DD263337A1 - Vorrichtung zur verbrennung von stoffen mit schwer ausbrennbaren bestandteilen - Google Patents

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DD263337A1
DD263337A1 DD30608987A DD30608987A DD263337A1 DD 263337 A1 DD263337 A1 DD 263337A1 DD 30608987 A DD30608987 A DD 30608987A DD 30608987 A DD30608987 A DD 30608987A DD 263337 A1 DD263337 A1 DD 263337A1
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combustion
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heavy
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DD30608987A
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Inventor
Kurt Stroeer
Dieter Koritz
Winfried Bulkow
Dieter Kalz
Eberhard Spoerl
Original Assignee
Luebbenau Vetschau Kraftwerke
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verbrennung von Stoffen mit schwer ausbrennbaren Bestandteilen in einer Wirbelschichtfeuerung, wobei oberhalb einer Wirbelschicht eine Brennkammereinschnuerung mit Verbrennungsluftzufuehrung angeordnet ist, gekennzeichnet dadurch, dass die Brennkammereinschnuerung auf einem waagerechten Absatz ein separat betriebenes Wirbelbett aufweist.

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verbrennung von Stoffen mit schwer ausbrennbaren Bestandteilen in einer Wirbelfeuerung.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Bekannt ist eine Wirbelschichtfeuerung mit einer oberhalb der Wirbelschicht angeordneten Einschnürung, wobei im Bereich der Einschnürung eine Verbrennungsluftzuführung angeordnet ist (DE-OS 3003245).
Die Lufteinblasung trennt die Brennkammer in zwei Teile. Damit soll die Einhaltung einer Brennkammermindesttemperatur erreicht werden. Durch die Einschnürung erfolgt ein hoher Geschwindigkeitszuwachs der Brenngase, wodurch sich die in diesem Bereich zugeführte Sekundärluft nur in den Rauchzonen des Brenngasstromes vermischt und diesen abkühlt. Mischung und Nachverbrennung tritt nur durch Turbulenzen nach dem Aufreißen der Strömung unmittelbar nach der Querschnittserweiterung auf und ist damit unkontrollierbar. Die Leistung der Feuerung wird nur durch die Grundbettfeuerung bestimmt, insbesondere ist die technische Mindestlast und Spitzenlast begrenzt. Die Brennstoffzufuhr erfolgt unterhalb der Einschnürung. Die Wärmeleistung der Feuerung in Größenordnungen zu regeln, ist mit einer einfachen Wirbelbettfläche nicht möglich.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, den Ausbrand des Kohlenstaubes wesentlich zu erhöhen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die schwer ausbrennbaren Bestandteile durch Verlängerung des Ausbrandweges innerhalb der Brennkammer wesentlich verbessert auszubrennen.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Brennkammereinschnürung auf einem waagerechten Absatz ein separat betriebenes Wirbelbett aufweist.
Ausführungsbeispiel
An einem Ausführungsbeispiel wird die Erfindung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt: Fig. 1: die Anordnung der Wirbelbetten auf der Brennkammereinschnürung
In der Brennkammer 1 eines Dampfkessels 2 sind ein oder mehrere in einer Ebene befindliche Wirbelbettflächen 3 angeordnet.
Sie weisen die Brennstoffzufuhr 4 sowie Verbrennungsluftzuführung 5 auf.
Oberhalb der Wirbelbettfläche 3 besteht die Brennkammereinschnürung 6, die mit der Verdampferheizfläche 7 belegt ist. Im Oberteil der Brennkammereinschnürung 6 besteht ein waagerechter Absatz 8, wobei die Brennkammer entsprechend des Absatzes erweitert ist. Auf diesem Absatz sind die kleineren Wirbelbettflächen 9 so angeordnet, daß sie über die gesamte Breite der Brennkämmereinschnürung6 gehen.
Ein Teil der Verdampferheizfläche 7 bildet die Tauchheizfläche 10 der Wirbelbettflächen 9. Die Heizflächen 7; 10 besitzen die Sammler 11. Die Wirbelbettflächen 9 besitzen die separaten Brennstoffzuführanlagen 12; 13 sowie die Verbrennungsluftzuführung 14; 15. Am Einschnürungsinnenteil 16 weisen die Wirbelbettflächen 9 Überlaufebenen 17 auf. Die Wirbelbettflächen 9 dienen in erster Linie zum Ausgleich von Belastungsschwankungen. Insbesondere werden die
Wirbelbettflächen 9 bei Normalbetrieb und extrem schlechtem Abbrandbrennstoff so betrieben, daß über die Überlaufebenen 17 im Wirbelbett 9 aufgetrockneter Brennstoff .18 der Wirbelbettfläche 3 zufällt.
Dabei durchfallen die Brennstoffteile 18 die Einschnürungsfläche 19 und werden durch die relativ große Geschwindigkeit der Gase 20 lange in der heißen Rauchgasströmung 21 des Wirbelbettes 3 gehalten. Diese lange Haltezeit sichert einen guten Ausbrand.
Die Wirbelbettfeuerungen sind einzeln betreibbar. Mit der Inbetriebnahme bzw. Zuschaltung einzelner Wirbelbetten wird die Kesselleistung erhöht. Bei Teillast erfolgt eine gestaffelte Außerbetriebnahme der Wirbelbetten, wobei die in Betrieb befindlichen Bettflächen in optimaler Belastung betrieben werden können.
Vorteile der Erfindung
— Gute Regelfähigkeit der Belastungsschwankungen;
— Erreichen von großen Einheitsleistungen;
— Warmhalten von nicht in Betrieb befindlichen Wirbelbettflächen;
— Getrennte Brennstoffaufbereitungsanlagen entsprechend der Belastung;
— Warmhaltebetrieb für Mindestlast;
— Realisierung einer breiten Leistungspalette bei optimalem Verbrennungswirkungsgrad durch Zu- bzw. Abschalten von Teilwirbelschichtbetten;
— Durch getrennte Zuführung von Brennstoffen unterschiedlicher Qualität (schwer ausbrennbare Bestandteile vorzugsweise in obere Wirbelschicht) ist die Aufbereitung in der oberen Wirbelschicht und der vollständige Ausbrand in der unteren Wirbelschicht garantiert.

Claims (4)

  1. -1- ZbO άό/ Patentansprüche: ' .
    1. Vorrichtung zur Verbrennung von Stoffen mit schwer ausbrennbaren Bestandteilen, wobei oberhalb einer Wirbelschicht eine Brennkammereinschnürung mit Verbrennungsluftzuführung angeordnet ist, gekennzeichnet dadurch, daß die Brennkammereinschnürung auf einem waagerechten Absatz ein separat betriebenes Wirbelbett aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Brennkammereinschnürung mehrere separat betriebene Wirbelbetten aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß das Wirbelbett eine Überlaufebene aufweist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß oberhalb des Wirbelbettes eine Tauchheizfläche als ein Teil der Verdampferheizfläche angeordnet ist.
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