DD208992A5 - Ventil zum steuern des anstechens bei schmelzofen-abstichloechern - Google Patents

Ventil zum steuern des anstechens bei schmelzofen-abstichloechern Download PDF

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DD208992A5
DD208992A5 DD82239483A DD23948382A DD208992A5 DD 208992 A5 DD208992 A5 DD 208992A5 DD 82239483 A DD82239483 A DD 82239483A DD 23948382 A DD23948382 A DD 23948382A DD 208992 A5 DD208992 A5 DD 208992A5
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Kenneth W Bates
William A Griffiths
Norman H Watts
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Uss Eng & Consult
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    • B22D41/14Closures
    • B22D41/22Closures sliding-gate type, i.e. having a fixed plate and a movable plate in sliding contact with each other for selective registry of their openings
    • B22D41/24Closures sliding-gate type, i.e. having a fixed plate and a movable plate in sliding contact with each other for selective registry of their openings characterised by a rectilinearly movable plate
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F27D3/14Charging or discharging liquid or molten material
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Abstract

DER FLUSS DER METALLSCHMELZE AUS DEM ABSTICHLOCH DES HOCHOFENS IN EINE GIESSRINNE WIRD DURCH EIN VENTIL GESTEUERT, WELCHES DAZWISCHEN ANGEORDNET IST. DAS VENTIL ENTHAELT EINE STATIONAERE UND MIT OEFFNUNGEN VERSEHENE VENTILPLATTE UND EINE GEGENGLEITPLATTE ZUM SCHLIESSEN ODER OEFFNEN DER OEFFNUNGEN FUER DIE STROEMUNG. EIN BETAETIGENDES TRAEGERGLIED BILDET EINEN TEIL EINES PARALLELBEWEGUNGSGELENKES UND ERSTRECKT SICH NACH OBEN UND SCHRAEG VON DER GLEITPLATTE WEG. DAS BETAETIGUNGSGLIED WIRD GEGEN DIE GLEITPLATTE DURCH EINE SCHWINGENDE FEDERSTREBE DES GELENKES ANGEPRESST. EIN MIT DEM GELENK UEBER EINE KURBEL VERBUNDENER NOCKEN, FERNER EINE WELLE UND EIN SCHWENKBAR GELAGERTER HEBEL VERSCHIEBEN DAS GELENK, WENN DIESES AUSGEFAHREN ODER EINGEFAHREN WERDEN SOLL, WODURCH DAS BETAETIGUNGSGLIED ENTLANG EINEM VORBESTIMMTEN BEWEGUNGSWEG VERLAGERT WIRD. SEINE SCHRAEGE LAGE WIRD DABEI BEIBEHALTEN, DAMIT DAS VENTIL GEOEFFNET ODER GESCHLOSSEN WERDEN KANN. DIE LOESUNG ERMOEGLICHT EINE STEIGERUNG DER PRODUKTIVITAET. SIE IST NICHT NUR AUF SCHMELZOEFEN BESCHRAENKT UND KANN Z.B.AUCH FUER ANDERE GIESSPFANNENTYPEN, GIESSTRICHTER UND ANDERE GIESSGEFAESSE ODER BIRNEN WERTVOLL SEIN.

Description

2 3 3-483 7 ~ή ^c 21 B/239 433/7
Berlin, 3- S. 1982 AP C 21 B, 60 804 2δ
Ventil sum Steuern des Anstechens bei Schmelzofen-Abstichlöchern
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Ventil sum Steuern des Anstichvorganges an einem Behälterauslaß, z, B, einem Hochofen-Abstichloch·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
W ein Lichtbogen-Schmelzofen auf konventionelle Weise abgestochen wird, fließen das geschmolzene Metall und die Schlacke über die Schinelzof engießlippe, sobald der Schmelzofen gekippt wird. Das Metall und die Schlacke laufen dann, sofern eine vorgesehen ist, einer Gießrinne entlang und sammeln sich in einer Gießpfanne, Die mitaustretende Schlakke ist unerminscht. Ss wäre deshalb vorteilhaft, den Schmelzofen nur bezüglich des geschmolzenen Metalles zu leeren und die Schlacke hinten zu lassen..
Indem das Abstichloch im Schmelzofen erheblich unterhalb dessen Deckel angeordnet ist,läßt sich das geschmolzene Metall alleine abgießen, wenn der Schmelzofen gekippt wird. Dabei ist allerdings ein Verschluß erforderlich, der das Abstichloch so lange zu schließen hat, bis das Ausgießen stattfinden darf« IToch besser wäre ein Ventil, das willkürlich, geöffnet und geschlossen werden kann, da dieses das Befüllen mehrerer' Gießpfannen aus einer Schmelzofencharge gestatteil würde, wobei der Schmelzofen jedoch nur einmal gekippt zu werden brauchte, und zwar am Beginn des Ausleervorganges.
Grundsätzlich wäre ein Schieberventil zweckmäßig, den 1,Ietallfluß aus dem Abstichloch zu steuern. Jedoch ist kein
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bekanntes Schieberventil für diesen Zweck brauchbar. Die bekannten Ventilmechanismen beanspruchen erheblichen Platz nach jeder Seite, d. h, in Richtung der Bewegung der gleitenden Ventilplatte, Jedoch fehlt dieser Raum im Bereich des Abstichloches des Schmelzofens, da "hier z. 3, die Schmelzrinne anzuordnen ist.
Ziel der Erfindung *
Das Ziel der Erfindung, besteht darin, ein Ventil zum Steuern des aus einem Behälterauslaß ausfließenden Metalls der vorstehend genannten Art so auszubilden, daß der Vorgang des Abstiches des Schmelzofens bzw, anderer analoger Behälter wie Gießpfannen, Gießtrichter und andere Gießgefäße produktiver gestaltet werden kann,
Darlegung des Wesens der Erfindung'
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ventil zum Steuern des Anstichvorganges an einem Behälterauslaß zu schaffen, welches das Konzept eines Schieberventils so weit a.daptiert, daß es für ein Abstichloch eines Schmelzofens brauchbar ist und zugleich einen Mechanismus anzugeben, mit dem die Ventilgleitplatte auf das Abstichloch hinpreßbar und zu der Schmelzrinne hin und von dieser weg bewegbar ist.
Der vorliegenden Erfindung zufolge wird ein Ventil zum Steuern des Metallflusses aus einem Behälterauslaß angegeben, das aus einer wenigstens eine öffnung aufweisenden stationären Ventilplatte und einer verschiebbaren Ventilgegenplatte besteht, mit der die öffnung der ersteren abgedeckt oder freigegeben werden kann, so daß das Ventil geschlossen oder für den Fluß geöffnet wird- Das erfindungsgemäße Ventil ist gekennzeichnet durch ein sich schräg gegen die verschiebbare Gegenulatte hin erstreckendes und zu deren Bewe-
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gurig dienendes Betätigungsglied zm Bewegen der verschiebbaren Platte, sowie Federmittel, die dazu dienen, das Betätigungsglied gegen die verschiebbare Platte anzudrücken, um diese gegen die stationäre Platte zu drücken. Ferner sind Mittel vorgesehen, mit denen das Betätigungsglied bei einer Verschiebebewegung entlang einem vorbestimmten YJeg geführt wird, so daß ein Abschnitt des Betätigungsgliedes, der in die verschiebbare Platte eingreift, sich in einer Ebene bewegt, die parallel zu den Berührungsflächen der beiden Ventilplatten liegt.
In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die. Führungsmittel für das Betätigungsglied aus einer Parallel-Bewegungs-Gelenkanordnung bestehen, wobei die schräge Anstellung des Betätigungsgliedes bei dessen Yerschiebebewe-. gung zwischen der Öffnungs- und der Schließstellung des Ventils beibehalten ist.
Sin weiteres Merkmal besteht darin, daß als Führungsmittel für das Betätigungsglied eine Gelenkanordnung vorgesehen ist, von dem das Betätigungsglied einen Teil bildet, und daß die Gelenkanordnung ein Paar hin- und hergehend bewegbarer Hebel aufweist, die jeweils mit dem Betätigungsglied schwenkbar verbunden sind und an einem starren Rahmenglied des Mechanismus angelenkt sind, Vorteilhafterweise ist einer der Hebel eine Federstrebe und enthält Federmittel, welche das Betätigungsglied gegen die verschiebbare Platte drücken,
Weiterhin ist vorgesehen, daß die Federmittel an einer Verankerung angelenkt sind, die von einer Stützstruktur, ζ. Β, Ralunengliedj getragen wird und mit dieser über- einen Knebeloder Knie hebe Iraechanisrius derart abgestützt ist, daß durch Lösen der Verankerung und Abbauen der Vorspannung der Federmittel die Federbelastung des Betätigungsgliedes abbaubar ist,
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Sine Modifizierung hierzu beinhaltet, daß die Verankerung an einem Hebel angeordnet ist, der. an dem Rahmenglied schwenkbar gelagert, jedoch normalerweise gegen eine Schwenkbewegung durch den Kniehebel oder Knebelmechanismus gehindert ist.
Das Ventil ist auch dadurch gekennzeichnet, daß die auf das Betätigungsglied einwirkenden Federmittel unter einer Kompression stehen und weiter von der verschiebbaren Platte entfernt liegen als die anderen Hebel der Gelenkanordnung,
Sin weiteres Merkmal besteht darin, daß das Paar der Hebel eine solche länge aufweist und daß ihre Schwenlcverbindungen mit dem Rahmenglied derart und in Relation.zur Ebene der Berührungsflächen der Ventilplatten angeordnet sind, daß die schräge Anstellung des Betätigungsgliedes beibehalten bleibt, wenn das Betätigungsglied zwischen der öffnungs~ und Schließstellung des Ventils hin- und herbewegt wird,
Vorteilhafterweise ist ein Betätiger zum Verschieben des Betätigungsgliedes vorgesehen, wobei der Betätiger ein hydraulischer oder pneumatischer Arbeitszylinder sein kann.
Weiterhin besteht ein Merkmal des Ventils darin, daß der Betätiger mit einem Kurbelarm verbunden ist, der auf einer Welle undrehbar gelagert ist, auf der auch einer der Hebel fest angebracht ist, der mit dem Betätigungsglied schwenkbar verbunden ist, .und daß die Welle an dem Rahmenglied gelagert ist,
Schließlich ist das Ventil gekennzeichnet durch seine Verwendung für das einer Gießrinne zugewandte Abstichloch eines .Schmelzofens, wobei sich das Betatigungsglied schräg nach oben von der Gießrinne weg erstreckt, und wobei die- I?eder-
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mittel und die als Führungsmittel ausgebildete Gelenkanordnung an der der Gießrinne abgewandten Seite der verschiebbaren Platte liegen.
Obwohl die vorliegende Erfindung im besonderen im Hinblick auf Schmelzofen erläutert wurde, ist sie auch auf andere Behälter anwendbar. Die kompakte Porm des Ventiles und seine Anbringung an einer Seite der Schmelzofen-Auslaßöffnung sowie seine Basisstruktur, gemäß der die verschiebbare Platte andrückbar und willkürlich hin- und wieder wegbewegbar ist, kann auch für andere Gießpfannent3rpen, Gießtrichter und andere Gießgefäße oder Birnen wertvoll sein, aus denen flüssiges Metall abgestochen wird.
Ausführungsbeispie1
Die Erfindung wird nachstehend im Detail anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Pig, 1: eine Vorderansicht eines Lichtbogen-Schmelzofens, der mit einem Abstichloch-Ventil-Mechanismus gemäß der Erfindung ausgestattet ist,
ig. 2: eine Seitenansicht der Ausrüstung von Pig. 1,
Pig. 3: eine vergrößerte Querschnittsansicht der Einrichtung der Pig. 1 und 2,
Pig. 4: ein Diagramm, aus dem die Bewegungsvorgänge des
Yentilmechanismu3 in geometrischer Darstellung erkennbar sind.
Unter Besiignahme auf Pig, 3 ist ein Abstichloch-Einsatz 10 in einen Schmelzofen-Abstichloch angebracht, wobei der Einsatz 10 eine Durchströrapassage von ovalem Querschnitt auf-
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weist, Stumpf und abgedichtet stößt an den Einsatz 10 ein Zwischenrohr 11 mit einer Durchf lußpassage, welche ihre Form vom ovalen zu einem runden Querschnitt verändert. Eli Düsenstück 12 ist in das Zwischenrohr 11 eingehaftet., und ein angedeutetes Ventil 14 ist an dem Ende des Düsenstücks 12 abgedichtet angeordnet, das dem Abstichloch abgewandt liest,
Das Ventil 14 enthält eine stationäre und eine öffnung 18 aufweisende Ventilplatte 15 von ringförmiger Gestalt sowie eine Schieberplatte 16 von scheibenförmiger Gestalt, die gegen die Ventilplatte 1.5 angepreßt wird, Klammern 17 (Fig, 1) sichern die Ventilplatte 15 in ihrer Anlage am Düsenstück 12» Die gleitbare Schieberplatte 16 ist in einer nach oben gerichteten Richtung bewegbar, um die Öffnung 18 der stationären Platte 15 freiaugeben und dadurch den Abstichkanal au öffnen. Die Schieberplatte 16 läßt sich durch ein Betätigungsglied 20 in diesem Sinn bewegen, welches gleichzeitig dazu-dient1, die Platte 16 gegen die Ventilplatte 15 anzudrücken. Sobald der Abstichkanal durch Anheben der Schieberplatte 16 geöffnet ist, fließt Metall aus dein Schmelzofen.durch den Einsatz 10, das Zwischenrohr 11 und die stationäre Ventilplatte 15> von wo sie in eine Gießrinne 21 läuft. Das Metall fließt dann die Rinne entlang in einen aufnehmenden Behälter oder in eine Gießpfanne.
Sobald die Schieberplatte 16 komplett so weit nach oben bewegt worden ist, daß das Ventil 14 geöffnet ist, hat sie einen Abstand zurückgelegt, der annähernd ihrem Durchmesser entspricht, Die Weite der ringförmigen Platte 15j d. Ii. die Differenz zwischen ihrem inneren und ihrem .äußeren Radius, ist erheblich kleiner als diese zuvor genannte Distanz, Es sind deshalb Mittel vorgesehen, die Schieberplatte 16 abzustützen, . wenn sie nach oben bewegt wird, Diese Mittel sind eine Schieberplatte 22, die benachbart zur Platte 15 an
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einem Rahmenglied 23 des Ventils befestigt ist, Die Schieberplatte 22 und die stationäre Platte 15 haben Berührungsflächen 24; 25) die in der gleichen Ebene liegen.
Der Ventilmechanismus wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Pig* 2 und 3 deutlicher erläutert,
Das Betätigungsglied 20 für die Schieberplatte 16 führt zwei Punktionen aus.Zunächst belastet es die Schieberplatte 1 β gegen die stationäre Platte 15, und zwar infolge der Wirkung von Federmitteln 25 f, die auf das Betätigungsglied einwirken. Weiterhin ist es dafür verantwortlich, die Schieberplatte 16 zu verschieben, wenn ein Betätiger 26 entsprechend aktiviert wird. Das Betätigungsglied 20 ist eine Strebe, die Teil einer Lenkeranordnung 28 ist, welche so ausgebildet ist, daß das untere linde des Betätigungsgliedes in einer vertikalen Richtung bewegt wird, sobald der Betätiger 26 arbeitet,
Wie gezeigt wird, steht das Betätigungsglied 20 gegenüber der Vertikalen und auch dem Rahmenglied 23 schräg geneigt_ Sin unteres Ende ist mit der Gleitplatte gekuppelt. Zur Kupplung dient ein Bolzen 30, der in ein ein Joch 31. aufgenommen wird, das Teil eines Schuhs 32 ist, der in einer Vertiefung 33 der Schieberplatte 16 (Pig. 3) befestigt ist,
In einem Swischenpunkt seiner Längserstreckung 13t das Betätigungsglied 20 schwenkbar mit einem Hebel 34 verbunden, der auf einer Welle 35 fest angeordnet ist, welche Welle an einem zweiten Rahmenglied 36 des Mechanismus gelagert
Das Betätigungsglied 20 erstreckt sich über den Hebel 34 hinaus und ist an seinem oberen Ende 38 mit.dem Rahmenglied. 23 gekuppelt. Die Pedermittel 25'» die ein federndes Ge-
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lenk bilden, verbinden die Strebe mit dem Rahmenglied 23 über einen Hebel 39 "und eine Kniehebel- bzw. eine Knebelanordnung 50, die nachstehend erläutert wird. Die Pedermittel sind dabei mit den einander gegenüberliegenden Enden der Hebel 39; 38 schwenkbar verbunden.
Die Federmittel. 25' enthalten eine Vielzahl von Druckfedern, z. B. zehn oder zwölf,- die auf eine entsprechende Vielzahl von Bolzen aufgeschraubt sind, die ein Paar Druckplatten 42 in einem Abstand voneinander sichern. Jede der Druckplatten 42 trägt einen vorstehenden-. Gelenkbolzen 43, über welche die Federmittel mit den Hebeln 39 und dem Ende 38 gekoppelt sind- In der in Pig» 2 gezeigten Arbeitsstellung befinden sich .die. Federmittel unter.einer Druckvorspannung und haben deshalb die Tendenz, das Betätigungsglied 20 entgegen dem Uhrzeigersinn um seine schwenkbare Anlenkung mit dem Hebel 34 zu verdrehen.Auf diese Weise wird das untere. Ende des .Betätigungsgliedes 20 gegen das Abstichloch gepreßt und auch die Schieberplatte 16 fest und abdichtend gegen die stationäre Platte 15 gedrückt,
Die Pedennittel 25' kennen auch Sätze von Tellerfedenr oder Ringfedern anstelle der gezeigten Schraubenfedern enthalten.
Zum Verschieben der Gleitplatte zwischen ihrer offenen (angehobenen) und geschlossenen (abgesenkten) Position ist der Betätiger 26 über einen Kurbelarm 46 mit dem Gelenkmechanismus 28 verbunden. Der Kurbelarm 46 ist an einem Ende fest mit der Welle 35 verbunden, auf der auch der Hebel 34 festgelegt ist. Der Betätiger 26 ist an dem gegen- überliegenden Ende des Kurbelarmes 46 angelenkt» Sobald dieses Ende nach oben verschoben wird, dreht sich die "feile 35 im Uhrzeigersinn und nimmt den Hebel 34 entsprechend mit. Diese Bewegung, dient dazu, das Betätigungsglied 20 zu ver—
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schieben und auch die Schieberplatte 16 zum öffnen des Ventils nach oben zu versetzen.
Wie die Zeichnungen zeigen, ist der Betätiger 26 ein hydraulischer oder pneumatischer Arbeitszylinder. Dieser besitzt eine Kolbenstange 47, die an dem Kurbelarm 46 angelenkt ist, Der Körper 48 des ArOeitsZylinders ist an dem der Kolbenstange abgewandten Ende an einer Lasche 49 des Rahmengliedes 23 angelenkt,
Die Verwendung eines solchen Betätigers ist für die Betätigung von schwenk- oder schiebbaren Verschlußelementen üblich. Es können aber auch andere Betätiger anstelle des gezeigten eingesetzt werden, Beispielsweise kann der Kurbelarm 46 durch einen manuellen Steuerhebel betätigt oder sogar durch diesen ersetzt werden.
Die Gelenkanordnung 28, die aus dem Betätigungsglied 20, dem Hebel 34 und den IPedermitteln 25' besteht, arbeitet annähernd als paralleler Bewegungsantrieb, Die Geometrie des Hebels 34 und der Federmittel 25' ist so ausgelegt, f'"\ daß das Betätigtmgsglied 20 im wesentlichen parallel zu sich selbst verschoben wird. Auf diese Weise bewegt sich das untere Ende des Betätigungsgliedes vertikal mit der Gleitplatte. Wenn die Gleitplatte über das Betätigungsglied 20 vertikal bewegt wird, treten nur geringfügige und in bestimmten sicheren Grenzen vorhersehbare Änderungen der Andruckkraft auf.
Die ffedermittel 25' wirken im Gelenlcne clianismus der Gelenkanordnung 28 als schwingende Anlenkung. Das heißt, die Fedemittel 25 T schwingen .jeweils in der gleichen Richtung wie der Hebel 34, und zwar um eine Verankerung 51 am freien Ende des Hebels 39, der im. Gelenkpunkt 52 am Rahmengl.ied.23 angelenkt ist, Bei normaler Verwendung wird der Hebel 39
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allerdings gegen eine Schwenkbewegung um seinen Zapfen über den Gelenkpunkt 52 durch die Kniehebel oder Knebelanordnung 50- gehindert, Die Reaktionskraft der Pedermittel 25' hat die Tendenz,' den Hebel 39 entgegen dem Uhrzeigersinn zu verdrehen. Diese Verdrehung wird allerdings durch die Anordnung 50 verhindert, die als steife Bindung zwischen dem Hebel 39 und dem Rahmenglied 23 fungiert, und zwar durch die Anlage des Knebels gegen einen Anschlag 53» Eine Überzentrierung des Knebels wäre erforderlich, γ/enn der Hebel 39 in der Gegenrichtung um den Gelenkpunkt 52 bewegbar wäre, so daß dieser Bewegung entgegengewirkt wird bzw- sie sogar formschlüssig verhindert wird, und zwar durch einen entfernbaren Sicherheitsbolzen 54. Bei normalem Gebrauch bleiben die Teile jedoch in der Konfiguration gemäß Pig, 2, sobald die Verankerung 51 festgelegt ist.
Gelegentlich wird es erforderlich sein, eine oder beide der Platten 15; 16 zu ersetzen. Der durch die Federmittel erzeugte Andruck an der Platte 16 erreicht normalerweise einen Wert von 5 t, wenn das Yent.il geschlossen ist» Dieser Druck muß für Umrüstarbeiten abgebaut werden« Dies wird dadurch erreicht, daß die Verankerung durch Betätigung des Knebels 50 gelöst wird, wofür zuerst der Sicherheitsbolzen 54 zu entfernen ist« Dann werden Brechstangen in Aufnahmen 56 an den Enden einer Stange eingesteckt, die durch die Mitte des Knebels 50 hindurchgeht und ihren LiIt te !zapfen bildet, Danach werden die Brechstangen angehoben, so daß der Knebel.50 über eine Mittelstellung hinaus verdreht wird und es dem Hebel 39 gestattet wird, entgegen dem Uhrzeigersinn um seinen Zapfen im Gelenkpunkt 52 zu schwenken, Diese Bewegung wird begleitet durch eine Entspannung der Pedennittel 25', die dann aus Bequemlichkeitsgründen von der Verankerung 51 gelöst werden können« Sobald die in dieser Richtung wirksamen Pedern entspannt worden sind, läßt sich das Betätigungsglied 20 von dem Ventil weg schwenken, so daß hierzu freier
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Zugang "besteht. Das Wiedereinsetzen der federn und das Aufbauen der Pedervorspannung erfolgt in umgekehrter Reihenfolge,
Bei der beschriebenen Ausführungsfonn ähnelt die Gelenkanordnung 28 einer parallelen Bewegungsanordnung» Und zwar ist dies eine Polge davon, daß die Verbindungsstellen smschen dem Betätigungsglied 20, den Hebel 34 und den Federmitteln 25f sich nicht entlang Bogen gleicher Radien um den Hittelpunkt der Wellen 35 und der Verankerung 51 bewegen. Die Geometrie dieses Systems, d* h, die jeweiligen Längen der Hebel 34 und der Pedermittel 25' und die Positionen ihrer Schwenkmittelpunkte durch Welle 35 und Verankerung 5* tragen auch dazu bei, Veränderungen in der schrägen Anstellung des Betätigungsgliedes zu minimieren, wenn" der Betätiger 26 ausgefahren oder eingezogen wird. Daraus resultiert, daß der auf der Gleitplatte wirkende Andruck nur innerhalb vorgegebener Sicherheitsgrenzen variiert und ein Maximum erreicht, wenn das Ventil 14 geschlossen ist,
Beispiel
Ein Beispiel der Geometrie einer Abstichloch-Ventileinrichtung gemäß dieser Erfindung wird in Pig. 4 der Zeichnungen gezeigt.
In diesem Beispiel,ist -die Gleitplatte des Ventils mit einem Durchmesser im Bereich von 335 ium ausgebildet und führt zwischen der Schließ— und der Offenstellung einen Hub-von annähernd 320 mm aus.
Die Federnd, ttei 25' enthalten zwölf Schraubendruckfedern,, die in entspanntem Zustand 385 mm und im verformten.Zustand 36O mm lang sind. Die Belastung auf jeder Peder beträgt ca, 431 kg, so daß die Federn die als Druckplatten wirkenden Gelenkbolzen 43 -lit einer Gesamtkraft von annähernd 5 t
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(5080 kg) auseinanderdrücken- In bezug auf die linksliegende Vorderseite A des Rahmengliedes 23 und die Mittellinie des.Abstichkanals als Referenzilinien hat der Mechanismus folgende Abmessungen:
- Der Abstand zwischen den zwei Schwenkachsen des Hebels 24 beträgt 632 mm. Die Schwenkachse der Ü7elle 35 liegt 600 mm oberhalb von B und 214 mm rechts von A.
- Unter normalen Betriebsbedingungen ist die Schwenkachse der Verankerung 51 1116 mm oberhalb von 3 angeordnet und. liegt 332 mm links von A,
- Der Gelenkpunkt 52 des Hebels 39 ist 80 min links von A und 1368 mm oberhalb von 3 angeordnet,
- Der Knebel 50 ist durch einen Drehzapfen mit einer Lasche 58 verbunden, die am Rahmenglied 23 angeordnet ist, Der Zapfen hat seine Mitte 80 mm links von A und 1017 mm oberhalb von B, Die Verbindung zwischen dem Knebel 50 und. dem Hebel 39 liegt 248 mm vom Gelenkpunkt 52 entfernt, der Abstand zwischen letzterem und der Mitte, der festgelegten Verankerung beträgt 256 mm. Die Lenker der Kabelanordnung haben jeweils ihre zwei Zapfenöffnungen 125 mm voneinander entfernt,
- Das Betätigungsglied 20 ist 1100 mm lang. Der Hebel 34 ist am Betätigungsglied 20 um einen Mittelpunkt schwenkbar, der 580 mm von der Ivlitte der Befestigung der Pedermittel 25' entfernt ist und sich auch 25 mm von dem Bolzen 30 entfernt befindet, mit dem das Betätigungsglied 20 an der Gleitplatte 1b angekoppelt ist, Der Bolzen 30 liegt 170 mm links von A,
Sobald bei einer Betätigung der Hebel 34 im Uhrzeigersinn oder entgegen dem Uhrzeigersinn auf der 'Teile 35 verschenkt
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wird, wird das Betätigungsglied 20 in wesentlichen zu sich selbst parallel verschoben. Die Be^7egung seines unteren Endes verläuft in einer vertikalen Ebene, Die schwenkbare Verbindung zwischen dem Hebel 34 und dem Betätigungsglied 20 bewegt sich entlang einem bogenförmigen Weg C, während die schwenkbare Verbindung zwischen den Federmitteln 25f und dem Betätiger 26 sich entlang einem in etwa parallel gekrümmten Pfad D bewegt,
Die von den Federmitteln 25' auf das Betätigungsglied 20 ausgeübte Kraft ist in der Schließstellung des Ventils am größten. Sobald das Ventil geöffnet-wird, läßt die Kraft etwas nach, und zwar als Folge der schwingenden Bewegung der Federmittel 25r um die Verankerung 51, durch welche der Winkel zwischen den Federmitteln und der Längsachse des Betätigungsgliedes 20 sich ändert. Daraus folgt, daß die in einer Richtung normal zu dieser Achse ausgeübte Kraft des Betätigungsgliedes 20 auf die Schieberplatte 16 in gleicher Weise abfällt, sobald.das Ventil 14 geöffnet wird.
Die nachfolgende Aufstellung gibt die Kräfte an, die einwirken, wenn die Schieberplatte von ihrer Schließstellung bis zum Ende 9 ihres möglichen Hubweges bewegt wird, und zwar durch gleichmäßig beabstandete Zwischenstellungen.
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Position
Federkraft am Betätigungsglied, senkrecht dazu
Tonnen kg
SOnnalkraft ai Betätigungsglied und an Gleitplatte v/irksam
Tonnen
kg
Andruck an der Gleitplatte , wirksame Hormalkonroonente
Tonnen kg
9 . 2,59 ' 2631 2,39 2936 2,62 2662
3 3,15 3200 3,51 3566 3,15 3200
7 3,60 3657 4,02 4084 3,55 36O7
6 3,98 4043 4,44 4511 3,90 3962
4,34 4409 4,84 4917 4,25 4318
4 4,60 4674 5,13 5212 4,50 4572
3 4,74 4816 5,29 5375 4,66 4735
2 4,35 4928 5,41 5497 4,30 4877
1 4,94 5019 5,51 5593 4,95 4663
In dieser Ausführungsform liegt der mechanische Übersetzungsgrad des Betätigungsgliedes 20 bei 580/520 von 1,115»
Aus dem vorstehenden ist entnehmbar, daß die Mittel vom Andrücken der Schieberplatte 16 in ihren abdichtenden Kontakt an die stationäre Platte 15 und die Mittel zum 3eiseiteziehen der Schieberplatte 16, um das Ventil 14 zu öffnen, an einer Seite des Mechanismus und deshalb auch nur an einer Seite der Ausgießöffnung liegen. Die Ventileinrichtung ist deshalb besonders gut für solche Voraussetzungen geeignet, wo an einer Seite einer Ausgießöffnung der Platz beschränkt ist, Ss ist deshalb auch die Verwendung dieses Ventiles nicht auf Abstichlöcher von Schmelzofen beschränkt.
Im Rahmen der Erfindung sind vielerlei Modifikationen möglich. Beispielsweise' kann der Betätiger auch anders als über die Hebel 46 und die Welle 35 auf die Gelenkanordnung
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28 einwirken. Eine Möglichkeit wäre es, den Betätiger direki mit dem Bolzen 30 zu koppeln. Im Prinzip können die Federmittel 25' auf das Betätigungsglied 20 in jedem Punkt zwischen dem Hebel 34 und der Schieberplatte 16 zur Einwirkung gebracht werden, wobei die Federn dann allerdings als Zugfedern arbeiten. Die Positionen des Hebels 34 und der Federmittel können dann auch gegeneinander ausgetauscht werden.
Bei der gezeigten Ausführungsform ist die Anlenkung so ausgelegt, daß das untere Ende des Betätigungsgliedes 20 vertikal bewegt wird. In einer Abänderung kann die Gelenkanordnung 23 auch ersetzt werden durch eine sich in Längsrichtung erstreckende Führung, in -/elcher sich dann das untere Ende des Betätigungsgliedes 20 bewegt.
Beim gezeigten Schmelzofenventil liegt das Ventil 14 und sein Betätigungsmechanismus zwischen der Schmelzofenwand und der Gießrinne 21, wobei das Ventil über zweckmäßige Leitungen mit dem Abstichloch verbunden ist,· Die Verbind dung des Ventilmechanismus mit der VJand des Schmelzofens kann auf verschiedene Weise gestaltet werden, so daß eine Beschreibung dieser Befestigung hier wohl entbehrlich ist,

Claims (8)

  1. 60 804 26 48 3 7
    Erfindungsans ρrucfa
    1. Ventil zum Steuern des aus einem Behälterauslaß ausfließenden Metalls mit einer stationären und wenigstens eine Öffnung aufweisenden Ventilρlatte und einer daran verschiebbaren Gegenplatte zum Abdecken und Freigeben der Öffnung der ersteren, um das Ventil für das Fließen zu öffnen oder gegen ein Fließen zu verschließen, gekennzeichnet .durch ein sich schräg gegen die verschiebbare Gegenplatte (16) erstreckendes und zv. deren Bewegung dienendes Betätigungsglied (20), durch das Betätigungsglied (20) gegen die verschiebbare Platte (16) vorspannende Federmittel"(25 ')» mit denen die verschiebbare Platte (16) an die stationäre Platte (15) anpreßbar ist, und durch Mittel (28) zum Führen des Betätigungsgliedes (20),bei einer Verschiebebewegung, derart, daß ein Abschnitt des Betätigungsgliedes (20), der an der verschiebbaren Platte (16) angreift, sich in einer Ebene bewegt, die zu den einander berührenden Flächen der Ventilplatten parallel ist.
  2. 2. Ventil nach Punkt T,. gekennzeichnet dadurch, daß die Führungsmittel für das Betätigungsglied aus einer Paral-IeI-Bewegungs-Gelenkanordnung (28) besteht, wobei die schräge Anstellung des Betätigungsgliedes (20) bei dessen Verschiebebewegung zwischen der öffnungs- und der Schließstellung des Ventils beibehalten ist,
    3- Ventil nach den Punkten 1 oder.2, gekennzeichnet dadurch, daß als Führungsmittel für das Betätigungsglied (20) eine Gelenkanordnung (28) vorgesehen ist, von dem das Betätigungsglied (20) einen Teil bildet, und daß die Gelenkanordnung (28) ein Paar hin- und hergehend bewegbarer Hebel (34; 39) aufweist, die .jeweils mit dem Betätigungsglied schwenkbar verbunden sind und an einem starren Rahmenglied (23) des Mechanismus angelenkt sind.
    60 804 26
    23 3 4 8 3 7 -"-
    4» Ventil gemäß Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß einer der Hebel eine Federstrebe ist und die Federmittel enthält, welche das Betätigungsglied (20) gegen die verschiebbare Platte (16) drücken.
  3. 5. Ventil gemäß Punkt 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Federmittel (25') an einer Verankerung (51) angelenkt sind, die von einer Stützstruktur, z. B, Rahmenglied (23), getragen wird und mit dieser über einen Knebeloder Kniehebelmechanismus (50) derart abgestützt ist, daß durch Lösen der Verankerung (51) und Abbauen der Vorspannung; der Federmittel (25f) die Federbelastung des Betätigungsgliedes (20) abbaubar ist.
    6, Ventil gemäß Punkt 5» gekennzeichnet dadurch, daß die Verankerung (51) an einem Hebel (39) angeordnet ist, der an dem Rahmenglied (23) schwenkbar gelagert, jedoch normalerweise gegen eine Schwenkbewegung durch den Kniehebel oder Knebelmechanismus (50) gehindert ist,
    T. Ventil gemäß den Punkten 4, 5 oder 6, gekennzeichnet dadurch, daß die auf das Betätigungsglied (20)· einwirkenden Federmittel (25') unter einer Kompression stehen und weiter von der verschiebbaren Platte (16) entfernt liegen als die anderen Hebel (34) der Gelenkanordnung (28).
  4. 8. Ventil nach den Punkten 3 bis 7, gekennzeichnet dadurch, daß das Paar der Hebel (34; 39) eine solche Länge aufweist und daß ihre Schwenkverbindungen (35; 51) mit dem Rahmenglied (23) derart und in Relation zur Übene der Berührungsflächen der Ventilplatten (15; 16) angeordnet sind, daß die schräge Anstellung des Betätigungsgliedes (20) beibehalten bleibt, wenn das Betätigungsglied (20) ZT/ischen der üffnungs- und Schließstellung des Ventils (14) hin- und herbewegt wird.
    60 304 26
    239483 7
    - 18 -
  5. 9. Ventil nach den Punkten 1 bis S, gekennzeichnet durch einen Betätiger (26) zum Verschieben' des Betätigungs~ gliedes (20).
  6. 10. Ventil nach Punkt 9, gekennzeichnet dadurch, daß der Betätiger ein hydraulischer oder pneumatischer Arbeitszylinder ist.
  7. 11. Ventil nach den Punkten 9 oder 10 und den Punkten 3 bis 8, gekennzeichnet dadurch, daß der Betätiger (26) mit einem Kurbelarm (46) verbunden ist, der auf einer Welle (35) undrehbar gelagert ist, auf der auch einer der Hebel (34) fest angebracht ist, der mit dem Betätigungsglied (20) schwenkbar verbunden ist, und daß die Welle (35) an dem Rahmenglied (23) gelagert ist.
  8. 12. Ventil nach den Punkten 1 bis 11, gekennzeichnet durch seine Verwendung für das einer Gießrizme (21 ). zugewandte Abstichloch eines Schmelzofens',. wobei sich das, Betätigungsglied (20) schräg nach oben von der Gießrinne (21) weg erstreckt, und wobei die Federmittel (25') und die als Führungsmittel ausgebildete Gelenkanordnung (28) an der der Gießrinne (21) abgewandten Seite der verschiebbaren Platte liegen.
    Hierzu 4 Seiten Zeichnungen
DD82239483A 1981-05-01 1982-04-30 Ventil zum steuern des anstechens bei schmelzofen-abstichloechern DD208992A5 (de)

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