DD227623A1 - Verfahren zum dosieren von fluessigen medien - Google Patents

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DD227623A1
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DD
German Democratic Republic
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dosing
compressed air
liquid media
adhesive
volume
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DD26702084A
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English (en)
Inventor
Peter Moeller
Peter Gose
Wilhelm Bader
Original Assignee
Zi F Schweisstechnik Der Ddr A
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Abstract

Um insbesondere eine oder mehrere Komponente Klebstoffe mittels Druckluft besonders in automatischen Anlagen der Klebstoffverarbeitung dosieren zu koennen, ist es Ziel der Erfindung, auch mit geringstem Volumen dosierende Medien mit minimalem Aufwand foerdern zu koennen. Die Aufgabe, ein Verfahren zum blasenfreien und exakten Dosieren und Abfuellen von fluessigen Klebstoffen zu entwickeln und Druckluft als Foerdermedium einzusetzen, wird erfindungsgemaess geloest, indem durch den Abstand mehrerer kapazitiver Elektroden in einem Dosierbehaelter zueinander ein exaktes Dosiervolumen festgelegt wird.

Description

Verfahren zum Dosieren von flüssigen Medien
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Dosieren von flüssigen Medien, insbesondere Klebstoffen, um mittels Druckluft besonders in automatisierten Anlagen der Kleb— Stoffverarbeitung eine oder mehrere Komponenten des Klebstoffes dosieren zu können.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, daß flüssige und zähflüssige Komponenten mittels Druckluft dosiert und abgefüllt werden können. Zum Erreichen einer vorgegebenen Füllmenge kann der Behälter vollständig entleert werden. Dabei kommt es jedoch in der Endphase des Vorganges zu einer starken Blasenbildung im dosierenden Medium. Nach DD-PS 146695 kann der Fördervorgang mittels Druckluft durch Anlegen eines Vakuums beendet werden, wobei die Beimischung zusätzlicher Komponenten durch die bei Anlegen des Vakuums entstehende Bewegung des Mediums erfolgt.
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Weiterhin kann eine Zeitsteuerung zum Dosieren eingesetzt werden. Der Nachteil besteht bei diesem Verfahren darin, daß bei Veränderung der Temperatur eine Viskositätsänderung des Klebstoffs eintritt, die bei gleichem Förderluftdruck und -zeit eine Änderung der Dosiermenge bewirkt (DE-OS 2417137).. Ein anderes Verfahren setzt eine Viskositätssteuerung zur Dosierung des Klebstoffs bzw. der Klebstoffkomponenten ein (DD-PS 207866). Nachteile bei diesem Verfahren sind der große Raumbedarf der Einrichtung und der hohe materielle und finanzielle Aufwand für die Viskositätsmeßeinrichtungen. Außerdem ist zur Messung ein bestimmtes Klebstoffvolumen erforderlich, so daß kleine Vorratsbehälter nicht eingesetzt werden können. Weiterhin ist bekannt, mit Hilfe von kapazitiver Füllstandsmessung eine Niveauregelung in Behältern vorzunehmen.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, mitte.ls des Verfahrens auch geringste Volumen der zu dosierenden Medien mit minimalem Aufwand fördern zu können.
Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum blasenfreien und exakten Dosieren und Abfüllen von flüssigen Klebstoffen zu entwickeln, wobei Druckluft als Fördermedium eingesetzt werden soll.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß durch den Abstand mehrerer kapazitiver Elektroden zueinander in einem Dosierbehälter ein exaktes Dosiervolumen festgelegt wird. Die Einstellung der untersten angeordneten .kapazitiven Elektrode gestattet keine vollständige Entleerung des Dosierbehälters, so daß sich im Medium keine Blasen bilden.
Ausführungsbeispiel
Anhand eines Ausführungsbeispiels soll die erfindungsgemäße Lösung näher erläutert werden.
In einem Vorratsbehälter sind zwei kapazitive Elektroden zur kapazitiven Füllstandsmessung eingebracht. Die beiden kapazitiven Elektroden legen einen oberen und unteren Punkt des Füllstandes fest, wodurch ein exaktes Dosiervolumen des Klebstoffs unabhängig von der Temperatur, der Viskosität und der Dosierzeit mit Druckluft gefördert werden kann. Bei Zyklusbeginn wird der Klebstoff aus dem Vorratsbehälter mit Druckluft in den Dosierbehälter gefördert. Ist die obere Grenze - von der oberen Elektrode festgelegt - erreicht, unterbricht die Steuerung die Druckluftzufuhr zum Vorratsbehälter, welcher gleichzeitig entlüftet wird. Beim Einleiten des Dosier- bzw. Auftrags— Vorganges durch z.B. einen Schalter wird durch die Steuerung die Druckluftzufuhr für den Dosierbehälter freigegeben und der Klebstoff aus dem Dosierbehälter herausgedrückt. Bei Erreichen der unteren Marke (festgelegt durch die Elektrode) wird die Druckluftzufuhr unterbrochen. Eine geringe Klebstoffmenge (abhängig von Einstellung der unteren Elektrode) bleibt im Dosierbehälter, so daß keine Blasenbildung beim Dosieren und Abfüllen auftreten kann. Anschließend kann bei Bedarf der Vorgang bis zum Entleeren des Vorratsbehälters wiederholt werden. Das Dosier- bzw. Abfüllvolumen ist durch Veränderung des Abstandes der oberen und unteren Elektroden exakt einstellbar.

Claims (2)

  1. üri maunssansprucne
    1. Verfahren zum Dosieren von flüssigen Medien, insbesondere Klebstoffen, bei dem sich.in einem Dosierbehälter mehrere kapazitive Elektroden befinden , dadurch gekennzeichnet, daß durch den Abstand der kapazitiven Elektroden zueinander ein exaktes Dosiervolumen festgelegt wird.
  2. 2. Verfahren zum Dosieren und Abfüllen von flüssigen Medien nach Punkt 1, gekennzeichnet dad u.r c h , daß mittels der untersten angeordneten kapazitiven Elektrode blasenfrei dosiert wird.
DD26702084A 1984-09-05 1984-09-05 Verfahren zum dosieren von fluessigen medien DD227623A1 (de)

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