DD233292A1 - Streich- und spritzfaehiges wildverbiss- und schaelverhinderndes mittel - Google Patents

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DD233292A1
DD233292A1 DD27201184A DD27201184A DD233292A1 DD 233292 A1 DD233292 A1 DD 233292A1 DD 27201184 A DD27201184 A DD 27201184A DD 27201184 A DD27201184 A DD 27201184A DD 233292 A1 DD233292 A1 DD 233292A1
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DD
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fatty acid
acid
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ester
wild
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DD27201184A
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Inventor
Hans-Guenter Schwark
Siegfried Prien
Ruth Schoetzau
Ingeborg Lischke
Hans Pradel
Original Assignee
Berlin Chemie Veb
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein streich- und spritzfaehiges wildverbiss- und schaelverhinderndes Mittel zur Anwendung in der Forstwirtschaft, im Obst- und Gartenbau. Das erfindungsgemaesse Mittel besteht aus 20 bis 40% eines sauren PVAc-Latex als Bindemittel, 10 bis 25% eines Alkylamingemisches der Kettenlaenge C16 bis C18, 1 bis 3% eines Fettsaeureesters einer Fettsaeurefraktion von C4 bis C8, 5 bis 10% AlCl3, gegebenenfalls 0,5 bis 3% Farbstoffen und zum Rest aus Wasser.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein streich- und spritzfähiges wildverbiß- und schälverhinderndes Mittel zur Anwendung in der Forstwirtschaft, im Obst- und Gartenbau.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind eine Reihe von wildverbißverhindemden Mitteln bekannt. Die meisten enthalten organische Substanzen, die durch einen intensiven Geruch und Geschmack das Wild vom Verbeißen abhalten sollen. Diese Mittel enthalten oft teerartige Substanzen, die mit organischen Lösungsmitteln in eine anwendungsbereite Form gebracht werden. Bei der Verarbeitung treten dabei große Nachteile auf, viele der Mittel haben phytotoxisch^ Nebenwirkungen und schädigen die Pflanzen z. B. beim Einsatz von Fettsäuren in derartigen Mitteln.
Es wurde bereits vorgeschlagen (DE-OS 3021693), auch anorganische Bestandteile wie Quarzsand mit Latex-Gummi-Lösungen zu mischen und damit einen Schutz für Pflanzen zu erzielen. Der Nachteil besteht dabei darin, daß das Wild die gefährdeten Pflanzen verbeißt und erst dann vom weiteren Fressen abgehalten wird und damit die Pflanzen schon geschädigt hat. Besonders bei jungen Pflanzen können dadurch irreparable Schäden eintreten.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung liegt darin, ein Mittel aufzuzeigen, welches ein Verbeißen und Schälen des Wildes verhindert, ohne daß eine Beschädigung der Pflanzen eintritt. Weiterhin soll das Mittel keine schädlichen Wirkungen auf die Pflanze ausüben.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Mittel bereitzustellen, welches keine organischen Lösungsmittel enthält und durch seine Zusammensetzung das Wild effektiver vom Verbeißen und Schälen der Pflanzen abhält.
Die Aufgabe der Erfindung wurde gelöst durch ein Mittel, welches sowohl streich- als auch spritzfähig ist und aus einem Gemisch von 20 bis 40% eines sauren PVAc-Latex als Bindemittel, 10 bis 25% eines Alkylamingemisches der Kettenlänge Cie bis C18,1 bis 3% eines Fettsäureesters einer Fettsäurefraktion von C4 bis C8,5 bis 10% AICI3, gegebenenfalls 0,5 bis 3% Farbstoffen und zum Rest aus Wasser besteht. Der pH-Wert des Mittels wird durch Variation der AICU-Zugabe im genannten Bereich auf 5,0 bis 6,0, vorzugsweise 5,5 bis 5,8 eingestellt.
Als Fettsäureester können n- oder i-Alkylester eines Alkohols oder Alkoholgemisches der Kettenlänge C4 bis C9 eingesetzt werden. Als bevorzugte Form wird als Fettsäureester der n-Butylester einer Fettsäurefraktion von 12 bis 14% n-Buttersäure, 33 bis 35% n-Valeriansäure, 30 bis 33% n-Capronsäure, 15 bis 17% Onanthsäure und 4 bis 6% Caprylsäure eingesetzt.
Die Erfindung soll nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden.
Ausführungsbeispiel
Aus 51 kg saurem PVAc-Latex (Typ DP 50 S) und 23 kg eines Alkylamingemisches der Kettenlänge C16 bis Ci8 (Rofamin T 20), 25 kg einer AlC^-Lösung (29%ig), 2,6kg des n-Butylesters einer Fettsäurefraktion von C4 bis C8 bestehend aus 13,8% n-Buttersäure, 33,9% n-Valeriansäure, 31,5% n-Capronsäure, 15,8% Onanthsäure und 4,9% Caprylsäure sowie 1,7kg Eisenoxidrot und 66,7kg Wasser wird durch inniges Mischen eine stabile Emulsion hergestellt. Diese Emulsion ist streichfähig, sie kann durch Versetzen mit Wasser beliebig verdünnt und damit spritzfähig gemacht werden.
Bei dem Einsatz in der Forstwirtschaft wird damit gegenüber unbehandelten Beständen bei gleichem Wildbestand ein Verbiß- und Schälschutz von 94 bis 97% erreicht.

Claims (4)

  1. - 1 - t£M I I
    Patentansprüche:
    1. Streich- und spritzfähiges wildverbiß- und schälverhinderndes Mittel zur Anwendung in der Forstwirtschaft, im Obst- und Gartenbau, gekennzeichnet dadurch, daß es aus 20 bis 40% eines sauren PVAc-Latex als Bindemittel, 10 bis 25% eines Alkylamingemisches der Kettenlänge Ci6 bis C-is, 1 bis 3% eines Fettsäureesters einer Fettsäurefraktion von C4 bis C8,5 bis 10% AICI3, gegebenenfalls 0,5 bis 3% Farbstoffen und der Rest aus Wasser besteht.
  2. 2. Mittel nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß der pH-Wert des Mittels durch Variation der AICI3-Zugabe auf 5,0 bis 6,0, vorzugsweise 5,5 bis 5,8 eingestellt ist.
  3. 3. Mittel nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß als Fettsäureester ein n- oder i-Alkylester eines Alkohols der Kettenlänge C4 bis C9 eingesetzt wird.
  4. 4. Mittel nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß als Fettsäureester der n-Butylester einer Fettsäurefraktion von 12 bis 14% n-Buttersäure, 33 bis 35% n-Valeriansäure, 30 bis 33% n-Capronsäure, 15 bis 17% Onanthsäure und 4 bis 6% Caprylsäure eingesetzt wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4229460A1 (de) * 1992-09-03 1994-03-10 Wacker Chemie Gmbh Wildverbißschutzmittel

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