DD260491A5 - Verfahren zur herstellung von verbindungen - Google Patents

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DD260491A5
DD260491A5 DD29984785A DD29984785A DD260491A5 DD 260491 A5 DD260491 A5 DD 260491A5 DD 29984785 A DD29984785 A DD 29984785A DD 29984785 A DD29984785 A DD 29984785A DD 260491 A5 DD260491 A5 DD 260491A5
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oil
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DD29984785A
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English (en)
Inventor
Michael J Bushell
Kevin Beautement
John M Clough
Vivienne M Anthony
Paul Defraine
Christopher R Godfrey
Original Assignee
Imperial Chemical Industries Plc,Gb
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Acrylsaeurederivaten der allgemeinen Formel (I). Das erfindungsgemaesse Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass man z. B. eine Verbindung der allgemeinen Formel (VIII) mit einem passenden sauren oder basischen Reagenz umsetzt. Die erfindungsgemaess hergestellten Verbindungen koennen als Fungizide verwendet werden. Formeln (I) und (VIII)

Description

χι
^ χ (ID
worin R1, X, Y und Z die vorgenannte Bedeutung haben, R1 aberr kein Wasserstoff atom ist, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel (V):
Ph3P-CHOR2 (V)
worin R2 die vorgenannte Bedeutung hat, aber kein Wasserstoffatom ist, umgesetzt wird,
b) eine Verbindung der allgemeinen Formel (VII):
CH2CO0R1.
(VII)
worin X, Y und Z und R1 die vorgenannte Bedeutung haben, aber R1 kein Wasserstoffatom ist, mit einer Base und einer Verbindung der allgemeinen Formel HCO2R1, in der R1 die vorgenannte Bedeutung hat, aber kein Wasserstoffatom ist, umgesetzt wird und anschließend in dem gleichen Reaktionsgefäß, oder in einem gesonderten Schritt mit einer anwesenden Base, die resultierenden Spezies mit einer Verbindung der allgemeinen Formel R2OJn der R2 die vorgenannte Bedeutung hat und O eine abgehende Gruppe ist, wie zum Beispiel ein Halogenatom, zur Reaktion gebracht wird,
c) eine Verbindung der allgemeinen Formel (VIII):
(VIII)
CH(OR2)
U,
worin R1, R2, X, Y und Z die vorgenannte Bedeutung haben, mit einem passenden sauren oder basischen Reagens umsetzt.
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Acrylsäurederivaten der nachfolgend genannten allgemeinen Formel (I). Die erfindungsgemäß hergestellten Verbindungen können, als Fungizide sowohl in der Landwirtschaft als auch in der Industrie angewendet werden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die erfindungsgemäßen Verbindungen der allgemeinen Formel (I)
CO2H1
(D
R1 und R2 keine Wasserstoffatome sind, die gleich oder unterschiedlich sein können, Alkyl-, Cycloalkyl-, Alkenyl-, Alkynyl-,' wahlweise substituierte Aryl-, wahlweise substituierte Aralkyl-, oder Cycloalkylgruppen sind und Metallkomplexe davon, X, Y, Z gleich oder unterschiedlich sein können, Wasserstoff- oder Halogenatome oder wahlweise substituierte Alkyl-, wahlweise substituierte Aryl-, wahlweise substituierte Alkynyl-, Halogenalkyl-, Alkoxy-, Halogenalkoxy-, wahlweise substituierte Aryloxy-, wahlweise substituierte Arylalkoxy-, wahlweise substituierte Acyloxy-, wahlweise substituierte Amine-, wahlweise substituierte Arylaze-, Acylamino, Nitro-, Nitril-, -CO2R3-, -CONR4R5-, -COR6-, -CR7=NR8-oder-N=CR9R10-Gruppen sind, oder sich die Gruppen X und Y, wenn sie sich in benachbarten Stellungen am Phenyiring befinden, zur Bildung eines kondensierten Ringes vereinigen können, der entweder aromatisch oder aliphatisch ist und wahlweise ein oder mehrere Heterostome enthält:
und R3, R4, R5, R6, R7, R8, R9 und R10, die gleich oder unterschiedlich sein können, Wasserstoffatome oder Alkyl-, Cycloalkyl-, Alkenyl, Alkynyl-, wahlweise substituierte Aryl-, wahlweise substituierte Aralkyl-, oder Cycloalkyigruppen sind und Metallkomplexe davon, können durch Behandlung von Ketoestern der allgemeinen Formel (II)
(II)
z . ..
worin R1, X, Y, Z die vorangegangene Bedeutung besitzen, mit Phosphoranen der allgemeinen Formei(V)
PH3P-CHOR2 (V)
worin R2 die bereits vorangegangene Bedeutung besitzt, in einem zweckmäßigen Lösungsmittel, z. B. Diethylether, hergestellt werden (siehe beispielsweise: W. Steglich, G.Schramm, T. Anke und F. Oberwinkler, EP 0044448,4,7, 80).
Ziel der Erfindung
Mit der Erfindung werden als Fungixide nützliche Derivate von Acrylsäure und Verfahren zu deren Herstellung bereitgestellt. Die Verbindungen können acropetal in das Pflanzengewebe eindringen und sie können so flüchtig sein, daß sie in der Dampfphase gegen auf den Pflanzen befindliche Pilze wirksam sind.
Sie können auch als industrielle (im Gegensatz zu landwirtschaftlichen) Fungiziden eingesetzt werden. Einige der Verbindungen zeigen herbizide Wirksamkeit und einige außerdem auch eine das Pflanzenwachstum regulierende Wirksamkeit.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, als Fungizide nützliche Verbindungen und deren Herstellungsverfahren zur Verfügung zu stellen, die vielseitig einsetzbar sind.
Die Erfindung betrifft eine Verbindung der allgemeinen Formel (I):
,1
und Steroisomere davon, worin X, Y und Z, die gleich oder unterschiedlich sein können, Wasserstoff- oder Halogenatome oder wahlweise substituierte Alkyl-, wahlweise substituierte Alkenyl-, wahl weise substituierte Aryl-, wahl weise substituierte Alkynyl-, Halogenalkyl-, Alkoxy-, Halogenalkoxy-, wahlweise substituierte Aryloxy-, wahlweise substituierte Arylalkoxy-, wahlweise substituierte Acyloxy-, wahlweise substituierte Amono-, wahlweise substituierte Arylazo-, Acylamino-, Nitro-, wahlweise substituierte Arylazo-, Acylamino-, Nitro-, Nitril-, -CO2R3-, -CONR4R5-, -COR6-, -CR7=NR8- oder -N=CR9R10-Gruppen sind, oder sich die Gruppen X und Y, wenn sie sich in benachbarten Stellungen am Phenylring befinden, zur Bildung eines kondensierten Ringes vereinigen können, der entweder aromatisch oder aliphatisch ist und wahlweise ein oder mehrere Heteroatome enthält; und R1, R2, R3, R4, R5, R6, R7, R8, R9 und R10, die gleich oder unterschiedlich sein können, Wasserstoffatome oder Alkyl-, Cycloalkyl-, Alkonyl-, Alkynyl-, wahlweise substituierte Aryl-, wahlweise substituierte Aralkyl-, oder Cycloalkylgruppen sind und Metallkomplexe davon.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen enthalten mindestens eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung und werden manchmal in Form von Gemischen geometrischer Isomere gewonnen. Diese Gemische können jedoch in einzelne Isomere zerlegt werden, und die Erfindung umfaßt derartige Isomere.
Alkylgruppen können in Form von geraden oder verzweigten Ketten vorliegen und enthalten vorzugsweise 1 bis 6 Kohlenstoffatome; Beispiele sind Methyl, Ethyl, Propyl, (n-oderiso-Propyl) und Butyl (η-, sec-, iso-odert-Butyl). Die Methylgruppe ist für R1 sowie R2 die bevorzugte Alkylgruppe. Nach einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung Verbindungen der allgemeinen Formel (I):
GO9R1
c 2
OR'1
und Stereoisomere davon, worin X, Y und Z, die gleich oder unterschiedlich sein können, Wasserstoff- oder Halogenatome oder wahlweise substituierte Alkyl-, wahlweise substituierte Alkenyl-, wahlweise substituierte Aryl-, wahlweise substituierte Alkynyl-, Halogenalkyl-, Alkoxy-, Halogenalkoxy-, wahlweise substituierte Aryloxy-, wahlweise substituierte Arylalkoxy-, Amino-, Acylamino-, Nitro-, Nitril-, -CO2R3-, -CONR4R5- oder -COR6-Gruppen sind; und R1, R2, R3, R4, Rs und R6, die gleich oder unterschiedlich sein können, Wasserstoffatome oder Alkyl-, Cycloalkyl-, Alkenyl-, Alkynyl-, wahlweise substituierte Aryl-, wahlweise substituierte Aralkyl-, oder Cycloalkylalkylgruppen sind, und Metallkomplexe davon. Nach einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung Verbindungen der Formel (I):
(I)
und Stereoisomere davon, worin X, Y und Z, die gleich oder unterschiedlich sein können, Wasserstoff- oder Halogenatome oder wahlweise substituierte Alkyl-, wahlweise substituierte Alkenyl-, wahlweise substituierte Aryl-, wahlweise substituierte Alkynyl-, Halogenalkyl-, Alkoxy-, wahlweise substituierte Aryloxy, wahlweise substituierte Arylalkoxy-, wahlweise substituierte Amino-, -CO2R3-, -COR6-Gruppen sind, oder sich die Gruppen X und Y, wenn sie sich in benachbarten Stellungen am Phenyl ring befinden, zur Bildung eines kondensierten aromatischen Ringes vereinigen können; und R1, R2, R3 und R6, die gleich oder unterschiedlich sein können, Alkyl-, wahlweise substituierte Phenyl- oder wahlweise substituierte Aralkylgruppen sind. Nach einem noch weiteren Aspekt betrifft die Erfindung Verbindungen der allgemeinen Formel (I):
CO2E
(D
CH
oor
und Stereoisomere davon, worin X, Y und Z, die gleich oder unterschiedlich sein können. Wasserstoff-, Fluor-, Chlor- oder Bromatome oder Ci^-Al kyl-, C2-S-Alkenyl-, C2-5-Alkynyl-, Phenyl-, C-i^t-Halogenalkyl-, C-i^-Alkoxy-, Phenoxy-, Benzyloxy- oder Mono-oder Dialkylaminogruppen sind, oder sich dieGruppenXund Y, wennsiesich in benachbarten Stellungen am Phenyl ring befinden, zu einem kondensierten aromatischen Ring vereinigen, wobei die aliphatischen Komponenten jeder der oben genannten Gruppen wahlweise mit einer oder mehreren C^-Alkoxygruppen, Fluor-, Chlor- oder Bromatomen, Phenylringen, die ihrerseits wahlweise substituiert sind, heterozyklischen Ringen, die entweder aromatisch oder nicht-aromatisch und selbst wahlweise substituiert sind, Nitro-, Amino-, Nitril-, Hydroxyl- oder Carboxylgruppen substituiert sind; und worin die Phenylkomponenten jeder der oben genannten Gruppen wahlweise mit einem oder mehreren Fluor-, Chlor- oder Bromatomen Phenylringen, Ci^-Alkyl-, C-i^-Alkoxy-, Nitro-, Amino-, Nitril-, Hydroxyl- oder Carboxylgruppen substituiert sind; und R1 und R2, die gleich oder unterschiedlich sein können-, C1^-Alkyl-, PHenyl- oder Benzylgruppen sind, von denen jede wahlweise mit Halogenatomen substituiert ist. . .
Nach einem noch anderen Aspekt betrifft die Erfindung Verbindungen der allgemeinen Formel (Xl):
CO2CH3
(Xl)
worin R eine wahlweise substituierte Phenyl- oder eine wahlweise substituierte Benzylgruppe darstellt und Y ein Wasserstoffoder Halogenatom (Fluor, Chlor oder Brom) oder eine Methyl-, Methoxyl-, Nitro-, Nitril-, Carboxyl- oder Methoxycarbonylgruppe ist
Nach einem anderen Aspekt betrifft die Erfindung Verbindungen der allgemeinen Formel (XII):
CO0CH-ι 2 3
CH OCH-
(XIl)
und Stereoisomere davon, worin X eine Alkyl-, Alkenyl-, Alkynyl-, Aryloxy- oder Arylalkoxygruppe ist, von denen jede wahlweise substituiert ist.
Nach einem noch weiteren Aspekt betrifft die Erfindung Verbindungen der allgemeinen Formel (XIII):
(XlIl)
OCH-
und Stereoisomere davon, worin X eine wahlweise substituierte Alkyl-, wahlweise substituierte Alkenyl- oder wahlweise substituierte Alkynylgruppe ist.
Die Erfindung betrifft vor allem nach einem noch weiteren Aspekt Verbindungen, worin die wahlweisen Substituenten im vorhergehenden Abschnitt Phenyl sind, das seinerseits wahlweise mit einer oder mehreren der folgenden Gruppen: Fluor, Chlor, Brom, Ci-4-Alkyl (besonders Methyl), C^-Alkoxy (vor allem Methoxy) oder Nitro substituiert ist.
Nach einem noch weiteren Aspekt betrifft dieErhöhung Verbindungen der allgemeinen Formel (XIV):
CO2CH3
(XIV)
und Stereoisomere davon, worin X eine wahlweise substituierte Aryioxygruppe oder eine wahlweise substituierte Arylalkoxygruppe darstellt.
In dem vorhergehenden Abschnitt kann X Phenoxy oder Benzyloxy sein, von denen jedes wahlweise mit einem oder mehreren Halogenatomen (Fluor, Chlor oder Brom) oder einer Methyl-, Methoxyl-, Ethyl-, Ethoxyl-, Nitro-, Nitril-, Carboxyl- oder Methoxycarbonylgruppe substituiert ist.
Nach einem noch anderen Aspekt betrifft die Erfindung Verbindungen der allgemeinen Formel (XV):
Co2CH3
und Stereoimsere davon, worin X, Y und Z, die gleich oder unterschiedlich sein können, Fluor-, Chlor-, Brom- oder Wasserstoff atome oder Methyl-, Methoxyl- oder Nitrogruppen sind. Die Erfindung betrifft die Verbindungen:
Ci)
CH3O2C
(Verbindung Nr.9 derfolgenden Tabelle I) (ii)
CH3O2C
(Verbindung Nr. 13 derfolgenden Tabelle I) (iii)'
OCH.
CH3O2G
OCH.
(Verbindung Nr. 19 derfolgenden Tabelle I)
(iv)
CH3O2C
OCH
(Verbindung Nr. 1 derfolgenden Tabelle I
(iiv)
CH2CH2
OCH-
(Verbindung Nr. 1 der folgenden Tabelle IV) Tabelle I
(D
OR'
Verbindung Nr.
R1
Schmelzpunkt (0C)
olefinisch*
lsomer+
1. CH3 CH3 H H H 37-38 7,55 E
2 CH3 CH3 H H H Öl 1) 6,65 Z
3 CH3CH2 CH3 H H H ÖM) 7,53 E
4 CH3 CH3CH2 H H H 011) 7,62 E
5 CH3CH2 CH3CH2 H H H ÖM) 7,62 E
6 C6H5CH2 CH3 H H H Öl 1) 7,56 E
7 CH3 C6H5CH2 H H H 37-38 7,67 E
8 (CH3J3C CH3 H H H 011) 7,44 E
9 CH3 CH3 2-(E-C6H5CHiCH) H H 107-108 7,63 E
10 ν CH3 CH3 2-(E-C6H5CHiCH) H H Öl 1) 6,57 Z
11 CH3 CH3 3-(E-C6H5CHiCH) H H 104-105 7,58 E
12 CH3 CH3 4-(E-C6H5CHiCH) H H 75-76 7,56 E
13 CH3 CH3 2-(Z-C6H5CHiCH) H H 011) 7,50 E
14 CH3 CH3 2-(ZC6H5CHiCH) H H 93-94 6,34 ' Z
15 (CH3)3C CH3 2-(ZC6H5CHiCH) H H Öl 1) 7,37 E
16 CH3 (CH3J3C 2-(ZC6H5CHiCH) H H ÖM) 7,87 E
17 CH3 CH3 2-C6H5CH2CH(CH3) H H E
Fortsetzung Tabelle I
Verbindung Nr.
R2
Schmelzpunkt (0C)
olefinisch*
lsomer+
18 CH3 CH3 2-C6H5CH2C(CH3)2 H H 96-87 7,58 E
19 CH3 CH3 .2-C6H5C:C H H Öl 1) 7,57 E
20 CH3 CH3 2-CH2:CH H ' H 65-66 7,60 E
21 CH3 CH3 2-CI H H 61-62 7,56 E
22 CH3 CH3 4-CI H H 68-69 7,56 E
23 CH3 CH3 2-CI 4-CI H 141-142 7,61 E
24 CH3 CH3 2-CI 6-CI H 126-127 7,58 E
25 CH3 CH3 3-CI 5-CI H OM) 6,70 E
26 CH3' CH3 3-CI 5-CI H 79-80 7,62 Z
27 CH3 CH3 2-CI 6-F H 011) 7,55 E
28 CH3 CH3 2-CH3 H H 62-63 6,52 E
29 CH3 CH3 2-CH3 H H Öl 1) 7,52 Z
30 " CH3 CH3 2-(CO2CH3) H H 65-66 7,56 E
31 CH3 CH3 2-CF3 H H 106-107 7,34 E
32 CH3 CH3 2-C6H5 H H . E
33 CH3 CH3 2-C6H5N(CH3)CO H H
34 CH3 CH3 2-C6H5CON(CH3) H H 82-85 7,30
35 CH3 CH3 2-C6H5CO H H E
36 CH3 CH3 2-C6H5CO2 H H E
37 CH3 CH3 2-C6H5O2C H H E
38 CH3 CH3 2-(CH3)3CO2C H H E
39 CH3 CH3 2-(cyxclohexyl)02C H H Öl 1) 7,48 E
40 CH3 CH3 2-C6H5CH2 H H E
41 CH3 CH3 2-(4-CI-C6H4)CH2 H - H Öl 1) 7,50 E
42 CH3 CH3 2-(4-CH3O-C6H4)CH2 H H E
43 CH3 CH3 2-C6H5(CHa)2C H H E
44 CH3 CH3 2-C6H6CH(OH) H H Öl 1) under2) E
45 CH3 CH3 2-NO2 H H aromatics E
46 CH3 CH3 2-NH2 H H E
47 CH3 CH3 2-C6H5N = N H H E
48 CH3 CH3 2-(4-(CH3)2N-C6H4N:N) H H E
49 CH3 CH3 2-(4-CH3O-C6H4N: N H H E
50 CH3 CH3 2-CH3O2CCH2CH2 H H E
51 CH3 CH3 3-(CH3J2CH H H Öl 1) 7,51 E
52 CH3 CH3 2-C6H5S H H Öl 1) under2) E
53 CH3 CH3 2-C6H5S(O) H H aromatics E
147-148 under2)
54 CH3 CH3 2-C6H5S(O)2 H H _ decomp.3) aromatics E
CH3
CH3
CH3
CH3
2-(S- ^0JL CH:CH) H 2-(E- O* CH:CH)h
57 58 59 CH3 CH3 CH3 CO CO CO XXX O O U 3-C6H5O 4-C6H5O 4-C6H5O
60 CH3 . CH3
61 CH3 CH3
62 CH3 CH3
63 CH3 CH3
64 CH3 CH3 4·.
H H H
H H
ÖM)
107,5-110
Öl 1)
97-98 Ö11)
124-125 83-84
122-123
7,63
6,56
7,54 7,54 6,64
7,47 7,63
7,73
E E Z
E E
E E
φ- Substituenten sind kondensierte Ringe.Somit ist die Verbindung 60:
Verbindung 62 ist:
CH3O2C
Verbindung 64 ist:
Fortsetzung Tabelle I
Verbindung 61 ist: Verbindung 63:
CH3O3C
GH
CH3O2C CH
Verbindung Nr.
R1 Schmelzpunkt (0C)
olefinisch* Isomer*
65 CH3 CH3 2-(C6H5(CH3)) H H 011) under2) E
aromatics
66 CH3 CH3 2-(4-CH3O-C6H4CO) H H 011) 7,32 E
67 CH3 CH3 2-C6H6OCH5 H H E
68 CH3 CH3 2-C6H6CH(CH3)CH2 H H E
69 CH3 CH3 2-C6H5C(CH3)2CH2 H H E
CH3
CH-,
CH,
CH3
CH3
! (Ο
CH)
71 CH3 CH3 2-(E-4-CI-C6H4CH:CH) H H
72 CH3 CH3 2-(E-4-F-CeH4CH:CH) H H
73 CH3 CH3 2-(E-2,6-di-CI-C6H3CH :CH) H H
74 CH3 CH3 2-(E-C6H5C(CH3):C(CH3)) H H
75 CH3 CH3 2-(E-C6H6C(CH3)ICH) H H
76 CH3 CH3 2-(E-C6H6CH:C(CH3)) H H
CH3
CH3
Μ,. Ο
CH:CH)
79 CH3 CH3 2-C6H5OCH2 H H
80 CH3 - CH3 2-C6H6OCH(CH3) H H
81 CH3 CH3 2-C6H5OC(CH3)2 H H
82 CH3 CH3 2-C6H6C(CH3)2C(CH3)2 H H
CH3
2-(E-
,CH: CH)"
E E E E E
E E
Fortsetzung Tabelle I
Verbindung Nr. R1
Schmelzpunkt (0C)
olefinisch*
Isomer
CH3 CH3
CH:CH)
CH: CH)
CH3 CH3 2-(E- J.1
H H
H H
CH3
CH3
2(C6H5)2C:CH
H H
CH3
CH3
CH3
2-(
CH)
88 CH3 CH3 2-C6H5CONH H H
89 CH3 CH3 2-C6H5NHCO H H
CH3
99-100
under2) aromatics
E E
* Chemische Umlagerung des Singuletts vom olefinischen Proton an der B-Methoxyacrylatgruppe (ppm von Tetramethylsilan). Lösungsmittel:
COCI3
+ Geometrie der B-Methoxyacrylatgruppe 1) Öl, 2) unter Aromaten, 3) Zersetzung
Tabelle Il
RO
CO2CH-
OCH.
Verbindung Nr.
Schmelz-punkt (0C) olefinisch*
lsomer+
1 C6H5
2 2-F-C6H4
3 3-F-C6H4
4 4-F-C6H4
5 2-CI-C6H4
6 3-CI-C6H4
7 4-CI-C6H4
8. 2-Br-C6H4
9 3-Br-C6H4
10 4-Br-C6H4
11 2-1-C6H4
12 3-1-C6H4
13 - 4-1-C6H4
14 2-CH3-G5H4
15 3-CH3-C6H4
16 4-CH3-C6H4
17 2-CH3CH2-C6H4
18 3-CH3CH2-C6H4
19 4-CH3CH2-C6H4
20 2-(CHs)2CH-C6H4
21 3-(CHa)2CH-C6H4
OM)
7.7-78 Öl 1)
Öl 1)
Öl 1)
80-81
7,50 7,46 7,45' 7,48
E E E E E E E E E E E E E E E E E E E
Fortsetzung Tabelle II
Verbindung Nr.
Schmelzpunkt R
olefinisch*
lsomer+
22 4-(CH3J2CH-C6H4 Öl 1) 7,51
23 2-(CH3J3C-C6H4
24 3-(CH3J3C-C6H4
25 4-(CHa)3C-C6H4
26 2-CH3O-C6H4
27 3-CH3O-C6H4
28 4-CH3O-C6H4
29 2-CF3O-C6H4
30 3-CF3O-C6H4
31 4-CF3O-C6H4
32 2-C6H5O-C6H4
33 3-C6H5O-C6H4
34 4-C6H5O-C6H4
35 2-NO2-C6H4
36 3-NO2-C6H4
37 4-NO2-C6H4
38 2-NH2-C6H4
39 3-NH2-C6H4
40 4-NH2-C6H4
41 2-C6H5-C6H4
42 3-C6H5-C6H4
43 4-C6H6-C6H4
44 2-HO2C-C6H4
45 3-HO2C-C6H4
46 4-HO2C-C6H4
47 2-CH3O2C-C6H4
48 3-CH3O2C-C6H4
49 4-CH3O2C-C6H4
50 2-(CN)-C6H4
51 3-(CN)-C6H4
52 4-(CN)-C6H4
53 2-HO-C6H4
54 3-HO-C6H4
55 4-HO-C6H4
56 2-CH3C(O)NH-C6H4
57 3-CH3C(O)NH-C6H4
58 4-CH3C(O)NH-C6H4
59 2,3-di-F-C6H3
60 2,4-di-F-C6H3 Öl 1) 7,48
61 2,5-di-F-C6H3
62 2,6-di-F-C6H3 132-133 7,62
63 3,4-di-F-C6H3
64 3,5-di-F-C6H3
65 2,3-di-CI-C6H3
66 2,4-di-CI-C6H3
67 2,5-di-CI-C6H3
68 2,6-di-CI-C6H3
69 3,4-di-CI-C6H3
70 3,5-di-CI-C6H3
71 2,3-di-CH3-C6H3
72 2,4-di-CH3-C6H3
73 2,5-di-CH3-C6H3
74 2,6-di-CH3-C6H3
75 3,4-di-CH3-C6H3
76 3,5-di-CH3-C6H3
77 2,3-di-CH3O-C6H3
78 2,4-di-CH3O-C6H3
79 2,5-di-CH3O-C6H3
80 2,6-di-CH3O-C6H3
81 ' 3,4-di-CH3O-C6H3
82 3,5-di-CH3O-C6H3
83 2-F,3-CI-C6H3
84 2-F,4-CI-C6H3
85 2-F,5-CI-C6H3
86 2-F,6-CI-C6H3
87 3-F,4-CI-C6H3
E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E
Fortsetzung Tabelle II
Verbindung R
Nr. 3-F,5-CI-C6H3
88 2-CI-3-F-C6H3
89 2-0!,4-F-C6H3
90 2-CI,5-F-C6H3
91 3-CI,4-F-C6H3
92 2-F,3-CH3-C6H3
93 2-FACH3-C6H3
94 2-F,5-CH3-C6H3
95 2-F,6-CH3-C6H3
96 3-FACH3-C6H3
97 3-F,5-CH3-C6H3
98 2-CH3,3-F-C6H3
99 2-CH3AF-C6H3
100 2-CH3,5-F-C6H3
101 3-CH3AF-C6H3
102 2-F,3-CH3O-C6H3
103 2-FACH3O-C6H3
104 2-F,5-CH3O-C6H3
105 2-F,6-CH3O-CeH3
106 3-FACH3O-C6H3
107 3-F,5-CH3O-C6H3
108 2-CH3O,3-F-C6H3
109 2-CH3OAF-C6H3
110 2-CH3O,5-F-C6H3
111 3-CH3OAF-C6H3
112 2-01,3-CH3-C6H3
113 2-CI,4-CH3-C6h3
114 2-01,5-CH3-C6H3
115 2-01,6-CH3-C6H3
116 3-CIACH3-C6H3
117 3-01,5-CH3-C6H3
118 2-CH3,3-CI-C6H3
119 2-CH3ACI-C6H3
120 2-CH3,5-CI-C6H3
121 3-CH3ACI-C6H3
122 2-01,3-CH3O-C6H3
123 2-CIACH3O-C6H3
124 2-0!,5-CH3O-C6H3
125 2-01,6-CH3O-C6H3
126 3-CIACH3O-C6H3
127 3-0!,5-CH3O-C6H3
128 2-CH3O,3-CI-C6H3
129 2-CH3OACI-C6H3
130 2-CH30,5-CI-C6H3
131 3-CH3OACI-C6H3
132 2-CH3,3-CH3O-C6H3
133 2-CH3ACH3O-C6H3
134 2-CH3,5-CH3O-C6H3
135 2-CH3/6-CH3O-C6H3
136 3-CH3ACH3O-C6H3
137 3-CH3,5-CH3O-C6H3
138 2-CH3O,3-CH5C6H3
139 2-CH3OACH3-C6H3
140 2-CH3O,5-CH3-C6H3
141 3-CH3OACH3-C6H3
142 2,4,6-tri-F-C6H2
143 2,4,6-tri-CI-C6H2
144 2,4,6-tri-CH3-C6H2
145 2,6-di-F,4-CI-C6H2
146 2,6-di-Me,4-F-C6H2
147 2,6-di-CI,4-F-C6H2
148 2,3,5,6-tetra-CI-C6H
149 Pentafluorphenyl
150 Pentachlorphenyl
151 H
152 CH3
153
Schmelzpunkt
(0C) olefinisch*
Isomer*
7,52
E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E
Fortsetzung Tabelle II
Verbindung Schmelzpunkt
Nr. R (0C) olefinisch* Isomer"1"
E E E E E E E E E E E E E E E E E E
• E E E E E E E Z Z
*-Chemische Umlagerung des Singuletts vom olefinischen Proton an der B-Methoxyacrylatgruppe (ppm von Tetramethylsilan).
Lösungsmittel: CDCI3
+ Geometrie der B-Methoxyacrylatgruppe 1) Öl * .
Die folgende Tabelle III enthält Verbindungen der allgemeinen Formel:
154 CH3CH2 Öl 1) 7,38 6,55
155 CH3CH2CH2 Öl 1) 7,46 6,60
156 (CH3I2CH Öl 1) 7,46
157 CH3CH2CH2CH2
158 (CH3I3C
159 Cyclohexyl
160 CH2:CHCH2 Öl 1) 7,43
161 E-C6H5CH :CHCH2
162 CH2:C(CH3)CH2
163 E-CH3CH:CHCH2
164 2-Tetrahydropyranyl
165 2-Pyridyl
166 3-Pyridyl
167 4-Pyridyl
168 2-(5'-CF3-Pyridyl)
169 2-Pyrimidyl
170 4-Pyrimidyl
171 5-Pyrimidyl
172 3,4-methylendioxyphenyl 76-77 7,49
173 1-Naphthyl
174 2-Naphthyl
175 CH3SCH2 74-75
176 CgHsSCr^ Öl
177 C6H5CH2
178 C6H5C(CH3I2
179. 4-CI-C6H4C(CH3J2
180 CH3
181 C6H5
worin die Gruppe R alle die Gruppen R umfaßt, die in derTabelle Il für jede der folgenden Substitutionsmodelle am oben dargestellten Phenylring aufgeführt sind. DieAcrylatgruppe kann in jedem Fall entweder die E-oder die Z-Geometrie aufweisen.
Tabelle III
Y Z
3-F H
4-F H
5-F H
6-F H
3-CI H
4-CI H
5-CI. . H
6-CI H
3-CH3 H
4-CH3 H
5-CH3 H
6-CH3 H
3-NO2 . H
4-NO2 H
5-NO2 H
Fortsetzung Tab. Ill Z
Y H
6-NO2 H
5-CF3 5-CI
3-NO2 5-NO2
3-NO2 H
3-SCH3 5-CH3O
4-CH3O H
4-(CH3I2N
4,5-methylendioxy
Spezifische Beispiele für die Verbindungen des in Tabelle 111 angeführten Typs sind die folgenden:
Verbin R Y Z Schmelz olefinisch* Isomer"1"
dung C6H5 3-CI H punkt E
Nr. C6Hs 4-NO2 H C5C) E
1 C6H5 5-CI H 7,47 E
2 C6H5 6-NO2 H E
3 C6H5 5-NO2 H Ol 7,60 E
4
5 Ol
* Chemische Umlagerung des Singuletts vom olefinischen Proton an der B-Methoxyacrylatgruppe (ppm von Tetramethylsilan).
Lösungsmittel: CDCI3 + Geometrie der B-Methoxyacrylatgruppe.
Tabelle IV
RGH2CH2
CO2CH3
Verbindung Nr.
Schmelzpunkt
olefinisch*
lsomer+
1 C6H6
2 2-F-C6H4
3 3-F-C6H4
4 4-F-C6H4
Ol 2-CI-C6H4
6 3-CI-C6H4
7 4-CI-C6H4
8 2-Br-C6H4
9 3-Br-C6H4
10 4-Br-C6H4
11 2-1-C6H4
12 3-1-C6H4
13 4-1-C6H4
14 2-Cn3"C6n4
15 3-CH3-C6H4
16 4-CH3-C6H4
17 2-CH3CH2-C6H4
18 3-CH3CH2-C6H4
19 4-CH3CH2-C6H4
20 2-(CH3J2CH-C6H4
21 3-(CH3J2CH-C6H4
22 4-(CH3J2CH-C6H4
23 2-(CH3J3C-C6H4
24 3-(CH3J3C-C6H4
25 4-(CH3J3C-C6H4
26 2-CH3O-C6H4
Ol
7,59
E E E
E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E
Fortsetzung Tabelle IV
Verbindung Nr.
Schmelzpunkt (0C)
olefinisch*
lsomer+
27 3-CH3O-C6H4
28 4-CH3O-C6H4
29 2-CF3O-C6H4
30 3-CF3O-C6H4
31 4-CF3O-C6H4
32 2-C6H6O-C6H4
33 3-C6H5O-C6H4
34 4-C6H5O-C6H4
35 2-NO2-C6H4
36 3-NO2-C6H4
37 4-NO2-C6H4
38 2-NH2-C6H4
39 3-NH2-C6H4
40 4-NH2-C6H4
41 2-C6H5-C6H4
42 3-C6H5-C6H4
43 4-C6H5-C6H4
44 2-HO2C-C6H4
45 3-HO2C-C6H4
46 4-HO2C-C6H4
47 2-CH3O2C-C6H4
48 3-CH3O2C-C6H4
49 4-CH3O2C-C6H4
50 2-(CN)-C6H4
51 3-(CN)-C6H4
52 4-(CN)-C6H4
53 3-HO-C6H4
54 3-HO-C6H4
55 4-HO-C6H4
56 2-CH3C(O)NH-C6H4
57 3-CH3C(O)NH-C6H4
58 4-CH3C(O)NH-C6H4
59 2,3-di-F-C6H3
60 2,4-di-F-C6H3
61 2,5-di-F-C6H3
62 2,6-di-F-C6H3
63 3,4-di-F-C6H3
64 3,5-di-F-C6H3
65 2,3-di-CI-C6H3
66 2,4-di-CI-C6H3
67 2,5-di-CI-C6H3
68 2,6-di-CI-C6H3
69 3,4-di-CI-C6H3
70 3,5^i-CI-C6H3
71 2,3-di-CH3-C6H3
72 2,4-di-CH3-C6H3
73 2,5-di-CH3-C6H3
74 2,6-di-CH3-C6H3
75 3,4-di-CH3-C6H3
76 3,5-di-CH3-C6H3
77 2,3-di-CH3O-C6H3
78 2,4-di-CH3O-C6H3
79 2,5-di-CH3O-C6H3
80 2,6-di-CH3O-C6H3
81 3,4-di-CH3O-C6H3
82 3,5-di-CH3O-C6H3
83 2-F,3-CI-C6H3
84 2-F,4-CI-C6H3
85 2-F,5-CI-C6H3
86 2-F,6-CI-C6H3
87 3-F,4-CI-C6H3
88 3-F,5-CI-C6H3
89 2-CI-3-F-C6H3
90 2-CI,4-F-C6H3
91 2-CI,5-F-C6H3
92 3-CI,4-F-C6H3
E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E
Fortsetzung Tabelle IV
Verbindung Nr.
Schmelzpunkt (0C)
olefinisch*
lsomer+
93 2-F,3-CH3-C6H3
94 2-F,4-CH3-C6H3
95 2-F,5-CH3-C6H3
96, 2-F,6-CH3-C6H3
97 3-F,4-CH3-C6H3
98 3-F^-CH3-C6H3
99 2-CH3,3-F-C6H3
100 2-CH3AF-C6H3
101 2-CH3,5-F-C6H3
102 3-CH3,4-F-C6H3
103 2-F,3-CH3O-C6H3
104 2-F,4-CH3O-C6H3
105 2-F,5-CH3O-C6H3
106 2-F,6-CH3O-C6H3
107 3-F,4-CH3O-C6H3
108 3-F,5-CH3O-C6H3
109 2-CH3O,3-F-C6H3
110 2-CH3O,4-F-C6H3
111 2-CH3O,5-F-C6H3
112 3-CH3OAF-C6H3
113 2-01,3-CH3-C6H3
114 2-01,4-CH3-C6H3
115 2-01,5-CH3-C6H3
116 2-01,6-CH3-C6H3
117 3-01,4-CH3-C6H3
118 3-01,5-CH3-C6H3
119 2-CH3,3-CI-C6H3
120 2-CH3,4-CI-CeH3
121 2-CH3,5-CI-C6H3
122 3-CH3,4-CI-C6H3
123 2-01,3-CH3O-C6H3
124 2-CI,4-CH3O-C6H3
125 2-01,5-CH3O-C6H3
126 2-01,6-CH3O-C6H3
127 3-01,4-CH3O-C6H3
128 3-01,5-CH3O-C6H3
129 2-CH3O,3-CI-C6H3
130 2-CH3OACl-C6H3
131 2-CH3O,5-CI-C6H3
132 3-CH3OACI-C6H3
133 2-CH3^-CH3O-C6H3
134 2-CH3,4-CH3O-C6H3
135 2-CH3,5-CH3O-C6H3
136 2-CH3,6-CH3O-C6H3
137 3-CH3ACH3O-C6H3
138 3-CH3,5-CH3O-C6H3
139 2-CH3O,3-CH3-C6H3
140 2-CH3OACH3-C6H3
141 2-CH3O,5-CH3-C6H3
142 3-CH3OACH3-C6H3
143 2,4,6-tri-F-C6H2
144 2,4,6-tri-CI-C6H2
145 2,4,6-tri-CH3-C6H2
146 2,6-di-FACI-C6H2
147 2,6-di-Me,4-F-C6H2
148 2,6-(Ji-CIAF-C6H2
149 2,3,5,6-tetra-CI-C6H
150 Pentafluorphenyl
151 Pentachlorphenyl
152· · H
153 CH3
154 CH3CH2
155 CH3CH2CH2
156 (CH3)2CH
157 CH3CH2CH2CH2
158 (CH3J3C
E E
E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E. E E E E E E E E
Fortsetzung Tabelle IV
Verbindung
Schmelzpunkt
(0C)
olefinisch*
Isomer*
159 Cyclohexyl
160 CH2:CHCH2
161 E-C6H5CH:CHCH2
162 CH2:C(CH3)CH2
163 E-CH3CHiCHCH2
164 2-Tetrahydropyranyl
165 2-Pyridyl
166 3-Pyridyl
167 4-Pyridyl
168 2-(5'-CF3-pyridyl)
169 2-Pyrimidyl
170 4-Pyrimidyl
171 5-Pyrimidyl
172 3,4-methylendioxyphenyl
173 1-Naphthyl
174 2-Naphthyl
175 CH3SCH2
176 C6H6SCH2
177 C6H5
178 2-Furyl
179 3-Furyl
180 2-Thiophenyl
181 3-Thiophenyl
182 2-Pyrrolyl
183 3-Pyrrolyl
184 ~ C6H5CH2
185 C6H5CH(CH3)
186 C6H5C(CH3I2
Ol
6,24
E E E E E E E E E E E E E E E E E E Z E E E E E E E E E
* Chemische Umlagerung des Singuletts vom olefinischen Proton an der B-Methoxyacrylatgruppe (ppm von Tetramethylsilan).
Lösungsmittel: CDCI3 + Geometrie der B-Methoxyacrylatgruppe.
Tabelle V
Tabelle V enthält Verbindungen der allgemeinen Formel:
RCH2GH2
CO2GH3
OCH-
worin die Gruppe R alle die Gruppen R enthält, die in Tabelle IV für jedes der folgenden Substitutionsmodelle am oben dargestellten Phenylring aufgeführt sind. Die Acrylatgruppe kann in jedem Fall entweder E- oder die Z-Geometrie aufweisen.
3-F
4-F
5-F
6-F
3-CI
4-CI
5-CI
6-CI
3-CH3
4-CH3
5-CH3
6-CH3
3-NO2
4-NO2
H H H H H H H H H H H H H H
Fortsetzung Tabelle V Z
Y H
5-NO2 H
6-NO2 H
5-CF3 5-Cl
3-NO2 5-NO2
3-NO2 H
5-SCH3 5-CH3O
4-CH3O H
4-(CH3J2N
4,5-methylendioxy
Tabelle Vl: Ausgewählte Protonen-NMR-Daten Tabelle Vl zeigt ausgewählte Protonen-NMR-Daten für bestimmte in den Tabellen I bis V beschriebene Verbindungen, die darin als Öle gekennzeichnet werden. Die chemischen Umiagerungen werden in ppm von Tetramethylsilan gemessen, und Deuterochloroform wurde durchweg als Lösungsmittel verwendet. Es werden folgende Abkürzungen angewandt:
br = breit t = Triplett
s = Singulett q = Quartett
d = Dublett m Multiple«
Verbindung Nr.
Tabelle Nr.
III
1,27 (3H,t J 7Hz), 3,83 (3H,s), 4,21 (2H, q J 7 Hz), 7,32 (5H,br s), 7,53 (1 H,s).
1,30 (3H,t J 7 Hz), 3,72 (3H,s), 4,06 (2H,q J 7Hz), 7,31 (5H,br s), 7,62 (1 H,s). '.'
1.27 und 1,31 (2Triplett? J7 Hz,je3H),4,08und4,22 (2 Quartetts J7 Hz,je2H),7,33 (5H, brs),
7.62 (1H,s).
3,81 (3H,s),5,21 (2H,s),7,34(10H,brs),7,56(1H,s). 1,49 (9H,s), 3,82 (3H,s), 7,31 (5H,brs),7,44(1H,s). 1,42 (9H,s), 3,70 (3H,s), 6,50 (2H,s), 7,37 (1 H,s).
.,28 (9H,s), 3,83 (3H,s), 6,46 (2H,s), 7,87 (1 H,s).
3,67(3H,s),3,79(3H,s),5,18(1H,ddJiiund1Hz),5r65(1H,dd,J18und1Hz),6,68(1H,dd,J18 und 11Hz), 7,57(1 H, s).
3,78 (3H,s), 3,95 (3H,s), 6,70 (1 H,s).
2,18 (3H,s), 3,68 (3H,s), 3,82 (3H,s), 7,55 (1 H,s).
3.68 (3H,s), 3,83 (6H,s), 7,25-7,6 (3H,m), 7,52 (1 H,s), 7,9-8,1 (1 H,m). 3,60 (3H,s), 3,66 (3H,s), 3,87 (2H,s), 7,48 (1 H,s).
3,60 (3H,s), 3,70 (3H,s), 3,75 (3H,s), 3,80 (2H,s), 7,50 (1 H,s).
3,6 (3H,s), 3,75 (3H,s), 7,0-8,15 (5H,m). '
3,66 (3H,s), 3,76 (3H,s), 7,51 (1 H,s).
3,56.(3H,s),3,73(3H,s),7,1-7,7(9H,m),7,9-8,1 (1H,m).
3,73 (3H,s), 3,85 (3H,s), 7,54 (1H,s).
3,77 (3H,s), 3,91 (3H,s), 6,64 (1 H,s).
3,05 (3H,s), 3,43 (3H,s), 3,61 (3H,s).
3.53 (3H,s), 3,67 (3H,s), 3,85 (3H,s), 7,32 (1 H,s).
3.63 (3H,s), 3,78 (3H,s), 6,80-7,40 (8H,m), 7,46 (1 H,s).
3,60 (3H,s), 3,76 (3H,s), 6,8-7,0 (4H,m),7,14-7,32 (4H,m),7,45 (1 H,s).
3.62 (3H,s), 3,77 (3H,s), 7,48 (1 H,s).
3,66 (3H,s), 3,80 (3H,s), 3,82 (3H,s), 6,8-7,3 (8H,m), 7,51 (1 H,s).
3,65 (3H,s), 3,79 (3H,s), 7,48 (1 H,s).
3,70 (3H,s), 3,79 (3H,s), 3,82 (3H,s), 7,53 (1 H,s).
1,1-2,1 (10H,m), 3,65 (3H,s), 3,76 (3H,s), 4,20 (1H, br s), 7,38 (1 H,s).
3.63 (3H,s), 3,80 (3H,s), 4,51 (2H,d), 5,05-6,39 (3H,m), 6,70-7,35 (4H,m), 7,46 (1 H,s).
3.60 (3H,s), 3,74 (3H,s), 4,66 (2H,d), 6,00-7,40 (11 H,m), 7,46 (1 H,s).
3.54 '3H,s), 3,88 (3H,s), 6,60 (1 H,s).
3.55 (3H,s),3,74 (3H,s), 6,80 (1 H,d), 6,95 (1 H,m), 7,15-7,40 (4H,m),7,43 (1 H,s),7,65 (1 H,m), 8,19(1H,m).
3.61 (3H,s), 3,78 (3H,s), 6,8-7,3 (8H,m), 7,47 (1 H,s).
3.69 (3H,s),3,88 (3H,s),6,84(1H,d),7,60 (1H,s),8,10 (1H,dd),8,20 (1H,d).
Die erfindungsgemäßen Verbindungen der allgemeinen Formel (I) können aus substituierten Benzenen der allgemeinen Formel (IV) nach den in Schema I erläuterten Schritten hergestellt werden. Im gesamten Schema I haben die Bezeichnungen R1, R2, X, Y und Z die oben erläuterte Bedeutung, ist L ein Halogenatom (Jod, Brom oder Chlor) oder ein Wasserstoffatom und M ist ein Metallatom (z. B. ein Lithiumatom) oder ein Metallatom plus ein assoziiertes Halogenatom (z. B. MgI, MgBr oder MgCI). Somit können Verbindungen der allgemeinen Formel (1), worin R1 und R2 keine Wasserstoffatome sind, durch Behandlung von Ketoestern der allgemeinen Formel (II), worin R1 kein Wasserstoffatom ist) mit Phosphoranen der allgemeinen Formel (V, worin R2 kein Wasserstoffatom ist) in einem zweckmäßigen Lösungsmittel, z. B. Diethylether, hergestellt werden (siehe beispielsweise: W. Steglich, G. Schramm, T. Anke und F. Oberwinkler, EP 0044448,4.7.80).
Ketoester der allgemeinen Formel (II, worin R1 kein Wasserstoffatom ist) können durch Behandlung von metailierten Arten (III) mit einem Oxaiat (Vl, worin R1 kein Wasserstoffatom ist) in einem geeigneten Lösungsmittel, z.B. Diethylester oder Tetrahydrofuran, hergestellt werden. Das bevorzugte Verfahren verlangt oftmals die langsame Zugabe einer Lösung der metailierten Spezies (III) zu einer gerührten Lösung eines Oberschusses von Oxaiat (Vl) (siehe beispielsweise L. M. Weinstock, R.B. Currie und A. V. Lovell, Synthetic Communications, 1981,11,943 und darin aufgeführte Literatur). Die metailierten Spezies (III), in denen M = MgI, MgBr oder MgCI (Grignard Reagenzien) sind, können mit Hilfe von Standard-Verfahren aus den entsprechenden aromatischen Halogeniden (IV), in denen L = I1Br bzw. Cl ist, hergestellt werden. Mit bestimmten Substituenten X, Y und Z können die metailierten Spezies (III), in denen M = Li ist, durch direkte Lithiation von Verbindungen (IV), in denen L=H ist, unter Verwendung einer starken Lithiumbase, z. B. n-Butyllithium oder Lithiumdiisopropylamid, hergestellt werden (siehe beispielsweise H. W. Gschwend und H. R. Rodriguez, Organic Reactions, 1979,26,1).
Verbindungen der allgemeinen Formel (IV) können mit Hilfe von in der chemischen Literatur beschriebenen Standardverfahren hergestellt werden.
.Schema I
PH3P. CHOR2 (V)
(II)
R1O2CCO2R1 (VI)
(III)
(IV)
Alternative Verfahren zur Herstellung von Ketoestern der allgemeinen Formel (II, worin R1 kein Wasserstoffatom ist) werden in der chemischen Literatur beschrieben (siehe beispielsweise D. C. Atkinson, K. E. Godfrey, B. Meek, J. F. Saville und M. R. Stillings, J. Med. Chem., 1983,26,1353; D. Home, J. Gaudino und W. J. Thompson, Tetrahedron Lett., 1984,25,3529; und G. P. Axiotis, Tetrahedron Lett., 1981, 22,1509).
Alternative Möglichkeiten für erfindungsgemäße Verbindungen der allgemeinen Formel (I) werden in Schema il gezeigt. Im gesamten Schema Il haben die Bezeichnungen R1, R2, X, Y und Z die oben erläuterte Bedeutung.
Schema II
1. HCO0R'
2 w * SX VA.
CH(OR^),
(VIII)
(VII)
Verbindungen derallgemeinen Formel (I), worin R1 kein Wasserstoffatom ist, können durch Behandlung von Phenylacetaten der allgemeinen Formel (VII, worin R1 kein Wasserstoffatom ist) mit einer Base und einem Ameisensäureester, ζ. B. Methylformiat oder HCO2R1, worin R1 die oben erläuterte Bedeutung hat, aber kein Wasserstoffatom ist, in einem geeigneten Lösungsmittel hergestellt werden. Wenn die Reaktion mit einer Spezies der allgemeinen Formel R2Q, worin R2 die oben erläuterte Bedeutung hat, aber kein Wasserstoffatom ist und Q eine abgehende Gruppe, z. B. ein Halogenatom ist, abgeschreckt wird, können Verbindungen der allgemeinen Formel (I), worin R2 kein Wasserstoffatom ist, gewonnen werden. Wenn die Reaktion dagegen mit Wasser abgeschreckt wird, werden Verbindungen der allgemeinen Formel (I) gewonnen, worin R2 = H ist. Verbindungen der allgemeinen Formel (I), in denen R2 = H ist, können in Verbindungen (I), in denen R2 kein Wasserstoffatom ist, durch aufeinanderfolgende Behandlung mit einer Base (z.B. Kaliumcarbonat oder Natriumhydroxid) und einer Spezies der allgemeinen Formel R2Q, worin R2 und Q die oben erläuterte Bedeutung haben, in einem geeigneten Lösungsmittel umgewandelt werden.
Des weiteren können Verbindungen derallgemeinen Formel (I), worin weder R1 noch R2Wassserstoffatomesind, ausAcetalen der allgemeinen Formel (VIII), worin weder R1 noch R2 Wassserstoffatome sind, unter entweder basischen oder sauren Bedingungen in geeigneten Lösungsmitteln und bei geeigneten Temperaturen hergestellt werden. Ein Beispiel für eine geeignete Base ist Lithiumdiisopropylamid, und Kaliumhydrogensulfat ist ein Beispiel für ein geeignetes saures Reagens (siehe T. Yamada, H. Hagiwara und H. Uda, Journal of the Chem. Soc, Chem. Cammun., 1980,838, und darin genannte Literatur. Acetale der allgemeinen Formel (VIII), worin weder R1 noch R2 Wasserstoffatome sind, können aus Phenylessigsäureestern der allgemeinen Formel (VII, worin R1 kein Wasserstoffatom ist) durch Behandlung mit Alkylsilylketenacetalderivaten der Spezies (VII) mit Trialkylorthoformiaten in Gegenwart einer Lewis-Säure in einem geeigneten Lösungsmittel und bei einer geeigneten Temperatur hergestellt werden (siehe beispielsweise K. Saigo, M. Osaki und T. Mukaiyama, Chem. Letts., 1976,769). Alternative Wege zu den erfindungsgemäßen Verbindungen der allgemeinen Formel (I) werden in Schema III gezeigt. Im gesamten Schema III haben die Bezeichnungen R1, R2, X, Y und Z die oben erläuterte Bedeutung.
Schema III
0O2R
CH OR*
(12)
Somit können Verbindungen der allgemeinen Formel (I), worin R1 kein Wasserstoffatom ist und R2 = H, durch teilweise Reduktion von Malonatderivaten (IX, worin R1 kein Wasserstoffatom ist) unter Verwendung eines Reduktionsmittels, z. B.
Lithiumaluminiumhydrid, in einem geeigneten Lösungsmittel, z. B. Diethylether, erzeugt werden (siehe beispielsweise
M. Barczai-Beks, G. Dornyei, G.Toth, J.Tamasund Cs. Szantay, Tetrahedron, 1976,32,1153 und darin enthaltene
Literaturangaben).
Außerdem können Verbindungen der allgemeinen Formel (I) aus Acrylsäurederivaten der allgemeinen Formel (X) durch aufeinanderfolgende Behandlung mit Brom, einem Reagens der allgemeinen Formel R2OM, in der R2 und M die oben erläuterte Bedeutung haben, und Natriumhydrogensulfat oder einer verwandten chemischen Verbindung hergestellt werden (siehe beispielsweise G. Shew und R. N. Warrener, Journal of the Chemical Society, 1958,153 und darin enthaltene
Literaturangaben).
Verbindungen der allgemeinen Formeln (VIIj, (IX) und (X) können mit Hilfe von in der chemischen Literatur beschriebenen
Standard-Verfahren hergestellt werden.
Alle oben genannten Verfahren, entweder insgesamt oder in irgendeinem Teil (Schritt) oder in Teilen (Schritten) davon, in jeder beliebigen Kombination davon sollen als erfindungsgemäße Verfahren angesehen werden. Die erfindungsgemäßen Verbindungen und Metallkomplexe sind wirksame Fungizide, vor allem bei folgenden Krankheiten:
Pyricularia oryzae bei Reis
Puccinia recondita, Puccinia striiformis und andere Rostkrankheiten bei Weizen, Puccinia hordei, Puccinia striiformis und andere Rostkrankheiten bei Gerste und Rostkrankheiten an anderen Wirtspflanzen, z.B. Kaffee, Birnen, Äpfel, Erdnüssen, Gemüsen und
Zierpflanzen.
Erysiphegraminis (Getreidemehltau) bei Gerste und Weizen und andere Gedreidemehltauarten bei verschiedenen Wirtspflanzen
wie Sphaerotheca macularis bei Hopfen.
Sphaerothecafuliginea bei Kürbisgewächsen (z.B. Gurken), Podosphaera leucotricha bei Äpfeln und Uncinula necator bei
Reben.
Helminthosporium spp., Rhynchosporium spp., Septoria spp., Pseudocercosporella herpotrichoides und Gauomannomycesgraminis bei Getreidearten. Cercespera arachidicola und Cercosporidium personata bei Erdnüssen und andere Cercospora- Spezies bei anderen Wirtspflanzen, zum Beispiel Zuckerrüben, Bananen, Sojabohnen und Reis.
Botrytis cinera (Grauschimmel) bei Tomaten, Erdbeeren, Gemüsearten, Weinreben und anderen Wirtspflanzen.
Alternaria-Spezies·bei Gemüse (Gurken), Ölsaaten, Raps, Äpfeln, Tomaten und anderen Wirtspflanzen. Venturia inaequalis (Schorf) bei Äpfeln, Plasmopara viticola bei Weinreben. Andere Arten von bereiftem Mehltau wie Bremis lactucas bei Salat, Peronospera spp. bei Sojabohnen, Tabak, Zwiebeln und anderen Wirtspflanzen und Pseudoperonospora humili bei Hopfen und Pseudoperonospera cubensis bei Kürbispflanzen. Phytophthora infestans bei Kartoffeln und Tomaten und andere Phytophthora spp. bei Gemüse, Erdbeeren, Avokades, Pfeffer, Zierpflanzen, Tabak, Kakao und anderen Wirtspflanzen. Thanatephoruscucumeris bei Reis und andere Rhizoctonia-Spezies bei verschiedenen Wirtspflanzen, z.B. Weizen und Gerste, Gemüsearten,
Baumwolle und Gras.
Einige der Verbindungen haben außerdem einen breiten Wirksamkeitsbereich gegen Fungi in vitro gezeigt. Sie sind gegen verschiedene nach der Ernte auftretende Krankheiten von Früchten (z. B. Penicillium digitatum und italicum sowie Trichoderma viride bei Orangen und Gloesporium musarum bei Bananen) wirksam.
Des weiteren sind einige der Verbindungen wirksame Saatbeizmittel gegen Fusarium spp., Tilletia spp., Septoria spp., (Weizenbrand, eine vom Saatgut stammende Krankheit bei Weizen), Ustilago spp., Helminthosporium spp. bei Getreidearten, Hhizoctonia solani bei Baumwolle und Pyricularia oryzae bei Reis.
Die Verbindungen können acropetal in das Pflanzengewebe eindringen. Außerdem können die Verbindungen so flüchtig sein, daß sie in der Dampfphase gegen auf den Pflanzen befindliche Pilze wirksam sind.
Die Verbindungen können auch als industrielle (im Gegensatz zu landwirtschaftlichen) Fungizide eingesetzt werden, z. B. zur Verhinderung von Pilzbefall von Holz, Häuten, Leder und vor allem Farbanstrichen.
Einige der Verbindungen zeigen herbizide Wirksamkeit und können in der entsprechend größeren Anwendungsmenge zur Bekämpfung von Unkräutern verwendet werden.
Einige der Verbindungen zeigen außerdem auch eine das Pflanzenwachstum regulierende Wirksamkeit und können für diesen Zweck wieder in entsprechenden Aufwendungsmengen eingesetzt werden. Die Erfindung umfaßt daher die oben erläuterten Anwendungszwecke der Verbindungen (und der diese enthaltenden Zusammensetzungen) zusätzlich zu ihrem prinzipiellen
Einsatz als Fungizide.
Die Verbindungen können als solche für fungizide Zwecke angewandt werden, werden aber meistens zu Zusammensetzungen
für einen derartigen Gebrauch formuliert.
Ausführungsbeispiele
In den folgenden Beispielen wird die Erfindung erläutert. In allen diesen Beispielen bezieht sich der Ausdruck „Ether" auf Diethylether,wurde Magnesiumsulfat zum Trocknen von Lösungen verwendet, und wurden Reaktionen, die wasserempfindliche Zwischenverbindungen ergeben, unter Stickstoffatmosphäre vorgenommen. Wenn nichts anderes gesagt wird, wurde die Chromatographie unter Verwendung von Silicagel als stationäre Phase durchgeführt. Wenn angegeben, sind Infrarot- und NMR-Daten selektiv; es wurde nicht versucht, jede Absorption aufzuzeichnen. Es werden immer die folgenden Abkürzungen angewandt:
THF = Tetrahydrofuran S = Singulett
DMF = Ν,Ν-Dimethylformamid d = Dublett
GC = Gaschromatographie t = Triplett
MS = Massenspektrum m = Multiple«
Beispiel 1
In diesem Beispiel wird die Herstellung von 2E, 1 "Z-Methyl-3-methoxy-2-[2'-(2"-phenylethenyl)phenyl]propenoat (Verbindung Nummer 13 von Tabelle I) erläutert.
Kalium-tert-butoxid (5,30g) wurde in einer einzigen Portion zu einer kräftig gerührten Suspension von Benzyltriphenylphosphoniumchlorid (21,02 g) in trockenem Ether (250 ml) gegeben. Nach 25 Minuten wurde das resultierende orangefarbene Gemisch mit einer Lösung von 2-Brombenzaldehyd (5,00 g) in trockenem Ether (50 ml) behandelt, und das Gemisch zeigte eine hellere Farbe. Nach einer weiteren Stunde wurde das Gemisch in Wasser gegossen und mit Ether extrahiert. Die Extrakte wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet, unter reduziertem Druck eingeengt und unter Verwendung von Dichlormethan als Eluierungsmittel chromatographiert, so daß 1 -Phenyl-2-(2-bromphenyl)ethylen (5,95 g, Ausbeute 85%). Ein fast farbloses Öl, als ein 6:1-Gemisch von Z:E-Isomeren (durch GC/MS) entstand.
Eine Lösung des Grignard-Reagens, die aus einem Teil des Gemisches der oben beschriebenen Isomere von 1-Phenyl-2-(2-bromphenyOethylen (5,58g) und Magnesium (0,63g) in trockenem THF (20 ml) hergestellt worden war, wurde im Laufe von 30 Minuten tropfenweise zu einer gerührten, auf -15°C gekühlten Lösung von Dimethyloxalat (5,06g) in'trockenem THF (40ml) gegeben. Das resultierende Gemisch wurde 30 Minuten lang bei etwa -15°C gerührt, anschließend eine Stunde lang bei Raumtemperatur, danach in verdünnte Chlorwasserstoffsäure gegossen und mit Ether extrahiert. Die Extrakte wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet, unter reduziertem Druck eingeengt und danach zweimal [(i) 30% Ether in Benzon; (ii) 20% Hexan in Dichlormethan] chromatographiert, so daß isometrisch reines Z-Methyl-2-(2'-phenylethenyl)phenylglyoxalat (1,76g, Ausbeute 31%) in Form eines gelben Öls gewonnen wurde, 1 H NMR (CDCI3): Delta 3,87 (3H, s), 6,78 (Zentrum von 2 Dubletts,je 1 H1J 12Hz) ppm.
Kalium-tert-butoxid (2,00g) wurde als eine einzige Portion zu einer gerührten Suspension von (Methoxymethyl)-triphenylphosphoniumchlorid) 6,78g) in trockenem Ether (80ml) gegeben. Nach 25 Minuten wurde die resultierende rote Suspension mit einer Lösung von Z-Methyl-2-(2'-phenylathenyl)-phenylglyoxalat (1,76g) in trockenem Ether (20 ml) behandelt, wobei die Farbe verlaßte. Nach IV2 Stunden wurde das Reaktionsgemisch in Wasser gegossen und mit Ether extrahiert. Die Extrakte wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet, durch eine kurze Säule von Silicagel mit Dichlormethan geleitet, danach sorgfältig unter Verwendung von 30%igem Ether in Benzin als Eluierungsmittel chromatographiert, so daß die Titelverbindung (0,46g, Ausbeute 24%) in Form eines Öls gewonnen wurde, Infrarot (Film): 1715,1 635cm"1; 1H NMR (CDCI3): Delta 3,62 (3 H, S), 3,73 (3H, S), 6,48 (2H, s), 7,50 (1 H, s) ppm.
Beispiel 2
In diesem Beispiel wird die Herstellung von E- und Z-Methyl-3-methoxy-2-phenylpropenoat (Verbindungen Nr. 1 und 2 von Tabelle I) erläutert.
Kalium-tert-butoxid (9,52g) wurde als eine einzige Portion zu einer gerührten Suspension von (Methoxymethyl)triphenylphosphoniumchlorid (34,3g) in trockenem Ether (300ml) gegeben. Nach 45 Minuten wurde die resultierende rote Suspension mit einer Lösung von Methylbenzoylformiat (8,20g) in trockenem Ether (100 ml) behandelt (Farbe verlaßt, exotherm). Nach 3 Stunden wurde das Gemisch mit Wasser verdünnt, mit Magnesiumsulfat und Holzkohle behandelt, anschließend unter reduziertem Druck eingeengt, so daß das Rohprodukt (36,39g) in Form eines gelben Öls gewonnen wurde, das beim Stehen teilweise auskristallisierte. Es wurde durch Silicagel unter Verwendung von Dichlormethan geleitet, danach sorgfältig unter Verwendung von Dichlormethan: Benzin (2:1 (chromatographiert, um E-Methyl-3-methoxy-2-phenylpropenoat (4,83 g, Ausbeute 50%) in Form eines schwach gelben, zuerst aluierten Öls, Infrarot (Film): 1710,1630cm"1,1 H NMR(CDCI3): Delta 7,55 (s, olefinisches Proton) ündZ-Methyl-3-methoxy-2-phenylpropenoat (3,43 g, Ausbeute 36%), das als zweites eluierte, in Form eines hellgelben Öls, Infrarot (Film): 1715,1 630CnTVH NMR (CDCI3): Delta 3,76 (3H, s), 3,90 (3H, s), 6,65 (1 H, s), 7,28 (5H, s) ppm.,zu gewinnen.
Eine Probe von E-Methyl-3-methoxy-2-phenylpropenoat, das aus Methylphenylacetat nach dem in den Beispielen 4 und 7 beschriebenen Verfahren hergestellt wurde, das heißt durch Umsetzung mit Natriumhydrid und Methylformiat und Behandlung des resultierenden Enols mit Kaliumcarbonat und Dimethylsulfat, wurde beim Stehen fest und hatte einen Schmelzpunkt von 37 bis38°C.
Beispiel 3
In diesem Beispiel wird die Herstellung von 2E, 1 „E- und 2Z, 1 „E-Methyl-3-methoxy-2-[2'-(2"-phenylethenyl)phenyl]-propenoat (Verbindungen Nr.9 und 10 von Tabelle I) erläutert.
Eine Lösung von 2-Brombenzaldehyd (18,50 g) in trockenem Ether (20 ml) wurde tropfenweise zu einer gerührten Lösung von Benzylmagnesiumchlorid [hergestellt aus Benzylchlorid (12,64g) und Magnesium (2,68g)] in trockenem Ether (120 ml) gegeben, so daß sich während der Zugabe ein dickes Präzipitat bildete. Das Gemisch wurde 1 Stunde lang bei Raumtemperatur gerührt, anschließend in Wasser gegossen, mit 2 Μ Chlorwasserstoffsäure angesäuert und mit Ether extrahiert. Die Extrakte wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet, eingeengt und unter Verwendung von Dichlormethan und Benzin (1:1) alsEluierungsmittel chromatographiert, so daß 1-(2-Bromphenyl)-2-phenylethan-1-ol (10,95g, Ausbeute 40%) in Form eines weißen Feststoffes mit einem Schmelzpunkt von 84 bis 850C gewonnen wurde.
Ein gerührtes Gemisch von 1-(2-Bromphenyl)-2-phenylethan-1-ol (15,50g) von Orthophosphorsäure (150ml) wurde 1 Stunde lang auf 17O0C gehalten und danach in geeistes Wasser gegossen und mit Ether extrahiert. Die Extrakte wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingeengt, um das Rohprodukt in Form eines orangefarbenen Öls (14,29g) zu gewinnen. Die Verdampfungs-Destillation (0,3Torr; Ofentemperatur 14O0C) ergab E-1-Phenyl-2-(2-Bromphenyl)ethylen (12,53g, Ausbeute 86%) in Form eines hellgelben Öls mit einer Reinheit von 97% nach GC.
Eine Lösung des aus E-1-Phenyl-2-(2-bromphenyl)ethyien (8,56g) und Magnesium (0,96g) in trockenem Tetrahydrofuran (20 ml) hergestellten Orignard-Reagens wurde im Laufe von 30 Minuten tropfenweise zu einer gerührten Lösung von Dimethyloxalat (7,76g) in trockenem Tetrahydrofuran (70 ml), das auf — 15°C gekühlt worden war, gegeben. Das resultierende Gemisch wurde 30 Minuten lang bei etwa -150C gerührt, anschließend 1 Stunde lang bei Raumtemperatur, danach in verdünnte Chlorwasserstoff sä ure gegossen und mit Ether extrahiert. Die Extrakte wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingeengt, so daß das Rohprodukt als gelbes Öl (17,22g) gewonnen wurde. Durch Reinigung mit Hilfe der' Säulenchromatographie unter Verwendung von Dichlormethan und Benzin (1:1) alsEluierungsmittel und anschließende Verdampfungs-Destillation (0,07 Torr, Ofentemperatur 17O0C) wurde E-Methyl-2-(2'-phenylethenyl)phenylglyoxalat (2,01 g, Ausbeute 23%) in Form eines gelben Öls gewonnen, nach GC rein, 1HNMR (CDCI3): Delta 3,78 (3H, s), 6,88 (Mitte von 2 Dubletts, je1H,J16Hz)ppm.
Kalium-tert-butoxid (2,19g) wurde in einer einzigen Portion zu einer gerührten Suspension von (Methoxymethyl)triphenylphosphoniumchlorid (7,41 g) in trockenem Ether (100 ml) gegeben. Nach 25 Minuten wurde die resultierende rote Suspension mit einer Lösung von E-Methyl-2-(2'-phenylglyoxalat (1,92g) in trockenem Ether (20 ml) behandelt, wobei die Farbe verblaßte. Nach 15 Minuten wurde das Gemisch in Wasser gegossen und mit Ether extrahiert. Die Extrakte wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet und unter Verwendung von 30% Ether in Benzin als Eluierungsmittel chromatographiert, um (i) das zuerst eluierte 2E, 1„E-lsomere der Titelverbindung in Form eines hellgelben Öls (1,06g, Ausbeute 50%) zu gewinnen, das beim Stehen auskristallisierte und einen weißen Feststoff mit einem Schmelzpunkt von 103-104°C ergab.
Eine aus einem Ether-Benzin-Gemisch rekristallisierte analytische Probe hatte einen Schmelzpunkt von 107 bis 1080C, Infrarot (Nujol Mull): 1700,1 630cm"1; 1H NMR (CDCI3): Delta 3,68 (3H, s), 3,80 (3H, s), 7,06 (2H, s), 7,63 (1 H, s) ppm; und (ii) das 2Z, 1 „Ε-Isomere derTiteiverbindung, das als zweites eluiert wurde, in Form eines viskosen Öls (0,260g, Ausbeute 12%) zu gewinnen, Infrarot (Film): 1710,1 625cm"1; 1H NMR (CDCI3): Delta 3,65 (3H,s),3,92(3H,s), 6,57(1 H, s), 6,99 und7,24 (je 1 H, d J 16Hz) ppm.
Beispiel 4
In diesem Beispiel wird die Hersteilung von E-Methyl-2-(2-chlor-6-fluorphenyl)-3-methoxypropenoat (Verbindung Nr.27 von Tabelle I) erläutert.
Ein Gemisch von Methyl-(2-Chlor-6-fluorphenyl)acetat (5,20g) und Methylformiat (31,4ml) in trockenem DMF (40 ml) wurde tropfenweise zu einer gerührten Suspension von Natriumhydrid (1,23g) in trockenem DMF (40 ml) bei einer zwischen 0 und 5°C liegenden Temperatur gegeben. Es war kräftige Gasentwicklung zu beobachten. Das Reaktionsgemisch wurde 3V2 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt, danach in eine Mischung aus Eis und wäßrigem Natriumcarbonat gegossen und mit Ether gewaschen. Das resultierende wäßrige Gemisch wurde mit konzentrierter Chlorwasserstoffsäure angesäuert und mit Ether extrahiert. Die Extrakte wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingeengt, um Methyl-2-(2-chlor-6-fluorphenyl)-3-hydroxypropenoat (3,44g) in Form eines weißen Feststoffes zu gewinnen.
Eine gerührte Lösung dieses Rohproduktes in trockenem DMF (30 ml) wurde nacheinander mit Kaliumcarbonat (4,11 g) und Dimethylsulfat (1,34ml) behandelt. Das resultierende Gemisch wurde 1 Stunde lang bei Raumtemperatur gerührt und anschließend in Wasser gegossen und mit Ether extrahiert. Die Extrakte wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingeengt, um die Titelverbindung (2,91 g) in Form eines weißen Feststoffes mit einem Schmelzpunkt von 77 bis78°Czu gewinnen. Durch Auskristallisation aus 60 bis 80°C-Benzin wurden farblose Kristalle [2,61 g, Ausbeute 42% von Methyl-(2-chlor-6-fluorphenyl)acetat], mit einem Schmelzpunkt von 79 bis 80°C, 1NMR (CDCI3): Delta 3,69 (3 H, s), 3,84 (3 H, s), 7,62 (1 H, s) ppm gewonnen.
Beispiel 5
In diesem Beispiel wird die Herstellung von E-Methyl-2-(2-phenoxy)-phenyl-3-methoxyacrylat (Verbindung Nr. 1 von Tabelle II) erläutert.
Kalium-tert-butoxid (5,6g) wurde zu einer gerührten Lösung von Diphenylether (12,3 g) in trockenem Ether (150 ml) bei -700C gegeben. Das resultierende Gemisch wurde 15 Minuten lang bei dieser Temperatur gerührt, danach wurde m-Butyllithium (30,5ml) von 1,62 M Lösung in Hexan) zugesetzt, um eine rot-braune Suspension zu erhalten, die zum Anwärmen auf Raumtemperatur stehengelassen wurde. Dieses Gemisch wurde im Laufe von 20 Minuten zu einer gerührten Suspension von Dimethyloxalat (11,8g) in Ether (250 ml) bei -1O0C gegeben, anschließend zum Erwärmen auf Raumtemperatur stehengelassen. Nach 30 Minuten wurde das Gemisch in Wasser gegossen und mit Ether extrahiert. Die zusammengenommenen Extrakte wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet, anschließend zur Gewinnung eines roten Öls (14,21 g) eingeengt. Durch Chromatographie unter Verwendung von 20% Ether in Benzin alsEluierungsmittel wurde Methyl-2-phenoxybenzoylformiat (2,23g) in Form eines gelben Öls gewonnen.
Kalium-tert-butoxid (2,64g) wurde zu einer kräftig gerührten Suspension von (Methoxymethyl)triphenylphosphoniumchlorid (8,93g) in trockenem Ether (100ml) gegeben. Nach 20 Minuten wurde die resultierende rote Suspension mit einer Lösung von Methyl-2-phenoxybenzoylformiat (2,23g) in trockenem Ether (20ml) behandelt, wobei die Farbe verblaßte.
Nach 15 Minuten wurde das Gemisch in Wasser gegossen und mit Ether extrahiert. Die zusammengenommenen Extrakte wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet und zur Gewinnung eines gelben Öls (7,30g) eingeengt.
Durch Chromatographie unter Verwendung von Dichlormethan als Eluierungsmittel wurde die Titelverbindung (0,61 g) in Form einesfarblosen Öls gewonnen, Infrarot (Film): 1 710,1 635CiTT1,1H NMR(CDCI3): Delta: 3,60 (3H, s), 3,75 (3H, s),7,47(1 H, s) ppm.
Beispiel 6
In diesem Beispiel wird ein alternatives Verfahren für die Herstellung von E-Methyl-2^(2-phenoxy)phenyl-3-methoxy-propenoat (Verbindung Nummer 1 von Tabelle II) beschrieben.
Eine 1 M Lösung von Boran-Tetrahydrofuran-Komplex (30ml) wurde tropfenweise zu einer gerührten Lösung von 2-Phenoxybenzoesäure (5,35g) in trockenem, auf 00C gekühltem THF (50 ml) gegeben (Aufbrausen). Im Anschluß an diese Zugabe wurde das Gemisch 15 Minuten lang bei 00C gerührt, anschließend IV2 Stunden lang bei Raumtemperatur. Es wurde in Wasser gegossen und mit Ether extrahiert. Die Extrakte wurden nacheinander mit Wasser, wäßrigem Natriumhydrogencarbonat, wäßrigem Natriumcarbonat gewaschen, danach getrocknet und unter reduziertem Druck eingeengt, um 2-Phenoxybenzylalkohol (4,83g, Ausbeute 97%) als farbloses Öl zu erhalten.
Thionylchlorid (1,92 ml) wurde in einer Portion zu einer Lösung von 2-Phenoxybenzylalkohol (4,80g) in trockenem Dichlormethan (50 ml) gegeben. Das resultierende Gemisch wurde 2 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt, danach mit Wasser (2x), wäßrigem Natriumhydrogencarbonat (2x) und wäßrigem Natriumchlorid gewaschen, getrocknet und unter reduziertem Druck eingeengt, so daß2-Phenoxybenzylchlorid (4,87 g, Ausbeute 93%) als farbloses Öl erhalten wurde.
Kohlendioxid wurde in einer Lösung von 2-Phenoxybenzylmagnesiumchlorid [von 2-Phenoxybenzylchlorid (4,80g) und Magnesiumspänen (0,64g)] in trockenem Ether (15 ml), der auf 00C gekühlt war, geblasen. Trockenes THF wurde zur Unterstützung der Löslichkeit zugesetzt. Wenn die exotherme Reaktion beendet war, wurde kein weiteres Kohlendioxid durch das Gemisch geblasen, und dieses wurde zum Erwärmen auf Raumtemperatur stehengelassen. Das Gemisch wurde in Wasser gegossen, mit Ether gewaschen, danach mit Chlorwasserstoffsäure behandelt und mit Ether extrahiert. Die Extrakte wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet und unter, reduziertem Druck eingeengt, so daß 2-Phenoxyphenylessigsäure (3,06g, Ausbeute 61 %) als Feststoff mit einem Schmelzpunkt von 82 bis 850C gewonnen wurde. Eine aus Ether/Benzin rekristallisierte analytische Probe hatte einen Schmelzpunkt von 85 bis 860C.
Eine Lösung von 2-Phenoxyphenylessigsäure (2,75g) in trockenem Methanol (30ml), die konzentrierte Schwefelsäure (0,3ml) enthielt, wurde 2 Stunden lang am Rückfluß erhitzt, danach zum Kühlen stehengelassen, in Wasser gegossen und mit Ether extrahiert. Die Extrakte wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet und unter reduziertem Druck zur Gewinnung von Methyl-2-phenoxyphenylacetat (2,65g, Ausbeute 91 %) als hellgelbes Öl eingeengt.
Dieser Ester wurde in 2 Schritten in die Titelverbindung nach dem in Beispiel 4 beschriebenen Verfahren, das heißt durch die Umsetzung mit Natriumhydrid und Methylformiat und durch Behandlung des resultierenden Enols mit Kaliumcarbonat und Dimethylsulfat umgewandelt (Gesamtausbeute = 65%).
Beispiel 7
In diesem Beispiel wird die Herstellung von E-Methyl-2-(2-benzyloxy)phenyl-3-methoxyacrylat (Verbindung Nummer 177 von Tabelle II) beschrieben.
Ein Gemisch von Methylformiat (24,4ml) und Methyl-o-(benzyloxy)-phenylacetat (5,10g) in trockenem DMF (30 ml) wurde tropfenweise zu einer gerührten Suspension von Natriumhydrid (0,95g) in trockenem DMF (30 ml) bei zwischen 0 bis5°C gegeben. Es war eine heftige Gasentwicklung zu beobachten. Das Reaktionsgemisch wurde 372 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt, danach in eine Mischung aus Eis und wäßrigem Natriumcarbonat gegossen. Die resultierende wäßrige Lösung wurde mit Ether (3x) gewaschen, danach mit konzentrierter Chlorwasserstoffsäure angesäuert und mit Ether extrahiert. Die Extrakte wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet und zur Gewinnung von Methyl-2-(2-benzyloxy)phenyl-3-hydroxyacrylat (4,38g) als gelbes Öl eingeengt.
Kaliumcarbonat (4,26g) und Dimethylsulfat (1,38ml) wurden nacheinander zu einer gerührten Lösung von Methyl-2-(2-benzyloxy)phenyl-3-hydroxyacrylat (4,38g) in trockenem DMF (40ml) gegeben. Nach einer Stunde bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch in Wasser gegossen und mit Ether extrahiert. Die Extrakte wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet, eingeengt und mit Benzin trituriert, um die Titelverbindung (3,38g, Ausbeute 57% von Methyl-o-(benzyloxy)phenylacetat) in Form eines weißen Feststoffes mit einem Schmelzpunkt von 74 bis 750C zu gewinnen. Auskristallisation der gesamten Probe aus Methanol ergab farblose Kristalle (2,35 g) mit einem Schmelzpunkt von 76 bis 77°C, 1H NMR (CDCI3) Delta 3,63 (3 H, s), 3,76 (3 H, s), 5,05 (2 H, s), 7,49 (1 H, s) ppm.
Beispiele
In diesem Beispiel wird die Herstellung von E-Methyl-2-(4-chlorphenyl)-3-methoxypropenoat (Verbindung Nummer 22 von Tabelle I) beschrieben. Eine Lösung von Methyl-4-chlorphenylacetat (3,51 g) in trockenem THF (25 ml) wurde tropfenweise zu einer gerührten Lösung von Lithiumdiieopropylamid [von Diisopropylamin (2,88g) und n-Butyllithium (16,4ml von 1,62M Lösung von η-Hexan)] in trockenem THF (25ml) bei -7O0C gegeben. Nach IV2 Stunden bei der gleichen Temperatur wurde eine Lösung von Trimethylsilylchlorid (5,16g) in trockenem THF (5ml) zugegeben, und nach 10 Minuten.wurde die Lösung zum Erwärmen auf Raumtemperatur stehengelassen. Flüchtige Bestandteile des resultierenden Gemisches wurden unter reduziertem Druck entfernt, und dieetherlösliche Fraktion des Rückstandes wurde durch wiederholte Trituration mit trockenem Ether, Filtrieren und Einengen des Filtrates unter reduziertem Druck gesammelt. Dabei entstand der rohe Methyleilylenolether (5,18g) in Form eines orangefarbenen Öls, dessen Infrarotspektrum fast keine Carbonylabsorption und ein Maximum von 164OCm"1 zeigte.
Eine Lösung von Titaniumtetrachlorid (3,60g) in trockenem Dichlormethan (5 ml) wurde tropfenweise zu einer gerührten Lösung von Trimethylorthoformiat (1,92g) in trockenem Dichlormethan (30ml) bei -700C gegeben. Nach 15 Minuten bei dergleichen Temperatur wurde eine Lösung des oben beschriebenen rohen Methyleilylenolethers (5,18g) in trockenem Dichlormethan (20 ml) noch bei -700C zugesetzt. Nach V2 Stunde wurde wäßriges Kaliumcarbonat dem noch -70°C aufweisenden Reaktionsgemisch zugesetzt, und dieses wurde mit Ether extrahiert. Die Extrakte wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet, unter reduziertem Druck eingeengt und unter Verwendung von Ether: Benzin (1:1) als Eluierungsmittel chromatographiert, so daß Methyl-2-(4-chlorphenyl)-3,3-dimethoxypropanoat (2,26g, Ausbeute 46% von Methyl-4-chlorphenylacetat) in Form eines weißen Feststoffes mit einem Schmelzpunkt von 61 bis 62°C gewonnen wurde.
Eine Lösung von Methyl-2-(4-chlorphenyl)-3,3-dimethoxy-propanoat (1,65g) in trockenem THF (20ml) wurde bei -700C tropfenweise zu einer gerührten Lösung von Lithiumdiisopropylamid [von Diisopropylamin (0,84g) in n-Butyllithium (4,7 ml von 1,62 M Lösung in η-Hexan] in trockenem THF (20 ml) gegeben. Nach V2 Stunde bei —700C wurde das Reaktionsgemisch in Wasser gegossen und mit Ether extrahiert. Die Extrakte wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet, unter reduziertem Druck eingeengt und unter Verwendung von 40% Ether in Benzin als Eluierungsmittel zur Gewinnung derTitelverbindung (0,31 g, Ausbeute 21 %) in Form eines hellgelben Feststoffes chromatographiert, dereinen Schmelzpunkt von 61 bis 62°C aufwies, Infrarot (Nujol) 1 685, 1 615cm-1,1HNMR (CDCI3) Delta 3,74 und 3,88 (je 3H, s), 7,56 (1 H, s) ppm.
Beispiel 9
In diesem Beispiel wird die Herstellung von E-Methyl-2-(2-(4-methylphenoxy)phenyl-3-methoxylpropenoat (Verbindung Nummer 16 von Tabelle II) beschrieben.
4-Methylphenol (8,40g) wurde zu einer gerührten methanolischen Lösung von Natriummethoxid [von Natrium (1,78g) in trockenem Methanol (50 ml)] gegeben. Nach V2 Stunde wurde das Methanol unter reduziertem Druck entfernt und der Rückstand mit 4-Methylphenol (4,20g), 2-Chloracetophenon (6,00g) und einer katalytischen Menge Kupferbronze vermischt. Das resultierende Gemisch wurde IV2 Stunden lang auf 1350C gehalten, anschließend zum Abkühlen stehengelassen, mit Wasser verdünnt und mit Ether extrahiert. Die Extrakte wurden nacheinander mit wäßrigem Natriumhydroxid und wäßrigem Natriumchlorid gewaschen, danach getrocknet und unter reduziertem Druck eingeengt, um ein dunkles Öl (8,20g) zu gewinnen. Dieses Rohprodukt wurde durch Verdampfungs-Destillation (130 bis 135°C bei 0,02 Torr) gereinigt, so daß 2-(4-Methylphenoxy)acetophenon (7,29g, Ausbeute 83%) in Form einer farblosen Flüssigkeit gewonnen wurde. Infrarot (Film) 1670cm"1.
Eine Lösung von Bortrifluoridetherat (18,06g) und 2-(4-Methylphenoxy)acetophenon (7,29g) in trockenem Methanol (8,3ml) wurde zu einer gerührten eiskalten Suspension von Bleitetraacetat (14,97g) in trockenem Ether (70ml) gegeben. Das resultierende Gemisch wurde 18 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt, anschließend in Wasser gegossen und mit Ether extrahiert. Die Extrakte wurden nacheinander mit Wasser und wäßrigem Natriumhydrogencarbonat gewaschen, getrocknet und unter reduziertem Druck eingeengt, so daß ein rotes Öl (7,53 g) gewonnen wurde, das Methyl-2-(4-methylphenoxy)-phenylacetat und das Ausgangs-Acetophenon (4:1 nach GC) enthielt. Das Gemisch wurde mit wäßrigem Kaliumhydroxid behandelt, und die resultierende substituierte Phenylessigsäure wurde durch Säure-Base-Extraktionen gereinigt und in saurem Methanol wiederverestert, so daß Methyl-2-(4-methylphenoxy)-phenylacetat (5,00g) als dickes Öl gewonnen wurde. Infrarot (Film) 1730 cm""1. Dieser Ester wurde in zwei Schritten nach der in den Beispielen 4 und 7 beschriebenen Methode in die Titelverbindung umgewandelt, das heißt durch Umsetzung mit Natriumhydrid und Methylformiat und Behandlung des resultierenden Enols mit Kaliumcarbonat und Dimethylsulfat (Gesamtausbeute = 32%).
Das Produkt hatte nach der Rekristallisation aus Methanol einen Schmelzpunkt von 80 bis 810C, Infrarot (Nujol) 1 690,1 620 cm"1, 1H NMR (CDCI3) Delta 2,30 (3H, s), 3,62 (3H, s), 3,77 (3H, s), 7,50 (1 H, s), ppm.
Beispiel 10
In diesem Beispiel wird die Herstellung von E- und Z-Methyl-3-methoxy-2-(2-phenylethyl)phenylpropenoat (Verbindungen Nr. 1 und 177 von Tabelle IV) beschrieben.
Trifluoressigsäure(46ml) wurde in einer Portion zu einem gerührtem Gemisch von 1-(2-Bromphenyl)-2-phenylethan-1-ol (16,51 g, hergestellt nach der Beschreibung in Beispiel 3) undTriethylsilan (13,80g) gegeben. Das resultierende Gemisch wurde etwa 22 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt, danach wurde überschüssige Trifluoressigsäure unter reduziertem Druck entfernt. Der Rückstand wurde in Ether gelöst und nacheinander mit Wasser, wäßrigem Natriumhydrogencarbonat (3x) und Wasser (2x) gewaschen, anschließend getrocknet, unter reduziertem Druck eingeengt und unter Verwendung von 10% Dichlormethan in Benzin als Eluierungsmittel chromatographiert, so daß 1-(2-Bromphenyl)-2-phenylethan (8,02g, Ausbeute 52%) als farbloses Öl gewonnen wurde.
Diese Probe von 1-(2-Bromphenyl)-2-phenylethan wurde in zwei Schritten mit Hilfe des in den Beispielen 1 und 3 beschriebenen Verfahrens in die Titelverbindungen umgewandelt, das heißt durch die Umsetzung des Magnesiumderivats mit Dimethyloxalat und Behandlung des resultierenden Ketoesters mit Methoxymethylentriphenylphosphoran. Das Ε-Isomere, das zuerst in 30% Ether in Benzin eluierte, war ein Öl, Infrarot (Film) 1 705 und 1 630cm"1,1H NMR (CDCI3) Delta 2,79 (4H, s), 3,69 (3H, s), 3,79 (3H, s),7,59 (1 H,s) ppm. Das Z-Isomere, das als zweites eluierte, war gleichfalls ein Öl, Infrarot (Film) 1715,1695 und 1630cm~1, 1H NMR (CDCI3) Delta 2,84 (4H, s), 3,68 (3H, s), 3,84 (3H, s), 6,24 (1 H, s) ppm.
Beispiel 11
In diesem Beispiel wird die Herstellung von 2E, 1E"- und 2Z, 1 "E-Methyl-2-[2'-[2"-2"'-furyl ethenyl)phenyl]-3-methoxy-propenoat (Verbindungen Nummer 55 und 56 von Tabelle I) beschrieben.
Ein Gemisch von 2-Brombenzylbromid (12,10g) undTrimethylphosphit(8,56ml) wurdein einem übereinen Destillationsaufsatz mit einem Kondensatorkühler verbundenen Kolben gerührt. Dieses Reaktionsgemisch wurde 1 Stunde lang auf 1100C gehalten (danach wurde weiteres Trimethylphosphit [5 mm] zugegeben) und anschließend 2V2 Stunden auf 13O0C gehalten, wobei die Temperatur am Destillationsaufsatz immer unter 4O0C blieb. Das Gemisch wurde abkühlen gelassen, und die flüchtige Fraktion wurde unter reduziertem Druck entfernt, so daß eine nahezu farblose Flüssigkeit (21,65g) zurückblieb. Durch Verdampfungs-Destillation eines Teiles dieser Flüssigkeit (18,35g) wurde Dimethyl-2-brombenzylphosphanat (8,Ö2g, Ausbeute 55%) in Form einer farblosen Flüssigkeit, gesammelt bei 175 bis 1800C (0,15 Millibar), mit einer Reinheit von 78% nach GC gewonnen. Eine analytische Probe, gereinigt durch Chromatographie unter Verwendung von Ethylacetat: 60—80°C-Benzin (2:1) als Eluierungsmittel hatte 1H NMR (CDCI3) Delta 3,43 (2H, d J 23Hz), 3,72 (D J 11 Hz) ppm.
Eine Lösung von Dimethyl-2-brombenzylphosphonat (10,35g) in trockenem DMF (50 ml) wurde bei Raumtemperatur tropfenweise zu einer gerührten Suspension von Natriumhydrid (0,979g) in trockenem DMF(IOOmI) gegeben (Aufbrausen). Nach 20 Minuten wurde eine Lösung von Furfural (3,56g) in trockenem DMF (50 ml) zugesetzt (exotherm), und das resultierende Gemisch wurde 4 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt, anschließend mit Wasser verdünnt, mit Ether extrahiert. Die Extrakte wurden mit Wasser gewaschen, mit Magnesiumsulfat und Holzkohle behandelt, filtriert, unter reduziertem Druck eingeengt und unter Verwendung von 40 bis 60°C-Benzin als Eluierungsmittel chromatographiert, so daß E-i-(2-Furyl)-2-(2-bromphenyl)ethylen (3,755g) eine hellgelbe Flüssigkeit, gewonnen wurde (die etwa 6% des entsprechenden Z-Isomeren nach GC enthielt).
Dieses Ethylen wurde in zwei Schritten nach dem in den Beispielen 1 und 3 beschriebenen Verfahren in die Titelverbindungen umgewandelt, das heißt, durch die Umsetzung des Magnesiumderivates mit Dimethyioxalat und Behandlung des resultierenden Ketoesters mit Methoxymethylentriphenylphosphoran. Das Ε,Ε-lsomere, das zuerst in 30% Ether in Benzin eluierte, war ein Öl, Infrarot (Film) 1715 und 1 637cm"1,1H NMR (CDCI3) Delta 3,68 (3H, s), 3,81 (3H,s), 6,31(1 H, d J 3,5Hz), 6,40(1 H, dd J 3,5 und 2Hz), 6,83 und 6,98 (je 1 H, d J 16 Hz), 7,63 (1 H, s) ppm: das Ζ,Ε-lsomere war ein Feststoff mit einem Schmelzpunkt von 101,5 bis 1100C, Infrarot (Nujol) 1 717 und 1 625cm-1,1N NMR (CDCI3) Delta 3,65 (3H, s), 3,93 (3H, s), 6,33 (1 H, d J 3,5Hz), 6,40 (1 H, dd J 3,5 und 2Hz), 6,56 (1 H, s) 6,82 und 7,10 (je 1 H, d J 16Hz) ppm.

Claims (1)

1. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der aligemeinen Formel (I)
und Stereoisomere davon, worin X, Y und Z, die gleich oder unterschiedlich sein können, Wasserstoff- oder Halogenatome oder wahlweise substituierte Alkyl-, wahlweise substituierte Alkenyl-, wahlweise substituierte Aryl-, wahlweise substituierte Alkynyl-, Halogenalkyl-, Alkoxy-, Halogenalkoxy-, wahlweise substituierte Aryloxy-, wahlweise substituierte Arylalkoxy-, wahlweise substituierte Acyloxy-, wahlweise substituierte Amino-, wahlweise substituierte Arylazo-, Acylamino-, Nitro-, Nitril-,-CO2R3-,-CONR4R5-,-COR6-,-CR7=NR8-oder-N=CR9R10-Gruppen sind; oder sich die Gruppen X und Y, wenn sie sich in benachbarten Stellungen am Phenylring befinden, zur Bildung eines kondensierten Ringes vereinigen können, der entweder aromatisch oder aliphatisch ist und wahlweise ein oder mehrere Heteroatome enthält; und R1, R2, R3, R4, R5, R6, R7, R8, R9 und R10, die gleich oder unterschiedlich sein können, Wasserstoffatome oder Alkyl-, Cycloalkyl-, Alkenyl-, Alkynyl-, wahlweise substituierte Aryl-, wahlweise substituiere Aralkyl- oder Cycloalkylalkylgruppen sind, und Metallkomplexe davon, gekennzeichnet dadurch, daß man a) eine Verbindung der allgemeinen Formel (II):
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