DD248498A5 - Herbizides mittel und seine verwendung - Google Patents

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DD248498A5
DD248498A5 DD29270286A DD29270286A DD248498A5 DD 248498 A5 DD248498 A5 DD 248498A5 DD 29270286 A DD29270286 A DD 29270286A DD 29270286 A DD29270286 A DD 29270286A DD 248498 A5 DD248498 A5 DD 248498A5
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diflufenican
bromoxynil
acid
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herbicide
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DD29270286A
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Inventor
Richard H Hewett
Ponnan Veerasekaran
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May And Baker Limited Rainhaim Road South,Gb
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Abstract

Ein herbizides Mittel, das als Wirkstoff Bromoxynil und/oder Ioxynil und Diflufenican neben einem ueblichen Traeger oder Verduennungsmittel und gegebenenfalls weiteren Zusaetzen und Herbiziden enthaelt, eignet sich vor allem zur Bekaempfung einer breiten Palette von grasartigen und breitblaettrigen Unkraeutern in Getreidekulturen. Die Wirkstoffe koennen auch nacheinander, im Abstand von wenigen Minuten angewandt werden.

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf ein neues herbizides Mittel, das als Vor- oder Nachauflaufherbizid vor allem in Getreidekulturen brauchbar ist.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:
In der GB-A 2 087 887 wird N-(2,4-Difluorphenyl)-2-(3-trifluormethylphenoxy)nicotinamid der Formel I
als Vorauflauf- und/oder Nachauflauf-Herbizid beschrieben, sowie dessen Verwendung in der Landwirtschaft.
Bekannt ist weiterhin, daß Bromoynil (3,5-Dibrom-4-hydroxybenzonitril) und loxynil (4-Hydroxy-3,5-diiodbenzonitril) in großem Umfang zur Nachauflauf-Unkrautbekämpfung für breitblättrige (dicotyle) Pflanzen in Getreideanpflanzungen "erwendet werden.
Wenn sie zur Bekämpfung der Unkräuter im „Sämling"-Stadium eingesetzt werden, um frühzeitige Konkurrenz auszuschalten, sind sie außerordentlich wirksam. Wegen ihrer fehlenden Restaktivität im Boden jedoch wirken sie nicht auf die Unkräuter, die erst nach der Anwendung aufgehen. Infolgedessen kann wiederholte Anwendung oder Verzögern des Spritzens notwendig sein, bis der Hauptteil der Unkräuter aufgelaufen ist, zu welchem Zeitpunkt aber die ältesten Unkräuter bereits eine beträchtliche Konkurrenzwirkung auf die Kulturplanzen ausgeübt haben. Außerdem lassen sich bestimmte breitblättrige Unkrautarten, wie Stellaria media, Galium aparine, Viola tricolor, Viola arvensis und Veronica hederifolia mit dem Toxynil und vor allem mit Bromoxynil nur schwer bzw. wenig bekämpfen.
Bromoxynil und loxynil entfalten auch keine nützliche Aktivität gegen einjährige Ungräser.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist ein herbizides Mittel mit einem breiteren Wirkungsspektrum als es die bekannten HBN-Herbizide Bromoxynil
Darlegung des Wesens der Erfindung
Es wurde nun gefunden, daß die Verwendung der Verbindung N-(,24-Difluorphenyl)-2-(3-trifluormethylphenoxy)nicotinamid nachfolgend zur Vereinfachung Diflufenican bezeichnet - in Kombination mit den HBN-Herbiziden Bromoxynil und/oder loxynil
a) zur Rest-Bodenaktivität beiträgt, was eine frühe Anwendung und die Ausschaltung der Konkurrenz der Unkräuter ohne wiederholte Anwendungen ermöglicht,
b) das Spektrum der Unkräuter, die bekämpft werden können, erweitert auf Unkräuter, wie Stellaria media, Galium aparine und Viola arvensis, und
c) die Vertilgung von einjährigen Ungräsern, wie Alopecurus myosuroides, Apera spicaventi, Poa annua, Poa trivialis, Echinochloa crus-galli und Digitaria sanguinalis, ermöglicht, wenn vor deren Auflaufen in den Nutzpflanzen-Kulturen angewandt.
Unter „HBN-Herbiziden" sind dabei Bromoxynil und loxynil in Form der ihnen zugrunde liegenden Phenole (Säureäquivalent), landwirtschaftlich annehmbare Salze oder Ester davon, vorzugsweise Metall- oder Aminsalze oder Ester mit einer C2 bis C10 Alkansäure oder Gemische daraus, vorzugsweise 3:1 bis 12 3 Gew./Gew. Gemische, gerechnet als Säureäquivalente, zu verstehen.
Die genannte kombinierte Anwendung stellt daher einen wichtigen technologischen Vorteil dar. Überraschenderweise wurde zusätzlich festgestellt, daß die kombinierte herbizide Aktivität von Diflufenican und den HBN-Herbiziden gegenüber zahlreichen Unkrautarten sehr viel größer ist als erwartet, wenn nach dem Auflaufen angewandt, beispielsweise als Nachauflauf-Spritzmittel, d. h. die herbizide Aktivität von Diflufenican und HBN-Herbizid zeigt einen unerwarteten und bemerkenswerten Grad von Synergismus gegenüber zahlreichen Unkrautarten, beispielsweise gegenüber Setaria viridis, wie von P.M.L Tammes, Netherlands Journal of Plan Pathology, 70 (1964), S. 73-80 in einem Aufsatz mit dem Titel „Isoboles, a graphic representation of synergism in pesticides" definiert, sowie gegenüber Veronica hederifolia, Anthemis cotula, Vicia sativa, Epilobium paniculatum, Lamium amplexicaule, Montia linearis und Sisymbrium altissimum, wie von Limpel, L E., P. H. Schuldt und D. Lamont, 1962, Proc. NEWCC 16:48-53 definiert unter Verwendung der Formel
in der E die erwartete prozentuale Wuchshemmung durch ein Gemisch aus zwei Herbiziden bei definierten Dosen, X die prozentuale Wuchshemmung durch das Herbizid A bei einer definierten Dosis und
Y die prozentuale Wuchshemmung durch das Herbizid B bei q einer definierten Dosis ist.
Wenn die beobachtete Wirkung größer ist als erwartet, wirkt die Kombination synergistisch.
Der bemerkenswerte synergistische Effekt des nach dem Auflaufen angewandten Gemisches bewirkt eine verbesserte Zuverlässigkeit bei der Bekämpfung von zahlreichen Unkrautarten, die in Getreidekulturen auftreten und ermöglicht daher eine Verringerung der aufgebrachten Wirkstoffmenge.
Erfindungsgemäß werden Unkräuter in Getreidekulturen durch Vorauflauf- oder Nachauflaufbehandlung bekämpft, indem kombiniert miteinander (a) Bromoxynil, d. h. 3,5-Dibrom-4-hydroxybenzonitril, oder loxynil, d. h. 4-Hydroxy-3,5-diiodbenzonitril, ein landwirtschaftlich annehmbares(r) Salz oder Ester davon, vorzugsweise ein Metall- oder Aminsalz, oder ein Ester mit einer C2 bis C10 Alkansäure oder ein Gemisch davon, vorzugsweise ein 3:1 bis 1:3 Gew./Gew. Gemisch, gerechnet als Säureäquivalente und (b) Diflufenican in Aufwandmengen von 100 bis 500 g Säureäquivalent (S.ä.)/ha (a) und von 25 bis 250 g/ha (b) in Mengenverhältnissen von 20:1 bis 2:5, vorzugsweise von 8:1 bis 1:1 Gew./Gew. (a) zu (b) angewandt werden, um ein breites Spektrum von Unkrautarten in Getreidekulturen, beispielsweise in Weizen-, Gerste-, Reis- und Maiskulturen, zu bekämpfen, vorzugsweise kurz nach dem Auflaufen der Unkräuter nach dem Auflaufen der Nutzpflanzen ohne merkliche dauerhafte Schädigung der Nutzpflanzen. Die kombinierte Anwendung bewirkt sowohl Blattaktivität als auch Restaktivität.
Als „Vorauflauf-Behandlung" wird das Aufbringen auf den Boden bezeichnet, in dem die Unkrautsamen oder -Sämlinge vorhanden sind, bevor sie an der Bodenoberfläche erscheinen. Mit „Nachauflauf-Behandlung" wird das Aufbringen auf die über der Bodenoberfläche vorhandenen oder exponierten Teile der Unkräuter bezeichnet. „Blattaktivität" bedeutet die herbizide Aktivität, die durch Aufbringen auf die über dem Boden befindlichen oder exponierten Teile der Unkräuter hervorgerufen wird. Mit „Restaktivität" wird die herbizide Aktivität bezeichnet, die durch Aufbringen auf den Boden bewirkt wird, in dem sich die Unkrautsamen oder -Sämlinge vor dem Auflaufen über die Bodenoberfläche befinden, wodurch die Sämlinge vertilgt werden, die zum Zeitpunkt der Anwendung vorhanden sind oder die nach der Anwendung aus im Boden vorhandenen Samen auskeimen.
Erfindungsgemäß wird die Anwendung von einem oder mehreren der oben definierten Ester des HBN-Herbizids bevorzugt. Vor allem werden die Ester mit Cu bis Cg Alkansäuren bevorzugt, insbesondere die Octanoate oder Heptanoate oder Mischungen daraus. Ganz besonders bevorzugt wird die Anwendung von Bromoxynil-octanoat und/oder -heptanoat.
Unkräuter, die mit Hilfe des Verfahrens bekämpft werden können, schließen ein: unter den breitblättrigen Unkräutern Aethusa cynapium, Abutilon theophrasti, Amaranthus retroflexus, Amsinckia intermedia, Anagallis arvensis, Anthemis arvensis, Anthemis cotula, Atriplex patula, Bidens pilosa, Brassica nigra, Capsella bursa-pastoris, Chenopodium album, Chrysanthemum segetum, Cirsium arvense, Datura stramonium, Desmodium tortuosum, Emex australis, Epilobium paniculatum, Euphorbia helioscopia, Fumaria officinalis, Galeopsis tetrahit, Galium aparine, Geranium dissectum, Ipomea purpurea, Lamium amplexicaule, Lamium purpurum, Lapsana communis, Matricaria inodora, Monochoria vaginalis, Montia linearis, Papaver rhoeas, Physalis longifolia,.
Plantago lanceolata, Polygonum spp. (z. B. Polygonum aviculare, Polygonüm convolvulus und Polygonum persicaria), Portulaca oleracea, Raphanus raphanistrum, Rotala indica, Rumex obtusifolius, Saponaria vaccaria, Scandix pectenveneris, Senecio vulgaris, Sesbania florida, Sida spinosa, Silene alba, Sinapis arvensis, Sisymbrium altissimum, Solanum nigrum, Sonchus arvensis, Spergula arvensis, Stellaria media, Thlaspi arvense, Tribulus terrestria, Urtica urens, Veronica hederifolia, Veronica persica, Vicia sativa, Viola arvensis und Xanthium strumarium; unter den Ungräsern Alopecurus myosuroides, Apera spicaventi, Agrostis stolonifera, Poa annua, Poa trivalis, Digitaria sanquinalis, Echinochloa crus-galli, Eleusine indica, Setaria viridis und unter den Seggen bzw. Riedgräsern Cyperus iria und Eleocharis acicularis.
Die Wirkungsdauer-Muster des HBN-Herbizids und von Diflufenican ermöglichen auch die zeitversetzte Anwendung von getrennten Formulierungen.
Entsprechend der üblichen Praxis kann vor der Anwendung durch Kombinieren von getrennten Formulierungen der einzelnen Herbizid-Komponenten eine Tankmischung hergestellt werden.
Durch die folgenden Versuche wird die Erfindung näher erläutert:
Versuch 1
Der folgende Gewächshaus-Versuch zeigt die synergistische Aktivität der kombinierten Anwendung von Bromoxynil und Diflufenican bei der Bekämpfung des Wuchses von Setaria viridis.
Gewächshaus-Versuch, der den biologischen Synergismus zwischen Bromoxynil und Diflufenican zeigt.
Es wurde ein Versuch mit 25 Einzelbehandlungen durchgeführt, um die Wechselwirkung von Bromoxynil und Diflufenican in einem weiten Dosisbereich zu untersuchen; d. h. Bromoxynil-triethylamin (nachfolgendes Beispiel 1) in einer Dosis von 0,125, 250, 500 und 1000 g S.a. (Säureäquivalent)/ha plus Diflufenican (nachfolgendes Beispiel 2) in einer Dosis von 0,125, 250, 500 und 1 000 g Wirkstoff/ha, wie in der nachfolgenden Aufstellung angegeben, wurden in einem Spritzvolumen von 260 l/ha auf jeweils drei Töpfe mit Durchmesser 9 cm aufgebracht, die in John Innes Nr. 1 Pflanzerde jeweils 5 Sämlinge von Setaria viridis im 2-Blattstadium enthielten. Nach dem Besprühen wurden die Töpfe in einer willkürlichen Blockanordnung im Gewächshaus in der notwendigen Weise bewässert und die prozentuale Phytotoxizität, im Vergleich mit nichtbehandelten Pflanzen, nach drei Wochen bewertet (0 = kein Effekt, 100 = vollständige Vertilgung).
Bromoxynil-triethylamin g S.ä./ha
Behandlung (1) (6) + (11) + (16) + (21) 125 250 500
0 125 1 000 250 1 000 500 1 000 1 000 (23) (24) (25)
(2) (7) (12) (17) (22) 1 000 1 000 1 000
125 250 500 1 000 + + +
125 + + + + 1 000
,125 125 125
(3) (8) (13) (18)
125 250 500
250 + + +
Diflufenican g/ha 250 250 250
(4) (9) (14) (19)
125 250 500
500 + + +
500 500 500
(5) (10) (15) (20)
125 250 500
1 000
Es wurden folgende Ergebnisse erhalten:
Bromoxynil-triethylamin
0 0 0 0 0 % Phytotoxizität
30 40 45 50 70
Diflufenicarr 38 40 50 60 80
45 60 60 80 90
60 70 80 100 100
Aus diesen Ergebnissen wurden die EDso-Werte, d. h. die effektive Dosis, die 50% Phytotoxizität ergibt, in g/ha graphisch ermittelt, und zwar für Diflufenican allein und mit zunehmenden Anteilen an Bromoxynil-triethylamin. Bromoxynil-triethylamin hatte für sich alleine keine Aktivität. Man erhielt folgende EDaj-Werte:
125 g/ha ED50 g/ha
Diflufenican (Dif.) 250 g/ha 625
Dif. + Bromoxynil 500 g/ha 325
Dif. + Bromoxynil 1 000 g/ha 225
Dif. + Bromoxynil 150
Dif. + Bromoxynil 75
Die Ergebnisse wurden dann verwendet, um eine Isobole mit einem „einseitigen Effekt" aufzuzeichnen entsprechend P. M. L. Tammes, Netherlands Journal of Plant Pathology 70,1964, S. 73-80 „Isoboles, a graphic representation of synergism in pesticides". Die erhaltene Isobole war deutlich eine Kurve vom Typ Il (Tammes, S. 74, Fig. 1), die charakteristisch ist für Synergismus (nachfolgende Fig.(1))
Versuch 2
Eine Winterweizenkultur im 3- bis 5-Blattstadium, die mit Veronica hederifolia im 10- bis 16-Blattstadium verunkrautet war, wurde mit Bromoxynil-octanoat (Formulierung Beispiel 4) in einer Dosierung von 0,28 kg S.ä./ha und Diflufenican (Formulierung Beispiel 2) in einer Dosierung von 0,14 kg/ha und einer Tankmischung der beiden in einer Dosierung von 20 g.p.a. (g/4047 m2) besprüht. Es wurden jeweils vier 2,44 m χ 7,62 m (8' χ 25') willkürlich.angeordnete Parzellen behandelt. 47 Tage nach dem Spritzen wurde die Drozsntuale Schädiauna der Nutzrjflanzen und die orozentuale Vertilauna der Unkräuter bewertet. Die Eraebnisse sind nachfolaend
Behandlung
% Schädigung % Vertilgung des Getreides von Veronica hederifolia
Bromoxynil-octanoat 0 15
0,28 g S.ä./ha (0,25 Ib/ac)
Diflufenican 0 60
0,144 g S.ä./ha (0,125 Ib/ac)
Brom.oct. + Dif.
0,28+ 0,144 g S.ä./ha 0 94
(0,25+ 0,125 Ib/ac)
XY
Bei Anwendung der Limpel-Formel: ^ = X +Y = T^r
Die beobachtete Wirkung gegenüber Veronica hederifolia war sehr viel stärker als erwartet, und die Kombination erwies sich als deutlich synergistisch.
Die Nutzpflanzen-Verträglichkeit war ausgezeichnet.
Versuch 3
Ein Winterweizenfeld im 2- bis 3-Blattstadium, verunkrautet mit Anthemis cotula (2- bis 6-Blattstadium), Vicia sativa (2- bis 4-Blattstadium) und Epilobium paniculatum (2- bis 6-Blattstadium) wurde in gleicher Weise wie im Versuch 2 behandelt und die Schädigung der Nutzpflanzen und die Unkrautvertilgung nach 47 Tagen festgestellt. Die Ergebnisse (Mittelwerte von jeweils vier Versuchen) lauten wie folgt:
% Schädigung % Vertilgung von
des Getreides Anthemis Vicia Epilobium
Bromoxynil-octanoat 0 15 0 3
0,28 g/ha (0,25 Ib/ac)
Diflufenican 0 43 80 75
0,144 g/ha (0,125 Ib/ac)
Brom.oct. + Dif.
0,28 + 0,144 g/ha 0 98 99 100
C0,25 +0,125 Ib/ac)
Die mit Hilfe der Limpel-Formel berechnete zu erwartende Vertilgung von Anthemis, Vicia und Epilobium betrug 52, 80 und 76 (%); dies zeigt deutlich, daß die Kombination synergistisch wirkte. Die Nutzpflanzen-Verträglichkeit war ausgezeichnet.
Versuch 4
Winterweizen im 4- bis 6-Blattstadium, der mit Lamium aplexicaule (4- bis 10-Blattstadium), Montia linearis (6- bis 10-Blattstadium) und Sisymbrium altissimum (4- bis 8-Blattstadium) verunkrautet war, wurde in gleicher Weise wie im Versuch 2 behandelt; die Schädigung der Nutzpflanzen und die Vertilgung der Unkräuter wurde 41 Tage nach dem Spritzen bewertet. Die Ergebnisse (Mittelwerte von jeweils vier Versuchen) lauten wie folgt:
% Schädigung % Vertilgung von
des Getreides Lamium Montia Sisymbrium
Bromoxynil-octanoat 0 15 13 63
0,28 g/ha (0,25 Ib/ac)
Diflufenican 0 23 18 18
0,144 g/ha (0,125 Ib/ac)
Brom.oct. + Dif.
0,28+ 0,125 g/ha 0 94 97 99
(0,25+ 0,125 Ib/ac)
Die erwarteten Werte für Lamium, Montia und Sisymbrium lauten 34, 29 und 70; somit erwies sich das Gemisch als deutlich synergistisch. Die Nutzpflanzen-Verträglichkeit war ausgezeichnet
Versuch 5
Die Wirksamkeit dieser synergistischen Gemische zur umfassenden Unkrautbekämpfung in Frühjahrsweizen und Gerste wurde in Feldversuchen auf kleinen Parzellen nachgewiesen, wobei eine Kombination aus Bromoxynil-ester und Diflufenican mit Bromoxynil-ester und mit Diflufenican jeweils alleine verglichen wurde. Diflufenican (nachfolgendes Beispiel 2) in einer Aufwandmenge von 150 g/ha, Bromoxynil-octanoat (handelsübliche Formulierung) in einer Aufwandmenge von 210 g S.ä./ha und eine Tankmischung der beiden in einer Aufwandmenge von 102,9 l/ha wurden auf zwei Weizenfelder und ein Gerstenfeld, jeweils im 2- bis 5-Blattstadium, aufgebracht. Jeder Versuch wurde dreimal auf 17,5 bis 25 m2 großen Parzellen durchgeführt unter Verwendung eines motorisierten Spritzgerätes. Die Wirkung gegen Unkräuter und die Sicherheit bzw. Verträglichkeit für die Nutzpflanzen wurde visuell zwei Wochen nach dem Ausbringen entsprechend folgender Skala bewertet:
Bewertungsskala
(ECWWestern Canada) 1983
Unkrautvertilgungo
Nutzpflanzen-Verträglichkeit
9 vollständige Vertilgung 9 vollständige Toleranz
8 ausgezeichnete Vertilgung 8 möglicher Effekt
- gewerblich annehmbar -
7 gute Vertilgung 7 leichter Effekt
6 wenig Vertilgung 6 deutlicher Effekt
5 schlechte Vertilgung 5 starker Effekt
4 mäßige Schädigung 4 starker Effekt
3 deutlicher Effekt 3 starker Effekt
2 schwacher Effekt 2 starker Effekt
1 möglicher Effekt 1 starker Effekt
O kein Effekt O vollständige Abtötung
Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle I zusammengefaßt:
Tabelle I
Mittlere Unkrautvertilgung und Nutzpflanzen-Verträglichkeit ECW Skala
Behandlung S.v. T. a. Ch. a. F. t. A. r. Weizen Gerste
Diflufenican
150 g/ha 4,8 5 1 0 6 9 9
Diflufenican
150 g/ha
Bromoxynil-
octanoat
210 g S.ä./ha 8,8 9 9 9 9 9 9
Bromoxynil-
octanoat
210 g S.ä./ha 2,1 7,8 9 8 7,3 9 9
Auftreten
Anzahl 2 1 2 1 1 2 1
S. v. = Setaria viridis
T. a. = Thlaspi arvense
Ch. a. = Chenopodium album
F. t. = Fagopyrum tartaricum
A. r. = Amaranthus retrofluxus
Versuch 6
Die Wirksamkeit dieser Gemische zur Bekämpfung von Galium aparine, Veronica hederifolia und Viola tricolor wurde in den folgenden Feldversuchen gezeigt, bei denen eine Bromoxynil-ester/Diflufenican-Tankmischung mit Bromoxynil-ester alleine verglichen wurde.
Bromoxynil-octanoat (Handelsprodukt) in einer Aufwandmenge von 250 g S.ä./ha und eine Tankmischung aus Bromoxynil-octanoat plus 150 g/ha Diflufenican (nachfolgendes Beispiel 2) wurde in einer Volumenmenge von 330 bis 500 l/ha auf kleine Parzellen (15 bis 30 m2) von zwei Winterweizen- und zwei Wintergerstefeldern mit Hilfe eines Rucksack-Spritzgerätes aufgebracht. Die Unkrautvertilgung und Verträglichkeit für das Getreide wurden 20 bis 30 Tage nach dem Spritzen anhand der prozentualen Dhytoxizität im Vergleich mit nichtbehandelten Parzellen bewertet. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle Il angegeben:
Tabelle I
Mittlere Phytotoxizität, <
Behandlung G a V. h. V t Winter Weizen Gerste 1 3 2
Bromoxynil- octanoat 250 g S.ä./ha Bromoxynil-oct. 250 g S.ä./ha Diflufenican 150 g/ha Auftreten 70 95 1 7 82 2 47 98 2 1 1 2
G. a. = Galium aparine V. h. = Veronica hederifolia V. t. = Viola tricolor
Versuch 7
Die Wirksamkeit der Gemische wurde in den folgenden Feldversuchen aufgezeigt, bei denen eine Tankmischung, enthaltend Bromoxynil-kaliumsalz (nachfolgendes Beispiel 3) plus Diflufenican (nachfolgendes Beispiel 2), mit Diflufenican alleine verglichen wurde.
Eine Anbaufläche mit Winterweizen und drei Anbauflächen mit Wintergerste wurden nach dem Auflaufen mit Diflufenican in einer Dosis von 125 g/ha und mit einer Tankmischung aus Diflufenican 125 g/ha plus Bromoxynil-K-salz 300 g S.ä./ha, aufgebracht in einer Menge von 220 bis 235 I Spritzflüssigkeit je ha, unter Verwendung eines motorisierten Spritzgerätes für kleine Parzellen behandelt.
In jeder Anbaufläche wurden für jeden Versuch drei Parzellen a 30 m2 spritz-behandelt.
Die Unkrautvertilgung wurde im späten Frühjahr bewertet, nach Anwendungen im frühen Frühjahr und im Winter, durch Auszählen der Anzahl Unkräuter in 2 χ 0,5 m2 großen Quadraten je Parzelle und prozentuale Berechnung im Vergleich mit nichtbehandelten Parzellen. Die Sicherheit bzw. Verträglichkeit für die Nutzpflanzen wurde visuell entsprechend einer Phytotoxizität-Bewertungsskala von 0 bis 100% bestimmt, wobei 0% vollständige Zerstörung bedeutet.
Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle III zusammengefaßt.
Tabelle III
Diflufenican 125 g/ha
Bromoxynil-K-SaIz
% Unkrautvertilgung
Nutzpflanzen-Phytotoxizität
Behandlung P.a. S. m. V.p. V. a. Ca. C. b. p. Lh. M. i. P. r. Winter Weizen Gerste
Diflufenican 125 g/ha 69 90 95 90 100 100 99 44 66 0 0,83
300 g S.ä./ha 86 96 99 98 100 100 100 95 98 0 1,38
Auftreten 2 3 3 2 1 1 1 1 2 1 3
P. a. = Poa annua
S. m. = Stellaria media
V. P- = Veronica persica
V; 3, Viola arvensis
C. a. = Cerastium arvensis
C. b. ? = Capsella bursa pastoris
P- L. h. = Legousia hybrida
M . i. = Matricaria inodora
P. r. = Papaver rhoeas
Diese Versuche zeigen deutlich das breite Spektrum der Unkrautbekämpfung einschließlich Setaria viridis, Galium aparine, Veronica und Viola, das mit den synergistischen Gemischen erzielt werden kann.
Entsprechend einem weiteren Merkmal der Erfindung enthalten die herbiziden Mittel (a) Bromoxynil, d. h.
3,5-Dibrom-4-hydroxybenzonitril, oder loxynii, d. h. 4-Hydroxy-3,5-diiodbenzonitril, ein landwirtschaftlich annehmbares(r) Salz oder Ester davon, vorzugsweise ein Metall- oder Aminsalz, oder ein Ester mit einer C2 bis C10 Alkansäure oder ein Gemisch davon, vorzugsweise ein 3:1 bis 1:3 Gew./Gew. Gemisch, gerechnet als Säureäquivalente und (b) Diflufenican in einem auf das Gewicht bezogenen Verhältnis von 20:1 bis 2:5, vorzugsweise von 8:1 bis 1:1, kombiniert mit — und vorzugsweise homogen verteilt in — einem oder mehreren für Herbizide üblichen Verdünnungsmittel oder Träger und/oder grenzflächenaktivem(n) Mittel(n), d. h. Verdünnungsmittel oder Träger oder grenzflächenaktive Mittel von der Art, wie sie allgemein für herbizide Mittel verwendet werden und die mit dem HBN-Herbizid und Diflufenican verträglich sind. „Homogen verteilt" bezeichnet auch solche Mittel, bei denen das HBN-Herbizid und Diflufenican in den anderen Komponenten gelöst sind. „Herbizides Mittel" bedeutet im weitesten Sinne nicht nur gebrauchsfertige Mittel, sondern auch Konzentrate, die vor der Anwendung verdünnt werden müssen. Vorzugsweise enthalten die Mittel 0,05 bis 90 Gew.-% HBN-Herbizid und Diflufenican.
Die herbiziden Mittel können sowohl ein Verdünnungsmittel oder einen Träger und ein grenzflächenaktives Mittel, beispielsweise ein Netzmittel, Dispergiermittel oder Emulgiermittel, enthalten. Die grenzflächenaktiven Mittel, die in den herbiziden Mitteln vorhanden sein können, können ionisch oder nichtionisch sein, beispielsweise Sulforicinoleate, quaternäre Ammoniumderivate, Kondensationsprodukte aus Ethylenoxid und Nonyl- oder Octylphenolen oder Carbonsäureester von Anhydrosorbiten, die durch Veretherung der freien Hydroxygruppen mit Ethylenoxid löslich gemacht worden sind, Alkali- und Erdalkalisalze von Schwefelsäureestern und Sulfonsäuren, wie Dinonyl- und Dioctyl-natrium-sulfono-succinate und Alkali- und Erdalkalisalze von hochmolekularen Sulfonsäurederivaten, wie Natrium- und Calciumlignosulfonate. Beispiele für geeignete feste Verdünnungsmittel oder Träger sind Aluminium-silicat, Talk, gebrannte Magnesia, Kieselgur, Tricalcium-phosphat, Korkpulver, Aktivkohle und Tone, wie Kaolin und Bentonit. Die festen Mittel, die die Form von Stäuben, Granulaten oder netzbaren Pulvern bzw. Spritzpulvern haben können, werden vorzugsweise hergestellt durch Vermählen des HBN-Herbizids und Diflufenicans mit festen Verdünnungsmitteln oder durch Imprägnieren der festen Verdünnungsmittel oder Träger mit Lösungen des HBN-Herbizids und Diflufenicans in flüchtigen Lösungsmitteln, Abdampfen der Lösungsmittel und gegebenenfalls Vermählen der so erhaltenen Produkte zu einem Pulver. Granulate können hergestellt werden durch Absorbieren des HBN-Herbizids und Diflufenicans, gelöst in flüchtigen Lösungsmitteln, von den festen Verdünnungsmitteln oder Trägern in Granulatform und Abdampfen der Lösungsmittel oder durch Granulieren von pulverförmigen Mitteln, die wie oben beschrieben erhalten worden sind. Feste herbizide Mittel, vor allem netzbare Pulver bzw. Spritzpulver, können Netz- oder Dispergiermittel, beispielsweise der oben beschriebenen Arten, enthalten, die, wenn sie fest sind, auch als Verdünnungsmittel oder Träger dienen können.
Flüssige Mittel nach der Erfindung können die Form von wäßrigen, organischen oder wäßrig-organischen Lösungen, Suspensionen und Emulsionen annehmen, die ein grenzflächenaktives Mittel enthalten können. Geeignete flüssige Verdünnungsmittel zur Herstellung dieser flüssigen Mittel sind Wasser, Acetophenon, Cyclohexanon, N-Methylpyrrolidon, Isophoron, Toluol, Xylol und Öle mineralischer, tierischer oder pflanzlicher Herkunft sowie Gemische daraus. Grenzflächenaktive Mittel, die in den flüssigen Mitteln vorhanden sein können, können ionisch oder nichtionisch sein, beispielsweise von den oben beschriebenen Arten und können, wenn sie flüssig sind, auch als Verdünnungsmittel oder Träger dienen.
Netzbare Pulver und flüssige Mittel in Form von Konzentraten, können mit Wasser oder anderen geeigneten Verdünnungsmitteln, wie Mineralölen oder pflanzlichen Ölen, verdünnt werden, vor allem wenn es sich um flüssige Konzentrate handelt, bei denen das Verdünnungsmittel oder Träger ein Öl ist, um gebrauchsfertige Mittel zu erhalten. Wenn erwünscht, können die flüssigen Mittel des HBN-Herbizids und Diflufenicans in Form von selbstemulgierenden Konzentraten verwendet werden, die die Wirkstoffe, gelöst in den Emulgiermitteln, enthalten oder in Lösungsmitteln, die mit den Wirkstoffen verträgliche Emulgiermittel bzw. Emulgatoren enthalten; durch einfache Zugabe von Wasser zu derartigen Konzentration erhält man die gebrauchsfertigen Mittel. Flüssige Konzentrate, bei denen das Verdünnungsmittel oder der Träger ein Öls ist, können ohne weitere Verdünnung mit Hilfe der elektrostatischen Spritztechnik angewandt werden.
Herbizide Mittel nach der Erfindung können auch, wenn erwünscht, übliche Zusätze enthalten, wie Haftmittel, Schutzkolloide, Dickungsmittel, Durchdringungsmittel, Stabilisatoren, Abfangmittel, Mittel zur Verhinderung der Klumpenbildung, Farbstoffe und Korrosionsschutzmittel. Diese Zusätze können auch als Träger oder Verdünnungsmittel dienen.
Bevorzugte herbizide Mittel nach der Erfindung sind wäßrige Suspensions-Konzentrate, die 10 bis 70% Gew./Vol. HBN-Herbizid und Diflufenican, 2 bis 10% Gew./Vol. grenzflächenaktives Mittel, 0,1 bis 5% Gew./Vol. Dickungsmittel und 15 bis 87,9 Vol.-% Wasser enthalten; netzbare Pulver bzw. Spritzpulver, die 10 bis 90% Gew./Gew. HBN-Herbizid und Diflufenican, 2 bis 10% Gew./Gew. grenzflächenaktives Mittel und 10 bis 88% Gew./Gew. festes Verdünnungsmittel oder Träger enthalten; flüssige wasserlösliche Konzentrate, die 10 bis 30% Gew./Vol. HBN-Herbizid und Diflufenican, 5 bis 25% Gew./Vol. grenzflächenaktives Mittel und 45 bis 85 Vol.-% mit Wasser mischbares Lösungsmittel, beispielsweise Dimethylformamid oder N-Methylpyrrolidon, enthalten; flüssige emulgierbare Suspensionskonzentrate, die 10 bis 70% Gew./Vol. HBN-Herbizid und Diflufenican, 5 bis 15% Gew./Vol. grenzflächenaktives Mittel, 0,1 bis 5% Gew./Vol. Dickungsmittel und 10 bis 84,9 Gew.-% organisches Lösungsmittel enthalten; Granulate, die 2 bis 10% Gew./Gew. HBN-Herbizid und Diflufenican, 0,5 bis 2% Gew./Gew. grenzflächenaktives Mittel und 88 bis 97,5% Gew./Gew. granulatförmigen Träger enthalten, sowie e.nulgierbare Konzentrate, die 0,05 bis 90% Gew./Vol., vorzugsweise 1 bis 60% Gew./Vol. HBN-Herbizid und Diflufenican, 0,01 bis 10% Gew./Vol. und vorzugsweise 1 bis 10% Gew./Vol. grenzflächenaktives Mittel und 9,99 bis 99,94%, vorzugsweise 39 bis 98,99 Vol.-% organisches Lösungsmittel enthalten. Herbizide Mittel nach der Erfindung können auch das HBN-Herbizid und Diflufenican in Kombination mit, und vorzugsweise homogen dispergiert in, einem oder mehreren weiteren pestizid-wirksamen Verbindungen enthalten und, wenn erwünscht, einen oder mehrere verträgliche pestizid-annehmbare Verdünnungsmittel oder Träger, grenzflächenaktive Mittel und üblich Zusätze, wie oben beschrieben. Beispiele für andere pestizid-wirksame Verbindungen, die in den erfindungsgemäßen herbiziden Mitteln enthalten sein können oder zusammen mit diesen eingesetzt werden können, beispielsweise um das Spektrum der Unkrautarten, die bekämpft werden, zu verbreitern, sind beispielsweise Alachlor = a-Chlor-2,6-diethyl-N(methoxymethyl)acetanilid, Asulam = Methyl (4-aminobenzolsulfonyl)carbamat, Alloxydim-Na = Na-SaIz von
2-(1-Allyloxyaminobutylidin)-5,5-dirnethyl-4-rnethoxycarbonylcyclohexyn-1,3-dion, Atrazin = (2-ChIor-4-ethylamino-6-isopropylamin)-1,3,5-triazin, Barban = 4-Chlorbut-2-inyl-N-(3-chlorphenyl)carbamat, Benzoylprop-ethyl = Ethyl-N-benzoyl-N-(3,4-dichlorphenyl)-2-aminopropionat, insbesondere Bromxynil = S.ö-Dibrom^-hydroxy-benzonitril, Butachlor = N-fButoxymethylJ-a-chlor^^-diethylacetanilid, Butylat = S-Ethyl-N,N-diisobutyl-(thiocarbamat), Carbetamid =
D-N-Ethyl-2-(phenyl-carbamoyloxy)propionamid, Chlorphenpropmethyl = Methyl-2-chlor-2-(4-chlorphenyl)propionat, Chlorpropham = Isopropyl-N-fS-chlorphenyQcarbamat, Cyanazin = 2-Chlor-4-(1-cyano-1-methylethylamino)-6-ethylamino-1,3,5-triazin, Cycloat = N'-Cyclohexyl-N-ethyl-S-ethyljthiocarbamat), 2,4-D = 2,4-Dichlorphenoxyessigsäure, Dalapon = 2,2-Dichlorpropionsäure, 2,4-DB = 4-(2,4-Dichlorphenoxy)butylsäure, Desmedipham = S-fEthoxycarbonylaminoJphenyl-N-phenyl-carbamat, Diallat = S^S-Dichlorallyl-N.N-diisopropyHthiocarbamat), Dicamba = S.B-Dichlor^-methoxybenzoesäure, Dichlorprop = (±)-2-(2,4-Dichlorphenoxy)propionsäure, Diclofop = (RS)-2-4-(2,4-Dichlorphenoxy)phenoxy-propionsäure, Difenzoquat = 1 ^-Dimethyl-S^-diphenyl-pyrazoliumsalze, Dimefuron = 4-/2-Chlor-4-(3,3-dimethylureido)phenyl/-2-t-butyl-1,3,4-oxadiozolin-5-on, Dinitramin = N', N1-Diethyl-2,6-dinitro-4-trifluormethyl-m-phenylendiamin, EPTC = S-Ethyl-N,N-dipropyl(thiocarbamat), Ethofumesat = 2-Ethoxy-2,3-dihydro-3,3-dimethyl-benzofuran-5-yl methylsulfonat, Flamprop-isopropyl = lsopropyl-(±)-2-(N-benzoyl-3-chlor-4-fluoranilin)-propionat, Flamprop-methyl =
Methyl-( + )-2-(N-benzoyl-3-chlor-4-fluoranilin)-propionat, Fluometuron = N'-(3-Trifluormethylphenyl)-N,N-dimethylharnstoff, Isoproturon = N'-(4-lsopropylphenyl)-N,N-dimethylharnstoff, Linuron = N'-fSADichlorphenylJ-N-methoxy-N-methylharnstoff, MCPA = 4-Chlor-2-methyl-phenoxyessigsäure, MCPB = 4-(4-Chlor-2-methylphenoxy)buttersäure, Mecoprop = (±)-2-(4-Chlor-2-methyl-phenoxy)propionsäure, Metamitron = 4-Amino-3-methyl-6-phenyl-1,2,4-triazin- 5(4H)-on, Methabenzthiazuron = N-(Benzothiazol-2-yl-N,N'-dimethylharnstoff, Metribuzin = 4-Amino-6-t-butyl-3-(methylthio)1,2,4-triazin-5 (4H)-on, Molinat = S-Ethyl N.N-hexamethylenfthiocarbamat), Oxadiazon =
3-(2,4-Dichlor-5-isopropoxyphenyl)-5-t-butyl-1,3,4-oxadiazolin-2-on, Paraquat = 1,1-Dimethyl-4,4'-bipyridylium-salze, Pebulat = S-Propyl-N-butyl-N-ethylfthiocarbamat), Phenmedipham = S-fMethoxy-carbonylaminoJphenyl-N-fS-methylphenylJcarbamat, Prometryn = 4,6-Bis(isopropylamino)-2-methylthio-1,3,5-triazin, Propachlor = a-Chlor-N-isopropyl-acetanilid, Propanil = N-(3,4-Dichlorphenyl)-propionamid, Propham = Isopropyl = N-phenylcarbamat, Pyrazon = 5-Amino-4-chlor-2-phenylpyridazin-3(2H)-on, Simazin = 2-Chlor-4,6-bisethylamino-1,3,5-triazin,TCA = Trichloressigsäure, Thiobencarb = S-(4-Chlorbenzyl)-N,N-diethylthiolcarbamat, Triallat = S^^.S-Trichlorallyl-N.N-di-isopropyHthiocarbamat) und Trifluralin = 2,6-Dinitro-N,N-dipropyl-4-trifluormethylanilin; Insektizide, wie Carbaryl = Naphth-1-yl-N-methylcarbamat; synthetische Pyrethroide, wie Permethrin und Cypermethrin; und Fungizide, wie 2,6-Dimethyl-4-tridecyl-morpholin, Methyl N-(1 -butylcarbamoyl-benzimidazol^-yljcarbamat, 1 ^-Bis-^-methoxy-carbonyl^-thioureidoj-benzol, Isopropyl 1 -carbamoyl-S-^ö-dichlorphenylJhydantoin und 1 -(4-Chlor-phenoxy)-3,3-dimethyl-1 -(1,2,4-triazol-1 -yl)-butan-2-on. Andere biologisch aktive Stoffe, die in den herbiziden Mitteln nach der Erfindung enthalten sein oder in Verbindung mit ihnen eingesetzt werden können, sind Pflanzenwachstumsregulatoren, wie Bernsteinsaure(-amid) (succinamic acid), (2-Chlorethyl)trimethylammonium-chlorid und 2-Chlorethanphosphonsäure; oder Düngemittel, die beispielsweise Stickstoff, Kalium und Phosphor enthalten, sowie Spurenelemente, die wesentlich für das gute Gedeihen der Pflanzen sind, wie Eisen, Magnesium, Zink, Mangan, Cobalt und Kupfer.
Pestizid-wirksame Verbindungen und andere biologisch aktive Stoffe, die in die erfindungsgemäßen herbiziden .Mittel eingearbeitet sein oder in Verbindung mit diesen eingesetzt werden können, beispielsweise die zuvor genannten, und die Säuren sind, können, wenn erwünscht, in Form üblicher Derivate, beispielsweise Alkalisalze und Aminsalze und Ester, eingesetzt werden. Bevorzugte herbizide Mittel nach der Erfindung, die das HBN-Herbizid und Diflufenican, kombiniert mit einem weiteren Herbizid enthalten, sind diejenigen, bei denen das weitere Herbizid enthalten, sind diejenigen, bei denen das weitere Herbizid Diclofop, MCPA oder Mecoprop oder ein landwirtschaftlich annehmbares(r) Salz oder Ester davon ist.
Entsprechend einem weiteren Merkmal der Erfindung wird zusätzlich Diclofop, MCPA oder Mecoprop oder ein landwirtschaftlich annehmbares(r) Salz oder Ester davon, vorzugsweise in Aufwandmengen von 500 is 1500 g S.a./ha, bzw. 100 bis 1500 g S.ä./ha bzw. 1000 bis"2500 g S.ä./ha aufgebracht; die entsprechenden Vorzugsmengen lauten 570 bis 1140 g S.ä./ha bzw. 150 bis 1000 g S.ä./ha und 1 000 bis 2000 g S.ä./ha zur Unkrautbekämpfung in Getreidekulturen, vorzugsweise bei kleinkörnigem Getreide, wie Weizen und Gerste.
Die erfindungsgemäßen Mittel können als Fabrikationserzeugnis (article of manufacture) bereitgestellt werden, enthaltend das HBN-Herbizid und Diflufenican sowie gegebenenfalls andere pestizid-wirksame Verbindungen, wie oben beschrieben, oder, wie bevorzugt, als herbizides Mittel, wie zuvor beschrieben, und vorzugsweise als Herbizid-Konzentrat, das vor der Anwendung verdünnt werden muß, umfassend das HBN-Herbizid und Diflufenican innerhalb eines Behälters für das vorgenannte HBN-Herbizid und Diflufenican und das genannte herbizide Mittel, sowie Anweisungen, die mit dem genannten Behälter verbunden sind und angeben, in welcher Weise das darin enthaltene genannte HBN-Herbizid und Diflufenican oder herbizide Mittel zur Unkrautbekämpfung eingesetzt werden soll. Die Behälter sind allgemein übliche Behälter für die Lagerung von chemischen Substanzen, die bei normalen Umgebungstemperaturen fest sind sowie von herbiziden Mitteln, insbesondere in der Form von Konzentraten, beispielsweise Dosen und Kanister aus Metall, die innen-lackiert sein können, oder die aus Kunststoff bestehen, Glas- und Kunststoff-Flaschen, und wenn der Inhalt der Behälter ein Feststoff ist, beispielsweise ein granulatförmiges, herbizides Mittel, Schachteln, beispielsweise aus Pappe, Kunststoffen und Metall oder Säcke. Die Behälter sind allgemein ausreichend geräumig, um Mengen an Wirkstoffen oder herbizide Mittel aufzunehmen, die ausreichen, um mindestens 4047 m2 Grund zum Zwecke der Unkrautbekämpfung zu behandeln, sollen aber nicht die für die gebräuchlichen Handhabungsmethoden geeignete Größe übersteigen. Die Anweisungen sind körperlich mit dem Behälter verbunden, beispielsweise direkt darauf gedruckt, oder auf einem Aufklebezettel, oder einem Anhänger. Die Anweisungen geben üblicherweise an, daß der Behälterinhalt, gegebenenfalls nach Verdünnung, angewandt werden soll, um das Wachstum der Unkräuter zu bekämpfen, in Aufwandmengen von 100 bis 500 g S.a. HBN-Herbizid und von 25 bis 250 g Diflufenican je ha^ in der oben beschriebenen Art und Weise und für die oben beschriebenen Zwecke.
— ο — £.tü
Ausführungsbeispiele
Beispiele 1
Ein mit Wasser mischbares Mittel, enthaltend Bromoxyniltriethylaminsalz wurde hergestellt aus:
Bromoxynil ad 34 % Gew./Vol.
Triethylamin 15 % Gew./Vol.
Soprophor BSU (Tristyrylphenol/
Ethylenoxid-Kondensationsprodukt
enthaltend 18 mol Ethylenoxid) 1,5% Gew./Vol.
Diethylenglykol 25 % Gew./Vol.
Wasser 100 % Gew./Vol.
Ein Teil des Wassers, das Diethylenglykol, Bromoxynil und Triethylamin (15% Gew./Vol. Triethylamin bedeuten einen 2,6 Gew.-%igen Überschuß an Triethylamin über die zur Bildung des Bromoxynil-triethylaminsalzes notwendige stöchiometrische Menge) wurden unter Erwärmen und Rühren zusammengemischt. Dann wurde das Tristyrylphenol/Ethylenoxid-Kondensationsprodukt zugegeben und das Volumen mit Wasser auf 100% aufgefüllt.
Beispiel 2
Ein wäßriges Suspensionskonzentrat wurde hergestellt aus:
Diflufenican 50% Gew./Vol.
Ethylan BCP (ein Nonylphenol/
Ethylenoxid-Kondensationsprodukt
enthaltend 9 mol Ethylenoxid je
mol Phenol) 0,5 % Gew./Vol.
Soprophor FL (Triethanolaminsalz
eines oxyethylierten Polyarylphenol-
phosphats) 1,0 % Gew./Vol.
Sopropon T36 (Natriumpolycarboxylat) 0,5 % Gew./Vol.
Antischaum FD (Silicon-Antischaummittel) 0,1 % Gew./Vol.
Rhodigel 23 (Xanthangummi) 0,2 % Gew./Vol.
Dichlorphen-Natriumlösung, 40%Gew./Gew. 0,25% Gew./Vol.
Wasser . ad 100 Vol.-%
Beispiel 3
Ein mit Wasser mischbares Mittel, enthaltend Bromoxynilkaliumsalz wurde hergestellt aus: Bromoxynil 25 % Gew./Vol.
Kaliumhydroxid 5,1 % Gew./Vol.
Tetrahydrofurylalkohol 25 % Gew./Vol.
Wasser ad 100 %Vol.-%,
indem ein Teil des Wassers, der Tetrahydrofurylalkohol, das Bromoxynil und Kaliumhydroxid unter Erwärmen und Rühren zusammengemischt und dann das Volumen mit Wasser auf 100% aufgefüllt wurde.
Beispiel 4
Ein emulgierbares Mittel, enthaltend Bromoxynil-octanoat, wurde hergestellt aus: Bromoxynil-octanoat, enthaltend 63,9% Gew./Gew. Phenol-Säureäquivalent 35,2 % Gew./Vol. Atlox 4855 (Gemisch aus anionischen und nichtionischen Tensiden) 3,75% Gew./Vol. Agrilan A (Gemisch aus anionischen
und nichtionischen Tensiden) 3,75% Gew./Vol.
Solvesso 150 (aromatische C10 Erdölfraktion) ad 100 Vol.-%,
indem ein Teil der aromatischen C10 Erdölfraktion, Atlox 4855, Agrilan A und das Bromoxynil-octanoat unter Erwärmen und Rühren zusammengemischt und dann das Volumen mit weiterer aromatischer C10 Erdölfraktion auf 100 % aufgefüllt wurde.
Beispiel 5
Ein wäßriges Suspensionskonzentrat, enthaltend Bromoxynilpheriol wurde hergestellt aus: Bromoxynil 56,25% Gew./Vol.
Soprophor FL (Arylphenol-ethoxylat-Phosphatester) 3,5 % Gew./Vol.
Sopropon T36 (Natriumsalz einer Polycarbon-
säure) 0,3 % Gew./Vol.
Ethylan BCP (Nonylphenol/Ethylenoxid-Kondensationsprodukt, enthaltend 9 mol Ethylenoxid) 0,5 % Gew./Vol.
— I U — ί,ΊΟ *Κ?Ο
Antischaum FD (Silicon-Antischaummittel) 0,1 % Gew./Vol.
Attagel 50 (quellbarer Attapulgitton) 2,0 % Gew./Vol.
Propylenglykol 5,0 % Gew./Vol.
Wasser ad 100 Vol.-%;
die Komponenten wurden innig miteinander vermischt und vermählen, indem sie unter Druck durch eine mit Kugeln beschickte Mühle gepumpt wurden.
Beispiel 6
Ein wäßriges Suspensionskonzentrat, enthaltend Bromoxyniloctanoat und Diflufenican (5,87:1) wurde hergestellt aus: Bromoxynil-octanoat, enthaltend
63,9% Gew./Gew. Phenol-Säureäquivalent 35,2% Gew./Vol.
Arylan CA (Calciumdodecylbenzolsulfonat,
70%ige Lösung in Butanol) 2,0% Gew./Vol.
Synperonic NPE 1800 (Nonylphenol-
ethylenoxid/Propylenoxid-Blockcopolymer) 3,0% Gew./Vol.
Solvess 200 (aromatische C10/C,3 Erdölfraktion) 6,0% Gew./Vol. Diflufenican 6,0% Gew./Vol.
Soprophor 3D33 (ethoxyliertes PoIyarylphenol-phosphat, neutralisiert
mit Triethanolamin) 0,16% Gew./Vol.
Olin 10G (Nonylphenol/Glycidol- 0,08% Gew./Vol.
Kondensationsprodukt, enthaltend 10mol Glycidol)
Antischaum FD (Silicon-Antischaummittel) 0,2 % Gew./Vol.
Attagel 50 (quellbarer Attapulgitton) 2,0 % Gew./Vol.
Ammoniumchlorid 5,0 % Gew./Vol.
Wasser ad 100 Vol.-%
Die Calciumdodecyl-benzolsulfonat-Lösung, das Nonylphenolethylenoxid/Propylenoxid-Blockcopolymer, die aromatische C10/C13 Erdölfraktion und das Bromoxynil-octanoat wurden unter Erwärmen und Rühren zusammengemischt. Ein wäßriges Suspensionskonzentrat wurde dann hergestellt, indem 40 Vol.-% mit dem Diflufenican, dem ethoxylierten Polyarylphenolphosphat, neutralisiert mit Triethanolamin, dem Nonylphenol/Glycidol-Kondensationsprodukt, dem Silicon-Antischaummittel, Attapulgitton und Ammoniumchlorid innig miteinander vermischt und dann fein vermählen wurden durch Pumpen unter Druck durch eine Kugelmühle. Die zuvor hergestellte Bromoxynil-octanoat-Lösung wurde dann unter Rühren zu diesem Suspensionskonzentrat gegeben und das Volumen durch Zugabe von Wasser auf 100% aufgefüllt.
1,5 I der erhaltenen Formulierung wurden in 200 I Wasser verdünnt und nach dem Auflaufen auf 1 ha Winterweizen gespritzt, um Stellaria media, Viola arvensis und Veronica persica zu vertilgen.
Beispiel 7
Es wurde ein 10:1-Gemisch hergestellt durch Vermischen im Tank von 888 ml Mittel des Beispiels 5 mit 100 ml Mittel des Beispiels in einem Volumen von 100 I Wasser. Die erhaltene Spritzflüssigkeit wurde auf 1 ha aufgelaufene Gerste aufgebracht, um Polygonum convolvulus, Sinapis arvensis und Amaranthus retroflexus zu bekämpfen.
Beispiel 8
Das Beispiel 7 wurde wiederholt mit der Abwandlung, daß 50 ml Mittel des Beispiels 2 eingesetzt und ein 20:1 -Gemisch hergestellt wurde.
Beispiels
Ein 25-Gemisch wurde hergestellt durch Vermischen im Tank von 444 ml Formulierung des Beispiel 4 mit 500 ml Formulierung des Beispiels 2 in 300 I Wasser. Die erhaltene Spritzflüssigkeit wurde auf 1 ha Frühlingsweizen kurz nach dem Auflaufen aufgebracht, um aufgelaufene und keimende Setaria viridis uftd Amaranthus retroflexus zu bekämpfen.
Beispiel 10
Es wurde eine Tankmischung hergestellt, bestehend aus 600 ml Formulierung des Beispiels 6 und 1800 ml einer beständigen wäßrigen Lösung, die Kalium-, Natrium- und Dimethylaminsalze von MCPA entsprechend 500 g/l 2-Methyl-4-chlorphenoxyessigsäure enthielt und 200 I Wasser. Dieses Gemisch wurde nach dem Auflaufen auf 1 ha Winterweizen aufgebracht, um Stellaria media, Galeopsis tetrahit, Sinapis arvensis und Viola arvensis zu bekämpfen.
In den Herbizidgemischen der vorangegangenen Beispiele kann das Harnstoff-Herbizid durch ein anderes Harnstoff-Herbizid oder ein Gemisch von Harnstoff-Herbiziden ersetzt werden.

Claims (7)

  1. - I - ^HO
    Erfindungsanspruch:
    1. Herbizides Mittel, gekennzeichnet dadurch, daß es (a) 3,5-Dibrom-4-hydroxybenzonitril (Bromoxynil) und/oder 4-Hydroxy-3,5-diiodbenzonitril (loxynil) oder ein landwirtschaftlich annehmbares Salz oder einen landwirtschaftlich annehmbaren Ester oder ein Gemisch davon und (b) N-(2,4-Difluorphenyl)-2-(3-trifluormethylphenoxy)nicotinamid (Diflufenican) als Wirkstoff, zusammen mit einem üblichen Verdünnungsmittel oder Träger und/oder grenzflächenaktivem Mittel enthält.
  2. 2. Mittel nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß es (a) und (b) in einem Gewichtsverhältnis von 20:1 bis 2:5 enthält.
  3. 3. Mittel nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß es als Wirkstoff (a) einen Ester von Bromoxynil und/oder loxynil mit einer C4 bis C8 Alkansäure enthält.
  4. 4. Mittel nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß es als Wirkstoff (a) Bromoxynil-octanoat oder Bromoxynil-heptanoat enthält.
  5. 5. Mittel nach einem der Punkte 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß es zusätzlich als Wirkstoff (RS)-2-[4-(2,4-Dichlorphenoxy)phenoxy]propionsäure (Diclofop), 4-Chlor-2-methylphenoxyessigsäure (MCPA) und/oder (±)-2-(4-Chior-2-methylphenoxy)propionsäure (Mecoprop) oder ein landwirtschaftlich annehmbares Salz oder einen landwirtschaftlich annehmbaren Ester davon enthält.
  6. 6. Verwendung des Mittels nach einem der Punkte 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß man es in einer Aufwandmenge von 100 bis 500 g Säureäquivalent (S.ä.)/ha (a) und von 25 bis 250 g/ha (b) gleichzeitig, getrennt oder aufeinanderfolgend zur Unkrautbekämpfung in Getreidekulturen verwendet.
  7. 7. Verwendung des Mittels nach einem der Punkte 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß die Aufwandmenge des zusätzlichen Wirkstoffes 500 bis 1500 g S.a./ha für Diclofop, 100 bis 1500 g S.ä./ha für MCPA und 1000 bis 2500 g S.ä./ha für Mecoprop beträgt.
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