DD228428A3 - Vorrichtung zum uebertragen von drehmomenten - Google Patents

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DD228428A3 DD24699783A DD24699783A DD228428A3 DD 228428 A3 DD228428 A3 DD 228428A3 DD 24699783 A DD24699783 A DD 24699783A DD 24699783 A DD24699783 A DD 24699783A DD 228428 A3 DD228428 A3 DD 228428A3
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Walter Arpert
Ulrich Thalmann
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Walter Arpert
Ulrich Thalmann
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    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B37/00—Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets
    • B60B37/10—Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets the wheels being individually rotatable around the axles
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00—Freewheels or freewheel clutches
    • F16D41/12—Freewheels or freewheel clutches with hinged pawl co-operating with teeth, cogs, or the like

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Abstract

Es ist das Ziel der Erfindung, eine Vorrichtung zu schaffen, die in ihrer Herstellung material- und kostensparend ist, eine einfache Montage ermoeglicht und zuverlaessig in der Anwendung ist, wobei die Aufgabe darin zu sehen ist, dass sie in ihrer konstruktiven Ausgestaltung so vereinfacht ist, dass die Uebertragung der Antriebsbewegung ohne zusaetzliche Sicherungs- und Uebertragungselemente erfolgt. Erfindungsgemaess wird das dadurch erreicht, dass diese aus auf dem zentriert und lagebestimmt angeordneten Grundkoerper und dem im Grundkoerper beweglich und freischwenkbar gelagerten Mitnehmer besteht, wobei die Innenkontur der Radnabe als Gegenlager ausgebildet ist. Fig. 2

Description

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Vorrichtung zum Übertragen von Drehmomenten
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Übertragen von Drehmomenten mit einem freifallenden, mit der Antriebswelle über einen Grundkörper beweglich und freischwenkbar verbundenen Mitnehmer, dessen Mittelachse zur Mittelachse der Antriebswelle einen Abstand aufweist, in Radnaben für Kinderfahrzeuge. *
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Es sind verschiedene Vorrichtungen zum Übertragen von Drehmomenten bekannt·
Aus der DR-PS 97 857 ist eine Antriebsvorrichtung für ]?ahrräder bekannt, bei der die Mitnehmer beweglich und freischwenkbar auf der Antriebsscheibe gelagert sind. Die Mittelachsen der Mitnehmer weisen dabei einen Abstand zu der Mittelachse der Antriebsscheibe auf. Zur Übertragung der Antriebsbewegung ist eine Vielzahl von Einzelelementen erforderlich· So ist ein Kettenrad mit einer frei rotierenden Nabe auf dem Lager der Laufradachse angeordnet. Es bewirkt die Übertragung auf das auf dem Lager festsitzende Kupplungsteil durch ein mit dem Kettenrad starr verbundenes Kupplungsteil. Das auf dem Lager festsitzende Kupplungsteil weist dabei mehrere Klinken auf, die die Übertragung der Bewegung auf das mit dem Kettenrad starr verbundene Kupplungsteil, das als Zahnscheibe ausgebildet ist und in das Klinken eingreifen, vermitteln. In der DR-PS 122 329 ist ein Schaltwerk für einen Fahrradantrieb beschrieben, das mehrere Drehachsen mit verschiedener Länge aufweist· In dieser Ausführung ist auf jeder
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Kettenradachse an jeder Seite ein Zahnrad fest angeordnet, wobei jedes Zahnrad von einem lose auf der Kettenradachse sitzenden Gehäuse umschlossen ist, in welchem Klinken frei schwenkbar und beweglich gelagert sind und mit dem Zahnrad bei Drehbewegung in Eingriff stehen. Die bekannten Vorrichtungen zum Übertragen von Drehmomenten weisen eine Vielzahl von Einzelelementen auf, die aufgrund ihrer konstruktiven Ausgestaltung einen hohen Material-, Pertigungs- und Montageaufwand erfordern, kompakt in ihrem Aufbau sind und zur Gewährleistung ihrer Punktion zusätzlicher Sicherungs- und Übertragungselemente bedürfen.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, eine Vorrichtung zur Verfügung zu stellen, die in ihrer Herstellung material- und kostensparend ist, eine einfache Montage ermöglicht und zuverlässig in ihrer Anwendung ist.
Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Übertragen von Drehmomenten mit einem freifallenden, mit der Antriebswelle über einen Grundkörper beweglich und freischwenkbar verbundenen Mitnehmer, dessen Mittelachse zur Mittelachse der Antriebswelle einen Abstand aufweist, in Radnaben für Kinderfahrzeuge, zu schaffen, die in ihrer konstruktiven Ausgestaltung so vereinfacht ist, daß die Übertragung der Antriebsbewegung ohne zusätzliche Sicherungsund Übertragungselemente erfolgt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Vorrichtung aus auf dem zentriert und lagebestimmt angeordneten Grundkörper und dem im Grundkörper beweglich und freischwenkbar gelagerten Mitnehmer besteht, wobei die Innenkontur der Radnabe als Gegenlager ausgebildet ist· Vorzugsweise ist das Basisteil mit der Antriebswelle verschweißt.
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In weiterer Ausgestaltung weist der Grundkö'rper Stege auf, in denen Bohrungen vorgesehen sind, wobei die Bohrungen an den Kopfteilen der Stege Öffnungen aufweisen. Der besondere Vorteil dieser Vorrichtung zum Übertragen von Drehmomenten ist darin zu sehen, daß sie aus nur zwei Teilen, nämlich dem auf der Antriebswelle angeordneten Grundkörper und dem Mitnehmer besteht, wobei die erforderlichen Gegenlager für die Mitnehmer direkt durch die Innenkontur der Radnabe gebildet sind und daher keine zusätzlichen Einbauteile notwendig sind· Dadurch ist eine sehr einfache konstruktive Lösung gegeben, die es ermöglicht, den Kosten-, Material- und Montageaufwand auf ein Minimum zu senken und ohne die bisher erforderlichen zusätzlichen Sicherungs- und Übertragungselemente eine zuverlässige Punktion zu gewährleisten.
Ein weiterer Vorzug der Erfindung ist darin zu sehen, daß der Mitnehmer als einfaches, abgewinkeltes Stanzteil mit Pührungslappen die Übertragungsfunktion erfüllt und daß der Mitnehmer ohne zusätzliche Sicherungs-, Verbindungs- und Pederelemente im Grundkörper aufgenommen, gesichert und befestigt ist.
Dabei ist ferner von Vorteil, daß die Lagerbuchsen durch ihre konstruktive Ausgestaltung auch über gebogene Antriebswellen geschoben werden können und dadurch/sehr einfache Montage im Rad ermöglicht wird.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeiw Spieles näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen: ..
Pig. 1: einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung mit Rad, Grundkörper und Antriebswelle,
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Fig, 2: eine schematische Darstellung der Funktion von Grundkörpern, Mitnehmer, Lager und Gegenlager.
Im Ausführungsbeispiel ist die erfindungsgemäße Vorrichtung in einem Kinderfahrzeug, beispielsweise einem dreirädrigen Kinderfahrzeug, eingesetzt.
Die Vorrichtung zur übertragung von Drehmomenten besteht aus einem Grundkörper 6, der auf der Antriebswelle 2 des Bades zentriert angeordnet ist, einem Mitnehmer 3, einem Lager 10 sowie einem Gegenlager 7· ^eT Mitnehmer 3 ist auf dem Grundkörper 6 beweglich, wobei die Mittelachse 8 der Antriebswelle 2 und die Mittelachse 9 des Lagers 10 des Mitnehmers 3 in einem entsprechenden Abstand A zueinander angeordnet sind. Der Mitnehmer 3 ist frei schwenkbar im Grundkörper 6 angeordnet und wird bei einer Veränderung der Winkelstellung des Grundkörpers 6 im Uhrzeigersinn aus seiner Lage bewegt. Er greift in das Gegenlager 7 ein. Bei einer Hachholebewegung des Gegenlagers 7 wird die Verbindung wieder gelöst.
Der Mitnehmer 3 liegt in seiner Grundstellung am Grundkörper 6 an. Das Basisteil 1 des Grundkörpers 6 ist beispielsweise durch Verschweißen fest mit der Antriebswelle 2 des Hades verbunden. Der Grundkörper 6 ist so ausgestaltet, daß der Mitnehmer 3 nur außerhalb der Radnabe 4 eingelegt werden kann. Die einzelnen Funktionselemente werden durch die Lagerbuchsen 13 zentriert und gegen eine axiale Verschiebung gesichert.
Im Ausführungsbeispiel ist der Grundkörper 6 U-förmig gestaltet und weist auf seiner unteren Seite, d. h. dem Basisteil 1, eine formschlüssige Aussparung zur Anpassung und Zentrierung auf der Antriebswelle 2 auf, wobei an den Stegen 11 des Grundkörpers 6 vorzugsweise zwei Bohrungen vorgesehen sind, von denen eine zur leichteren Montage des Mitnehmers geöffnet ist. Bs ist dabei vorteilhaft, die eine
*J der Mittelachse
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Bohrung mit einer Öffnung 12 in Form eines Schlitzes zu versehen·
In weiterer Ausführung sind die Lagerbuchsen 13 durch deren konstruktive Gestaltung, beispielsweise in Form eines Wulstes auf dem Äußendurchmesser und der balligen Ausbildung an der Innenseite auch über gebogene Antriebswellen 2 montierbar. Der zwangsläufig entstehende Rasteffekt ermöglicht eine sehr einfache und schnelle Montage der gesamten Vorrichtung im Rad·
Das Gegenlager 7 ist auf der Radnabe 4 angeordnet und weist beispielsweise die Porm einer Tasche oder !Tut auf.
Bs wird durch die Innenkontur der Radnabe gebildet.
Der Grundkörper 6, der Mitnehmer 3 und die Antriebswelle 2 sind konstruktiv so abgestimmt, daß sie im vormontierten Zustand in das Rad eingesetzt werden können.
Zwei Scheiben 5, die zur Verminderung der Reibung vorgesehen sind, werden mit den Lagerbuchsen 13 über die Antriebswelle 2 geschoben und in die Radnabe 4 eingedrückt· Damit ist die Vorrichtung zentriert und durch den Wulst auf dem Außendurchmesser der Lagerbuchsen gegen axiale Verschiebung gesichert·

Claims (3)

- 6 - 01079 DD 23 WP E1 16 D / 246 997 Berlin, 19. 12. 84 Erfindungsanspruch
1, Torrichtung zum Übertragen von Drehmomenten mit einem freifallenden mit der Antriebswelle über einen Grundkörper beweglich und freischwenkbar verbundenen Mitnehmer, dessen Mittelachse zur Mittelachse der Antriebswelle einen Abstand aufweist, in Radnaben für Kinderfahrzeuge, gekennzeichnet dadurch, daß diese aus auf dem zentriert und lagebestimmt angeordneten Grundkörper (6) und dem im Grundkörper (6) beweglich und freischwenkbar gelagerten Mitnehmer (3) besteht, wobei die Innenkontur der Radnabe als Gegenlager (7) ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Basisteil (1) mit der Antriebswelle (2) verschweißt ist.
3* Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Grundkörper (6) Stege (11) aufweist, in denen Bohrungen vorgesehen sind, wobei die Bohrungen an den Kopfteilen der Stege (11) Öffnungen (12) aufweisen.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Π H:7 1C χ /. ^ ν > h ~
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