DD226869A1 - Verfahren zur herstellung von emailfritten - Google Patents

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Steffen Cueppers
Friedrich Faber
Reiner Krannich
Wolfgang Kuehn
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Karl Marx Stadt Haushaltgeraet
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Emailfritten fuer die Emaillierung von Haushalt- und Kuechengeschirr aus Aluminium. Durch die Erfindung soll bei Gewaehrleistung der Einschmelzbarkeit bei den Einbrenntemperaturen des Emails fuer Aluminium Glanz und Farbwirkung, sowie die Saeurebestaendigkeit verbessert werden. Ziel der Aufgabe ist es, geeignete Rohstoffkomponente oder deren Mischungen zu finden, die diesen Forderungen gerecht werden. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dem Schmelzversatz 0,1...5,0% Wolfram und 2...10% Vanadin in oxidischer Form beizusetzen und dabei das Verhaeltnis von Wolfram zu Vanadin im Bereich von 1:1...1:4 zu halten.

Description

Verfahren zur Herstellung von tmailfritten
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Emailfritten für die Emaillierung von Aluminium und seinen Legierungen. Besonders eignet sich die Erfindung für die Emaillierung von Haushalt- und 'Küchengeschirr aus Aluminium.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Als Korrosionsschutz, zur besseren farblichen Gestaltung und zur Erhöhung des Gebrauchswertes werden Erzeugnisse aus Aluminium oft emailliert . Die verwendeten Emails müssen niedrige Einbrenntemperaturen von etwa 5SO C bei einer Brenndauer von 5...10 min und hohe Ausdehnungskoeffizenten besitzen, damit eine einwandfreie fehlerlose Emaillierung gewährleistet ist.
Die ersten entwickelten Emails für die Emaillierung von Aluminium waren hoch bleihaltig und aus diesem Grund für die Emaillierung von Haus- und Küchengeräten wenig geeignet.
Spätere Entwicklungen enthielten in größeren Anteilen das ebenfalls auf Grund seiner toxischen Wirkungen nur für bestimmte Zwecke eingesetzt werden kann. 25
Neuere Aluminiumemails enthalten als Komponente, die für ausreichende Säurebeständigkeit, Einfärbbarkeit und Glanz sorgt, häufig Vanadin.
Nachteilig macht sich bei dem Einsatz von Vanadin bemerkbar, daß die Lebensdauer des Emails noch begrenzt ist, weil die
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chemischen Werte verbesserungsfähig sind und daß Glanz und Farbigkeit noch günstiger zu gestalten sind.
Es ist auch bereits bekannt, durch Zusätze von Verbindungen des Wolframs, Molybdäns und Vanadiums, einzeln oder in unterschiedlichen Kombinationen die Spülfreundlichkeit den Reinigungseffekt und den Antihafteffekt zu verbessern (WP 83227), Die vorgenannten Effekte scheinen in bestimmter Beziehung mit der Cberflächenbeschaffenheit zu stehen. Die dabei verwendeten Versätze sind jedoch nicht für die Emaillierung von Aluminium geeignet.
Es wurde auch gefunden, den Glanz bei emaillierten Aluminiumerzeugnissen durch Zusatz von wässrigen Lösungen des Molybdäns zum Mühlenversatz, zum Schlicker oder zum Stellmittel zu verbessern.
Ziel der Erfindung
Durch die Erfindung soll bei Gewährleistung der Einschmelzbarkeit unter den Bedingungen der Smaillierung von Erzeugnissen aus Aluminium der Glanz und die Farbwirkung sowie die Säurebeständigkeit erhöht werden«,
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, geeignete Rohstoffkomponente oder Mischungen von verschiedenen Rohstoffkomponenten zu finden, durch die die als Zielstellung genannten Parameter erreicht werden.
Überraschend wurde gefunden, daß die Aufgabe dadurch gelöst wird, wenn dem Schmelzversatz Wolfram und Vanadium als Oxide zugegeben werden, wobei die zugegebenen Mengen Wolfranioxid 0,1..β5,Ο %, die von Vanadinpentoxid 2...10 % betragen sollen und das Verhältnis von Wolframoxid zu Vanadinpentoxid im Bereich von 1:1«..1:4 liegen soll.
Ausführunqsbeispiel
Oie Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden: 5
Bestandteile des Schmelzversatzes %
Quarzsand 22,0
Natriumpyrophosphat 3,5
Titandioxid 13,0
Wolframoxid 3,5
Vandinpentoxid 3,5
Lithiumkarbonat 3,5
Salpeter 51,0

Claims (1)

  1. Patentanspruch
    Verfahren zur Herstellung von Emailfritten für die Email-, lierung von Aluminium, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schmelzversatz Wolfram und Vanadin in Form der Oxide zugegeben werden, wobei die zugegebenen Mengen VVolframoxid 0,1.« ..5,0 %t die von Vanadinpentoxid 2...10 % betragen, und das Verhältnis von Wolframoxid zu Vanadinpentoxid im Bereich von 1:1...1:4 liegt.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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