DD204871B1 - Antriebseinrichtung fuer schutzabdeckungen von werkzeugmaschinen - Google Patents

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DD204871B1 DD23836782A DD23836782A DD204871B1 DD 204871 B1 DD204871 B1 DD 204871B1 DD 23836782 A DD23836782 A DD 23836782A DD 23836782 A DD23836782 A DD 23836782A DD 204871 B1 DD204871 B1 DD 204871B1
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Volker Thomas
Rudolf Walther
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Volker Thomas
Rudolf Walther
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Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebseinrichtung für Schutzabdeckungen von Werkzeugmaschinen, die aus einem oder zwei geradlinig gegeneinander bewegbaren Schiebeverdecken bestehen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Für ein- oder mehrspindlige Revolverdrehmaschinen ist nach der DE-PS 615790 eine Abdeckvorrichtung für die Arbeitsstelle bekannt, welche in der Längsrichtung der Maschine auf Bahnen aus ihrer Gebrauchslage wegbeweglich ist.
Darüber hinaus ist es nach der DD-PS 39896 generell bekannt, Schutzvorrichtungen durch hydraulisch-mechanische Mittel zu schließen und zu öffnen.
Nachteilig ist bei derartigen Einrichtungen der hohe Aufwand für die Druckölerzeugung sowie für das allmähliche Beschleunigen und Bremsen des oder der Schiebeverdecke in den Endlagen.
Weiterhin ist nach der DE-OS 3002 794 ein Kettentrieb für hin-und hergehende Bewegung bekannt und nach der GB-PS 2028954 ein solcher Kettentrieb mit der Anordnung eines Mitnehmers an der Kette.
Von Nachteil ist bei diesen beiden Einrichtungen, daß es sich dabei um durchlaufende Antriebe handelt.
Ziel der Erfindung
Der Erfindung liegt das Ziel zugrunde, die aufgezeigten Nachteile der bekannten Schutzabdeckungen zu vermeiden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Antriebseinrichtung für ein oder zwei geradlinig gegeneinander bewegbare Schiebeverdecke zu schaffen, die unter Verwendung einfacher mechanischer Mittel die Verschiebegeschwindigkeit aus einer Endlage von Null kontinuierlich auf die festgelegte Verschiebegeschwindigkeit ansteigen und zur anderen Endlage in gleicher Weise zwangsläufig absinken läßt.
Dies wird in Verbindung mit einem umsteuerbaren Motor erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Hülltrieb über zwei diametralaber punktsymmetrisch an der Kette befestigte Mitnehmer sowie über Mittel zur Geradführung, die an den Schiebeverdecken angelenkt sind, verfügt.
In weiterer Ausbildung der Erfindung können im Abstand zu den Endlagen des oder der Schiebeverdecke einstellbare Geber angeordnet sein, dia bei Betätigung den Antriebsmotor für den Hülltrieb, vorzugsweise einen Bremsmotor, ausschalten. Darüber hinaus können als Mittel zur Begrenzung der Bewegungen der Mitnehmer in den Endlagen Festanschläge angeordnet und zwischen dem Antriebsmotor und dem angetriebenen Rad des Hülltriebes eine Überlastkupplung angeordnet sein. Zum Öffnen des beziehungsweise der Schiebeverdecke wird der Bremsmotor eingeschaltet und damit der Hülltrieb in Bewegung gesetzt. Über die Mitnehmer und die Mittel zur Geradführung erfolgt die Öffnungsbewegung der Schiebeverdecke. Entsprechend dem zuerst kreisförmigen Weg der Mitnehmer steigt die Verschiebegeschwindigkeit kontinuierlich bis zur festgelegten Verschiebegeschwindigkeit an. Kurz vor Erreichen der geöffneten Stellung wird der Antriebsmotor von den Gebern abgeschaltet. Durch seine Bremswirkung und dadurch, daß der Hülltrieb in dieser Stellung wieder wie ein Kurbeltrieb wirkt, wird die Geschwindigkeit der Schiebeverdecke bis zur Endlage wieder auf Null zurückgeführt. Das Schließen der Schiebeverdecke erfolgt in gleicher Weise, wozu die Drehrichtung des Antriebsmotors umgesteuert wird.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: die Vorderansicht einer Drehmaschine mit geschlossenen Schiebeverdecken sowie gestrichelt die zugehörige Antriebseinrichtung,
Fig. 2: die gleiche Ansicht mit geöffneten Schiebeverdecken,
Fig.3: die Vorderansicht der Verbindungselemente zwischen Hülltrieb und einem Schiebeverdeck nach Fig. 2, Fig.4: die Draufsicht zu Fig.3 mit Festanschlag.
Am Bett einer Drehmaschine ist mindestens eine Führungsschiene 2für ein oder zwei Schiebeverdecke 3; 4 befestigt, je nachdem, ob die Drehmaschine für kurze oder lange Werkstücke vorgesehen ist. Weiterhin sind am Bett 1 zwei Kettenräder 5; 6 drehbar gelagert, die durch einen Hülltrieb, beispielsweise eine endlose Kette 7, miteinander drehverbunden sind. An den äußeren Krümmungspunkten der Kette 7, das heißt bei geschlossenen und damit auch bei geöffneten Schiebeverdecken 3; 4 sind Mitnehmer 8; 9 befestigt. Die Mitnehmer 8; 9 greifen in Führungsstücke 10; 11 ein, deren Führungen rechtwinklig zur Bewegungsrichtung der Schiebeverdecke 3; 4 stehen. Die Führungsstücke 10; 11 sind mit den Schiebeverdecken 3; 4 über Schubstangen 12; 13 mittels Befestigungsstücken 14; 15 starr verbunden. Der Kettentrieb 5; 6; 7 ist dabei so ausgebildet, daß der Abstand L zwischen den beiden Umkehrpunkten der Mitnehmer 8; 9 in den äußeren Krümmungspunkten der Kette 7 dem Verschiebeweg L eines Schiebeverdeckes entspricht. Die Verbindungselemente 10; 12; 14 des Schiebeverdeckes 4 und die Verbindungselemente 11; 13; 15 des Schiebeverdeckes 3 sind dabei punktsymmetrisch zum Mittelpunkt M des Hülltriebes 5; 6; 7 angeordnet. Zur genauen Abstimmung des Abstandes der beiden Umkehrpunkte mit den Verschiebewegen der Schiebeverdecke können bekannte, nicht dargestellte Justiereinrichtungen vorgesehen werden.
Zur Betätigung der Schiebeverdecke 3; 4 steht eines der Kettenräder 5; 6 mit bekannten, nicht dargestellten Antriebsmitteln, zum Beispiel einem Bremsmotor mit Schneckengetriebe, in Wirkverbindung. Die Einschaltung des Motors zum Öffnen oder Schließen der Schiebeverdecke 3; 4 kann in den Programmabiauf der Maschine einbezogen werden, während die Abschaltung in den Endstellungen in bekannterweise über einstellbare Geber erfolgen kann.
Zur Vermeidung eines Überlaufs der Mitnehmer 8; 9 bei der Abschaltung des Motors können Festanschläge 16 am Bett 1 angeordnet sein, die mit einem an einem Mitnehmer 8 befestigten Anschlagbolzen 17 in Wirkverbindung stehen. Dabei ist zwischen dem Bremsmotor und dem angetriebenen Kettenrad eine Rutschkupplung vorzusehen.
Die Wirkungsweise der Antriebseinrichtung für die Schiebeverdecke wird nachstehend beschrieben: Die Schiebeverdecke 3; 4 sind während der Bearbeitung des Werkstückes, wie in Fig. 1 dargestellt, geschlossen. Nach Beendung des Arbeitsganges wird der Bremsmotor für das angeschlossene Kettenrad 6 eingeschaltet, wodurch sich dieses mit der Kette 7 und dem anderen Kettenrad 5 in Pfeilrichtung mit konstanter Geschwindigkeit dreht. Entsprechend dem zuerst kreisförmigen Weg der Mitnehmer 8; 9 steigt die Verschiebegeschwindigkeit der beiden Schiebeverdecke 3; 4 von Null kontinuierlich auf die festgelegte Verschiebegeschwindigkeit an. Kurz vor Erreichen der geöffneten Stellung wird der Antriebsmotor von den Gebern abgeschaltet. Durch seine Bremswirkung und dadurch, daß der Hülltrieb in dieser Stellung wieder wie ein Kurbeltrieb wirkt, wird die Geschwindigkeit der Schiebeverdecke allmählich auf Null zurückgeführt.
Das Schließen der Schiebeverdecke 3; 4 erfolgt in gleicherweise, wozu die Drehrichtung des Bremsmotors umgesteuert wird. Die Übertragung der Bewegungen der Umkehrprodukte des Hülltriebes auf die Schiebeverdecke kann auch durch andere bekannte Mittel erfolgen. So können zum Beispiel die Mitnehmer als Drehgelenke für Schubstangen ausgebildet sein, die mit den Schiebeverdecken gelenkig zu verbinden sind.

Claims (3)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Antriebseinrichtung für Schutzabdeckungen von Werkzeugmaschinen, die aus einem oder zwei geradlinig gegeneinander bewegbaren Schiebeverdecken bestehen, deren Antrieb durch einen umsteuerbaren Motor über mechanische Mittel erfolgt und daß parallel zur Führung des Schiebeverdeckes am Bett ein Hülltrieb, vorzugsweise Kettentrieb angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Hülltrieb (5; 6; 7) über zwei diametral aber punktsymmetrisch an der Kette (2) befestigte Mitnehmer (8; 9) sowie über Mittel (10; 12-11; 13) zur Geradführung, die an den Schiebeverdecken (3; 4) angelenkt sind, verfügt.
  2. 2. Antriebseinrichtung nach Punkt !,gekennzeichnet dadurch, daß die die Bewegungen des oder der Mitnehmer (8; 9) begrenzenden Mittel im Abstand zu den Endlagen des oder der Schiebeverdecke (3; 4) einstellbare Geber sind, die bei Betätigung den Antriebsmotor für den Hülltrieb (5; 6; 7), vorzugsweise einen Bremsmotor, ausschalten.
  3. 3. Antriebseinrichtung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß als Mittel zur Begrenzung der Bewegungen des oder der Mitnehmer (8; 8) in den Endlagen Festanschläge (16; 17) angeordnet sind und zwischen dem Antriebsmotor und dem angetriebenen Rad des Hülltriebes (5; 6; 7) eine Überlastkupplung vorgesehen ist.
DD23836782A 1982-03-23 1982-03-23 Antriebseinrichtung fuer schutzabdeckungen von werkzeugmaschinen DD204871B1 (de)

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