erreichen verschiedener landwirtschaftlich oder gärtnerisch merkbarer Eigenschaften. Es ist verständlich, daß nicht jede Verbindung gleiche regulierende Wirkungen bei jeder Pflanzenart und abhängig von Anwendungsart, Anwendungstermin oder Anwendungskonzentration hervorruft. Im allgemeinen ist die Steuerung des natürlichen Pflanzenwachsturas visuell zu erkennen an Veränderungen von GcöS)et Form, Farbe oder Struktur der behandelten Pflanze oder ihrer Teile» Beispielhaft werden folgende, durch die erfindungsgemäßen Verbindungen verursachten Entwicklungsveränderungen der Pflanzen genannt:
Hemmung des vertikalen Wachstums,
Hemmung der Wurzelentwicklung,
Intensivierung der Belebung von Pflanzenfarbstoffen, Entblätterung*
Von den erfindungsgeroäß zu verwendenden Verbindungen zeichnen sich in den beschriebenen Eigenschaften insbesondere diejenigen aus, bei denen in der oben angeführten allgemeinen Formel I R. einen C^-C -Alkylrest, wie zum Beispiel Methyl, Trimethylmethyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, Methylpropyl, η-Butyl, Isobutyl, tert.-Butyl, 2,2-0imethyl-l-Propyl, n-Pentyl oder n-Hexyl, einen Essigsäuremethylesterrest; gegebenenfalls durch Alkyl substituierte C3-C3-CyCIoalkylreste, wie zum Beispiel Cyclopropyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl, Methylcyclohexyl oder Cyclooctyl; gegebenenfalls substituierte aromatische Kohlenwasserstoffreste, wie zum Beispiel Phenyl, 4-Trimethylmethylphenyl, 2-Methylphenyl, 3-Methylphenyl, 4-Methylphenyl, 2-Methoxyphenyl, 4-Methoxyphenyl, 4-Fluorphenyl, 4-üodphenyl, 2-Chlorphenyl, 3-Chlorphenyl, 4-Chlorphenyl, 3,4-Dichlorphenyl, 3-Nitrophenyl, 4-Nitrophenyl, 1-Naphthyl oder 2-Naphthyl, einen aromatischaliphatischen Kohlenwasserstoff rest, wie zum Beispiel Benzyl oder 4-Chlorbenzyl, einen heterocyclischen Kohlenwasserstoff rest , wie zum Beispiel Thienyl oder 2-Furyl; R2, R3 und/oder R4 Wasserstoff, einen C.-Cg-Alkylrest, wie zum Beispiel Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, n-8utyl, Isobutyl, tert.-Butyl, 2,2-Diraethyl-l-Propyl, n-Pentyl oder n-Hexyl, einen gegebenenfalls substituierten aromatischen Kohlenwasserstoff rest, wie zum Beispiel Phenyl, 2-Methylphenyl, 3-Methylphenyl, 4-Methylphenyl, 2-Methoxyphenyl,
4-Methoxyphenyl, 4-Fluorphenyl, 2-Chlorphenylf 3-Chlorphenyl, 4-Chlorphenyl, 3,4-Dichlorphenyl, 3-Nitrophenyl oder A-Nitrophenyl und R, und/oder R4 außerdem einen C.-C.-Alkoxyrest, wie zum Beispiel Methoxy, Äthoxy, Propoxy oder n-Butoxy, oder die Hydroxylgruppe und η Null oder 1 bedeuten»
Mit herausragender Wirkung zeichnen sich von diesen Verbindungen diejenigen aus, bei denen R1 Methyl, Trimethylmethyl, Methylpropyl, n-Hexyl, Cyclopentyl. Cyclohexyl, Phenyl, Methylphenyl, Trimethylmethylphenyl, Methoxyphenyl, Fluorphenyl, Oodphenyl, Chlor-
phenyl, Nitrophenyl, Benzyl oder Thienyl, R2 Wasserstoff, Methyl oder Phenyl, R, Wasserstoff-, Methyl oder Hydroxyl, R. Wasserstoff, Methyl, Dimethylraethyl, Triraethylmethyl,
Phenyl, Benzyl oder Hydroxyl und η 0 oder 1 darstellen.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können entweder allein, in Mischung miteinander oder mit anderen Wirkstoffen angewendet werden.
De nach dem gewünschten Zweck bieten sich hierzu zum Beispiel die folgenden herbiziden Wirkstoffe an, die gegebenenfalls auch erst unmittelbar vor der Anwendung den erfindungsgemäßen Verbindungen zugesetzt werden können:
substituierte Anilide substituierte Aniline
substituierte Aryloxycarbonsäuren sowie deren Salze, Ester und Amide
substituierte Äther substituierte Arsonsäuren sowie deren Salze, Ester und Amide substituierte Benzimidazole substituierte Benzthiadiazinondioxide substituierte Benzoxazine substituierte Benzoxazinone substituierte Biurete substituierte Chinoline substituierte Carbamate substituierte aliphatische Carbonsäuren sowie deren Salze,
Ester und Aroide
substituierte N-Arylsulfonyl-N'-triazinyl-harnstoffderivate substituierte aromatische Carbonsäuren sowie deren Salze,
Ester und Amide
substituierte Carbamoylalkyl-thiol- oder dithiophosphate substituierte Chinazoline substituierte Cycloalkylaraidocarbonthiolsäuren sowie deren
Salze, Ester und Amide
substituierte Cycloalkylcarbonamide-thiazole substituierte Dicarbonsäuren sowie deren Salze, Ester und
Amide
substituierte Dihydrobenzofuranylsulfonate substituierte Disulfide substituierte Dipyridyliumsalze substituierte Dithiocarbaraate substituierte Dithiophosphorsäuren sowie deren Salze, Ester
und Amide
substituierte Harnstoffe substituierte Hexahydro-lH-carbothioate substituierte Hydantoine
substituierte Hydrazide substituierte Hydrazoniumsalze substituierte Isoxazolpyriraidone substituierte Imidazole substituierte Isothiazolpyrimidone substituierte Ketone substituierte Naphthochinone substituierte aliphatische Nitrile substituierte aromatische Nitrile substituierte Oxadiazole substituierte Oxadiazinone substituierte Oxadiazolidindione substituierte Oxadiazindione substituierte Phenole sowie deren Salze und Ester substituierte Phosphorsäuren sowie deren Salze, Ester und
Amide substituierte aromatische Carbonsäuren sowie deren Salze,
Ester und Amide
substituierte Carbamoylalkyl-thiol- oder dithiophosphate substituierte Chinazoline substituierte Cycloalkylamidocarbonthiolsäuren sowie deren
Salze, Ester und Amide
substituierte Cycloalkylcarbonamido-thiazole substituierte Dicarbonsäuren sowie deren Salze, Ester und
Amide
substituierte Dihydrobenzofuranylsulfonate substituierte Disulfide substituierte Dipyridyliumsalze substituierte Dithiocarbamate substituierte Dithiophosphorsäuren sowie deren Salze, Ester
und Amide
substituierte Harnstoffe substituierte Hexahydro-lH-carbothioate substituierte Hydantoine substituierte Hydrazide substituierte Hydrazoniurasalze substituierte Isoxazolpyrimidone substituierte Imidazole substituierte Isothiazolpyriraidone substituierte Ketone substituierte ^4aphthochinone substituierte aliphatische Nitrile substituierte aromatische Nitrile substituierte Oxadiazole substituierte Oxadiazinone substituierte Oxadiazolidindione substituierte Oxadiazindione substituierte Phenole sowie deren Salze und Ester substituierte Phosphorsäuren sowie deren Salze, Ester und
Amide
substituierte Phosphoniumchloride substituierte Phosphonalkylglyzine substituierte Phosphite substituierte Phosphorsäuren sowie deren Salze, Ester und
Amide
substituierte Piperidine substituierte Pyrazole substituierte Pyrazolalkylcarbonsäuren sowie deren Salze,
Ester und Amide substituierte Pyrazoliumsalze substituierte Pyrazoliuraalkylsulfate
substituierte Pyridazine substituierte Pyridazone
substituierte Pyridincarbonsäuren sowie deren Salze, Ester und Amide
substituierte Pyridine substituierte Pyridincarboxylate substituierte Pyridinone substituierte Pyrimidine substituierte Pyrimidone substituierte Pyrrolidincarbonsäuren sowie deren Salze,
Ester und Amide substituierte Pyrrolidine substituierte Pyrrolidone substituierte Arylsulfonsäuren sowie deren Salze, Ester
und Amide
substituierte Styrole substituierte Tetrahydro-oxadiazindione substituierte Tetrahydro-oxadiazoldione substituierte Tet rahydrotnethanoindene substituierte Tetrahydro-diazol-thione substituierte Tetrahydro-thiadiazin-thione substituierte Tetrahydro-thiadiazoldione substituierte Thiadiazole substituierte aromatische Thiocarbonsäurearaide substituierte Thiocarbonsäuren sowie deren Salze, Ester
und Amide
substituierte Thiocarbamate substituierte Thioharnstoffe substituierte Thiophosphorsäuren sowie deren Salze, Ester
und Amide
substituierte Triazine substituierte Triazole substituierte Uracile substituierte Uretidindione.
Außerdem können auch andere Zusätze verwendet werden, zum Beispiel nicht phytotoxisch^ Zusätze-, die bei Herbiziden eine synergistische VVirkungssteigerung ergeben, wie Netzmittel, Emulgatoren-, Lösungsmittel und ölige Zusätze,
Zweckmäßig werden erfindungsgemäße Mittel oder deren Mischungen in Form von Zubereitungen·, wie Pulvern, Streuraitteln, Granulaten, Lösungen, Emulsionen oder Suspensionen unter Zusatz von flüssigen und/oder festen Trägerstoffen beziehungsweise Verdünnungsmitteln und gegebenenfalls von Netz-, Haft—, Emulgier- und/oder Qispergierhilfsraitteln, angewandt.
Geeignete flüssige Trägerstoffe sind zum Beispiel Wasser, aliphatische und aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol, Xylol, Cyclohexanon, Isophoron, Dimethylsulfoxid, Dimethylformamid, weiterhin Mineralölfraktionen,
Als feste Trägerstoffe eignen sich Mineralerden, zum Beispiel Tonsil, Silicagel, Talkum, Kaolin, Attapulgit, Kalkstein, Kieselsäure und pflanzliche Produkte, zum Beispiel Mehle.
An oberflächenaktiven Stoffen sind zu nennen, zum Beispiel Calciumligninsulfonat, Polyoxyäthylen-alkylphenoläther,
Naphthalinsulfonsäuren und deren Salze, Phenolsulfonsäuren und deren Salze, Formaldehydkondensate, Fettalkoholsulfate sowie substituierte Benzolsulfonsäuren und deren Salze·
Der Anteil des beziehungsweise der VVirkstoffe(s) in den verschiedenen Zubereitungen kann in weiten Grenzen variieren. Beispielsweise enthalten die Mittel etwa 5 bis 95 Gewichtsprozente Wirkstoffe, etwa 95 bis 5 Gewichtsprozente flüssige oder feste Trägerstoffe sowie gegebenenfalls bis zu 20 Gewichtsprozenten oberflächenaktive Stoffe,
Die Ausbringung der Mittel kann in üblicher Weise erfolgen, zum Beispiel mit Wasser als Träger in Spritzbrühraengen von etwa 100 bis 5000 Liter/ha. Eine Anwendung der Mittel ira sogenannten Low-Volume- und Ultra-low-Volume-Verfahren ist ebenso möglich wie ihre Applikation in Form von sogenannten Mikrogranulaten«
Zur Herstellung der Zubereitungen werden zum Beispiel die folgenden Bestandteile eingesetzt:
a) 80 Gewichtsprozent Wirkstoff 15 Gewichtsprozent Kaolin
5 Gewichtsprozent oberflächenaktive Stoffe auf Basis des Natriumsalzes des N-Methyl-N-oleyl-taurins und des Calciumsalzes der Ligninsulfonsäure.
b) 50 Gewichtsprozent Wirkstoff
40 Gewichtsprozent Tonaineralien
5 Gewichtsprozent Zellpech
5 Gewichtsprozent oberflächenaktive Stoffe auf der Basis einer Mischung des Calciumsalzes der Ligninsulfonsäure mit Alkylphenolpolyglycoläthern*
c) 20 Gewichtsprozent Wirkstoff
70 Gewichtsprozent Tonroineralien 5 Gewichtsprozent Zellpech
5 Gewichtsprozent oberflächenaktive Stoffe auf der Basis einer Mischung des Calciumsalzes der Ligninsulfonsäure mit Alkylphenolpolyglycoläthern,
d) 5 Gewichtsprozent Wirkstoff 80 Gewichtsprozent Tonsil
10 Gewichtsprozent Zellpech
5 Gewichtsprozent oberflächenaktive Stoffe auf der Basis eines Fettsäurekondensationsproduktes·
20 Gewichtsprozent Wirkstoff 40 Gewichtsprozent Xylol 35 Gewichtsprozent Dimethylsulfoxid 5 Gewichtsprozent Mischung von Nonylphenylpolyoxyäthylen oder Calciumdodecylbenzolsulfonat.
Die neuen erfindungsgeraäß zu verwendenden Verbindungen können zum Beispiel hergestellt werden, indera man
a) Verbindungen der allgemeinen Formel
II O SH
mit Verbindungen der allgemeinen Formel
R4-CH- Hal
R3 - CH)n in
R2-CH- Hal
oder rait Verbindungen der allgemeinen Formel
C=O
(R3 - CH)n IV
CH - Hal
oder mit Verbindungen der allgemeinen Formel
CH
CH - Halogen
in Gegenwart von Basen umsetzt und gewünschtenfalls säulenchromatographisch in die Isomeren trennt oder
b) Verbindungen der allgemeinen Formel
RO
mit Verbindungen der allgemeinen Formel
H9N
2 \
HN
VII
zur Reaktion bringt oder
c) Verbindungen der allgemeinen Formel R. .0
I vi
RO 0
mit Thiosemicarbazid der Formel
- NH - CS - NH2 VII
zu Verbindungen der allgemeinen Formel R1 N - NH - CS - NH2
I VIII
RO O
umsetzt und diese dann in Gegenwart von Basen mit Verbindungen der allgemeinen Formel
R-CH- Hai
(R3 - CH)n III
R2-CH- Hai
oder mit Verbindungen der allgemeinen Formel
C=O - CH)n IV
CH - Hai
unter Bildung von Verbindungen der allgemeinen Formel
R2
Ro O..
/4
zur Reaktion bringt, welche in Gegenwart von basischen Katalysatoren zu den gewünschten Verfahrensprodukten der allgemeinen Formel I cyclisiert oder daß man
d) - sofern R. einen C1-C_-Alkylcarbonsäurerest oder einen C.-Cg-Alkylcarbonsäureesterrest darstellt Acetylendicarbonsäuren oder deren Ester der allgemeinen Formel
ROOC - C s C - COOR X
mit Verbindungen der allgemeinen Formel
HN
VII
J<
R3 unter Bildung von Verbindungen der allgemeinen Formel
COOR HN - N = С
COOR
XI
umsetzt, diese in Gegenwart von Basen zu Verbindungen der allgemeinen Formel
COOR
XII
cyclisiert, welche zu den gewünschten Verfahrensprodukten der allgemeinen Formel I isoraerisiert werden, worin R^, R2, f?31 R4 und η die oben genannte Bedeutung haben und R Wasserstoff oder C^-C.-Alkyl darstellt,,
Die Ausgangsprodukte zur Herstellung der neuen Verbindungen sind an sich bekannt oder können nach an sich bekannten Verfahren hergestellt werden.
Die Umsetzung der Reaktionspartner erfolgt zwischen 0 und 120 0C4 im allgemeinen jedoch zwischen Raumtemperatur und Rückflußtemperatur des entsprechenden Reaktionsgemisches*
Die Reaktionsdauer beträgt 1 bis 72 Stunden«
Zur Synthese der neuen Verbindungen werden die Reaktanten in etwa äquimolaren Mengen eingesetzt. Geeignete Reaktionsmedien sind gegenüber den Reaktanten inerte Lösungsmittel. Die Wahl der Lösungs- beziehungsweise Suspensionsmittel richtet sich nach dem Einsatz der entsprechenden Ausgangsverbindungen und der angewandten Säureakzeptoren beziehungsweise Basen· Als Lösungs- beziehungsweise Suspensionsmittel seien beispielsweise genannt Äther, wie Diethylether, Diisopropyläther, Tetrahydrofuran und Dioxan, aliphatische und aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Petroläther, Cyclohexan, Hexan, Heptan, Benzol, Toluol und Xylol, Carbonsäurenitrile, wie Acetonitril, und Carbonsäureamide, wie Dimethylformamid.
Als Säureakzeptoren eignen sich organische Basen, wie zum Beispiel Triäthylamin, N,N-Dimethylanilin und Pyridinbasen oder anorganische Basen, wie Oxide, Hydroxide und Carbonate der Erdalkali- und Alkalimetalle» Flüssige Basen, wie Pyridin können gleichzeitig als Lösungsmittel eingesetzt werden.
Die nach den oben genannten Verfahren hergestellten neuen Verbindungen können nach üblichen Verfahren aus dem Reaktionsgemisch isoliert werden, beispielsweise durch Ab-
destillieren des eingesetzten Lösungsmittels bei normalem oder vermindertem Druck oder durch Ausfällen mit Wasser,
Die neuen Verbindungen stellen in der Regel färb- und geruchlose kristalline Körper dar, die schwerlöslich in Wasser und aliphatischen Kohlenwasserstoffen sind, mäßig bis gut löslich in halogenierten Kohlenwasserstoffen, wie Chloroform und Tetrachlorkohlenstoff, Ketonen, wie Aceton, Carbonsäureamiden, wie Dimethylformamid, Sulfoxiden, wie Dimethylsulfoxid, Carbonsäurenitrilen, wie Acetonitril, und niederen Alkoholen, wie Methanol und Äthanol,
Als Lösungsmittel zur Umkristallisation bieten sich insbesondere Tetrachlorkohlenstoff, Chloroform, Toluol, Acetonitril und Essigester an.
Die folgenden Beispiele erläutern die Herstellung der erfindungsgemäß zu verwendenden Verbindungen,
302 g (3,6 Mol) Natriumhydrogencarbonat und 137,5 g (0,72 Mol) Dibromethan werden in 700 ml 2-Propanol eingetragen, und diese Suspension wird zum Rückfluß erhitzt. In diese siedende Mischung wird ein Gemisch, bestehend aus 61 g (0,36 Mol) 3-Mercapto-6-(4-raethylphenyl)-4,5-dihydro- £l,2,43triazin-5-on, 146 ml 10%ige Natronlauge und 1500 ml 60%iges wäßriges 2-Propanol getropft. Anschließend wird 2 Stunden auf Ruckflußtemperatur erhitzt, vom ungelösten Natriumhydrogencarbonat abfiltriert und im Vakuum zur Trockne eingeengt. Der erhaltene feste Rückstand wird mit 500 ml
5%iger Natronlauge gewaschen und erneut filtriert» Der Rückstand wird durch Säulenchromatographie an Kieselgel, Laufmittel Essigester, getrennt. Man erhält 28,8 g (32 % der Theorie) 3-(4-Methylphenyl)-6,7~dihydro-4H-thiazolo-£2,3-cjl £l,2,43triazin-4-on.
Fp.: 193 0C
48,0 g (0,21 Mol) 3-Mercapto-6-(4-raethoxyphenyl)-4,5-dihydro- £l,2,43triazin-5-on und 100 g (0,5 Mol) 1,3-Oibrorapropan werden analog den im Beispiel 1 aufgeführten Reaktionsbedingungen umgesetzt« Nach chromatographischer Trennung werden 7,7 g (14 % der Theorie) 3~(4-Methoxyphenyl)-4,6,7,8-tetrahydro-4H-£1,3}thiazine£,3-c3-£l,2,43triazin-4-on erhalten.
Fp.: 131 °C
18,5 g (0,1 Mol) 3-Mercapto-6-triniethylinethyl-4,5-dihydro- £l,2,4}triazin-5-on, 432 g (0,2 Mol) 2,3-Dibrofflbutan und 258 g (0,2 Mol) Ethyldiisopropylamin werden in 200 ml Acetonitril gelöst und 48 Stunden auf Rückflußtemperatur erhitzt. Es wird in Eiswasser gegossen und der ausgefallene Niederschlag abfiltriert und durch Chromatographie an Kieselgel, Laufmittel Essigester, getrennt. Man erhält &,1 g (34 % der Theorie) 3-Trimethylraethyl-6,7-dihyclro-6t7-dimethyl-4H-thiazolo£2,3-c^£l,2,43triazin-4-ona
Fp.: 134 0C
19.8 g (0,1 Mol) 2-Hydrazino-4,5-dihydro-thiazolhydrobromid werden in 200 ml Ethanol gelöst, nacheinander mit 20 ml 10%iger wäßriger Natronlauge und 23,4 g (O,l Mol) 4-Trimethyl· methylphenyl-glyoxylsäureethylester versetzt, 4 Stunden auf Ruckflußtemperatur erhitzt, in Eiswasser gegossen1, den ausfallenden Niederschlag abfiltriert und aus Essigester иш-kristallisiert. Man erhält 18,5 g (65 % der Theorie) 3-{4-Trimethylmethylphenyl)-6,7-dihydro-4H-thiazolo£2,3-c3 ІХ ,2,4^ t riazin-4-on ♦
Fp.: 203 0C
19,6 g (0,1 Mol) 2-Hydrazinothiazolhydrobroraid und 16,4 g (0,1 Mol) Phenylglyoxylsäuremethylester werden analog Beispiel 3 zur Reaktion gebracht, Erhalten werden 9,8 g (43 % der Theorie) 3-Phenyl-4H-thiazolo£2,3-c3 Cl,2,4jtriazin-4-on.
Fp.: 181 0C
12.9 g (0,1 Mol) 2-Hydrazino-2,4,5,6-tetrahydro-2H-£l,33 thiazin und 16,4 g (O,l Mol) Phenylglyoxylsäureraethylester werden analog Beispiel 3 zur Reaktion gebracht. Erhalten werden 18,4 g (75 % der Theorie) 3-Phenyl-4,6,7,8-tetrahydro-4H-£l,33thiazine£2,3-c3 £l,2,4^triazin-6-on,
Fp.: 155 0C
20,5 g (0,1 Mol) 3-Mercapto-6-phenyl-4,5-dihydro-£if2#47-triazin-5-on, 18,4 g (0,2 Mol) Chloraceton und 80 ml 10%ige wäßrige Natriumhydroxidlösung werden in 250 ml Ethanol 3 Stunden bei 60 C gerührt. Es wird mit verdünnter Salzsäure angesäuert und die Reaktionslösung gekühlt. Der ausgefallene Niederschlag wird abfiltriert und durch Säulenchromatographie an Kieselgel, Laufmittel Aceton/Petroldther (1 : 1) getrennt» Es werden 5,10 g (21 % der Theorie) S-Phenyl-e-methyl-^H-thiazolo £2,3-е} [l ,2,4}triazin-4-on erhalten.
Fp.: 158 0C
Analog Beispiel 7 werden 20,5 g (0,1 Mol) S-Mercapto-öphenyl-4,5-dihydro 1,2,4 triazin-5-on mit 39,8 g (0,2 Mol) Bromacetophenon umgesetzt» Nach säulenchroraatographischer Trennung erhält man 4,58 g (15 % der Theorie) 3,6-Oiphenyl-4H-1hiazolo-£2,3-c3 Cl ,2,4} t riazin-4-on,
Fp„: 125 0G
20,4 g (0,1 Mol) 3-Mercapto-6-phenyl~4,5-dihydro-£l,2,4D-triazin-5-on werden in 100 ml Dioxan plus 100 ml Dimethylformamid gelöst, mit 20 ml einer 50%igen Chloracetaldehydlösung versetzt und б Stunden bei 60 0C gerührt« Die Reak-
tionsmischung wird in Eiswasser eingetragen, der ausgefallene Niederschlag durch Säulenchroraatographie, Laufmittel Essigester/Methanol (9 : 1), getrennt. Man erhält 3,7 g (15 % der Theorie) S-Phenyl-ö-hydroxy-e^-dihydro^H-thiazolo CZ13-cJ fl ,2,4) t riazin-4-on.
Fp,:213 0C
15 g (0,073 Mol) 3-Mercapto-6-phenyl-4,5-dihydro-Ü.,2,4j triazin-5-on werden in der Wärme in 800 ml Acetonitril gelöst, mit 13,5 g (0,15 Mol) Epichlorhydrin und 14,85 g (0,115 Mol) Ethyldiisopropylamin versetzt und 16 Stunden bei 60 0C zur Reaktion gebracht. Das Reaktionsgemisch wird im Vakuum eingeengt und der Rückstand durch Säulenchromatographie an Kieselgel (System Essigester/Ethanol 9 : 1) getrennt. Man erhält 3,5 g (19 % der Theorie) З-Рпепуі-7-hydroxy-4,6,7,8-tet rahydro £l,ъ)thiazino-£2,3-cJ £l,2,4)triazin-4-on mit Schmelzpunkt 181 0C.
15 g (0,1 Mol) Phenylglyoxylsäure werden in 1 Liter Ethanol gelöst. Dazu wird eine Lösung von 9,1 g (0,1 Mol) Thiosemicarbazid in 500 ml 5%iger wäßriger Essigsäure gegeben und diese Reaktionslösung 15 Minuten bei 90 0C gerührt. Nach dem Erkalten wird im Vakuum die Hälfte des Lösungsmittels abgezogen, der ausgefallene Niederschlag filtriert, mit Wasser gewaschen und bei 50 C getrocknet. Das erhaltene Thiosemicarbazon wird dann ohne weitere Reinigung in 120 ml
einer 5%igen Sodalösung gelöst, mit 9,2 g (0,1 Mol) Cnloraceton in 50 ml Ethanol versetzt und 2 Stunden bei 60 0C gerührt. Es wird abgekühlt, mit 10%iger Salzsäure angesäuert und der ausgefallene Niederschlag filtriert. Der Niederschlag wird in einem Gemisch aus 200 ml Pyridin/ Acetanhydrid (1:1) gelöst und 3 Stunden bei 60 C gerührt. Das Reaktionsgemisch wird in 500 ml Eiswasser gegossen, der ausgefallene Niederschlag filtriert, mit Wasser gewaschen und aus Essigester umkristallisiert,, Man erhält 12,9 g (53 % der Theorie) 3-Phenyl-6-raethyl-4H-thiazolo £2,3-c3(l,2,4j-triazin-4-on mit Schmelzpunkt 158 0C.
In analoger Weise wie in den Beispielen beschrieben, lassen sich unter Verwendung entsprechender Ausgangsprodukte die folgenden Verbindungen herstellen.
Name der Verbindungen Physikalische
Konstante
3-Trimethylmethyl-6,7-dihydro-4H~thiazolo £2,3-c?£L,2,4}triazin-4-on Fp.: 122 0C
3-{4-Me t h oxyphe nyl)-6,7-d ihyd ro-4H-1 h iazolо £2,3-c]£l,2,4}triazin-4-on Fp.: 188 0C
3-(4-Chlorphenyl)-6,7-dihydro-4H-thiazolo £2,3-cJ(:L#2,4}triazin-4-on Fp.: 184 0C
3-Benzyl-6,7~dihydro-4H-thiazolo -£2*3-е} £l,2,4jtriazin-4-on Fp.: 135 0C
3-Cyclohexyl-6,7-dihydro~4H-thiazolo -£.2 ,3-е} £l#2,43triazin-4-on Fp.: 178 0
Name der Verbindungen Physikalische
Konstante
3-Thienyl-6,7-dihydro-4H-thiazolo-C2,3-c3
Cl,2»4}triazin-4-on Fp.: 203 0C
3-(4-Fluorphenyl)-4,6,7,8-tetrahydro-4H- £і,3^!ііагіпо£2,3-сДСі,2,4^гіагіп-4-оп Fp,: 203 0C
3-(4-Nitrophenyl)-4,6,7,8-tetrahydГ0-4Н-
£1,3Jthiazino-£2,3-c3Cl,2,4}triazin-4-on Fp*: 236 0C
In analoger Weise wie in den Beispielen beschrieben, lassen sich unter Verwendung entsprechender Ausgangsprodukte die folgenden Verbindungen herstellen«
Narae der Verbindungen Physikalische
Konstante
3-Trimethylraethyl-6,7-dihydro-4H-thiazolo
£2,3-е} £l,2,4}triazin-4-on Fp.: 122 0C
3-(4-Methoxyphenyl)-6,7-dihydro-4H-thiazole
£2,3-е}£l,2,4)triazin-4-on Fp*: 188 0C
3-{4-0hlorphenyl)-6,7-dihydro-4H-thiazolo C2,3-cJCl,2,4}triazin-4-on
3-Benzyl-6,7-dihydro-4H-thiazolo-iC2,3-c^
,2,4}triazin-4-on Fp.: 135 0C
3-Cyclohexy1-6,7-dihydr0-4H-thiazole-£2,3~c3
,2,4}triazin-4-on Fp.: 178 C
Name der Verbindungen Physikalische
Konstante
3-Thienyl-6,7-dihydro«-4H-.thiazolo-£2,3~cJ £l,2f4^triazin-4-on Fp,: 203 0C
3-(4~Fluorphenyl)-4,5,7,8-tetrahydro-4H- £l,3)thiazino-£2#3-c7Cl,2,4^-triazin-4-on Fp*: 2C3 0C
3-(4~Nitrophenyl)-4,6,7,8-tetrahydro-4H-
Fp.: 236 °C
3-Cyclopentyl-4,6,7,8-tetrahydro-4H-£l, thiazino-C2,3-c^D.*2,4j-triazin-4-on Fp,: 183 0C
3-Trimethylmethyl-4,6,7,8-tetrahydro-4H- £l,35-thiazino-C2,3-c3C1*2*43-triazin-4-on Fp.:148 0C
3-Hexyl-4,6,7,8-tetrahydro-4H-£l,3j-
thiazino-£2,3-cJ£l,2,4j-triazin-4-on Fp.: 121 0C
3-{4-Oodphenyl)-6,7-dihydro-4H-thiazoIo
4-on Fp.: 215 °C
3-Cyclopentyl-6,7-dihydro-4H-thiazolo C2,3-c^Cl,2t47-triazin-4-on Fp»: 171 0C
3-(2-Methylpropyl)-6,7-dihydro-4H-thiazolo
,3-cJ CL,2,43-triazin-4-on Fp.: 154 0C
3-Trimethylmethyl-4H-thiazolo -Qz,3-c3 £l,2,43triazin-4-on Fp.: 151 0C
3-(2-Fluorphenyl)-4H-thiazolo -£2,3-с^ £l,2,4}triazin-4-on Fpe: 181 0C
Name der Verbindungen Physikalische
Konstante
3-(2-Methylphenyl)-4H-thiazolo-£2,3-c3 Cl,2t43triazin-.4-on Fp.: 150 0C
3-Phenyl-6-raethyl-6,7-dihydro-4H--thiazolo £2#3-c3Cl,2t4?triazin-4-on Fp.: 114 0C
S-Phenyl-ö-dimethylmethyl-ö^-dihydro-4H-thiazoloC2,3-c^ £l,2,4jtriazin-4-on Fp*: 132 0C
3-Phenyl-6~trimethylmethyl-6,7-dihydro-4H-thiazolo£2,3-c3£lf2f4}triazin-4-on Fp.: 130 °C
3-Phenyl-6-benzyl-6t7-dihydro-4H-thiazolo£2,3-c3Cl,2,43triazin-4-on Fp.: 115 °C
3#7-Oiphenyl-б,7-dihydгo-4H-thiazolo- £2t3-c^Cl»2,43triazin-4-on Fp.:124 0C
3-Phenyl-7-methyl-4,5#7,8-tetrahydro-4H-fl,3ÜthiazinoC2i3-c3Cl,2l43triazin-4-.on Fp.: 133 0C
3-Cyclohexyl-4H-thiazolo [2,3-C^ Сі#2,4Э-
triazin-4-οπ Fp.: 125 0C
ö-Trimethylraethyl-e-methyl-^H-thiazolo- £2,3-cJ([l,2,47triazin-4-on Fp.; 128 0C
S-Trimethylraethyl-ö-methyl-e^-dihydro-4H-thiazoloC2,3-c^tl*2,4]triazin-4-on Fp.: 112 0C
3-Ethyl~6,7-dihydro-4H-thiazolo[2,3- £l,2,4]3triazin-4-on Fp.: 100 0C
Name der Verbindungen Physikalische
Konstante
3~Isopropyl~6,7-dihydro-4H-thiazolo
[Z,3-е}Cl#2,43 triazin-4-οπ Fp.: 70 0C
1- (6,7-Dihydro-4-oxo-4H-ihiazolofc,3-c^ £li2i4^triazxn-3-yl)-ameisensäure-ethyl-- Fp.: 105 C ester
2-(6,7-0 ihyd ΓΟ-4-ΟΧΟ-4Η-1 h iazolo £2,3-сД Cl,2f43triazin~3-yl)-propionsäure-ethyl- Fp.;110 0C ester
3-Phenyl-6-ethyl-6,7-dihydro-4H-thiazolo- £2,3-c!?£li2,4jtriazin-4-on Fp.: 179 0C
3#7-Diphenyl-6,7-dihydro~4H-thiazolo- £2,3-c3£l/2,43triazin~4-on Fp,:170 0C
3-Phenyl-6#7-dimethyl-4H-thiazolo~
4-on Fp.:155 0C
3_(4-Fluorphenyl)-6,7-dihydro-4H-thiazolo- £213-c^|£l,2,4]ltriazin-4-on Fp#:139 0C
3-{2,4-Dichlorphenyl)-6,7-dihydro-4H-thiazolo-£2#3-c7£l,2,4>ltriazin-4-on Fp.:242 0C
3-(2i4-°ichlorphenyl)-4H-thiazolo-r2,3-c3 £l,2,45triazin-4-on Fp,?131 0C
3-(2i4-Dichlorphenyl)-6-raethyl-6J7-dihydro-4H-thiazolo~£2,3-c3£l,2,43triazin-4"on Fp.:156 0C
Name der Verbindungen Physikalische
Konstante
3-(5-Chlor-2-thienyl)-6,7~dihydro-4H- £2,3-c}£L,2,4}triazin-4-on Fp♦: 195 0C
3-(2,5-Dichlor-3-thienyl)-6,7-dihydro-4H-thiazoio£2,3-c3£l,2,4jtriazin-4-on Fp.: 176 0C
Im folgenden wird die Herstellung weiterer, an sich bereits bekannter Verbindungen beschrieben, die erfindungsgeraäß verwendet werden können·
302 g (3,6 Mol) Natriumhydrogencarbonat und 137,5 g (0,72 Mol) Dibromethan werden in 700 ml 2-Propanol eingetragen, und diese Suspension wird zum Rückfluß erhitzt. In diese siedende Mischung wird ein Gemisch, bestehend aus 73,3 g (0,36 Mol) 3-Mercapto~6-phenyl-4,5-dihyd го- £l ,2,4^triazin-5-on, 146 ml 10%ige Natronlauge und 1500 ml 60%iges wäßriges 2-Propanol getropft. Anschließend wird 2 Stunden auf Rückflußtemperatur erhitzt, vom ungelösten Natriumhydrogencarbonat abfiltriert und im Vakuum zur Trockne eingeengt« Der erhaltene feste Rückstand wird mit 500 ml 5%iger Natronlauge gewaschen und erneut filtriert. Der Rückstand wird durch Säulenchromatographie an Kieselgel, Laufmittel Essigester, getrennt. Man erhält 28,3 g (34 % der Theorie) 3-Phenyl-6,7-dihydro-4H-thiazolof2,3-c^fl,2,4jtriazin-4-on
Fp.: Schmelzpunkt 135 0C
Seispiel 13
Analog Beispiel 8 werden 14,3 g (O#l Mol) З-Мегсарго-б-raethyl-4,5-dihydro£if2J4!Jtriazin-5-on zu 7,4 g (44 % der Theorie) 3-Methyl-6,7-dihydro-4H-thiazolo£2,3-е}£l,2,4}-triazin-4-on umgesetzt.
Fp,: 171 0C
19,8 g (0,1 Mol) 2-Hydrazino-4,5-dihydrothiazol-hydrobroraid werden in 200 ml Ethanol gelöst, nacheinander mit 80 ml 10%iger wäßriger Natronlauge und 10,2 (0,1 Mol) Brenztraubensäureraethylester versetzt, einmal aufgekocht und dann abgekühlt. Der ausgefallene Niederschlag wird abfiltriert und aus Essigsäureethylester urakristallisiert« Erhalten werden 11,0 g (65 % der Theorie) 3-Methyl-6,7-dihydro-4H-thiazolo£2,3-c3 £l,2 ,4*|-triazin-4-on,
Fp.: 171 0C Beispiel 15
Analog Beispiel 10 werden 16,4 g (0,1 Mol) Phenylglyoxylsäureraethylester mit 19,8 g (0,1 Mol) 2-Hydrazino-4,5-dihydro-thiazol-hydrobroraid zu 13,2 g (57 % der Theorie) 3-?henyl-6,7-dihydro-4H-thiazolo£2,3-c3£l,2,4]|triazin-4-on umgesetzt.
Fp.: 135 °C
40 g (0,2 Mol) 2-Hydrazino-4,5-dihydro-thiazol-hydrobromid werden in 500 ml einer 2%igen Natronlauge gelöst, diese Lösung wird auf 5 °C abgekühlt, tropfenweise mit 28 g (0,2 Mol) Acetylendicarbonsäureraethylester versetzt und 2 Stunden bei 25 0C gerührt. Der ausgefallene Niederschlag wird filtriert, in 250 ml Methanol gelöst, mit 25 ml Triethylamin versetzt und 1 Stunde bei 25 0C gerührt. Dor ausgefallene Niederschlag wird erneut filtriert und jetzt in 500 ml Methanol 1 Stunde Rückfluß gesiedet. Danach wird das Lösungsmittel im Vakuum abgezogen und der verbleibende Rückstand aus Essigester umkristallisiert. Man erhält 24,1 g (53 % der Theorie) S-Carbomethoxy-raethyl-ejy-dihydro-4H-thiazoloC2,3-c3fl,2,4X-triazin-4-on mit Schmelzpunkt 123 0C.
Das folgende Ausführungsbeispiel dient zur Erklärung der Anwendungsmöglichkeiten der erfindungsgemäßen Mittel, die in Form der oben angeführten Zubereitungen erfolgt.
Im Gewächshaus wurden die in der Tabelle aufgeführten Verbindungen in einer Aufwandmenge von 5 kg Wirkstoff/ha gelöst in 500 Litern V/asser/ha, auf Sinapis, Solanum und Setaria als Testpflanzen im Vor- und Nachauflaufverfahren gespritzt. 3 Wochen nach der Behandlung wurde das Behandlungsergebnis bonitiert, wobei
O = keine Wirkung und
4 = Vernichtung der Pflanzen
bedeutet« Wie aus der Tabelle ersichtlich wird, wurde in der Regel eine Vernichtung der Testpflanzen erreichte
Verbindungen Vorauflauf Nachauflauf
Se Si So Se Si So
3-Phenyl-4,5,7,8-
tetrahydro-4H-£l,33~ 4 4 4 4 4 4
thiazino-£2,3-cJ
£l,2#4l-triazin-4-on
3-Phenyl-6,7-dihydro~
4H-thiazolo-C2.3~c)- 4-4 4 4 4 4
£1,2 f4j-1 riazin-4-on
3-Phenyl-6~methyl-6,7-
dihydro-4H-£2,3-c3- 4 4 4 4.4 4
D- f2,43-1 riazin-4-on
3-(4-Chlorphenyl)-6,7-
dihydro-4H-thiazolo- 4 4 4 4 4 4
£2,3-cl Cl ,2,4}t riazin-4-on
3-Carboinethoxyroethyl-5,7-dihydro-4H-thia-4 4
zolo-£2t3-c}£l,2,4}-triazin-4-on
y^y
4H-thiazolo-C2,3~c}- 4 4 4
Ц1#2,4jtriazin-4-on
3-(3-Methylphenyl)-6,7-dihydro-4H-thiazolo 4 £2,3-е} £l ,2,4)t riazin-4-on
3-(l-Methylcyclohexyl)-6,7-dihydro-4H-thia-4 £ЗС3
triazin-4-on
3-(2,4-0ісп1огрпепу1)-4H-thiazolo-C2,3-cJ-4 £l ,2,4^t riazin-4-on
triazin-4-on
Verbindungen Vorauflauf Nachauflauf
Se Si So Se Si So
S-Trimethylmethyl-ö-
raethyl-6,7-dihydro- 4 4 4 4 4
4H-thiazolof2,3-c3 £1,2,4jtriazin-4-on
3-Isopropyl-6,7-di-
hydro-4H-thiazolo- 4 4 4 4 4
£2,3-е3Cl,2,43-triazin-4-on
3-Phenyl-6,7-di-
methyl-4H-thiazolo- 4 4 4 4 4
triazin-4-on
3-(4-Fluorphenyl-6,7-dihydro-4H-thiazolo- f 2,3-C]JCl,2,4}-triazin-4-on
3-(2#4-0ichlorphenyl)-6,7-dihydro-4H-thia- £3f3
triazin-4-on
3-(2,4-0ichlorphenyI)-6-methyl-6,7-dihydro- 4H-thiazolo-£2,3-c^l Cl,2,431 riazin-4-on
3-{5-Chlor-2-thienyl)-6,7-dihydro-4H-f2,3-c3 [1,2,4^triazin-4-on
3-(2,5-Oichlor-3-thienyl)-6,7-dihydro- 4H-th iazolof2,3-c3 £1,2,4}triazin-4-on
3-Trimethylmethyl-4,6,7,8-tetrahydro- 4H-Cl.3j-thiazino- £2,3-C^Cl,2,4Jtriazin-4-on
Verbindungen Vorauflauf Nachauflauf
Se Si So Se Si So
3-Cyclopentу1-6,7-
dihydro-^H-thiazolo- 4 4 4 4 4
3-Trimethylmethyl-6,7-dihydro-^H-thiazolo- K3
triazin~4~on
3-Cyclohexyl-6,7~dihydro-4H-thia2olo-3C}
triazin-4-on
3-Thienyl-6,7-dihydro-4H-thiazolo-4 4 4
£2,3-O Cl ,2,4> triazin~4-on
3-Triraethylmethyl-
4H-thiazolo-C2,3-cJ 4 4 4 ti,2.,Al t riazin-4-οπ
3-{2-Methylpropyl)-6#7-dihydro-4H-thia-4 4 4
zolof2,3-е} IX214> triazin-4-on
Unbehandelt 0 0 0
Im Gewächshaus wurden die aufgeführten Pflanzen vor den Auflaufen mit den Verbindungen in einer Aufwandnenge von 0,3 bzw. 1 kg Wirkstoff/ha behandelt. Die Verbindungen wurden zu diesem Zweck als wäßrige Lösung beziehungsweise Suspensionen mit 500 Litern Wasser/ha gleichmäßig auf den Boden ausgebracht. Die Ergebnisse zeigen, daß dis erfindungsgeraäßen Mittel im Gegensatz zu der Vergleichsverbindung eine bessere Verträglichkeit beziehungsweise bessere wirkung auf-•ле i se η,
co о
r-i 0) t-i га
to ω r-\ с jz-H
<C Ч- rH OEUCOL-
ч- OCCO ιΗ СО 3 О -rl СО
je га -м о) ε ν <л «> -^ ε го гч -н · <п -н
D)O co co co οβ)θ.οο_.ο·Ηθ·©·Η i' ш 2 Σ ω аоа;<нсл>шоо5сі Verbindungen
S-Phenyl-ö^-dihydro- 1 10 10 10 10 ---000OO OO 4H-thiazolo~C2,3-c3~
£lt 2,4)*- triazin-4-on
3-Phenyl-4,6,7,8- 1 10 10 10 10 ---000OO OO
te t rahyd ro-4H-.fl, Ъ")~ thiazino-f2,3-е)£1,2 ,4^- triazin-4-on
3-Phenyl-6-methyl-6,7-0,3 10 10 10 10 10 10 Ю 0 0 0 0 0 0 0 dihydro~4H-thiazolo-
3-Trlmethylmethyl- 0,3 10 10 10- ---00000 00
6,7~dihydro~4H-thia~
triazin-4-on
3-Trimethylmethyl- 0,3 10 10 10- ---00000 00 6~methyl~6,7~di-
hydro~4H-thiazolo
triazin-4-on
4-Amino-6-phonyl-4,5~ 18 0 78 ---57008 10 7 dihydro-3-mothyl-l,2,4-
triazin~5~on
Im Gewächshaus wurden die aufgeführten Pflanzen nach dem Auflaufen mit den aufgeführten Verbindungen in einer Aufwandmenge von 0,3 bzw· 1 kg Wirkstoff/ha behandelt. Die Verbindungen wurden zu diesem Zweck als wäßrige Lösung beziehungsweise Suspension mit 500 Litern Wasser/ha gleichmäßig über die Pflanzen versprüht. Auch hier zeigen 3 V/ochen nach der Behandlung die erfindungsgemäßen Mittel eine hohe Selektivität bei ausgezeichneter Wirkung gegen das Unkraut, Das Vergleichsmittel zeigte diese Selektivität nicht.
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| O | Soja |
| O | Kartoffel |
| O | Mais |
| I | Baumwolle |
| 1 | Weizen |
| I | Gerste |
| 1 | Reis |
| O | Abutilon |
| O | Ipomea |
| O | Solarium |
| O | Viola |
| O | Echinochloa |
| O | Setaria |
| O | Digitaria |
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Reis
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Iporaea
Solanuro
Viola
Echinochloa
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Claims (3)
1, Selektive herbizide Mittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt an mindestens einem Thiazolo- oder £l,33Thiazino·
der allgemeinen Formel
in der
R1 einen gegebenenfalls ein- oder mehrfach durch Sauerstoff- oder Schwefelatome unterbrochenen C1-C -Alkylrest, einen C.-Cg-Alkylcarbonsäurerest, einen сі"с б~ Alkylcarbonsäureesterrest, einen gegebenenfalls ein- oder mehrfach durch Alkyl substituierten C -Cg-Cycloalkylrest, einen gegebenenfalls ein- oder mehrfach durch C^-C.-Alkyl und/oder C3-C4-AIkOXy und/oder C.-C.-Alkylthio und/oder Halogen und/oder die Nitrogruppe substituierten aromatischen oder aromatischaliphatischen Kohlenwasserstoff rest oder einen heterocyclischen Kohlenwasserstoff rest,
Rp Wasserstoff, einen C^-C -Alkylrest oder einen gegebenenfalls substituierten aromatischen Kohlenwasserstoff rest t
R3 Wasserstoff, einen C.-C -Alkylrest, einen gegebenenfalls substituierten aromatischen Kohlenwasserstoffrest, einen Benzylrest oder die Hydroxylgruppe,
R4 Wasserstoff, einen C.-Cg-Alkylrest, зіпеп gegebenenfalls substituierten агояаtischen Kohlemvasssrstcffrost, einen Benzylrest, einen C--C.-Alkoxyrest oder dia Hydroxylgruppe und
η O oder 1 darstellen, in Mischung mit Träger- uud/oder Hilfsstoffen.
2. Selektive herbizide Mittel nach Punkt 1, worin
R1 Methyl, Triraethylmsthyl, Methylpropyl, n-Hexyi, Cyclopentyl, Cyclohexyl, Phenyl^ Methylphenyl: Triraethylraethylphenyl, Methoxyphenyl, Fluorpher/1, Chiorphenyl, Dodphenyl, Nitroohenyl, Benzyl oder Thienyl,
Яр Wasserstoff, Methyl oder Phenyl, R7 Wasserstoff, Methyl oder Hydroxyl,
R 'wasserstoff, Methyl, Dinethylroethyl, Tri.T.ethyline;hyl, Phenyl, Benzyl oder Hydroxyl und
η 0 oder 1 darstellen,
3. Selektive herbizide Mittel nach den Punkten I und 2,
gekennzeichnet durch зіпеп Gehalt an
3-Phenyl-6,7-dihydro-4H-thia2:oloi2,3-c^ flf2,4J|-trxazir,-4-on,
4-on
und/oder
3~ Ca rbome t лохуяе thy 1-6,7-dihydro-4H-*:hiazoi о- £2,3-cJ fl,2,4Ütriazin~4-on«
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19813146299 DE3146299A1 (de) | 1981-11-17 | 1981-11-17 | Thiazolo- und (1,3)thiazino(2,3-c)(1,2,4)triazinone mit selektiver herbizider wirkung sowie verfahren zur herstellung dieser verbindungen |
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