DD229974B3 - Vorrichtung zum Vereinzeln von Rohren - Google Patents
Vorrichtung zum Vereinzeln von RohrenInfo
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Description
sind um die vertikale Achse des Hubelementes drehbar und in vorgegebene, jeweils einem bestimmten Rohrdurchmesser zugeordnete Winkelstellungen zu der durch die Achsen der Hubelemente bestimmten Vertikalebene verschwenkbar. Die Erfindung sieht weiterhin vor, daß am unteren Ende der Hubelemente bzw. an dem am Hubelement befestigten Ende der Greifelemente das Anliegen des zu ergreifenden Rohres signalisierende Sensoren angebracht sind.
Die Erfindung wird nachfolgend an einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1: die Vereinzelungseinrichtung in der Vorderansicht
Fig. 2: die Anordnung der Vorrichtung auf einem Rohrlager in der Seitenansicht Fig. 3: die Ausbildung eines Greifelementes.
Im Ausführungsbeispiel ist die Vereinzelungsvorrichtung als Halbportal 1 ausgebildet, auf dessem Querträger 2 zwei unabhängig voneinander längs des Querträgers 2 auf frei wählbare Vorzugspositionen verfahrbare Hubsäulen 3 angeordnet sind.
Die Hubsäulen 3 sind mit je einem in vertikaler Richtung aus- und einfahrbaren Hubelement 4 ausgestattet, das am unteren Ende ein hakenartiges, um die Achse des Hubelementes 4 schwenkbares Greifelement 5 aufweist. Die Greifelemente 5 sind mit in unmittelbarer Nähe der Hubelemente liegenden Sensoren 6 ausgerüstet, die ein Signal abgeben, sobald ein zu erfassendes Rohr 7 an den Hubelementen 4 anliegt. Zur Unterstützung des Greifvorganges sind die freien Enden der Greifelemente 5 mit kegligen Zapfen 8 versehen, die eine sichere Lage des Rohres 7 auf den Greifelementen 5 gewährleisten. Zum Entnehmen eines Rohres 7 aus einem auf einem Trägerrost 9 lagernden Rohrbündel werden die Vorrichtung an den Trägerrost 9 gefahren und die Hubsäulen 3 auf ihm unter Berücksichtigung der Länge des zu erfassenden Rohres 7 in eine zweckmäßige Position gebracht. Durch Ausfahren der Hubelement 4 aus den Hubsäulen 3 werden die Greifelemente 5 bis unter das Rohrbündel abgesenkt und aus der Vertikalebene der Hubelemente 4 um einen auf den Durchmesser des Rohres 7 abgestimmten Winkel, der die wirksame Länge der Greifelemente 5 so festgelegt, daß diese nur ein Rohr 7 erfassen, ausgeschwenkt. Die Vorrichtung wird nun gegen das Rohrbündel gefahren, bis die Sensoren 6 das Anliegen eines Rohres 7 an beiden Hubelementen 4 anzeigen. Ein schräg im Bündel liegendes Rohr 7 wird bei diesem Vorgang ausgerichtet, indem es von einem der beiden Hubelemente 4 so lange verschoben wird, bis es mit beiden Hubelementen 4 Kontakt hat. Ist dies der Fall, werden die Vorwärtsbewegung der Vorrichtung gestoppt und das nunmehr über beiden Greifelementen 5 befindliche Rohr 7 durch Einfahren der Hubelemente 4 in die Hubsäulen 3 aus dem Bündel herausgehoben. Sich gegebenenfalls über dem erfaßten Rohr 7 befindende weitere Rohre rollen auf Grund ihrer labilen Lage während des Hubvorganges vom Rohr 7 ab und verbleiben auf dem Trägerrost 9. Das aus dem Bündel herausgehobene Rohr 7 kann mit der Vorrichtung zu einer Bearbeitungsstation oder einer weiteren Transporteinrichtung transportiert werden.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es also möglich, aus auf Trägerrosten sortimentsgerecht gelagerten Rohrbündeln einzelne Rohre unterschiedlichen Durchmessers und verschiedener Länge in wahlweiser Reihenfolge zu vereinzeln. Die Vorrichtung zeichnet sich durch einen einfachen Aufbau und eine einfache Arbeitsweise aus, so daß der Vereinzelungsvorgang mit einem geringen Aufwand an Steuereinrichtungen auch automatisiert erfolgen kann.
Claims (1)
- Vorrichtung zum Vereinzeln von Rohren aus losen Rohrbündeln, die auf Trägerrosten nach Durchmessern geordnet gelagert sind, denen in frei wählbarer Reihenfolge einzelne Rohre entnehmbar sind, bestehend aus verfahrbaren Stützen und in horizontaler Richtung an einem Querträger laufkatzenartig bewegbaren Hubvorrichtungen mit hakenartigen Greifelementen, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem über die Trägerroste (9) mit den Rohrbündeln verfahrbaren Querträger (2) zwei unabhängig voneinander positionierbare Hubsäulen (3) mit je einem in vertikaler Richtung aus- und einfahrbaren Hubelement (4) angeordnet sind, deren am unteren Ende befindliche hakenartige Greifelemente (5) in vorwählbare, jeweils einem Rohrdurchmesser zugeordnete Winkelstellungen zur durch die Achsen der Hubelemente (4) bestimmten Vertikalebene schwenkbar sind und die Hubelemente (4) bzw. die Greifelemente (5) mit, das Anliegen eines Rohres (7) an den Hubelementen (4) signalisierenden Sensoren (6) ausgerüstet sind.Hierzu 1 Seite ZeichnungenAnwendungsgebiet der ErfindungDie Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vereinzeln von Rohren aus auf Trägerrosten gelagerten losen Bündeln.Charakteristik der bekannten technischen LösungenZum Vereinzeln von Rohren oder auch anderem Stangenmaterial aus lose abgelegten Bündeln sind Vorrichtungen bekannt, bei denen die Rohre auf mit Mitnehmerelementen, z.B. Schneckenwellen, konisch ausgebildeten und schief zur Förderrichtung angeordneten Walzen oder auch Rollenketten, versehenen Fördereinrichtungen zunächst einlagig ausgerichtet und dann mittels Hubstößel bzw. ähnlicher Elemente einzeln zum Abtransport auf eine zweite Fördereinrichtung gebracht werden (z.B. DE-OS 2064529, DE-OS 2203810). Diese Vorrichtungen sind relativ aufwendig und beanspruchen wegen der vor dem Vereinzeln notwendigen einlagigen Ausrichtung der Rohre viel Platz. Sie müssen in unmittelbarer Nähe des Rohrspeichers angeordnet werden, so daß in Rohrlagern mit üblicher sortimentsgerechter Lagerung von Rohren jeder Lagerstelle eine solche Vorrichtung zugeordnet werden müßte, um wahlweise in unterschiedlicher Reihenfolge einzelne Rohe aus verschiedenen Speichern entnehmen zu können. Für solche Rohrlager sind diese Vorrichtungen wegen des hohen Aufwandes und des großen Platzbedarfes nicht geeignet.Bekannt ist ferner eine Vorrichtung, mit der einzelne Rohre unmittelbar aus einem in einem Speicher liegenden Rohrbündel entnommen werden können (DE-OS 2842910). Mit einer in zwei Koordinaten positionierbaren Greifeinrichtung soll das Rohr an einer Stirnseite erfaßt und zunächst einseitig angehoben und anschließend mittels längs der Rohrachse verfahrbaren Hebeorganen aus dem Rohrbündel herausgehoben werden. Auch diese Vorrichtung ist sehr aufwendig. Für die Greifeinrichtung sind eine komplizierte Sensorik und Steuereinrichtung erforderlich.Voraussetzung für ein sicheres Funktionieren der Greifeinrichtung ist weiterhin eine in relativ engen Toleranzen bündige Einlagerung der Rohre in den Speicher an der Seite, an der die Greifeinrichtung angeordnet ist. Beim einseitigen Herausheben von sehr langen und dünnen Rohren aus einem Bündel besteht außerdem die Gefahr, daß die Rohre deformiert werden. Ferner sind aus der DE-OS 2856 808 eine Austragvorrichtung für Stabmaterial aus den Kassetten einer Regelanlage und aus dem SU- PS 861 243 eine Vorrichtung zur stückweisen Abgabe von Brettern aus einem Stapel mit Zwischenlagen bekannt, bei denen hakenartige Greifelemente eingesetzt werden. In der genannten SU-Veröffentlichung befindet sich dieses Greifelement an einem Querträger, der an Stützen in der Höhe verfahrbar ist. Das Greifelement ist am Querträger laufkatzenartig bewegbar und somit in der Lage, einzelne Bretter vom Stapel zu entnehmen und auf eine Rutsche zu werfen, von der die Bretter auf eine Rollenbahn gebracht und der weiteren Bearbeitung zugeführt werden können. Bei diesen Vorrichtungen ist ebenfalls eine bündige Einlagerung der Rohre erforderlich, da es sonst zu einseitigem Herausheben und Deformieren der Rohre kommen kann.Ziel der ErfindungDas Ziel der Erfindung ist es, das Vereinzeln von Rohren aus losen Bündeln mit gegenüber den bekannten Lösungen wesentlich geringerem gerätetechnischem Aufwand zu ermöglichen.Darlegung des Wesens der ErfindungDie Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der Rohre unterschiedlicher Durchmesser und Längen, die in Rohrlagern auf Trägerrosten nach Durchmessern geordnet in losen Bündeln gelagert sind, wahlweise den einzelnen Lagerstellen entnommen werden können.Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß ein über die auf den Trägerrosten liegenden Rohrbündel verfahrbarer und sich parallel zu diesen erstreckender Querträger, an dem sich hakenartige Greifelemente befinden, vorgesehen ist, auf dem erfindungsgemäß zwei unabhängig voneinander verfahrbare Hubsäulen mit je einem in vertikaler Richtung aus- und einfahrbaren Hubelement angeordnet sind. Die am unteren Ende der Hubelemente vorgesehenen hakenartigen Greifelemente
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