DD232155A3 - Vorrichtung zum bearbeiten biegeschlaffer werkstuecke - Google Patents

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DD232155A3
DD232155A3 DD26329884A DD26329884A DD232155A3 DD 232155 A3 DD232155 A3 DD 232155A3 DD 26329884 A DD26329884 A DD 26329884A DD 26329884 A DD26329884 A DD 26329884A DD 232155 A3 DD232155 A3 DD 232155A3
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stacking
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DD26329884A
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Gerhard Haselbauer
Roland Hochmuth
Siegmar Boehm
Hermann Kussatz
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Rationalisierung Konfekt Veb
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bearbeiten biegeschlaffer Werkstuecke, vorzugsweise zum Vorfertigen von Brustleisten, Kragen, Taschenpatten usw. Aufgabe: Ziel:Einsparung von Arbeitskraeften und Steigerung der Arbeitsproduktivitaet.Aufgabe:Biegeschlaffe Werkstuecke an ihrer Innenseite zu markieren, zu falten, zu verkleben, zu pressen und zu stapeln.Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass auf die Innenseite des zu faltenden Werkstueckes 33 eine Markierung als durchgaengige oder unterbrochene Linie durch Einbrennen aufgebracht wird. Im Bereich des Faltschiebers 3 ist seitlich, aber oberhalb des Schlitzes 18 eine Markierungseinrichtung 6 mit Wiederhaltern 16 angebracht. An der Unterseite der Markierungseinrichtung 6 ist federnd ein Heizdraht 12 gefuehrt. Unter dem Schlitz 18 sind beheizte Pressplatten 19 vertikal angeordnet, die beide gegeneinander beweglich und in ihrem fixen Abstand zueinander einstellbar sind. Unmittelbar unter den Pressplatten 19 befindet sich der Aufnahmebereich einer Stapelrinne 28, in der mittels eines breitenverstellbaren Schiebers 30 die Werkstuecke 33 zwischen ebenfalls verstellbaren Rueckhaltern 29 hindurchbewegt werden. Fig. 1

Description

Hierzu 4 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bearbeiten biegeschlaffer Werkstücke, vorzugsweise zum Vorfertigen von Brustleisten, Kragen, Taschenpatten usw.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Aus der BRD-OS 1460973 ist eine Faltvorrichtung für Kragen bekannt, bei der die Kragen mittels Schieber durch einen Spalt in der Tischplatte geschoben werden bei gleichzeitigem Falten derselben. Der Schieber transportiert die gefalteten Kragen zwischen zwei Formkammern, die sich durch Schwenken dereinen Formkammer schließen. Anschließend wird Dampf von einer Formkammer durch Kragen und mit Löchern versehenen Schieber zur anderen Formkammer geleitet. Das Auswerfen der Kragen erfolgt mittels eines von unten angreifenden Faltschiebers.
Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß sich der Schieber während des Preßvorganges zwischen den Formkammern befindet und dadurch der Bruch nicht scharf genug wird. Außerdem besteht keine Markierungsmöglichkeit.
Außerdem ist aus der BRD-OS1460092 eine Falzvorrichtung für Hemdenkragen bekannt, die aus einer klappbaren vorgeheizten Schneide besteht. Das thermoplastische Material der Einlage schmilzt im Bereich der Schneide.
Weiterhin ist in der BRD-OS3120424 eine Schweißvorrichtung für Folienbeutel beschrieben, bei der der Schweißbalken mit einem Niederhalter versehen ist. Der beidseitig vom Schweißbalken angeordnete Niederhalter ist in einer Halterung fest angeordnet und mit Druckfedern versehen. Der Schweißbalken ist großflächig und mittig mit einem Messer ausgerüstet, im Niederhalter ist ein Druckraum angeordnet, der mit Düsen verbunden ist, aus denen in Richtung Material Luft austritt.
Beide Erfindungen haben den Nachtsil, daß sie als Zusatzeinrichtung für die erfindungsgemäße Vorrichtung nicht verwendbar
Außerdem sind aus der DDR-PS88025 eine Vorrichtung zum Stapeln von BH-Körbchen und aus der DDR-PS94333 eine Vorrichtung zum Trennen und Stapeln von BH-Körbchenteiien bekannt. Bei beiden Erfindungen wird der Stapel von unten gebildet, das heißt, es sind Elemente da, die den Stapel von unten aufbauen und andere, die den bereits gebildeten Stapel in einer schräg nach oben weisenden Rinne halten.
8eide Erfindungen haben den Nachteil, daß sie zum Stapeln dreidimensionaler Teile ausgelegt sind. Für ebene Teile sind diese Stapler nicht geeignet.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine konstruktiv einfache, aber eine Anzahl von Arbeitsgängen verrichtende Vorrichtung zu schaffen, durch die Arbeitskräfte eingespart werden und die Arbeitsproduktivität gesteigert wird.
Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, mit der biegeschlaffe Werkstücke an ihrer Innenseite markiert, gefaltet, gepreßt, verklebt und anschließend gestapelt werden.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß vor dem Falten oberflächlich Markierungen auf die Innenseite bzw. auf die Einlage der Werkstücke als durchgängige oder unterbrochene Linie durch Einbrennen aufgebracht werden. Der Faltschieber wird vor dem Schließen der Preßplatten aus dem Spalt zwischen diesen entfernt. Er besteht aus einem durchgängigen, dünnen, ebenen Material ohne Löcher oder Öffnungen. Im Bereich des Faltschiebers ist eine Markierungseinrichtung mit Niederhaltern oberhalb, aber neben dem Schlitz angeordnet. Unter dem Schlitz befinden sich die beiden vertikal angeordneten, beheizten Preßplatten, von denen eine an den einander zugewandten Seiten mit einem Bügelbeiag versehen ist und die andere eine metallische Oberfläche besitzt. Die einander abgewandten Seiten der Preßplatten sindfest mit einer Achse verbunden. Unter den Preßplatten ist eine Stapelrinne angebracht, durch deren Wände beidseitig Rückhalter hindurchgreifen, die in Richtung Mitte der Stapelrinne verstellbar sind. An dem Ende der Stapelrinne, an dem sich die Rückhalter befinden, ist ein in seinen Abmessungen quer zur Stapelrinne verstellbarer Schieber angeordnet.
Dadurch ist es möglich, die Rückhalter und den Schieber entsprechend der Werkstückgröße einzustellen.
Die Markierungseinrichung besteht aus einer horizontal angeordneten Traverse aus elektrisch nicht leitfähigem Material. An ihr ist mittig die Kolbenstange eines Arbeitszylinders angebracht und beidseitig der Kolbenstange erstrecken sich vertikal Führungsstäbe aus elektrisch leitendem Material, von denen wenigstens einer geführt ist. Unter der Traverse ist ein elektrisch leitender Draht angebracht. Es wird in an den Kanten der Traverse befestigten Führungen aus elektrisch leitendem Material zur Oberseite der Traverse geführt. In diesem Bereich sind die Drahtenden über Federn mit den Führungsstäben verbunden.
Zwischen den Federn und der Traverse ist eine Brücke aus elektrisch leitendem Material angebracht. Außerdem sind an der Unterseite der Traverse Zungen aus elektrisch leitendem federndem Material befestigt, an denen der Draht anliegt. Die Zungen drücken den erwärmten Draht elastisch gegen die zu markierende Fläche, so daß in ihrem Bereich die Markierung besonders deutlich ist. Auf der Traverse sind Niederhalter aus elektrisch nicht leitendem Material angeordnet, die sich auf der Oberseite der Traverse mit ihrem horizontalen Teil abstützen und ihre nach unten weisenden Teiie hängen beidseitig der Traverse herab, ragen aber in dieser Stellung unten über die Traverse einschließlich Draht hinaus. Die Unterkanten der Niederhalter sind gerade oder abgeschrägt. Im horizontalen Teil der Niederhalter befinden sich Bohrungen, durch die die Führungsstäbe hindurchgreifen, so daß die Niederhalter entlag der Führungsstäbe vertikal gleiten. Dabei ist es möglich, ein oder mehrere Niederhalter auf dar Traverse anzuordnen. Sie erstrecken sich z. B. über Teile der Traverse, decken diese ganz ab oder ragen seitlich über sie hinaus.
Die Achse einer jeden Preßplatte ist in einer Hülse geführt. Dabei beträgt die Länge der Hülse ein vielfaches ihres Durchmessers.
An den Enden jeder Achse ist der kürzere Hebelarm eines zweiseitigen Hebels angelenkt und am Ende eines der beiden längeren Hebelarme des Hebels greift die Kolbenstange eines Arbeitszylinders an. Beide längeren Hebelarme der Hebel sind mit einem Querstäb verbunden.
Der Arbeitszylinder ist an einer Halterung befestigt, die in Öffnungs- und Schließstellung der Preßplatten verschiebbar ist. Zur definierten Verschiebung der Halterung ist eine Skala vorgesehen. Dadurch ist es möglich, vor dem Preßvorgang den Abstand zwischen den Preßplatten entsprechend der Materialdicke bzw. dem gewünschten Anpreßdruck einzustellen.
Beim unter den Preßplatten befindlichen Stapler sind die Rückhalter zur Mitte der Stapelrinne hin und der Schieber in seiner Breite verstellbar. Beide werden so eingestellt, daß die Breite des Schiebers geringfügig schmaler ist als der Abstand zwischen den Rückhaltern. Zwecks Verstellung der Rückhalter sind diese mit mehreren Kerben versehen, die in Ausnehmungen in den Wänden der Stapelrinne eingreifen. Somit ist eine Anpassung an unterschiedlich große Werkstücke möglich.
im oberen Bereich der Stapelrinne befindet sich über dem Stapel ein mit einer Feder versehener Block, wobei die Federkraft den Block gegen den Stapel drückt.
Die Feder ist als Zugfeder ausgebildet und unter der Stapclrinne geführt. Kommt eine Druckfeder zum Einsatz, so stützt sich diese am Block und an der hinteren Wand der Stapelrinne ab.
Der Bereich der Stapelrinne, der zwischen dem Schieber in seiner Stellung am Ende der Stapelrinne und den Rückhaltern gebildet wird, liegt unmittelbar unter dem Bereich, in dem sich die Preßplatten berühren. Der eben beschrieDene Bereich der Stapeirinne ist kürzer als die Höhe der zu stapelnden Werkstücke, so daß diese, wenn sie aufrecht stehend hineinfallen, nicht umkippen können.
Die gesamte Stapelrinne ist schräg nach oben weisend angeordnet, so daß der Bereich, in dem der Schieber angeordnet ist, an der tiefsten Stelle der Stapelrinne liegt.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1: Die Gesamtansicht der Vorrichtung,
Fig. 2: Die Markierungseinrichtung,
Fig.3: Das kinematische Schema,
Fig.4: Die Stapelstation, mit Druckfeder,
Fig. 5: Die Stapelstation, mit Zugfeder in Seitenansicht
Über einem Tisch 1 ist in einem Gehäuse 2 ein Faltschieber 3, der aus dünnem durchgängigem Material ohne Löcher gefertigt äst, angeordnet. Der Faltschieber 3 ist an der Kolbenstange 4 eines Arbeitszylinders 5 befestigt. Weiterhin befindet sich in diesem Gehäuse 2 die Markierungseinrichtung 6, die eine horizontal angeordnete Traverse 7, an der mittig die Kolbenstange 8 eines
weiteren Arbeitszylinders 9 angreift, trägt. Beidseitig der Kolbenstange 8 sind vertikal Führungsstäbe 10, die in Bohrungen einer horizontalen Schiene 11 gleiten, angeordnet, wobei einer der Führungsstäbe 10 geführt ist. An der Unterseite der Traverse 7 verläuft längs zu dieser ein heizbarer Draht 12, der über beide Kanten der Traverse 7 in Führungen 27 aus elektrisch leitendem Material zu deren Oberseite geführt und dort mittels Federn 13 an den Führungsstäben 10 befestigt ist. Im Bereich der Federn 13 ist zwischen diesen und der Traverse 7 eine elektrisch leitende Brücke 14 angebracht, die die elektrische Verbindung zwischen den Führungsstäben 10, die zur Stromversorgung des Drahtes 12 dienen und dem Draht 12 herstellen. Die Traverse 7 besteht aus elektrisch nicht leitendem Material. An der Unterseite der Traverse 7 sind in Abständen federnde, elektrisch leitende Zungen 15 fest angeordnet, auf denen der Draht 12 auf liegt.. Auf der Oberseite der Traverse 7 stützen sich im Bereich der Führungsstäbe ein oder mehrere Niederhalter 16 ab. Die Niederhalter 16 umgreifen beidseitig mit ihren abgewinkelten Seiten die Traverse 7, so daß die geraden oder abgeschrägten Unterkanten 17 der Niederhalter 16 über den Draht 12 hinausragen. Beim Aufsetzen der Unterkanten 17 auf den Tisch 1 gleiten die Niederhalter 16 bei Fortführung der Bewegung der Traverse 7 in Richtung Tisch 1 an den Führungsstäben 10, die durch Bohrungen in diesen ragen, nach oben. Die Niederhalter 16 erstrecken sich entweder über Teile der Traverse 7 oder über ihren ganzen Bereich bzw. ragen über diese seitlich hinaus. Unter dem Faltschieber 3 ist in dem Tisch 1 ein Schlitz 18 angebracht, durch den der Faltschieber 3 hindurchgleitet.
Unter dem Schlitz 18 befinden sich die beiden beheizten, vertikal angeordneten Preßplatten 19. Die der rechten Seite des Werkstückes 33 zugewandte Preßplatte 19 ist mit einem Bügelbezug versehen, wogegen die der Innenseite des Werkstücks 33 zugewandte Preßplatte 19 eine metallische Oberfläche besitzt. Die Preßplatten 19 sind mit ihrer nach außen zeigenden Seite mit je einer Achse 20 ausgerüstet. Diese Achsen 20 gleiten axial in fest angeordneten Hülsen 21, deren Länge ein mehrfaches ihres Durchmessers beträgt. An jeder Achse 20 greift der kürzere Hebelarm eines zweiseitigen Hebels 22 an. Der längere Hebelarm eines der Hebel 22 ist mit der Kolbenstange 23 eines Arbeitszylinders 24 verbunden. Zur gleichmäßigen Übertragung der Bewegung auf die Preßplatten 19 ist nur ein Arbeitszylinder 24 angeordnet und beide längeren Hebelarme sind mit einem Querstab 25 verbunden. Die Halterung 26, an der der Arbeitszylinder 24 angelenkt ist, ist verstellbar, so daß dadurch der fixe Abstand zwischen den Preßplatten 19 entsprechend der Dicke des Materials sowie dem gewünschten Druck einstellbar ist. Unter den Preßplatten 19 ist eine Stapeleinrichtung angebracht, die im wesentlichen aus einer schräg nach oben weisenden Stapelrinne 28 besteht, in deren unterem Bereich beidseitig je ein Rückhalter 29 durch eine Ausnehmung in der Wand der Stapelrinne 28 ragt und in dieser, je nach der Größe der zu stapelnden Teile, in Richtung Mitte der Stapeirinne 28 und umgekehrt verstellbar ist. Am unteren Ende der Stapelrinne 28 befindet sich in dieser ein Schieber 30, der mit der Kolbenstange eines Arbeitszylinders verbunden ist. Der Schieber 30 ist in seinen Abmessungen quer zur Stapelrinne 28 verstellbar, so daß er immer geringfügig kleiner gehalten wird als der Zwischenraum zwischen den Rückhaltern 29. Im hinteren Bereich der Stapelrinne 28 gleitet ein, dem Querschnitt der Stapelrinne 28 in etwa angepaßter Block 31, der mittels einer unterhalb der Stapelrinne 23 angebrachten Feder 32 in Richtung Rückhalter 29 gezogen wird und somit den Stapel leicht preßt. In einer anderen Ausführungsvariante ist die Feder 32 eine Druckfeder, die sich, eine am Block 31 angebrachte Führungsstange 34 umgebend, an diesem und an der Rückwand der Stapelrinne 28 abstützt. Dabei ist die Führungsstange 34 in einer Bohrung in der Rückwand der Stapelrinne 28 geführt. Die Stapelrinne 28 ist mit ihrem zwischen dem Schieber 30, wenn er in seiner äußeren Endlage steht und den Rückhaltern 29 befindlichen Teil direkt unter den Preßplatten 19 angebracht, so daß beim Öffnen der Preßplatten 19 die Werkstücke hochkant direkt vor den Schieber 30 fallen
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Das zu faitende Werkstück 33 wird auf den Schlitz 18 gelegt. Nach Einschalten der Vorrichtung senkt sich zuerst durch Beaufschlagung des Arbeitszylinders 9 mit Druckluft die Markierungseinrichtung 6. Dabei setzen als erstes die Unterkanten 17 des Niederhalters 16 auf die Innenseite des zu markierenden Werkstückes 33 auf, da diese über den Draht 12 hinausragen. Kurzzeitig setzt der beheizte Draht 12 auf und hinterläßt nach seiner Berührung mit dem Werkstück 33 auf dessen Innenseite im Bereich der Zungen 15, in dem die Berührung mit dem Draht 12 am intensivsten war, besonders starke Markierungsstellen. Nach dem Abheben des Drahtes 12 befinden sich, auf Grund ihrer Schwerkraft, die Niederhalter 16 noch auf dem Werkstück 33 und verhindern so ein Anheben des Werkstückes 33 bei eventuellem Anhaften desselben am Draht 12. Sobald die Oberseiten der Niederhalter 16 auf der Traverse 7 aufliegen, werden auch sie angehoben.
Nach dem Abheben der Niederhalter 15 vom Werkstück 33 wird der Arbeitszylinder 5 mit Druckluft beaufschlagt und der Faltschieber 3 setzt in dem Bereich auf das Werkstück 33 auf, in dem es gefaltet werden soll und drückt es in der Fortführung seiner Bewegung bei gleichzeitigem Falten durch den Schlitz 18 im Tisch 1 zwischen die Preßplatten 19. Nach Erreichen seiner unteren Endstellung zwischen den Preßplatten 19 wird der Faltschieber 3 sofort wieder in seine obere Endstellung im Gehäuse 2 gebracht. Während dieser Zeit klemmt das Werkstück 33 auf Grund seines Bestrebens, in die Ebene zurückzukehren, zwischen den Preßplatten 19.
Sobald der Faltschieber 3 den Zwischenraum zwischen den Preßplatten 19 wieder verlassen hat, wird der Arbeitszylinder 24 mit Druckluft beaufschlagt und somit die Hebel 22 um ihren Drehpunkt geschwenkt. Diese Schwenkbewegung wird nun als lineare Bewegung auf die mit den Preßplatten 19 verbundenen Achsen 20 übertragen, wodurch die Achsen 20 in den Hülsen 21 bewegt werden. Die Länge der Hülsen 21 garantiert sine absolut lineare Bewegung der Preßplatten 19 gegeneinander. Entsprechend der Dicke des Werkstückes 33 wurde vorher der Abstand durch Verschieben der Halterung 26 eingestellt. Eine nicht gezeigte Skala garantiert eine absolut lineare Bewegung der Preßplatten 19 gegeneinander.
Entsprechend der Dicke des Werkstückes 33 wurde vorher der Abstand durch Verschieben der Halterung 26 eingestellt. Eine nicht gezeigte Skala garantiert ein genaues Einstellen.
Nach Beendigung des Preßvqrganges öffnen sich die Preßplatten 19 wieder auf die umgekehrte Weise wie beim Schließen beschrieben und das gepreßte und mit einer Einlage verklebte Werkstück 33 fällt hochkant in die Stapelrinne 28, und zwar zwischen Schieber 30, der sich in seiner äußeren Endstellung befindet und Rückhalter 29. Dabei ist der Spalt zwischen Schieber 30 und Rückhalter 29 so schmal, daß das Werkstück 33 nicht umkippen kann. Nun bewegt sich durch Beaufschlagung eines Arbeitszylinders der Schieber 30 mit dem davorliegenden Werkstück 33 zwischen den Rückhaltern 29 hindurch. Dabei biegen sich die Enden des Werkstückes 33 um den Schieber 30 nach hinten und werden so zwischen den Rückhaltern 29 hindurchgeschoben. Der Schieber 30 gleitet so lange in der Stapelrinne 28 aufwärts, bis das Werkstück 33 die Rückhalter 29 vollständig passiert hat und sich seine umgebogenen Kanten auf Grund der Elastizität wieder in ihre Ausgangsstellung, also in die Ebene, zurückbewegt haben. Dabei werden die ehemals umgebogenen Kanten des Werkstückes 33, die nun an den Rückhaltern 29 anliegen, durch diese im oberen Teil der Stapelrinne 28 gehalten. Die Bewegung des Schiebers 30 wird in vollem Umfange auf dem bereits gebildeten Stapel übertragen, wobei die Rückbewegung des Stapels und das Verhindern des Umkippens der letzten Werkstücke 33 durch den unter Federspannung stehenden Block 31 erreicht wird. Vor Arbeitsbeginn werden die Breite des Schiebers 30 sowie der Abstand zwischen den Rückhaltern 29 entsprechend der Werkstückgröße eingestellt.

Claims (10)

  1. Erfirsdungsanspruch:
    1. Vorrichtung zum Bearbeiten biegeschlaffer Werkstücke, bestehend aus einem hubbeweglichen Faltschieber, einem, in dessen Bewegungsbereich befindlichen Schlitz in der Tischplatte, der in seinen Abmessungen etwas größer als der Faltschieber ist und Formungselementen im Bereich des Schlitzes unter dem Tisch, gekennzeichnet dadurch, daß der ~-% Faltschieber (3) aus einem durchgängigen dünnen ebenen Material besteht und im Bereich des Faltschiebers (3) eine Markierungseinrichtung (6) mit Niederhalter (16) oberhalb, aber neben dem Schlitz (18) angebracht ist und unter dem Schlitz
    (18) befinden sich die beiden vertikal angeordneten, beheizten Preßplatten (19), von denen eine an den einander zugewandten Seiten mit einem Bügelbelag versehen ist und die andere eine metallische Oberfläche aufweist und an den beiden, einander abgewandten Seiten sind beide Preßplatten (19) fest mit einer Achse verbunden und unter den Preßplatten
    (19) ist eine Stapelrinne (28) angebracht, durch deren Wände beidseitig Rückhalter (29) hindurchgreifen, die in den Wänden in Richtung Mitte der Stapel rinne (28) und von dieser weg verstellbar sind und an dem Ende der Stapelrinne (28), an dem sich die Rückhalter (29) befinden, ist ein in seinen Abmessungen quer zur Stapelrinne (28) ebenfalls verstellbarer Schieber (30) angeordnet.
  2. 2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Markierungseinrichtung (6) aus einer horizontal angeordneten Traverse (7) aus elektrisch nicht leitendem Material besteht, an der mittig die Kolbenstange (8) eines Arbeitszylinders (9) angebracht ist und beidseitig der Kolbenstange (8) sind vertikal, elektrisch leitende Führungsstäbe (10), von denen wenigstens einer geführt ist, angeordnet und unter der Traverse (7) befindet sich ein elektrisch leitender Draht (12), der über die beiden Kanten der Traverse (7), in denen ebenfalls elektrisch leitende Führungen (27) mit einer Nut eingelassen sind, an die Oberseite der Traverse (7) geführt und in diesem Bereicruiber Federn (13) mit den Führungsstäben (10) verbunden ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen den Federn (13) und der Traverse (7) eine Brücke (14) aus elektrisch leitendem Material angebracht ist und sich an der Unterseite der Traverse (7), an dieser befestigt, zwischen ihr und dem Draht (12) Zungen (15) aus federndem, elektrisch leitendem Material befinden.
  4. 4. Vorrichtung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß auf der Traverse (7) im Bereich der Führungsstäbe (10), an diesen vertikal gleitende Niederhalter (16) aus elektrisch nicht leitendem Material angeordnet sind, die sich auf der Oberseite der Traverse (7) mit ihrem horizontalen Teil abstützen und ihre nach unten weisenden Teile beidseitig der Traverse (7) herabhängen, wobei die Unterkanten (17) unten gerade oder abgeschrägt sind und über den Draht (12) hinausreichen.
  5. 5. Vorrichtung nach Punkt 4, gekennzeichnet dadurch, daß ein oder mehrere Niederhalter (16) angeordnet sind, die auf Teilen der Traverse (7), oder diese völlig einschließend oder über sie hinausragend, angeordnet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß jede Achse der Preßplatten (19) in einer Hülse (21) geführt ist, wobei die Länge der Hülse (21) ein Mehrfaches ihres Durchmessers beträgt und an jedem Ende der Achsen (20) ist der kürzere Hebelarm eines zweiseitigen Hebels (22) angelenkt und am Ende eines der beiden längeren Hebelarme des Hebels (22) greift die Kolbenstange (23) eines Arbeitszylinders (24) an und beide längeren Hebelarme der Hebel (22) sind mit einem Querstab (25) verbunden.
  7. 7. Vorrichtung nach Punkt 6, gekennzeichnet dadurch, daß der Arbeitszylinder (24) an einer Halterung (26) befestigt ist, die in Öff nungs- bzw. Schließrichtung der Preßplatten (19) verschiebbar ist und zur definierten Verschiebung der Halterung (26) ist eine Skala vorgesehen.
  8. 3. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Breite des Schiebers (30) geringfügig schmaler eingestellt ist als der Abstand zwischen den Rückhaltern (29) und die Rückhalter (29) mit mehreren Kerben versehen sind, die in Ausnehmungen in den Wänden der Stapelrinne (28) eingreifen.
  9. 9. Vorrichtung nach Punkt 8, gekennzeichnet dadurch, daß im oberen Bereich der Stapelrinne (28) über dem Stapel sich ein mit einer Feder (32) versehener Block (31) befindet, wobei die Feder (32), als Zugfeder ausgebildet, unter der Stapelrinne (28) angebracht ist oder als Druckfeder ausgebildet, die eine am Block (31) befestigte und durch eine Bohrung in der hinteren Wand der Stapelrinne (28) hindurchragende Führungsstange (34) umgibt und sich am Block (31) und an der hinteren Wand der Stapelrinne (28) abstützt.
  10. 10. Vorrichtung nach Punkt 1 und 8, gekennzeichnet dadurch, daß sich der Bereich der Stapelrinne (28), der sich zwischen dem Schieber (30) in seiner Stellung am Ende der Stapelrinne (28) und den Rückhaltern (29) bildet, unmittelbar unter dem Bereich,
    . in dem sich die Preßplatten (19) berühren, befindet und dieser Bereich der Stapelrinne (28) kürzer ist, als die Höhe der zu stapelnden Werkstücke (33).
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