DD218274A5 - Aeussere orthopaedische befestigungsvorrichtung - Google Patents
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Abstract
Ziel und Aufgabe der Erfindung bestehen darin, eine neuartige aeussere orthopaedische Befestigungsvorrichtung zur Verfuegung zu stellen. Die Aufgabe wird dadurch geloest, dass die Vorrichtung aus zwei skelettartigen sechseckigen Ebenen, einer oberen (2) und einer unteren (1), besteht, die durch zwei Buegel (3) verbunden sind, dass jedes Sechseck vier Schlitze (4) aufweist, die sich in den angrenzenden Seiten der Buegel befinden, und dass in jedem Sechseck zwei Fuehrungen (5) vorhanden sind, die sich an den Buegeln befinden und durch die beiden Loecher an jedem Ende der Buegel gefuehrt sind, und dass zwischen den Fuehrungen eine Bohrung vorhanden ist, in die ein Gewindebolzen (6) eingefuehrt ist, der an jedem Ende der Buegel heraustritt, und dass eine Raendelmutter vorgesehen ist, die es ermoeglicht, dass sich die Sechsecke beim Drehen den Buegeln naehern oder sich von ihnen entfernen. Fig. 1
Description
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Äußere orthopädische Befestigungsvorrichtung Anwendungskebiet der Erfindung ..
Diese Erfindung betrifft die medizinische Wissenschaft! insbesondere die Orthopädie und die Iraumatologie. Die Erfindung ist dabei auf eine äußere orthopädische Befestigungsvorrichtung gerichtet.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen '
Die Idee äußerer Fixiermittel "und ihrer Anwendungen ist weitgehend bekannt. Beispielsweise konstruierte Haynes im Jahre 1942 in den Vereinigten Staaten von Amerika eine Vierkantschiene, die aus vier Schraubenbolzen zusammengesetzt ist und in den Knochen eingeführt wird.
Im Jahre 1970 war die Montpellier-Schule in Frankreich von dem Grad der Befestigung, der durch diese Vorrichtungen erreicht wurde, nicht zufriedengestellt und entwarf die zweifache Verkantbefestigungsvorrichtung, die schließlich zu den kreisförmigen oder halbkreisförmigen Befestigungsvorrichtung im Jahr 1980 führte.
Im Forschungsinstitut in Kurgan, Sibirien, UdSSR wurde die Arbeit mit äußeren Befestigungsvorrichtungen aufgenommen, Dr0 Gabriel Ilizarow beschreibt eine Vorrichtung, die aus zwei Bügeln besteht, die mittel vier zylindrischer Achsen mit einem Schneckengewinde miteinander verbunden werden; in jedem Bruchstück wird ein Paar von Querdrähten in Richtung der Knochenlängsachse durchbohrt.
In der Sowjetunion stellten auch Dr. Kolkov und Dr, Oganesian ihre Einrichtungen vor, die aus einem System von
vier Halbbügeln bestehen, die durch zylindrische Achsen verbunden sind/ und zwei seitliche Stäbe aufweist, wobei zwei in Querrichtung reduzierte Systeme angeordnet sind9 und welche aus zwei zylindrischen Stäben (Zylindern) mit einer Durchgangsbohrung bestehtβ
Dr0 Gabriel Ilizaroys Prototyp ist unserem Vorschlag am naheliegenfeten· Dr© Ilizarovs äußere Befestigungsvorrichtung ist jedoch nicht einfach zu handhaben, da der Chirurg während des Montierens auf die Hilfe mehrerer Assistenten angewiesen ist« Diese Vorrichtung machtmindestens drei Bügel erforderlich 5 das bedeutet, daß auch einige Drähte zu deren Befestigung am Knochen zu verwenden sind, die für ihr Festziehen notwendig sind, um die Drähte darüber zu wickeln, wodurch diese Drähte für andere fixiermittel nutzlos sindo Gerade ijetzt kommt es zu einem komplexen Vorgang«, Ea ist weder für den Patienten* noch für seine Angehörigen sicher, da die Verwendung von Schraubenschlüsseln für die unterschiedlichen Muttern notwendig ist9 da diese gefährlich sein können, und zwar in den Fällen der Verlängerung von Gliederns da gerade eine Vierteldrehung aller sechs Stunden ermöglicht werden sollte; das erfolgt in einem Großteil der Zeit j für den Patienten kann es schmerzhaft sein, und es kann aUGh zu nicht wiedergutzumachenden Zufällen kommen^ wenn die Einrichtungen nicht korrekt bedient werden» Außerdem nimmt die Vorrichtung mit drei Bügeln wesentlich mehr. Plata ein und ist zudem noch schwerere
_der ErfIndong
Das Ziel der Erfindung besteht darin, viele Pathologen mit einem Gerät zu unterstützen,, .um die Zeit zur Befestigung am Patienten auf die Hälfte zu reduziere^ für einen Orthopä den ist es leicht, die Vorrichtung im bereits montierten Zustand anzubringenβ
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine neuartige äußere orthopädische Befestigungsvorrichtung zur Verfügung zu stellen.
Unsere äußere orthopädische Befestigungsvorrichtung weist mehrere echte Merkmale auf·:
1. Sie kann einige pathologische Fälle unterstützen, ohne irgendwelche Veränderungen, zum Beispiel Schaftbrüche*. Pseudoarthrose, Verlängerung oder Verkürzung von Stümpfen u. a* ·
2. Die Zeit, die für diese Vorrichtung zum Montieren erforderlich ist, liegt wesentlich unter der Hälfte der Zeit für das Montieren der Vorrichtung von Dr0 Ilizarov U0 a.
3. Die Vorrichtung ist in orthopädischen Fällen leicht anzubringen, unabhängig von der jeweiligen Anordnung,
4o Für den Patienten und seine Angehörigen ist die Handhabung unserer äußeren Befestigungsvorrichtung einfach und sicher j sie weist eine in cm eingeteilte Skala auf, die, bei richtiger Arbeitsweise der Anlage, welche manuell bedient wird, mittels zweiter eingestellter Rändelmuttern reagiert«,
Die Erfindung besteht aus einem Gerät, das aus zwei sechseckigen skelettartigen oberen und unteren Ebenen gebildet ist, die durch zwei Bügel verbunden sind.
Jedes Sechseck weist auf den benachbarten/Seiten der Bügel vier Schlitze und Zwei Führungen auf, die an den Bügeln
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—4— befestigt sind und in zwei Bohrungen an jedem linde der
Bügel eindringen» Zwischen den üHihrungeh befindet sich eine Bohrung für eine Schraube, die aus jedem JSnde der Bügel heraustritt, und die auch eine Mutter aufweist, so daß sich die Sechsecke beim Drehen von den Bügeln entfernen oder annähern«
Die in die Sechsecke geschnittenen Schlitze sind 5 cm lang und O83 cm hoche Sie ermöglichen ea9 unterschiedliche Winkel zu bilden,' um dem Knochen und den Verschiebungen in gleicher Weise entgegenzuwirken, nachdem der Knochen durch die Stäbe festgelegt ist0 "
Der Bügel ist durch zwei Teile gebildet, ein männliches Teil und ein weibliches Teil, wobei das männliche Teil durch einen Schwalbenschwanzeinschnitt dringt.
Diese Teile sind durch zwei jilemente verbunden, und zwar durch ein halbkreisförmiges Teil auf der Grundfläche des weiblichen Teils j und ein rechtwinkliges Teil, das am Ende des männlichen Teils befestigt ist, die durch Gewindebolzen verbunden sind, die in dem halbkreisförmigen Teil und in dem rechtwinkligen Teil fixiert sind«, ü'ine Rändelmutter ist vorgesehen die j wenn sie in der einen oder nach der anderen Richtung gedreht wirds die Bügel öffnet oder schließt.
Bin Gewindebolzen ist an den iänden der Bügel fixiert und wird durch eine Rändelmutter betätigt, um die skelettartigen sechseckigen Jäbenen in Längsrichtung von den Bügeln zu entfernen oder -anzunähern·'
Das weibliche Teil des Bügels weist eine Jäinstellskala auf« Die skelettartigen sechseckigen, oberen und unteren Ebenen weisen zwei Bohrungen in jeder Spitze des Sechsecks
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auf, die das Passieren der Stäbe in schräger Richtung erlauben. Die Schlitze sind direkt entgegengesetzt und paarweise in den Sechsecken angeordnet und weisen einen Unterschied von 3,5 mm in der Höhe auf.
Zwei Sechsecke, ein oberes und ein unteres, weisen drei Bohrungen auf Jeder Seite auf, durch die Gewindestäbe hindurchführen. Der Abstand zwischen den Bohrungen beträgt 1 mm. An jeder Sechseckspitze sind zwei Bohrungen für das schräge Hindurchführen der Stube vorgesehen. Beide Sechsecke sind durch zwei Bügel mittels eines Gewindestabes verbunden, der mit Rändelmuttern gedreht wird. Die Rändelmuttern öffnen, wenn sie im Uhrzeigersinn gedreht werden, die Sechsecke und bewirken beim Drehen entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn eine Annäherung.
Die Erfindung wird in einem Ausführungsbeispiel anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Darin zeigen:
Pig. 1: Isometrische Darstellung der äußeren Befestigungsvorrichtung;
Fig. 2: Vorderansicht der Bügel;
Pig. 3: Draufsicht der skelettartigen sechseckigen Ebenen;
Pig. 4: Isometrische Ansicht der äußeren Befestigungsvorrichtung für die Pinger,
Die Vorrichtung besteht aus zwei sechseckigen skelettartigen Ebenen, einer oberen 2 und einer unteren 1, die durch zwei Bügel 3 verbunden sind. Jede der sechseckigen Figuren hat
vier Schlitze 4, die fünf Zentimeter lang und 0,3 Zentimeter hoch sind, und dieae Schlitze an den anderen vier Seiten des Sechsecks, ebenso an den beiden Vorderseiten, übernehmen das Koppeln der Bügel 3 mittels der beiden Führungen 5, die an diesen leiten des Sechsecks befestigt sind, und die in die beiden Öffnungen an jedem Bügelenda eindringen,, Auf der gleichen Seite des Sechsecks und zwischen den Itlührungen 5 ist eine Bohrung an deren unterer Seite vorgesehen, durch welche eine Schraube 6 geführt ist, die an jedem ii'nde der Bügel heraustritt, und eine Mutter 7 aufweist/ damit sich die Sechsecke beim Drehen den Bügeln nähern oder sich von ihnen entfernen»
Jeder Bügel 3 besteht aus zwei ''feilen, einem männlichen 9 und einem weilichen 10« Das männliche 'feil dringt durch einen Schwalbenschwanzeinschnitt j diese Teile sind auch durch zwei Elemente verbundens die ein halbkreisförmiges Teil 11 auf der Grundfläche des weiblichen Teils 10 und ein kleines rechtwinkliges 'feil 12 darstellen, das am iSnde des männlichen 'feils 9 befestigt ist j diese beiden zusätzlichen Teile sind durch eine Schraube 13 verbunden, die an dem halbkreisförmigen Teil 11 befestigt und mit der Rändelmutter 14 an dem männlichen Teil 9 in einer solchen Art und Weise verbunden ist, daß sich beim Drehen der Rändelmutter 14 im Uhrzeigersinn die Bügel 3 schließen^ die sich gleichzeitig , während, sie durch ihre finden mit den Sechsecken verbunden sind, annähern, und durch Drehen der Mutter in entgegengesetzter Richtung entfernen sich die Bügel, und diese trennen wiederum die Sechsecke voneinander* In dem soge weiblichen Teil 10 des Bügels 3 ist eine JWinstellskala bis zu 11 cm vorhanden, die die größte Öffnung des Bügels 3 darstellt«
Das Ziel d.er Schlitze 4 auf der Vorderseite und die paar»
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weise Anordnung in jedem .Sechaeck besteht darin, daß sie sich um 3,5 mm in der Höhe unterscheiden, damit die durch den Knochen hindurchgeführten Gewindestäbe 8 sich 'einander nicht berühren und eine gute Befestigung am Knochen gewährleisten.
Die Größe der Schlitze, 5 cm lang und 0,3 cm breit, bietet auch eine Unterstützung und Führung für die Stäbe, um bei unterschiedlichen Winkeln dem Knochen zu begegnen; außerdem erlauben sie eine Verschiebung, die einmal durch die Stäbe festgelegt ist, die hindurchgeführt werden und in den Knochen bei geringen Umdrehungen eindringen, und sich wie ein durchgeführtes männliches Teil verhalten, das eine haltbare ßefe-' stigung gewährleistet· Die Stäbe werden normalerweise durch jedes Sechseck geführt, und zwar oei einem Winkel, der durch die Verletzung bestimmt ist (für den Pail von versetzten ; Brüchen), und in dem Fall der Verlängerung oder Pseudoarthrose werden sie nicht verschoben, bei einem Winkel von Go ° zwischen ihnen. Dabei ergibt sich eine Erleichterung in der Weise, daß die Stäbe mit kleinen Muttern vollständig gespannt werden, welche durch die Schlitze 4 hindurchgehen, um sie zu überschreiten und die Ortsunbewegliclikeit der Stäbe zu sichern. Damit ist die Unbeweglichkeit der Stäbe gewährleistet. Die seitlichen Verschiebungen des Knochens können durch Lösen eines der Stabenden 8 korrigiert werden, während die Mutter am anderen iände straff angezogen wird und die Knochen so auf diese Seite gezogen werden; das ist darin begründet, daß an jedem Sechseck vier ünden vorhanden sind und sich die Verschiebungen in vier Richtungen korrigieren lassen. Das gilt für jedes Sechseck mit einem breiten Verachiebungsbereich für jeden Schlitz.
Sollte es notwendig sein, daß eine größere Anzahl von Stäben hindurchgeführt wird, lassen sich insgesamt sechB von ihnen verwenden.
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Auf Grund der Tatsache, daß es Patienten mit instabilen Brüchen gibt oder mit einem dritten Bruch, oder daß es erforderlich iat8 eine oortecotomid abzuschwächen, um eine Pseudoarthroae mit Knochenverlust zu erleichtern., sind für diese Fälle in den Winkeln des Sechsecks zwei Bohrungen vorgesehen, die zum entgegengesetzten linde des anderen Sechsecks führen und daa Passieren der Stäbe in der Schräglage und gekreutzten Lage erleichtern und ebenso das -Festziehen mit Rändelmuttern, oder durch Herstellen eines Bajonetts an einem Jinde, das die Umdrehung der Mutter bewirkt e '
Um die Bügel in Bewegung zu versetzen, ist es notwendig, die beiden gekreuzten Stäbe zu entfernene
Für den Fall der Verkürzung bei einem Patienten wird die äußere Befestigungsvorrichtung geschlossen angeordnet und montierte, Das bedeutet, daß die Sechsecke mit den Bügeln vollständig verbunden und diese auch geschlossen sind, und der Patient in der Lage ist, die Vorrichtung wie folgt zu handhaben? mittels der Mutter 7 wird im Abstand von sechs Stunden eine Viertel Umdrehung vollzogene Diese Mutter wird mit Schlitzen markiert, um zu vermeiden, daß dem Patienten ein Fehler unterläuft; ferner wird damit auch eine genaue Steuerung der gebildeten Verlängerung erreichte
In dem Fall, das Pseudoarthrose vorliegt, wird die Vorrichtung offen angeordnet, und zwar gemäß dem Kriterium des Chirurgen bezüglich der erforderlichen Kompression, um die Knochenverhärtung au erzeugen.»
Wenn es sich um einen frischen Bruch mit Verschiebung handelt, wird die Vorrichtung geschlossen angeordnet, und die Verschiebung wird mit Röntgenstrahlen in cm ermittelt« Beide
Bügel'arbeiten gleichzeitig, 0,5 cm über der Verschiebung, und schließlich werden die Gewindestäbe, wie oben erläutert, verwendet; die seitlichen Verschiebungen werden korrigiert und jedes Knochenende wird an der Vorderseite angeordnet, die Bügel 3 werden geschlossen, bis die gewünschte Kompression erreicht 1st, und dem Patienten ist ein Gehen am nächsten Tag möglich.
Bezüglich der äußeren Befestigungsvorrichtung für die Finger sind deren Anwendung und Handhabung die gleichen wie diejenigen der oben beschriebenen orthopädischen Befestigungsvorrichtung,
Die erfindungsgemäße' äußere Befestigungsvorrichtung ist in folgenden pathologischen Fällen angewendet wordens
- Pseudoarthrose (übersohenkelbein, Schienbein^, Oberarra»
knochen)
- Verlängerung (Knochenendstück-Ablenkung, corricotomia)
- Brüche (Oberschenkelbein, Schienbein, Unterarm)
Die Ergebnisse liegen bei über 70 % der behandelten Fälle von Pseudoarthrose ohne offenen chirurgischen Eingriff, und 100 % für Verlängerung und Brüche.
Die äußere Befestigungsvorrichtung für die Finger ist bei folgenden pathologischen Fällen angewendet worden:
Verlängerung von Stümpfen, offene oder geschlossene Brüche der Fingerglieder und angeborene Anomalien der Finger.
Die Erfinder sind der Meinung, daß diese äußere orthopädische Befestigungsvorrichtung eine große Einsparung im Kranken- '
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hausbetrieb darstellt, da in den Fällen von Brüchen und Pseudoarthrose sowohl die Dauer des Krankenhausaufenthalts als auch die Verwendung von ledikamenten und Gipsverbänden auf ein Minimum herabgesetzt wird; ebenfalls wird die Anwendung der Osteosynthese reduziert« Schließlich wird die Gesundung des Patienten beschleunigt«
Claims (3)
- -11-Er f indungsanapruch1. Äußere orthopädische Befeatigungavorrichtung, gekennzeichnet dadurch, daß verschiedene pathologische Pälle mit einer einzelnen Vorrichtung behandelt werden, daß sich die Zeit für die Befestigung dieser Vorrichtungsart für den Patienten auf die Hälfte reduziert, und daß eine einfache Stellung für den Patienten gegeben iat, weil die Vorrichtung immer in montiertem Zustand in Stellung gebracht wird, und daß die Vorrichtung aus zwei skelettartigen sechseckigen Ebenen, einer oberen (2) und einer unteren (1), besteht, die durch zwei Bügel (3) verbunden sind, daß Jedes Sechseck vier Schlitze (4) aufweist, die sich in den angrenzenden Seiten der "Bügel befinden, daß in jedem Sechseck zwei Führungen (5) vorhanden sind, die sich an den Bügeln befinden und durch die beiden Löcher an jedem ünde der Bügel geführt sind, und daß zwischen den üHihrungen eine Bohrung vorhanden ist, in die ein Gewindebolzen (6) eingeführt ist, der an jedem Ende der Bügel heraustritt, und eine Rändelmutter aufweist, die es ermöglichst, daß aich die Sechsecke beim Drehen den Bügeln nähern oder aich von ihnen entfernen.
- 2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die in die Sechsecke geschnittenen Schlitze (4) 5 cm lang und 0,3 cm hoch sind, die es ermöglichen, unterschiedliche Winkel zu bilden, um dem Knochen und den Verschiebungen in gleicher Weise entgegenzuwirken, nachdem der Knochen^ durch die Stäbe (8) festgelegt ist«
- 3. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der . Bügel durch zwei Teile gebildet ist, ein männliches Teil (9) und ein weibliches Teil (10), wobei das männliche Teil durch einen Schwalbenschwanzeinschnitt dringt",L 3 V H ' Gund daß diese Teile durch zwei Elemente verbunden sind, ein halbkreisförmiges Teil (11)-auf der Grundfläche des weiblichen Teils, und ein rechtwinkliges Teil (12), das am ß'nde des männlichen Teils (9) befestigt "ist, die durch Gewindebolzen (13) verbunden sind, die in dem halbkreisförmigen Teil und in dem rechtwinkligen Teil fixiert sind, und daß auch eine Rändelmutter (14) vorgesehen ist j die, wenn sie in der einen oder nach der anderen Richtung gedreht wird, die Bügel öffnet oder schließt«,4β Vorrichtung nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß ein Gewindebolzen (6) vorgesehen ist, der an den -tfnden der Bügel fixiert ist und durch eine Rändelmutter (7) betätigt wird» um die skelettartigen sechseckigen Ebenen in Längsrichtung von'den Bügeln zu entfernen oder anzunähern,5β Vorrichtung nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß das weibliche Teil (10) des Bügels (3) eine Ji'instellskala aufweist«6„ Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die skelett.artigen sechseckigen, oberen (2) und unteren (1) Ebenen zwei Bohrungen in jeder Spitze des Sechsecks aufweisen^ die das Passieren der Stäbe in schräger Richtung erlauben«7* Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Schlitze (4) direkt entgegengesetzt und paarweise in den Sechsecken angeordnet sind, und einen Unterschied von 3,5 μ in der Höhe aufweisen«8, Äußere Befestigungsvorrichtung für die Finger, gekennzeichnet dadurch, daß zwei Sechsecke, obere (16) und untere (17), vorgesehen sind, welche drei Bohrungen (18) auf jeder Seite der Sechsecke aufweisen, durch die Gewindestäbe (19) hindurchführen, und daß' der Abstand zwischen den Bohrungen 1 mm beträgt, und daß an jeder Sechseckspitze zwei Bohrungen (20) für das schräge Hindurchführen der Stäbe vorgesehen sind, und daß beide, Sechsecke durch zwei Bügeln (21) mittels eines Gewindestabes (22) verbunden sind, der mit Rändelmuttern (23) gedreht wird, .und daß die Rändelmuttern, wenn sie im Uhrzeigersinn gedreht werden, die Sechsecke öffnen, und beim Drehen entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn eine Annäherung bewirken.- Hierzu A Seiten Zeichnungen -
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