DD264437A5 - Verfahren zur herstellung von kondensierten as-triazin-derivaten - Google Patents

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DD264437A5
DD264437A5 DD87302375A DD30237587A DD264437A5 DD 264437 A5 DD264437 A5 DD 264437A5 DD 87302375 A DD87302375 A DD 87302375A DD 30237587 A DD30237587 A DD 30237587A DD 264437 A5 DD264437 A5 DD 264437A5
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alkyl
hydrogen
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DD87302375A
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Sandor Batori
Gyoergy Hajos
Andras Messmer
Pal Benko
Laszlo Pallos
Lujza Petoecz
Katalin Grasser
Ibolya Kosoczky
Enikoe Szirt
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Abstract

Erfindungsgemaess werden as-Triazinium-Derivate der allgemeinen Formel I und Isomeren davon hergestellt, worinR1 C1-10-Alkyl oder gegebenenfalls einen oder mehrere gleiche oder verschiedene Halogen-, Nitro-, Amino-, Hydroxy-, C1-4-Alkyl- und/oder C1-4-Alkoxy-Substituenten tragendes Phenyl oder Naphthyl bedeutet;R2Wasserstoff, Halogen, Hydroxy, C1-4-Alkyl oder gegebenenfalls einen oder mehrere Halogen-, Nitro-, Amino-, Hydroxy-, C1-4-Alkyl- und/oder C1-4-Alkoxy-Substituenten tragendes Phenyl oder Naphthyl ist;R3fuer Wasserstoff oder C1-4-Alkyl steht;Zeine Gruppe der Formel (a) oder (b) undA ein Anion ist. Formeln I, (a) und (b)

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von kondensierten as-Triazin-Derivaten mit wertvollen pharmakologischon Eigenschaften, insbesondere mit Wirkung auf das zentrale Nervensystem.
Die erfindungsgemäß hergestellten Verbindungen werden angewandt als Arzneimittel.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Die Verbindungen der allgemeinen Formel I sind bekannt und üben wertvolle Wirkungen auf das zentralo Nervensystem aus (DE-OS Nr.3434597 und HU-Patentanmeldung Nr.3242/83).
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung eines verbesserten Verfahren, mit dem kondensierte as-Triazin-Derivate auf einfache und wirtschaftliche Weise in höherer Ausbeute als nach den bekannten Verfahren hergestellt werden können.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, neue Ausgangsverbindungen und einfache Verfahrensschritte für die Herstellung von kondensierten as-Triazin-Derivaten aufzufinden.
Erfindungsgemäß werden kondensierte aü-Triazinium-Derivate der allgemeinen Formel I
und Isomeren davon((worin
Ri Ci-io Alkyl oder gegebenenfalls einen oder mehrere gleiche oder verschiedene Halogon-, Nitro-, Amino-, Hydroxy-, C|_4 Alkyl-
und/oder C1^ Alkoxy-Substituenten tragendes Phenyl oder Naphthyl bedeutet; R2 Wasserstoff, Halogen, Hydroxy, C,_4 Alkyl oder gegebenenfalls einen oder mehrere Halogon-, Nitro-, Amino-, Hydroxy-,
C,_4 Alkyl- und/oder Ct_4 Alkoxy-Substituenten tragendes Phenyl oder Naphthyl ist; R3 für Wasserstoff oder C1^ Alkyl steht;
Z eine Gruppe dor Formal (a) oder ib)
(a)
bedeutet und
A" ein Anion Ist), in der Weise hergestellt, daß man a) zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel I, worin R3 Wasserstoff bedeutet,
Qi) eine Oxoverbindung der allgemeinen Formel ill
III
mit einem O-substituiertem Hydroxylamin der allgemeinen Formel IV
y> NH2-O-R4 umsetzt, die erhaltene Verbindung der allgemeinen Formel Il
IV
—nach oder ohne Isolierung—in Gegenwart eines Dehydratisierungsmittels mit einer Verbindung der allgemeinen Formel Ha NH2-CO-R2 Ma
cyclisiert; oder · ·
a2) eine Verbindung der allgemeinen Formel Ii in Gegenwart eine» Dehydratisierungsmittels mit einer Verbindung der
allgemeinen Formel Ha cyclisiert; oder
a3) ein Imid der allgemeinen Formel V
mit einer Carbonsäure der allgemeinen Formel Vl R2-C-OH
O '
oder einem reaktionsfähigen funktioneilen Derivat davon umsetzt, das gebildete Acyiimid der allgemeinen formel VIl
Vl
N-CO-R2
VIl
mit einem O-substituierten Hydroxylamin der allgemeinen Formel IV umsetzt und die erhaltene Verbindung dar allgemeinen Formel VIII
vü;
— ohne oder nach Isolierung — in Gegenwart eines Dehydratisierungsmittels cyclisiert; oder
84) ein Acylimid der allgemeinen Formel VII mit einem O-substituierten Hyd:oxylamin der allgemeinen Formel IV umsetzt und die erhaltene Verbindung der allgemeinen Formel VIII — ohne oder nach Isolierung — in Gegenwart eines Dehydratisierungsmittels cyclisiert; oder
a5) eino Vorbindung der allgemeinen Forme! VIII in Gegenwart eines Dehydratisierungsmittels cyclisiert; oder b) zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel I, worin R3 Wasserstoff und R2 Wasserstoff, C1-4 Alkyl oder unsubstituiertes Phenyl bedeutet, b|) eine Verbindung der allgemeinen Formel Il mit einem Orthoester der allgemeinen Formel IX
IX
umsetzt und den erhaltenen Formirninoäther der allgemeinen Formel X
durch Umsetzung mit Ammoniak cyclisiert; oder
b2) einen Formiminoäther der allgemeinen Formel X durch Umsetzung mit Ammoniak cyclisiert; ode'
c) zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel I, worin R3 Wasserstoff und R2 Halogen bedeuten, eine Verbindung der allgemeinen Formel Il in Gegenwart eines halogenhaltigen Dehydratisierungsmittols mit Harnstoff umsetzt; oder
d) zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel I, worin R3 C1^ Alkyl bedeutet, die entsprechende Verbindung der allgemeinen Formel I, worin R3 Wasserstoff ist, alkyliert;
und erwünschtenfalls eine so erhaltene Verbindung der allgemeinen Formel I in die Isomere a-.iftronnt und/oder ain A- Anion gegen ein anderes A" Anion austauscht (worin in den obigen Formeln Ri, R2 und A" die obige Bedeutung haben; Y eine Gruppe der Formel (c) oder (d)
(d)
Co)
R4 eine elektronenanziehende Gruppe ist;
R2 für Wasserstoff, C1^ Alkyl oder unsubstituiertes Phenyl steht und R6 C^AIkylist).
Nach den Verfahrensvarianten ai)-a2' werden Verbindungen der allgemeinen Formel I so hergestellt, daß man eine ' ;'
Oxoverbinci'jpy der allgemeinen Formel III mit einem o-substituierten Hydroxylamin der allgemeinen Formel IV umsetzt, und die gebildete Verbindung der allgemeinen Formel Il in Gegenwert eines Dehydratisierungsmittels mit einer Verbindung der allgemeinen Formel Ha cyclisiert.
In der ersten Stufe dieses Verfahrens werden als Ausgangsstoff vorteilhaft Verbindungen der allgemeinen Formel IV verwendet, in wülchen R* Alkylsulfonyl oder Arylsulfonyl, insbesondere Mesyl, Benzolsulfonyl, p-Bromphgnylsuifonvl oder p-Tosy!
bedeutet. Die Umsetzung der Verbindungen der allgemeinen Formeln III und IV kann vorzugsweise in einem inerten organischen Lösung -smittel durchgeführt werden.
Die so erhaltene N-Amino· .'erbindung der allgemeinen Formel Il wird in Gegenwart eines Dehydratisierungsmittels mit einer Verbindung der allgemeinen Formel Il a umgesetzt. Als Dehydratisiorungsmittel können Lewis-Säuren (vie Titaniumtetrachlorid, Aluminiumchlorid oder Bortrifluorid) oder Phosphoroxyhalogenide (z.B. Phosphoroxychlorid) eingesetzt werdan. Die Reaktion kann bei einer Temperatur von 40-100°C durchgeführt werden, man kann vorteilhaft bei 80-1000C arbeiten. Als Reaktionsmeclium können inerte organische Lösungsmittel wie halogenierte Kohlenwasserstoffe (z. B. Chloroform, Chlorbon?ol usw.), aromatische Kohlenwasserstoffe (z.B. Xylol,Toluol, Benzol usw.), Diaikylamido (z.B. Dimethylformamid), Uialkylsulfoxyde (z. B. Dimethylsulfoxyd), cyclische oder aliphatiache Äther (wie Dioxan oder Diäthyläther) oder Acetonitril Verwendung finden. Ein Überschuß des als Reaktionskomponente eingesetzten flüssigen Säureamids der allgemeinen Formel Il a (ζ. B. Formamid) kann auch die Rolle c'es Reaktionsmediums spielen.
Nach einer anderen Verfahrensvariante (aj-.i5) wird ein Imid der allgemeinen Formel V mit einer Carbonsäure der allgemeinen Formel Vl oder einem reaktionsfähigen funktioneilen Derivat davon umgesetzt, das erhaltene Acylimid dor allgemeinen Formel VII wird mit einem O-substituierten Hydroxylamin der allgemeinen Formel IV umgesetzt, worauf die erhaltene Verbindung der allgemeinen Forme! VIII in Gegenwart eines Dehydratisierungsmittels cyclisiert wird.
Als funkt .inelles reaktionsfähiges Derivat der Carbonsäure der allgemeinen Formel Vl können vorzugsweise Säurehalogenide, Ester oder Säureanhydride verwendet werden. Die Umsetzung des Imids der allgemeinen Formel V und des reaktionsfähigen Säurederivats kann gegebenenfalls in Gegenwart eines Säurebindemittels durchgeführt werden. Das erhaltene Acylimid der allgemeinen Formel VII wird mit einer Verbindung der allgemeinen Formel IV umgesetzt, wonach das erhaltene N-Amino-N-acylimid der allgemeinen Formel VIII ohneoder nach Isolierung in Gegenwart eines Dohydratisierungsmittels cyclisiert wird. Bei den obigen Verfahrensstufen können als Wasserbindemittel bzw. Dehydratisierungsmittol Lewis-Säuren (z. B.
Titaniumtetrachlorid, Aluminiumchlorid oder Bortrifluorid) oder Phosphoroxyhalogenido (z.B. Phosphoroxychlorid) eingesetzt werden. Die Reaktionstemperatur liegt zwischen A'J°C und 16O0C, vorteilhaft zwischen 80°C und 1100C. Als Reaktionsmedium können inerte organische Lösungsmittel dienen.
Nach der Verfahrensvariante b) werden Verbindungen der allgemeinen Formel i, worin R3 Wasserstoff und R2 Wasserstoff, C|-4-Alkyl oder unsubstituiertes Phenyl bedeuten, so hergestellt, daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel Il mit einem Orthosäureester der allgemeinen Formel IX umgesetzt und don erhaltenen Iminoäthor der allgemeinen Formel X mit Ammonia behandelt.
Im Orthosäureester der allgemeinen Formel IX hängt die Bedeutung des Symbols R; von der Bedeutung des Symbols R; in der gewünschten Verbindung der allgemeinen Formel I ab. Zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel I, worin R2 Wasserstoff bedeutet, werden Orthoameisensäurealkylester der allgemeinen Formol IX verwendot. Die Reaktion der Verbindungen der allgemeinen Formel Il und IX wird in einem inerten organischen Lösungsmittel durchgeführt. Als Reaktionsmedium können Carbonsäurenitrile (z. B. Acetonitril) oder aromatische Kohlenwasserstoffe (z. B. Benzol oder Toluol) oder ein Überschuß des Ausgangsstoffes der allgemeinen Formel IX dienen. Die Reaktion wird zweckmäßig unter Erwärmen, am Siedepunkt des Lösungsmittels durchgeführt, man kann jedoch auch bei niedriger Temperatur arbeiten. Der Iminoether der allgemeinen Formel X wird zweckmäßig in einem inerten organischen Lösungsmittel mit Ammoniak behandelt. Man kann zweckmäßig im alkoholischen Medium arbeiten. Die Reaktion kann vorteilhaft bei einer Temperatur von 10-4O0C — vorzugsweise bei Raumtemperatur — durchgeführt werden. Das Ammoniak kann vorzugsweise in einer äquimolaren Menge oder in einem geringen Überschuß von einigen % eingesetzt werden.
Nach der Verfahrensvariante c) werden Verbindungen der allgemeinen Formel I, worin R3 Wasserstoff und R2 Halogen bedeuten, so hergestellt, daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel Il in Gegenwart eines halogenhaltigen Dehydratisierungsmittels mit Harnstoff umsetzt. Als halogenhaltiges Dehydratisierungsmittel kann vorteilhaft Phosphoroxychlorid Verwendung finden. Die Reaktion wird in einem inerten organischen Lösungsmittel durchgeführt. Als Reaktionsmedium eignen sich Lösungsmittel mit einem hohen Siedepunkt, besonders solche, welche über 1000C sieden. Ein Überschuß des als Reaktionskomponente verwendeten halogenhaltigen Dehydratisierungsmittels (z.B. Phosphoroxychlorid) kann auch als Reaktionsmedium dienen.
Nach der Verfahrensvariante d) wird eine Verbindung der allgemeinen Formel I, worin Ri Wasserstoff bedeutet, zu der entsprechenden Verbindung der allgemeinen Formel I, worin R3 Alkyl ist, alkyliert. Die Alkylierung wird nach &n sich bekannten Verfahren vorgenommen. Man kann vorteilhaft so verfahren, daß man die Hydroxyverbindung der allgemeinen Formel I mit dem entsprechenden Alkalialkoholat im entsprechendenAlkanol erhitzt.
Eine so hergestellte Verbindung der allgemeinen Formel I kann in an sich bekannter Weise in die Isomere aufgetrennt werden.
In einer erhaltenen Verbindung der allgemeinen Formel I kann ein Anion A" gegen ein anderes Anion A~ ausgetauscht werden.
Dies erfolgt nach bekannten Methoden.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens werden Verbindungen der allgemeinen Formel I hergestellt, in welchen R14-Chlor-phenyl, R2 und R3 Wasserstoff und Z die Gruppe der Formel (a) bedeuten.
Das erfindungsgemäße Vorfahren ist besonders zur Herstellung von 1-Hydroxy-1 -(4-chlor-phenyl)-1,2-dihydro-as-triazino (6,1-a]-isochinolinium-Salzen geeignet.
Der Ausdruck „Alkylgruppe" bezieht sich auf goradkettige oder verzweigte gesättigte aliphatische Kohlenwasserstoffgruppen
(z. B. Methyl, Äthyl, n-Propyl, Isopropyl usw.). Unter dem Ausdruck „Alkoxygruppe" sind die obigen Alkylgruppen enthaltenden Alkyläthergruppen zu verstehen (z. B. Methoxy, Äthoxy, n-Propoxy, Isc propoxy usw.). Der Ausdruck „Halogen" umfaßt die Fluor-, Chlor-, Brom- und Jodatome.
A" steht für das Anion eirvr pharmazeutisch geeigneten anorganischen oder organischen Säure (z. B. Chlorid, Bromid, Jodid,
Perchlor3t bzw. Acotal, Lactat, Müleet, Puma.'ot, Äthansulfonat usw.).
Von don Ausgangsstoffen sind die Verbindungen der nllgemeinen Formel III, worin Y die Gruppe (c) und R( p-Chlor-phenyl bedeuten, bekannt (E.Späth und Miarboitor: Ber. 63, 134 [1930]).
Die Ausgangsstoffe bzw. Zwischenprodukte der allgemeinen Tormeln II, V, VII, VIII und X sind neue Verbindungen.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist den bekannten Herstellungsmethoden der Verbindungen der allgemeinen Formel I in mehreren Hinsichten überlegen.
Die Verblutungen der allgemeinen Formel > können aun den Dihy "Jro-M amino-Verbindungen der allgemeinen Formel Il in wenigeren Verfahrensschritten und mit höheren Ausbeuten als gemäß den in der ungarischen Patentanmeldung Nr. 3242/83 offenbarten Methoden erhalten werden (s. einen Vergleich des Beispieles 2 der vorliegenden Patentanmeldung mit dem Beispiel 3 der ungarischen Patentanmeldung Nr. 3242/83).
Die einstufige Cyclisiening der Dihydro-N-amino-Verbindungen der allgemeinen Formel Il gewährt ebenfalls eine bessere Ausbeute als die In der unga> Ischen Patentanmeldung Nr. 3242/83 beschriebene Methode. Es wird auf die Beispiele 1,3 und 4 der vorliegenden Patentanmeldung bzw. auf die Beispiele 5 und 6 der ungarischen Patentanmeldung Nr. 3242/83 hingewiesen.
Ausführungsbeispiel
Weitere Einzelheiten des erfindungsgemäßen Verfahrens sind den nachstehenden Beispielen zu entnehmen, ohne don Schutzumfang auf diese Beispiele einzuschränken.
Beispiel 1 Herstellung des 1-Hydroxy-1-(4chlorphenyl)-1,2-dihydro-as-triazino[6,1-a]-lsochlnoliniumchlorids
1,92g (0,00b Mol) 2-Amino-1-(4-chlorbenzoyl)-3,4-dihydroisochinolinium-per<:hlorat werden bei Raumtemperatur einem Gemisch von 11 ml Dioxan und 3,8g (0,002 Mol) Titaniumtetrachlorid zugegeben. Es werden bei Siedetemperatur 3,4g (0,075 Mol) Formamid zugefügt. Das Reakticnsgemisch wird eine Stunde lang zum Sieden erhitzt, dann abgekühlt und mit 5ml konzentrierter Salzsäure und Wasser vermischt. Die im Titel genannte Verbindung scheidet Kristallin aus.
Ausbeute 85%, F.: 227-2280C.
Der Ausgangsstoff wird wie folgt hergestellt:
10,5g (0,039 Mol) 1-(4Chlorbenzoyl)-3,4-dihydroisochinolin werden in Dichlormethan gelöst, worauf unter Eiskühlung eine mit Dichlormethan gebildete Lösung von 7,3g (0,039 Mol) 0-(p-Toluotsulfonyl)-hydroxylamin zugegeben wird.
Das Reaktionsgemisch wird eine halbe Stunde lang bei 0°C und danach 2 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt und schließlich zur Trockne eingeengt. Der Rückstand wird in 20% Wasser enthaltendem Acetonitril unter Erwärmen gelöst. Der Lösung werden 10ml 70%ige Perchlorsäure und Wasser zugegeben. Nach Abk jhlen scheidet das 2-Amino-1-(4-chlorbenzoyl)· 3,4-dihydro-isochinolinium-perchlorat aus.
Ausbeute 56%, F.: 214-216°C.
Beispiel 2 Herstellung des 1-Hydroxy-1-(4chlorphenyl)-1,2-dihydro-astriazino[6,1-alisocliinolinium-perchlorats
Ein Gemisch von 4,57g (0.01 Mol) 2-Amino-1-(4-chlorbenzoyl)-3,4-dihydro-isocr inolinium-tosylat, 4,45g (0,03 Mol) Orthoameisensäureälhylester und Acetonitril wird eine Stunde lang zum Sieden erlrtzt. Das Reaktionsgemisch wird abgekühlt und das Produkt—1 -(4-Chlorbenzoyl)-2-lN-(äthoxyimino)-formyl]-3,4-dihydro-isochinolinium-tosylat — wird unter Einleitung von gasförmigem Ammoniak umgesetzt. Nach Entfernung des Lösungsmittels wird der Rückstand mit 5 ml 70%iger Perchlorsäure vermischt. Das Gemisch wird mit Nitromethan extrahiert und das Lösungsmittel wird entfernt. Die im Titel genannte Verbindung wird mit einer Ausbeute von 50% erhalten, F.: 239-240°C.
Beispiel 3 Herstellung des i-Hydroxy-i-phenyl-i^-dihydro-as-triazinoie.i-allsochinolinium-perchlorats
10,15g (0,024 Mol) 2-Amino-1-phenyl-3,4-dihydro-isochinolinium-to3ylat werden mit 30ml Formamid und 15ml Phosphoroxychlorid bei 80-900C umgesetzt. Das Reaktionsgemisch wird abgekühlt und mit Wasser verdünnt. Nach Zugabe von 10ml 70%iger Perchlorsäure wird die im Titel genannte Verbindung mit einer Ausbeute von 65% erhalten, F.: 245-246°C.
Beispiel 4 Herstellung dos 4-Hydroxy-4-(4-chlorphenyl)-3,4-c!ihydro-as-tri3zino[1,6-a]chinolinium-perchlorats
Ein Gemisch von 4,57g (0,01 Mol) 1-Amino-2-(4-chlor-benzoyl)-^,4-dihydro-chinolinium-tosylat, 30ml Formamid und 20ml Phosphoroxychlorid wird eine Stunde lang bei 9O0C erwärmt. Da > Reaktionsgemisch wird auf Wasser gegossen und nach einer Stunde werden 5ml 70%igo Perchlorsäure zugegeben. Die im Tit jl genannte Verbindung wird mit einer Ausbeute von 78% erhalten, F.: 293-2940C.
Beispiel 5
Herstellung dos 1-(4-Chlor-phenyl)-1-hydroxy-1,2-dihydro-astriozino[6,1-a]isochinolinium-äthdnsulfonats 4,1 g (0,01 Mol) des nach Beispiel 2 hergestellten 1-(4-Chlorphenyl)-1-hydroxy-1,2-dihydro-as-triazino-[6,1-a|isochinoliniumperchiorats werden in 50ml Acetonitril mit 2,2g (0,02 Mol) Äthansulfonsäure umgesetzt. Das Reaktion-sgemisch wird eingeengt.
Der Rückstand wird in Äthylacetat gelöst und danach abgekühlt. Die im Titel genannte Verbindung wird mit einer Ausbeute von 85% erhalten, F.: 187-1880C.
Beispiel 6 Herstellung des 1-(4-Chlorphenyl)-1-methoxy-1,2-dlhydio-as-trlazlno[6,1-e]lsochinoll(ilum-perchlorat8
9,1 g (0,02 Mol) 1-(4-Chlor-benzoyl)-2-amino-3,4-dihvdro-l8O0hinclinium-toiiylat werden mit 30ml Formamid und 16ml
Phosphoroxychlorld bei 80-90°C erwärmt. Das Reaktioritfgemisch wird abgekühlt. Nach Zugabe von 0,4 Mol Natrlummethylat
enthaltenden Methanol wird die im Titel genannte Verbindung durch Zugabe von 16ml 7%iger wäßriger Perchlorsäureausgefällt. Ausbeute 81 '/o, F.: 168- 1590C.

Claims (19)

1. Verfahren zur Herstellung von kondensierten as-Triazinium-Derivaten der allgemeinen Formel I
und Isomeren davon (worin
R1 C1-N) Alkyl oder gegebenenfalls einen odor mohrere gleiche oder verschiedene Halogen-, Nitro-, Amino-, Hydroxy-, C1-4 Alkyl- und/oder C1^ Alkoxy-Substituenten tragendes Phenyl
oder Naphthyl bedeutet;
R2 Wasserstoff, Halogen, Hydroxy, C1-4 Alkyl oder gegebenenfalls einen oder mehrere Halogen-, Nitro-, Amino-, Hydroxy-, C1^ Alkyl- und/oder C1^ Alkoxy-Substituenten tragendes Phenyl oder Naphthyl ist;
R3 für Wasserstoff oder C1^ Alkyl steht;
Z eine Gruppe der Formel (a) oder (b)
(0) V^ (b)
bedeutet und
A" ein Anion ist),
dadurch gekennzeichnet, daß man
a) zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel I, worin R3 Wasserstoff bedeutet, a!) eine Oxoverbindung der allgemeinen Formel III
III
mit einem O-substituierten Hydroxylamin der allgemeinen Formel IV
NH2-O-R4 IV
umsetzt, die erhaltene Verbindung der allgemeinen Formel Il
— nach oder ohne Isolierung — in Gegenwart eines Dehydiatisierungsmittels mit einer Verbindung der allgemeinen Formel Ha
NH2-CO-R2 Ma
cyclisiert; oder'
a2) eine Verbindung der allgemeinen Formel Il in Gegenwart eines Dehydratisierungsmittels mit einer Verbindung der allgemeinen Formel Il a cyclisiert; oder a3) ein Imid der allgemeinen Formel V
mit einer Carbonsäure der allgemeinen Formel Vl
R2-C-OH
R1 ^>N-CO-R 2
oder einem reaktionsfähigen funktionellen Derivat davon umsetzt, das gebildete Acylimid der allgemeinen Formel VII
VIl
mit einem O-substituierten Hydroxylamin der allgemainen Formel IV umsetzt und die erhaltene Verbindung der allgemeinen Formel VIII
VIII
— ohne oder nach Isolierung — in Gegenwart eines Dehydratisierungsmittels cyclisiert; oder 84) ein Acylimid der allgemeinen Formel VII mit einem O-substituierten Hydroxylamin der allgemeinen Formel IV umsetzt und die erhaltene Verbindung der allgemeinen Formel VIII — ohne oder nach Isolierung — in Gegenwart eines Dehydratisierungsmittels cyclisiert; oder a5) eine Verbindung der alloemeinen Formel VIII in Gegenwart eines Dehydratisierungsmittels cyclisiert; oder
b) zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel I, worin R3 Wasserstoff und R2 Wasserstoff, C1^, Alkyl oder unsubstituiertes Phenyl bedeutet, b,) eine Verbindung der allgemeinen Formel Il mit einem Orthoester der allgemeinen Formel IX
J(s)3 IX
umsetzt und den erhaltenen Formiminoäther der allgemeinen Formel X
durch Umsetzung mit Ammoniak cyclisiert; oder
b2) einen Fonniminoäther der allgemeinen Formel X durch Umsetzung mit Ammoniak cyclisiert; oder
c) zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel I, worin R3 Wasserstoff und R2 Halogen bedeuten, eine Verbindung der allgemeinen Formel Il in Gegenwart eines halogenhaltigen Dehydratisierungsmittels mit Harnstoff umsetzt; oder
d) zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel I, worin R3 C,_4 Alkyl bedeutet, die entsprechende Verbindung der allgemeinen Formel I, worin R3 Wasserstoff ist, alkyliert;
und erwünschtenfalls eine so erhaltene Verbindung der allgemeinen Formel I in die Isomere auftrennt und/oder ein A" Anton gegen ein anderes A" Anion austauscht, (worin in den obigen Formeln
R1, R2 und A~ die obige Bedeutung haben;
Y eine Gruppe der Formel (c) oder (d)
ist;
R4 eine elektronenanziehende Gruppe ist;
R2 für Wasserstoff, C1^ Alkyl oder unsubstituiertes Phenyl steht und R5 C1^ Alkyl ist).
2. Verfahren nach Anspruch 1 a,), dadurch gekennzeichnet, daß man als Ausgangsstoff eine Verbindung der allgemeinen Formel IV verwendet, worin R4 Alkylsulfonyl oder Arylsulfonyl ist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als Ausgangsstoff eine Verbindung der allgemeinen Formel IV verwendet, worin R4 Mesyl, Benzylsulfonyl, p-Bromphenylsulfonyl oder p-Tosyl ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1 S1) oder 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung in einem inerten organischen Lösungsmittel durchführt.
5. Verfahren nach Anspruch 1 a\) oder 1 a2), dadurch gekennzeichnet, daß man bei der Umsetzung der Verbindungen der allgemeinen Formel Il und Il a als Dehydratisierungsmittel eine Lewis-Säure oder ein Phosphoroxyhalogenid verwendet.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß man als Dehydratisierungsmittel Titaniumtetrachlorid, Aluminiumchlorid, Bortrifluorid oder Phosphoroxychlorid verwendet.
7. Verfahren nach Anspruch 1 a3), dadurch gekennzeichnet, daß man als reaktionsfähiges funktionelles Derivat der Carbonsäure der allgemeinen Formel Vl ein Säurehalogenid, einen Ester, ein Säureanhydrid oder ein gemischtes Anhydrid verwendet.
8. Verfahren nach Anspruch 1 a3), dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung der Verbindung der allgemeinen Formel V und Vl in Gegenwart eines Dehydratisierungsmittels durchführt.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß man als Dehydratisierungsmittel eine Lewis-Säure oder Phosphoroxyhalogenid verwendet.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß man als Dehydratisierungsmittel Titantetrachlorid, Aluminiumchlorid, Bortrifluorid oder Phosphoroxychlorid verwendet.
11. Verfahren nach Anspruch 1 a3) oder 1 a4), dadurch gekennzeichnet, daß man als Ausgangsstoff eine Verbindung der allgemeinen Formel IV verwendet, worin R4 Alkylsulfonyl oder Arylsulfonyl bedeutet.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 ä3), 1 a4) oder 1 a5), dadurch gekennzeichnet, daß man bei dem Ringschluß der Verbindung der allgemeinen Formel VIII als Dehydratisiorungsmittel eine Lewis-Säure oder ein Phosphoroxyhalogenid verwendet.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dai? man als Dehydratisierungsmittel Titantetrachlorid, Aluminiumchlorid, Bortrifluorid oder Phosphoroxychlorid verwendet.
14. Verfahren nach Anspruch 1 b,), dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung der Verbindungen der allgemeinen Formeln Il und IX in einem inerten Lösungsmittel durchführt.
15. Verfahren nach Anspruch 1 t>i) oder 1 b2), dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung der Verbindung der allgemeinen Formel X mit Ammoniak in einem inerten Lösungsmittel, bei einer Temperatur zwischen 1O0C und 4O0C durchführt.
16. Verfahren nach Anspruch 1 c), dadurch gekennzeichnet, ciciß man als halogenhaltiges Dehydratisierungsmittel ein Phosphoroxyhalogenid, vorzugsweise Phosphoroxychlorid verwendet.
17. Verfahren nach Anspruch 1 d), dadurch gekennzeichnet, daß man die Alkylierung unter Erwärmen mit einem 'liederen Alkalialkoholat in dem entsprechenden Alkanol als Medium durchführt.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-16 zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel I, worin R14-Chlor-phenyl ist, R2 und R3 Wasserstoff bedeuten und Z die Gruppe der Formel (a) darstellt, dadurch gekennzeichnet, daß man die entsprechenden Ausgangsstoffe verwendet.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16 und 18zur Herstellung von 1-Hydroxy-1-(4-chlorphenyl)-1,2-dihydro-as-triazino[6,1-a)isoohinolinium-Salzen, dadurch gekennzeichnet, daß man die entsprechenden Ausgangsstoffe verwendet.
DD87302375A 1986-05-06 1987-05-04 Verfahren zur herstellung von kondensierten as-triazin-derivaten DD264437A5 (de)

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