DD266830A1 - Foerderbruecke - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Foerderbruecke fuer Schraegfoerderung im Tagebau mit variablen Abwurfbereichen. Die Foerderung auch bei grossen Hoehenunterschieden und die Veraenderung der Abwurfposition werden dadurch erreicht, dass sich der hoehenverstellbare Aufnahmeausleger unmittelbar, in Laengsrichtung horizontal beweglich ueber ein Pendellager auf dem Raupenfahrwerk abstuetzt, die Bandbruecke mit ihrem einen Ende in einem Gelenk am Aufnahmeausleger und mit ihrem anderen Ende unmittelbar auf dem zweiten Raupenfahrwerk in einem Gelenk gelagert ist und der hoehenverstellbare Abwurfausleger ebenfalls am zweiten Raupenfahrwerk in einem Gelenk angeschlossen ist. Im Abwurfausleger und in der Bandbruecke ist ein Verschiebekopf gelagert und gefuehrt, der sich aus einem Abwurfwagen, mehreren Zwischenwagen und einem Spannwagen zusammensetzt und mit einer Verschiebe- und Spanneinrichtung in funktioneller Verbindung steht. Fig. 1
Description
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Förderbrücke, die auf Raupenfahrwerken gelagert ist, eine Förderung auch bei großen Höhenunterschieden und unterschiedlichen Übergabestellen ermöglicht und für eine Zuförderung von Förderbandantriebsstationen, Baggern oder Handwagen geeignet ist,
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Nach der DD-PS 154352 ist eine Böschungebrücke bekannt, die In eine aus einem ode" mehreren Baggern, Förderbandern und Absetzern bestehende Maschinenkette eingefügt wird und einen den Übergabewagen ähnlichen schwenkbaren Ausleger aufweist.
Die Böschungsbrücke ist so ausgebildet, daß auf einem der Raupenkettenlaufwerkö ein die Bewegung der Bandbrücke zulassendes Drehgestell, und auf dem anderen außer einem zweiten Drehgestell ein auf diesem Drehgestell abgestützter und gegenüber dem Drehgestell verschwenkbarer Oberbau angeordnet ist, wobei dem verschwenkbaren Oberbau ein mit einem von dem Förderband der Bandbrücke Material übernehmenden Förderband versehener, schwenkbarer Vorladoausleger angeschlossen ist.
Durch die Böschungsbrücke können die Aufschlußgräben in einer einzigen Abbauscheibe und bei beliebiger Tiefe mit Hilfe von Schaufelradbaggern großer Leistungsfähigkeit hergestellt werden. Dies wird dadurch ermöglicht, daß die Gewinnungsanlage und die Förderanlage auf verschiedenen Höhenlagen arbeiten, wobei die erste auf der Sohlo des Aufschlußgrabens und die letztere oben auf der Abbauscheibe großer Dicke steht.
Die Böschungsbrücke ermöglicht weiterhin, daß das Material, das durch zwei, auf verschiedenen Strossen arbeitende Bagger gewonnen wird, an einem einzigen Förderniveau aufgegeben und weggefördert werden kann. Das bedeutet, daß die Fördereinrichtungen einer ganzen Baggerstrosse erspart wird. Durch die Böschungsbrücke wird so das Strossenband ersetzt, wobei die Böschunj sbrücke in einem ständigen Kontakt mit den auf der förderbandlosen Strosse arbeitenden Baggern steht. Nachteilig wirkt sich die Unterteilung in die eigentliche Brücke und in den schwenkbaren Abwurfausleger aus. Es entsteht eine zwangsläufig größere r-iJrdorhöhe infolge der erforderlichen Übergabostelle und damit ist eine höhere Antriebsleistung erforderlich. Es ist ein zusätzliches Schwenkwerk mit entsprechendem Antrieb notwendig. Der Gegenausleger mit Gegongewicht erhöht die Gesamtmasse zusätzlich. Außerdem vergrößert sich die Bauhöhe im ansteigenden Brückentoil durch die Spannstation. Da dec ansteigende Brückenteil als Ganzes ausgebildet ist, sind nur kieino Unterschiede in der Förderhöhe erreichbar, da sonst sehr große Horizontalkräfte auftreten.
Dor In der DD-PS 103205 beschriebene fahrbare Gurtbandförderer mit einem Aufnahme- und Abwurfauslogoi, dio gegeneinander und gegenüber einom schwenkbaren Oberbau heb- und senkbar und mit einem gemeinsamen Fördergurt vorsehen sind, lot nicht für die Überbrückung großor Förderhöhen geoignet. In oinor bestimmten Schrägstellung kann nur jeweils eine Übergabestelle bocliont werden und ist damit für den vorgesehenen Einsatzbereich nicht geoignet. Auch der in dor DE-OS 3623813 beschriebene Stellförderer, desson unteres und oberes Fördergerüst über Gelenke mit dem Zwischengerüst verbunden sind, wobei die Gelenke waagerechte, quer zu den Fördergerüsten ausgerichtete Achsen aufweisen, ist nicht goeignet, unterschiedliche Abgabeboreicho, unabhängig von der Förderhöhe, zu beschicken.
Mit der Erfindung soll oine Förderbrücke für den Einsatz insbosondoro im Braunkohlentagebau geschaffen werden, die bei einfacher Konstruktion und wirtschaftlicher Betriebsweise oine Förderung bei großen Höhenunterschieden gewährleistet.
Der Erfindung liegt dio Aufgabe zugiundn, eine Förderbrücke zu schaffen, die in jeder Bestriebsstellung eine günstige Krafteinleitung in die Raupenfahrwerke gewährleistet und pine Veränderung der Abwurfposition ermöglicht. Erfindungsgemäß wird dies dadurch orreicht, daß sich dor höhenverstollbaro Aufnahmoausiegor unmittelbar, in Längsrichtung horizontal beweglich über oln Pondellagor auf dem Raupenfahrwerk abstützt, dio Bandbrücke mit ihrem oinen Ende in oinom Gelenk am Aufnahmeauslegor und mit ihrem anderen Ende unmittelbar auf dom zweiton Raupenfahrwerk in einem Gelenk gelagert ist und dor höhenver.nollbaro Abwurfausleger ebonfalls am zweiten Raupenfahrwerk in einem Gelenk angeschlossen ist. Im Abwurfauslogor und in dor Bandbrücke ist ein Vorschiebekopf gelagert und geführt, der sich aus einem Abwurfwagen, mohreron Zwischonwagen und oinem Spannwagen zusammensetzt und mit oiner Verschiebe- und Spanneinrichtung in funktionoller Verbindung steht.
Weiterhin wird dios dadurch erreicht, daß sich das Gelenk des Bandbrückonanschlusses am Aufnahmoausleger in joder Stellung dos Aufnahmeauslogors, der über oine Hubeinrichtung mit der Bandbrücke in funktioneller Vorbindung steht, vorzugsweise aufnahmoseitig, bozogon auf dio Mitto des Raupenfahrwerkes befindet.
Die Verschiebe- und Spanneinrichtung besteht aus jeweils oinor am Abwurfwagen und am Spannwagen angreifenden Vorstellwinde, wobei letztere gleichzeitig al.« öpannwinde dient.
Im Boreich dor Anlenkung der 3and brücke auf dem Raupenfahrwerk sind die Fahrschienon für die Zwischenwagon auf beweglich miteinander verbundenen, beiderseits in Führungsschienen laufenden Schionentragwagen angeordnet, wobei die Fahrschienen an ihren Endon keilförmig nobeneinandorliegend ausgebildet sind.
Durch die Anlenkung der Bandbrücke am horizontal in Fördorrichtung verschiebbaren Aufnahmoausleger in der Art, daß sich dor Golonkpunkt vorzugsweise aufnahmeseitig, bezogen auf die Mitte des Raupenfahrwerkes befindet, ist eino stabile Lage des Aufnnhmoauslogors gewährleistet. Mittels der Hubeinrichtung wird in Abhängigkeit von der Förderhöhe eino waagerechte Auflage des Aufnahmeauslegers auf dem Raupenfahrwerk gesichert, so daß dio wirksame Horizontalkraft gering gehalten werdon kann. Dio stufonlose Veränderung dos Abwurfbereiches des Schüttgutes durch den Verschiebekopf ermöglicht dio exakte Beschickung mehrerer nebeneinander angeordneter Querfördorbändor boi einer bt stimmton Schrägstellung der Bandbrücke. Erreicht wird dieser Vorteil durch die aus zwei Verstellwinden bestehenden Verschiebe- und Spanneinrichtung. Die Anordnung des Spannwagens am Verschiebekopf hat den Vorteil einer geringen Bauhöhe der Förderbrücke bei gleichzeitigem Wegfall oinor Umlenktrommel. Die Zwischenwagon sind sehr leicht ausgeführt, da sie keine Zugkräfte aus der Förderbandspannung übertragen. Dies wirkt sich vorteilhaft auf die Gesamtmasse der Förderbrücke aus. Die Veränderung der Fahrschienenlänge infolge unterschiedlicher Förderhöhen oder Verfahrvorgängen im Bereich der Anlenkung der Bandbrücke am abwurfsoitigen Raupenfahrwerk wird durch die miteinander gekoppelten Schienontragwagen erreicht. Dio Fahrschienerenden sind keilförmig nebeneinanderliegend angeordnet, so daß eine stoßfreie Überfahrt der Zwischenwagen von einem Schienentragwagen zum nächsten beim Entspann-, Verschiebe- und Spannvorgang gewährleistet ist.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiol näher erläutert worden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: eine Seitenanr icht der Förderbrücke im Prinzip Fig.2: einen Schienuntragwagen im Schnitt
Soll die Förderbrücke auf ebenem Planum zum Einsatzort verführen werdon, dann ist der Aufnahmeausleger 1, der auf dem Raupenfahrwerk 2 bewaglich gelagert ist, einschließlich seiner Abstützung 3 mittols der Hubeinrichtung 4 angehoben. Sowohl beim Verfahren als auch während des Botriebszustandes werden geringe Abweichungen bezüglich der Fahrspur oder Höhenunterschiede dor beidori Raupenfahrwerke 2; 5 zueinander dadurch ausgeglichen, daß über die Bandbrücke 5, die einmal unmittelbar im Gelonk " auf dom Raupenfahrwerk 5 und zürn anderen im Gelenk 8 mittelbar über den Aufnahmeausleger 1 auf dom Raupenfahrwerk 2 geljgort ist, eino entsprechende horizontale Vorschiebung des Aufnahmeauslegors 1 auf dem Raupenfahrwerk 2 orfolgt. Das Gelenk 8 befindet sich auch in der Endlage des Vorschiobeberoiches vorzugsweise aufnahmeseitig, bezogen auf die RaupenfahrworkmiUe. Damit ist eine stabile Lage des Aufnahmeauslogers 1 gewährleistet und die Gefahr des Hochklappens ausgeschlossen. DerAbwurfauslogor 9, der im Gelenk 10 am Raupenfahrwerk 5 höhenverstellbar
angeschlossen ist, und die Bandbrücke 6 nehmen don Varschiobokopf 11 auf. Er ermöglicht die Schüttgutabgabo vom endloson Förderband 12 auf unterschiedliche Querfördorband 13; 14. Der Voischiobokopf 11 besteht aus dom Abwurfwagen 15, den angekoppelten Zwischenwagen 16 und dem Spannwagen 17.
Soll beispielsweise der Verschiobokopf 11 vom Querförderband 13 zum Quorfördorband 14 bewegt werden, so wird zunächst das leere Förderband 12 entspannt, indem eine der beiden am Abwurfwagen 15 bzw. am Spannwagen 17 übor Seile und Umlenkrollen angreifenden Verstellwinden 18; 19 entsprechend botütigt wird. Danach wird mittels der Verstellwindo 19 der Ver&chiobekopf 11 gezogen und die Verstellwindo 18 läßt entsprechendes Soil nach. Hat der Abwurfwagen 15 seine Position über dom Querförderband 14 erreicht, wird er mittols der Verstellwinde 18 in dioser Stellung gohalten, während die Verstellwinde 19 nunmehr die Funktion einer Spannwinde übernimmt und dio für don Betrieb des Fördorbandes 12 notwondigo Fördorbandspannung erzeugt.
Ändert sich der Niveauunterschied zwischen den beiden Raupenfahrwerken 2; 5, dann wird über die Hubeinrichtung 4 der Aufnahmeausleger 1 so verstellt, daß er im Auflagebereich des Raupenfahrwerkes 2 soine horizontale Lage beibehält. Damit wird gleichzeitig der Anteil der Horizontalkräfte auf ein Minimum gehalten.
Die durch die Winkelveränderung der Bandbrücke 6 bewirkte Veränderung der Länge der Fahrschienen 20 wird durch die entsprechende Fahrbewegung dor Schienentragwagen 21 in den Führungsschienen 22 ausgeglichen. Die keilförmige Ausbildung der Enden der Fahrschienen 20 und die Nubeneinanderanordnung dor Enden ermöglicht einon stoßfreien Üborgang der Zwischenwagerv 16 bei der betätigung des Verschiebekopfes 11.
Claims (4)
1. Förderbrücke, insbesondere für Schrägförderung im Tagebau, die sich aus einem Aufnahmeausleger, einem Abwurfausleger, jeweils auf Raupenfahrwerken verfahrbar, und einer beide Ausleger verbindenden Bandbrücke zusammensetzt und ein endloses Förderband aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß sich der höhenverstellbare Aufnahmeausleger (1) unmittelbar, in Längsrichtung horizontal beweglich über ein Pendellager auf dem Raupenfahrwerk (2) abstützt, die Bandbrücke (6) mit ihrem einen Eide in einem Gelenk (8) am Aufnahmeausleger (1) und mit ihrem anderen Ende unmittelbar auf dem zweiten Raupenfahrzeug (5) in einem Gelenk (7) gelagert ist, der höhenverstellbare Abwurfausleger (9) ebenfalls am zweiten Raupenfahrwerk (5) in einem Golenk (10) angeschlossen ist, wobei im Abwurfausleger (9) und in der Bandbrücke (6) ein Verschiebekopf (11) gelagert und geführt ist, der sich aus einem Abwurfwagen (15), mehreren Zwischenwagen (16) und einem Spannwagen (17) zusammensetzt und mit einer Verschiebe- und Spanneinrichtung in funktioneller Verbindung steht.
2. Förderbrücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Gelenk (8) des Biindbrückenanschlusses am Aufnahmeausleger (1) in jeder Stellung des Aufnahmeauslegers (1), dor über eine Hubeinrichtung (4) mit der Bandbrücke (6) in funktioneller Verbindung steht, vorzugsweise aufnahmeseitig, bezogen auf die Mitte des Raupenfahrwerkes (2) befindet.
3. Förderbrücke nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebe- und Spanneinrichtung aus jeweils einer am Abwurfwagen (15) und am Spannwagen (17) angreifenden Verstellwinde (18; 19) besteht, wobei letztere gleichzeitig als Spannwinde dient.
4. Förderbrücke nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Anlenkung der Bandbrücke (6) auf dem Raupenfahrwerk (5) die Fahrschienen (20) für die Zwischenwagen (16) auf beweglich miteinander verbundenen, beiderseits in Führungsschienen (22) laufenden Schienentragwagen (21) angeordnet sind, wobei die Fahrschienen (22) an ihren Enden keilförmig nebeneinanderliegend ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
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| DD30801987A DD266830A1 (de) | 1987-10-16 | 1987-10-16 | Foerderbruecke |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN106044252A (zh) * | 2016-07-27 | 2016-10-26 | 中冶沈勘秦皇岛工程技术有限公司 | 一种废料运输转排装置 |
-
1987
- 1987-10-16 DD DD30801987A patent/DD266830A1/de not_active IP Right Cessation
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|---|---|---|---|---|
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