DD256533A5 - Vorrichtung zur halterung von gruppen einander dicht benachbarter lochnadeln einer wirkmaschine - Google Patents

Vorrichtung zur halterung von gruppen einander dicht benachbarter lochnadeln einer wirkmaschine Download PDF

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DD256533A5
DD256533A5 DD87302728A DD30272887A DD256533A5 DD 256533 A5 DD256533 A5 DD 256533A5 DD 87302728 A DD87302728 A DD 87302728A DD 30272887 A DD30272887 A DD 30272887A DD 256533 A5 DD256533 A5 DD 256533A5
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DD87302728A
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Johann Berger
Josef Berger
Fritz Schuelein
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Johann Berger,De
Josef Berger,De
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Abstract

In je einem Traeger aus Metall oder Kunststoff ist je eine Gruppe von Lochnadeln unter gleichen gegenseitigen Abstaenden durch einen Spritzgiessvorgang verankert, und zwar liegen die Nadeln mit ihren Hauptebenen zueinander parallel. Zur Bildung eines Lochnadelsegments dienen zwei Traeger mit je einer Gruppe von Lochnadeln. Koepfe der Lochnadeln der ersten Nadelgruppe greifen abwechselnd in die Mitte zwischen je zwei Koepfe der Lochnadeln der zweiten Nadelgruppe. Die beiden Nadelgruppen sind innerhalb des Segments fest und derart schraeg angeordnet, dass eine gedachte Ebene der einen Nadelgruppe, Gruppenebene, die sich laengs der Lochnadeln und durch die Koepfe dieser Nadelgruppe erstreckt, sich im Bereich der Koepfe mit der Gruppenebene der anderen Nadelgruppe kreuzt. Hierdurch wird es moeglich, sehr feine Baender zu erzeugen, die sehr geringe gegenseitige Abstaende der Lochnadelkoepfe erfordern, andererseits aber Lochnadeln mit relativ dicken Schaeften zu verwenden und gleichwohl die Schaefte durch einen Spritzgiessvorgang in je einem Traeger zu verankern. Ein Lochnadelsegment kann auch aus mehr als zwei zueinander schraeg stehenden Nadelgruppen gebildet werden. Fig. 2

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Halterung von Gruppen einander dicht benachbarter Lochnadeln einer Wirkmaschine.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es ist bekannt, insbesondere bei Schußwirkmaschinen, auch bei Galonhäkelmaschinen, Lochnadeln in Form sogenannter Segmente anzuordnen, wobei jedes dieser Segmente in einem Träger aus Metall oder Kunststoff eine Gruppe von Lochnadeln enthält, die mit ihren Hauptebenen parallel zueinander unter gleichen gegenseitigen Abständen untergebracht sind. Die Lochnadeln dienen im allgemeinen zur Zuführung der Kettfäden bei der Herstellung von Bändern, insbesondere elastischen Bändern.
Es besteht ein Bedarf an Bändern, die mehr als 10 oder 12 Kettfäden, und gegebenenfalls auch elastische Fäden je Zentimeter Maschinenbreite enthalten. Dies bedeutet, daß die Lochnadeln zunehmend dichter nebeneinander in einen Träger gegossen, insbesondere gespritzt werden müssen. Sollen z. B. je cm Maschinenbreite 12 Nadeln untergebracht werden, so steht je Nadel eine Breite von 0,83mm zur Verfügung. Bei herkömmlichen Lochnadeln hat bereits der Schaft annähernd diese Breite, so daß kein Raum mehr verbleibt, in den das Gußmaterial, nämlich Leichtmetall oder Kunststoff, fließen kann, um die Nadelschäfte zu verankern.
Daher werden für große Fadendichten sehr kleine und dünne Nadeln verwendet. Diese haben aber eine zu geringe Stabilität. Sie verbiegen sich, so daß gelegentlich Kettfäden in die Köpfe verkehrter Wirknadeln gelegt werden. Außerdem verschleißen dünne Lochnadeln relativ schnell.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, den Verschleiß der Lochnadeln zu senken und die Wartungs- und Ausfallzeiten zu reduzieren.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Halterung von Gruppen einander dicht benachbarter Lochnadeln einer Wirkmaschine, wobei in je einem Träger eine Gruppe von Lochnadeln unter gleichen gegenseitigen Abständen derart verankert ist, daß die Nadeln mit ihren Hauptebenen zueinander parallel liegen, zu schaffen, bei der Lochnadeln verwendet werden, die Spitzen aufweisen, d. h. Arbeitsbereiche von z. B. nur 0,3 mm Dicke, wobei aber robuste und relativ dicke Schäfte verwendet werden und eine Nadeldichte von 12 und mehr je Zentimeter Maschinenbreite erreichbar ist. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
— zur Bildung eines Lochnadelsegments (Segment) zwei Träger mit je einer Gruppe von Lochnadeln (Nadelgruppen) dienen,
— Köpfe der Lochnadeln der ersten Nadelgruppe in die Mitte zwischen zwei je zwei Köpfe der Lochnadeln der zweiten Nadelgruppe greifen, und die Köpfe beider Nadelgruppen einander in Richtung der gemeinsamen Kopfreihe abwechseln,
— die beiden Nadelgrüppen innerhalb des Segments fest und derart schräg angeordnet sind, daß
— eine gedachte Ebene der einen Nadelgruppe (Gruppenebene), die sich längs der Lochnadeln und durch die Köpfe dieser Nadelgruppe erstreckt, sich im Bereich der Köpfe mit der Gruppenebene der anderen Nadelgruppe kreuzt.
Nach der Erfindung wechseln also die Köpfe zweier Nadelgruppen, die je für sich eingegossen, insbesondere eingespritzt sind, einander ab. Infolgedessen läßt sich mit relativ großen Lochnadeln nach dem Stand der Technik die doppelte Nadeldichte bisheriger Nadelsegmente erzielen. Dies wird dadurch erreicht, daß zwei Nadelgruppen schräg zueinander so angeordnet werden, daß die Köpfe der Lochnadeln zwischeneinandergreifen. Hierbei können die Löcher beider Gruppen von Lochnadeln miteinander fluchten. Dies ist aber nicht notwendig. Auch eine Verschiebung der Köpfe beider Gruppen gegeneinander in Richtung der Kopfebenen ist zulässig. Wesentlich ist aber, daß die seitlichen Abstände von Kopf zu Kopf in Richtung der gemeinsamen Kopfreihe im Rahmen der erzielbaren Präzision möglichst genau einander gleich sind, da nämlich nur noch sehr wenig Raum für die Durchführung der Kettfäden zur Verfugung steht und der Gefahr vorgebeugt werden muß, daß Kettfäden in falsche Wirknadeln eingelegt werden.
Vorteilhafterweise läßt sich das Ineinandergreifen der Köpfe dadurch erzielen, daß herkömmliche Träger von Lochnadeln von beiden Seiten heran eine Bewegungswelle der Maschine geschraubt werden. Dann bilden die beiden Gruppenebenen miteinander einen relativ großen, aber noch spitzen Winkel.
In Weiterführung der Erfindung ist ausgeführt, daß zur Bildung eines Lochnadelsegments (Segment) mindestens drei, allgemein η Träger mit je einer Gruppe von Lochnadeln, Nadelgruppe, vorgesehen sind und daß Köpfe der Lochnadeln der zweiten bis nten Nadelgruppe zwischen je zwei Köpfe der ersten Nadelgruppe eingreifen und die Köpfe aller Nadelgruppen einander in Richtung der gemeinsamen Kopfreihe unter im wesentlichen gleichen gegenseitigen Abständen abwechseln, alle Nadelgruppen innerhalb des Segments fest und derart schräg angeordnet sind, daß eine gedachte Ebene einer der Nadelgruppen, Gruppenebene, die sich längs der Lochnadeln und durch die Köpfe dieser Nadelgruppe erstreckt, sich im Bereich der Köpfe mit den Gruppenebenen der anderen Nadelgruppen kreuzt. Dadurch ist die Möglichkeit geschaffen, Lochnadeln mit besonders breiten Schäften zu verwenden und doch eine hohe Fadendichte zu erzielen.
Herkömmliche Träger je einer Lochnadelgruppe können vorteilhaft miteinander verlötet werden, was bei Trägern aus Metall, insbesondere Leichtmetall durchführbar ist. Bestehen die Träger aus Kunststoff, so können sie miteinander verschweißt oder verklebt werden.
Schließlich lassen sich die Träger der Nadelgruppen zweckmäßig in einen gemeinsamen Block gießen, insbesondere spritzen, was vorzugsweise bei großen Stückzahlen und zur Erzielung hoher Präzision anwendbar ist.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: einen Querschnitt durch eine Bewegungswelle einer Schußwirkmaschine mit beiderseits angeschraubten Trägern von
Lochnadeln; Fig. 2: eine Seitenansicht in Richtung des Pfeils Il in Fig. 1, die ein Stück der Bewegungswelle mit drei von jeder Seite angesetzten Trägern zeigt;
Fig. 3: eine Seitenansicht eines Segments, das zwei Träger mit je einer Lochnadelgruppe enthält; Fig. 4: eine Seitenansicht eines Segments, das drei Träger mit je einer Loch nadelgruppe enthält.
Fig. 1 und 2 zeigen eine Bewegungswelle 2, wie sie in Schußwirkmaschinen über die Maschinenbreite verläuft und hin- und herdrehbar ist. Zu beiden Seiten der Bewegungswelle ist über ihre Länge je eine ebene Fläche 4 angefräst. Die beiden Flächen 4 schließen miteinander einen Winkel von z. B. 45° ein. An den Flächen 4 liegt je eine Zwischenplatte 6; 7, die sich ebenfalls über die Maschinenbreite erstreckt. Beiderseits sind nach Fig. 2 je drei Träger 8; 9 mit je einer Gruppe von sechs Lochnadeln 12 angeschraubt. In den meisten Fällen sind nebeneinander wesentlich mehr Träger 8; 9 angeordnet. Jeder von ihnen kann mehr als sechs, z. B. achtzehn, Lochnadeln enthalten. Mit 5; 5'sind zwei Gruppenebenen bezeichnet, die sich längs der Lochnadeln 12 durch die Köpfe 22 beider Nadelgruppen 24; 25; 26 erstrecken und sich im Bereich der Köpfe 22 kreuzen. Je eine Innensechskantschraube 10 ist durch je ein Loch derTräger8; 9 und der Zwischenplatten 6; 7 in eine Gewindebohrung der Bewegungswelle 2 geschraubt. Die Träger 8; 9 haben je eine Anschlag leiste 14, die sich an der in Fig. 1 oberen Kante der zugehörigen Zwischenplatte 6; 7 abstützt und der Drehsicherung dient. Die beiden Träger 8; 9 mit ihren Lochnadeln 12 bilden gemeinsam ein Segment, das in der Maschine mit einer Gruppe von Wirknadeln zusammenarbeitet.
Jeder Träger 8; 9 ist ein Gußkörper aus Metall, insbesondere Leichtmetall oder Kunststoff, der die Schäfte der Lochnadeln 12 unter gleichen gegenseitigen Abständen mit zueinander parallelen Nadelebenen und miteinander fluchtenden Löchern 20 halten. In bekannter Weise sind die mit den Löchern 20 versehenen Köpfe 22 der Lochnadeln 12 erheblich dünner als die Schäfte, so daß sich zwischen je zwei Köpfen 22 genügend Raum befindet, in den ein Kopf 22 einer zweiten Nadelgruppe 24; 25; 26 eingeführt werden kann und außerdem noch genügend Raum für die durch die Löcher 20 geführten Kettfaden.
Je ein Kopf 22 der in Fig. 1 linken Nadelgruppe 24 greift zwischen zwei Köpfe 22 der in Fig. 1 rechten Nadelgruppe 25, und zwar mit möglichst großer Genauigkeit in die Mitte zwischen beide Köpfe 22. Fig. 1 zeigt, daß die Löcher 20 der Köpfe 22 beider
Nadelgruppen 24; 25 miteinander fluchten. Dies ist der Idealzustand, der für eine wirksame Funktion aber nicht erreicht werden muß. Es genügt, daß die Köpfe 22 einander überlappen, während die Löcher 20 beider Nadelgruppen 24; 25 etwas
gegeneinander versetzt sein können.
Fig.3 zeigt eine andere Ausführungsform, bei der zwei Nadelgruppen 24; 25 in je einem Träger 27; 28 verankert sind, beide
Träger 27; 28 aber an einer gemeinsamen Platine 30 sitzen. Die beiden Nadelgruppen 24; 25 schließen hier einen wesentlich kleineren Winkel ein als nach Fig.1. Der Winkel kann z.B. 11° betragen.
Bei entsprechendem Aufwand für ein Spritzwerkzeug können beide Träger 24; 25 als gemeinsamer Block gespritzt werden. Bei geringerem Aufwand können die Träger 24; 25 einzeln gespritzt und, bei Ausführung aus Metall, miteinander verlötet werden.
Bestehen die Träger aus Kunststoff, so können sie miteinander verschweißt und, sofern dadurch die notwendige Haltbarkeit erzielbar ist, auch miteinander verklebt werden.
Segmente nach Fig.3 werden in der Maschine ebenfalls an einer Bewegungswelle befestigt, aber nur einseitig.
Fig. 4zeigt eine weitere Ausführungsform mit drei Trägern 27; 28; 29 für drei Nadelgruppen 24; 25; 26. Die Träger 27; 28; 29 sind in einer der oben beschriebenen Weisen miteinander vereinigt. Alle drei Träger 27; 28; 29 sitzen an einer gemeinsamen
Platine 30. In Richtung der Kopf reihe 32 betrachtet, also quer zur Zeichenebene von Fig. 4, folgen aufeinander die Köpfe 22 der Nadelgruppen 24; 25; 26; 24; 25 usw.

Claims (5)

1. Vorrichtung zur Halterung von Gruppen einander dicht benachbarter Lochnadeln einer Wirkmaschine, wobei in je einem Träger eine Gruppe von Lochnadeln unter gleichen gegenseitigen Abständen derart verankert ist, daß die Nadeln mit ihren Hauptebenen zueinander parallel liegen, gekennzeichnet dadurch, daß zur Bildung eines Lochnadelsegments (Segment) zwei Träger (8; 9) mit je einer Gruppe von Lochnadeln (12), Nadelgruppen (24; 25) vorgesehen sind und daß Köpfe der Lochnadeln der ersten Nadelgruppe (24) in die Mitte zwischen je zwei Köpfe der Lochnadeln (12) der zweiten Nadelgruppe (25) eingreifen und die Köpfe (22) beider Nadelgruppen (24; 25) einander in Richtung der gemeinsamen Kopfreihe (32) abwechseln, die beiden Nadelgruppen (24; 25) innerhalb des Segments fest und derart schräg angeordnet sind, daß eine gedachte Ebene der einen Nadelgruppe (24) oder Gruppenebene (5), die sich längs der Lochnadeln (12) und durch die Köpfe (22) dieser Nadelgruppe (24) erstreckt, sich im Bereich der Köpfe (22) mit der Gruppenebene (5') der änderen Nadelgruppe (25) kreuzt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Träger (8; 9) an einander annähernd gegenüberliegende Seitenflächen (4) einer Bewegungswelle (2) der Wirkmaschine befestigt sind.
3. Vorrichtung zur Halterung von Gruppen einander dicht benachbarter Lochnadeln einer Wirkmaschine, wobei in je einem Träger aus Metall oder Kunststoff eine Gruppe von Lochnadeln unter gleichen gegenseitigen Abständen durch einen Gießvorgang derart verankert ist, daß die Nadeln mit ihren Hauptebenen zueinander parallel liegen, gekennzeichnet dadurch, daß zur Bildung eines Lochnadelsegments (Segment) mindestens drei, allgemein η Träger (27; 28; 29) mit je einer Gruppe von Lochnadeln, Nadelgruppe (24; 25; 26), vorgesehen sind und daß Köpfe (22) der Lochnadeln der zweiten bis nten Nadelgruppe (25; 26) zwischen je zwei Köpfe (22) der ersten Nadelgruppe (24) eingreifen und die Köpfe (22) aller Nadelgruppen (24; 25; 26) einander in Richtung der gemeinsamen Kopfreihe unter im wesentlichen gleichen gegenseitigen Abständen abwechseln, alle Nadelgruppen (24; 25; 26) innerhalb des Segments fest und derart schräg angeordnet sind, daß eine gedachte Ebene einer der Nadelgruppen, Gruppenebene (5), die sich längs der Lochnadeln und durch die Köpfe (22) dieser Nadelgruppe erstreckt, sich im Bereich der Köpfe mit den Gruppenebenen der anderen Nadelgruppen kreuzt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (27; 28; 29) miteinander verlötet, verschweißt oder verklebt sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (27; 28; 29) in einen gemeinsamen Block gegossen sind.
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