DD210988A1 - Verfahren zur messung der waermeleitfaehigkeit feuchter stoffe - Google Patents

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DD210988A1 DD24423782A DD24423782A DD210988A1 DD 210988 A1 DD210988 A1 DD 210988A1 DD 24423782 A DD24423782 A DD 24423782A DD 24423782 A DD24423782 A DD 24423782A DD 210988 A1 DD210988 A1 DD 210988A1
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Abstract

Die Erfindung eignet sich zur Messung der Waermeleitfaehigkeit feuchter Stoffe mit Diffusions- und Sorptionsverhalten. Ziel der Erfindung ist die exakte Messung ohne die Einfluesse von Stofftransport und Zonenbildung sowie die einfache Festlegung reproduzierbarer Messbedingungen. Die Aufgabe, die durch die Erfindung geloest wird, besteht in der direkten Messung der Waermeleitfaehigkeit an plattenfoermigen Proben. Erfindungsgemaess wird ein einer horizontal liegenden diffusionsdicht abgeschlossenen plattenfoermigen Probe aufgepraegtes Temperaturgefaelle so eingestellt, dass die durch die Wirkung der Schwerkraft verursachte Feuchtigkeitsverlagerung durch die Wirkung der Sorption aufgehoben wird und bei konstanter Faeuchtigkeitsverteilung der Daemmwert der Probe ein Minimum annimmt.

Description

Verfahren zur Messung der Wärmeleitfähigkeit £eachter Stoffe Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Messung der Wärmeleitfähigkeit an plattenförmigen Proben feuohter Stoffe mit Diffusions« und Sorptionsverhalten·
Charakteristik der bekannten technischen Losungen Die Messung der Wärmeleitfähigkeit feuohter Stoffe wird mit stationären und instationären Methoden durchgeführt· Dabei werden die auftretenden 2te achtigkeits- and Wärme trans port vorgänge unterschiedlich berücksichtigt·
Der sloh einstellenden inhomogenen Bauohtigkeitsvertellung (Schichten- bzw· Zonenbildung) bei der Messung an plattenförmigen Proben naoh dem Einplattenverfahren vereuoht man duroh schrittweise Verringerung des an der Probe anliegenden Temperatur ge fälle s zu begegnen· Die Erweiterung der Meßkurve auf das Temperaturgefälle At = O bei konstant gehaltener Kaltseitentemperatur soll die "wahre Wärmeleitfähigkeit** der feuchten Probe darstellen (Kriecher, 0·; Rohnalter, H·) Bei der Messung der Wärmeleitfähigkeit feuohter Baustoffe nach der Methode des regulären Wärmeregimes geht man davon aus, daß der PeuohtigkeitatransportVorgang das Ergebnis nor unbedeutend beeinflußt (Dimitri-Vilcea, E·)
Die Anwendung Instationärer Methoden zur Messung der Wärmeleitfähigkeit feuchter Proben macht die Berücksichtigung des Stofftransportes erforderlich· Als Ausgangsglelohung dient die Diffus Ions gle i chung
J(C = - D grad ρ (Radu, Α·{ Bsdorn, H«) Die Messungen mit den bekannten Methoden liefern stark vonein-
. ,;, ;.::,. . ·. . - 2 - . ' - '
ander abweichende Meßwerte· Diese Methoden sind auf Grund der ungenügenden Erfaßbarkeit der Feuohtigteitstransportvorgänge nicht für die Messung der Wärmeleitfähigkeit feuchter Stoffe geeignet·
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in der exakten Messung der War« meleitfähigkeit feuchter Stoffe ohne die Einflüsse von Stofftransport und Zonenbildung sowie der einfachen Fs stiegung reproduzierbarer Meßbedingungen·
Wesen der Erfindung
Die technische Aufgabe, die durch die Erfindung gelöst wird, besteht in der direkten Messung der Wärmeleitfähigkeit an plattenförmigen Proben feuchter Stoffe mit Diffusions- und Sorptionsverhalten· '
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe daduroh gelöst, daß ein einer horizontal liegenden diffusionsdioht abgeschlossenen plattenförmigen Erobe aufgeprägtes Temperaturgefälle so eingestellt wird, daß die durch die Wirkung der Schwerkraft verursachte JeuchtigkeitsVerlagerung durch die Wirkung der Sorption aufgehoben wird und bei konstanter Feuohtlgkeitaverteilung der Dämmwert der Probeein Minimum annimmt· Erreicht wird dieser Zustand dadurch, Indem dasjenige Temperaturgefälle eingestellt wird, bei dem die Probe einen minimalen Dämmwert besitzt· Das integral D
O- (1)
hat bei konstanter Fe uohtigke its verteilung In der Probe ein Mi nimum·
R s Dämmwert der Probe 2 = Wärmeleitfähigkeit D a Dicke der Probe
In Zustand konstanter Feuohtigkeitsverteilung geht dann Gleichung (1) über in
Aus dem anliegenden Temperaturgefälle and dem Wurmestrom wird die Wärmeleitfähigkeit berechnet
1 -JLl.
* A (3)
q as Wärme strom
s an der Probe anliegende Temperaturdifferenz
Ausfuhrangebeispie1
Die Messung der Wärmeleitfähigkeit naoh dem erfindungsgemäBen Verfahren wurde an Gasbeton (P^2," 621 kgm~^) mit 17 Masseprozent leuchte bei einer liitteltemperatur von 32 0C durchgeführt. Das Minimum des Dämmwertes wurde bei einer Temperaturdifferenz von 0,9 K gemessen·
At TQ (Temperatur der oberen Seite) TQ Temperatur der unteren Seite) q D
0,9 K 31,55 0C 32,45 0O 7|826 WnT2 0,0445 m
Naoh Gleichung (3) wird die Wärmeleitfähigkeit berechnet;
0,387 Wm
^1

Claims (1)

  1. -LL-
    Erfindungsanspruch
    Verfahren zur Messung der Wärmeleitfähigkeit feuchter Stoffe, gekennzeichnet dadurch, daß ein einer horizontal liegenden diffusionsdicht abgeschlossenen plattenförmigen Probe aufgeprägtes Temperaturgefälle so eingestellt wird, daß die durch die Wir«» kung der Schwerkraft verursachte Ibuohtigkeitsverlagerung durch die Wirkung der Sorption aufgehoben wird und bei konstanter Feuchtigkeitsverteilung der Dämmwert der Probe ein Minimum abnimmt· -
DD24423782A 1982-10-25 1982-10-25 Verfahren zur bestimmung der waermeleitfaehigkeit feuchter stoffe DD210988B1 (de)

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