DD224759A1 - Mittel zur regulierung des pflanzenwachstums - Google Patents

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plant growth
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chloroethanephosphonic acid
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Wolf-Dietrich Riedmann
Werner Kochmann
Sieghard Lang
Walter Steinke
Wilfried Kramer
Kurt Naumann
Guenther Schilling
Edgar Kern
Paul Kryslak
Joachim Winkler
Hartmut Wozniak
Guenther Hoffmann
Klaus Schreiber
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Bitterfeld Chemie
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Abstract

Die Erfindung betrifft Mittel zur Regulierung des Pflanzenwachstums, insbesondere zur Ertragsstabilisierung und -steigerung in Getreidekulturen auf der Basis von 2-Chlorethanphosphonsaeure und gegebenenfalls Chlorcholinchlorid. Als zusaetzlichen Wirkstoff enthalten sie Hexanalderivate der allgemeinen FormelH3C-CH2-CH2-CH-R1 H3C-CH2-CH2-CH-C-CHO, R3R2in der R1 niederes Alkyl (C1 bis C3) und R2 und R3, die gleich oder verschieden sein koennen, Wasserstoff oder Chlor bedeuten.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft Mittel zur Regulierung des Pflanzenwachstums, insbesondere zur Ertragsstabilisierung und -steigerung in Getreidekulturen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, daß man auf Grund des gegenwärtigen Erkenntnisstandes über die Wirkungsweise der nativen Phytohormone und Hemmstoffe gezielt in pflanzliche Prozesse eingreifen kann.
Ferner sind eine Vielzahl unterschiedlicher Wirkstoffe zur Beeinflussung des pflanzlichen Wachstums und Stoffwechsels bekannt, so u.a. 2-Chlorethanphosphonsäure, Chlorcholinchlorid, Bernstein- und Maleinsäurehydrazid. Derartige Regulatoren können an den verschiedensten Rezeptoren angreifen und in Abhängigkeit vom Entwicklungsstadium der Pflanzen, der Applikationsart und des -Zeitpunktes sowie von der Konzentration und Formulierung des Wirkstoffes sehr unterschiedliche Reaktionen auslösen.
Daraus ergeben sich vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Man kann beispielsweise die vegetative und generative Knospenbildung, den Blühprozeß, die Geschlechtsdetermination sowie die Prozesse der Keimung gezielt beeinflussen sowie parthenokarpe Effekte erzielen. Neben generellen morphologischen Veränderungen der Pflanze sind das Längen- und Dickenwachstum zu steuern.
Nicht unwesentlich sind Applikationen von Wachstums- und Stoffwechselregulatoren, die die Transport- und Lagereigenschaften günstig beeinflussen sowie Persistenz beziehungsweise Toleranz gegenüber biotischen und abiotischen Faktoren erhöhen.
Hervorzuheben wäre weiter, daß durch den Einsatz solcher Regulatoren entscheidend Einfluß zu nehmen ist auf Nährstoffaufnahme, Nährstofftransport sowie auf die Bildung und Zusammensetzung von Inhalts- und Speicherstoffen der Pflanzen.
Des weiteren ist bekannt, daß durch Kombination an sich bekannter Mittel Wirkungssteigerungenhervorgerufen werden, die die Ergebnisse der Einzelsubstanzanwendung übertreffen.
So ist z. B. bekannt, daß 2-Chlorethanphosphonsäure und deren Derivate pflanzenwachstumsregulierende Eigenschaften besitzen (DD- PS 85466, DD-PS 85876, DD-PS 93656 und DD-PS 91745). Gemische aus 2-Chlorethanphosphonsäure und Cyanamid werden zur Defoliation von Wein, Obstgehölzen und anderen Kulturen eingesetzt (DE — OS 2111178, FR — PS 2128278). Eine Wuchshemmung und Halmstabilisierung kann bei Gräsern durch Applikation eines Gemisches aus 2-Chlorethanphosphonsäure und 2-Chlor-9-fluorcarboxyiat hervorgerufen werden (DE — OS 2219525).
Die halmstabilisierende Wirkung bei Getreide wird bekanntlich u.a. durch den Einsatz von Kombinationen aus 2-Chlorethanphosphonsäure, Chlorcholinchlorid und einer Drittkomponente (DD — PS 123051, DD— PS 119698) erreicht. Diese Mittel weisen jedoch in unterschiedlichem Maße Nachteile auf. Es ist wünschenswert, synthetische Wachstumsregulatoren mit einem breiten Kulturpflanzenspektrum bei guter Reproduzierbarkeit der Wirkungen zu entwickeln und phytotoxische Nebenwirkungen auszuschließen.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, Mittel zur Regulierung des Pflanzenwachstums auf der Basis von 2-Chlorethanphosphonsäure und gegebenenfalls Chlorcholinchlorid zu entwickeln, die es erlauben, insbesondere in Getreidekulturen die Aufwandsmengen zu reduzieren, den Anwendungszeitraum zu erweitern und die Erträge zu steigern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Mittel zur Regulierung des Pflanzenwachstums, insbesondere zur Ertragsstabilisierung und -steigerung in Getreidekulturen auf der Basis von 2-Chlorethanphosphonsäure und gegebenenfalls Chlorcholinchlorid neben üblichen Hilfs- und Trägerstoffen als zusätzlicher Wirkstoff Hexanalderivat der allgemeinen Formel _ -- "'"R "^-
H3C - CH2 - CH2 - CH - C - CHO ,
H3 H2
in der R1 niederes Alkyl (C1 bis C3) und R2 und R3, die gleich oder verschieden sein können, Wasserstoff oder Chlor bedeuten,
enthalten. -
Das Gewichtsverhältnis zwischen 2-Chlorethanphosphonsäure und den Hexanalderivaten beträgt dabei 9:1 bis 1:1, zwischen 2-Chlorethanphosphonsäure, Chlorcholinchlorid und den Hexanalderivaten 6:3:1 bis 1:3:6.
Die erfindungsgemäßen Wirkstoffe können in einfacher Weise hergestellt werden; so ist2,3-Dichlor-2-ethylhexanal beispielsweise durch Chlorierung von 2-Ethylhexenal zugänglich.
Es wurde überraschend gefunden, daß mit den erfindungsgemäßen Kombinationen der Anwendungszeitraum bei Getreide wesentlich erweitert werden kann, im extremen Fall vom 5-Blattstadium der Getreidepflanzen bis hin zum Entwicklungsstadium 10 nach der FEEKES-Skala. Weiterhin haben die Kombinationen den Vorteil, daß zur Erreichung einer vergleichbaren und besseren Wirkung bisher angewandter Präparate ein wesentlich geringerer Gesamtwirktoffaufwand erforderlich ist.
Damit wird die Aufwandsmenge insbesondere von Chlorcholinchlorid aus humantoxikologischen Erwägungen auf ein Minimum reduziert. Entscheidend für den beabsichtigten Effekt sind die Aufwandsmenge an aktiver Substanz und das Entwicklungsstadium des Getreides zum Zeitpunkt der Anwendung.
Die Anwendung der erfindungsgemäßen Mittel erfolgt zweckmäßigerweise in den für Mittel zur biologischen Prozeßsteuerung üblichen Zubereitungs- und Ausbringungsformen wie Lösungen, Emulsionen, Konzentraten, die unter Zusatz von flüssigen Trägerstoffen beziehungsweise Verdünnungsmitteln zumeist unter Beigabe oberflächenaktiver Stoffe und anderer Formulierungshilfsmittel bereitet und zur Anwendung mit Wasser verdünnt werden können.
Die Anwendungsformen richten sich nach dem Verwendungszweck. Sie haben in jedem Fall eine feine Verteilung der wirksamen Substanzen zu gewährleisten. Die Herstellung der Zubereitungen erfolgt in an sich bekannter Weise durch Mischverfahren.
Die erfindungsgemäßen Mittel werden je nach Verwendungszweck in Wirkstoffmengen von 0,5-1 ,Okg AS/ha angewandt (Tab. VIII-XI).
Ausführungsbeispiel
Die Beispiele sollen die Wirkung der erfindungsgemäßen Mittel näher erläutern. In den Tabellen I bis Xl bedeuten: A = 2-Chlorethanphosphonsäure B = Chlorcholinchlorid und C = 2,3-Dichlor-2-ethylhexanal
Beispiel 1
Beeinflussung des Längen- und Massenwachstums von Gerste und Weizen durch die erfindungsgemäßen Mittel In einem Klimaraum wurden Sommerweizenpflanzen der Sorte „Hatri" und Sommergerstenpflanzen der Sorte „Trumpf" mit 2-Chlorethanphosphonsäure (A), 2,3-Dichlor-2-ethylhexanal (C) und Kombinationen aus diesen Wirkstoffen behandelt. Die Applikation erfolgte im 2-Blattstadium durch Tauchen der Blattspreiten in die Testlösung.
Aus den Tabellen I bis III wird deutlich, daß durch die erfindungsgemäßen Kombinationen gegenüber den Einzelkomponenten eine meßbare Erhöhung der Grünmassebildung und gleichzeitig eine Reduzierung des Längenwachstums erreicht werden
Zur Untersuchung der Kombinationswirkung der Einzelkomponenten wird das Verfahren nach COLBY angewandt:
X1 ·
100
X1 = relative Länge, induziert durch Verbindung A mit der Dosis a
Y1 = relative Länge, induziert durch Verbindung B mit der Dosis b
E1 = Additivwirkung der Kombination A + B
ER1 = Experimentell ermittelte relative Länge der Kombination A + B mit den Dosen a + b Wie die Werte in Tabelle IV zeigen, läßt sich der Wirkungsanstieg der Kombination aus 2-Chlorethanphosphonsäure plus Dichlorethylhexanal gegenüber den Einzelkomponenten ganz eindeutig auf einen synergistischen Effekt reduzieren.
Denn nach COLBY liegt ein Synergismus vor, wenn E1 > En-, ist.
Beispiel 2
Halmverkürzende und halmstabilisierende Eigenschaften der erfindungsgemäßen Mittel Die aus 2-Chlorethanphosphonsäure (A), Chlorcholinchlorid (B) und Dichlorethylhexanal (C) bestehenden Kombinationen sind in 5 Kleinparzellenversuchen an den Kulturen Wintergerste, Winterroggen, Winterweizen, Sommergerste und Hafer sowie in 18 exakten Parzellenversuchen an den Kulturen Wintergerste, Winterroggen und Winterweizen geprüft worden. Die Größe der Kleinparzellen betrug 5m2, die der Parzellen 25m2 (bei 4facher Wiederholung).
Appliziert wurde im Entwicklungsstadium 5 und 7 des Getreides nach der FEEKES-Skala (Fe5und7) mit Wirkstoffaufwandsmengen zwischen 0,5...2,0kg/ha. Die Versuchsauswertung erfolgte mittels Varianzanalyse.
Wie die Ergebnisse in den Tabellen V bis Xl zeigen, zeichnen sich die erfindungsgemäßen Mittel gegenüber den herkömmlichen Standards insbesondere dadurch aus, daß sie bereits in dem frühen Entwicklungsstadium Fe5 sowie auch bei stark reduziertem Wirkstoffaufwand sehr gute halmstauchende Effekte bewirken. So kann im Stadium Fe7 beispielsweise die Wirkstoffaufwandsmenge zur Erzielung einer ausreichenden Halmstabilisierung bis auf 0,5kg/ha reduziert werden. Damit wird im Vergleich zu Standardprodukten ca. 1,0kg/ha Wirkstoff eingespart.
Nach bisherigen Erfahrungen eignen sich für Winterweizen insbesondere die Kombinationen mit 2-Chlorcholinchlorid, vorzugsweise im Mischungsverhältnis 6:3:1 (A + B + C), während für Wintergerste und Winterroggen die Kombinationen mit 2-Chlorethanphosphonsäure, vorzugsweise im Mischungsverhältnis 9:1 (A + C), zur Anwendung kommen.
Beispiel 3
Ertragsbeeinflussende Wirkung der erfindungsgemäßen Mittel
Die erfindungsgemäßen Mittel, bestehend aus 2-Chlorethanphosphonsäure, Dichlorethylhexanal und Chlorcholinchlorid, wurden nach der im Beispiel 2 dargestellten Versuchsmethodik auf ihre ertragsbeeinflussende Wirkung bei Getreide geprüft.
Alle dargestellten Versuchsergebnisse sind auf 86% Trockenmasse bezogen.
Bei Anwendung der erfindungsgemäßen Mittel war in allen Versuchen eine zumeist statistisch gesicherte Ertragssteigerung
im Vergleich zur unbehandelten Kontrolle nachweisbar. Das trifft auch dann zu, wenn zwischen unbehandelten und behandelten Parzellen keine differenzierte Lagerneigung feststellbar war.
Gegenüber den Standardprodukten wurden bei stark reduzierten Wirkstoffaufwandsmengen je Flächeneinheit ebenfalls noch deutlich meßbare Mehrerträge erzielt. Während beispielsweise für langstrohige Weizensorten (z. B. „Mironowskaja 808") für eine optimale Halm- und Ertragsstabilisierung die Anwendung von 2kg/ha Chlorcholinchlorid bzw. 2kg/ha der Kombination aus 2-Chlorethanphosphonsäure und Chlorcholinchlorid (2:3) notwendig sind, ist zur Erzielung vergleichbarer Effekte mit den erfindungsgemäßen Mitteln aufgrund synergistischer Wirkung ein Gesamtwirkstoffaufwand von 0,5 kg/ha bereits ausreichend.
Tabelle I: Beeinflussung der Grünmassebildung bei Sommergerste durch die erfindungsgemäßen Mittel
Konzentration mg/100ml A + C
Grünmasse (rel. zur Kontrolle)
7:3 A + C
1:1 A + C
3:7
A + C
Tabelle II: Beeinflussung des Längenwachstums bei Sommergerste durch die erfindungsgemäßen Mittel
1:9 A + C
100 98 91 90 114 95 95 95
200 96 86 100 105 110 100 86
400 95 79 114 110 114 110 114
800 93 71 95 105 90 100 110
Konzentration A + C C A + C A + C Länge (rel. zur Kontrolle) A + C A + C
mg/100ml 100 96 85 77 64 59
A + C 98 91 69 53 A + C 45 43
100 94 83 66 53 65 43 44
200 83 70 55 46 48 41 40
400 46
800 43
Tabelle III: Bewertung der Kombinationswirkung nach COLBY hinsichtlich der Beeinflussung des Längenwachstums durch die erfindungsgemäßen Mittel
Konzentration mg/100ml
A C
Länge (rel. zur Kontrolle) A .B
A+B
A + C
A:C
E1
90 10 100 9:1 100 96 88 96 8 Aufwandsmenge Wuchshö Gerste he Winter- 84 Winter- Sommer- Hafer
180 20 200 98 91 76 89 13 kgAS/ha Winter- Roggen 73 Weizen Gerste
360 40 400 94 83 68 78 10 (rel.zur Kontrolle) 84
720 80 800 83 70 55 58 3 96 93 79
50 50 100 1:1 100 79 · 67 69 12 0,5 90 89 79 93
100 100 200 99 66 57 65 8 1,0 72 70 92
200 200 400 98 50 47 49 2 2,0 97 92 91
400 400 800 94 43 37 40 3 0,5 95 90 88 94
Tabelle IV: Beeinflussung der Wuchshöhen von Getreidekulturen bei Anwendung der erfindungsgemäßen Mittel im Stadium 1,0 84 79
Fe7 im Vergleich zur unbehandelten Kontrolle (Werte von 5 Parzellenversuchen der Jahre 1979 und 1980 2,0 95
Mittel Verhältnis 0,5 96 91 . 95 97
1,0 88 85 99
2,0
A + C 9:1
A + C
A + C
A + C 1:1
A + C
A + C
A + C 3:7
A + C
A + C
Tabelle V: Beeinflussung der Wuchshöhe von Getreidekulturen bei Anwendung der erfindungsgemäßen Mittel im Stadium Fe7 im Vergleich zur unbehandelten Kontrolle (Werte von 5 Parzellenversuchen des Jahres 1980)
Mittel Verhältnis Aufwandsmenge Wuchshöhe Winter- 95 Winter- Sommer- Hafer
kgAS/ha Winter- Roggen 86 Weizen Gerste
Gerste (rel.zur Kontrolle) 81 86
98 87 81 94
A+B + C 6:3:1 1,0 93 84 75
A+B + C 1,5 87 84 76 84
A+B + C 2,0 93 81 98
A+B + C 1:3:6 1,0 88 85
A+B + C 1,5 85 84
A+B + C 2,0
Tabelle Vl: Beeinflussung der Wuchshöhe und der Standfestigkeit von Getreidekulturen bei der Anwendung der erfindungsgemäßen Mittel im Stadium Fe7 im Vergleich zur unbehandelten Kontrolle (in Prozent) (Werte aus 6 Parzellenversuchen des Jahres 1980)
Mittel Verhältnis Aufwandsmenge Wintergerste Stf. Winterroggen Stf. Winterweizen Stf.
kgAS/ha WH 3 WH 2 WH 5
Unbeh. Kontrolle- 100 6 100 4 100
A + C 9:1 0,75 92 6 95 6 8
A + C 1,0 90 6 90 6 83 8
A + C 1,25 87 88 81 8
A+B + C 6:3:1 1,25 83 8
A+B + C 1,5 81
WH = Wuchshöhe
Stf. = Standfestigkeit, Bonitur nach der Note 9-1, wobei 9 = Lager und 1 = totales Lager bedeuten
Tabelle VII: Beeinflussung des Kornertrages bei Wintergerste und Winterweizen durch Anwendung der erfindungsgemäßen Mittel im Stadium Fe 7 im Vergleich zur unbehandelten Kontrolle (Werte aus 4 Parzellenversuchen des Jahres 1980)
Mittel Verhältnis Aufwandsmehge Wintergerste rel.zur K. Winterweizen rel.zur K.
kgAS/ha dt/ ha 100 dt/ha 100
unbeh. Kontrolle 76,4 103 47,4
A + C 9:1 1,0 78,5 102
A + C 1,25 77,8 100
A + C 1,5 76,3 104
A + B + C 6:3:1 1,0 49,2 113
A+B + C 1,25 53,6
Tabelle VIII: Beeinflussung der Wuchshöhe und des Kornertrages bei Wintergerste und Winterroggen durch Anwendung des erfindungsgemäßen Mittels im Stadium Fe7 im Vergleich zur unbeh. Kontrolle und Standards im Jahre 1981 (Angaben rel. zur unbeh. Kontrolle)
Mittel Verhältnis Aufwandsmenge Wintergerste11 dt/ha Winterroggen 2)
kgAS/ha WH 100 WH dt/ha
unbehandelte 100 (57,5) 100 100
Kontrolle (113cm) 105 (146 cm) (41,7)
Camposan 1,75 82 108 94 102
Terpal CJl 86 110 92 103
A + C 9:1 0,5 84 111 94 116
A + C 0,75 81 102 92 108
A + C 1,0 79 CJl 88 107
GD 5% 5 5 8
1) Sorte „VogelsangerGold"
2) Sorte „Pluto"
Tabelle IX: Beeinflussung der Wuchshöhe bei Wintergerste und Winterroggen durch Anwendung des erfindungsgemäßen Mittels im Stadium Fe5 und Fe7 im Jahre 1982 im Vergleich zur unbehandelten Kontrolle
Mittel
Verhältnis
Aufwandsmenge kgAS/ha
Wintergerste11 WH 3)
Winterroggen21 WH
unbehandelte Kontrolle Stadium Fe 5 A + C A + C A + CStadium Fe 7 A + C Ä + C A + C
9:1
9:1
1,0
1,25
1,5
0,5
0,75
1,0
100 (90 cm)
92 90 88
91 89 87
100 (160 cm)
94 90 87
93 88 86
1) Sorte „Erfa"
2) Sorte „Pluto"
3) WH = Wuchshöhe
Tabelle X: Beeinflussung der Wuchshöhe, Standfestigkeit und des Kornertrages bei Winterweizen durch Anwendung des
erfindungsgemäßen Mittels im Stadium Fe7 im Jahre 1981 im Vergleich zur Kontrolle und Standard (Angaben rel. zur unbehandelten Kontrolle)
Mittel Verhältnis Aufwandsmenge Wuchshöhe BN Ertrag
kgAS/ha
unbehandelte 100 4 100
Kontrolle (120 cm) (52,1 dt/ha)
CCC 2,0 87 5 117
A+B + C 6:3:1 0,5 83 6 112
A+B + C 1,25 75 9 118
GD 5% 5 13
Sorte „lljitschowka" BN = Standfestigkeit, Note 9-1, wobei 9 = kein Lager und 1 = totales Lager
Tabelle Xl: Beeinflussung der Wuchshöhe bei Winterweizen durch Anwendung des erfindungsgemäßen Mittels im Stadium Fe5 und Fe7 im Vergleich zur unbehandelten Kontrolle und Standard im Jahre 1982 (Angaben rel. zur unbeh. Kontrolle)
Mittel Verhältnis Aufwandsmenge Wuchshöhe
kgAS/ha
unbehandelte 100
Kontrolle (106 cm)
Stadium Fe5
CCC 2,0 79
A+B + C 6:3:1 1,0 83
A + B + C 1,25 84
A+B + C 1,5 80
Stadium Fe7
A+B + C 0,5 75
A+B + C 0,75 74
A+B + C 1.0 74
Sorte „lljitschowka"

Claims (2)

Erfindungsansprüche:
1. Mittel zur Regulierung des Pflanzenwachstums, insbesondere zur Ertragsstabilisierung und -steigerung in Getreidekulturen auf der Basis von 2-Chlorethanphosphonsäure und gegebenenfalls Chlorcholinchlorid, gekennzeichnet dadurch, daß sie neben üblichen Hilfs- und Trägerstoffen als zusätzlichen Wirkstoff Hexanalderivate der allgemeinen Formel
H3G-GH2-CH2-CH-C-CHO
in der R1 niederes Alkyl (C-) bis C3) und R2 und R3, die gleich oder verschieden sein können, Wasserstoff oder Chlor bedeuten, enthalten.
2. Mittel gemäß Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Gewichtsverhältnis zwischen 2-Chlorethanphosphonsäure und den Hexanalderivaten 9:1 bis 1:1, zwischen 2-Chlorethanphosphonsäure, Chlorcholinchlorid und den Hexanalderivaten 6:3:1 bis 1:3:6 beträgt.
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