DD239608A1 - Verfahren zur kontinuierlichen aeroben kultivierung von hefen - Google Patents

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DD239608A1 DD27876885A DD27876885A DD239608A1 DD 239608 A1 DD239608 A1 DD 239608A1 DD 27876885 A DD27876885 A DD 27876885A DD 27876885 A DD27876885 A DD 27876885A DD 239608 A1 DD239608 A1 DD 239608A1
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DD27876885A
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Lidija I Kozlova
Olga I Velikoslavinskaja
Joachim Bauch
Herbert Gentzsch
Klaus Kammel
Guenter Heidenreich
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Petrolchemisches Kombinat
Wnii Sintesbelok Moskau
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Kultivierung von Hefen auf Kohlenwasserstoffen fuer die Biomasseerzeugung. Das Ziel der Erfindung, den spezifischen Sauerstoffverbrauch und die spezifische Waermeentwicklung zu senken, wird erreicht, wenn die Geschwindigkeit der Luftzufuhr nach der Stoermungsgeschwindigkeit des fluessigen Mediums reguliert wird, wobei ein Verhaeltnis von Geschwindigkeit der Luftzufuhr zur Stroemungsgeschwindigkeit in den Grenzen von 250-600 Nm3 auf 1 t Fluessigkeit, ein Sauerstoffgehalt in der Abluft in den Grenzen von 13,5-17,0% und ein Grad der Sauerstoffausnutzung in den Grenzen von 20-35% eingehalten wird.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Kultivierung von Hefen und Kohlenwasserstoffen für die Biomasseerzeugung und gehört in das Gebiet der technischen Mikrobiologie.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die Verwendung von Kohlenwasserstoffen als Kohlenstoff- und Energiequelle bei der Biomasseproduktion gestattet es, in einem Prozeß zwei wertvolle Produkte, Eiweiß und Lipide, zu gewinnen.
Eiweiß dient als Futtermittelzusatz und Lipide werden für technische Zwecke als Äquivalent für Speisefette verwendet.
Bei der Kultivierung von Mikroorganismen auf Kohlenwasserstoffen, die in ihrer Zuammensetzung keinen Sauerstoff enthalten, ist der Verbrauch an Belüftungsgas als Sauerstoff quelle sehr hoch. Der Sauerstoffverbrauch für die Bildung von 1 kg Biomasse beträgt 2;5-4,0 kg.
Für die Versorgung des Prozesses mit einer solchen Sauerstoffmenge werden für einen intensiven Massenaustausch komplizierte Fermentorkonstruktioneh benötigt, was den Kultivierungsprozeß bedeutend verteuert.
Außerdem wird der hohe Sauerstoffverbrauch für die Biomasseerzeugung von einer hohen Wärmebildung begleitet, für deren Ableitung spezielle Kühlvorrichtungen, die große Mengen Kühlwasser umpumpen, notwendig sind.
Dieses Kühlwasser muß, nachdem es seinen Zweck erfüllt hat, in Kühltürmen rückgekühlt werden, was während der Sommerzeit nur u nter erschwerten Bedingungen möglich ist. Es gibt eine Reihe von Verfahren zur Senkung des Sauerstoffverbrauches für die Belüftung des Kulturmediums. Gemäß US-Patent Nr.3986932 ist ein Verfahren zur aeroben Kultivierung von Mikroorganismen bekannt, dessen Regulierung über die Ermittlung der Atmungsgeschwindigkeit der Zellen unmittelbar im Kultivierungsprozeß und in der aus dem Apparat abgeführten Zellsuspension erfolgt. Nach dem Verhältnis der kontinuierlich ermittelten Atmungsgeschwindigkeiten werden der biochemische Sauerstoffbedarf festgestellt und die Nährstoffe präzise dosiert.
Um SU-Patent Nr. 662018 ist ein Verfahren zur Kultivierung von Mikroorganismen auf Kohlenwasserstoffen beschrieben, bei dem die Belüftung nach der Erreichung einer Dichte des Mediums von 0,1-0,3kg/l reguliert wird. Eine Aufrechterhaltung der Belüftung auf dem gegebenen Niveau gestattet zwar eine Erhöhung der Biomasseausbeute, verringert jedoch nicht den Sauerstoffverbrauch.
Nach SU-Urheberschein Nr. 413183 ist ein Verfahren zur Kultivierung von Mikroorganismen bekannt, nach dem mit dem Ziel der Verbesserung der Kultivierungsbedingungen die Belüftung des Mediums durch Rühren reguliert wird. Die Rührgeschwindigkeit wird zuerst so verändert, daß die Menge der zugeführten Luft 0,3-3,OV · V"1 · min"1 beträgt.
Danach wird die Intensität des Rührens bis zum Erreichen einer CO2-Konzentration in der Abluft von 3,0-11,0% erhöht.
Anschließend wird die Rührintensität verringert und die Menge der zugeführten Luft erhöht.
Das Verfahren ist in der Ausführung kompliziert und kann nur für eine konkrete Fermentorkonstruktion verwendet werden.
Gemäß SU-Urheberschein Nr. 334240 ist ein Verfahren zur Regulierung eines Kultivierungsprozesses für Mikroorganismen nach der Menge der zugeführten Luft bekannt. Die Intensität der Belüftung wird nach der Menge des mit der Abluft abgeführten CO2 geregelt. Dabei wird die Menge des abgeführten CO2 aus dem Luftdurchsatz und der CO2-Konzentration in der Abluft ermittelt.
Das Verfahren gestattet einen optimalen Luftdurchsatz. '
Der Nachteil des bekannten Verfahrens besteht darin, daß die Belüftung des Mediums nach der CO2-Konzentration in der Abluft
geregelt wird.
Bekanntlich hängt die (^-Konzentration in der Abluft von vielen beeinflussenden Parametern ab und nicht nur von der Menge der zugeführten Luft. So führt beispielsweise die Limitation eines der Nährstoffe im Kulturmedium zur Erhöhung des CO2-Austrages.
Eine Verringerung oder Erhöhung der Luftmenge ergibt dabei keinen positiven Effekt, weil die Konzentration des limitierten Stoffes im Nährmedium verändert werden muß. Eine Senkung des Sauerstoffverbrauchs ist mit dem Verfahren nicht möglich.
Ziel der Erfindung
DasZiel der Erfindung besteht in der Senkung des spezifischen Sauerstoffverbrauches und der spezifischen Wärmeentwicklung bei der kontinuierlichen Kultivierung von Hefen auf Erdöldestillaten.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabe der Erfindung ist es, durch Regelung der Belüftung den Prozeß der kontinuierlichen Kultivierung von Hefen dahingehend zu beeinflussen, daß eine Senkung des spezifischen Sauerstoffverbrauches und der spezifischen Wärmeentwicklung erreicht wird.
Erfindungsgemäß wird die technische Aufgabe durch Regelung der Geschwindigkeit der Luftzufuhr nach der Höhe der Strömungsgeschwindigkeit des flüssigen Mediums durch den Fermentor gelöst. Dabei wird das Verhältnis der zugeführten Luft in den Grenzen von 250-600Nm3 · h"1 je 11 Flüssigkeitsstrom pro Stunde, der Sauerstoffgehalt in der Abluft in den Grenzen von 13,5-17,0% und der Grad der Sauerstoffausnutzung in den Grenzen von 20-35% reguliert.
Das Verfahren wird folgendermaßen ausgeführt.
Hefen der Gattung Candida, Torulopsis, die Kohlenwasserstoffe utilisieren und andere werden in einem Rührfermentor mit Belüftung auf einem Nährmedium kultiviert, das als Kohlenstoffquelle Erdöldestillate und die notwendigen Mineralstoffquellen enthält.
Als Kohlenstoffquelle werden Erdöldestillatfraktionen mit einem Siedebereich von 300—4000C verwendet.
Sie enthalten 8-50% n-Alkane im Bereich C8-C30. Als Sauerstoffquelle wird Luft eingesetzt, die unter Normalbedingungen 21 Vol.-% Sauerstoffenthält.
Die Intensität der Belüftung beträgt 50-150Nm3 · h~1 · t~1. Als Quellen für Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium und Spurenelemente werden beliebige anorganische Verbindungen verwendet, die keine das System schädigende Beimengungen enthalten.
Die Kultivierung der Hefen erfolgt im kontinuierlichen Verfahren mit einer Durchflußrate des Mediums von 0,1-0,35rT1, einem pH-Wert des Mediums von 3,0-4,5 und einer Temperatur von 29-40°C.
Im Prozeß der Kultivierung wird die Geschwindigkeit der Luftzufuhr zum Fermentor (y) und die Geschwindigkeit des Flüssigkeitsstromes durch den Fermentor (F) so reguliert, daß das Verhältnis ' 250- 600 Nm3WlT1 , Nl . lf\ ± .
ν kg # h lJ
Die Geschwindigkeit der Luftzufuhr zum Fermentor und die Geschwindigkeit des Flüssigkeitsstromes durch den Fermentor
hängen vom Fermentorvolumen ab. \
So ist beispielsweise in einem Fermentor mit einer Betriebsfüllmenge von M = 500t, y = 25000-75000Nm3 h"1 bei einer Intensität der Belüftung von v/m = 50-150Nm3 · r1 · h~1
F = 50-143t · h~1 (bei einer Durohflußrate von D = f/m = 0,1-0,35IT1). In einem Fermentor mit einer Betriebsfüllmenge von M = 10kg sind
y = 500-1500Nl · h"1
F = 1,0-2,86kg · h"1
(bei v/m = 50-150Nm3 · r1 · h"1 und
D = 0,1-0,35 h"V Auf diese Weise ist unter den genannten Bedingungen das Verhältnis
_ a £2S22£Z5222= 500-1500 . 175-1500
P 50 - 143 1 - 2,8b ' 1
*' (.*f -V. j n .ir1 V
Dabei schwankt der Sauerstoffgehalt in der Abluft von 10-20% und der Grad der Sauerstoffutilisierung von 5-50%.
Der spezifische Sauerstoffverbrauch erreicht 2,5-4,0kg 02/kg Hefetrockensubstanz und die spezifische Wärmebildung 6000-12 000 kcal/kg Hefetrockensubstanz.
Bei der Kultivierung von Hefen nach dem vorgeschlagenen Verfahren und insbesondere bei der Regulierung des Verhältnisses
i/ 250 - 600
1 ' . ·
und der gleichzeitigen Regulierung des O2-Gehaltes in der Abluft (CO2 laufend) in den Grenzen 13,5-17,0 Vol.-% und des Grades des Sauerstoffverbrauches von _____
r 21 - C°2 laufend . 100 - 20 - 35 %
c 21 . .
wird ein stabiler spezifischer Sauerstoffverbrauch in den Grenzen von 1,7-2,0 kg O2/kg Hefetrockensubstanz und eine spezifische Wärmebildung in den Grenzen von 4000-5 500 kcal/kg Hefetrockensubstanz erreicht.
Ausführungsbeispiele
> ' ' ·' ". ' ' ' ·
Die Erfindung soll nachstehend an mehreren Beispielen näher erläutert werden. ,
Beispiel 1
Hefen, Candida guilliermondii, wurden in einem Fermentor mit einer Betriebsfüllung von M = 20kg kultiviert, der mit einem System zum Rühren und Belüften des Mediums ausgerüstet ist.
Als Kohlenstoffquelle wurde ein Erdöldestillat mit einem Siedebereich von 280-3600C verwendet, das 17% n-Alkane enthielt.
Das Nährmedium hatte folgende Zusammensetzung:
Erdöldestillat 20%
Phosphorsäure (70%ig) 2 090 mg/l
Kaliumchlorid 1570 mg/l
Magnesiumsulfat 500mg/l
Eisensulfat 25 mg/l ι
Zinksulfat 50mg/l
Mangansulfat 38mg/l
Kupfersulfat 11 mg/l ,
Wasser bis 1 kg
Stickstoff wurde dem Medium in Form eines 10%igen Ammoniumhydroxids zum Alkalisieren des Mediums zugeführt.
Die Hefen wurden in einem kontinuierlichen Verfahren mit folgenden Parametern kultiviert:
Temperatur 32-340C
pH-Wert 4,0-4,5
Geschwindigkeit der Luftzufuhry = 2640NI-h"1 Geschwindigkeit des Flüssigkeitsstromes durch den Fermentor F = 4,4kg · JT1 Durchflußrate D = 0,22 h"1
Dabei ist das Verhältnis der Geschwindigkeit der Luftzufuhr zur Geschwindigkeit des Flüssigkeitsstromes * . 2S42 ."^T7I
Im Kultivierungsprozeß lag der O2-Gehalt in der Abluft CO2 laufend bei 16,8%. Der Grad der Sauerstoffverwertung betrug
η" » 21 "* '^" . 100 = 2Jt^ . 100 «20 $ 6 21 21 -ν
Die Ergebnisse waren: · >
Produktivität nach der Biomasse 4,8 kg · t"1 · h"1 Spezifischer Sauerstoffverbrauch 1,68kg O2/kg HTS Spezifische Wärmebildung 4050 kcal/kg HTS
Beispiel 2
Hefen, Candida guilliermondii, wurden in einem Fermentor mit einer Betriebsfüllung von M = 75t kultiviert.
Unter Rühren und Belüften wurden die Hefen auf einem Erdöldestillat kultiviert, das 21 % n-Alkane enthielt.
Die Zusammensetzung des Nährmediums betrug:
Erdöldestillat 13,7%
Phosphorsäure (74%ig) 1870 mg/l
Kaliumchlorid 1450 mg/l
Magnesiumsulfat 460 mg/l
Eisensulfat 23 mg/l
Zinksulfat 46 mg/l
Mangansulfat 35 mg/l
Kupfersulfat 10,8 mg/l
Wasser bis 1 kg
Stickstoff wurde dem Kulturmedium in Form einer 25%igen Ammoniumhydroxidlösung zum Alkalisieren des Mediums zugeführt. Die Hefen wurden in einem kontinuierlichen Verfahren nach folgenden Parametern kultiviert:
Temperatur 32-34 0C
pH-Wert 4,0-4,2
Geschwindigkeit der Luftzufuhr y = 6500Nm3 · h~1 Geschwindigkeit des Flüssigkeitsstromes durch den Fermentor
Durchflußrate
Dabei betrug das Verhältnis der Geschwindigkeit der Luftzufuhr zur Geschwindigkeit des Flüssigkeitsstromes
6500
der,O2-Gehalt in der Abluft C02,auIolld = 13,7% und der Grad der Sauerstoffverwertung
?£. » H^JIaZ. 100=1^2. =34,7^
Die Ergebnisse waren: ·
Produktivität nach der Biomasse 4,9kgt~1-h~1
Spezifischer Sauerstoffverbrauch 1,84kg O2/kg HTS
Spezifische Wärmebildung 4800 kcal/kg HTS
Beispiel 3
Hefen, Candida guilliermondii, wurden analog zu Beispiel 1 kultiviert.
Der Unterschied bestand darin, daß die Geschwindigkeit der Luftzufuhr y = 1200Nl3 · h~\ die Geschwindigkeit des Fiüssigkeitsstromes F = 4,0kg · h"1 und die DurchflUßrate D = 0,25h~1 betrugen.
Dabei war das Verhältnis der Geschwindigkeit der Luftzufuhr zur Geschwindigkeit des Flüssigkeitsstromes
«300
Der O2-Gehalt der Abluft CO2111111001, lag bei 15,2% und der Grad der Sauerstoffverwertung betrug
— ^ '" AÖÖ
27,6 *
21 21
Die Ergebnisse waren:
Produktivität nach der Biomasse 3,8kgt~1 · h~1
Spezifischer Sauerstoffverbrauch 1,83kgO2/kgHTS
Spezifische Wärmebildung 5000kcal/kgHTS
Beispiel 4 <
Hefen, Candida salmonicola, wurden analog zu Beispiel 3 kultiviert.
Der Unterschied bestand darin, daß die Geschwindigkeit der Luftzufuhr y = 1000 Nl · h~1 betrug.
Dabei war das Verhältnis der Geschwindigkeit der Luftzufuhr zur Geschwindigkeit des Flüssigkeitsstromes
F 4,0
O2-Gehalt der Abluft CO2toteld = 15,7% Grad der Sauerstoffverwertung
loo - ^l . 100 β 25
21
21 i[95kgO2/kgHTS 5300kcal/kgJHTS
Die Ergebnisse wären: Produktivität nach der Biomasse Spezifischer Sauerstoffverbrauch Spezifische Wärmebildung
Hefen Candida salmonicola, wurden analog zum Beispiel 4 kultiviert.
Der Unterschied bestand darin, daß die Geschwindigkeit der Luftzufuhr γ = 720Nl · h"~1 betrug.
Dabei war das Verhältnis der Geschwindigkeit der Luftzufuhr zur Geschwindigkeit des Fiüssigkeitsstromes
•y . 720 _ .ο
der O2-Gehalt der Abluft CO2„uftnJ = 13,1 % und der Grad des Sauerstoffverbrauches
21 21
ιοο a-Ial β too β 37$5
-5- £49 OUO
Die Ergebnisse waren: ,
Produktivität nach der Biomasse 2,05kgt~1-h"1
Spezifischer Sauerstoffverbrauch 2,48 kg O2/kg HTS ' · · .
Spezfische Wärmebildung 6000 kcal/kg HTS
Beispiel 6
Hefen, Candida guilliermondii, wurden analog zu Beispiel 1 kultiviert.
Der Unterschied bestand darin, daß die Geschwindigkeit der Luftzufuhr y = 2600 Nl h"1 betrug, die Geschwindigkeit des Flüssigkeitsstromes durch den Fermentor F = 4,0kg · h"1, die Durchflußrate D = 0,25h"1.
Dabei war das Verhältnis der Geschwindigkeit der Luftzufuhr und der Geschwindigkeit des Flüssigkeitsstromes
2600 - 650 21 - Vi 'τ1 % und der Grad des Sauerstoffverbrauches
as IH..I-I.» i - 21 100 β £*2 „ 100 « 18,5 21
ρ 4 der 02-Gehalt in der Abluft C02,„taa = 17,1
V
Die Ergebnisse waren:
Produktivität nach der Biomasse 3,5kg-t~1-h"1 , *
Spezifischer Sauerstoffverbrauch 2,58 kg O2/kg HTS
Spezifische Wärmebildung 6 500 kcal/kg.
Auf diese Weise verringert sich nach dem vorgeschlagenen Verfahren der spezifische Sauerstoffverbrauch bis auf einen Wert kleiner 2,0 kg/kg HTS, das bedeutet, daß der Sauerstoffverbrauch reichlich 20% niedriger liegt als bei bekannten Verfahren. Die spezifische Wärmebildung überschreitet 5 500 kcal/kg HTS nicht; damit liegt der Wert 10-15% unter dem der bekannten Verfahren.

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch:
    Verfahren zur kontinuierlichen aeroben Kultivierung von Hefen auf Erdöldestillaten und einem Nährmedium, das die notwendigen mineralischen Nährstoffquellen enthält, gekennzeichnet dadurch, daß die Geschwindigkeit der Luftzufuhr nach der Strömungsgeschwindigkeit des flüssigen Mediums durch den Fermentor reguliert wird, wobei ein Verhältnis von Geschwindigkeit der Luftzufuhr zur Strömungsgeschwindigkeit in den Grenzen von 250-600Nm3 auf 11 Flüssigkeit, ein Sauerstoffgehalt in der Abluft in den Grenzen von 13,5-17,0% und ein Grad der Sauerstoffausnutzung in den Grenzen von 20-35% eingehalten wird.
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