DD214110A1 - Vorrichtung zum regeln des stapeltransportes an rundstapelbogenanlegern - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Regeln des Stapeltransportes an Rundstapelbogenanlegern, wie sie z.B. fuer Falzmaschinen eingesetzt werden. Ziel der Erfindung ist eine Regelung des Stapeltransportes unter Vermeidung der bei der Bodenstapelvorderkantenabtastung auftretenden staendigen Drehzahlschwankungen und von Unterbrechungen des Bogenabzuges infolge von Abreissern. Es besteht die Aufgabe, die Regelgroesse fuer den Stapeltransport ueber die Anzahl zugefuehrter Bogen zu ermitteln, wobei die Beeinflussung durch unterschiedliche Schuppenabstaende zu eliminieren ist.Erfindungsgemaess wird am Ende des Transportweges ein Anschlag fuer die zugefuehrten Bogen in der fuer das Bogenabzugsmittel erforderlichen Stellung zur Bildung eines flachen Vorstapels positioniert. Die beruehrungslose Abtastung der Lage des obersten Bogens und Betaetigung eines Stellgliedes zur Regelung des Stapeltransportes erfolgt mittels eines kapazitiven Abtastkopfes.
Description
Titel der Erfindung
Vorrichtung zum Regeln des Stapeltransportes an Rundstapelbogenanlegern
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Regeln des Stapeltransportes an Rundstapelbogenanlegern, wie sie für Bogenverarbeitungsmaschinen z, B. Falzmaschinen eingesetzt warden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Beim Einsatz von Rundstapelbogenanlegern für Sogenverarbeitungsmaschinen z» B«, Falzmaschinan gelangen die schuppenförmig ausgestrichenen Bogen zu einem Bogenabzugsmittel, von welchem immer der oberste, der gleichzeitig auch der vorderste Bogen ist, abgezogen und der Falzmaschine zugeführt wird« Zur Gewährleistung eines störungsfreien Bogenabzuges ist es erforderlich, daß die Vorderkante des jeweils vordersten Bogens ständig zum richtigen Zeitpunkt in die richtige Position zum Bogenabzugsmittel gelangt, d, h, die Zuführungsgeschvvindigkeit dar schuppenförmig ausgestrichenen Bogen muß geregelt werden.
Zur Regelung dieses Vorschubs ist gemäß DE-GM 77 10 183 eine Vorrichtung bekannt, bei welcher die Lage der Bogenstapelvorderkante abgetastet und auf bekannte berührungslos arbeitende Steuerelemente übertragen wird, die analog der Stellung des Stapelabtastorgans die Drehzahl eines Elektromotors regeln, so daß der Stapelvorschub sich den jeweiligen Verarbeitungsbedingungen anpaßt. Im Gegensatz zu einem intervallmäßigen Stapelvorschub bei (z, B, DE-PS 30 44 557) Verwendung eines Klinkentriebes handelt es sich bei mit o, g. Vorrichtung ausgerüsteten Rundstapelbogenanlegern um eine stufenlose Regelung, die jedoch den Machteil einer ständig aufeinanderfolgenden Geschwindigkeitsänderung in sich birgt* Von dem Stapelabtastorgan wird die Lage der Bogenstapelvorderkante an einem, dem vordersten Bogen der Schuppe abgetastet, Diese Lage der Bogenstapelvorderkante wird jedoch mehr als vom Stapelvorschub von der Schuppung der Bogen beeinflußt, da bei Abzug eines jeden Bogens eine Lageveränderung des Stapelabtastorgans entsprechend des Sogenversatzes in ungleichem Maße erfolgt, weil die Bogen nicht vollkommen gleichmäßig ausgestrichen werden können« Der Wirkung dieses Einflußfaktors ist es zuzuschreiben, daß die Erfassung der Lageabweichung der Bogenstapelvorderkante und Verwendung dieses Meßwertes zur Betätigung eines Stellgliedes für die Regelung des Stapelvorschubes den Erfordernissen der Bogenzuführung nicht genügt. Die bei dieser MeSwerterfassung durch den Sogenabzug bedingte ständige Drehzahlschwankung wirkt sich ungünstig auf den Strom· verbrauch aus» Hierzu kommt wie bei jeder mechanischen Abtastung die Anfälligkeit des Systems mit verminderter Maschinenleistung als Folge* In der gleichen Weise wirken sich größere Differenzen der Schuppungsabstände aus, die zu Abreißern am Bogenabzugsmittel führen«
- 3 Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, den Stapeltransport so zu regeln, daß sich ein gleichförmiger, der Bogenabzugsgeschwindigkeit entsprechender Stapelvorschub stabil einstellt, um die bei der Bogenstapelvordsrkantenabtastung auftretenden ständigen Orehzahlschwankungen und Unterbrechungen des Bogenabzuges infolge von Abreißern zu vermeiden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Regelgröße für den Stapeltransport über die Anzahl zugeführter Bogen zu ermitteln, wobei die Beeinflussung durch unterschiedliche Schuppungsabstände zu eliminieren ist. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß am Ende des Transportweges ein Anschlag für die zugeführten Bogen in der für das Bogenabzugsmittel erforderlichen Stellung positioniert wird, wo die in der Schuppe einzeln zugeführten Bogen übereinander zur Anlage gelangen. Damit steht permanent ein flacher Vorstapel als Bogenvorrat zur Vereinzelung zur Verfugung, wobei in bekannter Weise die Lage des obersten, zu vereinzelnden Sogens von mindestens einem elektronischen Sensor, vorzugsweise einem kapazitivem Abtastkopf, berührungslos zur Regelung des Stapeltransportes mittels nachgeschalteter Stellglieder, abgetastet wird. Als Stellglied ist vorzugsweise ein Thyristor vorgesehen, der in einem dem Stapelantrieb zugeordneten elektrischen Stromkreis geschaltet ist. Die Empfindlichkeit des kapazitiven Abtastkopfes ist dabei so gewählt, daS der einzelne abgezogene Faizbcgan noch keine Zustandsänderung am Abgriff des Sensors bewirkt, so daß bei ständig gleicher Bogenzu« und -abführung ein gleichförmiger Stapeltransport bei konstanter Drehzahl des Antriebsmotors unabhängig von der Schuppung der Bogen sowie von den Unterschieden der einzelnen Bogenabstände erfolgt,
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Die zugehörige Zeichnung zeigt die Bildung eines flachen Vorstapels als Bogenvorrat zur Vereinzelung der auf einem Rundstapelbogenanleger zugeführten Bogenschuppe in Prinzipdarstellung,
Am Ende des Transportweges des Rundstapelbogenanlegers 1 ist zur Bildung eines flachen Vorstapels 2 ein Anschlag 3 positioniert. Ober dem Vorstapel 2 befindet sich die Saugtrommel 4 in einer für den Bogenabzug erforderlichen Position, Der kapazitive Abtastkopf 5 ist im Ausführungsbeispiel seitlich neben der Saugtrommel 4 angeordnet und ,über einen Stell-Thyristor 6 mit einem Gleichstrommotor 7 verbunden. Von dem kapazitiven Abtastkopf 5 wird die Lage des obersten Blattes des Vorstapels 2 berührungslos abgefühlt* Der kapazitive Abtastkopf 5 ist so geeicht, daß die Soll-Dicke des Vorratsstapels 2 der optimalen Lage des obersten Bogens für den Abzug durch die Saugtrommel 4 entspricht und durch die Regelung eine Einpegelung auf diesen Wert erfolgt, Korrekturen des Stapelvorschubes sind im wesentlichen bei Änderung äußerer Bedingungen erforderlich. Unterschiede der einzelnen Bogenabstände in der Schuppe gleichen sich aus, weshalb beim Beladen des Rundstapelbogenanlegers beim Ausstreichen der Bogen weniger Sorgfalt notwendig ist und sich damit die Bedienzeit verringert.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß die einzelnen Bogen am Anschlag 3 zusätzlich ausgerichtet werden und die Zuführung zur Nachfolgemaschine mit hoher Taktkonstanz erfolgt, wodurch die Falzgenauigkeit günstig beeinflußt wird.
Claims (1)
- - 5 Erfindungsanspruch1, Vorrichtung zum Regeln des Stapeltransportes an Rundstapelbogenanlagern mit einem stufenlos regelbaren Antrieb, gekennzeichnet dadurch, daß am Ende des Transportweges ein Anschlag (3) für die zugeführten Bogen in der für das Bogenabzugsmittel erforderlichen Stellung zur Bildung eines flachen Vorstapels (2) positioniert und zur berührungslosen Abtastung der Lage des obersten Bogens und Betätigung eines Stellgliedes zur Regelung des Stapeltransportes mindestens ein elektronischer Sensor (5), vorzugsweise ein kapazitiver Abtastkopf, vorgesehen ist,Z9 Vorrichtung zum Regeln des Stapeltransportes nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß als Stellglied vorzugsweise ein Thyristor (6) in einen dem Stapelantrxeb zugeordneten elektrischen Stromkreis geschaltet ist.Hierzu 1 Seite Zeichnung
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