DD235787A3 - Vorrichtung zum seitenkantengenauen ueberfuehren flacher dauerbackwaren - Google Patents

Vorrichtung zum seitenkantengenauen ueberfuehren flacher dauerbackwaren Download PDF

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DD235787A3
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Eberhard Weckend
Wolfgang Girndt
Werner Boehme
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Eberhard Weckend
Wolfgang Girndt
Werner Boehme
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    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00—Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/22—Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors
    • B65G47/24—Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors orientating the articles

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum seitenkantengenauen Ueberfuehren von reihenweise auf einem Kuehlband ankommenden flachen Dauerbackwaren, vorzugsweise Zwiebaecke in schraeg abfallende Gleitschaechte mit achsparallelen Seitenwandungen zur Stapelbildung. Die Erfindung bezweckt, durch Bildung qualitaetsgerechter Stapel Stoerungen beim Verpackungsprozess zu vermeiden und damit die Leistung derartiger Herstellungs- und Verpackungslinien zu erhoehen. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die liegend ankommenden Zwiebaecke ohne eine Behinderung beim Einlauf in die Gleitschaechte vor der Stapelbildung axial auszurichten. Nach der Erfindung wird dies erreicht durch eine vor den Gleitschaechten angeordnete Zentrierrutsche, die durch steil ansteigende Trennstege in eine gleiche Anzahl von Einzelrinnen unterteilt ist, wobei die Boeden der Einzelrinnen derart nach einer Seite zu diesen Trennstegen schraeg abfallen und wendelfoermig verlaufen, dass die Zwiebaecke mit ihrem Schwerpunkt ueber die Trennstege in die Einzelrinnen abgleitend am Ausgang der Zentrierrutsche seitlich an den Trennstegen ausgerichtet zur Anlage kommen. Fig. 1

Description

-2- 576 37
lusführungsbeispiel
τ der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigen:
ig. 1 eine Seitenansicht
ig. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles y in Fig. 1
ig.3 einen Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 1
ig.4 einen Schnitt nach der Linie B-B in Fig. 1
ig. 5 eine Draufsicht in Richtung des Pfeilesx in Fig. 1 bei auf außermittigen Lauf des Drahtbandes eingestellter Zentrierrutsche ig. 6 wie vor, in einer Stellung bei mittigem Lauf des Drahtbandes
)ie Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer sich an ein horizontales Kühlband 1 anschließenden, schräg abfallenden lentrierrutsche 2, hinter der mit gleicher Neigung achsparallel nebeneinander liegende Gleitschächte 3 angeordnet sind. Am inde der Gleitschächte 3 befindet sich eine Stapeleinrichtung 4, die im folgenden Abschnitt noch näher beschrieben wird. )as Kühlband 1 baut sich aus einem Drahtband 1 a und Förderrollen 1 b auf, von denen in Fig. 1 nur die hintere Förderrolle zu ehen ist. Am hinteren Teil dieses Kühlbandes 1 ist oben ein Andrückband 1 c zur Sicherung der Lage der ankommenden !wiebäcke Z angeordnet. Die nachfolgende Zentrierrutsche 2 weist entsprechend den auf dem Kühlband 1 ankommenden leihen Einzelrinnen 2a auf, die durch steil ansteigendeTrennstege 2 bunterteilt sind. Der Rinnenboden 2c dieser Einzelrinnen 2a 3t derart ausgebildet, daß dieser zu den zugeordneten Trennstegen 2 b nach einer Seite schräg abfallend und wendelförmig erläuft. Die Neigung und der Verlauf des Rinnenbodens 2c ist dabei so gewählt, daß die Zwiebäcke Z am Ende der !entrierrutsche 2 an dem entsprechenden Trennsteg 2 b ausgerichtet zur Anlage kommen. Die Zentrierrutsche 2 ist auf einer !tellstange 2d eines Stellmotores 2e quer verstellbar gelagert. Dieser Stellmotor 2e steht über ein nicht mit dargestelltes .eitungssystem, mit einer oberhalb des Kühlbandes 1 angeordneten optischen Überwachungseinrichtung 2f in Verbindung. Die Vandungen der nachfolgenden Gleitschächte 3 bestehen zunächst aus biegsamen Leitblechen 3 a, die obenanden Trennstegen !b und unten an den ortsfesten Wandungen 3 b befestigt sind.
)ieam Ende der Vorrichtung befindliche Stapeleinrichtung 4 besteht im einzelnen aus einem Anschlaghebel 4a, Querschieber Ib und in Arbeitsrichtung des Querschiebers 4b verlaufenden Stapelschächten 4c. Am Ende der Stapelschächte ist eine iückhaltesperre 4d für die Zwiebäcke Z angeordnet. Die Stapeleinrichtung 4 wird noch durch eine schwenkbar gelagerte weiarmige Klemmfeder 4e für jeden Gleitschacht 3 ergänzt, die mit dem einen Arm vorn auf die ankommenden Zwiebäcke Z eicht und mit dem anderen Arm hinter dem Zwieback Z in den Gleitschacht 3 greift.
)ie Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung kann dem folgenden Abschnitt entnommen werden. Die aus dem nicht mit iargestellten Backofen auf dem Kühlband 1 in Reihen liegend ankommenden Zwiebäcke Z gleiten nach Verlassen des Cühlbandes 1 schräg abwärts zunächst in die Einzelrinnen 2 a der Zentrierrutsche 2. Die Zentrierrutsche 2 wird dabei laufend von ler Überwachungseinrichtung 2f über den Stellmotor 2 e mittels der Stellstange 2d quer so eingestellt, daß die ankommenden Zwiebäcke Z mit ihrem Schwerpunkt über die Trennstege 2b in die Einzelrinnen 2 a abgleiten.
'u unterscheiden sind dabei im wesentlichen zwei Betriebszustände, wie sie in der Fig. 5 und 6 dargestellt sind. Die Fig. 5 zeigt die Stellung der Zentrierrutsche 2, wenn eine Auswanderung des Drahtbandes 1 a aufgetreten ist. Diese Auswanderung des )rahtbandes 1 a und der dadurch notwendige Stellweg der Zentrierrutsche 2 ist besonders leicht bei einem Vergleich mit der Jarstellung in Fig. 6 zu erkennen, bei der ein zentrischer Lauf des Drahtbandes 1 a vorliegt. Auf die Zentrierrutsche 2 gleiten die Zwiebäcke Z dann durch den Verlauf der Rinnenböden 2c seitlich ab, bis diese an den Trennstegen 2 b zur Anlage gekommen iind. Die Zentrierrutsche 2 wird dabei soweit verstellt, daß Auswanderungen der Reihen durch ungenaue Auflage auf dem Cühlbandi und auftretende axiale Abweichungen des Kühlbandes 1 selbst wieder ausgeglichen werden. Diese Querverstellung Jer Zentrierrutsche 2 entspricht einer Grobeinstellung, während ein genaues Zentrieren bzw. Ausrichten der einzelnen Zwiebäcke Z auf der Zentrierrutsche 2 von selbst eintritt.
^Jach Verlassen der Zentrierrutsche 2 gleiten die Zwiebäcke Z unterseitlicher Anlage an den Leitblechen 3 a und danach an den /Vandungen 3b in den Bereich der Stapeleinrichtung 4. In der Stapeleinrichtung 4 kommen die Zwiebäcke Z an dem \nschlaghebel 4a zu liegen und werden mittels des Querschiebers 4b in den Stapelschacht 4c übergeben. Die Rückhaltesperre Id verhindert dabei ein Zurückfallen aus dem Stapelschacht 4c. Mit Hilfe der Klemmfeder 4e wird wechselweise ein Machrutschen der nachfolgenden Zwiebäcke Z verhindert, indem der hintere Arm der Klemmfeder 4e in den Gleitschacht 3 ragt jnd in der anderen Endstellung den Gleitschacht 3 wieder verläßt, dabei aber mit dem vorderen Arm auf dem vor dem liegenden Zwieback Z aufliegt, damit nur ein Zwieback zu dem Anschlaghebel 4a gleiten kann. Durch diese, die Zwiebäcke Z aufrichtende /orrichtung entstehen vorteilhaft Zwiebackstapel mit glatt verlaufenden Seitenflächen.

Claims (4)

  1. - ι - y/u ο/ Erfindungsanspruch:
    1. Vorrichtung zum seitenkantengenauen Überführen von reihenweise auf einem Kühlband ankommenden flachen Dauerbackwaren, vorzugsweise Zwiebäcke, in schräg abfallende Gleitschächte mit achsparallelen Seitenwandungen zur Stapelbildung, gekennzeichnet durch eine vor den Gleitschächten (3) angeordnete Zentrierrutsche (2), die durch steil ansteigende Trennstege in eine gleiche Anzahl von Einzel rinnen (2 a) unterteilt ist, wobei die Böden der Einzelrinnen derart nach einer Seite zu diesen Trennstegen (2 b) schräg abfallen und wendelförmig verlaufen, daß die Zwiebäcke (Z) mit ihrem Schwerpunkt über die Trennstege (2 b) in die Einzelrinnen (2 a) abgleitend am Ausgang der Zentrierrutsche (2) seitlich an den Trennstegen (2 b) ausgerichtet zur Anlage kommen.
  2. 2. Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierrutsche (2) quer verstellbar angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Punkt 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Zentrierrutsche (2) die Wandungen (3 b) der nachfolgenden Gleitschächte (3) zunächst aus biegsamen Leitblechen (3a) bestehen, die oben an den Trennstegen (2 b) und unten an den ortsfesten Wandungen (3b) befestigt sind.
  4. 4. Vorrichtung nach den Punkten 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Kühlbandes (1) eine die axiale Auswanderung der Zwiebackreihen auswertende optische Überwachungseinrichtung (2f) zur Steuerung der Zentrierrutsche (2) mittels eines Stellmotores (2e) angeordnet ist.
    Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum seitenkantengenauen Überführen von reihenweise auf einem Kühlband ankommenden flachen Dauerbackwaren, vorzugsweise Zwiebäcke, in schräg abfallende Gleitschächte mit achsparallelen Seitenwandungen zur Stapelbildung.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Es ist bereits ein Verfahren zum Bilden mehrerer nebeneinander liegender Stapel von aufrechtstehenden flachen Dauerbackwaren, vorzugsweise Zwieback, unmittelbar im Anschluß an ein nach dem Backofen angeordnetes mehrreihiges Kühlband vorgeschlagen worden.
    Bei diesem Verfahren werden die in mehreren Reihen liegend ankommenden Zwiebäcke schräg abwärts gleitend in aufrechter Stellung quer zur Zuführrichtung von Reihe zu Reihe in einer Bahn fortschreitend zu Stapeln gesammelt. Die entsprechende Vorrichtung ist derart aufgebaut, daß das Kühlband am Ende einen über die ganze Breite reichenden schräg abfallenden, durch Seitenwände unterteilten Gleitschacht aufweist. Unterhalb des Kühlbandes ist ein rechtwinklig zu dem schrägen Gleitschacht angreifender winkelförmiger hin- und hergehender Querschieber mit einer entsprechend schräg ansteigenden Bodenplatte gelagert. In gleicher Höhe dieser Bodenplatte schließt sich ein auf gleiche Weise geneigt angeordneter Querförderer mit Trennstegen an, der eingangs mit einer Rückhaltesperre versehen ist (DE-OS 3247420). Diese Vorrichtung weist den Nachteil auf, daß durch axiale Auswanderungen der ankommenden Zwiebackreihen auf dem Kühlband die Breite der unterteilten Gleitschächte etwas vergrößert ausgebildet werden muß, um Störungen beim Einlauf in die Gleitschächte auszuschließen. Diese notwendige Verbreiterung der Gleitschächte führt zu einem seitlich ungeordneten Zulauf, so daß die sich aufbauenden Stapel am Ende der Gleitschächte dementsprechend unausgerichtet gebildet werden. Nachteilig ist weiterhin, daß bei größeren axialen Auswanderungen die Zwiebäcke vorn an den Seitenwandungen anstoßen und die weitere Zufuhr absperren.
    Ziel der Erfindung
    Die Erfindung bezweckt, durch Bildung qualitätsgerechter Stapel Störungen beim Verpackungsprozeß zu vermeiden und damit die Leistung derartiger Herstellungs- und Verpackungslinien zu erhöhen.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die liegend ankommenden Zwiebäcke ohne eine Behinderung beim Einlauf in die Gleitschächte vor der Stapelbildung axial auszurichten. Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß vor den Gleitschächten eine Zentrierrutsche mit gleicher Anzahl Einzelrinnen angeordnet ist, deren Einzelrinnen durch steil ansteigende Trennsteige unterteilt, einen nach einer Seite zu diesen Trennstegen derart schräg abfallenden, wendelförmig verlaufenden Rinnenboden aufweisen, daß die Zwiebäcke mit ihrem Schwerpunkt über die Trennstege in die Einzelrinnen abgleitend am Ausgang der Zentrierrutsche seitlich an den Trennstegen ausgerichtet zur Anlage kommen. Die einzelnen Zwiebäcke richten sich dadurch in axialer Richtung vorteilhaft von selbst aus, so daß mit geringem Aufwand einwandfreie Stapel mit glatt verlaufenden Seiten gebildet werden können. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Zuführrutsche quer verstellbar angeordnet. Damit wird vorteilhaft erreicht, daß bei größeren axialen Auswanderungen der ankommenden Zwiebackreihen auf dem Kühlband, die über die Toleranzbreite der Einzelrinnen hinausgehen, durch Querverstellung der Zuführrutsche, ein störungsfreier Einlauf gesichert werden kann. Zum Ausgleich der axial versetzten Einzelrinnen zu den nachfolgenden Gleitschächten bei einer Verstellung der Zentrierrutsche bestehen die Wandungen der nachfolgenden Gleitschächte zunächst aus biegsamen Leitblechen, die oben an den Trennstegen und unten an den ortsfesten Wandungen befestigt sind. Zur Automatisierung des Verstellvorganges der Zentrierrutsche ist nach der Erfindung oberhalb des Kühlbandes eine die axiale Auswanderung der Zwiebackreihen auswertende optische Überwachungseinrichtung zur Steuerung der Zentrierrutsche mittels eines StellmntnrRs annenrrinpt
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