DD259774A3 - Elektronische Schaltanordnung zum wahlweisen Durchlaß von Signalen - Google Patents
Elektronische Schaltanordnung zum wahlweisen Durchlaß von SignalenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine elektronische Schaltanordnung zum wahlweisen Durchlass von Signalen. Die Aufgabe der Erfindung eine Schaltanordnung zu entwickeln, die in Verbindung mit dem Steuergeraet fuer nach dem 4-6-6-Kode aufzeichnende Magnetbandgeraete eine Kopplung weiterer Magnetbandgeraete an dasselbe Steuergeraet gestattet, wird dadurch geloest, dass das Steuergeraet mit einem ODER-Glied und einem Verzoegerungsglied in Reihe geschaltet ist, wobei das Verzoegerungsglied ueber je eine Signalleitung mit einem Paritaetskorrekturglied und einem Signalfilter geschaltet ist, und dass das Paritaetskorrekturglied und das Signalfilter mit dem Steuergeraet ueber je eine Rueckkopplungsleitung verbunden ist, und dass andererseits das Steuergeraet ueber je eine weitere Signalleitung direkt mit dem Paritaetskorrekturglied, mit dem Signalfilter, einem zweiten Verzoegerungsglied und einem Schaltorgan gekoppelt ist, wobei das eine Rueckkopplung aufweisende Schaltorgan ueber einen Verstaerker und eine Schaltleiste mit den Magnetbandgeraeten verbunden ist. Fig. 1
Description
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung betrifft eine elektronische Schaltanordnung zum wahlweisen Durchlaß von Signalen, insbesondere zur logischen Verknüpfung und Umschaltung mehrerer Eingangs- und Ausgangssignale, vorzugsweise in Verbindung mit einem Steuergerät für nach dem 4-6-6-Kode aufzeichnende Magnetbandgeräte.
Bekannt ist eine Magnetbandeinheit, die aus einem Rechner, einem Steuergerät und vier Magnetbandgeräten besteht. Das Steuergerät ist das Bindeglied zwischen dem Rechner und den Magnetbandgeräten.
Von dem Steuergerät werden die vom Rechner und von den Magnetbandgeräten kommenden Signale verarbeitet. Informationsquelle: Betriebsdokumentation MBE 4000
Magnetbandeinheit 4000
VEB Robotron-Elektronik Radeberg
Der Nachteil dieser Magnetbandeinheit besteht darin, daß durch o.g. Steuergerät lediglich vier Magnetbandgeräte angesteuert werden können.
Ziel der Erfindung ist es, eine elektronische Schaltanordnung zum wahlweisen Durchlaß von Signalen zu schaffen, die einen unkomplizierten Aufbau aufweist und für Informationssysteme anwendbar ist, die vorzugsweise mit nach dem 4-6-6-Kode aufzeichnenden Magnetbandgeräten ausgestattet sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine elektronische Schaltanordnung zum wahlweisen Durchlaß von Signalen zu entwickeln, die vorzugsweise in Verbindung mit einem Steuergerät für nach dem 4-6-6-Kode aufzeichnende Magnetbandgeräte eine.Kopplung weiterer Magnetbandgeräte an dasselbe Steuergerät gestattet.
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Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Steuergerät einerseits mit einem in Reihe geschalteten ODER-Glied und einem ersten Verzögerungsglied verbunden ist, wobei das erste Verzögerungsglied über jeweils eine Signalleitung mit einem Paritätskorrekturglied und einem mit dem Paritätskorrekturglied nicht in Verbindung stehenden Signalfilter geschaltet ist, und daß das Paritätskorrekturglied und das Signalfilter mit dem Steuergerät über je eine Rückkopplungsleitung verbunden ist, und daß andererseits das Steuergerät über jeweils eine weitere Signalleitung direkt mit dem Paritätskorrekturglied, mit dem Signalfilter und mit einem nicht mit dem Signalfilter in Verbindung stehenden zweiten Verzögerungsglied sowie mit einem von dem zweiten Verzögerungsglied unmittelbar ansteuerbaren Schaltorgan gekoppelt ist, wobei das eine Rückkopplung aufweisende Schaltorgan auf einen Verstärker geschaltet ist, der seinerseits mit einer der Anzahl der Magnetbandgeräte entsprechenden Anzahl von elektronischen Schaltern bestückten Schaltleiste verknüpft ist, an die sich die Magnetbandgeräte anschließen.
In einer Ausgestaltung der Erfindung steht das Steuergerät zusätzlich mit dem ersten Verzögerungsglied direkt in Verbindung. Weiterhin können das ODER-Glied, die zwei Verzögerungsglieder, das Paritätskorrekturglied, das Signalfilter, das Schaltorgan, der Verstärker sowie die Schaltleiste als Steckelemente ausgebildet sein.
Die Vorteile der erfindungsgemäßen Lösung liegen darin begründet, daß die elektronische Schaltanordnung einen relativ einfachen Aufbau aufweist und in Verbindung mit einem Steuergerät für nach dem 4-6-6-Kode aufzeichnende Magnetbandgeräte eine Kopplung weiterer Magnetbandgeräte an dasselbe Steuergerät zuläßt.
Ausführungsbeispiel
Die erfindungsgemäße Lösung soll anhand zweier Figuren näher erläutert werden. Hierbei zeigen
Fig. 1: das Blockschaltbild der Schaltanordnung und
Fig.2: das Schaltschema für 6 Magnetbandgeräte, die an das Steuergerät angeschlossen sind.
Nach Fig. 1 ist das Steuergerät 1 in Reihenschaltung mit einem ODER-Glied 2 und einem Verzögerungsglied 3 verbunden. Das Verzögerungsglied 3 ist über jeweils eine Signalleitung mit einem Paritätskorrekturglied 4 und einem Signalfilter 5 verbunden, wobei das Paritätskorrekturglied 4 und das Signalfilter 5 nicht in Verbindung stehen. Weiterhin ist das Paritätskorrekturglied 4 und das Signalfilter 5 über je eine Rückkopplungsleitung mit dem Steuergerät 1 gekoppelt, wobei das Steuergerät 1 andererseits über jeweils eine weitere Signalleitung direkt mit dem Paritätskorrekturglied 4, mit dem Signalfilter 5, mit einem. Verzögerungsglied 6 sowie mit einem Schaltorgan 7 verbunden ist. Das Signalfilter 5 und das Verzögerungsglied 6 stehen untereinander nicht in Verbindung, das Verzögerungsglied 6 steuert jedoch unmittelbar das Schaltorgan 7 an. Das Schaltorgan 7, daseine Rückkopplung aufweist, ist auf einen Verstärker 8 geschaltet, der einerseits mit einer der Anzahl der Magnetbandgeräte 10 entsprechenden Anzahl von elektronischen Schaltern bestückten Schaltleiste 9 verknüpft ist, an die die Magnetbandgeräte 10 angeschlossen sind.
Hierbei besteht die Aufgabe des ODER-Gliedes 2 darin, die Signale der in der Fig. 2 dargestellten Eingangsleitungen DAT-A3 und DAT-A4 zu verknüpfen. Das daraus entstehende Signal wird über das Verzögerungsglied 3, dem Paritätskorrekturglied 4 und dem Signalfilter 5 zugeführt. Diese Schaltung besteht aus den Dioden D1 und D2 sowie dem Widerstand R1. Die Verzögerungsglieder 3 und 6 werden benötigt, um den zeitlichen Verlauf der Signale der Eingangsleitung DAT-A1 denen der Eingangsleitungen DAT-A3 und DAT-A4 anzupassen. Die Schaltung besteht aus der integrierten Schaltung JS3 mit den zugehörigen Gattern G1, G 2, G3 und G4 sowie den Kondensatoren C1, C2 und den Widerständen R2 und R3. Von der im Rechner befindlichen Anschlußsteuereinheit wird immer eine geradzahlige Belegung der Eingangsschaltung DAT-A geendet und muß auch von dem Steuergerät 1 so empfangen werden. Durch das Herausfiltern der Signale der Eingangsleitung IDAT-A1 ist die Parität nicht mehr vorhanden. In diesem Fall wird vom Paritätskorrekturglied 4 die Geradzahligkeit wieder hergestellt. Die Parität wird nur dann korrigiert, wenn Signale der Eingangsleitungen KOM-A3 und DAT-A3 oder DAT-A4 und .IDAT-A1 gesendet werden.
Ist diese Bedingung nicht erfüllt, erfolgt die Bildung eines Paritätsbits von der Anschlußsteuereinheit auf die Signalleitungen IDAT-A8, die das Gatter G2 ungehindert passieren kann. Die Schaltung besteht aus dem integrierten Schaltkreis JS1 mit den zugehörigen Gattern G 1, G2 und G3.
Zum Schalten der elektronischen Schaltvorrichtung muß ein zusätzliches Bit gesendet werden. Dieses Bit würde von der Magnetbandeinheit, beispielsweise der MBE 4000, nach Befehlsentschlüsselung als nicht zulässiges Kommando interpretiert werden und es kommt zum Fehler. Deshalb muß dieses Bit des Signalfilters 5 wieder herausgefiltert werden. Dies geschieht mit der Schaltung aus der integrierten Schaltung JS2 mit den zugehörigen Gattern G 1, G2 und G3. Das Signal der Eingangsleitung IDAT-A1 wird nur in dem Fall blockiert, wenn Signale der Eingangsleitungen K0M-A3 und DAT-A3 oder DAT-A4 gesendet werden. Nur in diesem Fall ist das Signalfilter 5 aktiv. Ansonsten erfolgt der normale Datentransport über die Eingangsleitung IDAT-A1.
Das Schaltorgan 7 besteht aus der integrierten Schaltung JS4 mit den zugehörigen Gattern G1 und G 2, der integrierten Schaltung JS5 mit den zugehörigen Gattern G1 und G 2 sowie der integrierten Schaltung JS6 mit zwei Flipflop-Schaltungen. Das Schaltorgan 7 hat die Aufgabe, die Signale der Eingangsleitungen IDAT-A1, DAT-A3, DAT-A4und KOM-A3 auszuwerten. Durch Kombinationen dieser Signale wird bestimmt, welche Magnetbandgeräte in Verbindung mit dem Steuergerät 1 stehen und somit vom Rechner ausgewählt werden können.
Im Ausgangszustand führen die Ausgänge QI und Q2 nach dem Einschalten der Anlage „High"-Pegel.
Die Ausgänge Q1 und Q 2 führen demzufolge „Low"-Pegel. Die Setzeingänge S1 undS2unddie Rücksetzeingänge R1 und R 2 sind in diesem Moment mit „High"-Pegel belegt. In diesem Fall würden alle Signale, die vom Steuergerät kommen, das dritte oder vierte Magnetbandgerät erreichen.
Bedingung ist, daß eines von beiden vorgenannten Magnetbandgeräten vom Rechner ausgewählt wurde. Somit können auch die Signale vom dritten oder vierten Magnetbandgerät das Steuergerät 1 erreichen. Soll nunmehr beispielsweise das Magnetbandgerät Nr.5 elektronisch mit dem Steuergerät 1 verbunden werden, wird das Magnetbandgerät Nr.3 vom Steuergerät 1 getrennt. Bedingung dafür ist, daß die Ausgänge Q1 auf „Low"-Pegel undQ1 auf „High"-Pegel schalten. Das wird erreicht, wenn der Rücksetzeingang R1 mit einem kurzen „Low"-Pegel belegt wird. In diesem Fall müssen die vier Eingänge vom Gatter G 2 der integrierten Schaltung JS3 auf „High"-Pegel liegen.
Ein Eingang führt bereits diesen Pegel vom Ausgang Q1. Wenn eine Magnetbandgeräteauswahl vorgenommen werden soll, muß die Eingangsleitung KOM-A3 auf „High"-Pegel schalten. Der dritte Eingang der integrierten Schaltung JS4 wird von der
Eingangsleitung DAT-A3 auf „High"-Pegel geschaltet. -
Der vierte Eingang der integrierten Schaltung IS4 wird durch die Eingangsleitung IDAT-A1, welche durch das Gatter G1 der integrierten Schaltung IS2 negiert wurde, auf „High"-Pegel geschalten. In diesem Moment sind die Bedingungen zum Umschalten des ersten Flipflops erfüllt, denn der Ausgang des Gatters G2 der integrierten Schaltung JS4 springt kurzzeitig auf „Low"-Pegel und steuert den Rücksetzeingang R1 an.
Der neue Zustand der Eingangsbelegung der Gatter G 1 und G 2 der integrierten Schaltung JS4 ist nunmehr folgender:
Drei Eingänge jedes Gatters führen „High"-Pegel und zwar durch: K0M-A3; DAT-A3; Gatter G1 durch Q1 und Gatter G 2 durch DAT-A1. Somit liegt an beiden Ausgängen der integrierten Schaltung JS4 der „High"-Pegel.
In der weiteren Folge schalten die Signale der Eingangsleitungen DAT-A3 und DAT-A1 um. Durch das Verzögerungsglied 2 wird verhindert, daß die Eingangsleitung DAT-A1 vor der Eingangsleitung DAT-A3 umschaltet. Würde die Eingangsleitung DAT-A1 vor der Eingangsleitung DAT-A3 umschalten, wäre die Schaltbedingung vom Gatter G1 der integrierten Schaltung JS4 wieder erfüllt, d.h. alle vier Eingänge würden „High "-Pegel aufweisen, so daß der Ausgang auf „Low"-PegeTscharten würde und somit das erste Flipflop sofort zurückkippen würde. Deshalb ist eine leichte Verzögerung der Signale der Eingangsleitung IDAT-A1 gegenüber den Signalen der Eingangsleitung DAT-A3 erforderlich.
Als letztes Signal schaltet die Eingangsleitung K0M-A3 auf „Low"-Pegel. Das erste Flipflop bleibt nun so lange in dieser Lage, bis die Signaleder Eingangsleitungen K0M-A3 und DAT-A3 gesendet werden.
In diesem Falle ist die Schaltbedingung des Gatters G1 des integrierten Schaltkreises'JS4 erfüllt, d. h. die vier Eingänge führen „High"-Pegel.
Der Ausgang des Gatters G1 führt kurzzeitig „Low"-Pegel und schaltet somit das erste Fiipflop um.
Soll das Magnetbandgerät Nr. 6 elektronisch mit dem Steuergerät 1 verbunden und Magnetbandgerät Nr.4 getrennt werden, so ist der Ablauf analog der Zuschaltung des Magnetbandgerätes Nr. 5, nur daß an Stelle der Eingangsleitung DAT-A3die .
Eingangsleitung DAT-A4 auf „High„-Pegel schaltet.
Der Verstärker 8 ist notwendig, um den Lastfaktor der Flipflop-Ausgänge der Anzahl der verwendeten Gatter anzupassen. Die Schaltung besteht aus den Transistoren T1 bis T4 und den Widerständen R4 bis R11.
Die Schaltleiste 9 hat die Aufgabe, die Signale, die von den Magnetbandgeräten bzw. vom Steuergerät 1 kommen, auf den Signalweg zu leiten, der vom Schaltorgan 7 ausgewählt wurde. Von jedem Magnetbandgerätepaar (zwei Magnetbandgerätepaare werden geschalten) darf nur immer ein Magnetbandgerät mit dem Steuergerät 1 in Verbindung stehen.
Claims (3)
1. Elektronische Schaltanordnung zum wahlweisen Durchlaß von Signalen, insbesondere zur logischen Verknüpfung und Umschaltung mehrerer Eingangs- und Ausgangssignale, vorzugsweise in Verbindung mit einem Steuergerät für nach dem 4-6-6-Kode aufzeichnende Magnetbandgeräte, gekennzeichnet dadurch, daß das Steuergerät (1) einerseits mit einem in Reihe geschalteten ODER-Glied (2) und einem Verzögerungsglied (3) verbunden ist, wobei das Verzögerungsglied (3) über jeweils eine Signalleitung mit einem Paritätskorrekturglied (4) und einem mit dem Paritätskorrekturglied (4) nicht in Verbindung stehenden Signalfilter (5) geschaltet ist, und daß das Paritätskorrekturglied (4) und das Signalfilter (5) mit dem Steuergerät (1) über je eine Rückkopplungsleitung verbunden ist, und daß andererseits das Steuergerät (1) über jeweils eine weitere Signalleitung direkt mit dem Paritätskorrekturglied (4), mit dem Signalfilter (5) und mit einem nicht mit dem Signalfilter (5) in Verbindung stehenden Verzögerungsglied (6) sowie mit einem von dem Verzögerungsglied (6) unmittelbar ansteuerbaren Schaltorgan (7) gekoppelt ist, wobei das eine Rückkopplung aufweisende Schaltorgan (7) auf einen Verstärker (8) geschaltet ist, der seinerseits mit einer der Anzahl der Magnetbandgeräte (10) entsprechenden Anzahl von elektronischen Schaltern bestückten Schaltleiste (9) verknüpft ist, an die sich die Magnetbandgeräte (10) anschließen.
2. Elektronische Schaltanordnung, gekennzeichnet dadurch, daß das Steuergerät (1) zusätzlich direkt mit dem Verzögerungsglied (3) in Verbindung steht.
3. Elektronische Schaltanordnung, gekennzeichnet dadurch, daß das ODER-Glied (2), die Verzögerungsglieder (3; 6), das Paritätskorrekturglied (4), das Signalfilter (5), das Schaltorgan (7), der Verstärker (8) sowie die Schaltleiste (9) als Steckelemente ausgebildet sind.
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