DD234087A1 - Fotografisches silberhalogenidhaltiges material mit einer lichthofschutzschicht - Google Patents
Fotografisches silberhalogenidhaltiges material mit einer lichthofschutzschicht Download PDFInfo
- Publication number
- DD234087A1 DD234087A1 DD27268385A DD27268385A DD234087A1 DD 234087 A1 DD234087 A1 DD 234087A1 DD 27268385 A DD27268385 A DD 27268385A DD 27268385 A DD27268385 A DD 27268385A DD 234087 A1 DD234087 A1 DD 234087A1
- Authority
- DD
- German Democratic Republic
- Prior art keywords
- molecular weight
- antihalation
- layer
- binder
- antihalation layer
- Prior art date
Links
Landscapes
- Laminated Bodies (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft ein fotografisches Material, das eine Lichthofschutzschicht, bestehend aus polymeren Bindemitteln und darin dispergierten Pigmenten, enthaelt. Ziel und Aufgabe bestehen darin, fuer die Lichthofschutzschicht Bindemittel zu finden, die sich durch ein optimales Verhalten im Verarbeitungsprozess sowie durch hervorragende physikalisch-mechanische Eigenschaften wie geringe Verklebeneigung und hohe Kratzfestigkeit auszeichnen. Erfindungsgemaess wird als Bindemittel ein Gemisch von Co- oder Terpolymeren mit Maleinsaeureanhydrid verwendet, bestehend aus niedrigmolekularen MSA-Co- oder Terpolymeren mit einem Molekulargewicht von 104 bis 105 und hochmolekularen MSA-Co- oder Terpolymeren mit einem Molekulargewicht von 1,5105 bis 2,5105; das Gemisch weist eine Viskositaet von 100 bis 300 mPa s auf. Die neuen Lichthofschutzschichten zeichnen sich durch ein optimales Verhalten im Verarbeitungsprozess (Stabilitaet im alkalischen Entwicklervorbad, nahezu vollstaendige Entfernung in der Spruehwaesserung) und gute physikalisch-mechanische Eigenschaften aus.
Description
Die Erfindung betrifft ein fotografisches silberhalogenidhaltiges Material mit einer Lichthofschutzschicht.
In fotografischen Materialien tragen Lichthofschutzschichten wesentlich zur Schärfeverbesserung bei. Als lichtabsorbierende Substanzen kommen dabei gelöste Farbstoffe wie Styryl-, Oxonol- oder Triphenylmethanfarbstoffe, oder Pigmente wie Ruß oder Braunstein zum Einsatz. Als Bindemittel werden Polymere eingesetzt, die in alkalischen Verarbeitungsbädern durch Salzbildung eine Entfernung der Lichthofschutzschicht von der Unterlage ermöglichen oder die aufgrund ihres Gehaltes an freien Säuregruppen alkalisch so stark quellbar sind, daß eine Entfernung der Lichthofschutzschicht in einer Sprühwässerung bzw. an einer mechanischen Abschwabbeleinrichtung möglich wird.
Beispiele für alkalisch quellbare Bindemittel sind Celluloseacetatphthalate (US-PS 2 271 234) und -butyrate, Copolymerisate auf der Basis von Acrylsäure, Methacrylsäue und deren Ester (US-PS 3 677 790, DE-OS 2 616 384) und Copolymerisate auf der Basis von Maleinsäureanhydrid mit Vinylether wie Vinylisobutylether (US-PS 3 617 286), Olefinen wie Ethylen oder Propylen (DE-OS 2 713 261), vinylaromatischen Verbindungen wie Styren (DE-OS 2 362 081), Vinylacetat (US-PS 3 492 122) oder Acrylnitril (DE-AS 1 299
Zur Steuerung der mechanischen Eigenschaften des copolymerisierten Maleinsäureanhydrids wird es nach der Polymerisation in vielfältiger Weise modifiziert. Bekannt ist z. B. die Überführung der Anhydridstruktur im Copolymerisat in Halbester (US-PS 3 492
122) oder die Hydrolyse des MSA-Copolymerisats zum Natrium- oder Kaliumsalz (GB-PS 1 430 509).
Diese Bindemittelvarianten sind jedoch mit einer Reihe von Nachteilen behaftet, die ihre Anwendung einschränken bzw. unmöglich machen. Als besonders problematisch erweist sich dabei das Verhalten der Lichthofschutzschicht, besonders bei Verwendung von Ruß als lichtabsorbierende Substanz, im Verarbeitungsprozeß. Alkalisch quellbare Bindemittel werden im Entwicklervorbad schon teilweise abgelöst oder zeigen eine starke Empfindlichkeit gegen mechanische Beanspruchung, z. B. bei Verwendung von Noppenwalzen als Transportwalzen. Dadurch werden Rußpartikel freigesetzt, die sich auf der Emulsionsseite ablagern und zu Projektionsstörungen führen. Weiterhin wird das Vorbad zunehmend verschmutzt und bedarf einer ständigen Erneuerung. Der Versuch, diese Mangel zu beseitigen, erfolgt durch Verwendung von Bindemittelchargen mit höheren Molekulargewichten. Diese Bindemittel sind im Vorbad weitgehend unempfindlich, ihre Quellfähigkeit ist jedoch oft so stark eingeschränkt, daß sie in der sich dem Vorbad anschließenden Sprühwässerung und der Abschwabbeleinrichtung nur z. T. entfernt werden oder ganz auf der Unterlage verbleiben. Die Folge sind Projektionsstörungen oder eine Verunreinigung des Fixierbades, indem auf Grund der höheren Alkalität dieses Bades noch Teile der Rußschicht entfernt werden können.
Ein weiteres Problem ist die zu geringe Schutzkolloidwirkung vieler Bindemittel für Ruß, die besonders bei Verwendung niedriger Molekulargewichte auftritt. Die sich teilweise bildenden Koagulate bewirken einen ungleichmäßigen Auftrag der Lichthofschutzschichten und beeinträchtigen ihre lichtabsorbierende Wirkung.
Viele Bindemittel weisen zu hohe Sprödigkeit auf, die zu Schichtbeschädigungen führen kann und besitzen eine starke Verklebeneigung, die zum Verkleben von Lichthofschutzschicht und Emulsionsschicht führen kann und das Filmmaterial unbrauchbar macht.
Die zur Beseitigung dieser Fehlerquellen gemachten vielfachen Vorschläge stellen oft nur unbefriedigende Lösungen dar. So führt der Antrag einer zusätzlichen Deckschicht auf die Lichthofschutzschicht zwar zur Verbesserung der physikalisch-mechanischen Eigenschaften wie Verklebeneigung und Kratzempfindlichkeit, beeinträchtigt aber das Ablöseverhalten im Vorbad. Der ebenfalls einen zusätzlichen Antrag bedeutende Antrag einer Zwischenschicht zwischen Unterlage und Lichthofschutzschicht beeinträchtigt auch das Ablöseverhalten.
Besonders für die Gewährleistung eines optimalen Verhaltens der Lichthofschutzschicht im Verarbeitungsprozeß konnte bisher kein überzeugender Vorschlag unterbreitet werden.
Ziel der Erfindung ist, ein fotografisches Material mit einer Lichthofschutzschicht herzustellen, das sich durch ein stabiles Verhalten im Verarbeitungsprozeß sowie durch hervorragende physikalisch-mechanische Eigenschaften wie geringe Verklebeneigung und hohe Kratzfestigkeit auszeichnet.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, als Bindemittels für die Lichthofschutzschicht fotografischer Siluerhalogenidmaterialien Polymere zu finden, die ein stabiles Verhalten der Lichthofschutzschicht im Verarbeitunsprozeß bewirken und verbesserte physikalisch-mechanische Eigenschaften besitzen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein fotografisches silberhalogenidhaltiges Material mit einer Lichthofschutzschicht, die synthetische Polymere als Bindemittel enthält, in der Lichthofschutzschicht ein Gemisch von niedrigmolekularen Maleinsäureanhydrid-Co- oder Terpolymeren mit einem Molekulargewicht von 104 bis 105 und hochmolekularen Maleinsäureanhydrid-Co- oderTerpolymeren mit einem Molekulargewicht von 1,5 x 105 bis 2,5 x 105, wobei da: Gemisch eine Viskosität von 100 bis 300 mPa s aufweist, enthält.
Die Polymeren lassen sich durch radikalische Co- oder Terpolymerisation herstellen, indem Vinylmonomere wie Styren-, α Methylstyren, Ethylen, Propylen, Vinylether, mit Maleinsäureanhydrid polymerisiert werden. Die Steuerung des Molekulargewichtes kann durch Wahl und Konzentration des Initiators, der Monomeren oder des Lösungsmittels erfolgen. Durch Veresterung in Alkohol kann nach der Polymerisation der für den Einsatz in Lichthofschutzschichten erforderliche Halbester des Maleinsäureanhydrids hergestellt werden.
Der Feststoffgehalt der Polymeren in einer Antragslösung für Lichthofschutzschichten liegt bei 1-5%. Die Einstellung eines mittleren Molekulargewichts, das einer Viskosität von 100-300 mPa s entspricht, bei dem ein optimales Verhalten der Lichthofschutzschicht im Verarbeitungsprozeß erreicht werden kann, kann durch Verwendung beliebig vieler Polymerchargen in einem weiten Molekulargewichtsbereich erfolgen. Als Pigment wird vorzugsweise Ruß verwendet, dessen Anteil bezogen auf den Feststoffgehalt des Bindemittels bei 30-60% liegt. Es können auch gelöste Farbstoffe verwendet werden. Die Lichthofschutzschichten lassen sich auf Triacetat-oder Polyesterunterlage antragen.
Sie sind als Lichthofschutz- oder Antistatikschicht für Positiv-, Negativ- und Umkehrcolormaterialien geeignet. Die erfindungsgemäßen Lichthofschutzschichten besitzen im Vergleich zu bisher bekannten Lichthofschutzschichten, ein optimales Verhalten im Verarbeitungsprozeß der genannten Colormaterialien: Stabilität im alkalischen Entwicklervorbad, nahezu vollständige Entfernung in der Sprühwässerung, problemlose Entfernung von Resten auf mechanischen Abschwabbeleinrichtungen und weisen hervorragende physikalisch-mechanische Eigenschaften wie geringe Verklebeneigung, hohe Kratzfestigkeit und geringer Abrieb, auf. Die Erfindung wird in Ausführungsbeispielen erläutert.
Beispiel 1 (Typ)
In einer Rührwerkskugelmühle werden 12,5 g Ruß in einer Lösung aus 250 ml Blutanol und 20 g des Copolymeren Styren-Maleinsäureanhydrid-Butylhalbester mit einer Viskosität von 170 mPa s dispergiert.
Das Bindemittel hat ein Molekulargewicht von 150000 und einen Veresterungsgrad von 85%. Nach der Dispergierung wird die Dispersion in einem Lösungsmittelgemisch aus 850 ml Methanol und 30 ml Aceton verdünnt. Die erhaltenen Antragslösungen haben einen Bindemittelanteil von 1,8% und einen Rußanteil von 1,1 %.
Die erhaltene Antragslösung wird an einer Begießmaschine auf unbehandelte Triacetatunterlage angetragen. Die rückseitig mit der Lichthofschutzschicht beschichtete Unterlage wird anschließend mit den für ein Positivcolormaterial erforderlichen Emulsions- und Hilfsschichten beschichtet und konfektioniert.
Die Untersuchung des Verhaltens der Lichthofschutzschicht im Verarbeitungsprozeß erfolgt an einer herkömmlichen Entwicklungsmaschine.
Das alkalische Entwicklervorbad hat folgende Zusammensetzung:
10OgNa2SO4 20 g Borax
auf 11 H2O
Die Vorbadtemperatur beträgt 23°C. Die Verweilzeit im Vorbad beträgt 30 s. Nach Verlassen des Vorbades wird die Lichthofschutzschicht mit H2O (temperiert auf 230C) durch Düsen besprüht, anschließend erfolgt eine mechanische Entfernung von Restteilen an einer Abschwabbeleinrichtung (rotierende Walze mit weichem Filzbelag).
Die hergestellte Lichthofschutzschicht zeigt im Vorbad ein stabiles Verhalten. Die Entfernung der Rußschicht erfolgt in der Zwischenwässerung, ein geringer grauer Restbelag wird an der Abschwabbeleinrichtung mühelos abgerieben. Die Bestimmung der Verklebeneigung zwischen Lichthofschutzschicht und Emulsionsschicht erfolgt nach folgender Vorschrift: Die Lichthofschutzschicht wird zusammen mit einem Positivmaterial bei 20 °C und 90% relativer Feuchte 2 h klimatisiert und mittels Walzenpaar mit der Emulsionsschicht zusammengepreßt. Nach 24 h Lagerung werden die 2 Schichten mit konstanter Kraft getrennt. Die Benotung der Verklebeneigung (Übernahme von Rückschicht auf die Emulsion) erfolgt visuell, wobei Note 0 keine Farbübernahme bedeutet, Materialien mit Note 1 und 2 bedingt und mit Note 3 nicht mehr brauchbar sind (völliges Verkleben der Schichten).
Die hergestellte Lichthofschutzschicht wurde mit Note 2-3 beurteilt und zeigt damit kein ausreichendes Verhalten. Die Bestimmung der mechanischen Beanspruchbarkeit der Lichthofschutzschicht (Abrieb) erfolgt nach folgender Vorschrift: Die Filmstreifen werden mit konstanter Kraft über eine rotierende Walze gelegt und der Verlust an Lichthofschutzschicht visuell beurteilt und benotet. Materialien mit Note 1 zeigen keinen Abrieb, Note 2 bedeutet geringen, Note 3 mittleren und Note 4 starken Abrieb. Die hergestellte Lichthofschutzschicht wurde im Abrieb mit Note 3 beurteilt.
Die Beurteilung der Kratzempfindlichkeit erfolgt durch Kratzen mit dem Fingernagel, wobei Note 0 keine Kratzempfindlichkeit, Note 1 geringe, Note 2 mittlere und Note 3 hohe Kratzempfindlichkeit bedeuten
Die Lichthofschutzschicht zeigt eine hohe Kratzempfindlichkeit und wurde mit Note 2-3 beurteilt. Beispiel 2
Als Bindemittel wird ein Styren-Maleinsäureanhydrid-Butylhalbester-Copolymerisat mit einem Molekulargewicht von 40000, einer Viskosität von 30 mPa s und einem Veresterungsgrad von 85% verwendet. Die aus diesem Bindemittel nach Beispiel 1 hergestellte Lichthofschutzschicht zeigt im alkalischen Entwicklervorbad ein stabiles Verhalten. Große Teile der Schicht lösen sich im Vorbad ab, führen zu dessen Verschmutzung. Freiwerdende Rußpartikel lagern sich auf der Emulsionsseite ab und führen zu Projektionsstörungen. Die physikalisch-mechanischen Eigenschaften der Schicht sind unzureichend. Die Verklebeneigung wurde mit Note 3, Abrieb mit 3—4 und die Kratzempfindlichkeit mit 3 beurteilt. Die Ergebnisse zeigen, daß die Verwendung des Bindemittels mit diesem niedrigen Molekulargewicht als Bindemittel für Lichthofschutzschichten nicht möglich ist. Beispiel 3
Als Bindemittel wird ein Styren-Maleinsäureanhydrid-Butylhalbester-Copolymerisat mit einem Molekulargewicht von 220000 und einer Viskosität von 350 mPa s eingesetzt. Die nach Beispiel 1 hergestellte Lichthofschutzschicht zeigt im alkalischen Entwicklervorbad ein stabiles Verhalten. In der anschließenden Sprühwässerung erfolgt jedoch keine Ablösung der Schicht. Auch eine mechanische Entfernung an der Abschwabbeleinrichtung ist nur zu einem geringen Teil möglich. Große Teile der Schicht verbleiben auf der Unterlage und machen das Filmmaterial unbrauchbar. Obwohl die physikalisch-mechanischen Eigenschaften der Schicht als gut beurteilt werden können (Verklebeneigung Jl, Abrieb 1, Kratzempfindlichkeit 1-2), ist das Bindemittel mit diesem hohen Molekulargewicht aufgrund des geringen Quellverhaltens im Entwicklervorbad für Lichthofschutzschichten nicht einsetzbar.
Als Bindemittel wird ein Gemisch der in den Beispielen 2 und 3 verwendeten Bindemittel verwendet.
Das Gemisch besteht zu 65% aus dem hochmolekularen Copolymeren aus Beispiel 3 und zu 35% aus dem niedrigmolekularen Copolymeren aus Beispiel 2. Das theoretische Molekulargewicht dieses Gemisches beträgt 156000. Das entspricht einer Viskosität von 200 mPa s.
Die aus dem Bindemittelgemisch nach Beispiel 1 hergestellte Lichthofschutzschicht zeigt im Entwicklervorbad ein stabiles Verhalten, Noppenabdrücke treten nicht auf.
In der Sprühwässerung wird die Lichthofschutzschicht nahezu vollständig entfernt. Auch die physikalisch-mechanischen Eigenschaften der Schicht (Verklebeneigung 1, Abrieb 1, Kratzempfindlichkeit 1 —2) können als gut bezeichnet werden.
Als Bindemittel wird ein Propylen-Maleinsäureanhydrid-Butylhalbester-Copolymerisat mit einem Molekulargewicht von 60000, das einer Viskosität von 80 mPa s entspricht, eingesetzt. Die nach Beispiel 1 hergestellte Lichthofschutzschicht zeigt im alkalischen Vorbad ein instabiles Verhalten. Teile der Schicht lösten sich ab, es trat eine Verschmutzung des Vorbades auf und es kam zur Ablagerung von Rußpartikeln auf der Emulsionsseite. Der Einsatz dieses Bindemittels für Lichthofschutzschichten ist somit nicht möglich.
Als Bindemittel kommt ein Gemisch der in den Beispielen 3 und 6 verwendeten Bindemittel zum Einsatz. Das Gemisch besteht zu 60% aus dem hochmolekularen Bindemittel aus Beispiel 3 und zu 40% aus dem niedrigmolekularen Polymeren aus Beispiel 6. Das theoretische mittlere Molekulargewicht dieses Gemisches beträgt 156000, das einer Viskosität von 215 mPa s entspricht. Die nach Beispiel 1 hergestellte Lichthofschutzschicht zeigt im Verarbeitungsprozeß ein optimales Verhalten. Im alkalischen Entwickler wird die Schicht ausreichend vorgeqollen und anschließend in der Sprühwässerung nahezu vollständig entfernt. Eine Ablösung von Teilen der Schicht im Vorbad tritt nicht auf. Reste der Schicht auf der Unterlage nach Durchlauf der Sprühwässerung und Abschwabbeleinrichtung werden nicht gefunden. Die physikalisch-mechanischen Eigenschaften der Schicht (Verklebeneigung 1, Abrieb 1, Kratzempfindlichkeit 1) sind gegenüber den nach Beispiel 3 und 6 hergestellten Schichten stark verbessert.
Die Ergebnisse zeigen, daß ein Gemisch aus einem hoch- und niedrigmolekularen Bindemittel für Lichthofschutzschichten geeignet ist. Damit werden bisher nicht einsetzbare Bindemittelchargen, deren Molekulargewicht außerhalb eines bestimmten Toleranzbereiches liegen, als Gemische für Lichthofschutzschichten einsetzbar.
Claims (1)
- — I — 1 £Λ> Ο«.Erfindungsanspruch:Fotografisches silberhalogenidhaltiges ,Material mit einer Lichthofschutzschicht, die synthetische Polymere als Bindemittel enthält, gekennzeichnet dadurch, daß die Lichthofschutzschicht als Bindemittel ein Gemisch von niedrigmolekularen Maleinsäureanhydrid-Co- oderTerpolymeren mit einem Molekulargewicht von 104 bis 105und hochmolekularen Maleinsäureanhydrid-Co- oderTerpolymeren mit einem Molekulargewicht von 1,5 x 105 bis 2,5 x 105, wobei das Gemisch eine Viskosität von 100 bis 300 mPa s aufweist, enthält.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD27268385A DD234087B1 (de) | 1985-01-22 | 1985-01-22 | Fotografisches silberhalogenidhaltiges material mit einer lichthofschutzschicht |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD27268385A DD234087B1 (de) | 1985-01-22 | 1985-01-22 | Fotografisches silberhalogenidhaltiges material mit einer lichthofschutzschicht |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD234087A1 true DD234087A1 (de) | 1986-03-19 |
| DD234087B1 DD234087B1 (de) | 1990-10-10 |
Family
ID=5564919
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD27268385A DD234087B1 (de) | 1985-01-22 | 1985-01-22 | Fotografisches silberhalogenidhaltiges material mit einer lichthofschutzschicht |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD234087B1 (de) |
-
1985
- 1985-01-22 DD DD27268385A patent/DD234087B1/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DD234087B1 (de) | 1990-10-10 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3022451C2 (de) | ||
| DE2744184B2 (de) | Partiell ausgehärtete Beschichtungsfilme und Verfahren zur Herstellung von abriebfesten beschichteten Formteilen | |
| DE3750971T2 (de) | Lichtempfindliche Flexodruckplatte. | |
| DE4216762A1 (de) | Antistatische Kunststoffteile | |
| DE2127767A1 (de) | Fotopolymerisierbares Aufzeichnungs material | |
| DE2311207A1 (de) | Bildaufnahmematerial fuer das farbdiffusionsuebertragungsverfahren | |
| DE2362005A1 (de) | Verfahren zum wasserfestmachen von photopolymeren druckplatten | |
| DE2001727A1 (de) | Photographisches Element | |
| EP0027231A1 (de) | Photographisches Material mit einer Beizmittelschicht | |
| DE4102173A1 (de) | Lagerstabile loesung eines carboxylgruppenhaltigen copolymerisats sowie verfahren zur herstellung von photoempfindlichen lacken und offsetdruckplatten | |
| DE69104519T2 (de) | Zusammensetzung eines UV-härtbaren beschlaghindernden Mittels und Verfahren zum Herstellen eines beschlaghindernden Films. | |
| DE69811033T2 (de) | Siebdruckschablone | |
| DE69121202T2 (de) | Vernetzte leitende polymere und diese enthaltende antistatische beschichtungen | |
| DD234087A1 (de) | Fotografisches silberhalogenidhaltiges material mit einer lichthofschutzschicht | |
| DE2454076A1 (de) | Ueberzugsmassen fuer kratz- und abriebfeste ueberzuege | |
| DE1522438B2 (de) | Photographischer film mit antistatischer rueckseitenbeschichtung | |
| DE3416566C2 (de) | ||
| DE3842507A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines mehrfarbigen musters fuer farbfilter | |
| DE1597543C3 (de) | Photographisches Aufzeichnungsmaterial mit Lichthofschutzschicht | |
| DE2936041A1 (de) | Uebertragungsfolie fuer die elektrophotographische druckfixierung | |
| DE2745287A1 (de) | Photographisches aufzeichnungsmaterial | |
| DD228092A1 (de) | Fotografisches silberhalogenidhaltiges material mit einer lichthofschutzschicht | |
| CH420599A (de) | Verfahren zur Herstellung von Filmen | |
| DE2232187A1 (de) | Mischpolymerisat zum behandeln der oberflaeche von synthetischen papieren und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE1522438C3 (de) | Photographischer Film mit antistatischer Rückseitenbeschichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| ENJ | Ceased due to non-payment of renewal fee |