DD265488A1 - Stufenspulen fuer stelltransformatoren - Google Patents

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DD265488A1
DD265488A1 DD30742587A DD30742587A DD265488A1 DD 265488 A1 DD265488 A1 DD 265488A1 DD 30742587 A DD30742587 A DD 30742587A DD 30742587 A DD30742587 A DD 30742587A DD 265488 A1 DD265488 A1 DD 265488A1
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DD
German Democratic Republic
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coil
turn
conductors
conductor
turns
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DD30742587A
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English (en)
Inventor
Klaus Baarz
Peter Gierth
Hans Kromat
Hans-Eberhard Lindenberg
Ingo Retzlaff
Original Assignee
Liebknecht Transformat
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Abstract

Bei Stelltransformatoren mit Mittenausleitung der Stammwicklung soll bei der zweigeteilten Stellwicklung erreicht werden, dass trotz ungerader Stufenwindungszahl Anfang und Ende der Spulenhaelften auf einer Mantellinie und damit die Serienschaltverbindungen der Spulenhaelften auf der Seite der Spulenausleitungen zum Stufenschalter liegen, wobei die Axialmasse der Spulenhaelften und ihre Amperewindungszahlen nahezu gleich sind. Das wird dadurch erreicht, dass beide Spulenhaelften (11; 12) ganzzahlige Windungszahl pro Stufe aufweisen, wobei der Einzelspulen mit zwei axial nebeneinanderliegenden und parallelgeschalteten Leitern (1 bis 9; 1 bis 9) ausgefuehrt sind, dass die Windungszahl der beiden parallelen Leiter (1 bis 9; 1 bis 9) in den Spulenhaelften (11; 12) unterschiedlich um eine Windung differiert, und dass durch eine entsprechende Zusammenschaltung der parallelen Leiter (1 bis 9; 1 bis 9) ueber die Mittelluecke (13) hinweg in allen Leitern (1 bis 9; 1 bis 9) die gleiche Windungszahl entsteht. Figur

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung ist anwendbar für Stelltransformatoren, in denen wegen der Mittenausleitung der Stammwicklung die Stellwicklung in zwei getrennten, in Reihe geschalteten Teilen angeordnet ist.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es ist grundsätzlich bekannt, daß Wicklungen, deren Spannung unter Last einstellbar ist, aus innenliegender Stammwicklung und darüberliegender Grob- und Feinstufenlage bzw. bei Zu- und Gegenschaltung darüberliegender Feinstufenlage bestehen. Um die dynamischen Beanspruchungen der Feinstufenlage zu minimieren, ist darauf zu sehen, daß bei jeder Stellung des Stufenschalters eine möglichst gleichmäßige Verteilung der Amperewindungen über die gesamte Lagenlänge erreicht wird. Das wird dadurch erreicht, daß die Feinstufenlage mit η ineinandergewickelten Gängen über die gesamte Lagenlänge gewickelt wird, wenn η die abgerundete halbe Zahl der Stellungen des Stufenschalters ist. Die einzelnen Gänge der Lage werden in geeigneter Reihenfolge den Stellungen des Stufenschalters zugeordnet.
Ist die Stammwicklung nun mit Mittenausleitung ausgeführt, muß diese Ausleitung durch die radial darüberliegende Feinstufenlage geführt werden. In solchen Fällen wird die Feinstufenlage als zwei gleiche Halbspulon gewickelt., die im Montageprozeß über die Stammwicklung geschoben und miteinander geschaltet werden. Bei Parallelschaltung der beiden Lagenhälften kann diese Verbindung am Stufenschalter geschehen, wie dieses z.B. in den DE-OS 1513971 und 1138464 angegeben ist.
Bei Reihenschaltung werden die Lagenhälften direkt an der Wicklung verbunden.
Bei gerader Stufenwindungszahl wird jede Wicklungshälfte mit einer ganzzahligen Windungszahl ausgeführt. Damit liegen Anfang und Ende jeder der ineinandergewickelten Spulen auf der gleichen Mantellinie der zylindrischen Außenfläche. Bei ungeradzahliger Stufenwindungszahl liegen Anfang und Ende jeder der ineinandorgewickelten Spulen eti Umfang um 180° versetzt und die Verbindung zwischen den beiden Spulenhälften muß in einem Raum vorgenommen werden, der in der Regel für die Ableitungen anderer Wicklungen genutzt werden muß. Das führt zu größeren notwendigen Abständen, wodurch sich die Maße und die Masse des Transformators vergrößern.
Ziel eier Erfindung
Ziel der Erfindung ist et, bei ungeradzahliger Stufenwindungszahl eine solche Ausbildung und Serienschaltungsverbindung der Stufenspulen für Transformatoren mit Mittenausleitung der Stammwicklung zu schaffen, daß die Maße und die Masse der Transformatoren sich oegonüber den Transformatoren mit geradzahliger Stufenwindungszahl nicht vergrößern.
Wesen der Erfindung
Die technische Aufgabn
Der Erfindung liegt dieAufgebe zugrunde, bei ungerader Stufenwindungszahl die Stufenspulen so auszubilden, daß Anfang und Ende der Spulenhälften auf eine·' Mantellinie und damit die Serienschaltungsverbindungen der Spulenhälften auf derselben Seite der Wicklung liegen, auf der sich die Spulenausleitungen zum Stufenschalter befinden, wobei die Axialmaße der Spulenhälften und die Amperewindungszahlen in ihnen zumindest nahezu gleich sein sollen.
Die technischen Mittel zur Lösung der Aufgebe
Erfindungsgemäß ist die Aufgabe dadurch gelöst, daß beide Spulenhälften ganzzahlige Windungszahlen pro Stufe aufweisen, in denen die Einzelspulen jeweils aus zwei in axialer Richtung nebeneinanderliegenden, psraljelgeschalteten Leitern bestehen, daß in der ersten Spulenhälfte einer der beiden nebeneinanderliegenden Leiter jeder Einzelspule eine um eine Windung geringere Windungszahl hat eis der andere Leiter, während in der zweiten Spulenhälfte spiegelbildlich zur ersten Spulenhöifto der zweite ' der beiden nebeneinanderliegenden Leiter jeder Einzelspule eine um eine Windung geringere Windungszahl hat als der erste Leiter, und daß einerseits die um eine Windung kürzeren Leiter jeder Einzelspule der ersten Spulenhälfte mit den entsprechenden um eine Windung längeren Leitern jeder Einzelspule der zweiten Spulenhälfte über die Mittellücke hinweg elektrisch leitend verbunden sind, während andererseits analog dazu die um eine Windung kürzeren Leiter jeder Elnzelspulo der zweiten Spulenhälfte mit den entsprechenden um eine Windung längeren Leitern jeder Einzelspule der ersten Spulenhälfte über die Mittellücke hinweg elektrisch leitend verbundon sind
Die Herstellung dieser Anordnung erfolgt dabei folgendermaßen:
Die Spulen werden mit zwei in axialer Richtung parallelgeschalteten Leitern gewickelt. Ist w die ungerade Stufenwindungszahl und w = 2n + 1, so wird in der ersten Spulenhälfte nach η Windungen jeweils einer der beiden parallelen Leiter herausgeführt und der andere um eine Windung weitergewicki.lt. In der zweiten Spulenhälfte wird entsprechend aber spiegelbildlich verfahren. Die kürzeren der parallelen Leiter der einen Hälfte werden über die Mittellücke mit den längeren dar anderen Hälfte verbunden und umgekehrt.
Audfuhrungsbeltplel Die Erfindung ist nachstehend an einem AusführungsMispiel näher erläutert, wobei die Zeichnung eine schematische Darstellung der Erfindung zeigt. Gefordert sind als Stufenspule noun ineinandergewickelte Einzelspulen 1 bis 9 mit jeweils 11 Windungen, die in zwei Spulenhälften 11,12 aufgeteilt sind, die über die Mittellücke 13 elektrisch leitend miteinander verbunden sind. Jede Einzelspula besteht aus zwei axial nebeneinanderliogenden parallelgeschalteten Leitern, die jeweils gestrichen bzw.
doppelt gestrichen dargestellt sind. In der ersten Spulenhälfte 11 sind die Leiter 1" bis 9" mit fünf Windungen und die Leiter V bis9' mit sechs Windungen ausgeführt. In der zweiten Spulenhälfte 12 haben die Leiter 1" bis 9" je sechs Windungen unddie Leiter1' bis 9' nur je fünf Windungen. Die Zusammenschaltung der Spulenhälften 11,12 über die Mittollücke 13 ist durch elektrischleitende Verbindungen gleichbezeichneter Leiter (Spulenenden) vorgenommen, wie es in der Zeichnung dargestellt Ist.

Claims (1)

  1. Stufenspulen für Stelltransformatoren mit Mittenausleitung der Stammwicklung und mit einer aus zwei getrennten, axial übereinander angeordneten und in Reihe geschalteten Teilen bestehenden Stellwicklung mit ungerader Stufenwindungszahl, dadurch gekennzeichnet, daß beide Spulenhälften (11; 12) ganzzahlige Windungszahlen pro Stufe aufweisen, in denen die Einzelspulen jeweils aus zwei in axialer Richtung nebeneinanderliegenden, parallel geschalteten Leitern (V bis 9'; 1" bis 9") bestehen, daß in der ersten Spulenhälfte (11) ein Leiter (1" bis 9") der beiden nebeneinanderliegenden Leiter (1' bis 9'; 1" bis 9") jeder Einzelspule eine um eine Windung geringere Windungszahl aufweist als der andere Leiter (1' bis 9'), während in der zweiten Spulenhälfte (12) spiegelbildlich zur ersten Spulenhälfte (11) der andere Leiter (1' bis 9') der beiden nebeneinanderliegenden Leiter (1' bis 9'; 1" bis 9") jeder Einzelspule eine um eine Windung geringere Windungszahl hat als der erste Leiter (1" bis 9"), und daß einerseits die um eine Windung kürzeren Leiter (1" bis 9") jeder Einzelspule der ersten Spulenhälfte (11) mit den entsprechenden um eine Winuung längeren Leitern (1" bis 9") jeder Einzelspule der zweiten Spulenhälfte (12) über die Mittellücke (13) hinweg elektrisch leitend verbunden sind, während andererseits analog dazu die um eine Windung kürzeren Leiter (1' bis 9') jeder Einzelspule der zweiten Spulenhälfte (12) mit den entsprechenden um eine Windung längeren Leitern (1' bis 9') jeder Einzelspule der ersten Spulenhälfte (11) elektrisch leitend verbunden sind.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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