DD210465A1 - Universell anwendbare petrischale - Google Patents
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Abstract
Petrischale, die sowohl mit dicht aufliegendem Deckel als auch mit einem durch abstandhaltende Nocken gebildeten Schlitz, gegebenenfalls mit einem regelbaren Gasaustauschschlitz, verwendet werden kann. Die erfindungsgemaesse Petrischale besteht aus einer kreisrunden Unterschale und einer auf dieser lose aufliegenden Deckelkappe, wobei auf der Innenflaeche des Deckelkappenbodens an seinem Rand mehrere Vorspruenge angeordnet und im oberen Rand der Unterschale nach oben offene Vertiefungen ausgebildet sind, die entsprechend den Vorspruengen der Deckelkappe verteilt und in ihrer Form und Groesse mit geringem Uebermass angepasst sind. Die petrischale ist fuer alle Kulturen geeignet, und zwar in Verschlussstellung, indem die Unterschale und die Deckelkappe zueinander so ausgerichtet sind, dass d. Vorspruenge d. Deckelkappe in d. Vertiefungen d. Unterschale einrasten oder mit einem Schlitz zwischen Deckelkappenboden und dem Unterschalenrand, der einen Gasaustausch ermoeglicht; dies erfolgt durch geringes Verdrehen der Deckelkappe gegenueber der Unterschale, so dass die Vorspruenge aus den Vertiefungen herausbewegt werden und auf dem oberen Unterschalenrand aufliegen.
Description
Berlin, den 7.12.1982 61 286/16
Universell anwendbare Petrischale Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine universell anwendbare Petrischale, iwsoesonde.-ü zur Kultur von Mikroorganismen, bestehend aus einer kreisrunden Unterschale und einer auf dieser lose aufliegenden Deckelkappe, wobei auf der Innenfläche des Deckelkappenbodens an seinem Rand mehrere Vorsprünge angeordnet sind. Dadurch lassen sich Kulturen sowohl mit dicht aufliegendem Deckel vile auch mit einenr durch abstandshaltenden Nocken gebildeten Schlitz durchführen.
In der mikrobiologischen Technik werden zur Kultur der Mikroorganismen Petrischalen verschiedener Größe und unterschiedlichen Durchmessers verwendet» Gebräuchlich sind Petrischalen mit Durchmessern von 50 bis 150 ram bei Randhöhen von 14 bis 20 mm. Als Material für Petrischalen dienen Glas, Kunststpff und seltener korrosionsbeständiges Metal!..-Vorzugsweise wird durchsichtiges Kunststoffmaterial verwendet ♦
Es sind zwei Arten von Petrischalen bekannt, und zwar Petrischalen, deren Deckelkappe auf ihrer Innenfläche Vorsprünge aufweist und Petrischalen, deren Deckelkappe auf ihrer Innenfläche von Vorsprüngen frei ist» Die üblicherweise drei kleinen, etwa 1 bis 2 mm hohen nockenartigen Vorsprünge liegen auf dem geraden Rand der Unterschale auf und verhindern, daß die Deckelkappe dicht auf dem Unterschalenrand aufliegt-, so daß durch einen Schlitz ein Gasaustausch zum
IS DbZ. 1382*05041-;
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Innenraum der Petrischale möglich ist.
Der Gasaustausch ist nach Eingießen der Nährböden, insbesondere der gelartigen Nährböden» für die Kulturvsrfahren von Wichtigkeit zum Trocknen der Oberflächen; zum Gasaustausch Kohlendioxid-Sauerstoff oder sonstiger flüchtiger StöTTwechselproduKte und bei anaeroben Kulturverfahren zur Entfernung des Sauerstoffes oder der sauerstoffhaltigen Atmosphäre bzw, deren Ersatzes.
Sei Petrischale^'deren Deckelkappe keine Vorsprünge aufweisen., so daß die Deckelkappe direkt auf dem Unterschalenrand aufliegt und sich ein dichter Verschluß der Petrischale ergibt, kommt es wagen des fehlenden Gasaustausches häufig zu Schwierigkeiten" bei der Kultur von Mikroorganismen, Andererseits ist bei direkt aufliegender üeckelkappe die Austrocknung der Nährböden bzw. der Untersuchungssiaterialien gegenüber Petrischalen .-mit Vorsprüngen sehr viel niedrigem wodurch u. a.. die in den Petrischalen enthaltenen Nährböden sehr viel langer haltbar bzw» gebrauchsfähig sind.
Nachfolgend wird anhand,, eines CSP-Agan-Haltba.rkeitst-este.s ' die Wirkung von Petrischalen mit Vorsprüngen oder ohne Vorsprünge im Deckslkappenboden erläutert.
Das Austrocknen von CSP-Agar in Petrischaleη war unter verschiedenen Bedingungen zu prüfen.
Verwendet wurden Petrischalen 90.x 20 ram aus Polystyrol siit nockenartigen Vorsprüngsn und ohne nockenartige Vorsprünge,
Der CSP-Agar wurde mit je ca« 18,5 g in die Petrischalen ausgegossen und dann bis", zum Versuchsbeginn einen Tag bei Zimmertemperatur aufbewahrt.
ü 5-
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Die Agar-Petrischalen mit Vorsprüngen und ohne Vorsprünge wurden unter verschiedenen Bedingungen 13 Tage gelagert: 1«) unverpackt bei 4 °, 20 ° und 37 0C 2«) in Frappan zu je 5 Schalen eingeschlagen und dann zu 10 Schalen in einem FD-Karton verpackt bei 4 , 20 ° und 37 0C
3.) in Cellophan zu je 5 Schalen im Beutel und dann wieder zu 10 Schalen in einem MD-Karton verpackt bei 4 , 20 ° und 37 0C.
Die Gewichte des Agars wurden durch Wägungen zu Beginn und am Ende der Prüfung ermittelt.
| Erqebnisse: | 4 0C | - | 20 0C | - | Verpackung | Abnahme der Agar- gewichte in 13 Tagen | hochgerechne auf 50 % Verlust Tage |
| Tempe- Vor- ratur Sprünge | + | - | % Verlust | ||||
| + | - | 2,77 | 235 | ||||
| + | + | "F rappan-f Karton | 0,69 | 942 | |||
| + | Cellophan+ " | 2,58 | 252 | ||||
| + | Frappan+Karton | 1,22 0,15 | 532 4333 | ||||
| Cellophan+ " | 1,01 | 643 | |||||
| - | 21,71 | 30 | |||||
| Frappan+Karton | 6,33 | 103 | |||||
| Cellophan+ " | 7,40 | . 88 | |||||
| - | 11,61 | 56 | |||||
| Frappan+Karton | 2,22 | 293 | |||||
| Cellophan+." | 5,89 | 110 | |||||
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Tempe- Vor- Abnahme hochgerechnet
ratur Sprünge . Verpackung der Agar- auf
gewichte 50 % Verlust in 13 Tagen Tage % Verlust
| — - . . | 62,70 | 10 |
| Frappan+Karton | 8,32 | 78 |
| Cellophan+ " | 28/59 | 23 |
| - | 34,45 | 19 |
| Frappan+Karton | 6,09 | 107 |
| Cellophan+ " | 16,61 | 39 |
Tab« : AustrocknunqS'-Haltbarkeit von Agarnahrböden (CSP) in Standard-Petrischalen mit und ohne Vorsprünge unter verschiedenen Bedingungen: Temperaturen 4 °320 } 37 C» Verpackung: ohne,, Frappan + Karton und Cellophan + Karton«
Die Ergebnisse des Austrocknungs-Haltbarkeitsversuches sind in Tab. 1 zusammengestellt♦
Die Hochrechnung der Austrocknungsverluste ...auf eine theoretische Grenzkonzentration für die Verwendbarkeit = 50%iger Austrocknungsverlust ergibt anschaulich vergleichbare Werte,
Sowohl die Temperaturbedingungen der Lagerung als auch die. Verpackung und das Vorhandensein hzvj» Fehlen von Vorsprangen an den Petrischalen haben entscheidenden EinfluS auf das Ausmaß' der Aga raus trocknung«
Hinsichtlich der Lagartemperatur ergibt die niedrige Temperatur 4 C dis längsten Lager-Haltbarkeitszeiten. Unverpackte Petrischalen haben eine theoretische Haltbarkeitszeit von 235 Tagen bei 4 C1 30 Tagen bei 20 0C und von nur 10 Tagen bei 37 0C.
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Durch den Wegfall der Vorsprünge verlängern sich diese Zeiten auf etwa das Doppelte: 532, 56 und 19 Tage.
Die Verpackung bewirkt eine weitere Verlängerung der Haltbarkeit. Diese ist bei Frappan-verpackten Petrischalen größer als bei Cellophan-Verpackung*
Die besten Werte hatten in jeder Temperaturgruppe die Nährböden in Petrischalen ohne Vorsprünge, eingeschlagen in Frappan und in einem MD-Karton verpackt t
Die theoretische Haltbarkeitszeit lag hierbei selbst bei 20 0C noch bei 293 Tagen a
Kondenswasser trat in deutlicher Menge während der Versuchszeit nicht auf.
Aus diesen Versuchen ergibt sich, daß die Vorratshaltung fertiger Nährböden hauptsächlich durch zwei Faktoren erschwert ist: Die Austrocknung des Nähegars in den nicht fest verschlossenen Petrischalen und durch Kondenswasserbildung.
Die Austrocknung erfolgt hauptsächlich durch Luftaustausch zwischen dem auf der Unterschale lose aufliegenden Deckel. Diese LuftaustauschQÖglichkeit wird durcbjdas Vorhandensein der drei kleinen nockenartigen Vorsprünge an der Unterseite der Deckelkappe begünstigt^ die als Abstandshalter fun- . gieren und so einen schmalen umlaufenden Luftschlitz hervorrufen. Dieser Luftschlitz zur besseren Belüftung dar Kulturen bei der Sebrütung und auch zur Verminderung der Bildung von Kondenswasser an der Innenfläche des Deckels ist vielfach sehr vorteilhaft.
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Unter bestimmten Bedingungen - beispielsweise langer Kulturzeit wegen schlechten Wachstums - können jedoch nur Schalen mit Deckelkappen ohne Vorsprünge verwendet werden, da dann die Austrocknung zu störend wirkt.
Die vorliegende Untersuchung zeigt deutlich den Einfluß der abstandhaltenden Vorsprünge auf die Austrocknung des Nährbodens«
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden1, indem man die genannten Schwierigkeiten bekannter Petrischalenarten umgeht und die Funktionsmöglichkeiten der bekannten Petrischalen in einer universell anwendbaren Petrischale vereinigt,
Darlegung des WeSSnS1 der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Verwendung von zwei verschiedenartigen Petrischalen zu. vermeiden- und bei einer einzigen Petrischale sowohl eine Abstandshaltung, durch Vorsprünge als auch wahlweise einen aufliegenden Verschluß herstellen zu können.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in dens oberen Rand der Unterschale nach oben offene Vertiefungen ausgebildet sind, die entsprechend den Vorsprüngen verteilt und ihrer Forin und Grö&a mit geringem CbermaS angepaßt sind.
Eine solche Petrischale ist für alle Kulturen gleichermaßen geeignet* Werden 'die Unterschale und die Deckelkappe zueinander so ausgerichtet, daß die Vorsprünge der Deckelkappe in die Vertiefungen der Unterschale einrasten, dann
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ergibt sich eine dichte Anlage des Deckelkappenbodens gegen den Rand der Unterschale, und der Verschluß der Petrischale verhindert Gasaustausch. Wird dagegen ein Gasaustausch gewünscht, dann können durch leichtes Verdrehen der Deckelkappe in bezug auf die Unterschale die Vorsprünge aus den Vertiefungen herausbevvegt werden, so daß sie auf dera oberen Rand der Unterschale aufliegen und als Abstandshalter zwischen Deckelkappenboden und Unterschalenrand wirksam sind.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung sind die Vertiefungen senkrechte Kerben in dem geraden Rand der Unterschale, und die Vorsprünge bestehen aus radialen Rippen oder knopfartigen Verdickungen. Die Rippen oder die knopfartigen Verdickungen und die Kerben können eckigen oder abgerundeten Querschnitt aufweisen«
Zur Bildung einer Druckknopfverbindung können sich die Rippen oder die knopfartigen Verdickungen und die Kerben nach unten bauchig erweitern. Es vilrd auf diese Weise eine druckknopfartige Haftung bewirkt, um ein allzuleichtes Verschieben der Deckelka.ppe beispielsweise „bei zum, Verbrauch lagernden Petrischalen mit Nährböden zu verhindern»
In weiterer zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung ist der ganze Rand der Unterschale schräg gezackt, und es weist die Deckelkappe neben ihrer Wand einen Kranz von entsprechenden schrägen Zacken auf. Der Kranz von schrägen Zacken befindet sich vorteilhafterweise auf der Innenseite der Deckelkappenwand } so daS die Deckelkappenwand als äußere Griffleiste und als Verschiebungssicherung für die Deckelkappe erhalten bleibt. Die liegenden Schrägflanken der
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Zacken verlaufen flachgeneigt und sind auf ihrer Oberfläche aufgerauht oder geriffelt» Eine solche Ausbildung der Lüftungs- und Verschlußeinrichtung der Petrischale ermöglicht eine Dosierung des Gasaustausches durch beliebige Einstellung der Größe der öffnungen zwischen den zueinander verschobenen Zacken der Deckelkappe und der Unterschale ♦ Vorteilhafterweisa ist der Rand der Unterschale an der Schrägflanke,wenigstens einer Zacke mit Skalenmarkierungen versehen. Disse erleichtern die Einstellung der gewünschten 'Öffnungsgröße,
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt» Es zeigt:
Fig, 1: eine schaubildliche Ansicht einer Ausführungsform einer Petrischale mit angehobener Oeckelkappe;
Fig* 2: einen Schn-itt längs der Linie ΙΙ-ΪΙ in Fig, I; Fig, 3: einen Schnitt längs der Linie XII-III in Fig«-2;
Fig* 4: einen Schnitt entsprechend Fig.. 3, jedoch mit abgesenkter Deckelkappe zum Verschluß der Petrischale ; .
Fig, 5: einen Querschnitt durch eine Petrischale mit einer anderen Ausführungsform von Vorsprüngen und Vertiefungen, sowie
Fig.'S: einen Querschnitt durch sine Petrischale mit einer weiteren· Ausführungsform von Vorsprüngen und Vertiefungen,
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Eine Petrischale 1 aus durchsichtigem Kunststoffmaterial o« dgl, besteht im wesentlichen aus einer kreiszylindrischen Unterschale 2 und einer ebenfalls kreiszylindrischen Deckelkappe 3, die lose auf der Unterschale 2 aufliegt und deren Wand 4 die Wand 5 der Unterschale 2 auf ihrer Außenfläche ein Stück überragt*
Auf der Innenfläche des Deckelkappenbodens 6 sind mit gleichen gegenseitigen Abständen drei nockenartige Vorsprünge 7 angeordnet, die als kurze radiale Rippen mit abgerundetem Querschnitt ausgebildet sind und sich im/Se rech des Randes des Deckelkappenbodens 5 befinden»
Im oberen Rand der Wand 5 der Unterschale 2 sind Kerben ausgebildet, die entsprechend den Rippen 7 verteilt und ihnen in Form und Größe mit geringem Übermaß angepaßt sind, so daß die Rippen 7 in die Kerben 8 passend einrasten können« Fig» 4 zeigt dqn eingerasteten Zustand der Rippen und der Kerben 8 im Ausschnitt," wsbei die Unterflache des Deckelkappenbodens 6 auf der geraden Stirnfläche des oberen Randes der Wand 5 der Unterschale 2 abdichtend aufliegt» Durch geringfügiges Verdrehen der Dackelkappe 3 in bezug auf die Unterschale 2 werden die Rippen 7 aus den Kerben herausgehoben, so daß sie auf der Stirnfläche des oberen Randes der Wand 5 der Unterschale 2 aufliegen und sich zwischen der Oeckalkappe 3 und der Unterschale 2 ain Schlitz 9 ergibt, der einen Gasaustau^ch zum Innenraum der Unterschale 2 ermöglicht.
Bei dem Seispiel der Fig» 5 sind die Vorsprünge ausgebauchte knopfartige Verdickungen IO1 und eine entsprechende bauchige Erweiterung befindet sich an den Kerben 11. Bei
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Zusammengriff der Teile 10 und 11 ergibt sich eine druckknopf artige Verbindung, die eine ungewollte Verschiebung der Deckelkappe 3 auf der Unterschale 2 verhindert»
Während bei den Beispielen der Fig. 1 bis 5 nur stellenweise einander angepaßte Vorsprünge und Vertiefungen vorgesehen sind» ist bei dem Seispfel der Fig» 6 der ganze Rand einer Unterschale 12 ringsum mit schrägen Zacken versehen, und entsprechend trägt auch der gesamte Randbereich einer Deckelkappe 14 einen Kranz von schrägen Zacken 15* Die liegenden Schrägflanken 16 der Zacken und 15 verlaufen flachgeneigt und sind verhältnismäßig lang. Außerdem v/eisen sie auf ihrer Oberfläche eine Riffelung auf,, die durch gegenseitigen Zusacnmengriff eins Sicherung der Deckelkappe 14 in der eingestellten Cf fnungsposition bewirkt. Durch Rechts- cder Linksdrehung der Deckelkappe 14 werden die Löcher 17 zwischen den stehenden Flanken 18 der beiden Zacken 13 und 15 größer oder kleiner, 3ei ihrer gegenseitigen Anlage ist die Petrischale vollkommen verschlossen. Der Kranz von Zacken an der Deckelkappe befindet sich innerhalb der nicht gezeichneten äuSeren Wand der Deckelkappe 14, die als Griffrand bei der Betätigung der Deckelkappe dient.
Claims (8)
- 7.12.1982
- 11 - 61 286/16Erf indunqsanspruch1« Universell anwendbare Petrischale,'verwendbar sowohl
mit als auch ohne Gasaustausch, insbesondere zur Kultur von Mikroorganismen, bestehend aus einer kreisrunden
Unterschals und einer auf dieser lose aufliegenden
Deckelkappe, wobei auf der Innenfläche des Deckelkappenbodens an seinem Rand mehrere-Vorsprunge angeordnet
sind, gekennzeichnet dadurch, daß in dem oberen Rand
der Unterschale (2; 12) nach oben offene Vertiefungen (8; 11; 17) ausgebildet sind, die entsprechend den Vorsprüngen (7; 10; 15) verteilt und ihrer Fora und Größe mit geringem Übermaß angepaßt sind. - 2. Petrischale nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Vertiefungen senkrechte Kerben (8) in dem geraden Rand der Unterschale (2) sind, und daß die Vorsprunge aus radialen Rippen (7) oder knopfartigen Verdickungen bestehen.
- 3. Petrischale nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß d±s Rippen (7) oder dia knopf artigen Verpackungen und die Kerben (8) eckigen oder abgerundeten Querschnitt aufweisen*4« Patrischaie nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, öa& die Rippen oder die knopfartigen Verdickungen (10) und die Kerben (11) sich zur Sildung einer Druckknopfverbindung nach unten bauchig erweitern.
- 5. Petrischale nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der ganze Rand der Unterschale (12) schräg gezackt (13) ist,, und daß die Deckelkappe (14) neben ihrer Wand einen Kranz von entsprechenden schrägen Zacken (15) aufweist.
- 7.12.1982 - 12 - 61 286/15
- 6.' Petrischale nach Punkt 5, gekennzeichnet dadurch,' daß der Kranz von schrägen Zacken (15) sich auf der Innenseite' der Deckelkappenvvand befindet.
- 7. Petrischale nach Punkt 5 oder S1 gekennzeichnet dadurch, daS die liegenden Schrägflanken (15) der Zacken .(13; 15) flachgeneigt verlaufen und auf ihrer Oberfläche aufgerauht oder geriffelt sind*
- 8. Petrischale nach Punkt 7, gekennzeichnet dadurch, daß der Rand der Unterschale (12) an der Schrägflanke (15) wenigstens einer Zacke (13) mit Skale.nmarkisrungen versehen ist.Hierzu 1 Seite Zeichnung
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