DD232634A5 - Synergistische herbizide zusammensetzungen - Google Patents

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DD232634A5
DD232634A5 DD84268705A DD26870584A DD232634A5 DD 232634 A5 DD232634 A5 DD 232634A5 DD 84268705 A DD84268705 A DD 84268705A DD 26870584 A DD26870584 A DD 26870584A DD 232634 A5 DD232634 A5 DD 232634A5
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DD
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herbicidally effective
phosphonomethylglycine
hydrogen
salts
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Charles Kezerian
James L Ahle
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Stauffer Chemical Co
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    • A01N—PRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N25/00—Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests
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    • A01N57/00—Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic phosphorus compounds
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine synergistische herbizide Zusammensetzung fuer die Anwendung in der Landwirtschaft. Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung einer neuartigen Zusammensetzung mit starker herbizider Wirkung. Erfindungsgemaess wird eine Zusammensetzung mit synergistischer herbizider Aktivitaet zur Verfuegung gestellt, die die folgenden beiden Komponenten enthaelt:a) eine herbizid wirksame Menge von N-Phosphonomethylglycin und dessen landwirtschaftlich annehmbaren Salzen; undb)eine herbizid wirksame Menge eines Aryloxyphenoxypentansaeureesters der Formel, worin A die Bedeutung CH oder Stickstoff hat; Y ist Wasserstoff oder Chlor, Z ist aus der ausbestehenden Gruppe ausgewaehlt und R ist Wasserstoff oder eine geradkettige oder verzweigte niedere Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen. Formel

Description

Diese sind für die Verwendung in der vorliegenden Erfindung besonders bevorzugt.
Die zweite Verbindungsklasse, die in Verbindung mit den Phosphonomethylglycinen einsetzbar ist, um die synergistischen herbiziden Zusammensetzungen zu bilden, sind als Aryloxyphenoxypropjonsäureester bekannt.
Unter anderem sind repräsentative Verbindungen dieser Art in den GB-PS 1599121 und 1 599126 beschrieben. Die Aryloxyphenoxypropionsäureester sind bekannt und weisen eine besonders gute herbizide Wirksamkeit gegen Gräser auf,
wenn sie im Nachauf laufverfahren eingesetzt werden.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung neuer Zusammensetzungen mit starker herbizider Wirkung.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bekannte Verbindungen mit herbizider Wirkung zu kombinieren.
Die Erfindung beruht auf der Entdeckung, daß zwei Klassen von Verbindungen, die bereits individuell für ihre herbizide Wirksamkeit bekannt sind, einen synergistischen Effekt bei Anwendung in Kombination aufweisen.
Es wurde nun gefunden, daß ein Synergismus bei der Bekämpfung unerwünschten Pflanzenwachstums auftritt durch herbizide Zusammensetzungen, die die folgenden beiden Komponenten enthalten:
a) N-Phosphonomethylglycin und dessen landwirtschaftlich annehmbare Salze; und
b) ein Aryloxyphenoxypentansäureester der Formel
CH, O
I * |l
0-CH-(Z)-C-O-R
worin A die Bedeutung CH oder Stickstoff hat, Y ist Wasserstoff oder Chlor, Z ist aus der aus
H OH 0 ' Ϊ1 ·
-C=CH-, -CH-CH2-, -C-CH2- oder -CH-CH2-
bestehenden Gruppe ausgewählt und R ist Wasserstoff oder ein geradkettiger oder verzweigter Alkylrest (Niederalkyl) mit bis
4 Kohlenstoffatomen.
Zu den bevorzugten N-Phosphonomethylglycinverbindungen bei der praktischen Verwirklichung der Erfindung gehören das Isopropylaminsalz von N-Phosphonomethylglycin und die Trialkylsulfoniumsalze von N-Phosphonomethylglycin, wie sie in der
US' PS 4315765 beschrieben worden sind.
Zu den bevorzugten Aryloxyphenoxypentansäureestern bei der praktischen Verwirklichung der Erfindung gehören jene Verbindungen, die in den US-Patentanmeldungen 379609 vom 19.5.82 und 486730 sowie 486750, beide vom 20.4.1983
beschrieben und beansprucht worden sind.
Die bevorzugtesten Ester sind 2-[4-(5-Trifluormethyl-3-chlor-2-pyridyloxy)-phenoxy]-pentansäure-ethylester, 2—[4—(5-Trifluormethyl-3—chlor-2-pyridyloxy (-phenoxy ]-pentansäuremethylester,2-[4-(5-Trifluormethyl-2-phenoxy (-phenoxy]-pentansäure-ethylester und 2-[4-(5-Trifluormethyl-2-phenoxy(-phenoxy]-pentansäure-butylester.
Ein „Herbizid" gemäß dem hier verwendeten Begriff ist eine Verbindung, die das Pflanzenwachstum bekämpft oder verändert.
Der Begriff „herbizid wirksame Menge" wird benutzt, um eine beliebige Menge einer solchen Verbindung anzugeben, die in der Lage ist, einen solchen Effekt hervorzurufen. Zu bekämpfenden oder verändernden Wirkungen gehören alle Abweichungen von der natürlichen Entwicklung, beispielsweise Abtöten, Retardieren, Entblättern, Entwässern, Regulieren, Verkümmern, Treiben von Schößlingen, Blattbildung, Zwergwuchs und ähnliches. Unter den Begriff „Pflanzen" fallen gekeimte Samen, aufgelaufene Sämlinge und die fertige Pflanze einschließlich Wurzeln und oberirdischen Teilen.
Der Begriff „Synergismus" wird in seinem traditionellen Sinne verstanden und beschreibt das Ergebnis, das man erhält, wenn die herbizide Wirkung einer Zusammensetzung, die zwei oder mehrere wirksame herbizide Verbindungen enthält, größer als die Summe der herbiziden Wirkungen ist, als wenn die Verbindungen allein verwendet werden.
In den Zusammensetzungen dieser Erfindung liegt das Masseverhältnis (N-
Phosphonomethylglycin):(Aryloxyphenoxypentansäureester) innerhalb der folgenden ungefähren Grenzen mit steigernder Bevorzugung: 0,01:1 bis 50:1; 0,05:1; bis 32:1,0,1:1 bis 20:1 und 1:1 bis 10:1.
Die Applikationsraten hängen von den zu bekämpfenden Unkräutern ab und vom Grad der gewünschten Bekämpfung. Im allgemeinen werden die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen am wirksamsten eingesetzt bei einer Rate von 0,01 bis 50lb/A(0,011 bis 56kg/ha) an aktiven Bestandteilen, vorzugsweise bei 0,1 bis25lb/A(0,11 bis28kg/ha).
Ausführungsbeispiel
Zur Erläuterung der vorliegenden Erfindung wurden herbizide Zusammensetzungen hergestellt und deren synergistischer Effekt eingeschätzt. Die Ergebnisse sind aus den folgenden Beispielen zu entnehmen.
Beispiel 1
Herbizide Aktivitätstests
In diesem Beispiel -verden herbizide Aktivitätstests dargestellt, die die synergistische Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Verbindungen zeigen. Die Wirkung wurde beobachtet durch Vergleich des Umfanges der Unkrautbekämpfung mit der erfindungsgemäßen herbiziden Kombination in Testbehältern gegen solche in ähnlichen Kontrollbehältern mit den Verbindungen allein. Der verwendeten Boden bei diesen Tests war sandiger Lehmboden aus dem Gebiet von Livermore,
Kalifornien.
Dem Boden wurde weiterhin ein 17-17-17-Dünger (N-P2O5-K2O auf Massebasis) in einer Menge von 50 Masse-ppm, bezogen auf den Boden, hinzugegeben sowie 100 ppm Captam, ein Bodenfungizid.
Der behandelte Boden wurde anschließend in Plastekübel von 6 Zoll (15,24cm) Durchmesser und 5 Zoll (12,5cm) Tiefe gebracht.
er Boden wurde eingeebnet. Die Testunkräuter waren folgende:
ewöhnlicherName wissenschaftlicher Name
.Mohrenhirse Sorghum halepense
.Bermudagras Cynodondactylon
.Nußgras Cyperus rotundus
s wurden ausreichend Wurzelstöcke, Schößlinge oder Knollen gepflanzt, um mehrere Pflanzen pro Kübel zu haben. Die Kübel urden dann in ein Gewächshaus gebracht und dort bei 21 bis 27°C (70 bis 8O0F) gehalten, wobei die Pflanzen täglich mit einem prüher gewässert wurden.
ine Stammlösung technischer Herbizide wurde hergestellt durch Abwägen der gewünschten Menge des Herbizids und Lösen ι 20g Aceton, das 1 % Tween 20 (Polyoxyethylensorbitanmonolaureat) enthielt, und anschließender Zugabe von 20g Wasser jr erhaltenen Lösung. Stammlösungen derformulierten Herbizide wurden hergestellt durch Abwägen der gewünschten Menge an jedem Herbizid und anschließender ausreichender Wasserzugabe, bis man 40g Lösung erhielt. Verschiedene Raten Conzentrationen) entweder allein oder in Kombination erhielt man durch Abmessen und Dispensieren entsprechender Mengen er Stammlösung in 2-Unzen-Flaschen und Zugabe von genügend Wasser, bis man 40 ml der Sprühlösung erhielt. Die lemische Applikation erfolgte bei 25gal/A (234,213 l/ha) fünf bis sechs Wochen nach dem Pflanzen.
nnähernd 28 Tage nach der Behandlung wurde der Grad der Unkrautbekämpfung eingeschätzt und als Prozent Bekämpfung jfgezeichnet, verglichen mit dem Wachstum der gleichen Spezies in einem unbehandelten Prüfbehälter gleichen Alters. Der ereich erstreckte sich von 0 bis 100%, wobei 0 keine Wirkung auf das Pflanzenwachstum gleich unbehandelte Kontrollpflanzen edeutet, und 100 bedeutet vollständige Abtötung.
ie Ergebnisse dieser Tests sind in Tabelle I unten aufgeführt. Der Synergismus wurde auf der Grundlage der Limpelschen ärmel bestimmt (Limpel et al., 1962, Unkrautbekämpfung durch Dimethylchlorterephthalat allein und in bestimmten ombinationen, Proc. NEWCC, Band 16, S.48-53):
-T ΛΤ JL I.
100 ·.
rorin X der beobachtete Prozentsatz Schädigung ist, wenn eines der Herbizide allein eingesetzt wird, und
Y der beobachtete Prozentsatz Schädigung ist, wenn das andere Herbizid allein eingesetzt wird, in Kreuz wird verwendet (+), um anzuzeigen, daß die Tests Ergebnisse sind, die Synergismus zeigen, das heißt, die eobachteten Ergebniss überschreiten das erwartete Resultat
Js Verbindungen wurden eingesetzt . Sulfoniumsalzvon N-Phosphonomethylglycin
. 2-[4-(5-Trifluormethyl-2-phenoxy)-phenoxy]-pentansäure-ethylester . 2-[4-(5-Trifluormethyl-3-chlor-2-pyridyloxy)-phenoxy]-pentansäure-ethylester . 2-[4-(5-Triluormethyl-2-pyridyloxy)-phenoxy]-pentansäure-methylester . 2-[4-(5-Trifluormethyl-2-phenoxy)-phenoxy]-pentansäure-ethylester.
abelle I Mohrenhirse Bermudagras Rate (Ib/A) Nußgras
lerbizide Testergebnisse 80 75 3/8 + V8 35
erb.nr.+ Appl.ratelb/A 75 65 V2 + 1/2 50
Vs+Va 93 98 3/8 + V8 50
3/16 + V16 90 93 V2 + V2 70
Va + Vs 100 95 3/a+Va 55
3/16+V16 95 90 V2 + V2 85
Va + Vs 80 99 Vs + Va 30
3/16 + 'Vie 80 75 1/2 + V2 80
Vs+Vs 15 0 3/8 35
3/i6 + Vi 6 75 10 V2 65
Va 100 40 1 95
3/16 100 90
1A 93 100 1 0
V2 95 100 1 0
1A 100 100 1 0
1A 95 98 1 0
1A
1/4
klle Raten sind ein Durchschnitt von zwei Wiederholungen.
kus der obigen Tabelle geht hervor, daß eine synergistische Wirkung zwischen den hier beschriebenen Herbiziden vom Typ des J-Phosphonomethylglycins und den Aryloxyphenoxypentansäureestem auftritt.
)ie herbiziden Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung sind zur Bekämpfung des Wachstums unerwünschten 'flanzenwuchses im Vorauflaufverfahren oder Nachauflaufverfahren auf dem für die Bekämpfung erwünschten Ort verwendbar, iinschließlich der Einarbeitung in den Boden vor dem Pflanzen und nach dem Pflanzen sowie der Oberflächenapplikation. Die lusammensetzungen liegen im allgemeinen in Formulierungen vor, die für die konventionelle Applikation geeignet sind. Im illgemeinen werden solchen Formulierungen inerte oderteilweise aktive Bestandteile oder verdünnende Trägerstoffe zusätzlich ur wirksamen Verbindung zugesetzt. Beispiele für solche Bestandteile oder Träger sind Wasser, organische Lösungsmittel, taubförmige Träger, granulierte Träger, oberflächenaktive Mittel, Öl und Wasser, Wasser-in-Öl-Emulsionen, Netzmittel, )ispergiermittel und Emulgiermittel. Dier herbiziden Zusammensetzungen liegen im allgemeinen in Form von Stäuben, !pritzpulvern, Granulaten, Lösungen oder emulgierbaren Konzentraten vor.
!täube sind freifließende pulverförmige Zusammensetzungen, die die herbizide Verbindung auf einen teilchenförmigen Träger
geeigneter Träger sind Talkum, Bentonit, Diatomeenerde und Pyrophyilit. Antibackmittel und antistatische Mittel können gewünschtenfalls hinzugegeben werden. Die Zusammensetzung enthält im allgemeinen bis zu 50% an aktivem Bestandteil.
Spritzpulver sind fein verteilte Zusammensetzungen, bestehend aus einem teilchenförmigen Träger, der mit der herbiziden Verbindung imprägniert ist, und zusätzlich aus einem oder mehreren oberflächenaktiven Mitteln. Die oberflächenaktiven Mittel beschleunigen die schnelle Dispersion des Pulvers im wäßrigen Medium, um stabile versprühbare Suspensionen zu erhalten.
Eine große Anzahl oberflächenaktiver Mittel kann eingesetzt werden, beispielsweise langkettige Fettalkohole und Alkalimetallsalze sulfatierter Fettalkohole; Sulfonsäuresalze; Ester langkettiger Fettsäuren" und mehrwertige Alkohole, in denen die Alkohlgruppe freie, omegasubstituierte Polyethylenglykole mit relativ langer Kettenlänge sind. Eine Liste mit oberflächenaktiven Mitteln, die für die Verwendung als landwirtschaftliche Formulierung geeignet sind, ist die „Pesticide Formulations" von Wade von Walkenberg, Marcel Dekker, Inc., N. Y., 1972, auf S.79-84 aufgeführt.
Granulate enthalten die herbizide Zusammensetzung imprägniert auf einem teilchenförmigen, inerten Träger mit einer Teilchengröße von etwa 1 bis etwa 2 mm Durchmesser. Die Granalien können hergestellt werden durch Sprühen einer Lösung des aktiven Bestandteile in einem flüchtigen Lösungsmittel auf den Granulatträger. Zu geeigneten Trägern bei der Herstellung von Granulaten gehört Ton, Vermiculit, Sägemehl, granulierter Kohlenstoff und ähnliches.
Die herbiziden Zusammensetzungen können auf den Boden auch in Form einer Lösung in einem geeigneten Lösungsmittel aufgebracht werden. Zu den ständig benutzten Lösungsmitteln in herbiziden Formulierungen gehören Kerosin, Dieselöl, Xylol, Erdölfraktionen mit Siedebereichen oberhalb von Xylol sowie aromatische Erdölfraktionen, die reich an mehtylierten Naphthalenen sind.
Emulgierbare Konzentrate bestehen aus einer Öllösung des Herbizids mit einem Emulgiermittel. Vor der Anwendung wird das Konzentrat mit Wasser verdünnt, um eine suspendierte Emulsion öligerTröpfchen zu erhalten. Die verwendeten Emulgiermittel sind überlicherweise ein Gemisch anionischer und nichtionischer oberflächenaktiver Mittel. Andere Zusatzstoffe wie Verbreitungsmittel und Haftmittel können in das emulgierbare Konzentrat eingearbeitet werden.
Die oben beschriebenen Formulierungen, die phytotoxisch oder herbizid wirksame Mengen der hier beschriebenen Zusammensetzungen enthalten, können in beliebiger üblicher Weise auf die gewünschten Bekämpfungsorte aufgebracht werden. Die Applikationsorte können der Boden, der Samen, die Sämlinge und die entwickelten Pflanzen ebenso wie überflutete Felder sein.
Stäube und flüssige Zusammensetzungen können mit Hilfe von Pulverzerstäubern, Baum- und Handsprühern und Sprühzerstäubern aufgebracht werden. Die Zusammensetzungen können auch von Flugzeugen als Stäube und Sprühnebel abgesetzt werden, da sie in sehr niedrigen Dosen wirksam sind. Um das Wachstum von gekeimten Samen oder aufgelaufenen Sämlingen zu verändern oder zu steuern, werden als typisches Beispiel der Staub und flüssige Zusammensetzungen entsprechend üblicher Methoden auf den Boden aufgebracht und im Boden verteilt in einer Tiefe von wenigstens 12,7 mm (V2 Zoll) unter der Bodenoberfläche. Es ist nicht erforderlich, daß die phytotoxischen Zusammensetzungen mit den Bodenteilchen vermischt werden.
Diese Zusammensetzungen können stattdessen einfach durch Versprühen oder Versprengen auf die Bodenoberfläche aufgebracht werden. Die erfindungsgemäßen phytotoxischen Zusammensetzungen können auch durch Zusatz an Beregnungswasser auf das zu behandelnde Feld aufgebracht werden. Diese Applikationsmethoden erlauben die Durchtränkung des Bodens mit den Zusammensetzungen in der Weise, wie das Wasser darin absorbiert wird. Staubzusammensetzungen, granulierte Zusammensetzungen oder flüssige Formulierungen, die auf den Boden appliziert werden, können unter die Bodenoberfläche mittels üblicher Verfahren verteilt werden, wie Tellern, Schleppflügen oder Mischoperationen.
Die Menge einer erfindungsgemäßen Zusammensetzung, die eine phytotoxische oder herbizid wirksame Menge enthält, hängt von der Art der zu bekämpfenden Samen oder Pflanzen ab.
Die Applikatibnsrate an aktivem Bestandteil variiert von etwa 0,01 bis etwa 50lb/A(0,0112 bis 56 kg/ha), vorzugsweise von etwa 0,1 bis etwa 25 Ib/A (0,112 bis 28 kg/ha), wobei die tatsächliche Menge von den Gesamtkosten und den erwünschten Ergebnissen abhängt. Für den Fachmann sollte klar sein, daß Zusammensetzungen mit geringerer herbizider Wirksamkeit eine höhere Dosierung erforderlich machen als aktivere Zusammensetzungen bei gleichem Bekämpfungsgrad.

Claims (7)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Synergistische herbizide Zusammensetzung, gekennzeichnet durch ein Gemisch aus
    a) einer herbizid wirksamen Menge von N- Phosphonomethylglycin und landwirtschaftlich annehmbaren Salzen dieser Verbindung; und
    b) einer herbizid wirksamen Menge eines Aryloxyphenoxypentansäureesters der Formel
    f—ίΤ 3
    0 - CH - (Z) - C - 0 - R
    worin A die Bedeutung CH oder Stickstoff hat, Y Wasserstoff oder Chlor ist, Z aus der aus
    H OH 0 H
    I I Il '
    -C=CH-, -CH-CH2-, -C-CH2-, oder -CH-CH2-
    bestehenden Gruppe ausgewählt ist und R Wasserstoff oder eine geradkettige oder verzweigte niedere Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist;
    in einem Masseverhältnis von (N-Phosphonomethylglycin): (Aryloxyphenoxypentansäureester) von etwa 4:1 bis etwa 5:1. 2. Synergistische herbizide Zusammensetzung gemäß Punkt 1, gekennzeichnet durch ein Gemisch aus
    a) einer herbizid wirksamen Menge von N- Phosphonomethylglycin und landwirtschaftlich annehmbaren Salzen dieser Verbindung; und
    b) einer herbizid wirksamen Menge eines Aryloxyphenoxypentansäureesters der Formel
    0 - CH - (Z) - C - 0 - R
    worin A die Bedeutung CH oder Stickstoff hat, Y Wasserstoff oder Chlor ist, Z aus der aus
    H
    -C=CH-,
    CH
    -CH-CH2-,
    OH -C-CH2- oder -CH-
    bestehenden Gruppe ausgewählt ist und R Wasserstoff oder eine geradkettige oder verzweigte niedere Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist;
    in einem Masseverhältnis von (N-Phosphonomethylglycin): (Aryloxyphenoxypentansäureester) von etwa 8:1 bis etwa 5:1. 3. Synergistische herbizide Zusammensetzung gemäß Punkt 1, gekennzeichnet durch ein Gemisch aus
    a) einer herbizid wirksamen Menge des Sulfoniumsalzes von N-Phosphonomethylglycin; und
    b) einer herbizid wirksamen Menge von 2-[4-(5-Trifluormethyl-2-pyridyloxy)-phenoxy]-pentansäure-methylester; in einem (a):(b)-Masseverhältnis von etwa 8:1 bis etwa 4:1.
  2. 5. Synergistische herbizide Zusammensetzung gemäß Punkt 1, gekennzeichnet durch ein Gemisch aus
    a) einer herbizid wirksamen Menge des Sulfoniumsalzes von N-Phosphonomethylglycin; und
    b) einer herbizid wirksamen Menge von 2-[4-(5-Trifluormethyl-2-pyridyloxy)-phenoxy]-pentansäure-methylester; in einem (a):(b)-Masseverhältnis von etwa 2:1 bis etwa 16:1.
  3. 6. Verfahren zur Bekämpfung unerwünschten Pflanzenwachstums, gekennzeichnet durch Aufbringen einer herbizid wirksamen Menge einer synergistischen herbiziden Zusammensetzung auf den gewünschten Bekämpfungsort, bestehend aus einem Gemisch aus
    a) einer herbizid wirksamen Menge von N-Phosphonomethylglycin und dessen landwirtschaftlich annehmbaren Salzen; und
    b) einer herbizid wirksamen Menge eines Aryloxyphenoxypentansäureesters der Formel
    CH-J 3
    0-CH-(Z)-C-O-R
    worin A die Bedeutung CH oder Stickstoff hat, Y ist Wasserstoff oder Chlor, Z ist aus der aus H OH 0 H
    1
    -C=CH-, -CH-CH2-,
    11 I
    -C-CH2- oder -CH-
    bestehenden Gruppe ausgewählt und R ist Wasserstoff oder ein geradkettiger oder verzweigter niederer Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen;
    in einem (a):(b)-Masseverhältnis von etwa 4:1 bis etwa 5:1.
  4. 7. Verfahren zur Bekämpfung unerwünschten Pflanzenwuchses gemäß Punkt 6, gekennzeichnet durch Aufbringen auf den gewünschten Bekämpfungsort einer herbizid wirksamen Menge einer synergistischen herbiziden Zusammensetzung, bestehend aus einem Gemisch aus
    a) einer herbizid wirksamen Menge von N-Phosphonomethylglycin und dessen landwirtschaftlich annehmbaren Salzen; und . ' .
    b) öiner herbizid wirksamen Menge eines Aryloxyphenoxypentansäureesters der Formel
    0 - CH - (Z) - C - 0 - R
    A
    worin A die Bedeutung CH oder Stickstoff hat, Y ist Wasserstoff oder Chlor, Z ist aus der aus
    H QH 0 H
    -C=CH-, -CH-CH2-, -C-CH2- oder -CH-CH2-
    bestehenden Gruppe ausgewählt und R ist Wasserstoff oder eine geradkettige oder verzweigte niedere Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen;
    in einem (a):(b)-Masseverhältnis von etwa 8:1 bis etwa 5:1.
  5. 8. Verfahren zur Bekämpfung unerwünschten Pflanzenwachstums gemäß Punkt 6, gekennzeichnet durch Aufbringen auf den gewünschten Bekämpfungsort einer herbizid wirksamen Menge einer synergistischen herbiziden Zusammensetzung, bestehend aus einem Gemisch aus
    a) einer herbizid wirksamen Menge des Sulfoniumsalzes von N-Phosphonomethylglycin; und
    b) einer herbizid wirksamen Menge von 2-[4-(5-Trifluormethyl-2-pyridyloxy)-phenoxy]-pentansäure-ethylester; in einem (a):(b)-Masseverhältnisvon etwa4:1 bisetwa8:1.
  6. 9. Synergistische herbizide Zusammensetzung gemäß Punkt 1, gekennzeichnet durch ein Gemisch von
    a) einer herbizid wirksamen Menge des Sulfoniumsalzes von N-Phosphonomethyiglycin; und
    b) einer herbizid wirksamen Menge von 2-[4-(5-Trifluormethyl-2-pyridyloxy)-phenoxy]-pentansäure-methylester in einem (a):(b)-Masseverhältnis von etwa 8:1 bis etwa 4:1.
  7. 0. Verfahren zur Bekämpfung unerwünschten Pflanzenwachstums gemäß Punkt 6, gekennzeichnet durch Aufbringen auf den gewünschten Bekämpfungsort einer herbiziden wirksamen Menge einer synergistischen herbiziden Zusammensetzung, bestehend aus einem Gemisch von
    a) einer herbizid wirksamen Menge von N-Phosphonomethylglycin und dessen landwirtschaftlich annehmbaren Salzen; und
    b) einer herbizid wirksamen Menge von 2-[4-(5-Trifiuormethyl-2-pyridyloxy)-phenoxy]-pentansäure-ethylester; in einem (a):(b)-Masseverhältnis von etwa 2:1 bis etwa 16:1.
    nwendungsgebiet der Erfindung
    ie Erfindung betrifft synergistische herbizide Zusammensetzungen für die Bekämpfung von unerwünschten Pflanzenwuchs in er Landwirtschaft.
    harakteristik der bekannten technischen Lösungen
    er Schutz von Kulturpflanzen gegen Unkräuter und anderen, das Wachstum der Kulturpflanzen beeinträchtigenden flanzenwuchs durch Verbrauch wertvoller Anbauflächen- und Bodennährstoffe ist ein ständig wiederkehrendes Problem in der andwirtschaft. Zur Lösung dieses Problems ist von Forschern auf dem Gebiet der synthetischen Chemie eine Vielzahl von hemikalien und chemischen Formulierungen hergestellt worden, die wirksam bei der Bekämpfung derartigen unerwünschten /achstums eingesetzt werden können. Chemische Herbizide verschiedener Arten sind in der Literatur beschrieben worden, und ine große Anzahl wird wirtschaftlich genutzt.
    1 manchen Fällen hat es sich gezeigt, daß wirksame Herbizide effektiver in Kombinationen sind, als wenn sie einzeln angewendet rerden. Das Ergebnis wird oft als „Synergismus" bezeichnet, da die Kombination eine Wirkung oder einen Wirkungsspiegel ufweist, der über dem liegt, den man von einer einfachen Addition der Einzelwirkungen der Komponenten erwarten könnte.
    s sind bereits zwei Klassen von Verbindungen mit herbizider Wirkung bekannt.
    lie beiden die Kombination bildenden Klassen von Herbiziden, die Gegenstand der Erfindung sind, sind beide im Stand der echnik bei chemischen Herbiziden für ihre Wirksamkeit unabhängig voneinander bekannt.
    ine herbizide Verbindung, von der gefunden wurde, daß sie biozersetzbar ist und die als Herbizid und als flanzenwachstumsregulator bei niedrigen Raten wirksam ist, ist N-Phosphonomethylglycin und verschiedene Salze dieser er.bindung. Das N-Phosphonomethylglycin und dessen landwirtschaftlich wirksame Salze sind zur Verwendung von der IS-Regierung zugelassen und als Ergebnis dessen ist dieses Herbizid kommerziell erfolgreich geworden.
    •as N-Phosphonomethylglycin und bestimmte Salze sind wirksame und zulässige Nachauflaufherbizide in der Landwirtschaft.
    lie gegenwätig wirtschaftlich genutzte Verbindung ist das Isopropyiaminsalz von N-Phosphonomethylglycin und dessen leriyate.
    las N-Phosphonomethylglycin und bestimmte lösliche Salze davon können über eine Vielzahl verschiedener Wege hergestellt •erden. Eines dieser Verfahren, beschrieben in der US-PS 3160632 (Toy et al., vom 8. Dezember 1964), besteht darin, N-'hosphinomethylglycin (Glycinmethylenphosphinsäure) mit Quecksilberchlorid in einem wäßrigen Lösungsmittel bei iückflußtemperatur umzusetzen und die Reaktionsprodukte anschließend zu trennen. Zu anderen Verfahren gehört die 'hosphonomethylierung von Glycin und die Reaktion von Ethylglycinyt mit Formaldehyd und Diethylphosphit. Letzeres 'erfahren ist in der US-PS 3799758 (Franz, 26. März 1974) beschrieben. Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe von Patenten, lie N-Phosphonomethylglycin, dessen Salze und Derivate betreffen, worin diese als nützliche Herbizide und 'flanzenwachstumsregulatoren beschrieben sind. Zu diesen zusätzlichen Patenten, die N-Phosphonomethylglycine, ^pplikationsverfahren, Verfahren zur Herstellung, Salze und Derivate betreffen, gehören die US-PS 3868407, US-PS 4197254 ind US-PS 4199354 sowie andere. Die US-PS 4 315 765 und 4376644 offenbaren Trialkylsulfoniumsalze von N-
DD84268705A 1983-10-27 1984-10-25 Synergistische herbizide zusammensetzungen DD232634A5 (de)

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