DD212921A1 - Vorrichtung zum befeuchten von druckformen in druckmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum befeuchten von druckformen in druckmaschinen Download PDF

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DD212921A1 DD24688982A DD24688982A DD212921A1 DD 212921 A1 DD212921 A1 DD 212921A1 DD 24688982 A DD24688982 A DD 24688982A DD 24688982 A DD24688982 A DD 24688982A DD 212921 A1 DD212921 A1 DD 212921A1
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Klaus Babe
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F7/00Rotary lithographic machines
    • B41F7/20Details
    • B41F7/24Damping devices
    • B41F7/30Damping devices using spraying elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befeuchten von Druckformen in Druckmaschinen, insbesondere von Druckplatten in Offsetdruckmaschinen durch Feuchtmittelübertragung mittels eines elektrischen Feldes. Mit einer bekannt gewordenen Vorrichtung wird die Befeuchtung des Plattenzylinders derart vorgenommen, indem durch das Anlegen unterschiedlicher Spannungen sowohl am Plattenzylinder, als auch an einer im Verwirbelungsraum des Feuchtmittels angeordneten Elektrode elektrische Felder unterschiedlicher Feldstärke geschaffen werden, wodurch ein Potentialgefälle entsteht und die elektrisch geladenen Feuchtmittelpartikel mit einer der Größe des Potentialgefälles entsprechenden Menge den Plattenzylinder gleichmäßig benetzen. Indem dem Plattenzylinder eine aus dielektrischem Material bestehende Spezialfeuchtwalze zugeordnet ist, in welcher zum Schaffen von beliebig unterschiedlichen und voneinander unabhängigen elektrischen Feldern in den Farbzonen angepassten Abständen separate kapazitive Elektroden zonal angeordnet sind und diesen außerhalb der Spezialfeuchtwalze eine kapazitive Gegenelektrode zugeordnet ist, ist es möglich, das Feuchtmittel entsprechend zonal erfolgter Farbdosierung zonal differenziert auf die Druckplatte aufzutragen. Das für den Offsetdruck notwendige Gleichgewichtsverhältnis ist nunmehr gesichert. Fig.1

Description

—/
Vorrichtung; zum Befeuchten von Druckformen in Druckmaschinen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befeuchten von Druckformen in Druckmaschinen, insbesondere von Druckplatten in Offsetdruckmaschinen durch Feuchtmittelübertragung mittels eines elektrischen Feldes.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In der US-PS 2.753.796 ist ein Verfahren zum Befeuchten von Druckplatten in Offsetdruckmaschinen bekannt geworden, bei dem über die ganze Breite des Plattenzylinders ein Feuchtmittelbehälter angeordnet ist. In dessen Verwirbelungsraum wird das Feuchtmittel durch eine Düse zerstäubt und direkt auf die Druckplatte dadurch aufgetragen, indem durch das An~ legen unterschiedlicher Spannungen sowohl am Feuchtraittel bzw. an einer im Verwirbelungsraum angeordneten Elektrode,als auch am Plattenzylinder elektrische Felder entsprechend unterschiedlicher Feldstärke geschaffen werden, wodurch ein Potentialgefälle entsteht und die elektrisch geladenen Feuchtmittelpartikel mit einer der Größe des Potentialgefälles entsprechenden Menge die Druckplatte des Plattenzylinders benetzen. Dieses Verfahren läßt nur eine gleichmäßige Befeuchtung der Druckplatte zu, so daß das Aufbringen des Feuchtmittels entsprechend der an den Farbzonenschrauben dosierten Farbzuführung, also entsprechend eines gewählten Farbprofiles nicht möglich ist. Mithin kann nicht an jeder Stelle der Druckplatte ein Gleichgewichtsverhältnis von Feuchtmittel und Farbe erzielt werden»
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Befeuchten von Druckformen in Druckmaschinen, insbesondere von Druckplatten in Offsetdruckmaschinen, zu entwickeln, mit der die Voraussetzungen für Offsetdrucke dahingehend verbessert werden, daß das dafür notwendige Gleichgewichtsverhältnis von Feuchtmittel und Farbe über die Druckbreite differenziert beeinflußbar ist.
Darlegung des Wesens der Erfindung .
Der Erfindung liegt darum die Aufgabe zugrunde, eine Befeuchtungsvorrichtung für derartige Druckplattenzylinder zu schaffen, mit der unter Anwendung des bekannten Prinzipes des Feuchtmittelauftrages durch Potenzialgefälle über die Länge des Plattenzylinders mehrere elektrische Felder erzeugt werden mit denen ein Feuchtprofil erzeugt werden kann, das mit dem mittels der Farbzonenschrauben eingestellten Farbprofils im Gleichgewichtsverhältnis steht.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß dem Plattenzylinder eine aus dielektrischem Material bestehende Spezialfeuchtwalze zugeordnet ist, in der zum Schaffen von beliebig unterschiedlichen und voneinander ttnabhängigen elektrischen Feldern in den Farbzonen angepaßten Abständen eine oder mehrere separate kapazitive Elektroden zonal angeordnet sind und diesen außerhalb bzw. innerhalb der Spezialfeuchtwalze mehrere bzw. eine, sie über die Länge der Spezialfeuchtwalze überdeckende kapazitive Gegenelektroden funktionell zugeordnet sind.
Dabei ist es sinnvoll, die separaten kapazitiven Elektroden über die Breite jeder Farbzone scheiben- oder segmentförmig auszubilden und gestellfeüt anzuordnen. Zweckmäßig ist es auch, die separaten kapazitiven Elektroden zur Steuerung der elektrischen Potentiale einzeln ansteuerbar mit einer Steuereinrichtung
zu verbinden. Um die Spezialfeuchtwalze, die vorzugsweise als Glaswalze ausgebildet ist, vor Beschädigungen durch den Plattenzylinder zu schützen, ist es vorteilhaft, mit einer Feuchtauftragswalze ein elastisches Zwischenglied dazwischenzusehalten.
öglich ist es auch, zumindest die Oberfläche der Spezialfeuchtwalze elastisch zu gestalten.
Mt der erfindungsgemäßen.Befeuchtungsvorrichtung ist es möglich, das Feuchtmittel entsprechend zonal erfolgter Farbdosierung zunal differenziert auf die Druckplatte aufzutragen. Mittels der voneinander unabhängigen elektrischen Felder unterschiedlicher feldstärke ist somit ein für den Offsetdruck notwendiges Gleichgewichts verhältnis von Feuchtmittel und Farbe, also ein dem vorgegebenen Farbprofil analoges Feuchtprofil gesichert. Das hat wiederum zur' Folge, daß die ansonsten üblichen Feuchtreiberwalzen nicht benötigt werden, so daß der konstruktive Aufwand sowie der Platzbedarf des Feuchtwefkes. erheblich reduziert werden.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: die schematische Darstellung der ersten Ausführung der Vorrichtung,
" Fig. 2: den Schnitt A-A durch die Spezialfeuchtwalze nach Fig. -1,
Fig. 3: die schematische Darstellung der zweiten Ausführung der Vorrichtung.
Wie aus Figur 1 ersichtlich, ist.dem Plattenzylinder und der zugehörigen Feuchtauftragswalze 2 die aus Glas bestehende und die über jede Farbzone segmentförmig ausgebildete sowie auf der Achse 3 gestellfest angeordnete Elektroden 4 aufnehmende und drehbar gelagerte Spezialfeuchtwalze 5 zugeordnet. Über deren Länge ist sowohl die Gegenelektrode 6, als auch zum Zwecke des "Versprühens des Feuchtmittels 7 die Sprühdüse 8 angeordnet. Zwischen der Sprühdüse 8 und der Spezialfeuchtwalze 5 befindet sich die Ionisierungseinrichtung 9. Die Elektroden 4 sind zur Steuerung der elektrischen Potentiale zwischen diesen und der Gegenelektrode 6 einzeln ansteuerbar mit einer Steuereinrichtung 10 verbunden.
Soll der Plattenzylinder 1 entsprechend der zonal erfolgten Farbdosierung zonal differenziert befeuchtet werden, wird an die Elektroden 4 und an die Gegenelektrode 6 Spannung angelegt. Die Spannung der Elektroden 4 ist zur Spannung der Gegenelektrode 6 entsprechend zonal differenziert, so daß voneinander unabhängige Felder unterschiedlich großer Potentiale entstehen. Das durch die Sprühdüse 8 versprühte Feuchtmittel 7 wird von der Ionisierungseinrichtung 9 elektrisch geladen und entsprechend der Feldstärke der elektrischen Felder differenziert auf die von jeder Elektrode 4 gebildeten Feuchtzone auf dem Plattenzylinder 1 abgelagert und über die mit elastischem Material beschichtete Feuchtauftragswalze 2 auf die Druckplatte des Plattenzylinders 1 übertragen, wo ein Feuchtprofil entsprechend dem vorgegebenen Farbprofil entsteht, also Feuchtmittel und Farbe im Gleichgewichtsverhältnis stehen. Das überschüssige Feuchtmittel 7 wird im Feuchtmittelbehälter 11 aufgefangen und der Sprühdüse 8 erneut zugeführt.
In Figur 3 ist das zweite Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt. Hierbei wird das Feuchtmittel 7 von der Feuchtheberwalze 12 durch die mit den Elektroden 4 versehene Spezialfeuchtwalze 5 sowie durch die zugeordnete Gegen-
elektrode 6 entsprechend der zonalen Farbdosierung zonal differenziert äquivalent dem Sprüliverfahren als Feuchtmittelfilm ü"ber die Feucht auftragswalze 2 auf den Plattenzylinder 1 übertragen.

Claims (6)

  1. Erfindungsanspruch
    1. Vorrichtung zum Befeuchten von Druckformen in Druckmaschinen, insbesondere zur Dosierung des Feuchtmittels auf Druckplatten in Offsetdruckmaschinen, durch elektrische Felder,
    dadurch gekennzeichnet, daß dem Plattenzylinder (1) eine aus dielektrischem Material bestehende Spezialf euchirwalze (5) zugeordnet ist, in der zum Schaffen von beliebig unterschiedlichen und voneinander unabhängigen elektrischen Feldern in den Farbzonen angepaßten Abständen eine oder mehrere separate kapazitive Elektroden (4) zonal angeordnet sind und diesen außerhalb bzw, innerhalb der Spezialf euch tiwalze (5) mehrere bzw. eine, sie über die Länge der Spezialfeuchtwalze (5) überdeckende kapazitive Gegenelektroden (6) funktionell zugeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Punkt 2, dadurch gekennzeichnet, daß die separaten kapazitiven Elektroden (4) über die Breite jeder Farbzone scheiben- oder segmentförmig ausgebildet und gestellfest angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die separaten kapazitiven Elektroden (4) zur Steuerung der elektrischen Potentiale einzeln ansteuerbar mit einer Steuereinrichtung (10) verbunden sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Plattenzylinder (1) und die Spezialfeuchtwalze (5) eine Feuchtauftragswalze (2) geschaltet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Punkt 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spezialfeuchtwalze (12) eine Glasv/alze ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Punkt 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Oberfläche der Spezialf euch tv;alze (5) elastisch
    Hierzu Zs . Seiten Zei
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GB08332169A GB2132943B (en) 1982-12-31 1983-12-01 Moistening means for moistening a printing element of a printing machine
SE8307214A SE455394B (sv) 1982-12-31 1983-12-29 Anordning for befuktning av tryckformar i tryckmaskiner
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