DD204838A5 - Vorrichtung zum gleichrichten von fischen - Google Patents
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Abstract
Es wird eine Vorrichtung zum Ordnen von Fischen nach einheitlicher Kopf-Schwanz-Ausrichtung vorgestellt. Sie ist durch ein um eine horizontale Achse umlaufendes Klammerorgan aus radial angeordneten Zangenelementen gekennzeichnet, welche einen senkrechten Spalt bilden, in den die Schwanz-voraus herausgefuehrten Fische mit ihrer Schwanzflosse eingefuehrt werden. Infolge des Umlaufes des Klammerorgans werden die Zangenelemente im Bereich eines stationaeren Sektors dieses Umlaufes geschlossen gehalten, so dass die Schwanzflosse erfasst und der Fisch mitgenommen wird. Nach Ueberwinden des hoechsten Punktes des Umlaufes des Klammerorgans schlaegt der Fisch unter Einwirkung der Schwerkraft um und wird nunmehr Kopf-voraus wieder freigegeben.
Description
f°° 4 ι^ί f*
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Anwendungsgebiet der Lrfindunq
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ordnen von ungeordnet aufgegebenen, in Richtung ihrer Längsachse geförderten Fischen nach einhei. ti icher Kopf-Schυanz-Ausrichtung durch Uenden der Schwanz-· voraus geführten Fische, mit mindestens einer Zufuhrrinne und einer Abführrinne, sowie einer zwischen diesen angeordneten, ein um eine im wesentlichen horizontale Achse umlaufendes Klammer organ mit einer Vielzahl von Zangenelement en umfassenden, angetriebenen Klemm- und Wendevorrichtung zum Erfassen des Schwanzbereiches der Schwanz-voraus geführten Fische und Uenden derselben.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Solche Vorrichtungen sind bekannt. Sa ist in der SE-PS 211 5Θ4 eine Einrichtung beschrieben,bei welcher eine über einer Zuführrutsche angeordnete Wendeainrichtun für die Schwanz voraus laufenden Fische in ihre Kopf- uoraus Laga Verwendung findet. Die Wendeeinrichtung besteht dabei aus siner umlaufend angetriebenen Zange aus einem festen und einem beweglichen Zangsnschenkel, wobai latzterer federnd in Öffnungsstellung gehalten wird. Während dar faste Zangenschenkel eine die Zu- führrutscha nahezu tangierende Umlaufbahn beschreibt,
wird der bewegliche bei Annäherung an die Zuführrutacha gegen die Kraft dar Feder in Schließstellung mit dem festen Zangenschenkel verdrängt. Eine Takteinrichtung sorgt für dia Freigabe ainas Fisches jeweils dann, wenn dia Zange in 3ereitschaftspos.i.ticn steht, so daß die Fische einzeln dem bereitstehenden, parallel zu dar Zuführrutsche verlaufenden Zangenspalt zugeführt wsrdan. Dabei gelangt lediglich der Schwanzvoraus gleitende Fisch mit seiner Schwanzflosse in den Zanganspait, während dar Kopf-voraus laufende Fisch von dem festen Zaηgenschenkel zurückgehalten wird. Der auf disss Ueise im weiteren Umlauf-
der Zange im Schwanzbereich klemmend erfaßte Fisch wird von der Zuführrutsche freigezogen und nach Err eichenTdsr hängenden Lags, d. h. nunmehr Kopf voraus uieder abgegeben. In dieser Position wird auch der bereits Kopf-voraus orientierte Fisch aufgrund dar Divergenzbewegung der Zange gegenüber der Zuführrutsche freigegeben.
Diese Vorrichtung hat keinen Eingang in die Praxis gefunden, weil einerseits nicht sicherzustellen ist, daß dia Schwanzflosse in den Zangenspalt gelangt, und andererseits nicht zu vermeiden ist, daß einzelne, insbesondere kleinere Fische an ihrem Körper srfaßt und durch Quetschung beschädigt werden.
Aus dem DE-GW 81 29 197 ist weiter eine Vorrichtung zum Uenden Schwanz-voraus geführter Fische zu entnehmen, welche nach dem beschriebenen Klemmprinzip arbeitet. Sie besteht aus einem um eine horizontale Achse umlaufend angetriebenen.Klammerorgan aus einer Vielzahl von einen zu der Achse vertikalen Klemmspalt bildenden Zangenelementen. Die Vorrichtung weist eine mit einem Spalt- an ihrem Grunde versehene Zuführrinne auf, welche so angeordnet ist, daß der Spalt mit dem Klemmspalt des Klammerorgans fluchtet und in einen Bereich des letzteren' mit geöffneten Zangenelementen. weist. An der Anschlußstelle an das Klammerorgan ist die Zuführrinne mit einer seitlichen Öffnung versehen, an welche eine neben dem Klammerorgan verlaufende Abführrinne anschließt.
Uie die Praxis srueist, ist mit dieser l/orrichtung eine ausreichende Funktionssicherheit nicht zu gewährleisten. Das hat seine Ursache darin, daß insbesondere gekrümmt e Fische mit ihrer Schuianzf losse den Klemmspalt des Klammer or gans verfehlen und uie die Kopf-voraus liegenden Fische direkt in die Abführrinne abgewiesen werden.
Es ist das Ziel der Erfindung, die Ökonomie bei der Bearbeitung kleinerer Flassenf ische, insbesondere schuppenloser Fische, wie beispielsweise Sardinen zu verbessern .
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs umrissanen Art vorzuschlagen, die eine kompakte Sauweise aufweist und bei hohem Durchsatz die Schwanz-voraus orientierten Fische sicher und dabei schonend erfaßt und gewendet abgibt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ,j-Lg Zuführrinne sowie die Abführrinne mit. der Ebene des Klemmspaltes fluchtend angeordnet sind, der Klemmspalt in einem Teilbereich eines zwischen den Anschlußstellen der Einführrinne und der Abführrinne an das Klammerorgan sich erstreckenden stationären Sektor des letzteren schließbar ist, und daß das Klammarorgan an seinem Umfang eine in den Klemmspalt weisende Rille aufweist.
Die damit erzielbar en' Vor teile bestehen insbesondere darin, daß die Schwanzflosse auch deformierter Fische mit großer-Sicherheit erfaßt und damit die Fehiernnnf-.B
hPim fl. i«sr i rhf on h-r... ΠγΗπβπ
Um die für den Einlauf in den Klemmspalt des Klammerorgans erforderliche Führung der Schwanzflosse zu ermöglichen, kann die Zufuhrrinne an ihrem dem Klammerorgan zugewandten Ende in Richtung des Klemmspaltes verengt ausgebildet sein.
Eine aufgrund ihrer Einfachheit und Kompaktheit bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß das Klammerargan aus einer starren Klemmscheibe und einer durch radiale Trennschlitze in Lamellen aufgeteilten Lamellenscheibe besteht, und daß zum Schließen . der Lamellen eine gestellfeste Kurvenschiene innerhalb des stationären Sektors unter federnden Andruck gegen die Klemmscheibe vorgesehen ist
Eine besondersschonende Überleitung der Fische von der Zuführrinne zu der Abführrinne ergibt sich daraus, daß das Klammerorgan im wesentlichen im Bereich des stationären Sektors von gestellfest angeordneten Leitflächen umgeben ist, welche eine in der Umlauf ebene des Klammerorgans verlaufende Überleitrinne zur Führung der Fische bilden.
Zwecks Steigerung der Durchsatzlesitung der Vorrichtung kann der.Zuführrinne eine die Fische vereinzelt an dieselbe Überführende, oszillierend angetriebene Beschickrinne, vorgeordnet sein.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigt Fig.1 eine Saitenansicht der erfin-
• I
dungsgemäßenJUorrichtung in Teilschnittdarst ellung bei abgenommener vorderer Leitfläche
Fig.2 eine Ansicht von der Abführrinne her mit dahinter liegender Ansicht der Klemm- und Wendevorrichtung .
- >> - ι /, C 1 Q C
In einem nicht dargestelltan Gestell einer Vorrichtung zum Grdnen won Fischen ist eine geneigt verlaufende Beschickrinne 1 aus zuei V-förmig zueinander ge stellten Uandteilen 2 und 3 angeordnet, uelchs auf geeignete Ueise unabhängig voneinander, vorzugsweise gegenainnig oszillierend angetrieben sind und an ihrem Grunde einen schmalen, schachtartigen Spalt 4 belassen. An dem niederen Ende 5 der Beschickrinne 1 schließt sich eine steiler gestellte Zuführrinne 6 mit annähernd trapezförmigen Querschnitt an, deren unteres Ende 7 einer um eine horizontale Achse 9 umlaufend angetriebenen Klemm- und Wendevorrichtung 8 zugeordnet ist, derart, daß der Grund der Zuführrinne 6 etua auf die Achsa 9 ueist. Die Klemm- und Wendevorrichtung 8 besteht aus einem Klammerorgan 10 aus einer auf der Achse befestigten starren Klemmscheibe 11 und einer distanziert zu dieser ebenfalls auf der Achse 9 angebrachten und mit dieser umlaufenden Lamellenscheibe 12 aus einer Vielzahl von durch radiale Trennschlitze erzeugten, Zangenelemente 13 formenden Lamellen 14 , deren Köpfe 15 einen Rotationskö.rper vom Durchmesser der Klemmscheibe 11 bilden. Die Lamallen 14 uerden unter dem Druck nicht gezeigter Federn so gehalten, daß sich zuischen der Klemmscheibe 11 und der Lamellenscheibe 12 ein offener Klemmspalt 16 befindet, uelcher an seinem Umfang durch Fasen. 17 und 18 begrenzt ist. Dia Lamellen 14 traten mit ihrer Außenflanke · 19 mit einer gestellfesten und konzentrisch zu der Achse 9 angebrachten Kurvenschiene 20 in Wirkverbindung , so daß in einem damit stationären, sich etua von der Anschlußstelle der Zuführrinne· 6 mit der Umlaufrichtung
J r\ r\ η . O. Γ- }, *
über einen Zentriwinkel von ca. 90 sich erstreckenden Sektor 21 eine den K1emmspalt 16 schließende Verformung der Lamellen 14 erfolgt. Das dem Klernmspalt 16 gegenüberstehende untere-Ende 7 . der Zufuhrrinne 5 ist verengt ausgeführt, so daß deren Querschnitt in diesem Bereich eine Anpassung an die aus den Fasen 17 und 18 gebildete Ri He erfährt. Im Bereich oberhalb der Zufuhrrinne 6 ist das Klammerorgan 10 won gestellfest angeordneten Leitflächen 2 2 umgeben, uelche eine in der Umlauffläche .des Klammerorgans 10 verlaufende Überleitrinne 23 bilden, an deren Grund sich der Klemmspalt 12 befindet.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen'Vorrichtung ist folgende:
Die beispielsweise zwecks automatischer Übergabe an eine Fisch- Bearbeitungsmaschine zu ordnenden Fische werden der Beschickrinns 1 auf geeignete Ueisa aufgegeben und won dieser aufgrund ihrer Neigung und Oszillationsbewegung in Richtung ihrer Längsachsen der Zuführrinne 6 zugeleitet, über welche die Fische der KlemmundUendeworrichtung 8 zugeführt werden, flit Ankunft an dieser Vorrichtung erfolgt nun eine unterschiedliche Handhabung der Fische, je nachdem, ob sie mit dem Kopf oder dem Schwanz woraus auf das K lamrnerargan 10 dieser Vorrichtung auftreffen. Während der Kopf-woraus gleitende Fisch aufgrund der. stumpfen Ausbildung seines Kopfes nicht in den Klernmspalt 16 einzudringen vermag und infolge der Gestaltung des unteren Endes 7 dar Zufuhrrinne 6 aus dieser in die aus den Leitflächen 22 gabildate Überleitrinne 23 gedrängt wird, dringt die Schwanzflosse des Schwanz-woraus ankommenden Fisches in den Klemmspalt 16 ein. Die Rotation des Klammer-
_-, β-n y ψ*
organs 10 bewirkt nunmehr, daß die Lamellen 14 mit ihrer Außenflanke 19 auf die Kurvenschisne 20 auflaufen, so daß der Klemrnspalt 16 unter deren Uirkung verengt und die in diesem befindliche Schwanzflosse eingeklemmt uird. Der so erfaßte Fisch
ar
uird gemäG Fig. 1 im weiteren Verlauf der Rotation in die Überleitrinne 23 hineingezogen, so daß er sich unter Einwirkung dsr Schwerkraft und seitlich durch die Leitflächen 22 geführt an die Peripherie des Klamerorgans 10 anschmiegt.
Nach Überwinden des
höchsten Punktes der Umlaufbahn des Klammerorgans 10 wird der Fisch in zunehmendem Maße auf seinen Schwanz gestellt, bis schließlich ein Überschlag in die hängende Lage erfolgt. Aus dieser Lage uird der Fisch durch Ablauf der Lamelle 14 des diesen geklemmt haltenden Zangenelementes 13 von der Kurvenschiena 20 ,freigageben. Der freigegebene Fisch wird nunmehr Kopf-uoraus in die Abführrinn8 24 geleitet und kann zusammen mit den bereits Kopf-voraus zugeführten Fischen beispielsweise einer Köpf-, Nobbing- oder Filetiermaschine· zugeleitet werden.
Falls erforderlich, kann vor der Übergabe an eine der genannten Vararbeitungsmaschinan zusätzlich eine Ausrichtung nach Bauch-Rückenlage wargenommen werden, mit welchem Ziel geeignete Vorrichtungen aus dem Stand dar Technik zwischenschaltbar sind. Zwecks Erhöhung der Leistung können mehrere der beschriebenen Einheiten parallel zueinander angeordnet werden, wobei die Klammerorgane uon einer gemeinsamen Welle getragen werden können.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Ordnen von ungeordnet aufgegebenen, in Richtung ihrer Längsachse geförderten Fischen nach einheitlicher Kopf-Schuanz-Ausrichtung durch Uenden der Schwanz-voraus geführten Fische, mit mindestens einer Zuführrinne und einer Abführrinne,souie einer diesen .zugeordneten angetriebenen Klemm— und Wendevorrichtung, welche ein um eine im wesentlichen horizontale Achse umlaufendes Klammerorgan mit einer Mehrzahl von einen Klemmspalt bildenden Zangenelementen zum Erfassen des Schuanzberaiches dar .Schanz-voraus geführten Fische V-. und Uenden derselben umfaßt, dadurch
9 e k en η ζ a i c h.n e t- , daß die : :;..';; .Zuführrinne (6) souie die Abführ-. rinne (.24) mit der Ebene des Klamm Spaltes (16) . fluchtend angeordnet sind, der: Klemmspalt (16)
in einem Teilbereich eines zwischen den Anschlußstellen der Einführrinne (6) und der Abführrinne (24) ... an das Klammerorgan V ( 1Q) .sich erstreckenden -" V' stationären Sektors- (2t)·. des letzteren schließv, bar ist,, und daß das Klammerorgan (1Q) an seinem V Umfang eine umlaufende, in den- Klemmspalt (16) weisende Rille· aufweist.
. -., jo η π ζ. f\ il L 1 fi'L
2. Vorrichtung nach Punkt 1, d a d u r c h gekennzeichnet , daß die Zufuhrrinne (6) an ihrem dem Klammerorgan (10) zugewandten Ende (7) in Richtung des Klemmspaltes (16) verengt ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach den Punkten 1 und 2 , dadurch gekennzeichnet ,daß das Klammerorgan (10) eine starre Klemmscheibe (11) und eine durch radiale Trennschlitze in Lamellen (14) aufgeteilte Lamellenscheibe (12) umfaßt , und daß zum Schließen der Lamellen (14) . eine gestellfeste Kurvenschiene (20) innerhalb des stationären Sektors (21) unter federnden Andruck gegen die Klemmscheibe (11) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach den Punkten 1 bis 3, d a durch gekennzeichnet , daß das Klammerorgan (10) im wesentlichen im Bereich des stationären Sektors (21) von gestellfest angeordneten Leitflächen (22) umgeben ist, welche eine in der Umlaufebene des Klammerorgans (10) verlaufende Überleitrinne (20) zur Führung der Fischsbilden.
:- / 4 D H h H
Vorrichtung zum Gleichrichten von Fischen
Erfindunqsansprüche
5. Vorrichtung nach den Punkten 1 bis 4 , dadurch gekennzeichnet , daß der Zuführrinne (6) eine die Fische vereinzelt an dieselbe überführende oszillierend angetriebene Beschickrinne (i) vorgeordnet ist.
-J-
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