DD226165A3 - Verfahren zum pruefen der dichtigkeit von freispiegelleitungen - Google Patents

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DD226165A3
DD226165A3 DD25111583A DD25111583A DD226165A3 DD 226165 A3 DD226165 A3 DD 226165A3 DD 25111583 A DD25111583 A DD 25111583A DD 25111583 A DD25111583 A DD 25111583A DD 226165 A3 DD226165 A3 DD 226165A3
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tightness
pipe
mixing chamber
checking
flue gas
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DD25111583A
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English (en)
Inventor
Klaus Schuster
Dieter Wallrath
Jens Baumgarten
Werner Poenisch
Bernd Heyn
Klaus-Dieter Fuehrer
Ralph-Peter Unger
Original Assignee
Bmk Sued Kb Ind Karl Marx Stad
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Pruefen der Dichtigkeit von Abwasserschleusen aus Beton- oder Steinzeugrohren. Der Zweck besteht in der Senkung des Wasserverbrauchs beim Pruefen der Dichtigkeit. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Benetzen der undichten Stellen der Rohrleitung zu verhindern. Dies wird erreicht, in dem die Rohrleitung (1) auf einer Seite bekanntermassen verschlossen und auf der anderen Seite eine Mischkammer (2) aufgesetzt wird. In die Mischkammer (2) wird eine gezuendete Rauchgaspatrone (3) eingelegt und nach Abbrand derselben Druckluft eingeleitet. Figur

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur abschnittsweisen Prüfung der Dichtigkeit von Freispiegelleitungen vor dem Verfüllen des Rohrgrabens. Die Anwendung des Verfahrens kann sowohl bei Schleusen aus Steinzeug — als auch bei Betonrohren erfolgen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei dem Verlegen von Abwasserleitungen aus Steinzeug- oder Betonrohren ist vor dem Verfüllen des Rohrgrabens die Rohrleitung gem. TGL 24892 auf Dichtigkeit zu prüfen. Dazu werden, wie auch in der DE-OS 1 650140 gezeigt, die beiden Rohrenden eines Abschnittes der Entwässerungsleitung verschlossen und Druckwasser eingegeben. Durch Sichtprüfung der Rohrstöße können Undichtigkeiten festgestellt und Maßnahmen zu ihrer Behebung getroffen werden. Das verwendete Wasser läuft anschließend ungenutzt ab.
Der Nachteil des Verfahrens besteht im Wasserverbrauch, der bei großen Rohrdurchmessern erheblich ist. Außerdem wird die Rohrsohle bei auftretenden Undichtigkeiten aufgeweicht und erschwert bei erforderlichen Abdichtungen das Arbeiten.
Als weiterer Nachteil ist das Feuchtwerden der undichten Stelle zu nennen, da vor dem Vergießen der undichten Stelle mit Heißvergußmasse erst wieder ein Abtrocknen erfolgen muß. Ist das nicht der Fall, kann eine Abdichtung nicht erreicht werden.
Das Füllen der Rohrleitung muß nach dem Abdichten nochmals wiederholt werden bis die Dichtigkeit erreicht ist, so daß sich der Wasserverbrauch weiter erhöht.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung bezweckt die Senkung des Wasserverbrauchs beim Prüfen von Freispiegelleitungen auf Dichtigkeit.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Feststellung von undichten Stellen an den Rohrstößen von Freispiegelleitungen, ohne daß ein Benetzen dieser Stellen erfolgt.
Dies wird erfindungsgemäß erreicht, in dem eine Seite der zu prüfenden Strecke der Rohrleitung dicht verschlossen und auf der anderen Seite eine Mischkammer aufgesetzt wird. In die Mischkammer wird eine Rauchgaspatrone eingelegt und nach Abbrand derselben Druckluft eingeleitet. Dadurch werden bei einem entsprechenden Druck die undichten Stellen der Rohrleitung durch ein Entweichen des Rauchgases sichtbar, so daß diese Stöße mit Heißvergußmasse verschlossen werden können. Da ein Benetzen der undichten Stellen nicht erfolgt, kann dies sofort nach dem Ablassen der Druckluft vorgenommen werden. Nach Erhärten der Vergußmasse kann der Versuch wiederholt werden. Es wird wertvolles Trinkwasser gespart.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die zugehörige Zeichnung zeigt eine Teilansicht der Rohrleitung mit aufgesetzter Mischkammer.
Am Ende der zu prüfenden Rohrleitung 1 wird ein Verschluß angebracht. Auf das andere Ende setzt man die Mischkammer 2, die so ausgebildet ist, daß sie mit den bekannten Dichtungsringen in das andere Ende der Rohrleitung 1 dichtend eingeschoben werden kann. Der Deckel 6 der Mischkammer 2 wird geöffnet und eine gezündete Rauchgaspatrone 3 eingelegt. Der Deckel 6 ist so auszubilden, daß kein Druckverlust auftreten kann. Nach dem Abbrennen der Rauchgaspatrone 3 wird über den Anschluß 4 Druckluft eingeleitet, wobei über ein Manometer 5 der erforderliche Druck kontrolliert wird. Tritt an den Rohrstößen Rauchgas aus, ist der betreffende Rohrstoß mit Heißvergußmasse zu dichten.

Claims (2)

  1. Erfindungsanspruch:
    Verfahren zum Prüfen der Dichtigkeit von Freispiegelleitungen unter beidseitigem Verschließen der zu prüfenden Strecke und Einleiten eines unter Druck stehenden, sich von der Umgebungsluft optisch unterscheidenden Prüfmediums, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ende der Rohrleitung (1) eine Mischkammer (2) dichtend angebracht wird, in die eine Rauchgaspatrone (3) eingelegt und nach Abbrand derselben in die Mischkammer
  2. (2) Druckluft eingeleitet wird.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
DD25111583A 1983-05-20 1983-05-20 Verfahren zum pruefen der dichtigkeit von freispiegelleitungen DD226165A3 (de)

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