DD243233A1 - Lageausgleichseinrichtung fuer schrauber - Google Patents

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DD243233A1
DD243233A1 DD28428885A DD28428885A DD243233A1 DD 243233 A1 DD243233 A1 DD 243233A1 DD 28428885 A DD28428885 A DD 28428885A DD 28428885 A DD28428885 A DD 28428885A DD 243233 A1 DD243233 A1 DD 243233A1
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
clutch disc
receiving base
position compensation
base body
compensation device
Prior art date
Application number
DD28428885A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Opitz
Werner Seidler
Roland Bilz
Volkmar Gaertz
Joachim Frommhold
Original Assignee
Karl Marx Stadt Tech Hochschul
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Publication date
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Lageausgleichseinrichtung fuer Schrauber, die vorzugsweise in automatisierten Schraubeinrichtungen Anwendung findet. Das Ziel ist es, den Lageausgleich mit geringem Aufwand und technologisch sicher auszufuehren, wobei die Aufgabe darin besteht, den Ausgleich radialer Achsabweichungen unabhaengig von der Fuegeposition zu gewaehrleisten. Die Aufgabe wird dadurch geloest, dass die Lageausgleichseinrichtung im wesentlichen aus einer mehrklauigen Kupplungsscheibe, die zwischen einem Gegenkoerper und einem, an seiner Stirnseite als Gegenstueck zur Kupplungsscheibe ausgefuehrten Aufnahmegrundkoerper fuer Schraubwerkzeuge besteht, wobei die vorgenannten Teile in einer Kegelhuelse aufgenommen sind.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Lageausgleichseinrichtung für Schrauber und findet vorzugsweise in automatisierten Schraubeinrichtungen Anwendung.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, Achsabweichungen von der Fügelage durch aktive oder pssiv wirkende Lageausgleichseinrichtungen zu korrigieren. Aktiv wirkende Lageausgleichseinrichtungen bedingen einen hohen gerätetechnischen Aufwand. Sie sind ebenso wie passiv wirkende vorzugsweise zwischen Antrieb und dem Werkzeug bzw. Werkstück angeordnet. Passiv wirkende Lageausgleichseinrichtungen können aus einem System dünner Biegestäbe (USP 4098001, USP 4155169), z.B. aus Stahl bestehen. Eine gleichartige Wirkung wird auch durch die Verwendung von Elastomeren erreicht. Derartige Ausführungen sind jedoch nurfür relativ geringe Kräfte bzw. Kräftebereiche geeignet. Bekannt ist ebenfalls eine automatische Positionier* und Fügevorrichtung (DDWP 200784) für große Fügekräfte, welche im wesentlichen aus mindestens dreimal zwei Gelenksystemen besteht. Diese Vorrichtung ist, ebenso wie Kreuzgelenke, als zu träge wirkend für Schraubverrichtungen einzuschätzen. Zudem können ungünstige Momentüberlagerungen auftreten. Weiterhin bekannt ist eine Vorrichtung zum Eindrehen von Stiftschrauben gemäß DDWP 215961, die mit einem Ausgleichssystem versehen ist. Dieses besteht aus einer Gleitbuchse in einem Führungsteil mit sich gegen die Gleitbuchse und das Führungsteil abstützenden Druckfedern. Diese Druckfedern nehmen Bolzen auf, die Rückkräfte werden durch Paßfedern aufgenommen. Das Ausgleichssystem ist ebenfalls aufwendig und nicht für den Ausgleich von Achsabweichungen konzipiert.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist es, den notwendigen Lageausgleich beim Schrauben konstruktiv einfach und technologisch sicher sowie automatisch auszuführen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lageausgleichseinrichtung für Schrauber zu schaffen, die einen Ausgleich von Achsabweichungen (radial) unabhängig von der Fügeposition und auch die Übertragung hoher Drehmomente ermöglicht. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Lageausgleichseinrichtung im wesentlichen aus einer, an sich bekannten, mehrklauigen Kupplungsscheibe, die zwischen einem Gegenkörper in Antriebsrichtung und einem, an seiner Stirnseite als Gegenstück zur Kupplungsscheibe ausgeführten Aufnahmegrundkörper für Schraubwerkzeuge angeordnet ist, besteht. Die Kupplungsscheibe, der Gegenkörper und der Aufnahmekörper sind in einer Kegelhülse aufgenommen. Die Kupplungsscheibe und der Aufnahmegrundkörper sind spielbehaftet zueinander angeordnet. Die Kegelhülse gewährleistet sowohl den Zusammenhalt als auch die Zentrierung der Lageausgleichseinrichtung.
Es erfolgt ein Ausgleich radialer Achsabweichungen. Überraschenderweise zeigte sich, daß sich Schrauben mit einer begrenzten Schrägstellung günstiger als bei achsfluchtender Lage automatisch verschrauben lassen, was die erfindungsgemäße, einfache Konstruktion ermöglicht.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel an Hand einer Zeichnung näher beschrieben werden. Die Zeichnung zeigt die Lageausgleichseinrichtung für Schrauber in einer Prinzipdarstellung.
Die Lageausgleichseinrichtung besteht aus einer mehrklauigen Kupplungsscheibe 1, die zwischen einem Gegenkörper 2 in Antriebsrichtung und einem, an seiner Stirnseite als Gegenstück zur Kupplungsscheibe 1 ebenfalls mehrklauig gestalteten Aufnahmegrundkörper 3 für Schraubwerkzeug angeordnet ist. Dabei sind die Kupplungsscheibe 1,der Gegenkörper 2 und der Aufnahmegrundkörper 3 in einer Kegelhülse 4 angeordnet, wobei der Gegenkörper 2 mit der Kegelhülse 4 verschraubt ist. Zwischen der Kupplungsscheibe 1 und dem Aufnahmegrundkörper 3 besteht ein Spiel in der Größenordnung der zulässigen Achsabweichungen. Um auch in der Fügeposition waagerecht einen gesicherten Lageausgleich zu ermöglichen, ist in Achsrichtung zusätzlich eine Zugfeder angeordnet. Das Drehmoment bleibt bei Achsabweichungen konstant.

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch:
    Lageausgleichseinrichtung für Schrauben, gekennzeichnet dadurch, daß die Lageausgleichseinrichtung im wesentlichen aus einer an sich bekannten, mehrklauigen Kupplungsscheibe (1), die zwischen einem Gegenkörper (2) in Antriebsrichtung und einem, an seiner Stirnseite als Gegenstück zur Kupplungsscheibe (1) ausgeführten Aufnahmegrundkörper (3) für Schraubwerkzeuge angeordnet ist, besteht, wobei die Kupplungsscheibe (1), der Gegenkörper (2) und der Aufnahmegrundkörper (3) in einer Kegelhülse (4) aufgenommen sind und daß weiterhin die Kupplungsscheibe (1) und der Aufnahmegrundkörper (3) spielbehaftet zueinander angeordnet sind.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft eine Lageausgleichseinrichtung für Schrauber und findet vorzugsweise in automatisierten Schraubeinrichtungen Anwendung.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Es ist bekannt, Achsabweichungen von der Fügelage durch aktive oder pssiv wirkende Lageausgleichseinrichtungen zu korrigieren. Aktiv wirkende Lageausgleichseinrichtungen bedingen einen hohen gerätetechnischen Aufwand. Sie sind ebenso wie passiv wirkende vorzugsweise zwischen Antrieb und dem Werkzeug bzw. Werkstück angeordnet. Passiv wirkende Lageausgleichseinrichtungen können aus einem System dünner Biegestäbe (USP 4098001, USP 4155169), z. B. aus Stahl bestehen. Eine gleichartige Wirkung wird auch durch die Verwendung von Elastomeren erreicht. Derartige Ausführungen sind jedoch nur für relativ geringe Kräfte bzw. Kräftebereiche geeignet. Bekannt ist ebenfalls eine automatische Positionier- und Fügevorrichtung (DDWP 200784) für große Fügekräfte, welche im wesentlichen aus mindestens dreimal zwei Gelenksystemen besteht. Diese Vorrichtung ist, ebenso wie Kreuzgelenke, als zu träge wirkend für Schraubverrichtungen einzuschätzen. Zudem können ungünstige Momentüberlagerungen auftreten. Weiterhin bekannt ist eine Vorrichtung zum Eindrehen von Stiftschrauben gemäß DDWP 215961, die mit einem Ausgleichssystem versehen ist. Dieses besteht aus einer Gleitbuchse in einem Führungsteil mit sich gegen die Gleitbuchse und das Führungsteil abstützenden Druckfedern. Diese Druckfedern nehmen Bolzen auf, die Rückkräfte werden durch Paßfedern aufgenommen. Das Ausgleichssystem ist ebenfalls aufwendig und nicht für den Ausgleich von Achsabweichungen konzipiert.
    Ziel der Erfindung
    Das Ziel der Erfindung ist es, den notwendigen Lageausgleich beim Schrauben konstruktiv einfach und technologisch sicher sowie automatisch auszuführen.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lageausgleichseinrichtung für Schrauber zu schaffen, die einen Ausgleich von Achsabweichungen (radial) unabhängig von der Fügeposition und auch die Übertragung hoher Drehmomente ermöglicht. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Lageausgleichseinrichtung im wesentlichen aus einer, an sich bekannten, mehrklauigen Kupplungsscheibe, die zwischen einem Gegenkörper in Antriebsrichtung und einem, an seiner Stirnseite als Gegenstück zur Kupplungsscheibe ausgeführten Aufnahmegrundkörper für Schraubwerkzeuge angeordnet ist, besteht. Die Kupplungsscheibe, der Gegenkörper und der Aufnahmekörper sind in einer Kegelhülse aufgenommen. Die Kupplungsscheibe und der Aufnahmegrundkörper sind spielbehaftet zueinander angeordnet. Die Kegelhülse gewährleistet sowohl den Zusammenhalt als auch die Zentrierung der Lageausgleichseinrichtung. Es erfolgt ein Ausgleich radialer Achsabweichungen. Überraschenderweise zeigte sich, daß sich Schrauben mit einer begrenzten Schrägstellung günstiger als bei achsfluchtender Lage automatisch verschrauben lassen, was die erfindungsgemäße, einfache Konstruktion ermöglicht.
    Ausführungsbeispiel
    Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel an Hand einer Zeichnung näher beschrieben werden. Die Zeichnung zeigt die Lageausgleichseinrichtung für Schrauber in einer Prinzipdarstellung. Die Lageausgleichseinrichtung besteht aus einer mehrklauigen Kupplungsscheibe 1, die zwischen einem Gegenkörper 2 in Antriebsrichtung und einem, an seiner Stirnseite als Gegenstück zur Kupplungsscheibe 1 ebenfalls mehrklauig gestalteten Aufnahmegrundkörper 3 für Schraubwerkzeug angeordnet ist. Dabei sind die Kupplungsscheibe 1, der Gegenkörper 2 und der Aufnahmegrundkörper 3 in einer Kegelhülse 4 angeordnet, wobei der Gegenkörper 2 mit der Kegelhülse 4 verschraubt ist. Zwischen der Kupplungsscheibe 1 und dem Aufnahmegrundkörper 3 besteht ein Spiel in der Größenordnung der zulässigen Achsabweichungen. Um auch in der Fügeposition waagerecht einen gesicherten Lageausgleich zu ermöglichen, ist in Achsrichtung zusätzlich eine Zugfeder angeordnet. Das Drehmoment bleibt bei Achsabweichungen konstant.
DD28428885A 1985-12-13 1985-12-13 Lageausgleichseinrichtung fuer schrauber DD243233A1 (de)

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DD243233A1 true DD243233A1 (de) 1987-02-25

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ID=5574262

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19812654A1 (de) * 1998-03-23 1999-09-30 Volkswagen Ag Adapter zur drehfesten Verbindung eines Werkzeugs mit einer in einer Adapterlängsachse wirkenden Drehantriebseinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19812654A1 (de) * 1998-03-23 1999-09-30 Volkswagen Ag Adapter zur drehfesten Verbindung eines Werkzeugs mit einer in einer Adapterlängsachse wirkenden Drehantriebseinrichtung

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