DD225113A1 - Vorrichtung zum herstellen eines schmuckeinschlages an konfektstuecken - Google Patents
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Abstract
DIE ERFINDUNG BETRIFFT EINE VORRICHTUNG ZUM HERSTELLEN EINES SCHMUCKEINSCHLAGES MIT ZIPFELFOERMIGEN AUSGEFRAENSELTEN VERSCHLUSSENDEN AN KONFEKTSTUECKEN MITTEL EINER EINSCHLAGMASCHINE FUER KONFEKT, BESTEHEND AUS EINEM EINWICKELRAD UND EINER RECHTWINKLIG VON DEM MASCHINENGEHAEUSE ABSTEHENDEN TRAVERSE FUER DIE LAGERUNG DER VERSCHLIESSORGANE SOWIE EINER AUS DEM GEHAEUSE RAGENDEN ANTRIEBSWELLE FUER DEN ANSCHLUSS DES ANTRIEBES DER VERSCHLIESSORGANE. DIE ERFINDUNG BEZWECKT, DAS EINSATZGEBIET DER EINWICKELMASCHINEN ZU ERWEITERTN. DIE AUFGABE DER ERFINDUNG BESTEHT DARIN, EINE VERSCHLUSSFALTUNG OHNE EINDREHEN DER FREIEN AUSGEFRAENSELTEN ENDEN DER EINWICKELHUELLE ZU ERHALTEN. NACH DER ERFINDUNG WIRD DIES ERREICHT DURCH ZWEI IM QUERSCHNITT VERSTELLBARE RINGFOERMIGE EINFALTBLENDEN AN BEIDEN SEITEN DES EINWICKELRADES, DIE MITTELS EINES MIT DER ANTRIEBSWELLE GEKOPPELTEN KURVENGESTEUERTEN NEBENANTRIEBES AN DER TRAVERSE UEBER EINEN HEBELMECHANISMUS QUERSCHNITTSVERSTELLBAR UND GEGENSINNIG LAENGS IN DER TRAVERSE HIN- UND HERGEHEND GELAGERT SIND.
Description
läßt sich günstig eine Grundmaschine einer Einschlagmaschine für Konfekt verwenden, die sonst mit Drehgreifer ausgestattet ist. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind beide Einfaltblenden jeweils mittels eines senkrechten Tragarmes auf einer horizontalen Stellwelle durch einen Kurvenantrieb über Hebel verschiebbar angeordnet. Dies schafft die Vorausset2ung, um auf einfache Weise die Einfaltblenden während des Weitertransportes der Konfektstücke durch das Einwickelrad aus dem Förderweg wegzubringen und nach dem Einlaufen des nächsten Konfektstückes wieder zurückzuführen. Die Einfaltblenden bestehen vorteilhaft aus mehreren ein- und ausschwenkbaren Blendenteilen, die über ein mit einem Zahnsegment in Eingriff stehenden Stirnrad am Umfang der Einfaltblenden schwenkbar gelagert sind. Dieser Aufbau schafft die Voraussetzung, um die beiden Zahnsegmente zum Verstellen der Blendenteile in einer schwenkbar gelagerten Führungsschiene längs der Traverse verschiebbar anzuordnen, um nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Führungsschiene mit einem Hebel an einer achsparallelen, durch einen Kurvenantrieb verdrehbaren Stellwelle anlenken zu können. Der Antrieb auf diese Weise gestattet mit wenig Aufwand die Einleitung der Öffnungs- und Schließbewegung der Einfaltblenden, unabhängig von der axialen Lage der Einfaltblenden auf der horizontalen Stellwelle.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel erläutert
Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht Fig.2 einen Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 1 Fig. 3 wie vor, nach der Linie B-B Fig.4 wie vor, nach der Linie C-C
Die Vorrichtung ist Bestandteil einer nurteilweise dargestellten Einwickelmaschine für Konfekt. An dem Maschinengehäuse der Einwickelmaschine befindet sich eine abstehende Traverse 2 sowie eine Antriebswelle 3 für den Anschluß der Verschließorgane, wie in Fig. 1 zu sehen ist. Weiterhin ist noch ein in dem Maschinengehäuse 1 gelagertes Einwickelrad 4 mit radialen Halteelementen 5 zur Aufnahme der Konfektstücke mit dargestellt. Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht im wesentlichen aus zwei im Querschnitt verstellbaren ringförmigen Einfaltblenden 6; 7 an beiden Seiten des Einwickelrades 4. Die Einfaltblenden 6; 7 sind mittels eines mit der Antriebswelle 3 gekoppelten kurvengesteuerten Nebenantriebes 8 an der Traverse 2 über einen später noch im einzelnen beschriebenen Hebelmechanismus querschnittsverstellbar und gegensinnig längs in der Traverse 2 hin- und hergehend gelagert. Dazu sind die Einfaltblenden 6; 7 jeweils mittelseines senkrechten " Tragarmes 6a geordnet. Die Einfaltblenden 6; 7 sind mit einem radial abstehenden Anschlaghebel 6 b; 7 b versehen, der mittels einer Gleitführung 6c; 7c an einer ortsfesten, zu der Stellwelle 9 achsparallel angeordneten Führungsstange TO anliegt, um die Stellung der Einfaltblenden 6; 7 zu dem Einwickelrad 4 zu fixieren. Die hin-und hergehende Bewegung der beiden Einfaltblenderj 6; 7 auf der Stellwelle 9 entlang der Führungsstange 10 wird von dem Nebenantrieb 8 aus eingeleitet. Die aus dem Maschinengehäuse 1 kommende Antriebswelle 3 ist verlängert und erstreckt sich bis in das Innere des Nebenantriebes 8, in der diese gelagert ist, wie insbesondere in der Fig.3 und 4 zu sehen.
Auf dieser Antriebswelle 3 ist im Nebenantrieb 8 eine Nutkurve 81 angeordnet. An dieser Nutkurve 81 liegt eine Doppelrolle eines Rollenhebels 83 an, der auf einer schwenkbar im Nebenantrieb 8 gelagerten Welle 84 befestigt ist. Außerhalb des Nebenantriebes 8 ist auf dieser Welle 84 ein Hebel 85 aufgesteckt. Dieser Antrieb ist in Fig.3 dargestellt. An dem freien Ende des Hebels 85 ist eine Zugstange 11 angeordnet, die an einem Hebelmechanismus 12 zum Verstellen der Einfaltblenden 7; 8 angreift. Dieser Hebelmechanismus 12 besteht aus zwei in der Traverse 2 abgestützten ortsfesten Lagern 2a; 2b mit zwei Stellhebeln 12a; 12b, von denen jeweils der Steilhebel 12a außen mit dem entsprechenden Tragarm 6a; 7a der Einfäitbiendeh 6; 7 verbunden ist. Mittels einer Zugstange 12c, die über Schwenkhebel 12d in den Lagern 2a; 2b beide Antriebe verbindet, lassen sich die beiden Einfaltblenden 7; 8 über die Zugstange 11 durch den Hebel 85 auf der Stellwelle 9 gegensinnig verschieben. Soweit die Beschreibung der Bauteile zur axialen gegensinnigen Verstellung der Einfaltblenden 7; 8. Dieses Antriebssystem zum Öffnen und Schließen der Einfaltblenden 6; 7 wird ebenfalls von dem Nebenantrieb 8 aus eingeleitet, wie ausgehend von der Fig.4 beschrieben wird. Auf der Antriebswelle 3 ist noch ein Doppelnocken 86 befestigt, an dem zwei Nockenrollenhebel anliegen, die auf einer schwenkbar im Nebenantrieb 8 gelagerten Welle 88 befestigt sind. Auf dieser Welle 88 ist ein Schwenkhebel 89 angeordnet, der über ein Verbindungsglied 90 mit einem Schwenkhebel 9a an der Stellwelle 9 in Verbindung steht. Diese Stellstange 9 trägt mittig zwischen den Einfaltblenden 6; 7 auf einem Arm 13 eine horizontale Gleitschiene 14. In dieser Gleitschiene 14 sind die freien Enden von zwei Winkelhebeln 6d; 7d geführt, die auf der Stellwelle 9 schwenkbar und axial verschiebbar gelagert sind. Zur leichteren Führung der Winkelhebel 6d; 7d in der Gleitschiene 14 sind diese am Ende mit Rollenlagern 6e; 7 e ausgestattet. Über diese schwenkbar auf der Stellwelle 9 gelagerten Winkelhebel 6d; 7d läßt sich die Öffnungs- und Schließbewegung der Einfaltblenden 6; 7 auf die Weise übertragen, daß das untere freie Ende der Winkelhebel 6d; 7d mit einem Zahnsegment 6f; 7f versehen in Eingriff mit einem Zahnrad 6g; 7g steht. Das Zahnrad 6g; 7g wirkt von außen auf die Verschlußhebel 6h; 7h der einzelnen schwenkbar am Umfang gelagerten Einfaltblenden 6; 7. Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist Gegenstand der folgenden Beschreibung.
Die in den Halteelementen 5 befindlichen Bonbons sind bereits von einer Innen-und Außeneinschlagshülle schlauchförmig umhüllt. Das Einwickelrad 4, an dem die Halteelemente 5 angeordnet sind, wird schrittweise angetrieben, so daß, wie in Fig. dargestellt, die freien Enden der schlauchförmigen Umhüllung mittig zu den Einfaltblenden 6; 7 zum Stillstand kommen, in der Einlaufphase, zu Beginn eines Verschließvorganges, sind die beiden Einfaltblenden 6; 7 zunächst bis zum äußeren Anschlag auf der Stellwelle 9 auseinander gefahren. Die Blendenteile der Einfaltblenden 6; 7 sind schon geöffnet, um beim gegenläufigen Einfahren der Einfaltblenden 6; 7 die schlauchförmigen Enden der Hülle nicht zu berühren. Diese Zulaufbewegung beider Einfaltblenden 6; 7 wird über die Antriebswelle 3 von der Nutkurve 81 eingeleitet. Der an der Nutkurve 81 anliegende Rollenhebel 87 verstellt den Hebel 85, wodurch die Zugstange 11 den Hebelmechanismus 12 betätigt. Die Steilhebel 12b verschwenken sich dadurch in den Lagern 2a; 2b und mittels des an den Tragarmen 6a; 7a angreifenden Hebels 12a gleiten die Einfaltblenden 6; 7 auf der Stellwelle 9, bis diese über den schlauchförmigen Enden der Hüllen zum Stillstand kommen. Die geöffneten Einfaltblenden 6; 7 werden dann geschlossen, so daß die schlauchförmigen Enden der Umhüllung kreisförmig von außen nach innen zusammengedrückt werden. Dieses Schließen der Einfaltblenden 6; 7 wird über den in Fig.4 dargestellten Antrieb eingeleitet. Der auf der Antriebswelle 3 befindliche Doppelnocken 86 betätigt den Nockenrollenhebel 87, wodurch über den Schwenkhebel 89, Verbindungsglied 90, die Stellwelle 9 durch den Schwenkhebel 9a verdreht wird. Durch diese Verdrehung der Stellwelle 9 werden die in der Gleitschiene 14 verschiebbar gelagerten Stellhebel 6d; 7d auf der Stellwelle 9 geschwenkt.
Die im Eingriff mit dem Zahnrad 8g; 7 g befindlichen Zahnsegmente 6f; 7f bewirken ein Einschwenken der Einfaitblenden 6 h. Auf gleiche Weise werden die Einfaltblenden 6h; 7h durch diesen Antrieb wieder in die geöffnete Stellung gebracht. Danach kehren die beiden Einfaltblenden 6; 7 geöffnet durch den bereits beschriebenen Antrieb gegenläufig in ihre Anfangssteilung zurück. Die Winkelhebel 6d; 7d zum Öffnen und Schließen der Einfaltblenden 6; 7 laufen dabei mittels der Rollenlager 6e in der Gleitschiene 14 mit zurück.
Nach der Einnahme der Anfangsstellung der Einfaltblenden 6; 7 schaltet das Einwickelrad 4 um einen Schrittweiter und das nächste Bonbon gelangt in den Bereich der Verschlußvorrichtung. Der Vorgang des Zulaufes und Öffnen und Schließen der Einfaltblenden 6; 7 wiederholt sich dann wie bereits beschrieben. Die auf diese Weise zusammengedrückten Enden der schlauchförmigen Umhüllung weisen einen zipfelförmigen Verschluß auf, der seine Form auch beibehält, da durch das bleibend verformbare Folienmaterial des Außeneinschlages die durch die Einfaltblenden 6; 7 hervorgerufene Einschnürung erhalten bleibt. Die ausgefränselten Enden des Inneneinschlages kommen dadurch in keine mechanische Berührung mit den Verschlußorganen, so daß ein schonender Einwickelvorgang möglich ist.
Claims (5)
- Erfindungsansprüche:1. Vorrichtung zum Herstellen eines Schmuckeinschlages mitzipfelförmigen ausgefränselten Verschlußenden an Konfektstücken unter Verwendung einer seitlich eng eingeschnittenen Inneneinschlagshülle und einer kürzeren Außeneinschlagshülle aus einem bleibend verformbaren Folienmaterial mittels einer Einwickelmaschine für Konfekt, bestehend aus einem Einwickelrad mit radialen Halteelementen zur Aufnahme der Konfektstücke mit einer u-förmig vorgefalteten Hülle, eines äußeren Faltbleches zur Einfaltung der u-förmig vorgefalteten Hülle zu einem schlauchförmigen Einschlag und einer rechtwinklig von dem Maschinengehäuse abstehenden Traveres für die Lagerung der Verschließorgane sowie einer aus dem Maschinengehäuse ragenden Antriebswelle für den Anschluß des Antriebes der Verschließorgane, gekennzeichnet durch zwei im Querschnitt verstellbare ringförmige Einfaltblende (6; 7) an beiden Seiten des Einwickelrades (4), die mittels eines mit der Antriebsweile (3) gekoppelten kurvengesteuerten Nebenantriebes (8) an der Traveres (2) über einen Hebelmechanismus (12) querschnittsverstellbar und gegensinnig längs in derTraverse (2) hin-und hergehend gelagert sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Einfaltblenden 6; 7 jeweils mittels eines senkrechten Tragarmes (6a) auf einer horizontalen Stellwelle (9) durch einen Kurvenantrieb (81) über Hebel (83; 85) verschiebbar angeordnet sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfaltblenden (6; 7) aus mehreren ein- und ausschwenkbaren Blendenteilen (6h; 7 h) bestehen, die über ein mit einem Zahnsegment (6f; 7f) in Eingriff stehenden Stirnrad (6g; 7g) am Umfang der Einfaltblenden schwenkbar gelagert sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zahnsegmente (6f; 7f) zum Verstellen der Blendenteile (6 h; 7 h) in einer schwenkbar gelagerten Gleitschiene (1.4) längs der Traveres (2) verschiebbar angeordnet sind.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschiene (14) mit einem Hebel (13) an einer achsparallelen, durch einen Kurvenantrieb (86 bis 89) verdrehbaren Stellwelle (9) angelenkt ist.Hierzu 3 ZeichnungenAnwendungsgebiet der ErfindungDie Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen eines Schmuckeinschlages mit zipfelförmigen ausgefränselten Verschlußenden an Konfektstücken unter Verwendung einer seitlich eng eingeschnittenen Inneneinschlagshülle und· einer kürzeren Außeneinschlagshülle aus einem bleibend verformbaren Folienmaterial mittels einer Einschlagmaschine für Konfekt, bestehend aus einem Einwickelrad mit radialen Halteelementen zur Aufnahme der Konfektstücke mit einer u-förmigen vorgefalteten Hülle, eines äußeren Faltbleches zur Einfaltung der u-förmig vorgefalteten Hüllen zu einem schlauchförmigen Einschlag und einer rechtwinklig von dem Maschinengehäuse abstehenden Traverse für die Lagerung der Verschließorgane sowie einer aus dem Gehäuse ragenden Antriebswelle für den Anschluß des Antriebes der Verschließorgane.Charakteristik der bekannten technischen LösungenEs ist bereits allgemein bekannt, Konfektstücke, wie eingangs beschrieben, einzuwickeln. Am verbreitetsten ist dazu die Methode, eine Einwickelmaschine für Dreheinschlag in der herkömmlichen Art zu verwenden. Unabhängig davon, ob die Konfektstücke in eine einfache oder doppelte Hülle eingewickelt werden sollen, wird eine Packmittelbahn vor der Verarbeitung in der Einwickelmaschine mit engen seitlichen Einschnitten versehen. In der Einwickelmaschine für Dreheinschlag werden die Konfektstücke mit der u-förmigen vorgefalteten Hülle übernommen und nach dem Passieren eines außen angeordneten Faltbleches entsteht zunächst eine schlauchförmige Umhüllung. Die seitlich hervorragenden Enden der schlauchförmigen Einwickelhüile werden dann von den Drehgreifern erfaßt und eingedreht, wie allgemein bekannt ist. Die eingedrehten Enden der Einwickelhülle erhalten durch die vorher in der Packmittelbahn eingebrachten Einschnitte ein fränselartiges Aussehen, das den Charakter des Schmuckeinschlages prägt. Bei Verarbeitung einer zweiten äußeren Einwickelhülle wird oft eine kürzere metallisch glänzende Folie verwendet, die das Aussehen des Schmuckeinschlages erhöht. Das Eindrehen der ausgefränselten Enden mit Hilfe der Drehgreifer weist den Nachteil auf, daß leicht Beschädigungen an den durch Einschnitte geschwächten Enden der Einwickelhülle auftreten. Besonders bei höherer Verarbeitungsleistung der Einwickelmaschine treten Störungen durch derartige Beschädigungen auf. Bekannt sind noch Vorrichtungen zum Herstellen eines Faltverschlusses an eingewickelten Gegenständen mit Hilfe von ihren Querschnitt verengenden Einfaltblenden. Die Einfaitblenden sind aus am Umfang verschwenkbar gelagerten Blendenteilen aufgebaut und werden über eine Verzahnung durch Hebeleinwirkung ein- bzw. ausgeschwenkt. Bei einer dieser bekannten Vorrichtungen zum Einwickeln kreisrunder Gegenstände sind mehrere solcher Einfaltblenden an einem absatzweise rotierenden Aufnahmeteil gelagert. Die Gegenstände werden durch einen Stößel von unten mit der Hülle durch eine der geöffneten Einfaltblenden eingestoßen und das offene Ende der Hülle wird durch Schließen der Einfaltblende um den Gegenstand gelegt. Es folgt eine weitere Station zum Aufbringen eines Etikettes und nach Fertigstellung des Einschlages werden die eingewickelten Stücke an einen Förderer abgegeben (GB-PS 710500). Diese Vorrichtung ist für den erfindungsgemäßen Zweck nicht geeignet, da diese an eine Einschlagmaschine für Konfekt nicht anschließbar ist.Ziel der ErfindungDie Erfindung bezweckt, das Einsatzgebiet der Einwickelmaschinen zu erweitern.Darlegung des Wesens der ErfindungDie Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Verschlußfaltung ohne Eindrehen der freien ausgefränselten Enden der Einwickelhülle zu erhalten. Nach der Erfindung wird dies erreicht durch zwei im Querschnitt verstellbare ringförmige Einfaltblenden an beiden Seiten des Einwickelrades, die mittels eines mit der Antriebswelle gekoppelten kurvengesteuerten Nebenantriebes an derTraverse über einen Hebelmechanismus querschnittsverstellbar und gegensinnig längs in derTraverse hin- und hergehend gelagert sind. Dadurch wird vorteilhaft erreicht, daß ohne ein Fassen der empfindlichen ausgefränselten Enden ein durch den Außenschlag stabilisierter zipfeiförmiger Verschluß mit einem geringen Aufwand hergestellt wird. Dafür
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